[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Klasse Bildende Kunst Klassentreffen zur geplanten Ausstellung Kurs Praktiken des schon Fertigen in der zeitgenössischen Kunst Notizen Kommilitone Kommilitone zu FORT Künstlergruppe seit 2008 Alberta Niemann (*1982), Jenny Kropp (*1978), Anna Jandt (*1980) reale Zustände u. Situationen subtil mit fiktiven u. konstruierten Elementen vermischen Performances u. Installationen mit narrativem Element Versatzstücke aus Film u. Fiktion, surreale Momente (traumähnliche Zuspitzung) THE GOLDEN RULE (Galerie Lena Brüning, Berlin, 2010) leerer Ausstellungsraum, in dem Song "School" von Supertramp in Endlosschleife läuft vor Galerie ein inszeniertes Déjà-Vu: Passanten scheinen im Rhythmus der Endlosschleife stets wieder vor den Fenstern der Galerie aufzutauchen und dasselbe zu tun (wie Mann trägt Kaktus vorbei, Gruppe von Fußballspielern joggt entlang) LECK (Galerie Crone, Berlin, 2012) August 2012 wurde letzte Filiale der Drogeriemarktkette Schlecker / Kapitel deutscher Wirtschaftsgeschichte geschlossen: "Überall in Deutschland, ob in Großstädten, Kleinstädten oder Dörfern, zeugen für kurze Zeit tausende verwaiste Schlecker-Läden mit ihren leeren Regalen und nackten Wänden von diesem Verschwinden." Wiederaufbau kompletter Einrichtung in Galerie Weniger Auseinandersetzung mit dem Ready-Made an sich Nutzung für starkes Bild (Dystopie, Apokalypse), brachialer (kalter) Realismus Konsumkritik / Systemkritik, Display f. weitere zahlreiche (imaginäre) Ready-Mades Chris Marker (1921-2012) Found Footage, Objekt Trouve, Readymade Ready-made-Film / Verfremdung u. Wiederaneignung (vorzeitig gegangen)