[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Density (organisiertes Rauschen)
Density (organisiertes Rauschen)
TV-Décoll/age no. 1, 1958-1963(?), Wolf Vostell
TV-Décoll/age no. 1, 1958-1963(?), Wolf Vostell
Lee Friedlander mit laufenden Geräte in menschenleeren Räumen
Lee Friedlander mit laufenden Geräte in menschenleeren Räumen
TV Interventionen Kurs Televisionen in Kunst, Technik und Ökonomie Weltmacht Fernsehen 1960er meinungsbildende Macht, über Print und Radio hinweg 1960er pro Familie rund 5h Fernsehen ab 1957 zunehmend in Farbe (in Deutschland bis 1963 nur 1 Kanal in sw / Abendstunden) Differenz zw. USA/Europa weiterhin gültig USA: mit privatwirtschaftlichem / kommerziellen Boom (öffentl. Stationen maginal) Europa: Staat als Träger für Podcast-Medien gesehen TV vom Standpunkt Kunst: "hoffnungsloses Medium" kaum Phasen der Offenheit und kreativen Suchen Manifest d. Futuristen: "La Radia" (1933) "Radio-Televesiva", Vorstellung von Massenevents (siehe Fernsehstuben) Lucio Fontana Lucio Fontana mit "Das Manifest des Movimento Spaziale im Fernsehen" (1952) Umberto Eco "Das offene Kunstwerk" Karl Otto Götz (1914, Hauptvertreter abstrakter Kunst und Informels in Deutl. und Lyriker des Surrealismus) Density (organisiertes Rauschen) density.jpg etwas ähnliches wie das Fernsehbild wollte er analog herstellen (handgemachte Computeranimation) TV-Décoll/age no. 1, 1958-1963(?), Wolf Vostell tv-decoll.jpg Malerei mit "live" TV-Bild Spiel mit Präsenz d. Mediums / keine Beeinflussung von Fernsehbild Tom Wesselmann, Teil des Interieurs Propeller Paintings, ca. 1964/65, Lawrence Weiner Testbild (eigentl. zum kalibrieren der Bildschirmoberfläche gedacht) hat "künstl." Testbilder entwickelt Autovision, 1962-64, Karl Gerstner Lee Friedlander mit laufenden Geräte in menschenleeren Räumen friedlander.jpg Verarbeitung von TV Material am Bsp. Kennedy Dennis Hopper mit "Kennedy Suite", 1963, No 1-8 Bruce Conner mit "Television Assassination" Andy Warhol Andy Warhol mit "Flash - November 22, 1963", 1968"