[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
aus Verfilmung Solaris, 1972
aus Verfilmung "Solaris", 1972
Standpunkt gutes Gespräch mit neuem Kommilitonen über Antrieb / Motor Kunstproduktion, Stella Frank Stella (Basel-Ausstellung), zwingender Grund (wie neue Leinwandformen, Ritz in Leinwand) o. Wahllosigkeit (Wiederholung alter Themen aufgrund fehlendem Antrieb) bei aktueller Produktion, Begründung eigener Arbeiten u. ob Begründung bekannter Künstler nachträglich o. von Künstler selber getätigt wurde Standpunkt Es kann nicht nur darum gehen, zu zeigen, dass es ein kleinstes Teilchen, eine letzte Einheit gibt, die allem Materiellen zu Grunde liegt. Das wäre lediglich die Übertragung von Wissenschaft in die Kunst. Die Arbeiten selber müssten noch eine persönliche Ebene besitzen, oder etwa inne haben, was Fragen aufwirft statt nur Antworten zu liefern. Was heißt es, dass Gegenstand, Luft, Mensch, Tier, Planet und Stern im Inneren aus dem gleichen Element, Teilchen, schwingendem Energiefädchen bestehen und nur durch unterschiedliche Verbindungen oder - wenn es nicht nur ein kleinstes Teilchen geben sollte sondern verschiedene Arten - kleinsten Unterschiede zwischen ihnen, zu dem wird, was es ist? Die Verbindungen entstehen auch nicht zufällig. Es gibt einen Grund, warum sich in der Luft nicht plötzlich ein Apfel formt oder ein Mensch zu Stein wird. Immaterielle Themen, wie Gut und Böse, Gott Jesus und Teufel, oder - allgemein - menschenbezogene Fragestellungen (die also nur auftauchen, weil der Mensch die Fähigkeit besitzt, über etwas nachzudenken und nicht nur es wahrzunehmen), können nach meiner Grundidee nach erst einmal nicht behandelt werden. Oder kann ich meinen Grundgedanken dahin übertragen (Gut kann es nur geben, weil es Böses gibt, der Gott Jesus wird nur in Verbindung mit dem Teufel definierbar)? Ob es nun ein persönliches Thema oder etwas wäre, was die Menschheit bewegt, so ist beidem doch gemein: sie würden durch die Motivwahl geäußert werden. Der Stil (also ein Bild, was nur aus Geraden oder einem anderen kleinsten Element besteht) steht fest. Die Technik allerdings nicht. Die würde sich je nach Themenwahl ändern (so steht auch weiterhin das Video / die Animation bei mir zur Debatte). Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse f. großen Schein kein Vortrag notwendig Kybernetik: Steuerung u. Regelung v. Maschinen, lebenden Organismen u. sozialen Organisationen Turing: "Können Maschinen denken?" Lem, Theorietext: "Technologiefalle" "Die Jagd", Erzählung u. SOLARIS (ansehen) Descartes: "Meditationen", 1641 "Cogito ergo sum": Fundament, um Wissen zu Reglementieren (durch strenge Vorschriften zu regeln) Unterscheidung in 2 Substanzen (1) denkende Substanz u.a. Denken, Unsterblichkeit d. Seele (2) ausgedehnte Substanz alles, was Naturwissenschaften untersuchen (physik. Sachverhalte etc.) alles, was Maschine ist Gliedermaschine = Körper = Leichnahm (fkt. mechanisch) Seele = Denken, Fühlen menschl. Körper = Uhr aus Rädern Knochen, Adern, Haut können Bewegung geistlos ausführen Leben wird mechanisch gedacht Unterschied Tier - Mensch, Mensch - Maschine Tier = Maschine Maschine kann ledigl. den Menschen imitieren [t=]interessiert an Vortrag zu Stanisław Lem (1921-2006, poln. Philosoph, Essayist u. Science-Fiction-Autor) Visionär u. Utopist, komplexe Technologien vor tatsächlichen Entwicklung erdacht aus Verfilmung "Solaris", 1972 solaris.jpg Bsp: 1960er/1970er schrieb er über Nanotechnologie, Neuronale Netze u. virtuelle Realität wiederkehrendes Thema: philosophische u. ethische Aspekte u. Probleme technischer Entwicklungen (wie künstliche Intelligenz, menschenähnliche Roboter, Gentechnik) entlarvt u.a. Technikgläubigkeit u. auf Wissenschaft beruhende menschliche Überlegenheitsdenken als Hybris (Hochmut) pessimistisch gegenüber langfristiger Überlebensfähigkeit d. Menschheit thematisiert u.a. Kommunikationsversuche Menschen - außerirdische Intelligenz kritisiert das (teilweise von ihm vorhergesagte) Internet / Informationsgesellschaft Nutzer werden zu "Informationsnomaden" / hüpfen "zusammenhangslos von Stimulus zu Stimulus" dadurch Verfall d. Fantasie u. Intelligenz d. Menschen