[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Reiz der Selbstbeschränkung: Charaktere Luigi und Mario, Mario-Spielreihe
Reiz der Selbstbeschränkung: Charaktere Luigi und Mario, Mario-Spielreihe
Lucas I (1986–1987), Öl und Bleistift auf Leinwand, Chuck Close, Metropolitan Museum of Art
Lucas I (1986–1987), Öl und Bleistift auf Leinwand, Chuck Close, Metropolitan Museum of Art
Der Heilige Dominikus, Andachtsbildnis in Zelle des Klosters von San Marco, Florenz
Der Heilige Dominikus, Andachtsbildnis in Zelle des Klosters von San Marco, Florenz
Madonna im Rosenhag, um 1445, Stephan Lochner, Wallraf-Richartz-Museum
Madonna im Rosenhag, um 1445, Stephan Lochner, Wallraf-Richartz-Museum
Friedrich Fröhlich, faul 'Das Entscheidende ist wohl Deine von Dir aufgedeckte mangelnde Motivation. Das musst Du ernst nehmen und daran arbeiten. Lass das mit der Muse einfach mal weg. Es geht eher um selbstbestimmte Motivation (= intrinsisch).' (Christian, 26.7.) [t=]notiert Bildpunkte eines Porträts zufällig neu anordnen (Information bleibt enthalten, aber nicht lesbar) Kunstlehre "Die Ästhetik des Pixels in der modernen Kunst", Alice Strunkmann-Meister Reiz der Selbstbeschränkung: Charaktere Luigi und Mario, Mario-Spielreihe mario.jpg bewusste Verpixelung in Zeiten der fast nicht mehr Wahrnehmbarkeit der kleinsten Einheit Lucas I (1986–1987), Öl und Bleistift auf Leinwand, Chuck Close, Metropolitan Museum of Art chuck-close.jpg Chuck Close (*1940), Maler, Fotorealist notiert mit durch Komprimierung entstehenden Artefakten arbeiten / Artefakte einfarbiger Flächen über Foto legen Technik Pointilisten: farbige Punkte gleichmäßig und strukturiert über Leinwand verteilt Paul Klee: "Auch das 'Ich' ist ursprünglich ein Punkt" (Pädagogisches Skizzenbuch, 1925) Vincent van Gogh Vincent van Gogh, Pixel Art Vorlesungsreihe "Aspekte zur Geschichte der Kunst", Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat (Kunst in der Urgesellschaft bis 19. Jahrhunderts) Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst Ernst H. Gombrich Tradition und Erneuerung (15. Jhd, Italien) Welt spiegeln, nicht nur heilige Geschichte nacherzählen bis 14. Jhd. Kunst in verschd. Teilen Europas parallel entwickelt Zünfte Künstler musste beweisen, dass er Meister seiner Kunst war danach durfte er Werkstatt eröffnen, Lehrlinge beschäftigen, Aufträge annehmen keine öffentl. Kunstschulen, Lehre bei Meister der Stadt unendliche Vielfalt an Meistern, Schulen, Experimenten Florenz: Anfang Umwälzung in der Kunst Brunelleschis Programm: Formen der antiken Architektur, Säulen, Giebel, Gesimse, in Baukunst einführen Bsp: Kirche mit Fassade, die Triumphbogen im röm. Stil darstellt antike Bauform musste Bedürfnisse eines Wohnhauses mit Mauern und Fenstern angepasst werden antike Form = Ausschmückung (Säulenordnung vorgetäuscht, Grundstruktur des Gebäudes nicht verändert) Leon Battista Alberti Wolfgang Alberti übersetzt gotischen Entwurf in antike Form (gotische Spitzbögen gemildert, antike Ordnungselemente benutzt) Der Heilige Dominikus, Andachtsbildnis in Zelle des Klosters von San Marco, Florenz angelico.jpg Fra Angelico (um 1386-1455), Maler Verkündung mit schlichter Anmut erzählt (kaum Andeutung greifbarer Körperlichkeit), wirkt umso ergreifender Andrea Mantegna (1431-1506), Maler und Kupferstecher Illussion von Raumtiefe erschaffen: Licht jede Entdeckung schafft zugleich neue Schwierigkeiten (Gefährdung eines gefälligen und befriedigenden Ganzen) Versuch richtige Zeichnung (Körper) mit harmonischer Komposition (Dreieck) zu verbinden 15. Jhd. im Norden Baukunst: Kluft zw. Norden und Süden (vor allem Florenz) gotischer Stil (Spätgotik) im 15. Jhd in Frankreich, Deutschland, England, Spanien "Flamboyanter Stil" = unendl. Vielfalt von Zierraten, wirkten zum Teil wie Märchenschlösser "Perpendicular Style" = gerade Linien statt Kurven und Bögen vorgezogen Grundriss einfacher, Kirche ohne Seitenschiffe, keine Pfeiler und steile Spitzbögen in Malerei nicht beachtet: math. Gesetze der Perspektive, Anatomie, Studium röm. Denkmäler Madonna im Rosenhag, um 1445, Stephan Lochner, Wallraf-Richartz-Museum lochner.jpg Stephan Lochner (um 1400-1451), Maler u.a. Vorbild für Romantiker im 19. Jhd. (Zauber einfacher Frömmigkeit, kindliches Gemüt)