[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Ein Tagebuch, 1982, Dieter Roth
Ein Tagebuch, 1982, Dieter Roth
notiert weniger Kursinhalte beschreiben, eher das Warum behandeln wenn für mich nicht verständlich: mit ? kennzeichnen Kurs Dieter Roth Dieter Roth Zum Verhältnis v. Wort u. Bild "Ein Tagebuch", 1982 (urspr. kein Titel, 1984 betitelt) Ein Tagebuch, 1982, Dieter Roth Dieter Roth tagebuch.jpg zur filmerischen Selbstdokumentation Tagebuch mit Polaroid-Bildern auf Biennale veröffentlicht Film / Foto / handschriftl. o. mit Schreibmaschine geschriebener Text verknüpft keine zeitl. Übereinstimmung Foto / Text, um jene herumfließt Zweifeln am eigenen Handeln / Denken offenbart in 3. Person geschrieben ("D.R."), ausgesprochen "De Er" = "Der" Diter Rot ohne "h" > konkr. Poesi (einige Künstler entfernten alle unnötigen Buchstaben) notiert Fridrich Frölich "Die Wolke innen, die Wolke aussen.", Hans-Joachim Müller (mit handschriftlichen Notizen von Roth Dieter Roth) Notiz "'Wolke' - eine Vokabel, die von etwas Sichtbarem spricht, auf Unsichtbares anwenden" "Nein, ein Bild ist viel1 einfacher2, leichter, ich habe da kein Anspruch von gewissen Personen […]" 1 "was wollte ich mit 'viel'sagen?" 2 "ist es (was ist das?) erlaubt, 'einfach' zu steigern?" "[…] ein Museum für mich schon immer mehr oder weniger ein Begräbnisinstitut gewesen ist. […] Das Museum ist halt die letzte Auffangmöglichkeit3, bevor die Dinge weggeschmissen werden." 3 u.a. "Eine andere Frage: 'Wozu soll aufgefangen werden?'" "Planen Sie Ihre Arbeit?" / "Nein, überhaupt4 nicht. Das entsteht alles so chaotisch, ohne jede Regel." 4 "'überhaupt' übertrieben; ich plane sie vielleicht, wie ein […]" "Haben Sie das Gefühl, wie der Romantiker der Kunst das Leben zum Opfer zu bringen?" "Ja immer5. Ich kann nichts6 anderes. Ich kann eben nichts7 gut im Leben, komme nicht gut aus mit den Leuten, habe Angst vor den Leuten. […]" 5 "'immer' übertrieben", 6 "'nichts' übertrieben", 7 "'nichts' übertrieben" "Auch diese Verwöhntheit, dass man der wichtige Mann sein soll, habe ich nicht gern8. So sind ja viele Künstler9." 8 "gebe nicht gerne zu, dass ich es gern habe, der wichtige Mann genannt zu werden" 9 'viele' übertrieben