[X]Sie sehen gleich die Aufzeichnungen eines KunststudentenDiese sind subjektiv, unvollständig und nicht frei von inhaltlichen sowie othographischen Fehlern.(1) Ich möchte niemandem schaden. Ich möchte aber meine Studienzeit in all seinen Facetten festhalten.
(2) Mich interessieren dabei lediglich Informationen, die mit dem Studium an der Hochschule, mit Kunst allgemein und mit meiner künstlerischen Arbeit im Speziellen zu tun haben.
(3) Rechtschreibfehler und Fehlinformationen sind ungewollt Teil der Notizen geworden. Sie sind meinem aktuellen Wissensstand, der Konzentration in stundenlangen Sitzungen, meinen Ohren und den temporären schlecht lesbaren handschriftlichen Notizen geschuldet.
(4) Zitate sind nur markiert, wenn ich mir sicher bin, dass es genau so gesagt wurde. Da ich mich keines Aufnahmegerätes bediene, sind die Zitate natürlich aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist nicht böswillig. Es sind Äußerungen, die ich zum Beispiel sympathisch fand. Darüber dürfen sich Zitierte freuen!
(5) Ich bin auf der Suche. Die Frage Was ist Kunst? spielt in meinem Studium eine große Rolle. Auch meine künstlerische Arbeit hat immer die Suche und den Zweifel zum Thema. Deshalb nehme ich gerne in Einzelgesprächen mit Professoren, Werkstattleitern und Dozenten deren Sicht wahr und verarbeite diese später in den Notizen. Nur deshalb bin ich jetzt da, wo ich stehe. Wenn ich einen Hochschulangestellten also mit seiner Meinung darstelle, darf er sich freuen, aktiver Teil meiner künstlerischen Entwicklung zu sein.

frfr@hgb-leipzig.de
Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Aktueller Zustand Layout
Aktueller Zustand Layout
Buch Notizen nach Studiumende als Buch herausbringen Aktueller Zustand Layout buchprojekt_frfr-m.jpg großes Format: A3 Seitenanzahl: ca. 1000 (6cm dick) als Paperback mit Schuber und Tasche Rückseite innen (für Skizzen / Fotoabzüge) Index-Einträge seitlich der Notizen Bilder grau, etwas heller, damit Text davor gut lesbar Preis ca. 350 EUR (Auflage 1)
Zustand frontale Ansicht
Zustand frontale Ansicht
mit Säge zerschnitten
mit Säge zerschnitten
neue Position, mit Ausdruck Profilansicht
neue Position, mit Ausdruck Profilansicht
neuer Zustand
neuer Zustand
Büste Werkstatt Plastisches Gestalten [mit Notizen der letzten Tage] Zustand Profil Zustand frontale Ansicht bueste-zustand21-k.jpg mit Hinterkopf seitlich frontal (gewässert) mit Säge zerschnitten bueste-zustand25-k.jpg da unterer Bereich zu weit vorne, abgesägt und neu eingesetzt Mund- und Nasenbereich neu zusammengesetzt neue Position, mit Ausdruck Profilansicht bueste-zustand28-k.jpg abgesägte Teile mit Holz stabilisiert neuer Zustand bueste-zustand30-k.jpg Profil umsetzen heute im Baumarkt Spiegel Breite 30cm kaufen statt kleinem Spiegel nutzen
ausgedruckte Diplomarbeit inkl. Umschlag
ausgedruckte Diplomarbeit inkl. Umschlag
Kinderzeichnung E-Mail von Hans mit Spruch von Picasso Pablo Picasso: "Als ich so alt war, konnte ich malen wie Raphael. Aber ich brauchte ein Leben lang um so zu malen wie die Kinder." (nachdem er eine Ausstellung mit Kinderzeichnungen besucht hatte) Büste Werkstatt Plastisches Gestalten [Notiz nicht von heute] 17 Uhr von Sicherheitspersonal aufgesucht Hochschule schließt am Samstag schon früher Werkstatt verlassen, nicht gefegt Diplom Theorie ausgedruckte Diplomarbeit inkl. Umschlag hgb-leipzig-diplom-k.jpg umsetzen 4 Exemplare heute in Büro der Fachgebiete abgeben in Druckerei heute weiteren Ausdruck bestellt kostet normalerweise ca. 50 EUR, heute für ca. 25 EUR erhalten (exkl. Umschlag, habe noch einen übrig)
Werkstatt Plastisches Gestalten Gespräch mit mir #8
Diplom Arbeit Gespräch mit mir #7
  • Kleine Schnipsel … ähm … zum …
  • Pause.
  • … zu meiner Ansprache.
  • Ähm.
  • Pause.
  • Bei dem Zeigen meiner Arbeiten während des Diploms.
  • Pause.
  • Ich WEISS, dass es …
  • Pause.
  • Dass viele Künstler … äh … ohne groß zu überlegen … ähm … Selbstbildnisse … gemacht haben.
  • Und machen.
  • Ähm.
  • Das scheint sozusagen … ähm … in einem DRINNE zu stecken.
  • Es zu wollen!
  • Pause.
  • Und ich weiß auch, dass es … äh … Künstler gibt, die … die … ähm … das Selbstbildnis, das Selbstporträt, als … äh … ähm … TECHNIK, oder als AUSDRUCK, … äh …
  • NE. Als MÖGLICHKEIT … äh … nehmen … Als GRUND nehmen, … äh … ein Thema zu bearbeiten.
  • Pause.
  • Oder ein Thema darüber darzustellen.
  • Pause.
  • Wie zum Beispiel … Cindy Sherman.
  • Pause.
  • Für mich jetzt bloß: Muss noch einmal kurz nachgucken, was sie jetzt da genau gemacht hat.
  • Ich habe es so oberflächlich noch im Kopf!
  • Ähm … Wäre jetzt …, dass sie … ähm … Dass es ihr halt nicht darum geht, eigentlich, … äh … sich SELBST halt in … Also sich SELBST zu zeigen.
  • Also Selbstbildnisse zu machen.
  • Sondern halt in verschiedene Rollen zu … äh … schlüpfen.
  • Sie BENUTZT ihren Körper.
  • Sozusagen.
  • Pause.
  • So habe ich das bisher mitbekommen.
  • Pause.
  • Und das es aber eben auch andere Künstler gibt, die … ähm … die … BEWUSST sozusagen den eigenen Körper … ähm …
  • Straßenbahn fährt vorbei.
  • Ähm … künstlerisch entdecken!
  • Ja.
  • Zum Ausdruck bringen!
  • Pause.
  • Ähm. Ich weiß nicht, … äh … wo ich in diesem Bereich liege.
  • Ich MÖCHTE es auch gar nicht wissen!
  • Ähm. Denn ich denke, das würde mich … ähm … nur EINZWÄNGEN.
  • Das heißt: Ich bin froh, dass ich … äh … die letzten Jahre, vermehrt … ähm … seid dem Hauptstudium … Also seit DREI Jahren! … Ähm … Meinen Körper beziehungsweise das Selbstbild, also das Porträt, den Kopf! vor allem, für mich entdeckt habe.
  • Ähm. Dort viele viele Stunden … äh …
  • Straßenbahn fährt vorbei.
  • Ohne es zu HINTERFRAGEN.
  • Ähm. Das ist halt eben das Wichtige bei mir gewesen!
  • Ohne es zu hinterfragen.
  • Ähm. Einfach zu machen!
  • Zu bearbeiten.
  • Ähm. Das hat bei mir Blockaden gelöst.
  • Ähm.
  • Weil ich bei vielen … äh … Themen, die auch Künstler sich raus greifen, wie zum Beispiel politische, gesellschaftskritische und so.
  • … Bin ich immer sehr … ähm … Bin ich voller ZWEIFEL.
  • Sozusagen.
  • Weil ich … äh … Weil ich den SINN dahinter irgendwie nicht sehe.
  • Pause.
  • Warum das mit Kunst ausgedrückt werden MUSS!
  • So.
  • Und der eigene Körper, … das ist sowas, … ähm … Irgendwie habe ich da was gefunden, wo ich tatsächlich LUST habe.
  • Ähm … es zu bearbeiten!
  • Pause.
  • Und das sind … äh … jetzt hier halt Ergebnisse.
  • Wieder bloß für mich: Ich fände es jetzt gut, wenn ich halt noch ein paar … ähm … dieser … ähm … MASKEN hätte.
  • Äh … für Erste-Hilfe-Kurse oder so.
  • Muss ich halt mal gucken. Ähm … heute noch einmal bieten!
  • Ab Zwanzig Zwanzig.
  • Ähm. Stelle ich mir halt vor, dass ich wieder mit … äh … Fotos, also von meinem Kopf, ausdrucke.
  • Mehrere!
  • Dann da eine Collage draus mache!
  • So wie das auf Leinwand.
  • Dann halt bloß als Maske.
  • Und die sind ja gut verformbar.
  • Das heißt: Ähm … die werden sowieso … ähm … deformiert sein.
  • Und … äh … Pfff … Das ich da halt noch VIEL MEHR mit arbeiten kann, wenn da jetzt Risse drinne sind.
  • Bei einigen sollen die ja drinne sein.
  • Äh. Das ich die halt tackere!
  • Das ich … äh … Haare an den Kopf mache.
  • Mir einen Bart da mache.
  • Und meine Barthaare dafür nehme!
  • Äh.
  • Pfff.
  • Von der Katze Haare!
  • Ähm.
  • Was gibt's noch?
  • Ähm …
  • Das ich einfach mit Farbe herumkleckere!
  • Ich weiß es nicht. Irgendwie … mit einer Fliege … ähm … die hier noch tot liegt.
  • Ähm … Mit … Mit LINIEN! Mit Geraden! Ähm … keine Ahnung!
  • EINFACH mal ausprobieren, was dabei herauskommt!
  • Pause.
  • Ich stelle mir jetzt halt vor, dass das zehn Masken werden. Oder fünf. Die … äh … ich dann auch wieder an die Wand befestigen kann.
  • Pause.
  • Insgesammt … ähm … stelle ich mir jetzt da vor, dass es … äh … eher rüberkommt als … ähm …
  • Straßenbahn fährt vorbei.
  • … nicht Werkstatt, sondern als … ähm … ZWISCHENERGEBNIS.
  • Also es gibt einige große Arbeiten. Denke ich mir. Die ich zeigen werde.
  • Aber das ich halt auch viele kleine Entwürfe zeigen möchte!
  • So das es dann … Was es dann spannend machen würde.
  • Pause.
  • Wenn ich jetzt die Wand hier … äh … über den Fließen ansehe … Mit den Ganzkörperporträts. Geraden. Mit den Selbstbildnissen.
  • Ähm … Was ja bloß die Vorlagen waren für die Geradenbilder.
  • Die aber sehr entstellt sind.
  • Die gefallen mir extrem!
  • Pause.
  • Auch dieser liegende Akt!
  • Äh … Mit dem roten Hintergrund.
  • Äh … Der … ähm … NÖTIG war. Für dieses Bild.
  • Habe ich also nicht erst im Nachhinein gemacht.
  • Weil es gut aussieht.
  • Sondern es war halt WIRKLICH … Es IST jetzt … äh … eine Bildvorlage.
  • Ähm … Und dann halt noch so'ne Skulptur.
  • Objekte, wie jetzt, was in der Werkstatt unten entsteht.
  • Die Büste!
  • Pause.
  • Kann ich mir zumindestens vorstellen.
  • Wenn die gut wird, auch noch einmal in Gips umzusetzen.
  • Einmal geht es dann ja nur. Weil da werde ich jetzt höchstwahrscheinlich kein Silikon machen. Keine Silikonform. Das ist nicht bloß aufwendig, sondern ich DENKE nicht, dass ich … äh … ähm … mehrere Stücke davon machen werde.
  • Das merke ich ja jetzt an dieser Herme.
  • Oder an dieser Vorlage, die ich jetzt in Silikon habe.
  • Pause.
  • Ich … glaube nicht, dass ich sie noch mehr als eins … zweimal … verwenden werde. Aber dann halt auch bloß zum Ausprobieren.
  • TROTZDEM finde ich es halt gut, dass ich es gemacht habe!
  • Dieser … dieser ganze Prozess halt dahin. Das ist … ähm … Das ist Studium. So.
  • Das ist super. MUSSTE jetzt so sein.
  • Pause.
  • Jetzt bin ich wieder …
  • Räuspere mich.
  • … abgewichen.
  • Ähm.
  • Abgekommen. Von meinem eigentlichen Gedanken. Wie ich die Einführung dort mache.
  • Aber so ungefähr. Denke ich mir.
  • Pause.
  • MIR gehts darum, dass es dann nicht zu sehr theoretisch dann wird. Auch. Also nicht so sehr auf die Technik … äh … geguckt wird.
  • WARUM hast du jetzt hier Geraden verwendet?
  • Und so.
  • Das hat dann wieder mit dem Selbstbildnis … also mit DEM speziell jetzt … vielleicht gar nicht so wirklich was zu tun!
  • Das würde bloß ablenken!
  • Und das es auch nicht zu sehr in … Ja … Bei der Künstlerin … äh … Cindy Sherman, oder wie die heißt, … ähm … die hat das aus dem und dem blablabla Grund gemacht. Warum hast DU das so gemacht?
  • Blablablablabla.
  • So. Das wäre halt so dieses Hochschulding. Höchstwahrscheinlich.
  • Ähm.
  • Pause.
  • Wo ich aber eben merke: Das interessiert mich gar nicht!
  • So. Das ist gar nicht mein ANLASS jetzt gewesen!
  • Ähm. Also irgendwas zu bearbeiten.
  • Ich bin ja eben FROH, dass ich da was gefunden habe, wo ich nichts bearbeiten WILL.
  • Ähm … Wo es nicht so ver… verkonzeptualisiert ist!
  • So was ich halt bei vielen Arbeiten da sehe und was ich … was ich … ähm … Wo ich echt den SINN nicht … äh … dahinter sehe.
  • Pause.
  • Das gefällt mir eben an denen. Die entstehen einfach.
  • Ich habe natürlich irgendwie für mich … äh … meine Gedanken dazu gemacht.
  • Straßenbahn fährt vorbei.
  • Ich mache mir GENUG Gedanken.
  • Äh … Aber es ist nicht so, dass sie im VORDERGRUND stehen. Oder geäußert werden müssten.
  • Da zählt dann wirklich das, was der Betrachter SIEHT.
  • Am Ende.
  • Und das sind halt … Köpfe. Das sind halt Porträts. Selbstbildnisse.
  • Aufnahme Ende.
Büste Werkstatt Plastisches Gestalten Längenverhältnisse Kopf [A] Nasenlänge = Kinn bis Mitte Mund [B] Nasenflügel Tiefe = Kinnberge Abstand zu [A] = Abstand Nasen oben Höhle bis Knochen außen vom Auge zu [B] = längster Abstand Nasenflügen = Abstand innere Augen = Tiefe Nasenflügel [C] Abstand Nasenflügel bis Knochen außen vom Auge = [wieder gestrichen] [D] Abstand Pupillen (Mitte) = Abstand Ohransatz bis Auge Anfang zu [A] Mundlänge = Abstand Pupillen Innen Mund links Ende = Pupille links Ende, Mund rechts Ende = Pupille rechts Ende [E] Nasenmitte oben bis Auge außen = Ohr bis Knochen vor Auge zu [A] = Ohrlänge Übergang Gesicht [F] Knochen an Seite = Ohr oben
Zustand 3, Neuanfang
Zustand 3, Neuanfang
Zustand 4, Profil
Zustand 4, Profil
Zustand 6, Profil
Zustand 6, Profil
Muskelmann
Muskelmann
Zustand 8
Zustand 8
Büste Werkstatt Plastisches Gestalten [mit Notizen der letzten Wochen] Zustand 1 nach Arbeitstag überzeugt, dass alles richtig ist beim nächsten Mal gemerkt, was alles nicht stimmt Vorderansicht, mit meinem Spiegelbild Zustand 2, Profil mit Haaren lenken vom Formschaffen ab Vorderansicht Zustand 3, Neuanfang bueste-zustand5-k.jpg Längenverhältnisse neu berechnet, daraufhin neue Tonschichten aufgetragen Zustand 4, Profil bueste-zustand8-k.jpg Hinterkopf noch unbearbeitet, Profil wird besser Zustand 5 Augen zu weit vorne, abgetrennt und neu eingesetzt Zustand 6, Profil bueste-zustand10-k.jpg durch Wangenknochen mehr Schatten, noch mit Augenbrauen Zustand 7 Neuanfang, mit Muskelmann als Vorlage Haut abgetragen versucht, Knochen und Muskeln zu modellieren Muskelmann bueste-zustand12-k.jpg umsetzen Bachmann Anfang Oktober fragen, ob ich Abguss von Muskelmann machen darf Zustand 8 bueste-zustand13-k.jpg Profil [gestern in Werkstatt] Knochen wieder mit Haut überdeckt komplett neu gemessen Ohren nach hinten, Knochen seitlich von Augen weiter nach hinten
Herme, erste Aufstellung im Klassenraum
Herme, erste Aufstellung im Klassenraum
Titelblatt Diplomarbeit
Titelblatt Diplomarbeit
Diplom Arbeit Herme Herme, erste Aufstellung im Klassenraum herme-klassenraum11-m.jpg in Metallwerkstatt Ständer mit 2,5m hohem Stab abgeholt in Werkstatt aufgestellt im Klassenraum Aufstellung getestet am Mittwoch nach 13 Uhr in Metallwerkstatt, Ständer wird hergestellt Diplom Theorie [Notizen von vorgestern] zur Druckerei gefahren Gesamtpreis über 330 EUR (10 Exemplare, farbig) umsetzen heute Daten in Druckerei abliefern -> Katzenstreu bestellen! [Notizen von heute] Titelblatt Diplomarbeit diplomarbeit_titelblatt-k.jpg aktuelle Versionen
Diplom Theorie in Druckerei Testdruck Theorie-Teil Fotos teilweise mit Streifenbildung Kosten für Druck Diplomarbeit Exemplare 1-4 für HGB: 24 * 4 = 96 EUR Hans, Elke, Oma: farbig (Gespräche), schwarzweiß (Theorie) = 20 EUR * 3 = 60 EUR (oder 72 EUR komplett farbig) Alexander, Christian: farbig (nur Gespräche) = 14 EUR Ich: farbig = 24 EUR = ca. 210 EUR, +-20 = 190-250 EUR (nur, wenn Druckerei weniger für Farbdruck verlangt, da kein flächiger Farbauftrag, nur Schwarzweiß-Bilder) grau (40 Seiten) = 5 EUR farbig (40 Seiten) = 10 EUR (Mittelwert, da meist grau, beim Test heute verlangt) grau (80 Seiten) = 6 EUR farbig (80 Seiten) = 12 EUR (eigentlich über 30 EUR, aber weniger, da meist grau) + 2 EUR für Umschlag (farbig?)
[mit Notizen der letzten Tage] Kunstgespräche in Buchform 1. Versuch 12x19cm, Hardcover mit Umschlag Buchprojekt "Aufzeichnungen" aktueller Zustand bei 150 Seiten je 2 Monate = 900 Seiten je Jahr (6 Bücher [letztes Buch nur 1 Semester]) oder ca. 450 Seiten je Semester (11 Bücher) = ca. 3000-5000 Seiten insgesamt aktueller Zustand (ohne Bilder, 2015-2017) Diplom Theorie Kinderzeichung Äußerungen von Picasso Pablo Picasso zur kindlichen Genialität: [1] "Man braucht sehr lange, um jung zu werden." [2] "Im Gegensatz zur Musik gibt es in der Malerei keine Wunderkinder. Was man für frühreife Genialität hält, ist die Genialität der Kindheit. Sie verschwindet mit fortschreitendem Alter. Es kann sein, dass aus einem solchen Kind eines Tages ein wirklicher Maler wird, sogar ein großer Maler …" Kommentar Hans per E-Mail: "Vermutlich ist unsere Bildung größtenteils Verbildung. Wir werden pädagogisch 'gespurt', eingeengt. Und es ist mühsam, das später wieder rückgängig zu machen. Selbst ein Physiker hat geraten, alles Schulwissen zur Physik zu vergessen und wieder neu die Physik zu sehen." und: "Kinder erblicken zuerst den Mond, später erst die Sonne. Die ist einfach zu hell." allgemeine Änderungen in Diplomarbeit: [1] "Ich habe in Klammern noch etwas von pädagogischer Gängelung angefügt" Ich: Finde ich gut. Hab's drinne gelassen. [2] "Die Logik ist in der Behauptung 'So gesehen musste sie ins Individualistische, ja Elitäre abgleiten!' "nicht sofort klar! Spielst Du darauf an, dass die moderne Gesellschaft 'individualistisch' ist, anders ausgedrückt 'asozial'?" Ich: Asozial finde ich nicht richtig, klingt so negativ. Aber ja, natürlich ist die Art der Kunst auf die Gesellschaftsform zurückzuführen. Das ist nicht negativ, aber ich verstehe jetzt, warum es passieren musste. [3] "Eigentlich ist mit Kunstkreis 'Künstlerkreis' gemeint, oder? Vielleicht kann man auch vom 'im Dunstkreis der Kunst befindlich' schreiben." Ich: Unter Künstlerkreis verstehe ich eine Gruppierung, die sich um den Künstler scharrt. Aber ich meine eher ALLE, die irgendwas mit Kunst am Hut haben. Historiker, Kuratoren etc. Sind ja nicht immer direkt mit einem Künstler in Kontakt (sie vertreten ihn halt).
[mit Notizen von dieser Woche] Werkstatt Plastisches Gestalten Herme Einzelgespräch Bachmann [am Mittwoch] Vorgehen bis Diplom besprochen schlägt vor, dass ich noch einen Tonkopf modelliere bisherige Ergebnisse stark beeinflusst von Mitarbeiter kommenden Mittwoch Treff, Vorbereitung Schmetterlinge Gips in Silikonformen gegossen, verhindert weiteres Schrumpfen gleichzeitig zur Stabilisierung mit Binden und Holzwolle gearbeitet evtl. also noch als Büste nutzbar nach letzter Ultraschalltherapiesitzung an Gipsbüsten weiterarbeiten davor schon mit Tonkopf anfangen (beansprucht rechten Arm nicht stark) Friedrich Fröhlich, zufrieden Diplom Theorie [gestern nach Kloster Lehnin gefahren um Korrekturen mit Elke durchzugehen] Anführungszeichen oder kursiv [1] Anführungszeichen führen etwas an wörtliche Rede = Hauptfunktion Gänsefüßchen soll Leser zeigen, dass normale Textebene verlassen / unterbrochen wird wo Erzählstimme nicht unterbrochen wird kein Gänsefüßchen einfügen [2] [a] konventionelles und [b] nicht konventionelles Auszeichnen zu [a]: Textgattung, wo einzelne Texte sich aufeinander beziehen wissenschaftliche und journalistische Texte, Hypertext Personennamen (Name anderer Forscher) immer in Kapitälchen gesetzt Bsp.: \textsc{Albert Camus} zu [b]: einzelne Texte (wie Romane) beziehen sich nicht aufeinander Schönliteratur [3] kursiv setzen, was nicht zu erwarten ist [4] Ironie wird oft in Gänsefüßchen gesetzt aber Wesen der Ironie: Verstellung, nicht Auszeichnung mit Gänsefüßchen = Hohn aktueller Stand (Teil 1) (Teil 2)
Diplom Theorie Korrekturen Hans Gespräche u.a. [1] mehr Kommas setzen [2] Hervorhebungen vereinheitlichen, Vorschlag: g e s p e r r t (\so{text}) [3] bei Interjektionen fehlen Ausrufezeichen, Fragezeichen [4] zur Strukturierung auch " -- " verwenden [5] beim "Der Schrei": Krakatau-Vulkanausbruch (27. August 1883) erwähnen, Himmelsfärbung aufgrund Partikel in Atmosphäre kam es zz Lichtbrechungen auffallende rötliche Färbung im "Der Schrei" soll auf die nach Eruption veränderte Färbung des Himmels zurückzuführen Munch Edvard Munch, Tagebuch: "Plötzlich färbte sich der Himmel blutrot, die Wolken aus Blut und Flammen hingen über dem blau-schwarzen Fjord und der Stadt". [6] Jasmina Reza "Kunst" [7] zu viele "halt" Zwischenstand und umsetzen am 26./27. August Treffen mit letzten Korrekturen in Potsdam
Kommen und Gehen, Öl auf Hartfaser, undadiert, Albino Menozzi
Kommen und Gehen, Öl auf Hartfaser, undadiert, Albino Menozzi
Galline, Öl auf Hartfaser, undadiert, Albino Menozzi
Galline, Öl auf Hartfaser, undadiert, Albino Menozzi
Der Mythos von Adam und Eva, Öl auf Hartfaser, undadiert, Albino Menozzi
Der Mythos von Adam und Eva, Öl auf Hartfaser, undadiert, Albino Menozzi
Francesca, Öl auf Hartfaser, undatiert, Albino Menozzi
Francesca, Öl auf Hartfaser, undatiert, Albino Menozzi
Die schwarze Schlange, Öl auf Karton, undatiert, Pellegrino Vignali
Die schwarze Schlange, Öl auf Karton, undatiert, Pellegrino Vignali
Il fiume Po (mehrere Arbeiten), 1977-1980, Öl/Lack auf Hartfaser/Malkarton, Dino Daolio Duren
Il fiume Po (mehrere Arbeiten), 1977-1980, Öl/Lack auf Hartfaser/Malkarton, Dino Daolio Duren
Il fiume Po (mehrere Arbeiten), 1977-1980, Öl/Lack auf Hartfaser/Malkarton, Dino Daolio Duren
Il fiume Po (mehrere Arbeiten), 1977-1980, Öl/Lack auf Hartfaser/Malkarton, Dino Daolio Duren
Pferde vor dem gelben Haus, undatiert, Tempera auf Karton, Giovanni Concettoni
Pferde vor dem gelben Haus, undatiert, Tempera auf Karton, Giovanni Concettoni
Griechin, undatiert, Öl auf Hartfaser, Albino Menozzi
Griechin, undatiert, Öl auf Hartfaser, Albino Menozzi
Art brut Ausstellung Bella Italia Lindenau-Museum Altenburg (Arbeiten aus Museum Haus Cajeth) Themen u.a.: Frauen, Tiger, Wölfe, Landschaft, Fassaden, Christus Jesus kaum oder gar keine Schulbildung, einfache Arbeiter oder galten als verrückt oft im hohen Alter angefangen zu malen mit Ruß oder Buntstiften, Öl- oder Acrylfarben auf Leinwand, Sperrholz, Papier oder Karton Kommen und Gehen, Öl auf Hartfaser, undadiert, Albino Menozzi art-brut-italien-1-k.jpg Detail, sehr zart gemalter Augenbereich, Rest plump Albino Menozzi (1915-1999) in Kleinstadt Emilia Romagna als 9. von 10 Kindern geboren wegen schlechter wirtschaftlicher Lage konnte er keine Arbeit finden mit 18 Jahren Straßenbau im Italienisch-Abessinischen Krieg von Engländern interniert bekam Malaria begann in Hospitälern an zu malen in Bildern erinnert er sich an dörfliches Leben in Kindheit Familie, Dorf, Arbeit in Obstgärten, Felder, Pferde, Wagen, Früchte, Markt "Er kehrte in seine Heimatstadt zurück, wo er als alter Mann in zwei armseligen Dachzimmern wohnte" Galline, Öl auf Hartfaser, undadiert, Albino Menozzi art-brut-italien-7-k.jpg Der Mythos von Adam und Eva, Öl auf Hartfaser, undadiert, Albino Menozzi art-brut-italien-9-k.jpg "Visioni invernali", Öl auf Hartfaser, undatiert, Albino Menozzi "Unter Wölfen", Öl auf Hartfaser, undatiert, Albino Menozzi Francesca, Öl auf Hartfaser, undatiert, Albino Menozzi art-brut-italien-15-k.jpg "Blumenstrauß", Öl auf Hartfaser, undatiert, Albino Menozzi Pellegrino Vignali (1905-1984) in Bergen des Apennin geboren, entstammt bäuerlicher Familie wurde u.a. Furhmann und Landarbeiter Analphabet mit 72 Jahren angefangen mit Bildhauerei erkrankte, begann zu zeichnen (im Schulheft eines Enkels) Motive: Gesichter mit großen Augen, Pflanzen, Tiere, Mischformen, ornamentale Bilder in letzten Jahren Schaffensrausch Die schwarze Schlange, Öl auf Karton, undatiert, Pellegrino Vignali art-brut-italien-21-k.jpg Enrico Benassi (1902-1978) entstammt Bauernfamilie nach Grundschule Feldarbeit mit 20 Jahren Heirat, Vater von 12 Kindern in Freizeit gezeichnet und musiziert u.a. Federsammler, Krankenwärter, Hausierer, Hühnerhändler, Schuster, Friseur, Fischer, Stoffe Geschäft in Geschäft nachts gemalt inspiriert von japanischen Landschaften, byzantinischen Mosaiken und ägyptisches Altertum "[…] inspirieren, weshalb er diese Zeit später seine ägyptische Periode nannte." mit ca. 67 Jahren erste Ausstellungen "Venedig", Tempera auf Karton, undatiert, Enrico Benassi Eintrag im Gästebuch: "Ich finde die Bilder toll und auch das alle die gemalt haben keine Künstler sind die studiert haben" (Luise W Stralsund 4.8.2017 10 Jahre) Dino Daolio Duren (1914-1983) Sohn eines Maurers, Schule unregelmäßig nach 2. Weltkrieg wieder arbeit auf dem Bau kaufte Boot, wurde Fischer auf dem Po erkrankte an Asthma begann zu zeichnen Motiv: Fluss "Il fiume Po" kaufte Farben und Pinsel, malte Fluss in unzähligen Varianten Il fiume Po (mehrere Arbeiten), 1977-1980, Öl/Lack auf Hartfaser/Malkarton, Dino Daolio Duren art-brut-italien-27-k.jpg weitere Arbeit Il fiume Po (mehrere Arbeiten), 1977-1980, Öl/Lack auf Hartfaser/Malkarton, Dino Daolio Duren art-brut-italien-30-k.jpg Giovanni Concettoni (1902-1987) Pferde vor dem gelben Haus, undatiert, Tempera auf Karton, Giovanni Concettoni art-brut-italien-33-k.jpg zu Costante Pezzani: "Pezzani wusste um seinen Status als Künstler und malte sich selbst eine Art Firmenschild, auf dem in gewagter Orthografie zu lesen stand: HIER IM SPITAL LEBT DER NAIVE MALER COSTANTE PEZZANI." Griechin, undatiert, Öl auf Hartfaser, Albino Menozzi art-brut-italien-38-k.jpg Diplom Theorie umsetzen ersetzen: Bild Laokoon-Gruppe mit Postkartenständer (Linenau-Museum Altenburg) Korrekturen Hans zu Teil 2 umsetzen
Ich bin ein Künstlerbetrüger!, 32
Ich bin ein Künstlerbetrüger!, 32
Standpunkt Ich bin ein Künstlerbetrüger!, 32 kuenstlerbetrueger-m.jpg Studienpreis Studienpreis 2017 umsetzen Ganzkörperporträt einreichen aktueller Stand als Vorlage Bewerbung 2016 genommen neu: "Entweder ich stehe in diesem Bild im Urwald, oder der Betrachter sieht um mich herum das wallende Meer. So ganz genau habe ich das nie herausfinden können! Die Linien sind in ständiger Bewegung. So kann ich im nächsten Augenblick wieder von der Natur geschluckt werden oder in der Ursuppe aufgehen." nächsten Montag abgeben
Diplom Theorie [letzter Tag Basel-Aufenthalt] in 2 Teile gespaltet Zwischenstand Art brut [handschriftliche Notizem von Lausanne] abgerissene Blätter kleine Blätter mit Faden verbunden Knitter, Risse Vor- und Rückseite bemalt Blätterteile draufgeklebt / Bereiche damit korrigiert oder erweitert viel Schrift Folie über Zeichnung und wieder bemalt Fingerabdrücke Blätter aus Notizheft gerissen (Löcher von Spiralbindung)
Collection de l'art brut , Lausanne, Schweiz
Collection de l'art brut , Lausanne, Schweiz
(kein Titel), Aloise Corbaz
(kein Titel), Aloise Corbaz
kein Titel, Willem van Genk
kein Titel, Willem van Genk
kein Titel, Objekt, Holz(?), Wurzeln(?), Michel Nedjar
kein Titel, Objekt, Holz(?), Wurzeln(?), Michel Nedjar
kein Titel, Malerei, Michel Nedjar
kein Titel, Malerei, Michel Nedjar
kein Titel, Zeichnung, Carlo Zinelli
kein Titel, Zeichnung, Carlo Zinelli
Höflingen im Athosland, 2010, Michael Golz
Höflingen im Athosland, 2010, Michael Golz
kein Titel (Ausschnitt), Auguste Forestier(?)
kein Titel (Ausschnitt), Auguste Forestier(?)
kein Titel, Zeichnung, Josef Hofer
kein Titel, Zeichnung, Josef Hofer
kein Titel, Objekt, Pascal-Desir Maisonneuve
kein Titel, Objekt, Pascal-Desir Maisonneuve
kein Titel, Objekt aus altem Geschirr, Angelo Meani
kein Titel, Objekt aus altem Geschirr, Angelo Meani
kein Titel, Eugenio Santoro
kein Titel, Eugenio Santoro
Art brut Ausstellung Art brut Collection de l'art brut , Lausanne, Schweiz art-brut-lusanne-44-k.jpg DI-SO 11-18 Uhr Avenue Bergières 11, 1004 Lausanne, Schweiz Aloise Corbaz (Aloïse) (1886-1964, Schweizer Künstlerinnen der Art Brut) (kein Titel), Aloise Corbaz art-brut-lusanne-2-k.jpg weitere Arbeit "The declaration of war forced her to come back in Switzerland. She manifested then exaited religious feelings of such intensity that she was put in the asylum at Cery-sur-Lausanne in 1918, then in the hospital of La Rosiere, Gimel-sur-Morges." Willem van Genk (1927-2005, schizophrener und autistischer niederländischer Maler und Grafiker, Künstler der Outsider Art) Vorliebe für Züge, Busse und Bahnhöfe kein Titel kein Titel, Willem van Genk art-brut-lusanne-7-k.jpg Michel Nedjar (*1947) kein Titel, Objekt, Holz(?), Wurzeln(?), Michel Nedjar art-brut-lusanne-8-k.jpg kein Titel, Malerei, Michel Nedjar art-brut-lusanne-11-k.jpg mit Fingerabdrücken weitere Arbeit Carlo Zinelli (1916-1974, italienischer Autodidakt, klassischer Vertreter der Art Brut) kein Titel, Zeichnung, Carlo Zinelli art-brut-lusanne-14-k.jpg Michael Golz (*1957) Arbeiten unter Titel "Travels in Athosland" "Bad Martin südl. von Bad Harswich im Althosland, 2009 Höflingen im Athosland, 2010, Michael Golz art-brut-lusanne-20-k.jpg Auguste Forestier (1887-1958, frnz. Künstler der Art Brut) Objekt Ausschnitte Arbeit kein Titel (Ausschnitt), Auguste Forestier(?) art-brut-lusanne-26-k.jpg Münder teilweise zugenäht, Beine gefesselt, in Kästen Josef Hofer Zeichnungen kein Titel, Zeichnung, Josef Hofer art-brut-lusanne-29-k.jpg Pascal-Desir Maisonneuve (1863-1934) kein Titel, Objekt, Pascal-Desir Maisonneuve art-brut-lusanne-32-k.jpg begehbare Installation von Michael Golz Angelo Meani (1906-1977) kein Titel, Objekt aus altem Geschirr, Angelo Meani art-brut-lusanne-39-k.jpg weitere Objekte von Angelo Meani Eugenio Santoro (1920-2006. Schweizer Bildhauer und Maler) kein Titel, Eugenio Santoro art-brut-lusanne-42-k.jpg (irgendwie ägyptischer Stil, in Diplom-Theorie erwähnen)
Studium 1 0
Diplom Theorie [auf der Fahrt nach Basel] umsetzen in Basel die kommenden Tage an Diplom-Arbeit arbeiten Ergebnis Christian, Alexander, Hans und Elke zum Korrigieren zeigen Hans Korrekturen Abschnitt Einzelauswertungen durchgegangen weitere gesehene Arbeiten gesammelt Themen: [1] Höhlenmalerei (Le jardin d'hiver, 1968-1970, Jean Dubuffet, gesehen in Paris, 17.7.2017 / Primordial Earth, Bio Portraet 5, Ile Stefi, 3.9.2016, gesehen in Bukarest) [2] Ägyptische Kunst (L'automne, 1912, Mikhail F. Larionov (1881-1964), gesehen in Paris, 17.7.2017 ) [3] Stühle (von Kosuth und George Brecht, gesehen in Paris ) [4] Marke Künstler (Hans Krüsi, gesehen in Zürich, 15.7.2017 ) [5] Bäume (from "Our Love is Like the Flowers, the Rain, the Sea and the Hours", 2002, Martin Boyce, 2.5.2015, gesehen in Basel / "Die roten Pappeln", Emile Bernard, 1888, Öl auf Leinwand, 98x70cm, gesehen am 26.3.2015, Bremen ) Zwischenstand Friedrich Fröhlich, zufrieden [folgend Notizen von morgen] Art brut umsetzen Jean Dubuffet Schriften lesen [1] Die Malerei in der Falle [2] Wider eine vergiftete Kultur [3] Briefe und kleinere literarische Texte [4] Die Authorität des Vorhandenen Diplom Theorie Zwischenstand
Malergenie, 2016, Gips, bemalt, 350x104x109cm, Markus Lüpertz
Malergenie, 2016, Gips, bemalt, 350x104x109cm, Markus Lüpertz
???, Markus Lüpertz
???, Markus Lüpertz
Merkur Entwurfsmodell, 2005, Bronze, bemalt, Markus Lüpertz
Merkur Entwurfsmodell, 2005, Bronze, bemalt, Markus Lüpertz
Merkur, Markus Lüpertz
Merkur, Markus Lüpertz
???, Markus Lüpertz
???, Markus Lüpertz
Ausstellung Max Klinger Max Klinger / Markus Lüpertz Markus Lüpertz Mdbk Leipzig [fehlende Daten aus handschriftlichen Notizen in Leipzig nachtragen] Malergenie, 2016, Gips, bemalt, 350x104x109cm, Markus Lüpertz Markus Lüpertz luepertz-1-k.jpg Kunstkritiker Julius Meier-Gräfe über Max Klinger Max Klinger: "Kunstgewerbler geringen Umfangs" Kunstkritikerin Julia Voss über Lüpertz Markus Lüpertz: "irgendwo zwischen Beleidigung und Gag" Bronzeskulptur "Beethoven" vor Eingang wütendes Protestschreiben provoziert Max Klinger Max Klinger stellte 1890 "Kreuzigung Christi" in München aus wurde als "ruchlose Karikatur des Heiligen, als Beleidigung des christlichen Gefühls" verurteilt (Christus Jesus mit nacktem Penis) Max Klinger Max Klinger experimentierte mit farbigen, polychromen Skulpturen Mischwesen aus Malerei und Skulptur: kombinierte unterschiedliche Materialien zu komplexen Skulpturen und Monumentalgemälden Vorstellung "Gesamtkunstwerk", erfasst alle Sinne Skulpturen (sollen laut Text) Tabus verletzen und klassisches Schönheitsempfinden ???, Markus Lüpertz Markus Lüpertz luepertz-2-k.jpg Merkur Entwurfsmodell, 2005, Bronze, bemalt, Markus Lüpertz Markus Lüpertz luepertz-3-k.jpg Merkur, Markus Lüpertz Markus Lüpertz luepertz-4-k.jpg Gips, im Rohzustand, mit Styroporkugel(?) ???, Markus Lüpertz Markus Lüpertz luepertz-5-k.jpg
Standpunkt Art brut [Sprachnotiz vom Gugging-Aufenthalt transkribiert] Gespräch mit mir #6
  • [nach nicht aufgezeichnetem Selbstgespräch versucht jenes zu rekonstruieren]
  • [im Raum mit Arbeiten von Johann Garber]
  • Was hab ich denn da gesagt?
  • [Stimme im Hintergrund]
  • Kinderzeichnungen.
  • Ne. Was der Unterschied dazu ist.
  • [kurze Pause]
  • NE! Was der Unterschied zwischen ihm und zwischen mir jetzt sein wird.
  • [Stimme im Hintergrund]
  • Ich bin jetzt irgendwie auf der Suche nach … dem, wo ich das Gefühl habe: Das ist … ähm … Das kommt wirklich aus einem heraus!
  • Und das macht man nicht … äh …, um in der Kunstwelt … ähm … Fuß zu fassen. Man … man nimmt nicht irgendwie ein besonderes Papier, weil das gut rüber kommt!
  • Man überlegt sich nicht, welchen Stil man haben will, damit es sich gut verkaufen lässt.
  • Oder so.
  • [kurze Pause]
  • Sondern ich denke, das ist hier wirklich so entstanden, dass …
  • Ne.
  • DOCH. Ich … ich …
  • Es kommt … [nicht verständlich] … ständig Besucher.
  • Ja JETZT. Aber ich kann mir gut vorstellen …
  • [nicht verständlich]
  • Das ist der selbe. Ja.
  • Aber der ist schon gestorben.
  • Okay. Aber ich glaube nicht, dass im Vordergrund stand … jetzt in der Kunst … ähm … Welt … irgendwie … ähm …
  • Vielleicht, dass es [nicht verständlich]
  • Das denkst DU jetzt.
  • Glaube ich nicht!
  • Also wenn man sowas primitives als … als … als … Grund hat, dann macht man das nicht lange. Dann ist das wirklich nur noch Handwerk Handwerk.
  • Aber … das … das … glaube ich nicht. Bei diesen Ergebnissen, wie du das hier siehst.
  • Das ist ja ein extrem … also extrem … VIEL Output.
  • Da will der irgend…
  • [nicht verständlich]
  • Was?
  • Ja. Das ist jetzt ein scheiß Wort.
  • Nein. Aber da will … da will ja irgendwas raus. Anscheinend.
  • Und das suche ich halt bei mir selbst auch!
  • Irgendwie.
  • Weil bei mir WILL nichts raus.
  • Weil da irgendwie nichts drinne ist.
  • Habe ich das Gefühl.
  • [kurze Pause]
  • Und ich habe aber das Gefühl eben bei sehr sehr vielen … äh … ähm … Ausstellungen, oder bei Kunststudenten, dass es so ein … ähm … Ich muss mir jetzt halt ein Thema suchen, oder … oder zufälligerweise habe ich jetzt ein Thema, also verwende ich das.
  • Und mache das irgendwie groß.
  • So.
  • Und das wirkt aber alles so … so konzeptuell.
  • Also so … so geplant einfach.
  • Und nicht als etwas, was aus einem wirklich heraus will.
  • Und da gefällt mir das hier halt ENORM.
  • [kurze Pause]
  • Weil das wirkt nicht. Das wirkt so, als käme es [ohne Zwang Zwang so heraus].
  • Und eben auch dieser … dieser … äh … Zu diesem Stil jetzt noch einmal kurz. Was ich gesagt hatte.
  • Die … ähm … Diese geometrische Periode bei den Griechen. Wie die mit Mustern angefangen haben.
  • Das … ich meine … Das sehe ich hier ja auch!
  • Und auch das mit den ganzen steifen Penissen, die hier überall sind. Das ist ja auch bei den Griechen so gewesen. Wo die die ganzen muskolösen … äh … jungen Typen Sport haben treiben lassen.
  • Auf den Vasen. Überall sind … äh … errigierte Peniss!
  • [kurze Pause]
  • Und das ist was URIGES.
  • Finde ich.
  • Also er greift ja vielleicht UNBEWUSST auf … auf … diese … auf so eine alte Tradition. Oder auf dieses … dieses VERLANGEN halt, den Körper so darzustellen, zurück.
  • Er machts ja noch nicht einmal … Also das sind ja hässliche Körper. Eigentlich.
  • Die sind jetzt nicht so … So schön athletisch.
  • Wie bei den Griechen. Wie die das wollten.
  • [kurze Pause]
  • Mhm.
  • [kurze Pause]
  • Zum Beispiel: Ich hätte nicht das Verlangen, dieses Abendmahl zu malen.
  • Das ist genau richtig so. Aber ich hätte halt … Also ich habe keinen BEZUG dazu. Das ist halt so eine … so eine … christliche … äh … Tradition.
  • Irgendwie.
  • Das ist ein bekanntes Bild. Aber das jetzt noch einmal als Motiv zu nehmen … Das … Das würde mir nicht einfallen.
  • [kurze Pause]
  • Hingegen jetzt sowas hier. Da unten! Diese Kirche!
  • Oder was es ist.
  • Dieses rote Bild! Ne? Mit der Sonne. Ganz ganz einfach gemacht!
  • Das scheint ja eher … äh … aus seiner Umgebung zu sein.
  • [Pause]
  • [ich gehe zum Bild]
  • Na. Da steht jetzt nichts dazu.
  • [kurze Pause]
  • Und die Giraffe sicherlich auch!
  • [kurze Pause]
  • Oder diese Henne. Oder was das da ist. Ne?
  • [kurze Pause]
  • Mhm.
  • [kurze Pause]
  • Das kann ich halt maximal mit der Katze machen.
  • [kurze Pause]
  • Nur bei mir wirkt es dann eben so … GEWOLLT!
  • Ich WOLLTE sozusagen so sein, wie … wie ER.
  • Oder wie andere Art Brut Künstler.
  • Oder wie Kinder! Oder so.
  • Oder wie Höhlenmenschen!
  • Nur die Höhlenmenschen haben sich ja nicht gesagt: Oh, wir wollen jetzt so … so primitive Kunst machen.
  • Damit wir später auffallen!
  • Oder weil wir was URIGES machen WOLLEN. Sondern die hatten das ja WIRKLICH gemacht, weil sie das gerade als … äh … als DAS … äh … DAS … DAS WOLLTE AUS DENEN RAUS!
  • [kurze Pause]
  • Und ich weiß jetzt gerade nicht, ob es was bringt, da nachzumachen.
  • Zu kopieren!
  • Klar entsteht dann dabei auch etwas Neues. Weil du ja so deine eigenen … ähm … Empfindungen und deine eigene Geschichte mit reinbringst.
  • In deine … in deine Zeichnungen.
  • [Pause]
  • Aber ob jetzt der Weg der richtige ist, … äh … ERST zu kopieren und DANN halt etwas … etwas zu schaffen … Also mit dem Hintergrund VERLANGEN. Etwas zu schaffen, was aus einem eigentlich RAUS WILL.
  • Ich weiß nicht, ob das klappt.
  • [kurze Pause]
  • Die Giraffe würde ich halt gerne nachmachen.
  • [kurze Pause]
  • Und diese Henne da!
  • [kurze Pause]
  • Und dieses … äh … dieses Gebäude!
  • Also mir gefallen eigentlich eher so diese … diese … diese mit so einer Farbfläche. Weißt du?
  • Diese Bilder.
  • Also nicht einmal diese mit den ganzen … schwarzen Strichen.
  • Oder das mit dem Pferd! Wo der Typ da drauf sitzt.
  • Auch mit einem errigierten Penis wieder.
  • [kurze Pause]
  • Und die BILDERRAHMEN.
  • Die sind ja auch Teil … also teilweise selbst dann noch einmal … bemalt.
  • [Pause]
  • Und Kreuze hat der auch … ähm … VIELE.
  • Gemacht.
  • [kurze Pause]
  • Die sind aber bestimmt nicht verhüllt.
  • [kurze Pause]
  • Das ist halt auch noch einmal so … so was. Ich weiß nicht, ob das urig ist. So dieses … äh … EIN Muster. Ständig wiederholen.
  • Punkte wiederholen!
  • Blumen… äh …motive wiederholen.
  • Linien wiederholen.
  • Da kann man ja riesen große Flächen FÜLLEN mit.
  • [kurze Pause]
  • Da muss man dann halt nur aufpassen, dass es nicht zum … zum Design-Objekt wird.
  • [kurze Pause]
  • Das man das nur macht, um … um eine Fläche zu füllen.
  • Ich weiß nicht. Schaut eigentlich ganz hübsch aus.
  • [Pause]
  • [Blätterrascheln]
  • Also nach dem KUNSTSTUDIUM an der Hochschule … Ich glaube, da fange ich bei NULL an.
  • [kurze Pause]
  • Ich versuche alles wieder zu vergessen.
  • Und auch mein … meinen Arbeitsraum werde ich … ähm … ALLES rausnehmen, was … was mir so vorkommt, als würde ich da bloß so TUN WOLLEN, als wäre ich ein Künstler.
  • So. Diese ganzen … ich weiß nicht … Ölfarben. Oder so.
  • [kurze Pause]
  • Die … Das PROFI-ZEICHENPAPIER. Oder wie die dann heißen. Die so teuer sind.
  • [kurze Pause]
  • Immer darauf bedacht, wenn Sonne drauf kommt, dass sie ja nicht verbleichen. Oder so.
  • [kurze Pause]
  • Das … das … das … das ist doch alles HEMMUNG.
  • Ähm.
  • Einfach etwas zu tun!
  • Das fällt mir bei der Büste auf.
  • [kurze Pause]
  • Ich hatte EXTREME Hemmung, da … äh … da weiterzuarbeiten.
  • Weil ich bloß eine hatte.
  • Also auch beim Holz.
  • Die habe ich ja jetzt kaputt gemacht.
  • Aber seit dem ich halt diese Silikonform habe und ich weiß halt, ich kann sie … äh … oder ich WERDE sie jetzt auch häufiger machen … Dann … dann KANN ich einfach drauf herum hauen.
  • Und gucken, was passiert!
  • [kurze Pause]
  • Das hat mir da zum Beispiel gefehlt.
  • Und da ist die Hochschule für mich halt irgendwie … so … so ein Hemm-Material.
  • [kurze Pause]
  • Da kann ich mich ganz schlecht überwinden, einfach etwas zu … zu verhauen. Weil ich dann denke: Jetzt ist es danach kaputt und ich kann das nie wieder machen.
  • Und das selbe bei einem Bild!
  • Da habe ich ANGST irgendwie einen falschen Strich zu ziehen!
  • Weil den … den kriegst du nicht mehr weg.
  • [kurze Pause]
  • Und hier sieht es ja nicht so aus, als hätte der irgendwie einen falschen Strich gezogen.
  • Da gehört ALLES dazu.
  • Das kann aber bloß passieren, indem du nicht ständig diese Angst hast.
  • Etwas falsch machen zu können.
  • [Pause]
  • Das heißt … einfach mal den Kopf abschalten. Eigentlich.
  • [Aufnahme Ende]
Gesicht, gesehen auf den Weg in die Stadt
Gesicht, gesehen auf den Weg in die Stadt
MUDAM, Luxemburg
MUDAM, Luxemburg
Art History Lesson no. 9, 2000, Luis Camnitzer
Art History Lesson no. 9, 2000, Luis Camnitzer
Kinderzeichnung oder kindliche Zeichnung im Pavillon
Kinderzeichnung oder kindliche Zeichnung im Pavillon
Tony Gragg (vergessen Daten zu notieren, Körper aus kreisenden Linien)
Tony Gragg (vergessen Daten zu notieren, Körper aus kreisenden Linien)
Barrington, 2008, Bronze, Tony Gragg
Barrington, 2008, Bronze, Tony Gragg
HOW TO LOOK AT ICONOGRAPHY
HOW TO LOOK AT ICONOGRAPHY
(Daten vergessen zu notieren) Köpfe aus umgedrehten Vasen(?), schwarze Striche
(Daten vergessen zu notieren) Köpfe aus umgedrehten Vasen(?), schwarze Striche
Abstract painting, 1956, Oil on canvas, 203x127cm, Ad Reinhardt
Abstract painting, 1956, Oil on canvas, 203x127cm, Ad Reinhardt
[Aufenthalt in Luxemburg]Gesicht, gesehen auf den Weg in die Stadt gesicht-k.jpg Ausstellung MUDAM, Luxemburg MUDAM, Luxemburg mudam-luxemburg-1-k.jpg Reportrait Volumne II, 2007-2011, Set of 22 drawings on rotogravures, Svätopluk Mikyta (Ausschnitt) für mich: Arbeit, sichtbar machen und zurücknehmen Art History Lesson no. 9, 2000, Luis Camnitzer mudam-luxemburg-29-k.jpg Slide projectors, empty slide mounts, variable stands, plastic sheets MUDAM Pavillon Kinderzeichnung oder kindliche Zeichnung im Pavillon mudam-luxemburg-10-k.jpg Arbeit von Besucher Arbeit von "Wayne 9 ans" (folgendes aus Hefter fotografiert) Zeichnung, Papier aus unterschiedlichen Sichten bearbeitet einfache Holzstab-Objekte farbige Stempel-Abdrücke, Wiederholung kleine Objekte aus Knete(?) Masken / Papp-Objekte Ausstellung TONY CRAGG Tony Gragg Tony Gragg (vergessen Daten zu notieren, Körper aus kreisenden Linien) mudam-luxemburg-4-k.jpg Barrington, 2008, Bronze, Tony Gragg mudam-luxemburg-5-k.jpg andere Ansicht (für mich Silhouetten von Köpfen) Ausstellung HARD TO PICTURE Ad Reinhardt (siehe monochrome Gemälde 1950er und 1960er Jahre) HOW TO LOOK AT ICONOGRAPHY mudam-luxemburg-19-k.jpg u.a. STARTING A SERIES ON HOW TO CREATE YOUR OWN (…) PICTURES IN EASY LESSONS mit HEAD, EYES, NOSE, MOUSE, HAUR, HATS, …, CHAIR, TABLE, WINDOW, …, RAIN, SNOW, ANIMALS, … und: LINES SEEN ABOUT TOWN LATELY HA HA // WHAT DOES THIS REPRESENT? => WHAT DO YOU REPRESENT? zeitliche Abhängigkeit von Kunstwahrnehmung: Art is experience; Art is useful; Art is play; Art is knowledge, … (Daten vergessen zu notieren) Köpfe aus umgedrehten Vasen(?), schwarze Striche mudam-luxemburg-23-k.jpg Abstract painting, 1956, Oil on canvas, 203x127cm, Ad Reinhardt mudam-luxemburg-24-k.jpg
Centre Georges-Pompidou, Paris
Centre Georges-Pompidou, Paris
The Tearing-up of Art Works, 1973, Hervé Fischer
The Tearing-up of Art Works, 1973, Hervé Fischer
Utmarken, 2012, Jockum Nordström
Utmarken, 2012, Jockum Nordström
Le jardin d'hiver, 1968-1970, Jean Dubuffet
Le jardin d'hiver, 1968-1970, Jean Dubuffet
Peintures, 1972, François Portrat(?, evtl. falsche Daten)
Peintures, 1972, François Portrat(?, evtl. falsche Daten)
Peintures, 1972, François Portrat(?, evtl. falsche Daten)
Peintures, 1972, François Portrat(?, evtl. falsche Daten)
L'automne, 1912, Mikhail F. Larionov (1881-1964)
L'automne, 1912, Mikhail F. Larionov (1881-1964)
Homme et cheval, 1933, Kasimir Malewitsch
Homme et cheval, 1933, Kasimir Malewitsch
Masque, 1919, Marcel Janco (1895-1984)
Masque, 1919, Marcel Janco (1895-1984)
Sans titre, 1949, Karel Appel
Sans titre, 1949, Karel Appel
Trois bedouins, janvier 1948-avril 1948(?), Jean Dubuffet
Trois bedouins, janvier 1948-avril 1948(?), Jean Dubuffet
Outpost Drive, Hollywood, 1980, David Hockney
Outpost Drive, Hollywood, 1980, David Hockney
Large Interior, Los Angeles, 1988, David Hockney
Large Interior, Los Angeles, 1988, David Hockney
Red Pots in the Garden, 2000, David Hockney
Red Pots in the Garden, 2000, David Hockney
Annunciation 1, Interior and Exterior with Flowers from The Brass Tacks Triptych, 2017, David Hockney
Annunciation 1, Interior and Exterior with Flowers from "The Brass Tacks Triptych", 2017, David Hockney
[Aufenthalt in Paris] Ausstellung Dauerausstellung Centre Georges-Pompidou, Paris centre-pompidou-1-k.jpg The Tearing-up of Art Works, 1973, Hervé Fischer centre-pompidou-2-k.jpg Bilderrahmen folgt Arbeit (ohne Arbeitsdaten) ilk<-egg_contrapunctus->us, 2017 (Künstler vergessen zu notieren) mit angeheftetem Foto (wie bei kindlichen Zeichnungen die Notizen dazu) Schrift zu Arbeiten (nicht abgebildet) "Supernova, Abendland", 2014 und "Matthias W.", 2012, Künstlernamen nicht notiert Utmarken, 2012, Jockum Nordström centre-pompidou-14-k.jpg Jockum Nordström Le jardin d'hiver, 1968-1970, Jean Dubuffet centre-pompidou-18-k.jpg One and Three Chairs, 1965, Joseph Kosuth (für Diplom-Theorie merken) Stapel Papier auf Boden mit Hinweis "do not touch", Maria Taniguchi, Sans titre (ram dram sram), 2015 Peintures, 1972, François Portrat(?, evtl. falsche Daten) centre-pompidou-26-k.jpg Peintures, 1972, François Portrat(?, evtl. falsche Daten) centre-pompidou-28-k.jpg L'automne, 1912, Mikhail F. Larionov (1881-1964) centre-pompidou-32-k.jpg Homme et cheval, 1933, Kasimir Malewitsch Kasimir Malewitsch centre-pompidou-34-k.jpg Masque, 1919, Marcel Janco (1895-1984) centre-pompidou-36-k.jpg (für o.T. merken!) Mechanischer Kopf, 1919, Raoul Hausmann Neuf Moules Mâlic, 1914-1915, Marcel Duchamp Marcel Duchamp Pissoir (für Diplom-Theorie merken!) Rad Indestructible objet, 1923/1959, Man Ray Sans titre, 1949, Karel Appel centre-pompidou-46-k.jpg Animal n°6 (oder 8), Karel Appel Sans titre(?), 1944(?), Victor Brauner (1903-1966) Trois bedouins, janvier 1948-avril 1948(?), Jean Dubuffet centre-pompidou-52-k.jpg Three Arrangements, [1962/1973]/2017, George Brecht, (für Diplom-Theorie merken!) Merda d'artista, 1961, Piero Manzoni Ausstellung David Hockney Centre Georges-Pompidou, Paris Outpost Drive, Hollywood, 1980, David Hockney david-hockney-1-k.jpg Large Interior, Los Angeles, 1988, David Hockney david-hockney-3-k.jpg Red Pots in the Garden, 2000, David Hockney david-hockney-5-k.jpg Annunciation 1, Interior and Exterior with Flowers from "The Brass Tacks Triptych", 2017, David Hockney david-hockney-7-k.jpg (zu voll, schnell rausgegangen)
Blick auf Hinterhaus vom Musée Visionnaire
Blick auf Hinterhaus vom Musée Visionnaire
Frühlingsplausch, Unispital 11.5.2003, Filzstift auf Karton, 30x24cm, Gebhard Hafner
Frühlingsplausch, Unispital 11.5.2003, Filzstift auf Karton, 30x24cm, Gebhard Hafner
Viersonnensystem..., 2002, Filzstift auf Karton, 37.5x51cm, Gebhard Hafner
"Viersonnensystem...", 2002, Filzstift auf Karton, 37.5x51cm, Gebhard Hafner
Wandcollage mit Fotografie Krüsis, undatiert, Schwarzweißfotografie, Deckweiß, Farbspray und Gouache, 66x3x61cm, Hans Krüsi
Wandcollage mit Fotografie Krüsis, undatiert, Schwarzweißfotografie, Deckweiß, Farbspray und Gouache, 66x3x61cm, Hans Krüsi
Kühe vor blauem Hintergrund, undatiert, Filzstift, Gouache und Farbspray auf Papier, 46.4x41.5cm, Hans Krüsi
Kühe vor blauem Hintergrund, undatiert, Filzstift, Gouache und Farbspray auf Papier, 46.4x41.5cm, Hans Krüsi
Kuh, Postkarte, Hans Krüsi
Kuh, Postkarte, Hans Krüsi
Kuh, Postkarte, Hans Krüsi
Kuh, Postkarte, Hans Krüsi
(evtl. falsche Daten) Ohne Titel, 1984, Mischtechnik, 26x34cm, Hans Krüsi
(evtl. falsche Daten) Ohne Titel, 1984, Mischtechnik, 26x34cm, Hans Krüsi
Künstler-Signatur von Hans Krüsi, Mischtechnik, 14.5x10cm, Hans Krüsi
Künstler-Signatur von Hans Krüsi, Mischtechnik, 14.5x10cm, Hans Krüsi
Köpfe, Galerie S. Brunner (Künstler nicht gefunden)
Köpfe, Galerie S. Brunner (Künstler nicht gefunden)
[Aufenthalt in Zürich] Art brut Ausstellung Hans Krüsi, Emil Medardus Hagner, Gebhard Hafner Musée Visionnaire, Zürich Blick auf Hinterhaus vom Musée Visionnaire art-brut-32-k.jpg Frühlingsplausch, Unispital 11.5.2003, Filzstift auf Karton, 30x24cm, Gebhard Hafner art-brut-1-k.jpg "Viersonnensystem…", 2002, Filzstift auf Karton, 37.5x51cm, Gebhard Hafner art-brut-3-k.jpg Zeus, der Grieche, 16. Mai 2002, Filzstift auf Karton, 10x10cm, Gebhard Hafner Ohne Titel, undatiert, Deckweiss, Farbspray, Gouache auf Karton, 26x39x0.5cm, Hans Krüsi Wandcollage mit Fotografie Krüsis, undatiert, Schwarzweißfotografie, Deckweiß, Farbspray und Gouache, 66x3x61cm, Hans Krüsi art-brut-9-k.jpg Ohne Titel, undatiert, Mischtechnik, 95x152cm, Hans Krüsi Farbkomposition mit silbernem Farn, undatiert, Farbspray, Gouache, Sand und Farnblätter, 50.3x28.6cm, Hans Krüsi Kühe vor blauem Hintergrund, undatiert, Filzstift, Gouache und Farbspray auf Papier, 46.4x41.5cm, Hans Krüsi art-brut-15-k.jpg Kühe im Postkartenformat, unterschiedlichste Techniken und Stile Kuh, Postkarte, Hans Krüsi art-brut-19-k.jpg Kuh, Postkarte, Hans Krüsi art-brut-20-k.jpg Pflanzenschablonen grün, 1977, Deckweiß, Gouache und Farbspray auf Packpaier, 76x101x2.5cm, Hans Krüsi Katze und Tier über Schablone, 1985, Filzstift und Farbspray auf Papier, 35.4x25.4cm, Hans Krüsi Vögel und Kühe über Schablone, undatiert, schwarzer Filzstift und Farbspray auf Papier, 35.5x25.5cm, Hans Krüsi (evtl. falsche Daten) Ohne Titel, 1984, Mischtechnik, 26x34cm, Hans Krüsi art-brut-27-k.jpg Künstler-Signatur von Hans Krüsi, Mischtechnik, 14.5x10cm, Hans Krüsi art-brut-29-k.jpg dazu: "Als ich vor etwa 20 Jahren in der Galerie von Andy Jllien in Zürich ein grosses Objekt von Bernhard Luginbühl erwarb, schenkte mir Andy als Dank oder Bonus dieses kleine hübsche Ding von Krüsi, einem Künstler, den ich auch inzwischen leider nie kennen gelernt habe. Ich fand es frech, fröhlich und von der Idee her klassisch: The Artist is the Message! So wie das Markenzeichen GGK." (Hermann) Köpfe aus Holz, gesehen durch Fensterscheibe Galerie S. Brunner Köpfe, Galerie S. Brunner (Künstler nicht gefunden) art-brut-34-k.jpg
Museum Gugging
Museum Gugging
(?), Zeichnung, Johann Garber
(?), Zeichnung, Johann Garber
Ausstellungansicht, Johann Garber
Ausstellungansicht, Johann Garber
(?), Zeichnung, Johann Garber
(?), Zeichnung, Johann Garber
Reiter auf Pferd(?), Johann Garber
Reiter auf Pferd(?), Johann Garber
Giraffe(?), Johann Garber
Giraffe(?), Johann Garber
Flugzeug(?), Franz Kernbeis
Flugzeug(?), Franz Kernbeis
Burg, 19.9.1990, Franz Kernbeis
Burg, 19.9.1990, Franz Kernbeis
Kopf, 1969, Johann Hauser
Kopf, 1969, Johann Hauser
Der Mond, 1976, Bleistift, Wachskreiden, Rudolf Limberger
Der Mond, 1976, Bleistift, Wachskreiden, Rudolf Limberger
90 Kühe, 1983, Bleistift, Wachskreide, Franz Kamlander
90 Kühe, 1983, Bleistift, Wachskreide, Franz Kamlander
Zahnbürste im Becher, 2003, Bleistift, Günther Schützenhöfer
Zahnbürste im Becher, 2003, Bleistift, Günther Schützenhöfer
Schirme, 1990, Bleistift, Wachskreide, Heinrich Reisenbauer
Schirme, 1990, Bleistift, Wachskreide, Heinrich Reisenbauer
Familie, 1987, Bleistift, Farbstifte, Philipp Schöpke
Familie, 1987, Bleistift, Farbstifte, Philipp Schöpke
Elefant, 1968, Aquarellfarben, Franz Gableck
Elefant, 1968, Aquarellfarben, Franz Gableck
Hubschrauber, Johann Hauser
Hubschrauber, Johann Hauser
Foto mit Vondal, Wei, Arbeit, Bleistift auf Boden, Zigarette in Hand
Foto mit Vondal, Wei, Arbeit, Bleistift auf Boden, Zigarette in Hand
[Aufenthalt in Wien] Psychiatrie und Kunst Art brut Ausstellung gugging meisterwerke.! Museum Gugging Museum Gugging gugging-1-k.jpg Installation Zimmer Johann Garber (?), Zeichnung, Johann Garber gugging-2-k.jpg Blume auf Wand gemalt Ausstellungansicht, Johann Garber gugging-4-k.jpg (?), Zeichnung, Johann Garber gugging-7-k.jpg Zeichnung Reiter auf Pferd(?), Johann Garber gugging-9-k.jpg Giraffe(?), Johann Garber gugging-10-k.jpg Installationsansicht Flugzeug(?), Franz Kernbeis gugging-12-k.jpg *1935, entstammt einer Bauernfamilie Rudolf Horacek, Ohne Titel, undatiert, Bleistift, Farbstifte Rudolf Horacek in Mannswörth, 1984, Acryl auf Holz, Rudolf Horacek Burg, 19.9.1990, Franz Kernbeis gugging-19-k.jpg Kopf, 1969, Johann Hauser gugging-20-k.jpg Der Mond, 1976, Bleistift, Wachskreiden, Rudolf Limberger gugging-22-k.jpg Ohne Titel, undatiert, Bleistift, Farbstifte, Wachskreide, Rudolf Limberger 90 Kühe, 1983, Bleistift, Wachskreide, Franz Kamlander gugging-26-k.jpg Kuh, undatiert, Bleistift, Wachskreide, Franz Kamlander Zahnbürste im Becher, 2003, Bleistift, Günther Schützenhöfer gugging-30-k.jpg Schirme, 1990, Bleistift, Wachskreide, Heinrich Reisenbauer gugging-32-k.jpg Papier mit Knicken, Schmutz, verwischt Familie, 1987, Bleistift, Farbstifte, Philipp Schöpke gugging-37-k.jpg 44J Fraulein 74J Frau 51J Mann, 1980, Bleistift, Philipp Schöpke Elefant, 1968, Aquarellfarben, Franz Gableck gugging-41-k.jpg Nach Breughel "Blumen in blauer (?), 1981, Bleistift, Wachskreiden, Anton Dobay Ohne Titel 1975, Tusche, Deckfarben, Oswald Tschirtner Signatur Vondal Hubschrauber, Johann Hauser gugging-53-k.jpg Preis 9050 EUR Haus der Künstler Tag vom Gugginger Standpunkt [handschriftliche Notizen] Die sind so unglaublich … natürlich. Einen im Untergeschoss getroffen. Sind schnell in Gespräch über Graffiti gekommen. Sehr neugierig. Stellt viele Fragen. Konnten gut miteinander reden. Wollte zuerst eine Zigarette (hat sie später von Aufsicht unter Protest bekommen [scheint häufig andere zu fragen]). Haben was getrunken und uns draußen auf Bank weiter unterhalten über seine Graffiti und Erfahrung mit der Polizei. Karl Vondal kam dazu. Hatte Stift und Arbeit dabei. Auf Boden gelegt. Und hat uns (konnte nur leise und undeutlich reden) mit Händen gezeigt, dass er das ist, der auf dem Plakat mit Namen gezeigt wird* Hat viel geredet, ich verstand fast nichts. Zwei andere kamen dazu. Einer übersetzte für uns. Vondal wollte ein Foto von sich und dem Bild haben. Und mit Wei. Ich sollte das Foto machen. Foto mit Vondal, Wei, Arbeit, Bleistift auf Boden, Zigarette in Hand gugging-50-k.jpg Den Graffiti-Künstler, der mir für Leipzig einige Sticker gab, die ich da auf Gegenstände kleben soll (musste es ihm mit Handschlag versprechen), traf ich im Gebäude wieder. Er: Friedrich! Noch da! Arbeiten in Galerie leider zu teuer für mich. Katalog wird in zwei Wochen aber nach Leipzig geschickt. * sichtlich stolz Kamen am Haus der Künstler vorbei. Der mit dem Graffiti und ein anderer winkten uns zu.
Urs Lüthi mit Büste
Urs Lüthi mit Büste
Selbstporträt aus Serie der großen Gefühle (3 Platten), Urs Lüthi, 1985
Selbstporträt aus Serie der großen Gefühle (3 Platten), Urs Lüthi, 1985
Klasse +0 +2
Diplom Arbeit Einzelgespräch Mark Helmut Mark A2-Grundriss Klassenraum mit Tram in Hochschule transportiert kleine Modelle von Arbeiten mitgebracht, Büste auf Ständer aus Werkstatt hochgetragen nachträglich noch erste ausgetragene Büste (mit Schultern, glatt, mit Haaren) hochgebracht Genre Selbstbildnis u.a. Cindy Sherman Urs Lüthi Urs Lüthi mit Büste urs-luethi-k.jpg Selbstporträt aus Serie der großen Gefühle (3 Platten), Urs Lüthi, 1985 urs-luethi2-k.jpg Gespräch mit mir #5
  • (nach Einzelgespräch, wieder zurück in der Eisenbahnstraße)
  • Warum mache ich … äh … so viele Selbstbildnisse?
  • [Pause]
  • [Klick]
  • Mhm.
  • [Klick]
  • Und warum mit so vielen unterschiedlichen … äh … Mitteln. Also … Technik. Oder … ähm …
  • Ja.
  • [Klick]
  • Warum in Geraden umsetzen! Warum … äh Fotocollage! Warum im kindlichen Stil?
  • Warum verhüllt!
  • [Klick]
  • Geht es mir denn da wirklich … äh … um das Ich?
  • Also um die Person Friedrich, die … ja … die dazustellen?
  • Die unterschiedlichen Fassetten des …
  • Mhm.
  • [Klick]
  • Oder BENUTZE ich nicht eher meinen eigenen Körper, um … DINGE auszuprobieren!
  • Also … um … um … um …
  • Ja! Um etwas zu MACHEN!
  • Also ich habe den DRANG … ähm … etwas zu SCHAFFEN. Und der Körper … der eigene Körper … ist irgendwie so das … äh … das … das … MITTEL dafür.
  • [Klick]
  • [Schluckgeräusch]
  • Ich BENUTZE mich sozusagen!
  • Als Objekt.
  • UM etwas … äh … schaffen zu können.
  • [kurze Pause]
  • In anderen Themen … so politische … oder gesellschaftskritische … oder was weiß ich! Die interessieren mich einfach gar nicht.
  • Und dieses SELBST, dieser eigene Körper, der ist … äh …
  • Ich meine, ich bin vierundzwanzig Stunden in ihm drinne. Am Tag.
  • Und … ich SEHE mich immer wieder im Spigel. Frühs, wenn ich mich wasche.
  • Und ich … ich DENKE über meinen Kopf.
  • Ähm … Ich spühre meine [gereizte] Haut in der [heißen] Sonne!
  • Ähm … Das ist … [Pfff] …
  • Ich weiß nicht.
  • Der … der ist da! Und ähm … DESHALB nehme ich ihn!
  • Als Thema.
  • Aber nicht, weil ich … äh … unbedingt … ähm … der Welt zeigen möchte … ähm … [Pfff] … wie … Weiß ich nicht! Wie einzigartig ein Mensch ist. Oder so. Äh.
  • Oder ich möchte nicht in … in ROLLEN schlüpfen und … ähm …
  • Ich möchte auch nicht … äh … den ganzen KULT um Selfies … ähm … ähm … rezipieren!
  • NE!! Ich … ähm … Der EIGENE Körper … ähm … ist DA. JEDES MAL wenn ich arbeite!
  • Und DESHALB verwende ich ihn. Höchstwahrscheinlich.
  • [kurze Pause]
  • Natürlich kommt dann mit der Zeit auch … ähm … Also ENTDECKE ich eben neue Sachen darin.
  • Eben gerade WEIL ich nicht … äh … am Anfang schon mir gesagt habe: Was möchte ich jetzt eigentlich mit dem Selbstbildnis ausdrücken?
  • [kurze Pause]
  • In dem Ganzkörperporträt … zum Beispiel … ähm … Diese … diese … diese Linien sind wirklich für mich … äh … entweder ein … äh … URWALD. Äh … es kann auch die URSUPPE sein.
  • Es kann … ähm … das WALLENDE MEER sein.
  • Und aus dem ich sozusagen hervortrete!
  • Und genauso gut … äh … schnell wieder eben verschwinden kann.
  • Indem diese LINIEN sich wieder NEU FORMIEREN.
  • Ähm … Das ICH wieder verschwindet.
  • Es KOMMT und es GEHT.
  • So.
  • Und das ist aber auch erst etwas, was halt … ähm … WÄHREND ich halt … an dem Bild gearbeitet habe … so entstanden ist.
  • Auch dieser Gedanke dazu!
  • [kurze Pause]
  • Oder bei dem … äh … FLÜGELTÜRRAHMEN.
  • Ähm. Dieser BLICK!
  • Dieser SCHARFE Blick!
  • Äh … nach hinten. Zurück! Ähm … dem Betrachter entgegen … äh …, der sozusagen … ähm … sich ERLAUBT in … ähm … äh … diese … diese … diese Flügeltüren zu öffnen.
  • Diese VERHÜLLUNG … ähm … äh … ähm … W-w-w-w …
  • Diese VERHÜLLUNG zu … zu …
  • [Klick]
  • Na wie sagt man.
  • Ähm.
  • [Klick]
  • Diese HÜLLE … ähm … zu entfernen. Und … ähm … Und … und MICH anzustarren.
  • So STARRE ich dann eben zurück!
  • [Klick]
  • [kurze Pause]
  • Das sind eben Sachen, die DANN erst mit der Zeit entstehen.
  • Aber der GRUND, warum ich das Selbstbildnis nehme, ist halt einfach … ähm … w-w-w-w … Es ist DA!
  • Und es … es fasziniert mich halt irgendwie.
  • Natürlich auch.
  • So.
  • Dieser … dieser ganze … Dieser ganze … Dieser ganze GEDANKEN-KOSMOS, der in einem drinne steckt!
  • Ähm … äh … diese ganze … diese … diese einzigartige REALITÄT, die da entsteht!
  • Ähm.
  • [kurze Pause]
  • Die … PUFFF! … wieder weg ist. Sobald das Leben vorbei ist.
  • [kurze Pause]
  • Aber ich kann es eben nicht so in WORTE ausdrücken.
  • Das ist jetzt mein Thema und … äh … damit beschäftige ich mich.
  • Das muss die Welt erfahren!
  • NEIN! Das … das PASSIERT einfach wie es passiert!
  • [atme Luft ein]
  • Und ich bin zufrieden damit!
  • [Aufnahme Ende]
Klasse +1 +0
Diplom Prüfung Reinhardt ab 16:15 im Klassenraum (Notizen nachträglich) [+] Arbeiten schauen trotz großem Raum nicht verloren aus 2 große Arbeiten und mehrere kleine gezeigte Arbeiten erzählen auch ohne Erklärung eine Geschichte [-] Erklärungen dazu haben für mich Arbeiten zerstört vorgelesener Text nicht lebendig, immer auf Blatt gestarrt 2 gezeigte Arbeiten wirkten nicht dazugehörig => sollte mich selber im Raum bewegen, Bewegung im Raum schaffen => im Februar schlechtere Lichtverhältnisse => wenn gleicher Typus, dann selbe Größe, wirkt aufgeräumter => sollte mich nicht verteidigen (warum ich das so gemacht habe und nicht anders) => Leistung nicht abschwächen durch "Eigentlich wollte ich …" => alle Arbeiten in Beziehung setzen, sollten zusammen eine Geschichte erzählen => technischen Hintergrund (Plotter, …) nicht wichtig für Arbeit, versuchen Diskussion zu vermeiden => Wahl der Linien ebenfalls => "Lasst es auf euch wirken!"
Studium 2 0
Werkstatt Plastisches Gestalten (Notizen aus Erinnerung vom 7.7.) Ich überlege … Ich überlege … Ich überlege … in Werkstatt gekommen, ein Kommilitone Kommilitone neben Mitarbeiter anwesend Ich überlege … zu spät Ich überlege … 2 Schalen liegen auf Tisch ich säubere sie, streiche Gipsrand mit Schmierseife ein fülle Hebelbereiche (Gipsschlalen später mit Keile leichter öffnen) mit Ton Ich überlege … wir schließen Form mit 2 Spanngurten unter Spanngurte Holzblättchen gelegt, ebenfalls an seitlichen Berührungspunkten Spanngurte und Gips bereite Gips vor, Mitarbeiter schwenkt einmal aus übernehme 2. Ausschwenken, meine Hose ist voll nassem Gips Gipsform wird über Hose, Eimer und Stück Matratze ständig gewendet wenn später alleine, dann langen Tisch dafür nutzen Ich überlege … Mittagspause mit Auseinandersetzung mit Mitarbeiterin der Bank (vor Ausschwenken) Ich überlege … Bachmann erwähnt Skulpturenpark in Antwerpen / Middelheimmuseum überlege nächste Woche bei Bahnreise vorbeizukommen da Richtung Niederlande ohne Reservierung Reisezeit zu lang, doch nicht Ich überlege … alleine in Werkstatt Ich überlege … fülle Schulterbereich mit Gips/Holzwolle auf, damit später stabil genug zum Abtrennen Spannungsrisse in Form entdeckt bin ungeduldig und säge Schultern ab bis ca. 22:30 neue Büste bearbeitet Ich überlege … Augen vergrößert, Mund leicht geöffnet raue Struktur statt glatte Flächen Ich überlege … Mund nächstes Mal noch bearbeiten Ich überlege … längster Werkstatttag bisher Friedrich Fröhlich, sehr zufrieden
Arbeiten gesammelt und 1:20 ausgedruckt
Arbeiten gesammelt und 1:20 ausgedruckt
Studium 2 0
Werkstatt Plastisches Gestalten Gipsreste um Silikonrand entfernt Gipsrand mit Binden geglättet, damit beide Formen gut aufeinanderliegen weiterhin mit Tüchern nass gehalten schmale Streifen Binde geschnitten für Klebebereich nach Mittagspause mit Mitarbeiter Formen verbinden umsetzen (Vorbereitung für Einzelgespräch kommenden Dienstag) vorbereiten: [a] Modell von Arbeiten, wie Geradenbild, verhüllte Arbeit, Kinderzeichnung [b] Soundinstallation vorbereiten [1] 3-5 Sprachnotizen 1h übereinanderlegen [2] Sprachnotizen langsam überlagern, plötzlicher Abbruch, leise Notiz, dann wieder lauter Klassenraum fast leer, wirkt riesig muss schauen, wie ich Raum mit wenigen Arbeiten gut fülle Ständer von Büste geht, da hellgrau, auch schnell unter (zwischendurch Büro Studienangelegenheiten; wieder rausgeschickt, da keine Sprechstunde; Antrag für Diplom kommende Tage abgeben) neben Hauptarbeiten viele kleine Skizzen, Fotos etc. an Wand kleben? bis Dienstag sammeln und ausdrucken Werkstatt Plastisches Gestalten (nach Mittagspause) Gipsmilch auf Rand von Gipsformen gestrichen Teile aneinandergepresst, mit 2 Gurten befestigt in Rillen Gips gestrichen, wieder mit Binden verstärkt Kopfbereich geschwenkt 15-20min härten lassen (folgende Notizen aus Erinnerung vom 29.6.) Formen getrennt, zu zweit Löcher im Randbereich mit Gipsmilch gefüllt unterschiedliche Höhen bei Randbereichen geebnet nächsten Mittwoch bringt mir Mitarbeiter weitere Gießmethode bei Friedrich Fröhlich, zufrieden Diplom Arbeit Arbeiten gesammelt und 1:20 ausgedruckt modelle2-m.jpg 1:10 70x210cm = 7x21cm (Ganzkörperporträt) 60x110 = 6x11cm (Geradenbeine) 135x87cm = 13,5x8,7cm (Geradenporträt)
(gestern in Werkstatt Plastisches Gestalten 2. Hälfte Büste hergestellt am kommenden Mittwoch mit Mitarbeiter Hälften zusammenfügen) Diplom Theorie Zusammenfassung geschrieben (1. Fassung ) qualitative: Daten sind nicht-numerische, oft verschriftlichte oder in audiovisueller Form vorliegende Daten Pilotstudie: Studie, die u.a. Tauglichkeit einer These oder Zustimmung der Öffentlichkeit zu Thema durch Anwendung und Erprobung im Kleinen, nachgeht These: zeitgenössische Kunst kann oft nicht mehr verstanden werden und entfremdet sich damit seit der Moderne vom Menschen Botschaft ist Grundelement künstlerischer Werke Auswertung zeigt, dass unbeteiligte Personen, teilweise sehr differenzierte Meinung über Kunst haben anfangs sehr platte Aussagen (wie Das ist doch keine Kunst!) Natürlich ist eine abschließende Klärung, was Kunst sei, nicht möglich. Auch stellen die Sichtweisen meiner drei Gesprächspartner eben nur genau das da: drei von sieben Milliarden Sichtweisen. Standpunkt Die Kunst ist das, was die Gesellschaftsform zulässt. Sie musste individualistisch werden! Sie musste elitär werden! Schlussworte: Vielleicht kehrt sie ja irgendwann einmal wieder zu ihren Ursprüngen zurück. Dahin, wo die Botschaft - sei sie auch noch so geheimnisvoll, sie muss dem Betrachter in einer Form begegnen, die ihn abzuholen bereit ist - ein wichtiger Beweggrund ist. Einige Versuche gibt es ja bereits (siehe Art brut). Letztendlich: Es gilt weiter auszukundschaften! Korrektur von Hans eingefügt
Kopf, Silikonreste auf Papier, 24x34cm, 32
Kopf, Silikonreste auf Papier, 24x34cm, 32
Studium 1 1
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten (Notizen am Samstag eingefügt) Reste aus [nicht lesbar] Te… herausnehmen, mit Schwamm sauber machen Rand von Gipsspritzern säubern fehlende Silikon-Bereiche mit Ton füllen danach Gipsrand einseifen Holzbüste kaputt gemacht, keine Lust mehr in Apotheke weitere Binden bestellen Döner gegessen weiteren Test mit Binden gemacht Studium -1 o.T. Kopf, Silikonreste auf Papier, 24x34cm, 32 kopfsil-m.jpg
Klasse -1 +0
Klasse Bildende Kunst (Notizenpapier aus Athen mit Skizzen von Kinderzeichnungen aus Ausstellung im Konservatorium mitgebracht) (Notizen aus Erinnerung) Ich versuche mich zu erinnern … Ich versuche mich zu erinnern … 11-13 x Moment Moment abwesend Ich versuche mich zu erinnern … Arbeiten von documenta in Athen wurden gezeigt und besprochen abwesend Ich versuche mich zu erinnern … abwesend Ich versuche mich zu erinnern … vor Mittagspause Wagen aus Werkstatt in Klassenraum gebracht Büste auf Wagen, zum Fahrstuhl defekt, wieder zurückgebracht morgen noch einmal versuchen abwesend Diplom Theorie Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels (Treff in einem Café, trinke Holunderschorle) [1] bei Kapitel "Gespräche über Kunst" noch einbringen: kurzer Einleitungstext hinweisen, dass ich kategorisiert habe, mehrere Gespräche verbunden / vermischt habe auf Farben in Sprechblasen hinweisen keine Rasterauswertung, sondern Gespräche gefiltert, sortiert (ganz wichtig, wird dadurch zu eigenständiger Arbeit) [2] Kapitel "Erkenntnisse" ich würde es streichen, er findet es jedoch sehr gut und würde es drinnen lassen statt "Erkenntnisse" > "subjektive Nachwirkungen" o.ä. weiter transkribieren [3] Kapitel "Einleitung" zu "sollte doch auch wissen, was Kunst ist" seine Notiz "-> was heißt 'Wissen' in diesem Fall?" "a) 'abgesichertes Wissen' (z.B. per Definition oder Gesetz) b) 'forschendes/suchendes Wissen' als Überwindung bzw. Überschreitung[?] von a)" heißt: mein Standpunkt, dass es eine Definition von Kunst gibt, etwas zurücknehmen nächsten Absatz etwas umschreiben, damit sich "verbannt" am Ende auf Ausstellungsbesucher bezieht (Zweifel Zweifel sind ja weiterhin bei Künstler vorhanden, nur beim Besucher kommen sie halt nicht an) zu "Es besteht eine Kluft zwischen …": statt Kluft => Dilemma und "meiner Meinung nach" einfügen Dilemma wegen Erwartungshaltung von Betrachtern, Künstler wüssten, was Kunst ist und hätten selbst keine Zweifel Zweifel mehr, was das Gezeigte angeht noch anschauen: [a] Das Kunstfeld – Eine Studie über Akteure und Institutionen der zeitgenössischen Kunst [b] Ulf Wuggenig (Fragen an Ausstellungsbesucher) Exkursion (für kleine Europa-Reise im Juli) Stationen: [1] Leipzig => Wien Fahrzeit 8:17h-8:21h über Dresden und Prag oder Nürnberg Ausstellungen: [x] Galerie Gugging Atelier 20km mit Fahrrad galerie gugging: MO-FR 10:00-18:00 museum gugging: DI-SO 10:00-18:00 [x] Im Rausch des Schreibens. Von Musil bis Bachmann, Literaturmuseum, Wien [2] Wien => Königssee (50min von Salzburg) / Salzburg Fahrzeit 3:24h Ausstellungen: - [3] Salzburg => Zürich 5h Fahrzeit [4] Zürich => Paris 5h Fahrzeit [6] Paris => Calais (2h)
Klasse +0 +1
Diplom Arbeit Einzelgespräch Mark Helmut Mark (aus Erinnerung heraus geschrieben) im Klassenraum, ca. 2h gezeigt: Büste, Holzkonstruktion mit Plakat, Plakat an Wand gelehnt, Modell inkl. Geradenporträt, Textsammlung Standpunkte sollte Plakate weglassen, nur Büste auf überlangem Bildhauerständer, Sound-Arbeit evtl. mit ein paar entstandenen Arbeiten (1 Geradenporträt, verhüllte Arbeit, kindliche Zeichnung) Standpunkt-Texte konkurieren mit Sound-Arbeit habe selber gefühlt keine Beziehung zu der Holzkonstruktion, nur gemacht für Diplom-Arbeit Sound-Arbeit aus mehreren Lautsprechern, raumfüllend, aber nicht einzeln, sondern eine Audiodatei mit überlagerten Sprachnotizen einzelne Sprachnotizen sollen nicht verstanden werden, immer nur kleine Abschnitte; Klangwolke umsetzen 1h Klangwolke mit vorhandenen Sprachaufnahmen zwischendurch Ruhe, oder einzelne Sätze, mal lauter, dann leiser mit oder ohne Klavierbegleitung (oder mit Alle-meine-Endchen oder Weihnachtslied?) keine Arbeit für Diplom machen, sondern Arbeiten zeigen, die so oder so entstanden wären (Holzkonstruktion also weg) kurzen Text für Diplom vorbereiten ("Ich zeige einige während Studium entstandene Arbeiten mit Sprachnotizen, die …") brauche Arbeiten nach Studium auch nicht zu begründen; einfach sagen, dass ich das nicht tuen möchte sollte Fokus auf künstlerische Umsetzung / Arbeiten legen, nicht auf Gedanken dazu Herme nicht ganz bis zur Deckenhöhe, aber trotzdem stark überhöht (Decke schaut nicht gut aus) umsetzen Ständer also im Juli/August in Metallwerkstatt herstellen Mark Helmut Mark plant ein, dass ich Klassenraum im Februar nutzen möchte Friedrich Fröhlich, zufrieden
Diplom Theorie Gespräch zwischen anderen #1
  • … Look.
  • [nicht verständlich, 6:40] Aber früher war es wirklich so. Die haben das so angemalt.
  • So heißt das erst seit fünf Jahren.
  • [nicht verständlich] … präsentiert.
  • Ja genau. Die waren auch alle …
  • Mhm.
  • … lackiert. Aber … äh …
  • [kurze Pause]
  • KUNST.
  • [kurze Pause]
  • Wann fängt die Kunst an.
  • [kurze Pause]
  • Hast du eine Nachricht?
  • Ne. Ich frage mich eben immer … Ne. Das ist dieser Auflade… Ich frage mich …
  • Aber stopp. Ich glaube, man kann das auch nicht beherrschen.
  • Wir können das auch wieder löschen.
  • Ich … Ich finde, man kann das auch nicht beherrschen.
  • [nicht verständlich]
  • Wenn jemand … Wenn jemand … äh … Also ich muss zum Beispiel sagen … so … so … äh … dass das Filmschaffen von [Name nicht verständlich] mit seinem Bildhaften, mit seinen … mit seinen Pausen … Die Leute SAGEN etwas in einer stehenden Szene …
  • Mhm.
  • Und dann ist Pause. Dann läuft das Bild noch drei Sekunden. Und dann ist Schnitt. Dann passiert das nächste. Das sind ALLES Bilder. Also der hat im Grunde so ein Stillstand darin. Das finde ich total gut.
  • Mhm.
  • Weil es mit diesem schnell geschnittenen Pop-Cinema aus Amerika total bricht. Und da gibt es auch tolles Pop-Cinema aus … aus Amerika.
  • Und was ist da Kunst für dich dran? Also … wo ist da … Also wo tritt … Ich fand das mit diesem in Kommunikation treten noch mal so spannend.
  • Wie … wie … wie …
  • Was … Wie würdest du das beschreiben? Was da …
  • Es gab …
  • … die Kunst dran ist.
  • Es gab mal so einen Film, den ich total … den ich total GUT fand. Der hieß Sin City. Habt ihr den mal gesehen?
  • Du hast mir glaube ich mal davon erzählt. Ich kann …
  • Das war … äh … das … das … ist letztendlich ein … äh … äh … Das ist ein Anime. Aber kein … kein Computer-Anime. Sondern es ist tatsächlich Zeichentrick. Und das ist … schwarz, weiß und rot.
  • Mhm.
  • Und … äh … Und das war … und … äh … das war nur eine … Rezitiererei. Von irgendwelchen … äh … Brutalo-Comics. Und … äh … Aber hatte dadurch eine ganz große ästhetische Geschlossenheit geschaffen.
  • Mhm.
  • Und … äh … Und … Das fand ich ganz interessant. Aber es waren letztendlich nur bekannte Versatzstücke.
  • [Pause]
  • Und … und deswegen bin ich da auch gar nicht so sicher. Ob ich das unbedingt als … Es ist eher ein Spiel. Ein Spiel mit Formen.
  • [Pause]
  • Und … äh … Wenn ich jetzt so … so … so … sowas wie Autodesign denke … Die … äh … die haben … also ich finde in den letzten zwanzig Jahren gabs … gabs SO viele Fehltritte. Äh …
  • Das stimmt.
  • Und jetzt fahren auch herum … total erfolgreich der Ford Fiesta. Der sieht so …
  • [lautes Geräusch]
  • … sowas von KACKE aus.
  • [Aufnahme Ende]
Friedrich-Büste und Standpunkt im Klassenraum aufgestellt
Friedrich-Büste und Standpunkt im Klassenraum aufgestellt
Diplom Theorie umsetzen für Einzelgespräch am Dienstag mit Daniels Dieter Daniels Zusammenfassung vorbereiten Struktur: (1) kurze Einleitung, (2) Ziel, (3) Methoden, (4) Ergebnisse und Ausblick Übergänge fließend, ohne Unterüberschriften kompletten Text noch einmal durchlesen und Stichpunkte machen, diese dann in Zusammenfassung aufgreifen Ergebnis der Diskussionen betonen und was es für Zukunft bedeutet W-Fragen: Wer hat …? Was …? Wann …? Wie …? Warum …? Weshalb …? Wozu …? Fazit ist eine wertende Zusammenfassung des Geschriebenen, wird oftmals nach Einleitung zuerst gelesen keine neuen Gesichtspunkte einführen möglichst ohne Zitieren erwähnen, was ich in Auseinandersetzung mit Thema erfahren und daraus gelernt habe (evtl. kurz kritische Erkenntnisse mit einfügen?) welche Aspekte sind besonders interessant, warum und mit welchen Thesen bin ich einverstanden / nicht einverstanden verständliche Sprache, sachlich, gradlinig Einleitung und Schluss sollten Einheit bilden in Einleitung Fragestellung, in Zusammenfassung Beantwortung selbstkritisch sein, von übergeordneten Standpunkt aus schreiben offengebliebene Fragen benennen Diplom Arbeit Friedrich-Büste und Standpunkt im Klassenraum aufgestellt bueste_klassenraum2-k.jpg vor einigen Tagen Büste in Klassenraum aufgestellt, später Holzkonstruktion, heute Plakate
Mondgestein, 57mg
Mondgestein, 57mg
Mondgestein in linker Hand
Mondgestein in linker Hand
Blätter gesammelt für Einzelgespräch
Blätter gesammelt für Einzelgespräch
Wissenschaft Mondgestein, 57mg mondgestein-k.jpg heute Mondgestein (57mg) in Händen gehalten Mondgestein in linker Hand mondgestein-2-k.jpg Friedrich Fröhlich, enttäuscht an der Größe liegt es nicht es schaut nur … zu eckig aus und so, als wäre es ein Betongemisch zurückgeschickt eigentlich aber unglaublich, ein Gestein in Händen liegen zu haben, welches von einem Himmelskörper stammt, der für mich unermesslich weit von der Erde entfernt im kalten "leeren" Raum vor sich hin existiert Diplom Arbeit Ständer demontiert und für heutigen Transport mit Straßenbahn vorbereitet Blätter gesammelt für Einzelgespräch egm2-k.jpg
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Abflussrohre bei Pforte abgeholt in Werkstatt in Ständer gesteckt und Mitarbeiter vorgestellt wackelig, nicht ganz gerade über Beton-Sockel diskutiert, eigentlicher Ständer soll weiterhin instabil wirken in Metallwerkstatt wegen Bau nachfragen Holzklotz ca. 6cm Höhe unter Büste gelegt 1 Teil aufgestellt Silikon muss von Gipsbüste gelöst werden wieder mit Wasser lösen nach Mittagspause weitermachen Werkstatt Metallwerkstatt Leiter Arbeit mit Ständer über 3-4m hoch vorgestellt soll Skizze mit genauen Maßen anfertigen und ihm geben nach Juli-Diplomen kann er Ständer bauen (im August Urlaub) Innenrohr Außenmaße: 3.3cm Außenrohr Innenmaße: 3.5cm sucht passende Rohre bzw. beschafft sie noch 1. Skizze Ständer Werkstatt Plastisches Gestalten Büste von Schale gelöst Binden in Apotheke gekauft 4m x 3 Stk., 10cm breit in 10cm lange Stücke geschnitten dünne Rückschale heute angefangen Binden zu engmaschig, bis kommenden Mittwoch andere Binden besorgen heute Abbruch
Diplom Arbeit Papier auf MDF-Platte mit Tapetenkleister nach Trocknung doch ohne Luftblasen Ränder lediglich schlecht verarbeitet auch bei Sprühkleber und Fixierspray nach Trocknung kleine Papierwellen wieder weg bei Sprühkleber zukünftig Randbereiche besser bedecken (großes Bild in Notiz vom 12.6. von heute) 2 Holzleisten auf MDF-Platte Rückseite geleimt umsetzen fertigen Ständer mit Standpunkt in Hochschule für Einzelgespräch am Montag bringen Diplom Theorie Gespräch zwischen anderen #1
  • … Das ist eine Voraussetzung für alles, was darüber kommt.
  • Aber K… Kunst … äh … Kunst muss doch auch etwas auf… auf… auslösen. Auf einer anderen Ebene. Sonst … äh …
  • Ja. Mein Vater hat zum Beispiel diese ganzen Tüten(?) gemacht und hat gesagt: Er ist Kunsthandwerker. Er ist kein Künstler. Kann er nicht.
  • Mhm.
  • Und hat es dann auch so(?) betrieben. Da hat er seine Sachen perfekt gemacht. Da kann man halt eine Wand mit vollkacheln. Und …
  • Mhm.
  • Das ist gut über dem Ofen.
  • Ja. Jaja.
  • Und dann hat er halt [nicht verständlich, 26.5] verkachelt und … ähm …
  • Mhm.
  • Und damit war er zufrieden. Aber er setzt(?) sich … sah sich nie als Künstler. Ein Künstler macht was anderes. Ein Künstler ist ein bildender Künstler. Das […] ist halt Ideen. Oder er nimmt die Ideen auf und setzt die um.
  • Ja und bricht auch in seiner Kommunikation die Erwartung. Weil …
  • Ja.
  • Er hat … er hat ja im Grunde etwas sehr traviertes wiederholt.
  • Ja. Genau. Das …
  • Und von daher … von daher kann ich das sehr gut nachvollziehen.
  • Kunst kommt von Können … ist blödsinn. Weil man kann vielleicht sagen …
  • Naja. Das war jetzt auch so ein bisschen … bisschen provokant. Weil Kunst kommt von Können ist ja so ein Spruch, der … der … äh … der auch von Leuten gemacht wird, die … äh … die zum Beispiel … äh … Alle mögliche moderne Kunst neben … neben … äh … das stellen, was von vor hundert Jahren als Kunst gesehen wurde.
  • Mhm.
  • Also sozusagen darstellende Kunst. Und Naturalismus. Äh. Schlachtendarstellungen. Oder sowas. Mit Details, die einfach in sich stimmig waren. Und … äh … und wenn du dann … äh … irgendwas siehst, von Paul Klee daneben … dann sagt man doch: Äh. Das eine schaut doch aus wie eine Kinderzeichnung. Und das andere ist total detailiert. Da ist total viel drauf zu sehen! Das ist gut gemacht. Und wenn man dann sagt: Kunst kommt von können, dann sagt man natürlich …
  • [unterbricht, nicht gut verständlich, 1:30] Paul Klee … Jetzt mal mal ein Schlachtenbild! Er hätte dir eins gemalt. Das kann er ja.
  • Ja. Ja! Genau.
  • Natürlich hätte er es gekonnt.
  • Ja genau. Und das ist nämlich … Das ist nämlich die … die … das etwas weitere fassendes des … des ganzen. Weil … äh … man hat … oder das, was jemand KANN, oder das … was die Kunst …, darf man nicht unbedingt an einem … einem TEIL messen. Stell dir mal vor. Man nimmt irgendwie …
  • Mhm.
  • … irgendeine Skizze von … äh … äh … von … von … äh … hier … äh … wie heißt der … Picasso Pablo Picasso! Oder … Dali Salvador Dalí. Und … äh … und sagt dann: Oh, die ist aber so scheiße. Das ist ein Vollidiot gewesen!
  • [jemand zieht Nase hoch]
  • Also wenn man irgendwas vollkommen durchschnittliches … was einer von denen gemacht hat … und sagt: So, daran bemessen wir jetzt die ganze Kunst.
  • Mhm.
  • Das geht natürlich auch nicht.
  • Mhm.
  • Ohne [oder "oder?"] das ganze Können.
  • Stimmt.
  • [kurze Pause]
  • Aber ich finde … ich finde Kunst … Kunst ist immer … immer dann Kunst, wenn die … wenn die auch … ein in der rezeptiven, oder in der … Wahrnehmung … äh … Wenn die einen mit … irgendetwas unerwartetem konfrontiert.
  • [kurze Pause]
  • Und … äh … und … und deswegen … und deswegen den … den … den kommunikativen Prozess gestaltet. Und … äh … und wenn du NUR etwas machst … Zum Beispiel ICH haue jetzt eine Marmorsäule mit einem ionischen Kapitell, dann ist das keine Kunst! Dann ist das für mich NUR Handwerk Handwerk. Noch nicht einmal …
  • Mhm.
  • … Kunsthandwerk. Sondern es ist nur Handwerk Handwerk. Wenn ich die …
  • [unterbricht, laut in Mikrofon] Und ab wann tritt das für dich in Kommunikation?
  • … wenn ich die noch einmal mache. Obwohl es zur Sparte der Kunst gehört.
  • Mhm.
  • Aber … wenn ich das ionische Kapitell … neu interpretiere und … und die Dimensionen ändere. Und ein neues Material anbaue[?] … Und … äh … und die Leute stehen davor: Was ist das? Was … hat der gemacht?
  • Mhm.
  • Dann … äh … Und damit anfange zu spielen. DANN finde ich könnte ich das … würde ich das … bin ich eher bereit das in den Bereich Kunst einzuordnen. Als in den Bereich Handwerk Handwerk. Und man kann … man könnte durchaus auch … äh … äh … harwinger[?] Fliesen-Style künstlerisch interpretieren.
  • [kurze Pause]
  • Wenn man allerdings … Wenn man allerdings … äh … das traditionell … WIEDERHOLT … Und traditionelle Bilder auf traditionelle Art wieder produziert und …
  • Mhm.
  • … und vielleicht sogar … äh … seinen ganzen … Äh … der Tat[?, nicht verständlich 4:02] hat ja bestimmt auch geforscht, wie man es so macht, dass es gut aussieht. Und der hat ja bestimmt auch sich selber gebildet. Dieser Prozess des Experimentierens.
  • Und dann war es Handwerk Handwerk.
  • Ja. Trotzdem ist er … wollte er GENAU dahin kommen, wo die …
  • Mhm.
  • … Leute schon gewesen sind.
  • Mhm.
  • Mhm.
  • Nicht?
  • Stimmt.
  • Und deswegen kann ich das auch gut … gut verstehen. Ich würde das … Wenn ich DAS machen würde … und mir hätte es auch Spaß gemacht es zu machen …
  • [redet mit Bekannten gleichzeitig, deshalb teilweise unverständlich, 4:24]
  • Und es würde mir auch Spaß … das zu machen. Aber es ist … es ist … Handwerk Handwerk. Ich würde es auch genau als das bezeichnen.
  • [zögernd] Ja.
  • [Pause]
  • Und … und ich muss auch sagen: Um im Handwerk Handwerk GUT zu werden … äh … also man … man darf nicht sagen: Ja, ein Hauptschüler, der drei Jahre eine Ausbildung macht ist Handwerker. Das stimmt auch nicht.
  • A…
  • Weil es unter den Handwerkern auch … GRAUENHAFT schlechte gibt.
  • [laut in Mikrofon] Ab wann tritt denn für dich jemand in Kommunikation? Also ein Künstler dann … Ab wann … äh … ist es für dich denn gegeben, dass du sagt, es ist wirklich Kunst.
  • [Pause]
  • Ich nehme das hier übrigens gerade alles auf! Weil das Friedrichs Abschlussarbeit ist und er genau das … Ich frage euch danach dann, ob er das verwenden darf.
  • WIE. Du nimmst das gerade auf.
  • Ja. Das ist … äh … seine Frage! Genau das, was ihr hier besprecht …
  • Wie und dann zeichnest du das jetzt auf?
  • Ja. Das können wir auch wieder löschen.
  • [nicht verständlich, 5:20] … zwischen Kunst und …
  • Können wir auch wieder löschen! Äh … ich wollte es nur sagen. Ich hätte es euch danach auch gesagt. Ich kanns auch so wieder löschen. Es ist genau Friedrichs Frage für seine Abschlussarbeit. Er interviewt immer Leute genau zu diesem Thema.
  • [nicht verständlich, irgendwas mit "Interviewer", 5:31]
  • Ja, er würde dich glaube ich auch mal gerne interviewen. Oder euch mal interviewen. Also Leute, die nichts mit Kunst so ganz … ähm … professionell zu tun haben. Sondern genau das. Und das befasst ihn in seiner Abschlussarbeit. Und ihn interessieren GENAU diese Gespräche. Die wertet er aus.
  • Mhm.
  • Wir können das auch alles wieder löschen, aber es ist total …
  • Mein … mein …
  • … cool, dass ihr das … gerade so macht. Weil …
  • Weißt du … ich … ich habe ja auch so ein bisschen …
  • … das ist genau das Thema.
  • … sowas … äh … äh … Ich habe ja so einen ganz milden … so eine ganz milde Anarchie dadrinne. Ich mag zum Beispiel gerne … so … so alte Möbel. Weil die … äh … weil die … auch mit der … äh … mit der Erwartung von Ikea und von … von was nicht allem brechen.
  • [lacht]
  • Und … äh …
  • Das hast du schön gesagt!
  • Und … äh … aber letztendlich ja … letztendlich ja nur mit was schon längst dagewesen [?, 6:24]. Und das war ja genau so eine Normalität wie Ikea. Und zwar … und dann … auch noch in besonders bürgerlichen Haushalten.
  • Mhm.
  • Oder … oder beim [nicht verständlich, B. unterbricht, 6:32]
  • Mhm.
  • Ja.
  • Und … äh … genau das ist der nächste Schritt.
  • [nicht verständlich, 6:38]
  • Das heißt … Shabby Chic.
  • [6:40]
Standpunkt
Standpunkt
Klasse +0 +1
Diplom Arbeit im Baumarkt 4 MDF-Platten auf A1 zusägen lassen bei 1. Platte mit Tapetenkleister Papier angeklebt teilweise wieder abgegangen, mit Luftblasen, unsauberen Ecken bei 2. und 3. Platte mit Sprühkleber Papier angeklebt bei 3. Platte Ränder nicht vollständig angeklebt ansonsten besste Variante Standpunkt Standpunkt kampf4-m.jpg mit Ölkreide und Bleistift umsetzen in Hochschule Papier auf 5 MDF-Platten ziehen lassen Fixierspray löst teilweise Papier von MDF-Platte wieder ab
Ständer Vorderansicht
Ständer Vorderansicht
Plakat Standpunkt 2 (noch drehen)
Plakat Standpunkt 2 (noch drehen)
Diplom Arbeit umsetzen im Baumarkt für A1-Plakate (594x841mm) Ständer bauen 2 x Leisten 2000mm, 24x44mm 2 x Leisten 700mm (Füße) 4 x Leisten 546mm (594mm-24mm-24mm, hinter Plakat und/oder bei Füßen zur Stabilisierung) 2 x T-Verbinder 1 x Platte 594x841mm (später zusägen lassen, da ich zu Fuß gehen muss) Gerüst gebaut 1 Querleiste fehlt noch Rückansicht umsetzen Ständer Vorderansicht standpunkt3-k.jpg Plakat Standpunkt 1 Plakat Standpunkt 2 (noch drehen) standpunkt_plakat2-k.jpg A4-Standpunkt auf A1 skalieren, auf A4-Blättern ausdrucken und mit Kleister auf Platte kleben Herme Werkstatt Plastisches Gestalten
Ansicht 2 Holzlatten parallel (oben dann A1-Platte)
Ansicht 2 Holzlatten parallel (oben dann A1-Platte)
Ständer
Ständer
T-Verbinder
T-Verbinder
Diplom Arbeit im Baumarkt Rohr-Durchmesser entweder 35mm, dann aber leicht gebogen Rundstab Kiefer (leicht) 35mm , aber leicht verzogen oder etwas dicker, dann stabil (HT-Rohre [Hochtemperatur-beständiges Rohr], ca. 40mm Durchmesser) 32mm gefunden, 1500mm für ca. 7 EUR inkl. Versand Materialstärke: 1.8mm 12 EUR 3x1500mm = 4500mm Länge bestellt am 9.6., HGB als Lieferanschrift Holzlatte 2000mm lang, 24x44mm, 1.70 EUR Ansicht 2 Holzlatten parallel (oben dann A1-Platte) holzlatte2-k.jpg Ständer staender-k.jpg T-Verbinder verbinder-k.jpg
Stäbchen zwischen Silikon und Gips gesteckt, damit es locker wird bzw. wegen Luft
Stäbchen zwischen Silikon und Gips gesteckt, damit es locker wird bzw. wegen Luft
Ritze mit Keilen vergrößert
Ritze mit Keilen vergrößert
Nase durch Gipsschale sichtbar
Nase durch Gipsschale sichtbar
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Einguss/Ausgangslöcher Ton entfernt Ritz mit Hobel freigelegt Silikon bei Einguss/Ausgang mit Cutter abgeschnitten Ton-Schornsteine gebaut, Wasser eingegossen Stäbchen zwischen Silikon und Gips gesteckt, damit es locker wird bzw. wegen Luft silikon2-3-k.jpg untere Kante Form gegklättet, damit später aufstellbar Wasser in Ritze gespritzt Ritze mit Keilen vergrößert silikon2-4-k.jpg Riss unten geflickt (gewässert, mit Pinsel erste Gipsschicht, danach mit Gitternetz belegt, 5mm dick gegipst) mit Tonschlick Riss gepinselt weiter gewässert oben Schale abgetrennt Ton drinnen herausgenommen (weitere Arbeit siehe Notizen zur 1. Schale) Nase durch Gipsschale sichtbar silikon2-9-k.jpg Diplom Arbeit in Mittagspause: Notizen Vorbereitung im Baumarkt schauen: 1) Rohr 3.5cm Durchmesser für Herme 2) Winkel o.ä. für Verbindung Ständerleisten und Füße 3) Holzlatten 2m lang 4) A0 oder A1 Platte 5) KAMPF-Blatt scannen und groß drucken / oder mit Kleister wie Plakat kleben 6) KOSMOS-Text mit krakeliger Schrift 7) Weihnachtslied mit eigener Stimme aufnehmen
Diplom Theorie letztes Kapitel nach Telefonat mit Hans abändern meine Kritik an Arbeiten (von mir und anderen) und Überhöhung durch Wörter wie MALEREI (ohne handwerklicher Fähigkeiten) nicht in Diplom-Arbeit verhandeln im letzten Kapitel nur zusammenfassen, was bei Gesprächen herausgekommen ist jedoch aktuelle Erkenntnisse ausdrucken und Daniels Dieter Daniels bei Einzelgespräch geben, damit er sieht, was Gespräche bei mir bewirkten Recherche Schreiben (Notizen von Hans zum besseren Schreiben) (1) Wortwahl: immer besondere Wort, nicht das allgemeine, wählen Schwammworte: Faktor, Element, Moment Moment (2) Wortstellung: Sinnwort verlangt Stelle, die Redeton hat (also Anfang oder Schluß) im Vorfeld wenn es gefühlsbetont oder aufschlußgebend ist im Nachfeld, wenn es vorbereitet oder besonders unterstrichen werden soll Bsp.: "Obgleich er […], so hat er […] gewonnen." besser: "Obgleich er […]: gewonnen hat er […]." (3) in Überschriften zuerst Wesentliche: statt "Die geschichtl. Entw. des dt. Schiffbaus" "Der dt. Schiffbau und seine Entwicklung" (4) Satzbau Grundregel: Hauptgedanke erfordert Hauptsatz; nicht im Nebensatz einsetzen (5) Dass-Sätze: lassen sich teils durch Hauptsätze, teils durch weniger ungelenke Nebensätze ersetzen statt "Ich habe gestern erklärt, dass ich alle Verantwortung übernehme" "Ich habe gestern erklärt: Ich übernehme alle V." (6) bei logischem Zusammenhang zweier Gedanke: statt "weil", "wenn" (Unterordnung) "denn" (Beiordnung) statt "Karl konnte nicht kommen, weil er zu arbeiten hatte." "Karl konnte nicht kommen, denn er hatte zu arbeiten." (7) kurze Sätze (8) logische Bindewörter nur einfügen, wenn für Leser sonst schwer verständlich: denn, zwar, aber, dass, nämlich (9) Doppelpunkt: hilft Bindewörter zu sparen "Würden nur die Juristen schachteln: das wäre zu ertragen." (10) in Verben oder Hauptwörtern schreiben: Charakterfrage Wir hoffen <=> Wir haben die Hoffnung beschlißene <=> Beschlüsse fassen widersprechen <=> Widerspruch erheben "Die Hauptwörterei ist eine geistige Ermüdungserscheinung: die Menschen sehen die Welt nicht mehr in Bewegung, sondern in Erstarrung." (11) unnötige Beiwörter vermeiden, keine allgemeinen Hauptworte verwenden, die noch ein Adjektiv benötigen zusammengefrorene Verbindungen (schlecht): "Die brennende Frage", "die dunkle Ahnung", "der bittere Ernst" richtige Hauptwörter wählen unfähiger Arzt => Quacksalber unaufmerksamer Mensch => Schlafmütze weitschweifige Darlegung => Wortschwall unter uns langen endlose Wolken => unter uns lag ein Wolkenmeer (12) Adjektive nur: (a) wenn unerwartet, da überraschend und doch selbstverständlich wie "grobhaarige Dirne", "kurzgeschorene Sachlichkeit" im Gegensatz: "sanfter Eigensinn", "düsterer Triumph" (b) wenn sie nicht nur verzieren (c) sie differenzieren: "Fettes Fleich dürfen Sie nicht essen" (d) sie Begriff schärferem Umriss geben: "Die (strenge, spielerische, gotische) Architektur des Schlosses ist erlesen." (13) statt Fürwort (wie derselbe, ersterer, letzterer, welcher) Sache noch einmal nennen, oder mit neuem Wort beschreiben (14) statt sein => sich befinden haben => über etwas verfügen können => sich in der Lage sehen von => seitens wegen => anlässlich einerseits - andererseits und/oder => bzw. (15) lebendiger Stil Fragen einflechten Ausrufe: "Gestern kam ein junger Mann zu mir, und richtig!, mit einem Manuskript." (16) abstrakte Begriffe vermeiden Schicksal => Glück und Unglück Einwohner => Männer und Frauen wuchs nichts => wuschs weder Baum noch Strauch noch Gras (17) Abstrakta auf -ung, -heit, -keit vermeiden (18) Klarheit nicht zwei Gedanken auf einmal denken auswählen: Darstellen heißt weglassen Gliedern: Gliederung am Beginn klar ankündigen am Schluss Aufsatz: Welche Frage hat Autor eigentlich beantworten wollen und wie hat er sie beantwortet? zwischendurch Zusammenfassungen geben kleine Schritte: kein Glied aus Kette der Schlussvolgerung darf fehlen (19) Einwände Leser erraten und rechtzeitig widerlegen (20) Zahlen übersetzen: statt "Indien ist 4684000 qkm groß" => "Indien ist zehnmal so groß wie…" Studienreise Athen 2017 Aufzeichnungen aus Athen transkribiert und auf jeweiligen Tag verteilt
Studienreise Athen 2017 Standpunkt
  • [Aufnahme Anfang]
  • [am Bahnhof Südkreuz, Bahngeräusche]
  • Flugzeug hatte ca. drei Stunden Verspätung.
  • Langes und lautes Gespräch mit … ähm … der Frau, die beim …
  • [ein Zug fährt los]
  • … Check-In die Tickets überprüft.
  • Was denn jetzt die Fahrgastrechte sind.
  • [Zug fährt laut vorbei]
  • Wegen Verspätung den Bus nach Leipzig nicht mehr geschafft.
  • Deshalb … äh … nur die Möglichkeit entweder mit Auto zu fahren oder mit einem Bus am nächsten Tag.
  • [S-Bahn hält an]
  • Da ich wegen Katze aber schnell nach Hause wollte, …
  • [Ansagerin aus Lautsprecher]
  • … wollte ich mit dem Auto mitfahren.
  • Da aber zu viele Leute mit dem Auto mitfahren wollten, aus jeder … Immer aus wichtigen Gründen natürlich.
  • Aus privaten.
  • Ähm. Wurde am Ende gelost.
  • Vorschlag von Kommilitone Kommilitone.
  • Ich hatte kein Kreuz auf dem Papier.
  • Trotzdem war alles in Ordnung.
  • Weil ich wusste, dass … das Zufall war.
  • [S-Bahn fährt an]
  • Bin gerade … am Südkreuz und werde Null Uhr Dreiundfünfzig den Zug nach Bitterfeld nehmen.
  • Drei Uhr nochwas werde ich dann da sein.
  • Also noch immerhin … achtundvierzig Stunden Katze ohne Betreuung.
  • Fast.
  • Alles gut!
  • [Aufnahme Ende]
Notizen Nr. 6, Museum of Cycladic Art
Notizen Nr. 6, Museum of Cycladic Art
Notizen Nr. 7, Schildkröte
Notizen Nr. 7, Schildkröte
Notizen Nr. 8
Notizen Nr. 8
Klasse +2 +0
Studienreise Athen 2017 Cy Twombley Museum of Cycladic Art Notizen Nr. 6, Museum of Cycladic Art notizen6-k.jpg richtig schöne kindliche Schrift "NIKE" "VENUS" mit Wachsstiften und dickem Bleistift rote Wachsstifte und schwaches Schwarz Dicker Bleistift für Schrift umsetzen selber mit rechter Hand schreiben Diplom Arbeit selbst ausprobieren mit Standpunkt, Text auf Plakatgröße A0/A1 Notizen Nr. 7, Schildkröte notizen7-k.jpg Schildkröte, über Weg gelaufen im National Garden Notizen Nr. 8 notizen8-k.jpg documenta-diary (am Samstag angesehen) Banu Cennetoğlu selbes Motiv wie auf ~frfr practice, 2016, digitale Farbfotografie Standpunkt
  • [Geraschel]
  • Auch sehr guter Tag.
  • [Klick]
  • Viel Zeit alleine in der Wohnung gehabt.
  • Kurz … für zwei Stunden in ein Museum gegangen.
  • Und von Cy Twombly Cy Twombly Arbeiten gesehen. In Verbindung mit … ähm … alten Skulpturen.
  • Griechischen. Denke ich mal.
  • Finde halt … diese Zeichnungen weiterhin … wirklich … richtig … gut.
  • Und werde mal selbst jetzt probieren mit der RECHTEN Hand zu zeichnen.
  • Und … äh … auch Schrift. Ähm. Zu machen.
  • [Schluckgeräusch]
  • Damit es noch mehr … oder überhaupt … sehr … sehr ungeschickt rüberkommt.
  • Sehr …
  • [Klick]
  • Sehr …
  • [Klick]
  • So unvoreingenommen.
  • Vielleicht könnte ich so dann auch die … äh … Standpunkte fürs Diplom … ähm … aufzeichnen.
  • Also auf … ähm … diesen Ständern.
  • Und dann großes Papier!
  • Oder Leinwand!
  • Und da dann halt mit sehr … ähm … einfacher, krakeliger, ehrlicher … äh … Schrift … ähm … sehr kindlicher Schrift, diese doch sehr … ähm … nicht primitiven … sehr … ähm … naja. Schon platten … äh … Äußerungen, die ja aber trotzdem ehrlich sind.
  • Die kamen ja wirklich aus mir heraus!
  • Die habe ich ja wirklich aufgeschrieben.
  • In dem Moment Moment auch wirklich ge…glaubt.
  • Ähm. Vielleicht fände ich das so ganz gut. Zu transportieren.
  • Das werde ich ausprobieren.
  • Dann noch … ähm … heute sicherlich eine Stunde … äh … an dem total verstimmten Klavier gespielt.
  • Hier.
  • Ähm. Also eher Klänge erzeugt.
  • Hat viel Spaß gemacht!
  • Vor allem, weil ich … ähm … den Kasten auch aufgemacht habe.
  • Oben.
  • Und dann halt direkt auf den Saiten gezupft habe.
  • Da kann man eine Menge mit machen!
  • Und das sind halt Klänge dabei entstanden, die so … nicht entstanden wären, wenn ich auf einem Klavier gespielt hätte, was ordentlich wäre.
  • Denn hier … ähm … wenn ich einen Ton anklingen lasse, dann werden teilweise … äh … drei … äh … Töne gespielt.
  • Weil die Seiten einfach so verzogen sind!
  • [Nase hochziehen]
  • [Schlucken]
  • [Klick]
  • Leider keine Aufnahme davon gemacht. Aber egal.
  • Heute auch kein gemeinsames Abendessen. Sondern nur zu zweit etwas zubereitet und gegessen.
  • Über Rassismus … diskutiert.
  • [Klick]
  • [Klick]
  • Zwei Glas Wein Alkohol getrunken.
  • [Klick]
  • Geschirr gewaschen.
  • [Klick]
  • Wäsche für morgen ebenfalls gewaschen.
  • Und schon getrocknet.
  • In der Sonne!
  • [Klick]
  • Ka plus zwei. Ha …
  • [Klick]
  • Null. Also keine Veränderung.
  • [Klick]
  • Guter Tag.
  • [Stimmen im Hintergrund]
  • [Aufnahme Ende]
Notizen Nr. 5, Benaki-Museum und ASFA
Notizen Nr. 5, Benaki-Museum und ASFA
Klasse +2 +1
Studienreise Athen 2017 documenta 14 Benaki Museum Notizen Nr. 5, Benaki-Museum und ASFA notizen5-k.jpg Kreide / Pigmente auf Leinwand mit Fingern malen Leinwand besticken mit kleinen Köpfen Athens Museum of Queer Arts lange Diskussionen wegen Lage auf Stadtplan (jeder denkt zu wissen, wo es lang geht; auch schon beim Benaki Museum), ich halte mich heraus und gehe den richtigen Weg (geschlossen) ASFA Vorlage Mona Lisa ständig verfremdet, neue Rollen durch malen, zeichnen, … umsetzen mit Selbstbild machen Standpunkt
  • [im Bett]
  • Guter Tag.
  • [Klick]
  • Selbst das Abendessen.
  • [Klick]
  • Das gemeinsame!
  • [Klick]
  • [Stimmen im Hintergrund]
  • Denn sobald ich …
  • [Klick]
  • … gedanklich und physisch … beschäftigt bin.
  • Und zwar hier mit einem Schachspiel.
  • [Klick]
  • Habe ich gar kein Problem damit.
  • In einer Gruppe zu sein.
  • [Ausatmen-Geräusch]
  • Klingt logisch.
  • [Klick]
  • Mit den gezeigten Arbeiten, bei den Ausstellungen, weiß ich noch nicht genau.
  • War jetzt nicht so … wie gestern.
  • [Klick]
  • Die Mona Lisa hat mir halt sehr gefallen.
  • Das war zwar nicht zur Dokumenta eine Ausstellung. Oder eine Arbeit.
  • In der Universität der Künste.
  • Wo jemand … ähm … ganz viele Ausdrucke von der Mona Lisa gemacht hat. Und dann die … ähm … unterschiedlichst übermalt hat.
  • So das aus der Mona Lisa halt eine … ALLES werden konnte.
  • Von Frau. Mann. Clown. Äh. Gotik-Mensch. Was weiß ich.
  • Das würde ich mir jetzt auch noch einmal überlegen, mit meinem eigenen Porträt einfach mal zu machen.
  • Jetzt nicht als … ähm … künstlerische Arbeit.
  • Sondern … zum rumprobieren.
  • Macht sicherlich Spaß!
  • Ähm. Immer wieder das eigene Porträt zu … ähm …
  • [Klick]
  • … zu verändern.
  • Nicht bloß zu übermalen. Sondern auch zu zerschneiden. Vielleicht.
  • Oder neue Sachen anzukleben.
  • Und und und!
  • [Klick]
  • Ka plus zwei. Em plus eins.
  • [Klick]
  • Morgen freier Tag.
  • [Klick]
  • Werde um Mittag herum … höchstwahrscheinlich … zum … zur Galerie gehen.
  • Und zu dem einen Museum, wo … äh … Cy Twombly Cy Twombly … oder wie der heißt … ähm … ausgestellt ist.
  • [Schluckgeräusch]
  • [Klick]
  • Ansonsten für Samstag noch … äh … Unterhose und Hemd waschen.
  • Und eine Socke!
  • [Klick]
  • Apfelquarcktasche kaufen.
  • [Klick]
  • Guter Tag.
  • [Aufnahme Ende]
  • [Aufnahme Anfang]
  • Zuhause noch einmal weiter Erzählungen von Joochen Laabs … ähm … nachschauen.
  • Letztens im Antiquariat ja nischt gefunden.
  • Aber Der letzte Stern und die anderen Erzählungen sind wirklich gut.
  • [Aufnahme Ende]
Notizen Nr. 1, Konservatorium
Notizen Nr. 1, Konservatorium
Notizen Nr. 2, Konservatorium
Notizen Nr. 2, Konservatorium
Notizen Nr. 4, Konservatorium
Notizen Nr. 4, Konservatorium
Notizen Nr. 4, EMST
Notizen Nr. 4, EMST
Klasse +2 +1
Studienreise Athen 2017 documenta 14 Athener Konservatorium Transparentpapierrolle mit kindlichem Gekrakel, Buntstifte Notizen Nr. 1, Konservatorium notizen1-k.jpg unterschiedliche Stile Köpfe, Körper verformt, maskenhaft Notizen Nr. 2, Konservatorium notizen2-k.jpg große Hände mit kleinem Köroer, großer Mund, dicker Arm Fotografien, davor Transparentpapier, in Mitte geteilt, kleiner Spalt Transparentpapier auf Transparentrolle aufgenäht gerissene Ränder umgeschlagen, ebenfalls genäht Notizen Nr. 4, Konservatorium notizen3-k.jpg Leinwand mit Texten (Druck), schaut händisch geschrieben aus, ist aber computergeneriert Texte auf Leinwand ebenfalls auf Boden 4 Nägel, zartes A4-Papier, mit Text Standpunkt Ich habe heute mal abgeschaltet. Wollte nichts verstehen. Nur erfahren. Da Videos in englischer Sprache Themen nicht wirklich begriffen. Sehr gut. Konzentriert auf Umsetzung, Bild, Bewegung in Videos. Vielleicht häufiger Kunst sehen, die in Fremdsprache erklärt wird. Parko Eleftherias (keine Aufzeichnungen) Museum des Demokratischen Widerstands gegen die Diktatur (keine Aufzeichnungen) EMST Notizen Nr. 4, EMST notizen4-k.jpg Kartons (wie bei mir, nur höher) mit Objekten / Resten Alltag(?) collagenhaft arrangiert (aber nicht fixiert?) für Präsentation mit Glas drüber Ernest Mancola (nichts im Netz gefunden) Zeichnungen von ca. 1990-1993 erfundene Buchstaben, Alphabet(?), Sätze(!) verhuellt Holzkasten geöffnet mit Fotos und Schrift drinne Gastkünstler!, 1980, Rasheed Araeen Herme für Herme Ständer in Metallwerkstatt herstellen aus 3 gebogenen Stäben und 2 Ringen Ringe oben und unten bei horizontalen Stabbereichen schweizen Durchmesser = von Rohr verhuellt statt Kästen Vakuumtüte mit Alltagsgegenstand füllen anordnen und vakuumieren (siehe Danai Anesiadou ) Standpunkt
  • [auf dem Balkon, Straßengeräusche]
  • Heute war ein sehr guter Tag.
  • [Aufnahme Ende]
  • [Aufnahme Anfang]
  • Ich konnte mich mit … äh … einigen Arbeiten, die ich gesehen hatte, in Museen, sehr gut … ähm …
  • [Vogelgezwitscher]
  • … Also die konnte ich … sehr lange … betrachten.
  • [Klingel]
  • Ich … äh … habe überlegt, woran das liegt.
  • [Motorgeräusche]
  • Zum einen … habe ich ja während dessen … also habe ich meine Kamera nicht … äh … mitgenommen.
  • Fotokamera.
  • Und … ähm … war sozusagen …
  • [Hupe]
  • … nicht im Rausch … äh … zu dokumentieren.
  • [Vogelgezwitscher]
  • Auf der anderen Seite … verstand ich … äh … die Begleittexte … nicht.
  • Sie waren zwar auch teilweise auf Englisch. Aber die habe ich mir dann erst gar nicht … ähm … angesehen.
  • [Bremsgeräusch]
  • Und … äh … in den Videos, wenn englisch oder französisch oder was auch immer gesprochen wurde … griechisch …, dann … ähm … hatte ich das auch irgendwie nicht … ähm …
  • [lautes Motorengeräusch]
  • … nicht übersetzen können.
  • So.
  • Das heißt … ähm …
  • Die Bedeutung … oder der Sinn hinter den Arbeiten, die der Künstler ihnen gegeben hatte, … ähm … und … äh …
  • Oder der Weg dorthin. Über die Sprache. Den hatte ich halt überhaupt nicht … ähm … mitbekommen.
  • Ähm. Deshalb waren eigentlich die Arbeiten auch für mich … Ich weiß jetzt nicht, was politisch genau heißt, aber überhaupt nicht … politisch.
  • Also keine politische Kunst.
  • Ähm.
  • [Stahlrohr schlägt irgendwo dagegen]
  • [Bremsgeräusch]
  • [Klick]
  • Und das gefiel mir!
  • Also ich habe mich sozusagen wirklich bloß mit dem … ähm … auseinandersetzen können, was ich … äh … wahrnehmen konnte. Was ich sehen konnte.
  • Was ich hören konnte.
  • [Klick]
  • Und ich habe gar nicht mal versucht irgendwie … ähm … zu überlegen, was … äh … soll damit jetzt gesagt werden.
  • Oder … Welche Intention Intention hat der Künstler damit?
  • Warum wird das ausgerechnet hier gezeigt?
  • Ähm.
  • [Vogelgezwischer]
  • Was ist der Hintergrund? Und so weiter.
  • Das tauchte überhaupt nicht auf!
  • Ich überlege gerade … gutes Beispiel.
  • Na das waren zum Beispiel die … ähm … transparenten … äh … Papierrollen.
  • Die von ganz oben … äh … herunterhingen.
  • Auf denen kindliche … Kritzeleien … äh … zu sehen waren.
  • Ähm.
  • Ich denke mal, die sta… die stammen von … äh … richtigen Ki… Kindern.
  • Äh. Und nicht von einem Künstler. Davon … davon gehe ich jetzt einfach mal aus.
  • Ähm. Ich kann es auch wiederrum nicht begründen. Aber irgendwie kam es mir so vor, als wäre das … ach … ich weiß nicht. Ähm.
  • Die Zeichnungen schauten halt nicht so aus, als wären sie durchdacht…
  • … worden.
  • Als gäbe es da irgendwie eine … ähm … na so … ähm … so eine … so einen roten Faden.
  • Durch die … äh … Bilder.
  • Durch diese Zeichnungen.
  • Das heißt, es wird von mehreren Kindern gestammt haben.
  • Und … es gab auch … Ich weiß nicht, ob man das Fehler nennt.
  • Aber es gab halt … Fehler, die halt … die man nicht machen WÜRDE.
  • Und gerade die waren aber eben … äh … das spannende.
  • [Vogelgezwitscher]
  • Diese Ungereimtheiten.
  • Oder dieses … äh … pfff … Diese … Das es nicht ausgewogen war.
  • Das es … Aber das es gleichzeitig auch keine richtige … äh … Spannung gab.
  • Ähm. Ich weiß gar nicht, wie ich das sagen soll. Aber mir kam es so vor, als wären das richtige kindliche Zeichnungen gewesen.
  • [Autogeräusche]
  • So. Das fand ich halt … äh … super.
  • Egal in welchem Kontext das jetzt eigentlich sein sollte.
  • Da waren auch irgendwie … äh … äh … Schulbänke. Und so. Dargestellt.
  • Ich glaube auch mit Afrikanern oder so. Ich weiß es jetzt nicht genau. Ähm.
  • Ist mir auch eigentlich … echt egal. Sondern ich habe mich halt auf diese Zeichnungen konzentriert.
  • Und die waren richtig spannend.
  • Habe davon eben auch dann einige … ähm … skizzenhaft übernommen.
  • [Motorradgeräusch, kurz darauf Autogeräusch]
  • [Klick]
  • Und selbst als ich jetzt … im … äh … im letzten Museum … äh … einen Schutthaufen … Das war ein Schutthaufen. Ähm. Auf dem … äh … Boden vom Museum gesehen hatte. Was halt irgendeine Arbeit darstellte. Ähm. Ich habe das überhaupt nicht in Frage gestellt.
  • Ich habe dann halt den Schutthaufen gesehen.
  • Und der war halt … ähm … so wie er war.
  • Mit all diesen … ähm … Mit dem Müll. Mit dem Dreck. Der da drinne ist. War halt genau so spannend.
  • So. Musste gar nicht mehr und nicht weniger sein. Und ich wollte auch gar nicht wissen, … ähm … was eben die Intention Intention zum Beispiel ist.
  • Es ging einfach nur darum: Ich ka… ich sehe etwas. So.
  • So wie ich natürlich auch auf der Straße Dinge sehe. Wenn ich mich dahin setze. Habe ich heute auch gemacht.
  • An den Straßenrand setzen.
  • Und die Leute beobachten.
  • [Stimmen von der Straße]
  • Die Mopets beobachten. Autofahrer. Busse. Fußgänger.
  • Das selbe habe ich halt im Museum gemacht.
  • So.
  • Und da habe ich halt zum einen Parallelen gesehen. Wie zum Beispiel … Müll.
  • Ähm. Auf der anderen Seite eben auch Sachen, die man draußen auf den … im Alltag … in der … äh … auf Straßen, in den Szenen dort, … ähm … nicht sehen würde.
  • [lautes tiefes Brummgeräusch]
  • Und. Ja. Das ist sozusagen schon deshalb vielleicht eine Bereicherung.
  • Ähm.
  • [Brummgeräusch wird lauter]
  • Das …
  • Selbst die Arbeiten, die … die aus dem Alltag kommen könnten … Die einfach noch einmal zu sehen.
  • Und … ähm … sich darauf einzulassen.
  • So wie, wenn man halt draußen auf der Straße … äh … steht. Und die Leute beobachtet.
  • So. Mehr muss es vielleicht gar nicht können.
  • [Vogelgezwitscher]
  • Und dieses einfach beobachten … einfach … äh … wahrnehmen … [Räuspergeräusch] … ohne … ähm … Fragen zu stellen. Auch ganz wichtig!
  • Habe ich dann nämlich heute gar nicht gemacht.
  • Die kamen aber auch einfach nicht auf.
  • Also ich habe nicht so Fragen gestellt: Warum ist das jetzt diese Größe?
  • Warum … ähm … diese Farbe?
  • Ähm.
  • Pfff.
  • Ich habe halt etwas gesehen und … äh … habe halt … fand das halt … ja … spannend!
  • Ist vielleicht ein blödes Wort. Wieder.
  • Aber einfach … spannend. Es mir genauer anzugucken. Die Farbe genauer zu sehen. Ähm.
  • Ranzutreten. Ähm. Das hat mir vollkommen gereicht heute.
  • Und all diese … Zweifel Zweifel, die ich halt habe, … äh … bei zeitgenössischer Kunst eben. Wie jetzt dieser Müllhaufen dann auf dem Boden.
  • Ähm.
  • Die kamen ÜBERHAUPT nicht auf!
  • Also das hat mir halt gezeigt, irgendwie, dass es gar nicht mal … ähm …
  • Das dieser Zweifel Zweifel gar nicht von vorne herein da ist.
  • Sondern … Das ist … Der kommt halt bloß auf … ähm …, je nach dem, wie man sich einer Arbeit nähert.
  • Und wenn man sich so einer Arbeit nähert, wie ich es in der Hochschule lerne …
  • Also bei Klassentreffen, auch schon im Grundstudium.
  • Wurden ja die Arbeiten von den Kommilitonen und von mir auch … ähm … durchgegangen. Vorgestellt. Dann Fragen gestellt.
  • Und da kam eben so Fragen: Warum hast du diesen Bilderrahmen gewählt?
  • Warum … diese Farbe?
  • Ähm. Warum diese Größe?
  • Was soll das da darstellen?
  • Äh. Was ist deine Intention Intention?
  • Und so.
  • Also diese bohrenden Fragen, die vielleicht … ähm … äh … wichtig sind für den … äh … Studenten, um sich klarer zu werden.
  • Über das, was er eigentlich macht.
  • Aber die eben überhaupt nicht … ähm … produktiv sind.
  • Ähm. Was … was das Betrachten der Arbeit angeht.
  • Weil die ZERSTÖREN eher diesen … äh … dieses Wahrnehmen.
  • Aber genau so zerstören eben … ähm … äh … Begleittexte.
  • Finde ich jetzt.
  • Ähm. Die Bilder oder die … die Objekte. Die können halt für sich selbst sprechen!
  • Und ich habe so langsam das Gefühl, es können sogar ALLE Bilder … äh … für sich selbst sprechen.
  • So. Ich kann jetzt noch nicht einmal sagen, dass es welche gibt, die gar nichts zu sagen hätten.
  • Es gibt IMMER was zu sagen.
  • Nur ich darf halt nicht … äh … wissen … ähm … was der … was der Künstler damit wollte.
  • Oder warum das genau in dieser Ausstellung steht!
  • Oder was ist die Thematik? Dieser Ausstellung.
  • Denn sowas bringt so eine Arbeit wieder in so eine Richtung, wo ich zum Denken komme.
  • Und sobald ich anfange zu denken, kommen eben Zweifel Zweifel.
  • Weil es eingeengt wurde.
  • Und wenn es nicht … ähm … eingeengt wird, durch Sprache, durch Begleittext, … ähm … kann ich anscheinend sehr sehr gut mit … äh … zeitgenössischer Kunst, oder mit Kunst allgemein, … ähm … nach weiß ich nicht … also eben seit der Moderne … ähm … sehr viel anfangen!
  • Ich lerne nicht … wirklich … äh … jetzt bei den Arbeiten … ähm … etwas.
  • Also nicht direkt. Wo ich sagen könnte: Das habe ich da jetzt mitgenommen.
  • Oder so.
  • Es ist halt einfach ein Erlebnis!
  • Anscheinend.
  • So … Das ist so wie wenn ich in den Zoo gehe.
  • Und ich sehe halt Tiere.
  • Dann erlebe ich etwas neues.
  • Etwas unbekanntes.
  • Ähm. Sehe anderen Wesen … ähm … dabei zu, wie sie existieren.
  • Und so ist das halt vielleicht bei den … äh … bei … bei Kunst!
  • Oder … was als Kunst bezeichnet wird.
  • Was der Mensch gemacht hat.
  • Was in keine andere Kategorie passt.
  • Man kann es sich einfach … halt sich einfach angucken.
  • [Frauenstimme]
  • Und … am besten gar keine … bohrende Fragen stellen.
  • Diese bohrenden Fragen habe ich natürlich vor allem während der Hochschulzeit jetzt … ähm … beigebracht bekommen.
  • Das man sie stellt.
  • Ähm. Und die werden höchstwahrscheinlich auch durch die Künstler für sich selbst eben … äh … gestellt werden.
  • [Autogeräusch]
  • Weil sie hinterfragen ja auch ihre eigene Arbeit.
  • [Vogelgezwitscher]
  • Und in den Klassen … bei den Klassentreffen … auch eben schon im Grundstudium … ähm … kam das immer EXTREM zur Geltung.
  • Und davon habe ich mich halt irgendwie leiten lassen.
  • Auch während der anderen Ausstellungen, die ich immer … immer wieder besucht hatte.
  • Ähm.
  • Diese Fragen da zu stellen.
  • Und das war glaube ich ein Fehler.
  • Oder ist ein Fehler!
  • Wenn ich wirklich … ähm … Wenn ich Kunst, oder was das ist, eben … äh … wahrnehmen möchte.
  • [laute Motorradgeräusche]
  • Dann ist das kontraproduktiv.
  • Das bringt einen als Betrachter, glaube ich jetzt, gar nicht … überhaupt nicht weiter!
  • [hochtöniges Motorradgeräusch]
  • Es ist vielleicht wichtig für den Kurator. Für den Galeristen. Für den Künstler selbst, wenn er es macht.
  • Aber für den Betrachter ist das … überhaupt nicht … ähm … vom Vorteil.
  • Ähm. Diesen Weg einzuschlagen.
  • Das ist meine aktuelle Position.
  • Und die habe ich jetzt halt gebildet. Aus dem heutigen Tag.
  • Zum Beispiel.
  • Wo ich … ähm … Wo ich tatsächlich sehr … mit sehr vielen Arbeiten … VIEL anfangen konnte.
  • Ohne es jetzt direkt sagen zu können, was ich daraus … äh … gezogen habe.
  • Einfach das ich es sehen konnte.
  • [Quietschgeräusche]
  • Das war schon genug.
  • [Stimmen von der Straße]
  • Also ein sehr … guter Tag.
  • [Motorradgeräusch]
  • [Aufnahme Ende]
Studienreise Athen 2017 Standpunkt
  • [ nach dem gemeinsamen Abendessen in Athen ]
  • Das gemeinsame Abendessen heute [Klick] war für mich [Klick] das, was mich dazu veranlasst, ähm, so eine Reise … eigentlich nicht zu machen.
  • [Klick]
  • Denn während die anderen … lustig drauf waren. Sich bespaßt haben. Witze gemacht haben. Gelacht haben. Irgendwelche Themen aufgegriffen haben, konnte ich damit überhaupt nichts anfangen.
  • Und wollte eigentlich nur meine Ruhe haben.
  • Und gleichzeitig konnte ich aber eben nicht zurückgehen.
  • Weil es bloß einen Schlüssel gibt. Und …
  • Ich wollte ja auch nicht sozusagen … [Klick] gleich am ersten Abend … ähm … wieder auffallen. Als der, der … ähm … weg ist.
  • [Klick]
  • Ich tue sozusagen … oberflächlich betrachtet … in dem Moment Moment anderen einen Gefallen. Aber natürlich haben die auch nischt davon. Wenn ich halt … ähm … eigentlich überhaupt nicht dabei bin.
  • Also … So ein Abend wäre halt super, wenn ich … ähm … mit einer anderen Person zum Beispiel … ähm … was mache.
  • Wir müssen uns dann … ja … auch gut können. Und dann … dann kann das auch ein super Abend werden. Aber sobald halt mehrere Personen dabei sind, ist das für mich einfach überhaupt nichts.
  • Ich bin da gar nicht gruppenfähig und … äh … gar nicht … partyfähig.
  • Und … Ne.
  • Das geht einfach überhaupt nicht.
  • Da fühle ich mich einfach nicht … ähm … [Klick] nicht … [Klick] …
  • Das Wort unwohl ist falsch. Sondern … ähm …
  • Also ich habe keinen Schweißausbruch gehabt. Ich … ähm … habe vielleicht ein paar Mal die Muskeln angespannt. Und so. Als … zur Ablenkung. Aber es war jetzt nicht irgendwie, dass ich ins Schwitzen geriet. Oder so.
  • Sondern das ist halt so eine Zeit, die ich … ähm … die für mich überhaupt nichts bedeutet. Und wenn ich aber gleichzeitig merke, dass andere da … genau diese Zeit halt … als besonders gut empfinden, dann … mhm …
  • [Klick]
  • Da merke ich halt, … ähm … dass ich nicht … ähm … [Klick] Das ich das eigentlich nicht machen sollte.
  • Weil ich tue mir damit definitiv keinen Gefallen.
  • Und den anderen dann ja auch nicht.
  • Und … ich denke aber in solchen Situationen, wenn man eine Exkursion macht, eine Studienreise … und in einer Gruppe, dann wird halt erwartet, dass man in der Gruppe auch etwas macht.
  • Etwas mit unternimmt.
  • Auch mit Spaß hat, in der Freizeit.
  • Und … im Idealfall für mich wäre ich halt gar nicht hingegangen.
  • Das hätte dann aber natürlich bedeutet, dass ich mich gleich am Anfang wieder abspalte. Und … ähm … ja.
  • Das … Ich meine, das ist halt eine Gruppenreise. So.
  • Und … Es wird jetzt in der HGB jetzt kein nächstes Mal geben. Aber ich muss mir dann halt wirklich Gedanken machen, … äh … ist das für mich etwas, … ähm … was im größten Teil halt mir etwas bringt. Und mit gut tut. Und ich mich dabei gut fühle.
  • Oder … sind halt solche Situationen in der Überzahl. Oder in einer … ähm … Zahl, die für mich dann nicht mehr akzeptabel wäre.
  • Weil das halt insgesamt alles nach unten ziehen würde.
  • Bei mir.
  • Und ich … habe gerade eben das Gefühl, dass es besser gewesen wäre, einfach am Anfang zu sagen: Ich fahre nicht mit.
  • Das hat überhaupt nichts mit der Gruppe zu tun. Oder so.
  • Die haben mehrere Male versucht mich so… sogar mit rein zu … äh bringen. Fragen gestellt. Was weiß ich.
  • Ähm.
  • Aber … Das geht bei mir da einfach nicht.
  • Ich brauche eine Person. Oder zwei Personen. Und … Mit denen ich … äh … zusammen einfach ein Restaurant aussuche. Keine Ahnung. Wie … Die Uhrzeit auch. Ähm. Also das … ähm … in einer ganz ganz kleinen Gruppe sozusagen passiert. Wo man das miteinander ausmacht.
  • Und so war das von außen … ähm … aufgebürdet.
  • Oder wie das Wort ist.
  • [Schluckgeräusch]
  • Also sozusagen das gemeinsame Abendessen ist eigentlich Pflichtprogramm ge… gewesen. Das stand auch im Exkursionsplan drinne.
  • Und dann ist das halt für mich … schon von daher kein … nichts, was … wo ich ein gutes Gefühl dabei habe. Einfach.
  • Das krasse ist aber, dass das bei den anderen überhaupt anscheinend gar nicht so ist.
  • Denen gehts dabei anscheinend super!
  • [Pause]
  • Ich bin nicht gruppenfähig.
  • Oder nicht in … in so einer Situation.
  • [Aufnahme Ende]
  • [Aufnahme Anfang]
  • Was mir noch auffiel, dass andere häufig so denken: Das kann doch nicht so schlimm sein!
  • Und … ähm … Mach doch jetzt einfach mal mit!
  • Und … ähm … Komm mit! Hab Spaß! Oder so.
  • Und das geht dann aber halt einfach nicht. Bei mir.
  • Also den habe ich nicht. In so einer großen Gruppe.
  • Und in so einer Situation.
  • Und das … das fällt anscheinend den anderen schwer, zu akzeptieren. Und ich muss jetzt einfach … dazu stehen.
  • Dass ich … also … auch vor mir selbst halt! Sowas ist nichts für mich!
  • So. Punkt.
  • Und muss das dann anscheinend den anderen auch irgendwie so sagen.
  • Dass … dass es nichts mit denen zu tun hat. Sondern … Ich bin halt eher halt der Mensch, der halt dann … ähm … anstatt in einer Gruppe, halt lieber für sich ist.
  • Oder zu zweit ist.
  • Oder zu dritt ist.
  • Aber eben nicht zu mehrt.
  • Und dann auch eben in … in einer Situation, die selbst gewählt ist.
  • Mit den anderen.
  • [Aufnahme Ende]
Studienreise Athen 2017 (Vorbereitung, mit Notizen kommender Tage) Athen Karte 1. Tag (Dienstag) Berlin Schönefeld -> Athen abends gemeinsames Essen 2. Tag (Mittwoch) Klasse Hauptorte: (1) Athener Konservatorium Vassileos Georgiou B’ 17-19 (2) Hochschule der Bildenden Künste Athen Pireos 256 (3) Benaki Museum Pireos 138 (4) EMST Kallirrois und Amvrosiou Frantzi (5) Megaron, Konzerthalle Vassilissis Sofias und Kokkali (6) Städtisches Kunstzentrum Athen Vassilissis Sofias 3. Tag (Donnerstag) Klasse 4. Tag (Freitag) frei evtl. Gagosian Galerie mit Arbeiten von Twombley (Di-Fr 11-18, Sa 11–15) evtl. Museum of Cycladic Art mit Arbeiten von Twombley (Mo, Mi, Fr, Sa 10-17, Do 10-20, So 11-17) ansonsten Buch lesen, auf Balkon sonnen, vlt. etwas zeichnen 5. Tag (Samstag) bis Abflug frei
Ton von Form abgenommen und Form gereinigt
Ton von Form abgenommen und Form gereinigt
Schlösser in Ton eingearbeitet
Schlösser in Ton eingearbeitet
Schornsteine erweitert, mit Papier gefüllt
Schornsteine erweitert, mit Papier gefüllt
Studium 1 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten damit Form teilen muss Riss sichtbar sein durch Hobeln versucht, später durch Hinzugabe von Wasser durch Einguss-Bereich und Entlüftungskanal bei Alberti Wolfgang Alberti Keile Hartholz abgeholt zwischen Formen gesteckt, obere Form neben untere gelegt (ohne mich, da Sehnenentzündung rechter Arm) Ton abgewaschen, aus Rillen entfernt Ton von Form abgenommen und Form gereinigt silikon-bueste4-k.jpg M… [nicht lesbar] gereinigt herausgenommenen Ton behalten, um später Masse Silikon herauszufinden mit Messer Kanten geglättet Schlösser eingearbeitet Schlösser in Ton eingearbeitet silikon-bueste6-k.jpg überstehende Folie auf unterer Form abgeschnitten (leicht Büste beschädigt) später Löcher in Gips mit Ton füllen Mittagspause von unbekanntem Mann auf Fahrrad nach Kleingeld gefragt dadurch Gedankenstrang verloren umsetzen eine Gipsbüste horizontal zerstückeln und mit Drehung versehen (wie meine alten 360-Grad-Fotos) Ränder mit Tonschlick bestrichen Kanäle durch Studentin mit Papier gestopft danach mit Ton Schornsteine erweitert Schornsteine erweitert, mit Papier gefüllt silikon-bueste9-k.jpg Riss zwischen beiden Formen wieder mit Gips geschlossen Silikon durch Mitarbeiter angerührt mit Handschuhen und Rührer in Form gegossen, danach lange geschüttelt Verhältnis 5:100 (Komponente B:A) mathematische Berechnung nicht verstanden Friedrich Fröhlich, zufrieden Diplom Arbeit Ständer für Büste (Bachmann fragen) Durchmesser Innenrohr: max. 3.5cm umsetzen im Baumarkt nach Rohr mit 3.5cm Durchmesser schauen E-Mail vom 19.4. mit Anhang Bild, Geradenporträt gerahmt
Klasse Bildende Kunst (Notizen aus Erinnerung) Ich versuche mich zu erinnern … [ kippe mir vom Klassentreffen übrigen lauwarmen Kaffee in Tasse ] Ich versuche mich zu erinnern … Kommilitone Kommilitone hatte Fahrradunfall, rechter Arm tut weh Ich versuche mich zu erinnern … versehentlich verstanden, dass eigene Arbeiten mit Bezug zu Athen mitgebracht werden sollen verhüllende Kästen vorgestellt in Verbindung mit Athen-Fotos wird schnell getrennt, geht lange Zeit um Kästen findet Kasten mit Fotoausdruck auf Rahmen gut in Mittagspause gehe ich vorzeitig (englischsprachiger Film soll danach gezeigt werden) mein Körper wäre da, mein Kopf aber nicht Ich versuche mich zu erinnern … Texte über Schulden werden herumgereicht, einer laut vorgelesen lächele beim Lesen eines Textes Kommilitonin Kommilitone empfindet Verbergen als … arrogant (oder anderes Wort, fällt mir gerade nicht ein) ich erwähne, dass ich das von zeitgenössischer Kunst allgemein so halte und das meine Reaktion ist meisten Betrachter (nicht im Kunstsystem drinne) verstehen viele Arbeiten nicht Arbeiten/Objekte werden von Kuratoren etc. mit Thema überzogen, das nicht von sich aus ersichtlich wäre meine Haltung, zeitgenössische Kunst allgemein zu kritisieren (und als Quelle eigene Erfahrung nennen), wird beantwortet Ich versuche mich zu erinnern … Mir fällt nichts weiter ein. irgendwie ein guter Tag Mir fällt noch etwas ein. Was war es? Ich versuche mich zu erinnern … meine … meine … nein erwähne, dass ich mich nicht als Maler fühle, nur weil ich Acrylfarbe verwendet habe auch nicht als Objektkünstler Du bist doch aber Künstler! stelle das in Frage Ich versuche mich zu erinnern … Diplom Theorie Zwischenstand Korrekturen von Hans (vergangene Tage erhalten und eingearbeitet) Einleitung Frage / Ziel Vorgehen
3 Holzkästen und Athen-Fotos (Jahr 29) für Klassenpräsentation am Dienstag
3 Holzkästen und Athen-Fotos (Jahr 29) für Klassenpräsentation am Dienstag
Klasse Bildende Kunst verhüllt (mit Notizen von gestern) 3 Holzkästen und Athen-Fotos (Jahr 29) für Klassenpräsentation am Dienstag athen-verhuellt-k.jpg Vorbereitung für morgiges Klassentreffen Athen-Fotos mit 29 ausgedruckt und 2 neue verhüllte Arbeiten bereitgelegt
--> Alle Einträge anzeigen --> Kann zum Browser-Absturz führen!