[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Mariä Himmelfahrt, Fresko, Kuppel des Doms von Parma, Correggio
Mariä Himmelfahrt, Fresko, Kuppel des Doms von Parma, Correggio
Der Maler studiert die Gesetze der Verkürzung, 1525, Albrecht Dürer
Der Maler studiert die Gesetze der Verkürzung, 1525, Albrecht Dürer
Der Heuwagen, um 1510, Hieronymus Bosch, Prado, Madrid
Der Heuwagen, um 1510, Hieronymus Bosch, Prado, Madrid
Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst Ernst H. Gombrich Raffaello Santi (1483-1520) viele Gemälde eines Künstlers nebeneinander (wie in Museen): wirkt manchmal monoton (wirken eher einzeln) Raffaels größte Gemälde wirken einfach und mühelos, dabei angestrengtes Nachdenken, Studium und künstl. Weisheit nötig Bewegung - Gegenbewegung Michelangelo: Meister in Darstellung menschl. Körper Raffael: Meister in Gruppierung bewegter Gestalten / Harmonie Schönheitstypus nicht real - Fantasiegebilde, idealisierte Modelle Venedig, Oberitalien im 16. Jhd. für ven. Maler Farbe nicht nur schmückendes Beiwerk Giovanni Bellini (um 1431-1516) Haupt einer Werkstatt Giorgione (um 1478-1510) ven. Künstler strebten nach Zauber der griech. Dichtung liebten Idyllen, Schäferspiele, Schönheit Venus und Nymphen Tizian (um 1485-1576) Portraitierten gab er Überzeugung, durch seine Kunst weiterzuleben notiert Lebendigkeit in Arbeiten (1) Anschauen - Betrachter inkludieren / ins Bild "zerren" (durch direkten Blickkontakt) (2) in realer Räumlichkeit einbauen, Teil der Realität werden lassen (in Tür, Decke, Boden) (3) Schatten/Licht realer Räume übernehmen (4) nicht schön, sondern ehrlich darstellen (mit Pickeln, Falten) = Lebendigkeit (5) "Sfumato": Spielraum für menschl. Fantasie (6) mehrere Blickpunkte (Bild "bewegt" sich), Perspektive leicht ändern (siehe Mona Lisa) Correggio (um 1489-1534) Lichtbehandlung neuartige Effekte hatten großen Einfluss auf spätere Malschulen Bsp. Jesuskind: von ihm strahlt Licht nach allen Seiten notiert Portrait im Raum von mir machen; danach die selbe Kameraposition, nur mit Lampe statt mir; digital Licht von zweitem Bild in erstes bringen = ich leuchte Licht und Farbe lassen sich als Gegengewicht zu Formen verwenden durch Licht Blick in bestimmte Richtung führen Gläubigen Illusion geben, Decke wäre geöffnet (durch Lichteffekte) Mariä Himmelfahrt, Fresko, Kuppel des Doms von Parma, Correggio correggio.jpg Deutschland und Niederlande Anfang 16. Jhd. Erfindungen und Entdeckungen ital. Renaissance tiefer Eindruck in Ländern nördl. der Alpen neue Bauweise auf Drängen von Fürsten und Adlingen übernommen (mit Mode Schritt halten) Vermischung Gotik- und Renaissancestil in Bauwerken Der Maler studiert die Gesetze der Verkürzung, 1525, Albrecht Dürer maler-studiert.jpg Albrecht Dürer (1471-1528) Drang gespürt, neue Prinzipien von Grund auf zu verstehen Naturnachahmung kein Selbstzweck Mittel, heilige Geschichten in Gemälden, Holzschnitten, Kupferstichen überzeugend darzustellen u.a. mit "ALBERTUS DURER NORICUS FACIEBAT 1504" ("Albrecht Dürer aus Nürnberg machte [diesen Stich] 1504") signiert Besuch Italien: "Hie bin ich ein Herr, doheim ein Schmarotzer" Matthias Grünewald von Aschaffenburg bezeichnet Joachim Sandrart als "deutschen Correggio" Bilder mit Monogramm M. G. N. signiert evtl. Mathis Gothardt Nithardt, nicht Grünewald machte sich nur Errungenschaften zu Nutze, die mit Aufgabe der Kunst im Einklang standen (heilige Wahrheit verkünden) mit Absicht auf ma. und primitive Umsetzung gesetzt notiert "[…], dass nicht jeder große Künstler auch 'fortschritlich' sein muss und das ein Künstler durchaus nicht mit der Zeit zu gehen hat" Lucas Cranach (1472-1553) Albrecht Altdorfer (um 1480-1538) Bild ohne Mensch: etwas noch nicht Dagewesenes selbst Griechen: Landschaft z. B. als Kulisse für Schäferidyllen Mabuse (1478-1532) Der Heuwagen, um 1510, Hieronymus Bosch, Prado, Madrid bosch.jpg (2 Versionen: San Lorenzo de El Escorial und Madrid) Hieronymus Bosch erschreckende Darstellungen der Mächte des Bösen Thema: Bosheit der Menschen