[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Furniture Sculpture/Untitled painting, 1988-2000, 231x231x125cm, Stühle aus Bali
Furniture Sculpture/Untitled painting, 1988-2000, 231x231x125cm, Stühle aus Bali
Installationsansicht, John Armleder © Tate Liverpool, 2006
Installationsansicht, John Armleder © Tate Liverpool, 2006
Kurs Praktiken des schon Fertigen in der zeitgenössischen Kunst (Vorbereitung f. Referat, siehe auch Besuch Galerie Karin Sutter , Basel, 27.2. mit kreisförmigem Spiegelabdruck u. schwarz gepunkteten Flächen) notiert Galeristin E-Mail geschrieben mit Frage nach Titel u. Jahresangaben d. gezeigten Arbeiten aktuell Arbeiten in Zürich u. Basel John Michael Armleder (*1948, schweiz. Konzeptkünstler, Performance- und Objektkünstler, Maler, Bildhauer u. Kunstkritiker) entwickelt minimale Eingriffe u. raumfüllende Installationen Auftritte als Musiker und mit Happenings in den 1960er (von John Cages beeinflusst) an Fluxus Fluxus-Aktionen beteiligt 1969 Gründung der Fluxus Fluxus-Bewegung nahestehenden Künstlergruppe Ecart mit Patrick Lucchini u. Claude Rychner produzierten u.a. Super-8 Filme Furniture Sculpture/Untitled painting, 1988-2000, 231x231x125cm, Stühle aus Bali furniture-sculpture-k.jpg "Wenn die Künstler verschwänden, würde die Kunst von anderen gemacht, mit einem anderen Bewusstsein, anderen Mitteln und anderen Materialien. Der Künstler als Individuum erfüllt lediglich eine Funktion. Er dient als Werkzeug […]" (Interview mit Christian Bernard u. Françoise Ninghetto) "Möbel-Skulpturen": malte Gouache auf Stuhl (unter Namen "Furniture Sculpture" zu Markenzeichen geworden) aus "Groupe Ecart" ging "Galerie Ecart" hervor (1973-1980) Galerie Ecart veranstaltete Ausstellungen und Performances von u.a. Beuys Joseph Beuys, Cage u. Warhol Andy Warhol in Genf Ende 1970er entfernte er sich von Fluxus Fluxus-Bewegung begann reduzierte, flächige, am Minimalismus orientierte Bilder zu malen neben Leinwand Lochplatten u. alte Möbelstücke als Malgrund Rauminstallationen: abstrakte Bilder in Verbindung mit gebrauchten Wohnungseinrichtungen entwickelt in den 1980er die "Furniture Sculptures" (greift Fragen des Ready-made Ready-made auf) (a) 1987 kaufte er gebrauchtes Wandregal, auf dem mehr als 25 gebrauchte Stühle ausgestellt waren ("FS 172") (b) 1990 3 Teppichrollen aus Restposten aufrecht hingestellt ("FS 234") nahm "Sylvie Fleury beim Wort, als sie ihn darauf hinwies, dass die Teppichzylinder wie Objekte für eine Ausstellung aussahen. Nach Aussage des Künstlers sein erstes Werk, das er weder produziert noch dazu die Idee hatte." diese u. weitere Arbeiten: beständiges Wechselspiel zw. Kunst u. Leben, zw. High u. Low, zw. Ironie u. Pathos Spiel mit Assoziationen u. Kunstgeschichte Nähe zur Ästhetik von Dada u. Fluxus Fluxus Installationsansicht, John Armleder © Tate Liverpool, 2006 tate-liverpool-armleder-k.jpg 2005 arrangierte er ausgestopfte Waldtiere, laufende Fernsehgeräte, Spiegel, Blumensträuße, Weihnachtsbäume, Holzscheide, blinkende LCD-Lampen u. Tierfelle gruppierte sie zu irritierenden Rauminstallationen (Tate Gallery, Liverpool ) "abstrakt, reine Form und sonst nichts", Ausstellung "I’m Late, I’m Late, I’m Running For A Date", Galerie Andrea Caratsch, Zürich Grundprinzip des Surrealismus (Magritte) Ausstellungsansichten Galerie Mehdi Chouakri, 2015 Kunstverein Hannover, 2006-2007