[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Modell der Casa del Poeta Tragico, Blick ins Atrium, Maßstab 1:20
Modell der Casa del Poeta Tragico, Blick ins Atrium, Maßstab 1:20
The Gif Connoisseur #358
The Gif Connoisseur #358
Der Glaube, um 1305, Giotto di Bondone
Der Glaube, um 1305, Giotto di Bondone
Westfassade von Exeter, England (zw. 1350 und 1400) © Klaus D. Fiebich
Westfassade von Exeter, England (zw. 1350 und 1400) © Klaus D. Fiebich
Selbstporträt, zw. 1379 und 1386, St.-Veits-Dom, Prag
Selbstporträt, zw. 1379 und 1386, St.-Veits-Dom, Prag
Kunstgeschichte Ausstellung Antikenmuseum der Universität Leipzig 450 Objekte aus 2500 Jahren griechischer, etruskischer (nördliches Mittelitalien) und römischer Antike Modell der Casa del Poeta Tragico, Blick ins Atrium, Maßstab 1:20 casa-del-poeta.jpg älteste Funde aus vorgriechischen Kulturen der Ägäis Keramiken und Kleinplastiken aus Bronze der "geometrischen Zeit" (9./8. Jh. v. Chr.) Vasenbilder mit Helden, Götter und Alltag der Menschen Übergang zw. verschiedenen Stilen sehr fließend (Darstellung Körper nach ägypt. Vorbild, Verkürzung Füße) The Gif Connoisseur #358 mann.gif Kunstgeschichte Die Geschichte der Kunst Ernst H. Gombrich auch im 13. Jh. wurden it. Kirchen nach griechischer Manier geschmückt (Herrschaft des konservativen östl. Stils) Vorteile für Bildhauer: Raumillusion durch Verkürzung, Licht und Schatten erledigten sich von selbst Giotto di Bondone (ca. 1267-1337) byzantinische Unwandelbarkeit unterbochen Freskomalerei (zuvor in Wasser eingesumpfte Pigmente auf frischen Kalkputz aufgetragen) Der Glaube, um 1305, Giotto di Bondone giotto-di-bondone.jpg Gemälde täuscht Freiplastik vor Schaffung von Illusion heilige Geschichte sollte sich direkt vorm Betrachter abspielen Predigten der Bettelmönche: Aufforderung, sich beim Lesen der Bibel zu vergegenwärtigen, wie es ausgesehen haben müsse Bild kein Schriftersatz mehr für Analphabeten Künstler signierten meist nicht (Ruhm und Ehre der Kathedrale überlassen) 14. Jh. Bürgen fühlten sich von Macht der Kirche und Feudalherren weniger abhängig Geoffrey Chaucer (ca. 1343-1400) Motive: Ritter, Knappen, Mönche, Handwerker statt Thema Gewaltigkeit (so groß wie möglich) - Thema Raffiniertheit Westfassade von Exeter, England (zw. 1350 und 1400) © Klaus D. Fiebich exeter.jpg Verfeinerung / Vorliebe für Anmutige und Zarte / "Decorated Style" Bedarf an Entwürfe für weltliche Bauwerke (Rathäuser, Zunfthäuser, Schulen, Paläste, Brücken, Stadttore) Ziel: vollendete Ausführung jeder Einzelheit Darstellung Schönheit Hände, Fältchen Ellbogen, Sorgfalt Verarbeitung durch Giottos Kunst wirkte byzantinische Manier steif und unmodern Peter Parler (ca. 1330-1399) dt. Bildhauer und Dombaumeister im Mittelalter Selbstporträt, zw. 1379 und 1386, St.-Veits-Dom, Prag selbstportraet.jpg vmtl. erstes Selbstbildnis eines Künstlers Europa = 1 Einheit (röm. Kirche) "internationaler Stil" oder "weicher Stil" Vorliebe für das Zarte und Lyrische / geschw. Linien, heitere Motive üblich im Mittelalter: Kalender mit Darstellung Jahresverlauf (Säen, Jagen, Ernten) trotz fehlender Tiefendimension Illusion der Lebenstreue mit Vergrößerungsglas sorgfältige Einzelbeobachtung Künstler studierten Natur, legten sich Skizzenbücher zu systematische Studien Pflanzen- und Tierwelt Erforschung Gesetze des Sehens (Verlangen es Griechen und Römern gleichzutun)