[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Kunstgeschichte Kurs Zufall – Beifall – Abfall franz. Filmregisseur Marcel Carné franz. futuristischer Realismus, 30 bis 40er Jahre »Hafen im Nebel«, 1938, in Studio gedreht, strenger Licht- und Kameraeinsatz Dekor: helle Grautöne Kamera: kurze Schärfentiefe (nur das Wichtige wird scharf dargestellt) Orson Welles: erneuerer des Kinos neue Kameraperspektive und Montagetechniken in »Citizen Kane«, 1941 erst Anfang 50er Jahre uhraufgeführt, da Schlüsselfigur real existierte und Veröffentlichung verbot Billy Wilder: Komödiengenie, jüdischer Immigrant »Frau ohne Gewissen«, 1944 gehört zur schwarzen Serie Hollywoods Filmgattung der 40er in Amerika entdeckt: B-Filme harte Kontraste geworfene Charaktere: Verstrickung in moralische Konflikte beginnt oft mit dem Schluss: Film Rückblende mit Erzählerstimme / Selbstgespräch Roberto Rossellini, Vertreter des italienischen Neo-Realismus raus aus den Studios, rein in die Natur (viele Filmstudios waren teilweise vom Weltkrieg zerstört) Arthur Schopenhauer: »Die Not ist die beste Voraussetzung für die Kunst« Ingmar Bergmann »Wilde Erdbeeren«, 1957 europ. Autorenfilm (Regisseur übernimmt auch Drehbuch, Schnitt und Besetzung) Traumsequenz aus dem Film »Wilde Erdbeeren«: alter Mann im Zuge einer Reise (Symbol für das Leben selbst), begegnet sich selber, macht ein Resümee und stirbt Stilrichtung späten 1950er Jahre: »Nouvelle Vague« Jean-Luc Godard: Schnitt gegen die Regeln von Hollywood »Jump Cut«: mit einer Kamera mehrere Schnitte hintereinander (Thema »pregnant pause«?) soll das Konstrukt Kino verdeutlichen, Distanz zur Realität herstellen »amerikanische Nacht«: am Tag aufgenommen, Verwendung von blauen Filtern und Unterberlichtung Federico Fellini: eigener Arbeitsstil ohne genauem Konzept an das Filmemachen gegangen notierte jeden Morgen seine Träume »Roma«, 1972, italienische Freakgesellschaft; Kritik an Auswüchsen der modernen Gesellschaft / moralische Fragwürdigkeit Apokalyptische Szene Treff mit Katrin Eßer im AV Labor zum Einscannen eines 8-mm-Films (Auszug; Ergebnis unbefridigend) notiert an fremde Personen, die im »Das Örtliche« stehen, gerahmte Urkunden per Post zusenden mit Themen wie »fürs tägliche Aufstehen« oder »fürs Brot schneiden«