[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Auf den Schienen, Blatt 8, 1889, Max Klinger
Auf den Schienen, Blatt 8, 1889, Max Klinger
Ausstellung Max Klinger Max Klinger, Mdbk Leipzig Opus XI: Vom Tode. Erster Teil, 1889 Blatt 1: "Nacht" Selbstbildnis, aufgehellt durch Mondlicht Lilie in christlicher Ikonografie: Reinheit u. Keuschheit Schmetterling: Seele, welche menschl. Körper nach Tod verlässt durch Schopenhauer evtl. neue interpretation: Schmetterling sorgt mit Bestäubung für neues Leben Blatt 2: "Seeleute" Erbarmungslosigkeit d. mächtigen Natur Seeleute: versinnbildlichen menschl. Dasein Blatt 3: "Meer" aus Gischt formt sich Arm d. Todes, der nach Schiff greift Blatt 4: "Die Chaussee" (urspr. mit "vom Blitz erschlagen" betitelt) Blatt 5: "Kind" Tod stiehlt Kind aus Kinderwagen, Kindermädchen verschläft Entführung Mohnblumen, untergehende Sonne: spielt auf Thema des Schlafens an Blatt 6: "Herodes" erinnert an "Tod als Gleichmacher" (kennt keine Ausnahmen, siehe sozialer Rang, Autorität d. König) Blatt 7: "Landmann" verbindet Sphären d. Irdischen u. d. Totenreichs durch Unfall gestorbener Bauer wird von einem Toten ins Jenseits gezogen Bauer: mit Rhythmus d. Natur vertraut wird selbst Teil d. Kreislaufs von Werden u. Vergehen Auf den Schienen, Blatt 8, 1889, Max Klinger Max Klinger aufdenschienen-k.jpg Blatt 8: "Auf den Schienen" Todesmoment Tod inszeniert sich als Selbstmörder Warum? Blatt 9: "Arme Familie" Frau mit Kind, im Hintergrund gerade verstorbener Greis Tod zeigt sich nicht als etwas Grausames Blatt 10: "Der Tod als Heiland" Menschen fliehen vor Tod, nur eine Person kniet nieder auf Schopenhauer bezogen: "WIR FLIEH'N DIE FORM DES TODES, NICHT DEN TOD; DENN UNSER HOECHSTEN WUENSCHE ZIEL IST: TOD." Idee von Unabwendbarkeit d. Todes / Furcht vor Todesumstände