[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Das Verlöbnis der Arnolfini, 1434, Jan van Eyck © National Gallery, London
Das Verlöbnis der Arnolfini, 1434, Jan van Eyck © National Gallery, London
Kunstkritik "Die Beschwerde" (20/30), Pullmann & Muse "Eine Schaffenskrise, Herr Pullmann?" - "Eine Kunstkrise, Frau Muse." Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst Ernst H. Gombrich Frührenaissance (15. Jhd) / Wiedergeburt / Wiederbelebung gotisch = barbarisch = Schimpfwort der Italiener Italiener gaben den Goten Schuld am Sturz Röm. Reich Stimmung vom Zukunftsglaube und Selbstbewusstsein in Handelsstadt Florenz am größten führendes Mitglied Florenzer Künstlergruppe: Filippo Brunelleschi (1377-1446) studierte wahrscheinlich Tempel und Paläste in Rom Wunsch auf neue Architektur, die Elemente der klassischen Baukunst frei nutzt mit Säulen, Pilastern und Bögen gearbeitet Unterschied gotische Kunst: keine hohen Fenster oder schlanke Pfeiler antike Säulenordnung verwendet, jedoch ohne statischer Bedeutung Brunelleschi: Erfinder der Perspektive Masaccio, ital. Maler (1401-1428) für Renaissance-Meister neue Techniken und Entdeckungen niemals Selbstzweck eingesetzt, um Bedeutung ihrer Themen besser verstehen zu können Donatello, ital. Bildhauer (um 1386-1466) menschl. Körper am lebenden Modell studiert Modelle: meist Werkstattgenossen auch nördlich der Alpen schwappte Wunsch Widergeburt Antike über Claus Sluter, niederl. Bildhauer Gotik (um 1350-1405) Jan van Eyck, flämischer Maler (1390-1441) Merkmale: Wiedergabe Raum mit Konstruktion perspektivischem Liniengerüst, Kenntnisse in Anatomie, Gesetze der Verkürzung Das Verlöbnis der Arnolfini, 1434, Jan van Eyck © National Gallery, London janvaneyck.jpg Signatur im Bild mit "Johannes de Eyck fuit hic" ("Jan van Eyck war hier") "Natur einen Spiegel vorhalten" Erfinder der Ölmalerei Bindemittel Tempera = Ei Öl: genauer arbeiten, da längere Trocknungszeit, durchsichtige Farben, Schichten übereinander Künstler wird zum Augenzeige Konrad Witz, schweizer Maler (um 1400-1446) Arbeit mit wirklicher Landschaft (Genfer See) in Verbindung mit chr. Geschichte erschöpft Buch zur Seite gelegt