[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Quantitative Easing (am Wiener Graben), 2014 Axel Stockburger, Foto © Iris Ranzinger
Quantitative Easing (am Wiener Graben), 2014 Axel Stockburger, Foto © Iris Ranzinger
Skulptur, 1994, Richard Artschwager
Skulptur, 1994, Richard Artschwager
Rote Teppiche, Eröffnungssituation Wiener Zwanziger-Haus, Foto © Wolfgang Thaler
Rote Teppiche, Eröffnungssituation Wiener Zwanziger-Haus, Foto © Wolfgang Thaler
Einzelgespräch mit Mark Helmut Mark zum ärchäologischen Fund: Thema Münze als Geldstück Hintergrund: Soldaten wurden mit Münzen ausbezahlt, Bauern mussten Steuern in Form von Münzen entrichten (mussten also Geld von Soldaten als Gegenleistung für ländliche Produkte akzeptieren, kein herkömmlicher Tauschhandel) Axel Stockburger Quantitative Easing (am Wiener Graben), 2014 Axel Stockburger, Foto © Iris Ranzinger quantitative-easing.jpg goldene Säule spuckt Geld aus Thema: Finanzkrise Zufallsmechanismus entscheidet über Häufigkeit und Menge "Unbeständigkeit, Flüchtigkeit und Ungleichheit ökonomisch definierter Werte" zu "verhüllte Arbeiten": für ihn Spanplattenbox weniger Verhüllung als Verpackung Richard Artschwager Skulptur, 1994, Richard Artschwager richard-artschwager.jpg ohne Inhalt Form suggeriert Gegenstände, die eingeschlossen sein würden Marcel Duchamp Marcel Duchamp machte aus Nicht-Kunst Kunst (Ready-made Ready-made) Marcus Geiger versucht keine Kunst zu machen "Geiger ist keiner, der überall dabei sein will. Lieber nichts als zu viele Kompromisse." "Kunst kommt von Kunst und ist für Kunst" Rote Teppiche, Eröffnungssituation Wiener Zwanziger-Haus, Foto © Wolfgang Thaler rote-teppiche.jpg mit unterschdl. Materialien und Techniken experimentieren Versuchsanordnungen starten, um optimales Ergebnis zu erzielen (sollte ich nach Vordiplom ein Jahr Auszeit nehmen, diese Zeit zum Experimentieren nutzen) Geld verdienen mit meiner Kunst: sehr unwahrscheinlich Netzwerk fehlt Vernissagen aufsuchen notiert mit Messgeräten meinen Puls / Hautwiderstand messen, mit Aufnahmegerät Situation festhalten, auswerten und Statistik führen (spielerisch mit "Vernissage-Phobie" umgehen) notiert Idee vom Bekannten: Puls etc. messen, wenn mir Kunst gefällt / nicht gefällt; Computer kann mir bei Ausstellungen zukünftig sagen, ob mein Körper meint, mir gefällt die Kunst (oder eben nicht)