[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Museum FLUXUS+, Potsdam
Museum FLUXUS+, Potsdam
Water Yam, Künstlerbuch, George Brecht
Water Yam, Künstlerbuch, George Brecht
SIMPLE, Name June Paik © Nam June Paik
SIMPLE, Name June Paik © Nam June Paik
Target, 2010, Constantino Ciervo, interakt. Videoobjekt
Target, 2010, Constantino Ciervo, interakt. Videoobjekt
Ausstellung Fluxus Fluxus Museum Fluxus Fluxus Plus, Potsdam Ich hatte mit mehr Arbeiten aus der Fluxus Fluxus-Anfangszeit gerechnet. Vieles stammt (gefühlt) aus der Zeit nach 1980. Schachteln waren gar nicht ausgestellt, eher aktuelle Arbeiten von Fluxus Fluxus-Künstlern (auch interessant, aber eben nicht 'wirklich' Fluxus Fluxus). Vielleicht gibt es aber auch einfach viele Erzeugnisse nicht mehr. Einige Schwarzweiß-Fotografien zeigten immerhin Aktionen einiger Fluxus Fluxus-Künstler. Die einführenden Texte gaben einen guten Überblick über die damalige Zeit, die Akteure und deren Aktionen. Museum FLUXUS+, Potsdam museum-fluxus-potsdam-k.jpg "Korrespondenzen, Fotos, Bücher, Kataloge, Zeitschriften, Filme, Videos, Aktionsrelikte, Multiple, Objekte, Installationen u. Kunstwerke" Arbeiten Wolf Vostell "Das Leben ist ein Kunstwerk, und das Kunstwerk ist Leben." (Emmett Williams, 1925-2007, US-amerik. Dichter, Publizist, Performance-Künstler u. Mitbegründer Fluxusbewegung) nachfolgend zusätzl. Informationen zum Thema gesammelt in New York von Maciunas gegründet Weg über Amerika über Europa bis nach Japan Fluxus Fluxus-Festivals (1) 1962 in Wiesbaden, Wuppertal, Kopenhagen, Paris (2) 1963 in Düsseldorf, Amsterdam, Den Haag, London, Nizza Wortbedeutung: fließender Übergang zw. Kunst u. Leben, ein collageartig komponierter Geschehensablauf Intention Intention: (a) Grenzen zw. Kunst u. Alltag (b) zw. Musik, Theater, Film, Literatur, elektronischen Medien, Video u. bildender Kunst (c) zw. Künstlern u. Publikum öffnen anders als beim Happening Akteur u. Publikum getrennt Alltägl. Handlungen mit neuem künstlerischen Sinn aufgeladen Werk kein dauerhaftes, vermarktbares Produkt (vergänglich, allein die Idee zählte) "Die politische Situation d. 60er Jahre beeinflusste alle Protagonisten" (als Satz im Vortrag verwenden) entscheidende Einflüsse: u.a. Teilung d. Welt in 2 Ideologien, Beginn Massenproduktion, Massenkonsum, Massenkommunikation Akteure traten in weltweiter Vernetzung im Kollektiv auf (entpersonalisierten die Kunst) inszenierten oft Konzerte, bei denen Musikinstrumente u. deren Manipulation Rolle spielten Partituren dienten als Handlungsvorlage Künstler u.a. (zum Teil sicherlich nicht wirklich als Fluxus Fluxus-Künstler zu bezeichnen, siehe Roth Dieter Roth): Ay-O, Joseph Beuys Joseph Beuys, George Brecht, John Cage, Philip Corner, Robert Filliou, Henry Flynt, Ken Friedman, Al Hansen, Geoffrey Hendricks, Dick Higgins, Ray Johnson, Milan Knizak, Alison Knowles, La Monte Young, George Maciunas, Jackson MacLow, Jonas Mekas, Larry Miller, Charlotte Moorman, Yoko Ono, Nam June Paik, Ben Patterson, Dieter Roth Dieter Roth, Carolee Schneeman, Thomas Schmitt, Daniel Spoerri, Benjamin Vautier Ben Vautier, Wolf Vostell, Robert Watts, Emmett Williams Water Yam, Künstlerbuch, George Brecht water-yam-k.jpg "La Cedille Qui Sourit", 1969, Künstlerbuch, George Brecht u. Robert Filliou als Werkstoff der Fluxus Fluxus-Objekte dienten u.a. Alltagsgegenstände, Musikinstrumente, Abfall, Zigarettenstumpen, Ansichtskarten, Seile, Filmdosen SIMPLE, Name June Paik © Nam June Paik simple.jpg Bsp. SIMPLE, Name June Paik seine Anweisung, 1961: "1. wirf Bohnen in den Zuschauerraum, 2. schmier Rasiercreme auf den Körper, 3. tu Reis in die Rasiercreme, 4. wickle langsam eine Papierrolle ab, 5. geh in ein Wasserbecken, 6. komm zurück und spiele etwas Klavier mit Babyschnuller im Mund." Takako Saito (*1929) stellte Fluxus Fluxus-Boxen f. Flux Shop in d. Canal Street in SoHo, New York her Tonatiuh (soviel wie "Aufsteigender Adler", ausgesprochen "tO na TE wa") in Mythologie d. Azteken d. Sonnengott u. Herrscher d. 5. Weltzeitalters George Maciunas übernahm das Bildnis als "principal image of Fluxus Fluxus" von vielen Fluxus Fluxus-Künstlern in ihren Arbeiten aufgegriffen Tomas Schmit distanzierte sich später von Fluyus, da grenzsprengende Bewegung nicht ewig fortschreiten könne Robert Watts machte mit Maciunas Gewerbeviertel in SoHo für Künstler nutzbar Robert Watts: "Das Wichtigste an Fluxus Fluxus ist, dass niemand weiß, was es ist… Es soll wenigstens etwas geben, das die Experten nicht verstehen. Ich sehe Fluxus Fluxus, wo ich auch hingehe." Ben Patterson: "Es gibt so viele Entwicklungslinien und Arbeitsstile sogar innerhalb des klassischen Fluxus Fluxus-Repertoires; ohne die Verpackung, die George besorgt hat, hätte es eines sehr cleveren Kunsthistorikers bedurft, um alle diese Leute zusammenzutun und zu sagen, es wäre eine Bewegung oder eine Gruppe." Ausstellung Zeitgenössische Kunst, Wolf Vostell Museum Fluxus Fluxus Plus, Potsdam Target, 2010, Constantino Ciervo, interakt. Videoobjekt target-k.jpg !!! weitere Arbeiten inkl. Biografien eintragen !!! Kurs Dieter Roth Dieter Roth Vorbereitung f. Referat abgeschlossen (inkl. Folien mit Zitaten u. Kataloge zum ansehen)