[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Five Day Locker Piece, 1971
"Five Day Locker Piece", 1971
A Tale of Two Cities, 1981
"A Tale of Two Cities", 1981
Friedrich Fröhlich Promo, 2013
Friedrich Fröhlich Promo, 2013
Helmut Kohl (CDU) bei traditioneller Neujahrsansprache, 1986/1987
Helmut Kohl (CDU) bei traditioneller Neujahrsansprache, 1986/1987
TV Interventionen Kurs TV Interventionen "Das Bild und das Sichtbare" Sichtbare = Raum der Möglichkeiten Bild = begrenzt Malerei (Bsp. Claude Monet Claude Monet): Blicke weisen auf Bereich außerhalb des Bildes hin Paläofernsehen: Geschichte in sich geschlossen, aber auch Stimmen aus dem Off "Bild" zwischen zwei Frames bei Filmstreifen: das Sichtbare Paläofernsehen: endet Mitte der 1980er Jahre Zuschauer wird erzogen, ohne Rückkanal Neofernsehen: Sendungen durchdringen sich gegenseitig, Zuschauer wird einbezogen, Interaktion, Mitgestaltung suggeriert Erweiterung vom Wohnraum des Zuschauers Abbild im Fernsehen: Erweiterung / Verlängerung des Sofas Film: gesetzter Rahmen mit Anfang und Ende Monitoring: kein Bild mehr, sondern Bildfluss Ende klassisches Neofernsehen: keine Linearität mehr, "Hybrit-TV" Second-Screen: neben Fernsehen läuft am Bildschirm Twitter zum Austausch (simultan, Bsp. "Tatort") Chris Burden, Interventionskünstler Zusammenarbeit mit Robert Irwin (Lichtinstallationen) "Five Day Locker Piece", 1971 five-day-locker-piece.jpg Abschlussarbeit; fünf Tage eingeschlossen in einem Spind; Flasche für Trinkwasser und Flasche für Urin "Shot", 1971 weitere Bsp.: "Bed Piece", "Trans-fixed" C.B.T.V (Chris Burden Television) mechanischen Fernseher nachgebaut, um Komplexität vom technischem Gerät zu verstehen (von John Logie Baird) "A Tale of Two Cities", 1981 tale.jpg mit Spielzeug-Figuren Chris Burden TV Interventionen TV Hijack, 1972 Interview mit eigener Film-Crew Entführung der Moderatorin vorgetäuscht, Sender bricht Übertragung ab Interventionen in Werbeblöcken USA: Verbot Werbezeit als Einzelperson zu kaufen, mit Sponsor und später als "Chris Burden-Artist" mgl. nicht ästhetisch, sondern strukturell "Chris Burden Promo Chris Burden Promo", 1976 sein Name taucht neben großen Künstlern wie Leonardo da Vinci auf notiert Chris Burdens Video nehmen und durch eigenen Namen erweitern (dadurch wird er als bekannt geadelt) Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden Promo, 2013 friedrich-froehlich-promo.gif ungeplante Intervention: Kohls wiederholte Neujahrsrede Helmut Kohl (CDU) bei traditioneller Neujahrsansprache, 1986/1987 kohl-neujahrsrede.jpg Nam June Paik, "Exposition of Music – Electronic Television", 1963 am Bildeingang Tonsignal angelegt, dadurch interaktive Bilder erzeugt (kleiner Punkt im Zentrum wird durch Klang gestört) ohne aktiven Eingriff in technisches Gerät: "Magnet TV", 1965 "Global Groove", Vision eines weltweiten Channel-Zappin Vortrag "Das Ende des Fernsehens" gehalten