[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Self Burial (Television Interference Project), 1969, Keith Arnatt
Self Burial (Television Interference Project), 1969, Keith Arnatt
TV as a Fire Place, Jan Dibbets, 1969
"TV as a Fire Place", Jan Dibbets, 1969
TV Interventionen [t=]"Ready to Shoot - Fernsehgalerie Gerry Schum" Wevers Name taucht im Fernsehbeitrag nicht auf "Er fand, mein Name alleine sähe [in einem Abspann] 'blöd' aus und außerdem wisse sowieso jeder, dass wir die Produktion gemeinsam gemacht hätten" Schum und Wever funktionierten Mercedes-Transporter zu Wohn- und Arbeitsort um "Das 'Büro' im Wagen wurde so klein wie möglich gehalten; wir wollten mit zwei Aktenordnern auskommen." später Autodach als Plattform für Aufnahmen, Toilette als Dunkelkammer genutzt Self Burial (Television Interference Project), 1969, Keith Arnatt self-burial.jpg TV-Intervention mit Keith Arnatt "Self Burial" (1930–2008, engl. Konzeptkünstler und Fotograf) "Eine Einordnung in ein Kunstprogramm widerspräche diesem Projekt. […] Wichtig war, dass die Arbeit als Intervention im 'normalen' Fernsehprogramm realisiert würde." 1969 im WDR ausgestrahlt, ohne Ankündigung und Kommentar 1 Woche lang, jeden Abend zwei aufeinanderfolgende Bilder gezeigt am Schluß der Serie erfolgt Auflösung durch Interview mit Keith Arnatt "Ursprünglich ein Kommentar zum Begriff des 'Verschwindens des Kunst-Objekts'. Es erschien als logische Folge, daß auch der Künstler verschwinden solle." durch guten WDR-Kontakt sollte Fernsehgalerie zukünftig im WDR ausgestrahlt werden scheiterte an geringen finanziellen Mitteln des regionalen Senders "TV as a Fire Place", Jan Dibbets, 1969 tv-as-a-fire-place.gif Arbeit von Jan Dibbets an WDR vermittelt am Ende des Sendeprogramms (24.-31.12.1969) 3 Minuten Kaminfeuer gezeigt Grundidee Artscapes: keine Kunstwerke als Resultat eines Schaffensprozess zeigen, sondern Künstlern Forum bieten, Idee von Kunst Ausdruck zu verleihen