[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Kamm, 1916, Marcel Duchamp
Kamm, 1916, Marcel Duchamp
(Ausschnitt) Der König und die Königin, umgeben von schnellen Akten, 1912, Marcel Duchamp
(Ausschnitt) Der König und die Königin, umgeben von schnellen Akten, 1912, Marcel Duchamp
La Trahison des images (Der Verrat der Bilder), 1928-1929, Magritte
La Trahison des images (Der Verrat der Bilder), 1928-1929, Magritte
Kurs Jahrhundert des Readymade Ready-made Readymades u. Sprache 3 Relationen d. Readymades zur Sprache (a) Inschrift o Betitelung d. Readymades (b) Duchamps Notizen zur Entstehung u. dem Kontext (c) Kommentare Duchamps in Interviews Bsp. Kamm Kamm, 1916, Marcel Duchamp Marcel Duchamp kamm-marcel-duchamp.jpg zu (a) Betitelung über schmale Seite hinweg "3 oder 4 Tropfen Höhe haben nichts zu tun mit der Wildheit. / M.D./ Feb. 17 1916 11 Uhr vormittags" zu (b) Arbeitsnotiz dazu aus Grüner Schachtel zu (c) "Ein wichtiges Charakteristiukum war der kurze Satz, den ich gelegentlich auf ein Ready-made Ready-made aufschrieb. Dieser Satz sollte das Objekt nicht wie ein Titel beschreiben, sondern die Gedanken des Betrachters in die Region des Verbalen führen" Fernsehinterview 1966 Titel soll "verbale Einfärbung" sein (ermöglicht neuen Blick) als "unsichtbare Farbe" bezeichnet, Sherin Hamed (Magisterarbeit "Der Gebrauch und die Funktion der Titel in dem frühen Werk von Marcel Duchamp Marcel Duchamp") Titel v. Duchamp Marcel Duchamp u.a. auf Vorderseite vermerkt (nicht Rückseite, wie in dieser Zeit üblich) siehe "Der König und die Königin, umgeben von schnellen Akten" (Ausschnitt) Der König und die Königin, umgeben von schnellen Akten, 1912, Marcel Duchamp Marcel Duchamp koenig-koenigin-umgeben-von-schnellen-akten.jpg Titel u. Inschrift formulieren keinen Sinnzusammenhang, sie destruieren vielmehr jede Bedeutungsebene visuelles Bild u. sprachliche Referenz völlig getrennt, bleibt hermetisch vgl. Magritte mit "La Trahison des images" La Trahison des images (Der Verrat der Bilder), 1928-1929, Magritte der-verrat-der-bilder.jpg betitelt in Schulschrift mit "Ceci n'est pas une pipe" (dt. "Dies ist keine Pfeife") Titel u. Inschrift ergeben eine Einheit (Kritik d. Representation) A Bruit secret, 1916, Duchamp Marcel Duchamp (siehe 18.5) mit Beschriftung bzw. Anweisung Duchamp Marcel Duchamp zu kryptischer Beschriftung: "drei kurze Sätze, in dem gelegentlich Buchstaben fehlen, so wie bei einer Neonschrift das Wort unleserlich wird, wenn ein Buchstabe nicht aufleuchtet." 4 Postkarten mit komplett beschrifteter Seite, an Arensberg geschickt ("Rendez-vous du Dimanche 6 Février 1916") grammatikalisch korrekt, aber ohne Zusammenhang notiert Schachtel 29 wie mit 26 produzieren (Sammlung an Arbeiten, Notizen, Reste in Holzschachtel) Zahl an Readymades wollte Duchamp Marcel Duchamp begrenzen (Notiz mit Idee je Jahr 1-2 herzustellen) Interviews vor allem in den 1960er entstanden "Ein Readymade Ready-made ist ein Kunstwerk, ohne dass es ein Künstler gemacht hat."