[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Theodor W. Adorno, Medienkritik
Theodor W. Adorno, Medienkritik
TV Interventionen Kurs TV Interventionen ab 9.1. "still (not) moving" mit Yvon Chabrowski, David Claerbout, Albrecht Pischel Trend: Foto ankündigen, heimlich aber Film drehen Theodor W. Adorno, Medienkritik adorno.jpg "Prolog zum Fernsehen" "Jene fatale 'Nähe' des Fernsehens […] um die Familienangehörige und Freunde, die sich sonst nichts zu sagen wüßten, stumpfsinnig sich versammeln […]" Bewußtsein des Publikums wird okkupiert Instrument der Macht Dublikat der Welt im Fernsehen Dinge so dargestellt, wie man sie in Realität haben würde wollen Medium der Anpassung "Triebökonomie" (Sigmund Freud Sigmund Freud, Lustprinzip) Fernsehen: großer Einfluss auf Bevölkerung / Steuerung der Inhalte, moralischen Vorstellung Mißverhältnis zw. kleinen Menschen (im Gerät) und lauter Stimme (heute keine Hinterfragung mehr) künstlerisch inszenierte Welt / Distanzlosigkeit: "bedrohender Umstand" reale Entfremdung zw. Menschen durch stumpfes Nebeneinandersitzen bei Raumbeleuchtung und Essen: integriert in Wohnzimmeratmosphäre unbewusste Beeinflussung Soap-Opera: Seifen- und Waschmittelhersteller Procter & Gamble präsentierte Radioserie für Hausfrauen (Namesgebung) Auswirkungen des Fernsehens Wirkungsforschung Zuschauern wird gezeigt, wie sie sich zu benehmen haben / angepasstes Verhalten / Konformismus Fernsehen = omnidirektional unterbewusst Wünsche erzeugen, die vorher gar nicht existierten "Fernsehen als Ideologie" umgekehrte Psychoanalyse Sigmund Freud Stereotypen im TV unterschwellige Botschaften werden vermittelt Defizit beim Text: Mißtrauen an Subkulturen, Adorno geht von totalitärer Kulturindustrie aus