[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
»Das Cabinet des Dr. Caligari«, Robert Wiene, 1920
»Das Cabinet des Dr. Caligari«, Robert Wiene, 1920
»4'33''«, John Cage
»4'33''«, John Cage
Kunstgeschichte Kurs video! Kino der 1920iger Jahre »Das Cabinet des Dr. Caligari«, Robert Wiene, 1920 b_hgbleipzig-13-m.jpg Robert Wiene, Vertreter des deutschen Expressionismus Besonderheiten des deutschen Expressionismus: extremer Schwarzweiß-Kontrast, Spiel mit Licht und Schatten, Stereografie: verzerrte Hintergründe, stürzende Linien / Perspektiven, geisterhafte Charaktere Eigenschaften dem Ersten Weltkrieg geschuldet Hedonismus gefeiert Theaterkulissen Fritz Lang, 1931: »M« Experiment und Animation Thema einer Lehr-Animation von 1912: Alkoholismus René Clair: Experimentalfilm u.a. mit Marcel Duchamp Marcel Duchamp Dadaistischer Film: profunde Gesellschaftskritik Oskar Fischinger: beschäftigt sich mit Abstraktion des Filmes Verbindung von Bild und Ton »Studio Nr. 7«, 1931, Umsetzung von Musik in Bild Fernand Léger: Surrealist »Das mechanische Ballett« Hans Richter konstruktivistische Filme »Rhytmus 21«, 1921(?) nur weiße oder schwarze Rechtecke »Vormittagsspuk«, 1927 historischer Meilenstein: »The Jazz Singer«, 1927 erster Tonfilm im Kino notiert Übergang von real zu unreal: Musik zu einem Film wird erst durch reales Orchester gespielt. Mit der Zeit übernehmen die Lautsprecher immer mehr Instrumente / Stimmen, bis am Ende nur noch aus den Lautsprechern Musik kommt Abel Gance: mit 3 Projektoren Filmvorführung radikaler Kinodenker Leni Riefenstahl: zur Figur des Dritten Reiches geworden NS-Künstlerin umstritten, nach dem Krieg verurteilt »Triumph des Willens«, 1934 »Fest der Völker«, 1938 »Fest der Schönheit«, 1938 Kurs Vortrag »4'33''«, John Cage b_hgbleipzig-14-m.jpg 19 Uhr in der Galerie der HGB: »Dieter Daniels Dieter Daniels über John Cage, Sounds like Silence: 4'33'' und die Folgen« Stille als Musik, als Raum-Zeit-Komposition, als Konzept Filippo Tommaso Marinetti: »silence on the air« - »Stille wird gesendet« es blieb ein Konzept Stille als Steigerung des Sounds Vinylplatte Speicher zwischen 3 und 4 1/2 Minuten Dinge hören, die man sonst nicht wahrnehmen würde Stück mit Radios: »Imaginary Landscapes No 4« Wie kann 4'33'' aufgeführt werden? Merce Cunningham: je Part eine Haltung eingenommen, 1992 notiert GPS-Koordinaten der Route Eisenbahnstraße > HGB können vom Besucher auf einer dafür eingerichteten Seite neu sortiert werden. Sprünge im Raum werden möglich / neue Tonfolgen entstehen.