[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Kreideschwünge auf einer Schultafel, 1981, Hermann Glöckner
"Kreideschwünge auf einer Schultafel", 1981, Hermann Glöckner
Ausstellung Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden Architekt / Busdriver / Zwei Brücken Standpunkt Ergebnis: Ratlosigkeit / Desinteresse bei Betrachtern moderner Kunst nicht verübelbar "Kreideschwünge auf einer Schultafel", 1981, Hermann Glöckner schultafel.jpg "Meisterwerke der modernen Kunst #1" Hermann Glöckner (siehe 11.9.) Olaf Holzapfel zu "Zwei Brücken": "[…] die Arbeit selber gar nicht für hier gemacht wurde, sagt sie trotzdem was über das Verhältnis von Landschaft und Technik aus." Kunstbegriff Interviewreihe "Lebenselexier zeitgenössische Kunst" u.a. (2) Wie sind Sie zur Kunst gekommen? (3) Wie wichtig ist Ihnen zeitgenössische Kunst? (4) Können Sie beschreiben, was gute Kunst für Sie ist? Martin Rieckmann, Mitglied GMKD (3) "Zeitgenössische Kunst ist für mich so wichtig, dass die Beschäftigung damit zu meiner Leidenschaft geworden ist […]" (4) "Gute Kunst ist für mich zeitlos. Egal, von wann sie ist und von wem, egal, ob ich sie vor langer Zeit gesehen habe, jetzt oder in Zukunft, sie muss mich zu jedem Zeitpunkt berühren, in mir etwas auslösen." Frank Lehmann, Galerist (4) "Gute Kunst sollte vor allem sichtbar sein. Egal ob bei privaten Sammlern, in Museen oder Galerien. Es ist kaum zu beschreiben, was ein gutes Kunstwerk ausmacht. Die Kunstgeschichte findet mit dem gehörigen zeitlichen Abstand die richtigen Kategorien. Mich erfasst es direkt körperlich in einem Künstleratelier, wenn ich das Glück habe, etwas Außergewöhnliches zu sehen oder bei einem Prozess involviert zu sein." Hedwig Döbele, Galeristin (4) "Ein gutes Kunstwerk ist in erster Linie eines, das über die Jahre hinweg Bestand haben wird und seine Gültigkeit jenseits eines Zeitgeistes bewahrt. Zum einen sollte es objektivierbaren Qualitätskriterien genügen, zu denen für mich beispielsweise die handwerkliche Leistung zählt. Zum anderen muss ein Kunstwerk authentisch sein, in seiner Entstehungszeit, für den Erschaffer. […]" Patrick-Daniel Baer, Galerist (4) "Gute Kunst beschäftigt, verstört, berührt auch über die Ausstellungsbegegnung hinaus." Klaus F.K. Schmidt, Mitglied (3) "Die zeitgenössische Kunst ist für mich ein Lebenselexier. Ohne Kunst kann ich nicht leben. Sie dient der Erkenntnis, nicht der Unterhaltung. Sie macht den Kopf frei […]" (4) "Bei 'guter Kunst' ist die Abbildung, das Dargestellte mit einem dauerhaften Geheimnis verbunden. […]" Margareta Noeske, Galeristin (4) Was gute Kunst ist, ist immer schwer zu beschreiben. Leichter ist es zu bestimmen, was keine Kunst ist. Also: Gute Kunst ist für mich wie ein Freund, der ehrlich ist und nicht ein Schmeichler […]. Gute Kunst täuscht nicht und ist nicht Effekthascherei - sie fordert heraus zum ehrlichen Dialog und stößt manchmal vor den Kopf […]" Ausstellung Galerie Alte Meister Dresden (Notizen verlorengegangen)