[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
(evtl.) Coca Cola, 1961, 210x310, Wolf Vostell
(evtl.) Coca Cola, 1961, 210x310, Wolf Vostell
Kurs Dieter Roth Dieter Roth (Vorbereitung f. Referat) (siehe auch 6.10.2014) notiert Museum Fluxus Fluxus Plus, Potsdam aufsuchen (viele Fluxus Fluxus-Werke, anscheinend auch von Roth Dieter Roth) Kunstgeschichte Fluxus Fluxus = intern. Kunstbewegung formiert um 1960 in New York, Tokio, Köln, Düsseldorf, Darmstadt u. Wiesbaden als Initiator galt George Maciunas (1931-1978, US-amerik. Künstler, Mitbegründer, Theoretiker u. Propagandist Fluxusbewegung) prägte 1961 den Begriff Fluxus Fluxus (zunächst nur als Titel für von ihm konzipierte Kunstzeitschrift vorgesehen) Begriff als Bezeichnung für die von ihm weltweit initiierten Konzerte, Festivals, Publikationen und Multiples Fluxus Fluxus (lat. flux/fluere = fließend, vergänglich) Kunstrichtung bezeichnet somit fließenden Übergang von Kunst u. Leben weist auf Vergänglichkeit aller Dinge hin gattungsüberschreitende Ausrichtung: Künstler arbeiteten im Grenzbereich der Gattungen Musik, bildende Kunst, Literatur u. Theater Fluxus Fluxus-Kunst = vielfältig und sehr verschieden meist als Aktionsform bewusst Geschehnisse aus unterschdl. Lebensbereichen kompositorisch aneinander gereiht Trennung zw. Künstler u. Publikum = obligatorisch Inhalt mit vorwiegend politischen Aspekten (wie Kuba-Krise, Ermordung John F. Kennedy, Martin Luther King, Kalte Krieg in Europa, Teilung Deutschlands, Konsumgesellschaft) heute: zum Teil Relikte (Überreste) u. Spuren von Aktionen (ursprüngl. nicht für Museums- u. Ausstellungskontext geschaffen) Fluxus Fluxus richtet sich auf das flüchtige Ereignis, humorvolle Untersuchung von Denk- und Wahrnehmungsmustern u. versteckte Poesie alltägl. Ereignisse u. Gegenstände "Fluxus Fluxus - Freiheit von Material u. Medien" George Brecht (Fluxus Fluxus-Mitglied): "Bei Fluxus Fluxus hat es nie einen Versuch gegeben, sich über die Ziele und Methoden zu einigen; Einzelpersönlichkeiten, die etwas Undefinierbares gemeinsam hatten, schlossen sich zusammen, ihre Arbeiten zu veröffentlichen und vorzustellen. Vielleicht besteht dieses gemeinsame Etwas in einem Gefühl, dass die Grenzen der Kunst viel weiter gesteckt sind, als allgemein angenommen wurde, oder dass die Kunst und seit langem gültige Grenzen keinen Wert mehr besitzen." Wolf Vostell (1932-1998, dt. Maler, Bildhauer u. Happeningkünstler) gilt als ein Wegbereiter Fluxus Fluxus-Bewegung Techniken u.a. Verwischung, Dé-coll/age (von Décollage) u. Einbetonieren (1) Décollage / Plakatabriss (frz.: décoller = abheben, losmachen, trennen, abkratzen) künstl. Technik 1950er/1960er bereits zerstörte Plakate aus öffentlichem Raum in ganzen Stücken o. in Streifen u. Fetzen abgerissen u. als Ausgangsmaterial für Herstellung von Kunstwerken verwendet (2) Dé-coll/age (evtl.) Coca Cola, 1961, 210x310, Wolf Vostell decollage-vostell-k.jpg von Wolf Vostell geprägt "ging es nicht nur um Zerstören, sondern um Sichtbarmachen, im Sinne von Verwischen und weiteren Formen, wie auswischen, entfärben, doublieren, verzerren, verwackeln und übereinanderdrucken" [?] Begriff "Décollage" 1954 von Vostell in Zeitschrift vorgefunden u. übertragen auf seine Plakatabrisse und Happenings 1958 änderte er Schreibweise in "Dé-coll/age" Dé-coll/age-Happenings 1960er: bewußtseinskritische Aufschlüsselung absurder Umweltbedingungen, die den Menschen bedrängen (u.a. Vorgänge im Alltag wie Autoverkehr) in kritisch-provokativer Demontagehandlung Materialien bis zur Unbrauchbarkeit zerstört [Bsp. mit Bildern u. Videos finden, um es selber einordnen zu können] 1x daumennagellänge Whiskey