[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
vor dem Eingang der HGB Leipzig
vor dem Eingang der HGB Leipzig
Sacro Monte di Varallo Nr.12, Bertram Kober © Bertram Kober
Sacro Monte di Varallo Nr.12, Bertram Kober © Bertram Kober
Die Verdammnis, um 1725, Balthasar Permoser © MdbK Leipzig
Die Verdammnis, um 1725, Balthasar Permoser © MdbK Leipzig
vor dem Eingang der HGB Leipzig hochschule.jpg (mit Notizen der vergangenen Tage) Gedanken zu Kunst und Künstler Standpunkt Kunst ist etwas unnatürliches, künstliches sie ist von Umwelt abhängig, nicht befreit was als Kunst gesehen wird ist zeit- und ortsabhängig Kunst oder der Auslöser ist durch Sinnesorgane erfahrbar Kunst (1) besteht oder (2) entsteht im Kopf des Wahrnehmenden Kunstwerk hat Bedeutung Bedeutung kann (1) vom Künstler vor, während oder nach Ausführen vorgegeben werden oder (2) nachträglich durch Betrachter hineininterpretiert werden der Künstler macht Kunst nur Lebewesen mit Bewusstsein können Kunst machen / Kunst bewusst wahrnehmen Kunst ist das Ergebnis schöpferischer Tätigkeit Tätigkeit wird vom Künstler durchgeführt / dirigiert mindestens eine Person muss etwas als Kunst ansehen, damit es Kunst ist diese eine Person kann auch der Künstler selber sein Künstler ist der, der sich als Künstler sieht was gute oder schlechte Kunst ist, definiert/erklärt Wahrnehmender von Kunst für sich anerkannte Kunst benötigt neben Künstler (der Kunst schafft) "unabhängige" Rezipienten notiert gegenständlicher werden (siehe Bsp. "Seestück", Richter) 2 Ebenen beachten: (1) Gegenständliche/für Betrachter direkt verständliche Ebene, (2) gedankliche / philosophische Ebene (bei genauerem Hinsehen) Idee von "Kunst = Kommunikation" (1) Sachebene (was zu sehen ist), (2) Gefühl (was es beim Künstler und beim Betrachter emotional auslöst), (3) Appellebene (was der Künstler bewusst/unbewusst vermitteln will), führt zu (4) Beziehung zw. Künstler/Kunstwerk und Betrachter Ausstellung Skulpturen- / Gemäldesammlung / 250 Jahre HGB, MdbK Leipzig Sacro Monte di Varallo Nr.12, Bertram Kober © Bertram Kober bertram-kober.jpg Serie Sacri Monti, 2009 "Selbstbildnis" mit dreimal Portrait übereinandergelegt, Gerhard Eichhorn (HGB) "Die sieben Lebensalter des Weibes", 1544, Hans Baldung Grien Hand Baldung Grien (um 1484-1545) Lebenslauf - Zusammengehörigkeit verschiedener Lebensalter niedriger Horizont: verleiht Figuren Monumentalität notiert Regeln für Linienbilder (1) nicht feste Begrenzungen, eher "zufälligere" Gebilde (mit Variable abweichungMax) (2) bei einigen Elementen wie Wellen oder Wolken: Linien im "Fluß" (in selbe Richtung, aber mit abweichungMax) Die Verdammnis, um 1725, Balthasar Permoser © MdbK Leipzig verdammnis.jpg Balthasar Permoser (1651-1732), Bildhauer des Barock (etwa 1575-1770) "Christus Jesus im Olymp", Klinger Max Klinger (Text zur Restaurierung) Gustav Falke (1853-1916), deutscher Schriftsteller "Jesus Jesus im Olymp" "Und Zeus erschrak in seinem Wolkenhaus \\ Es ging ein Leuchten von dem Fremdling aus"