[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Vanitasstilleben, 1640/50,
Harmen Steenwijck
Vanitasstilleben, 1640/50, Harmen Steenwijck
Kunstgeschichte Kurs Zufall – Beifall – Abfall Ausstellungs-Thema im 2. Semester: Scheitern und Erfolg Ideen sammeln, Skizzen machen, Definition von Erfolg und Scheitern aufschreiben Thema: Kunst und Tod Pietà: Darstellung Maria mit dem Leichnam Jesus Jesus Christus Jesus Ödipus-Motiv: nach Freud Sigmund Freud Urneurose des Mannes, Mord an Vater Verhältnis zwischen Sexualität und Tod älteste Darstellung des Todes: Chauvet-Höhle, ca. 32.000 v. Fr. (Stier tötet Menschen) Abraham und Isaack: Opferung Isaaks Agnus Dei: Lamm Gottes, Opferlamm Selbstdarstellung Künstler in Gemälden Selbstverherrlichung oder Verarbeitung von Trauma Vanitasstilleben, 1640/50, Harmen Steenwijck b_hgbleipzig-30-g.jpg Stillleben: Lebenslust und Tod (Blumenstrauß, Musikinstrumente, Bücher und Totenschädel) notiert Abguss von eigenem Schädel mittels Magnetresonanztomographen machen lassen und mich mit Totenschädel in Hand fotografieren lassen (Verarbeitung eigener Tod) Thema Totentanz wird in Kunst, Musik, Schauspiel und Romanen verarbeitet Albrecht Dürer: Ritter, Tod und Teufel notiert Unterschrift »Fröhlich« von anderen Personen, die ebenfalls mit »Fröhlich« unterzeichnen, nachahmen / selber verwenden Wiener Aktionismus Tod im Spielfilm mittels Waffe: Tod für Vergnügen beim Zuschauer Künstler Gregor Schneider: Tod in Museum geplant: »Sterberaum« Dokumentation ARTE »Sterben im Museum?«, 2008 Barbara Schimmel: gestaltet Abschiedräume; schuf vor 20 Jahren ihr eigenes Totenkleid und ändert es Thema Wandfarbe: welche Farben sind für einen Abschiedsraum geeignet Gerd Gerhard Loeffler: Sterbekandidat für Gregor Schneider notiert Wie stelle ich mir meinen Sterberaum vor? Wie möchte ich sterben? Beate Lakotta und Walter Schels: Künstlerpaar fotografiert Mensche vor und nach dem Tod Thema Vergänglichkeit: Christian Boltanski, eigener Herzschlag auf Glühbirne übertragen Herzschlag-Archiv: Menschen können ihr Herzschlag archivieren Sue Fox: veröffentlicht ihre Gedankengänge zum Thema Tod Torsten Hattenkerl, Fotografie Internetprojekt »Bild_Bank«: Arbeiten von HGB-Studenten sammeln (veraltet) notiert ICH (durchgestrichen): ersetzt Todesregister? Statt Kreuze das Wort ICH (durchgestrichen) verwenden notiert Buch in Ordner-Form: Betrachter kann Reihenfolge der Seiten verändern / dadurch neuen Kontext erstellen