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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Selbstporträt, verschiedene Materialien, 30

Ausstellung Katrin König Tusculaneum, installative Druckgrafik, Galerie Sybille Nütt, Dresden

Kunst 3 0Studium 1 0
Telefonat m. Evgenij über seine Projekteinreichung geredet, Text zusammen korrigiert Thema Grenze u. Zwischenbereich Idee einer Bilder-Skulptur Bilder-Skulptur: jede Betrachtung d. Skulptur erzeugt ein v. Skulptur autonomes Bild Begriff Bilder-Skulptur hinterfragt obwohl für Bundesministerium d. Innern konzipiert keine politische Arbeit (finde ich gut) sie gibt keine Meinung wieder, möchte Betrachter n. in eine Richtung leiten Grenze n. eindeutig absteckbar, je nach Betrachterposition u. Sonnenstand anders Fragenkatalog danach Fragen wie "Warum stellst du aus?" Antwort verstehe ich: wenn Raum Teil d. Arbeit ist (wie b. Skulpturen / Installationen, also seinen Arbeiten) Raum für solche Arbeiten zwingend notwendig, also ist Raum m. Besucherstrom genauso geeignet Warum aber ausstellen, wenn Arbeit = "Flachware" (wie Geradenbilder), d. v. sich aus n. m. d. Umgebung arbeitet sondern in sich geschlossen wirkt? verhüllt Ausstellen v. verhüllten Arbeiten evtl. zwingend notwendig Verhüllung hat nur Sinn, wenn Arbeit ausgestellt, aber n. gesehen werden kann Was treibt Künstler an, auszustellen? statt Fragenkatalog Geschichten erzählen lassen, danach Tendenzen feststellen u. sammeln am Anfang Fragen wie Warum stellen Künstler aus?, Warum macht jemand überhaupt Kunst? etc. anderer Kunststudenten sammeln aus Fragensammlung Themenfelder erarbeiten, danach verallgemeinern, n. werten, Kunststudenten fragen Sammlung sowie Formular öffentlich einsehbar m. Evgenij weitere Ideen dazu sammeln, hat Interesse daran m. Friseurin über Dostojewski, Tolstoi Meine Beichte u. Naive Kunst geredet Friseurin nächstes Mal Abzüge Kinderzeichnungen / Geradenbilder mitbringen, fragte danach b. 1 x Glas Wein Selbstgespräch über Arbeit d. letzten Monate, über Geradenbilder, verhüllte Arbeiten, Kinderzeichnungen u. Kunst psychisch Kranker nachgedacht
Entwurf für Ganzkörperporträt
Entwurf für Ganzkörperporträt

Geradenbild aufnahme_2016-07-08_10-26-16.png Sammlung an Entwürfen für mehrere Selbstporträts anlegen Tonio Kröger Selbst Tonio im Selbstgespräch: Noch einmal anfangen, aufwachsen gleich dir [Hans Hansen], rechtschaffen, fröhlich u. schlicht, regelrecht, ordnungsgemäß u. im Einverständnis m. Gott u. d. Welt, geliebt werden v. d. Harmlosen u. Glücklichen, […] […] frei v. Fluch d. Erkenntnis u. d. schöpferischen Qual leben, lieben u. loben in seliger Gewöhnlichkeit!… Noch einmal anfangen? Aber es hülfe nichts. Es würde wieder so werden, […] im Brief an Lisaweta: […] wie sehr Sie damit d. Wahrheit trafen [wegen Betitelung verirrter Bürger], wie sehr mein Bürgertum u. meine Liebe zum Leben eins u. dasselbe sind. Was herauskam, war dies: Ein Bürger, d. sich in d. Kunst verirrte, ein Bohemien m. Heimweh nach d. guten Kinderstube, ein Künstler m. schlechtem Gewissen. Ich stehe zwischen zwei Welten, bin in keiner daheim u. habe es infolgedessen ein wenig schwer. Ihr Künstler nennt mich einen Bürger, u. d. Bürger sind versucht, mich zu verhaften… ich weiß nicht, was v. beidem mich bitterer kränkt. Ihr Anbeter d. Schönheit aber […] solltet bedenken, daß es ein Künstlertum gibt, so tief, so v. Anbeginn u. Schicksals wegen, daß keine Sehnsucht ihm süßer u. empfindenswerter erscheint als d. nach d. Wonnen d. Gewöhnlichkeit. Ich bewundere d. Stolzen u. Kalten, d. […] d. Menschen verachten,– aber ich beneide sie nicht. Denn wenn irgend etwas imstande ist, aus eine Literaten einen Dichter zu machen, so ist es diese meine Bürgerliebe zum Menschlichen, Lebendigen u. Gewöhnlichen. Was ich getan habe, ist nichts, n. viel, so gut wie nichts. Ich werde Besseres machen, Lisaweta,– dies ist ein Versprechen.

D. Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit Kunstlehre Leistung, d. Film vorführt, viel exakter u. unter vielen Gesichtspunkten analysierbar, als Leistung auf Gemälde oder dargestellter Szene genauere Angabe d. Situation im Film macht größere Analysierbarkeit im Film aus im Film u.a. durch Großaufnahmen oder durch Betonung v. Details auf Einsicht in Zwangsläufigkeiten vermehrt (so musste es sein) u. Betrachter erfährt riesigen Spielraum kann innerhalb Sekunden zwischen Fabriken, Büros, Bahnhöfen wandern, abenteuerliche Reisen unternehmen unter Großaufnahme dehnt sich Raum neue Strukturbildungen d. Materie sichtbar unter Zeitlupe dehnt sich Bewegung wirkt gleitenden, schwebend, überirdisch eine andere Natur spricht z. Kamera, als zu uns (Auge) d. Optisch-Unbewusste erfahren wir durch Kamera, wie v. Triebhaft-Unbewussten durch Psychoanalyse Relevanz d. Kunst Es ist v. jeher eine d. wichtigsten Aufgaben d. Kunst gewesen, eine Nachfrage zu erzeugen, für deren volle Befriedigung d. Stunde noch n. gekommen ist. jede Kunstform hat kritische Zeiten Form drängt auf Effekte hin, d. erst b. verändertem technischen Standard (neue Kunstform) sich zwanglos ergeben können zum Dadaismus : D. Dadaismus versuchte, d. Effekte, d. d. Publikum heute im Film sucht, m. d. Mitteln d. Malerei (bzw. d. Literatur) zu erzeugen. jede neue Erzeugung v. Nachfrage wird über ihr Ziel hinausschießen Dadaisten legten auf Unverwertbarkeit als Gegenstand wert durch grundsätzliche Entwürdigung ihres Materials erreichbar Gedichte = Wortsalat m. obszönen Wendungen u. anderem Abfall d. Sprache Gemälde m. aufmontierten Knöpfen oder Fahrscheinen erreichen Vernichtung d. Aura ihrer Hervorbringung Dadaisten machen Kunstwerk zum Mittelpunkt eines Skandals Nachfrage nach Film durch Dadaismus begünstigt, da taktisches Element (stieß d. Betrachter entgegen) eingeführt ablenkdendes / taktisches Element im Film: Wechsel d. Schauplätze u. Einstellungen dringen stoßweise auf Betrachter ein keine Fixierung durch Betrachter mehr möglich Georges Duhamel (1884-1966, franz. Schriftsteller, sehr kritisch gegenüber Film eingestellt): Ich kann schon n. mehr denken, was ich denken will. D. beweglichen Bilder haben sich an d. Platz meiner Gedanken gesetzt. Chockwirkung: m. Chock (dt. Keil) werden tradierten Wahrnehmungsmuster u. Assoziationsmechanismen außer Kraft gesetzt als Training gesehen, um Betrachter auf Großstadtleben d. modernen Welt vorzubereiten neuen Bilder im Film wechselten ungewöhnlich schnell, keine Zeit, selbst zu denken Chock befördert Zertrümmerung d. Aura Masse / Quantität ist in Qualität umgeschlagen Duhamel hält Film für einen Zeitvertreib für Heloten, eine Zerstreuung für ungebildete, elende, abgearbeitete Kreaturen, d. v. ihren Sorgen verzehrt werden … ein Schauspiel, d. keinerlei Konzentration verlangt, kein Denkvermögen voraussetzt …, kein Licht in d. Herzen entzündet u. keinerlei andere Hoffnung erweckt als d. lächerliche, eines Tages in Los Angeles Star zu werden. seine Idee: Masse sucht Zerstreuung, Kunst verlangt aber v. Betrachter Sammlung Zerstreuung als sich im Kunstwerk Versinken zu verstehen, n. negativ Benjamin versteht Bauten als großes Kunstwerk, in d. Masse Mensch versinkt Bauten seit Urgeschichte Teil d. Menschen alle anderen Kunstformen vergehen (wie Tragöd., Epos, Tafelmalerei) Bauten doppelt rezipiert: durch Gebrauch (taktisch) u. durch Wahrnehmung (optisch) Rezeption am Bau hat unter gewissen Umständen kanonischen Wert: Aufgabe d. d. Menschen in Wendezeiten gegeben wird, sind nur auf d. optischen Weg n. zu lösen erst durch taktische Rezeption (durch Gewöhnung) bewältigt an Zerstreuung kann sich auch gewöhnt werden (Rest n. verstanden) Film als Übungsinstrument Publikum = zerstreuter Examinator (Prüfender)

D. Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit Kunstlehre Film- u. Tonfilmaufnahme bietet zuvor n. gekannten Anblick kein einziger Standpunkt mehr zuordbar, v. d. aus Aufnahmeapparatur, Beleuchtungsmaschinerei, Assistentenstab usw. für Betrachter sichtbar ist im Theater gibt es Stelle, wo Geschehen n. ohne weiteres als illusionär zu durchschauen ist im Film: illusionäre Natur = Natur 2. Grades Natur = Ergebnis d. Schnitts Apparatur so tief in Wirklichkeit eingedrungen, dass … (?, n. verstanden) künstlichster apparatfreier Aspekt d. Realität am Beispiel v. Malerei: Wie verhält sich Operateur zum Maler Magier = Maler, Chirurg (Operateur) = Kameramann Chirurg m. Eingriff in Kranken, Magier hält Distanz Chirurg tritt Kranken n. v. Mensch zu Mensch entgegen Maler beobachtet in seiner Arbeit eine natürliche Distanz zum Gegebenen Kameramann dringt dagegen tief ins Gewebe d. Gegebenheit ein Ergebnis b. Maler ist ein totales b. Kameramann ein vielfältig zerstückeltes, dessen Teile neu zusammen finden filmische Darstellung d. Realität für heutigen Menschen bedeutungsvoller Betrachter fordert v. Kunstwerk apparatfreien Aspekt intensivere Durchdringung d. Wirklichkeit m. Apparatur gewährt technische Reproduzierbarkeit verändert Verhältnis d. Masse z. Kunst Lust am Schauen u. Erleben, unmittelbare u. innige Verbindung damit größere gesellschaftliche Bedeutung als Malerei kritische u. genießende Haltung triften auseinander Konventionelle wird kritiklos genossen, d. Neue kritisiert im Kino fallen kritische u. genießende Haltung zusammen (durch Masse an Publikum bedingt) Gemälde: Betrachtung durch wenige Personen, später vermehrt durch größeres Publikum in Kirchen, Klöstern d. Mittelalters, Fürstenhöfen fand Kollektivrezeption v. Gemälden n. simultan statt durch Galerien u. Salons versucht Gemälde vor Masse zu führen, aber nie wirklich simultane Beobachtung möglich Benjamin illustriert Bereicherung durch Film m. Sigmund Freud Fehlleistung im Gespräch zuvor unbemerkt seit Psychopathologie d. Alltagslebens hat sich d. geändert Dinge isoliert u. analysierbar gemacht Vertiefung d. Apperzeption (klare u. bewusste Aufnahme v. Information) durch Film (durch ) [morgen weiterbearbeiten]

Tonio Kröger Kunstbegriff im Gespräch m. Lisaweta über Verhältnis v. Kunst u. Leben Tonio: […] eine Art v. Mitleid faßt mich an gegenüber d. begeisterten Naivität, d. aus d. Zeilen [d. Lob- u. Dankschreiben] spricht, u. ich erröte b. d. Gedanken, wie sehr dieser redliche Mensch ernüchtert sein müßte, wenn er je einen Blick hinter d. Kulissen täte […] Künstler als Gegenteil v. rechtschaffener, gesunder u. anständiger Mensch über d. wahren Künstler: … Einen Künstler, einen wirklichen, n. einen, dessen bürgerlicher Beruf d. Kunst ist, sondern einen vorbestimmten u. verdammten […] wahrer Künstler m. Gefühl d. Separation, Unzugehörigkeit Aber was ist d. Künstler? Vor keiner Frage hat d. Bequemlichkeit u. Erkenntnisträgheit d. Menschheit sich zäher erwiesen als vor dieser. Antwort braver Leute, d. unter Wirkung v. Künstlern stehen: Gabe Künstler leicht verletzlich b. Menschen m. gutem Gewissen u. solidem Selbstgefühl n. zutreffend Beispiel: ein n. krimineller, unbescholtener u. solider Bankier, welcher Novellen dichtet, kommt n. vor zum Dilettanten: hat warmes Herz, ehrlichen Enthusiasmus Kälte u. Einsamkeit bringt wahres Künstlertum m. sich Wir Künstler verachten niemand gründlicher als d. Dilettanten, d. Lebendigen, d. glaubt, obendrein b. Gelegenheit einmal ein Künstler sein zu können. Horatio im Gespräch m. Hamlet, aus Hamlet, William Shakespare: D. Dinge so betrachten, hieße, sie zu genau betrachten. Lisaweta: Übrigens wissen Sie sehr wohl, daß Sie d. Dinge ansehen, wie sie n. notwendig angesehen zu werden brauchen… D. ist noch lange kein Künstler, meine Liebe, dessen letzte u. tiefste Schwärmerei d. Raffinierte, Exzentrische u. Satanische ist, d. d. Sehnsucht n. kennt nach d. Harmlosen, Einfachen u. Lebendigen, nach ein wenig Freundschaft, Hingebung, Vertraulichkeit u. menschlichem Glück […] Tonio innerlich zerrissen Lisawetas Antwort auf Tonios Monolog: Sie sind ein Bürger auf Irrwegen, Tonio Kröger, - ein verirrter Bürger. (?)
Friedrich Fröhlich, Dr.
Friedrich Fröhlich, Dr.
(Paris, kein Titel gefunden), Fotografie, Eugène Atget
(Paris, kein Titel gefunden), Fotografie, Eugène Atget

dr-friedrich-froehlich.jpg Tonio Kröger Kunstbegriff Tonio Kröger, Thomas Mann [Tonio Kröger] arbeitet n. wie jemand, d. arbeitet, um zu leben, sondern wie einer, d. nichts will als arbeiten, weil er […] nur als Schaffender in Betracht zu kommen wünscht u. […] unauffällig umhergeht, wie ein abgeschminkter Schauspieler, d. nichts ist, solange er nichts darzustellen hat. […] [sind d. v. ihm Verachteten] unwissend darüber, daß gute Werke nur unter d. Druck eines schlimmen Lebens entstehen, daß, wer lebt, n. arbeitet, u. daß man gestorben sein muß, um ganz ein Schaffender zu sein. Kunst u. – ja, was ist d. andere? Sagen Sie nicht, Natur, Lisaweta, Natur ist n. erschöpfend. D. Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit Kunstlehre Fotografie als Extrembeispiel für Verdrängung v. Kultwert durch Ausstellungswert letzter Kultwert in Fotografie: Menschenantlitz Porträt steht im Mittelpunkt früher Fotografie letzter Zuflucht d. Kultwerts: Kult d. Erinnerung an ferne oder verstorbene Personen wenn Mensch aus Fotografie verschwindet: Ausstellungswert überwiegt atget-k.jpg Eugène Atget (1857–1927, französischer Fotograf) hielt Pariser Straßen um 1900 in menschenleeren Aspekten fest werden zu Beweisstücken im historischen Prozess Streit zwischen Malerei u. Fotografie im 19. Jhd. um Kunstwert ihrer Produkte Kunst wurde v. kultischen Fundament gelöst Schein ihrer Autonomie erlosch Vergleich Film m. Hieroglyphen, Abel Gance: […] wieder auf d. Ausdrucksebene d. Ägypter angelangt … D. Bildsprache ist noch n. z. Reife gediehen, weil unsere Augen ihr noch n. gewachsen sind. Theoretiker wollten kultische Elemente im Film sehen (damit es Kunst wird) durfte n. verloren gehen (u.a. auch Alexandre Arnoux Sollten n. all d. gewagten Beschreibungen, deren wir uns hiermit bedient haben, auf d. Definition d. Gebets hinauslaufen?) auch heute wird noch v. reaktionären Autoren (halten an n. mehr zeitgemäße Verhältnisse fest) versucht Sakrales oder Übernatürliches im Film zu sehen über Stummfilm, Luigi Pirandello (1867-1936, italienischer Schriftsteller): D. Filmdarsteller fühlt sich wie im Exil. Exiliert n. nur v. d. Bühne, sondern v. seiner eigenen Person. M. einem dunklen Unbehagen spürt er d. unerklärliche Leere, d. dadurch entsteht, daß sein Körper z. Ausfallserscheinung wird, daß er sich verflüchtigt u. seiner Realität […] beraubt wird, um sich in ein stummes Bild zu verwandeln, d. einen Augenblick auf d. Leinwand zittert u. sodann in d. Stille verschwindet […] m. Film kommt Mensch in Lage, seine gesamte Person zu zeigen, unter Verzicht auf deren Aura (an Hier u. Jetzt gebunden) Aura kennt kein Abbild Schauspieler versetzt sich in eine Rolle Filmdarsteller ist d. oft versagt, da Leistung n. einheitlich ist, besteht aus vielen einzelnen Leistungen Befremden d. Darstellers vor Apparatur = Befremden d. Menschen vor Erscheinung im Spiegel Spiegelbild wird ablösbar, transportabel wird vor Publikum transportiert fehlende Aura b. Filmdarstellern wird durch künstlichen Aufbau d. personality ersetzt Starkultus konserviert Zauber d. Persönlichkeit besteht nur noch aus fauligen Zauber ihres Warencharakters

D. Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit Kunstlehre Hier u. Jetzt fällt b. Reproduktion weg Hier u. Jetzt = Echtheit Echtheit entzieht sich (technischer) Reproduzierbarkeit Unterscheidung zwischen manueller u. technischer Reproduktion reproduziert: geschichtliche Zeugenschaft gerät ins Wanken Aura verkümmert Reproduktionstechnik löst Reproduzierte aus Bereich d. Tradition ab statt einmaligem Vorkommen massenweise Reproduzierte wird durch neue Situation aktualisiert(?) Art u. Weise Sinneswahrnehmung d. menschlichen Kollektiva ändert sich innerhalb großer Zeiträume Zeit d. Völkerwanderung andere Kunst u. andere Wahrnehmung als d. Antike (Absätze übersprungen) Bild: Einmaligkeit u. Dauer Reproduktion (wie illustrierte Zeitung u. Wochenschau): Flüchtigkeit u. Wiederholbarkeit Einzigartigkeit v. Kunstwerk ist identisch m. Eingebettetsein in Zusammenhang d. Tradition Tradition ist lebendig, wandelbar antike Venusstatue b. Griechen Teil d. Kultur, b. mittelalterlichen Klerikern unheilvoller Abgott beiden aber gleich: Aura älteste Kunstwerke im Dienst eines Rituals entstanden zuerst im magischen, dann im religiösen Ritual auratische Daseinsweise löst sich n. v. seiner Ritualfunktion echte Kunstwerk hat seine Fundierung im Ritual dort hat es seinen originären u. ersten Gebrauchswert Renaissance: profaner Schönheitsdienst Fundamente d. Renaissance erkennbar b. Aufkommen d. ersten wirklich revolutionären Reproduktionsmittel Fotografie L’art pour l’art = Theologie d. Kunst aus ihr negative Theologie in Gestalt d. Idee einer reinen Kunst hervorgegangen reine Kunst: lehnt jede soziale Funktion u. jede Bestimmung(?) ab durch Reproduktionsmöglichkeit emanzipiert sich Kunst v. parasitären Dasein am Ritual reproduzierte Kunstwerk wird ein auf Reproduzierbarkeit angelegtes Kunstwerk Bsp.: Fotografische Platte, wo Vielheit v. Abzügen möglich ist Frage nach echtem Abzug: sinnlos Maßstab d. Echtheit (wie b. Fotografie) versagt damit hat sich gesamte soziale Funktion d. Kunst umgewälzt stattdessen: Fundierung auf Politik(?) verhüllt z. Rezeption v. Kunstwerken 1. Akzent liegt auf Kultwert 2. Akzent liegt auf Ausstellungswert künstlerische Produktion beginnt m. Gebilden, d. im Dienste d. Kults stehen wichtiger, dass sie vorhanden sind, als d. sie gesehen werden Bsp. Höhlenmalerei: Steinzeitmensch stellt Elch dar, wird v. Mitmenschen gesehen, aber ist vor allem Geistern zugedacht Kultwert drängt geradezu daraufhin, d. Kunstwerk im Verborgenen zu halten Götterstatuen teilweise nur Priester zugänglich Madonnenbilder teilweise fast ganze Jahr verhangen Skulpturen an mittelalterlichen Domen für Betrachter v. unten n. sichtbar m. Emanzipation v. Ritual wachsen Gelegenheiten z. Ausstellung Ausstellbarkeit v. Porträtbüste ist größer als d. einer Götterstatue (m. festem Ort im Tempel) Tafelbild besser ausstellbar als Mosaik oder Fresko (gingen Tafelbild voraus) in Urzeit Kunstwerk durch Gewicht auf Kultwert ein Instrument d. Magie heutige Kunst durch Gewicht auf Ausstellungswert: […] zu einem Gebilde m. ganz neuen Funktionen […] (welche genau?) Fragenkatalog erste Fragen gesammelt für mich u. bestimmt auch andere Studenten interessant meine Hauptfragen: (1) Was treibt d. Künstler eigentlich an Kunst zu machen? (verstehe ich nicht) (2) Warum wollen sie ihre Arbeiten ausstellen? Was erhoffen sie sich davon? (verstehe ich nicht) jeder Künstler kann einmal dran teilnehmen, danach jederzeit Ergebnis m. Eingabe seiner E-Mail-Adresse ansehen E-Mail-Adressen werden verschlüsselt, also auch n. für mich sichtbar Bestätigung an E-Mail-Adresse, danach Antworten Teil d. Ergebnisses Grundmotive nach McClelland noch ungeordnet: (1) Warum machst du überhaupt Kunst? (2) Warum nimmst du an Ausstellungen teil? [] Meine Arbeiten sollen gesehen werden [] Ich möchte in Kontakt m. Menschen sein [] Ich möchte Kaufanfragen haben (3) intrinsisch motiviert (Kunst um ihrer selbst Willen schaffen) [+] [0] [-] Es bereitet mir einfach Freude etwas zu Schaffen [+] [0] [-] M. Farben, Stiften, Pinseln etc. zu arbeiten gefällt mir [+] [0] [-] Es stellt für mich eine Herausforderung ein Problem zu lösen extrinsisch motiviert [+] [0] [-] Ich möchte, dass meine Arbeiten gesehen werden [+] [0] [-] Manchmal tue ich etwas, weil es v. Künstler erwartet wird [+] [0] [-] Meine Kunst soll irgendetwas in d. Welt verändern [+] [0] [-] Ich möchte, dass meine Arbeiten gesehen werden [+] [0] [-] Über meine Arbeiten m. anderen zu reden ist mir wichtig zu Ausstellungen noch: Zugehörigkeit, Macht (Kontrolle, Einfluss, Wettbewerb), Leistung (Erfolg) Begriffe erklären, wie "intrinsisch: Bezeichnet Bestreben, etwas um seiner selbst willen zu tun" oder eher lose Sammlung an Antworten, n. verwissenschaftlichen? Dann nur m. Textfeldern arbeiten regt Antwortenden bestimmt auch mehr zum Nachdenken an

 Flügeltürrahmen ohne Glas m. 3 x Korkplatten b. Alberti herstellen Notizen, Skizzen, Fotoabzüge, kleine Objekte auf Kork platzieren Ausstellungen, Burgen, Schlösser ab Oktober im MDV-Gebiet m. Semesterticket aufsuchen: Querfurt (Burg Querfurt) Mücheln Naumburg (Max-Klinger -Haus , schöner Ausflug) Zeitz (Schloss Moritzburg, Kloster Posa) Weißenfels (Heinrich Schütz Haus , einfach schauen) Halle (Burg Giebichenstein) Flughafen Leipzig/Halle Merseburg (Kunsthaus Merseburg , Willi Sitte Galerie , Merseburger Dom) Schmölln (Ernst-Agnes-Turm , bis Ende Oktober geöffnet) Altenburg (Lindenau-Museum noch einmal aufsuchen) Borna Delitzsch (Barockschloss Delitzsch ) Bad Düben Eilenburg Wurzen Grimma (Wilhelm Ostwald Museum ) Colditz (Schloss Colditz , Wasserschloss Podelwitz ) Torgau Oschatz Memleben (Kloster ) Städte etwas außerhalb MDV-Gebiet: Weimar (Nietzsche -Haus) Cottbus (Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus ) Chemnitz Jena (Kunstsammlung Jena ) Erfurt (Konkrete Kunst Erfurt ) Magdeburg (Kunstmuseum Kloster Magdeburg ) Dresden Magdeburg ("Kunst Mitte", Messe für Kunst, 7.-10.9.2017) Kosten Fahrten außerhalb MDV-Gebiet: Torgau -> Lauta (15 Euro je Fahrt, 1:30h) Torgau -> Dresden (20 Euro je Fahrt) Delitzsch -> Berlin (27 je Fahrt) Delitsch -> Magdeburg (15 Euro je Fahrt) Bad Kösen -> Erfurt (12 Euro je Fahrt, 0:44h) Bad Kösen -> Weimar (8 Euro je Fahrt, 0:27h) Bad Kösen -> Jena (8 Euro je Fahrt, 0:26h) Gößnitz -> Chemnitz (10 Euro je Fahrt, 0:50h) Beilrode -> Cottbus (15 Euro je Fahrt, 1:00h)
Standpunkt handschriftlich niedergeschrieben (2 Sätze fehlen ungewollt), 10 A4-Blätter, 31
Standpunkt handschriftlich niedergeschrieben (2 Sätze fehlen ungewollt), 10 A4-Blätter, 31

Kunst 3 1
Standpunkt standpunkt-k.jpg Muss mich nun ein paar Tage v. d. Kunst erholen. Neben d. eigenen Arbeit, d. n. vorankommt, bin ich wieder v. d. Fülle an Künstlern u. Ausgedrücktem überfordert. D. v. mir gelesenen Kunstbücher betrachten ja vor allem d. westliche Kunst. Wie groß ist aber d. Welt! Wie viele Künstler gibt es noch, d. in anderen Ländern dieser Erde Erwähnung finden! U. wie viele, d. Schaffen u. n. beachtet werden! Wieviele haben eine Mission, ein Verlangen etwas auszudrücken… Kann man Kunst ohne Mission schaffen? Bleibe ich beim Hinterfragen v. Kunst? Ist d. mein Antrieb fürs Schaffen? Mein Zweifel an Bedeutung in d. Kunst u. am Leben an sich ständig neu ausgedrückt in Selbstporträts, in denen ich mich meiner Existenz bestätigt sehen möchte? Diplom alle Standpunkte handschriftlich auf Papier bringen u. an Wand kleben A4-Blätter aneinander kleben je nach Größe d. Textes erweitern oder Standpunkte in Normalgröße schreiben, einscannen u. unterschiedlich vergrößern dadurch auch je nach Format richtig fette Schrift wirkt distanzierter u. gleichzeitig gefestigter als Originalpapier evtl. m. ja/nein-Karte, siehe 14.1.2015 davor Friedrich-Herme, bis z. Decke Zweifel D. Zweifel am eigenen künstlerischen Schaffen, an d. Kunst allgemein u. am Leben an sich zum Ausdruck zu bringen, stärkt mich. Vielleicht ist tatsächlich d. Zweifel mein Thema. Kunstbegriff D. Geschichte d. Kunst im 20. Jahrhundert, Uwe M. Schneede Tendenzen d. Kunst Ende 20. Jhd. nach Primitivismus früher Avantgarde , Utopien d. 1920er, Erkundungen in d. 1960er Tendenz erkennbar oder kolossale Unübersichtlichkeit? (1) modusübergreifend 1990er: viele Künstler arbeiten uneingeschränkt u. intensiv auf allen Sektoren bis 1950er Gattungen noch medial u. nach Fertigkeiten klar getrennt Gattungen u. m. ihnen d. Kategorien hatten sich verzahnt Malerei blieb immer noch präsent 1990er keine Grenzen mehr, auch n. zu Musik, Poesie, Jugendkultur, Architektur, Design, Mode modusübergreifend gilt auch für Kulturen Impulse aus ursprünglichen Kulturen in westliche Kunst hineingebracht aber keine Globalisierung im Sinne internationaler u. kulturübergreifender Einheitlichkeit (2) Benutzbarkeit Künstler entwarfen Wohnwagen, Museumsshops, Museumssäle, richteten Ausstellungen ein n. als Nebentätigkeit gesehen, sondern als Kunst Partizipation am Bsp. v. Gonzalez-Torres (Partizipation am Schmerz) manifestiert: Künstler u. Betrachter gehören ein- u. derselben Welt an weit entrückt dagegen Bohème, Extravaganz, Vereinzelung u. Außenseitertum d. frühen Avantgarden u. ihrer Nachahmer (gerade d. gefallen mir aber!) (3) Durchdringung d. Alltags Prozeß v. (1) Darstellung v. Aspekten äußerer u. innerer Wirklichkeiten, über (2) Ding u. Material in d. 1960er, z. (3) künstlerischen Durchdringung d. Alltags in d. 1990er ästhetische Distanz auf ein Minimum geschrumpft (b. allen Tendenzen: immer aber m. vielen Künstler-Ausnahmen) (4) Entfremdeter Körper Body Art entdeckte Körper selbst als Aktionsfeld u. Material Weg über (1) Picasso m. Zerstörbarkeit d. Körpers, (2) Bacon m. menschlicher Körper als Fleisch wie anderes Fleisch in 1990er wurden Haar u. Haut, Blut u. Körper unmittelbar Werkmaterialien Marc Quinn als Bsp. Bedürfnis nach Ermittlung d. Rolle d. Körpers am Ende distanziert betrachtet, durchgehend fremd gewordene Körper Schlussworte: 20. Jhd. begann m. radikalen Vorstößen d. Avantgarden als Eliten d. Kunst endete m. grenzenloser Ausdehnung d. Künstlerischen (bisher allgemeinste Definition v. Kunst): "ästhetischer Deuter d. Welt m. je subjektiver Moral"
Rentierherde auf Wanderung
Rentierherde auf Wanderung
Norditalienische Steinfigur aus jüngerer Steinzeit
Norditalienische Steinfigur aus jüngerer Steinzeit
Beide Gesichter mit runden Knopfaugen und Knopfnasen, lediglich Mundwinkel zeigt Stimmung
Beide Gesichter m. runden Knopfaugen u. Knopfnasen, lediglich Mundwinkel zeigt Stimmung
Dreieinigkeit, in linker Hand riesiger Reichsapfel, griechische Ikonenmalerei
Dreieinigkeit, in linker Hand riesiger Reichsapfel, griechische Ikonenmalerei

Kinderzeichnung Kunst u. Umwelt. Eine Übersicht d. europäischen Stilentwicklung, Rudolf Broby Johansen, 4. Auflage, 1964 Ding lebt länger als Mensch Form viel länger als Ding selber bildende Künstler als Augen d. Menschheit Geist d. jeweiligen Epoche im Kunstwerk u. in Gebrauchsgegenständen Stil v. stilus, bedeutet ursprünglich Schreibgerät Stil: Handschrift einer Zeit rentierherde-k.jpg in Adlerknochen eingeritzte Zeichnung, gefunden in Südfrankreich nur erste u. letzte Tier deutlich gezeichnet Herde in Bewegung gesehen siehe Duchamp Akt, eine Treppe herabsteigend, 1912, 6.10.2014 u. 3.6.2013 (unbewusst?) Festhalten v. Zeit also n. erst im 20. Jahrhundert so dargestellt m. Farbe Rot hat Kunst wahrscheinlich begonnen Geraden m. roter Farbe malen; Blut, Steinrot in Steinzeit n. in Schubladen gedacht sollen Befriedigung beim Bilder herstellen, beim Betrachten u. m. ihnen arbeiten empfunden haben zuerst: Kunst aus spielerischer Lust u. Freude (wie b. Kindern) D. Stimme d. Unmündigen ideoplastisch: nur Idee v. Augen, Nase u. Mund Schneemann: stofflich u. plastisch dargestellte Idee eines Mannes Frontalgesetz: Gesetz laut Julius Lange (dänischer Kunsthistoriker) aller primitiven Kunst zu eigen steinfigur-k.jpg stark stilisierte Gesichtszüge Zeichnungen v. Kindern ebenfalls ideoplastisch Zeichnung soll dargestelltem Gegenstand n. ähnlich sein Kind versucht es n. einmal Kind zeichnet d., was es sich unter einem Mann vorstellt, d. Idee eines Mannes kindergesicht-k.jpg Mann hat 2 Augen = 2 Augen werden gezeichnet Umbildung d. bunten, verwickelten u. mannigfaltigen Wirklichkeit in ein einfaches, leicht überschaubares System v. geometrischen Formen laut Autor: früher glaubte man, Kreuze, Kreise, Striche oder Punkte stehen am Beginn d. Kunstschaffens (wie ich m. d. Geraden) heute wisse man, dass überall damit begonnen wurde, Dinge so abzubilden, wie sie ausschauen später ging man dazu über, sie zu stilisieren lebendige, unruhige Wirklichkeit wurde nachträglich in starre Ornamente umgeschafft Fotocollage gottvater-k.jpg zu Fotocollage passend, evtl. m. mehreren Augen arbeiten? Bearbeite d. Fotocollage nun doch n. weiter. Liegt seid vorgestern auf d. Tisch. Zu d. Geradencollagen fällt mir noch ein, dass sie v. Herstellungsprozess schon zu komplex wirken. Geraden werden ausgegeben, auf Papier gedruckt, Papier zerrissen u. auf Fläche neu angeordnet. Da wirken d. Fotocollagen irgendwie einfacher, nachvollziehbarer. Nur d. Ergebnis erscheint mir dann doch zu wirr. Nachvollziehbar auch d. Geradenbilder, nur leider bisher nur über d. Plotter gute Ergebnisse erzielt.
aktueller Zustand Fotocollage
aktueller Zustand Fotocollage
Totenmaske Friedrich Nietzsche, abgenommen von Curt Stöving
Totenmaske Friedrich Nietzsche, abgenommen v. Curt Stöving
Friedrich Nietzsche, Hermenbüste für Villa Silberblick, Max Klinger, 1903, Höhe 63cm
Friedrich Nietzsche, Hermenbüste für Villa Silberblick, Max Klinger, 1903, Höhe 63cm

Narziß u. Goldmund Relevanz d. Kunst Relevanz hier n. in Bezug auf Gesellschaft sondern auf eigene Person gesehen Kunst als Gabe = relevant oder Kunst wird als Ausdrucksmöglichkeit benutzt (Kunst = Mittel) immer Kunst höher gestellt als Alltag dennoch immer unvollkommen Narziß: D. Denker versucht d. Wesen d. Welt durch d. Logik zu erkennen u. darzustellen. Er weiß, daß unser Verstand u. sein Werkzeug, d. Logik, unvollkommene Instrumente sind – ebenso wie ein kluger Künstler recht wohl weiß, daß sein Pinsel oder Meißel niemals vollkommen d. strahlende Wesen eines Engels oder Heiligen wird ausdrücken können. Dennoch versuchen es beide […] auf ihre Weise. Sie können u. dürfen n. anders. Denn indem ein Mensch m. d. ihm v. Natur gegebenen Gaben sich zu verwirklichen sucht, tut er d. Höchste u. einzig Sinnvolle, was er kann. Standpunkt Verwirklichung u. Gabe sehr hoch angesetzt, erkenne ich b. mir n. es gibt lediglich einen inneren Drang etwas zu schaffen b. mir immerhin n. extrinsisch (würde im Nachhinein b. mir mehr Zweifel erzeugen) aber ohne höherem Ziel (wäre ja auch extrinsisch) Friedrich Fröhlich, auf d. Suche immer Künstler bestaunt, d. einen Stil, eine Technik, ein Thema haben d. nach Außen hin auch visuell eine Einheit m. ihrer Arbeit bilden bisher selber n. geschafft zu viele Techniken, unterschiedlichste Ideen, Themen, Stile aber vielleicht bin ich einfach d.: nie eine Einheit oder ist Einheit b. Künstlern nur aufgesetzte Selbstdarstellung (Künstler = Marke = Corporate Identity)? dann will ich d. gar n. Standpunkt Interessanterweise nehme ich im Gegensatz z. Bildenden Kunst d. Klavierspiel ohne Hinterfragung als reines Vergnügen war. So reiht sich fast täglich ohne Zwang Ton an Ton u. am Ende steht ein Stück, welches ich für mich selbst erklingen lasse. Allerdings zeige ich d. Ergebnis keiner Kunstklasse, noch stelle ich d. Stücke öffentlich aus. Am liebsten wäre mir, ich könnte d. Feld d. Bildenden Kunst genauso begehen. Nur muss ich mir dann bewusst sein: es wäre dann auch nur schöne Selbstbespaßung u. Geld ließe sich nie damit verdienen. Es gibt noch einen Unterschied zwischen Musik u. Bildender Kunst: In d. Musik hinterfrage ich d. Töne im Moment d. Erklingens nicht. In d. Bildenden Kunst beginne ich eine Arbeit, nachdem ich mir überlegt habe, was ich ausdrücken möchte. Musik entsteht also im Jetzt, Bildende Kunst – über d. Gedanken, d. bereits in d. Vergangenheit liegt – in d. Zukunft. Fotocollage fotocollage_neu1-k.jpg weiter bearbeitet Hände angeschnitten Gesicht noch glätten (m. weiteren Ausdrucken) fehlende Stellen ergänzen Herme D. Mythos Friedrich Nietzsche u. seine Totenmasken, Michael Hertl, 2007, Königshausen & Neumann, Würzburg Totenmasken u. Hermen v. Nietzsche †25.8.1900, 3 Tage später in Röcken b. Lützen (Sachsen) am Geburtsort beerdigt wollte selber auf einer Halbinsel im Engadin (Schweiz) ruhen Schwester wollte ihn in Weimar begraben sehen, Grab nahe Archiv könne Weimar als Nietzsche -Kultort Aufwertung bringen für Totenmaske Bildhauer Max Klinger u. Ernst Moritz Geyger gedacht schließlich nahm Curt Stöving (1863-1939, u.a. deutscher Maler, Zeichner, Architekt, Bildhauer) Maske ab Kessler im Tagebuch über Maskenabnahme: D. Kopf wurde etwas aufgerichtet, so dass er gerade lag; ein junger Lehrling […] half beim Eingipsen; in einer halben Stunde war d. Maske fertig. totenmaske-nietzsche-k.jpg durch mangelnde Praxis Stövings aber n. ganz geglückt (Nase nach links verbogen, rechte Augenbraue gespalten) Maske v. Max Klinger nach Umgussverfahren korrigiert Elisabeth unzufrieden m. unheroischen Gesicht führte 1910 z. lebendigeren Saudek-Maske (Rudolf Saudek, 1880-1965, Bildhauer u. Graphiker) nachträglich erfahren: weitere Nietzsche -Maske am Tag nach Tod abgenommen auf Veranlassung v. Adalbert Oehler (u.a. Bürgermeister, verwandt m. Nietzsche , gesetzlicher Vormund geisteskranken Philosophen) bessere Maske, da oberer Teil d. Kopfes m. vollem Abschluss d. hohen gewölbten Schädels hermenbueste-nietzsche-k.jpg 1. Nietzsche -Herme v. Klinger 1903 nach Moskau verkauft worden sollte solange im Archiv stehen bleiben, bis ein als Stele gestaltetes ähnliches Werk Klingers fertig wäre Marmor aus Paros (griechische Halbinsel) angedacht da n. zu beschaffen für Stein aus Italien entschieden 1905 Herme fertig u. auf Säule in Villa aufgestellt Paul Kühn (Klinger -Biograph): D. Marmorbüste baut sich in breiten Flächen auf […] D. Konzeption geht aus v. d. gewaltigen Stirn, d., an d. Schläfen scharf einschneidend, […] m. energischem Schwung in d. Augenbrauen übergeht, d. wie ein schweres Dach über d. Augenhöhlen liegen, aus deren Tiefe d. dunklen Kreise d. tief gehöhlten Augen m. düsterer Energie blicken. Herme = nietzscheanisch (Hansdieter Erbsmehl, u.a. Nietzsche -Rezeption, Max Beckmann u. Künstlergruppe Brücke) maskiert u. offenbart zugleich(?)
5 von 6 Ausdrucken, Hintergrund bereits herausgerissen
5 v. 6 Ausdrucken, Hintergrund bereits herausgerissen
Keilschrift-Inschrift am Tor der Völker, Persepolis, Foto © Nickmard Khoey
Keilschrift-Inschrift am Tor d. Völker, Persepolis, Foto © Nickmard Khoey

Narziß u. Goldmund Relevanz d. Kunst was Kunst Goldmund gebracht u. bedeutet hat: Es war d. Überwindung d. Vergänglichkeit. Ich sah, daß aus d. Narrenspiel u. Totentanz d. Menschenlebens etwas übrigblieb u. überdauerte: d. Kunstwerke. Auch sie vergehen ja wohl irgendeinmal […]. Aber immerhin überdauern sie manches Menschenleben u. bilden jenseits d. Augenblicks ein stilles Reich d. Bilder u. Heiligtümer. Daran mitzuarbeiten scheint mir gut u. tröstlich, denn es ist beinahe ein Verewigen d. Vergänglichen. Narziß: Ich glaube, d. Kunst besteht n. bloß darin, daß durch Stein, Holz u. Farben etwas Vorhandenes, aber Sterbliches d. Tod entrissen […] wird. Goldmund: D. Urbild eines guten Kunstwerks ist n. eine wirkliche, lebende Gestalt, obwohl sie d. Anlaß dazu sein kann. D. Urbild ist n. Fleisch u. Blut, es ist geistig. Es ist ein Bild, d. in d. Seele d. Künstlers seine Heimat hat. Urbilder (n. wie Goethes Urpflanze ): nirgends vorhanden als im schöpferischen Geist Kunstgestalt lange vor Verwirklichung als Bild in Seele d. Künstlers vorhanden Urbild = Idee Fotocollage notiert 230 EUR für Toner (CMYK) 3.800 Seiten je Toner = 15.200 Seiten b. normalem Text = etwa 1.000 Seiten(?) Foto A4 ca. 30x20 => 100x70 2*5 = 10 A4-Blätter * 10 (Collage) = 100 Blätter 10 x Fotodruck AV-Labor Format 100x70cm Preis im AV-Labor für "normales" Papier anfragen danach entscheiden, wo drucken aber: ich kann schon so Toner (nur CMY) kaufen aktuelle fast leer, plane ja weiterhin auch einzelne Fotos zu drucken kleinere bzw. "sensible" (Akt) Collagen weiterhin m. eigenem Drucker machen FdK-Konto noch gut gefüllt Aufnahmen Kopf bis Rumpf, m. Hemd, zugeknöpft fotocollage1-k.jpg Hände aufgehalten, später Geraden frei ritzen 6 unterschiedliche Stellungen auf jeweils 3 A4-Blätter gedruckt Endformat: A3, auf Spiegel befestigt 1. Schritt: Hintergrundfläche / Leuchten erzeugen, oberer Bereich dunkler Hintergrund, Übergang zu hell 2. Schritt: Figur 3. Schritt: Geraden morgen weiter bearbeiten Geradenbild Keilschrift keilschrift-k.jpg v. Sumerern aus Buchhaltungssystemen entwickelt Vorläufer Zählsteine m. Darstellung v. Nutztieren u. Waren Keilschrift: Bilder in abstrakte Zeichen aufgelöst aus keilförmigen Einzelelementen zusammengesetzt Zeichen aus Kombination v. Grundelement gebildet im 1. Jahrtausend v. Ch. durch Buchstabenschrift abgelöst Schreibmaterial: handgroße Tontafeln, nach Beendigung gebrannt
aktueller Zustand Kopf
aktueller Zustand Kopf
Goethe als Herme (Ausschnitt), Skulptur, Georg Viktor
Goethe als Herme (Ausschnitt), Skulptur, Georg Viktor
Metamorphose Ann zu Herme, Zeichnung, Ann Cotten (Foto Peter Groenewold)
Metamorphose Ann zu Herme, Zeichnung, Ann Cotten (Foto Peter Groenewold)
aktueller Zustand Geraden-Alphabet
aktueller Zustand Geraden-Alphabet

Herme Gipsabdruck Vorder- u. Rückseite aneinandergefügt m. Heißklebepistole befestigt Augenhöhlen mittels geklebter Gipsbinden ausgefüllt, danach m. Wasser angefeuchtet u. Gips verschmiert später m. Spachtelpulver glätten oder b. Bachmann Einzeltermin anfragen gipsbinde31-k.jpg Einzeltermin Bachmann: rohe Kopfform zeigen besprechen, m. welchem Material Details umsetzen Gerüst Schulter zu rechteckiger Form d. Herme besprechen u. herstellen am Ende b. Alberti ersten Sockel-Abschnitt m. MDF-Platten herstellen u. weiß streichen E-Mail wegen Einzeltermin an Bachmann geschrieben goethe-herme-k.jpg Georg Viktor (Bildhauer) in Antike: je wuchtiger Phallus, desto wichtiger d. Person Herme wo Pfeiler weitere Bausteine bekommt (wie Idee meiner Herme m. A4-Blättern, Gucklöchern, Lautsprechern, …) m. Inschrift in Goethes Handschrift: Jungfrau, Mutter, Königin, Göttin seitlich: Skizze d. Urpflanze über d. Urpflanze: […] d. d. Typus einer Blütenpflanze schlechthin verkörpert u. aus d. man sich alle Pflanzengestalten hervorgegangen denken kann. (Goethe) Porträt: geht auf Maske z.ück, d. sich Goethe 1807 v. Carl Gottlieb Weisser (1779-1815, deutscher Bildhauer) abnehmen ließ kleiner Sockel neben Herme: für Betrachter, ist dann auf gleicher Augenhöhe m. Goethe zum Cockring: D. Zeiten kehren nie wieder,//Steif sind all meine Glieder//Bis auf eins. (Goethe) hermes-wolpertinger-k.jpg Verbannt!, Ann Cotten: Metamorphose weiblicher Hauptfigur Ann zu übergroßen antiken Herme Wie zu sehen, kann d. Penis über eine im Innenraum verlaufende Treppe erstiegen werden. Nimmt man […] als Maßstab, ist d. ganze Herme etwa 23 Meter hoch u. d. Penis 13 Meter lang. D. Herme setzt sich unter d. Erdboden fort. D. Hoden sind kilometerbreite Pilzgeflechte u. verfügen über eine Verbindung zum Internet. (Peter Groenewold ) Geradenbild geradenalphabet-k.jpg Geraden-Alphabet weiter bearbeitet Größenverhältnisse berechnet Nur Großbuchstaben, allerdings 50% verkleinert statt Kleinbuchstaben
Gipsabdruck von Hinterkopf und Auge
Gipsabdruck v. Hinterkopf u. Auge

Herme Gipsabdruck Abdruck v. Hinterkopf heute Vorder- u. Rückteil zusammenfügen Augenpartie versucht, aber kein gutes Ergebnis gipsbinde20.png später wie Ohren auch per Hand formen (m. lufthärtender Modelliermasse oder Ton, n. gebrannt) Winston Churchill "Zum Zeitvertreib. V. Lesen u. Malen." Schüler v. Paul Cézanne : versuchen Meer m. zahllosen einzelnen Punkten u. kleinen rautenförmigen Farbtupfern darzustellen Jeder dieser kleinen Farbpunkte trägt jetzt seinen Part z. Gesamtwirkung b.. Einzeln n. sichtbar, geht v. ihm eine starke Strahlung aus, d. d. Auge wahrnimmt, ohne d. Ursache zu erkennen. Sie haben d. Bildkunst wieder eine neue joie de vivre eingehaucht, u. d. Schönheit ihrer Werke atmet Frohsinn u. schwebt in glitzernder Luft. Whistler soll in seiner Malschule in Paris Schüler angehalten haben, Modell im Erdgeschoss zu betrachten u. immer höhere Stockwerke zum Zeichnen zu wählen […] deutlich, wie enorm wichtig ein geübtes, genaues u. nachhaltiges Gedächtnis für einen Künstler sein muss. Überlassen Sie d. wunderbaren Vorgang d. Komposition u. Schöpfung eines Bildes d. Meistern d. Kunst, d. sich m. lebenslanger Hingabe darin geübt haben. Gehen Sie hinaus in d. Sonne u. seien Sie glücklich m. d., was Sie sehen.
Selbstporträt mit Gipsmaske
Selbstporträt m. Gipsmaske
Entwurf für Herme, Klassenraum
Entwurf für Herme, Klassenraum
Herme mit Hermes-Kopf, Ende 2. Jh. - 1. Jh. v. Chr., möglicherweise auch frühkaiserzeitlich, Foto © Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Herme m. Hermes-Kopf, Ende 2. Jh. - 1. Jh. v. Chr., möglicherweise auch frühkaiserzeitlich, Foto © Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Doppelherme, Rom, Vatikanische Museen
Doppelherme, Rom, Vatikanische Museen

Kunst 1 0
Friedrich Fröhlich, hatte Spaß Herme Gipsabdruck Kopfabformung m. Gipsbinden Gipsbinden, 2-3 Rollen 6cmx300cm für Gesicht u. Schulterbereich Klarsichtfolie für Kopfhaar Schüssel m. lauwarmen Wasser Vaseline (1) Kopfhaar m. Klarsichtfolie bedeckt (2) Gesicht großzügig m. Vaseline eingeschmiert (3) Gipsbinden in Streifen geschnitten Gipsbinden auf Gesicht aufgelegt gipsbinde9.png wenn alleine arbeiten, dann evtl. Bereiche nacheinander bearbeiten u. zum Schluss zusammensetzen (Augen u. Nasenbereich großzügig frei lassen) wenn Gipsbinden-Schicht dünn u. Kopfform gut erkennbar: Negativform als Positivform verwenden, nachbearbeiten oder Innenbereich m. Vaseline einschmieren u. Positivform gießen, etwas aufwendiger Gesichtsform sehr gut erkennbar, direkt als Positivform verwenden Innenbereich später noch m. Pappmaché u. zerknülltem in Kleister getränkten Papier füllen getrocknete Gipsbinden lösen sich fast v. selbst v. d. Haut HGB Rundgang 2017 mein Kopf als Herme im Klassenraum herme-klassenraum-k.jpg Höhe: bis z. Decke, Kopf durch Höhenunterschied zum Betrachter kaum mehr erkennbar Titel evtl.: "D. Künstler" Säule aus 1m-langen Holz/MDF-Modulen zusammengesetzt im oberen Bereich an einer Wand durch Metallstab stabilisiert zukünftig: Säule evtl. m. (1) gesägten Öffnungen, dahinter Arbeiten (2) A4-Blätter bis oben hin drangeklebt (Kinderzeichnungen oder Standpunkt-Texte) (3) Lautsprecher bis oben m. meinen auditiven Äußerungen b. Originalgröße = Abformgröße: rund 16cm Gesichtbreite + 9,5cm je Seite = 35cm Breite Herme Tiefe zwischen 25-35cm Herme siehe Nietzsche -Herme ursprünglich Steinhaufen (hermaion) z. Markierung v. Wegen später Wegegott Hermes an Kreuzwegen m. Phallus u. Armansätzen Signalwirkung für Gebietseigentum im 5. Jahrhundert v. Chr. auch andere Götter in dieser Form in archaischer Zeit (750-500 v. Chr) auch kleine Versionen als häusliche Kultobjekte herme-k.jpg Porträtkopf als Herme oft Gegenstand öffentlicher Darstellung u. Repräsentation Hermenfrevel 415 v. Chr. neben Politikern auch Hermen v. Philosophen u. Dichtern doppelherme-k.jpg Doppelherme: 2 Köpfe jeweils m. Hinterkopf d. anderen verbunden Porträt-Herme u. Porträt-Büste bis heute als Würdigung an öffentlichen Orten oder Gebäuden aufgestellt Material häufig teurer italienischer Carrara-Marmor
Friedrich Fröhlich, Import Export
Friedrich Fröhlich, Import Export

Kunst 0 1
friedrich-froehlich-import-export-k.jpg Friedrich Fröhlich, kein Künstler Standpunkt Ich habe einen Arbeitsraum, so wie es Künstler mögen. Ich habe Pinsel u. Farbe, so wie sie Künstler besitzen. Ich habe eigene Arbeiten, so wie sie Künstler machen. Ich habe auch Themen, d. Künstler für ihre künstlerische Arbeit bearbeiten. Ich habe alles u. mache vieles was Künstler haben u. machen. Aber irgendwie fühle ich mich n. als Künstler. Wie fühlt sich Künstler-sein an? Friedrich Fröhlich, träge Standpunkt Ich WILL Künstler sein!
Notizen, unbearbeitet
Notizen, unbearbeitet
Muzeul Colecțiilor de Artă, Bukarest
Muzeul Colecțiilor de Artă, Bukarest

Ausstellung Muzeul Colecțiilor de Artă Bukarest notizen-m.jpg kunstmuseum-bukarest2-k.jpg (Notizen ohne Bearbeitung, ohne Fotos da 100 Leu Fotoerlaubnis verlangt) "In gradina" (In the garden), Kimon Logbi(?) (1873-1952) "Femei in mina", Max Hermann Maxi "Leabia Cutesau Storck"(?), Skulptur, Frederic Storck Glänzen in Augen durch kleinen Vorsprung innerhalb Augenlider Petre Lorgulescuyor(?), "Natura statica" m. Utensilien d. Künstlers selber machen als Fotocollage Einzelteile unterschiedliche Perspektive u. Größe abfotografieren "Nord", Albert Dov Sigal (1912-1970) Fotocollage m. meinem Rücken machen lebensgroß, Beine angewinkelt "Cap de fetita cu bröbaada ne agra"(?), Nicolae Tonitza, 1929 "Tonika Fetita padurarului"(?) (alle schwarze Augen, verhüllt) Serbana Dragoescu, "Compozitie", 1973 meine Gedanken zu Geradenbildern auf Papier plotten in Geraden-Schrift Alphabet auf Papier in Geradenform aufschreiben u. danach programmieren siehe Keilschrift "chair with cross", 19. Jahrhundert Schattenstuhl (m. meinem Rücken-/Hinterkopfprofil) b. Alberti herstellen Corneliu Baba, "Dublu portret", 1986 Pieta: er u. seine Frau(?) tauchen m. auf verwendet ein Motiv (immer selbe Perspektive) für mehrere Bilder Alexandru Cuiaurencu(?), "Natura statica au floare", 1935(?) Lucia d.. Balacescu(?), "Peisj moldovenese"(?) (Moldavian Landscape) dicke Striche, starke Farben, kindlich? Mircea Marosin, "Echo" (aus Ovids Metamorphosen)
Muzeul Național de Artă al României, Bukarest
Muzeul Național de Artă al României, Bukarest
The Adoratio of the Shepherds, El Greco
The Adoratio of the Shepherds, El Greco
The Martyrdom of St. Maurice and the Ten Thousand Thebans, El Greco
The Martyrdom of St. Maurice and the Ten Thousand Thebans, El Greco
Originea artei picturii (The Origin of Painting), Matias de Arteaga (ca. 1633-1703)  (siehe auch )
Originea artei picturii (The Origin of Painting), Matias de Arteaga (ca. 1633-1703) (siehe auch )
Flowers bouquet, Jan Brueghel the Elder
Flowers bouquet, Jan Brueghel the Elder
Muzeul Național de Artă Contemporană, Bukarest
Muzeul Național de Artă Contemporană, Bukarest

Ausstellung Muzeul Național de Artă al României Bukarest kunstmuseum-bukarest-k.jpg mittelalterliche u. moderne Sammlungen rumänischer Kunst, internationale Kunstsammlung (100 Leu für Fotoerlaubnis verlangt) Francesco Squarcione (1397-1468) "Virgin and child", sehr altes verbrauchtes Marien(?)-Gesicht Luca Signorelli (ca. 1441-1523) "Scenes from the Life of Saint Athanasius […]" sehr langes Bild, erzählt Geschichte, für Kinderzeichnungen merken Adorrnirea Flicoarei, "The Domition of the Virgin", Hochrelief, Figuren richtig ausgearbeitet, 1 Stück Holz? Rastignirea (The Crucification), Tempera pe lemu Bild gekrümmt, dadurch Jesus als Mittelpunkt plastisch in Vordergrund gerückt gekrümmte Oberfläche für Geradenbild ausprobieren elgreco-bukarest-k.jpg elgreco-bukarest2-k.jpg originofpainting.jpg Aegidius Sadeler (ca. 1570-1629), "Hall in the Hradcay Palace" untere Bilderrahmen-Leiste m. Schräge inkl. Raumlinien bruegele-k.jpg Pieter Brueghel the Younger, The Four Seasons [ab hier Notizen n. weiter bearbeitet] Paul Signoc Gate (Saint-Tropaz), 96 High Throne oldavia, Holz Ion Negulia (1812-1851), Biserica din Campulung, 1837, n. zu Ende gemalt, Vorskizze sichtbar C.D. Rosenthal (1820-1851), Vanitas, 1848 Gheorghe Ioand, "Interior de atelier" Theodor Amian, In atelierul artistului, dupa 1883 Aman "Primcl atelier al pictorului, Paris 1852 Merica Ramniceanu, Portret de femeie, 1930-1937, wie Picasso Warum in orthodoxer Kirche Porträts oft nur m. gemalten Gesicht, Rest m. Silber(?) verhüllt? Ausstellung Muzeul Național de Artă Contemporană Bukarest gegenwartskunst-bukarest-k.jpg Diplom im Klassenraum (1) Wand m. vielen A4-Ausdrucken Standpunkte u. Lautsprecher m. Aufnahmen Gedanken (2) Wand m. 2-3 Geradenbildern, Kinderzeichnungen, verhüllten Arbeiten (3) lange Papierrolle m. frfr-Notizen mitten im Raum, hängt v. Decke Notizen v. Diplomtag u. kurz davor: täglich erweitern, Klebeband u. Scheere liegen lassen Schnur-Idee (m. Fotoabzügen v. Geradenbildern) im Klassenraum testweise umsetzen
Primordial Earth, Bio Portraet 1, Ile Stefi
Primordial Earth, Bio Portraet 1, Ile Stefi
Primordial Earth, Bio Portraet 5, Ile Stefi
Primordial Earth, Bio Portraet 5, Ile Stefi
Selfie from the past, 150x150x5cm, Ile Stefi
Selfie from the past, 150x150x5cm, Ile Stefi

Ausstellung Ile Stefi "Of the Earth", Kube Musette, Bukarest Ile Stefi (*1969 in Bukarest) The return to prime matter is a plunge into the unknown of many details ile-stefi1-k.jpg Quelle d. ersten Farben m. einfachsten Mitteln d. Menschen darstellen, in Natur festigen ile-stefi2-k.jpg erinnert an Höhlenmalerei / Handabdrücke, nur m. Erde auf Leinwand statt Farbpigmente auf Stein ile-stefi3-k.jpg warum teilweise farbige Flächen hinter Sand mir n. erklärbar (schaut schöner aus, bringt aber n. mehr)
adio, 2016, Reflexion Farbe auf Wand, Goache auf Wellpappe, 700x160cm, Evgenij Gottfried
adio, 2016, Reflexion Farbe auf Wand, Goache auf Wellpappe, 700x160cm, Evgenij Gottfried

Klasse +1 Mark +0
Werkstatt Holzwerkstatt notiert im Wintersemester b. Alberti weiteren Flügeltürrahmen herstellen ersten Flügeltürrahmen hinten m. Holzplatte verstärken Arbeit muss eigentlich n. m. Glas geschützt werden zwingt sogar zum Schließen leichte Erhebung b. Blättern einplanen (damit Blätter auch in d. Flügeltüren bewusst gesetzt wirken) Paravent bauen (für Kinderzeichnung) Narziß u. Goldmund Kunstbegriff Denn wenn d. Schönheit jener unnennbaren Dinge [wie Goldgeleucht unterm Wasser] ohne jede Form war u. ganz nur aus Geheimnis bestand, so war es ja b. Werken d. Kunst gerade umgekehrt, sie waren ganz u. gar Form, sie sprachen vollkommen klar. Nichts war unerbittlich klarer u. bestimmter als d. Linie eines gezeichneten oder in Holz geschnittenen Kopfes oder Mundes. Es wurde ihm n. klar, wie es möglich sei, daß d. denkbar Bestimmteste u. Geformteste ganz ähnlich auf d. Seele wirke wie d. Ungreifbarste u. Gestaltloseste […] weil sie d. Verlangen nach Höchstem erweckten u. es doch n. erfüllten, weil ihnen d. Hauptsache fehlte: d. Geheimnis. (Narziß u. Goldmund, Hermann Hesse) Schatten (wegen Gespräch gestern m. Evgenij über seine Installationen ) adio-k.jpg Schatten in Theorie schwarz, da v. Lichtquelle abgestrahlte Photonen n. um Objekt herum gehen Farbe d. Lichtquelle unerheblich für Farbe d. Schattens Reflexionsmaterial (wie andere Objekte) reflekiert jedoch Farbe ihres Körpers deshalb Schattenbereich je nach umgebenden Objekten gefärbt
Kindliche Zeichnung, A0, 31
Kindliche Zeichnung, A0, 31

notiert Museen in Bukarest aufsuchen (1) Muzeul Național de Artă al României, Calea Victoriei, 49-53, Mi-So 11-18 (2) Muzeul Național de Artă Contemporană, Am Palast d. Volkes, Mi-So 10-18 (3) Muzeul Colecțiilor de Artă, Calea Victoriei 111, Sa-Mi 11-19 Narziß u. Goldmund Kunstkritik Goldmund gehörte n. zu jenen unseligen Künstlern, welche wohl hohe Gaben haben, zu ihrer Äußerung aber nie d. rechten Mittel finden. […] welche aber n. d. Weg finden, sich dieser Bilder wieder zu entäußern u. sie z. Freude d. anderen herauszustellen u. mitzuteilen. Solange eine Arbeit ihn fesselte, ihm schwierige Aufgaben stellte oder ihn seiner Fertigkeit bewußt u. froh werden ließ, war er ein eifriger Arbeiter. […] vielmehr war es d. andere, es war Narziß, d. sich seiner Künstlerhände bediente, um aus d. Vergänglichkeit u. Veränderlichkeit d. Lebens herauszutreten u. d. reine Bild seines Wesens darzustellen. Ach, dass aus Menschenhänden doch einzig solche Kunstwerke hervorgehen möchten, solche heilige, notwendige, v. keinem Wollen u. keiner Eitelkeit befleckte Bilder! D. Kunst war eine Vereinigung v. väterlicher u. mütterlicher Welt, v. Geist u. Blut Alle jene Kunstwerke, d. wahrhaft erhaben u. n. nur gute Gauklerstückchen, sondern v. ewigen Geheimnis erfüllt waren […] hatten dies gefährliche, lächelnde Doppelgesicht, […] dies Beieinander v. Triebhaftem u. reiner Geistigkeit (Narziß u. Goldmund, Hermann Hesse) m. Evgenij -Gottfried-Kunsttransport Flügeltürarbeit, Papprollen, verhüllte Arbeiten v. Hochschule in Arbeitsraum gefahren (20 Euro) Testbild Öl auf Leinwand zerstört, Zwischenzustand m. freier Bandage(?) interessant Kinderzeichnung kinderzeichnung9-m.jpg in A0 m. 16 A4-Blättern umgesetzt Motiv in A4 neben Emma am Esstisch entstanden (in A4 allerdings obere Figur n. kindlich genug gezeichnet)

Narziß u. Goldmund Relevanz d. Kunst […] während sein v. Künstler geschaffenes Bild immer unverwandelbar d. gleiche bleibe. / Vielleicht, dachte er, ist d. Wurzel aller Kunst […] d. Furcht vor d. Tode. Wir fürchten ihn, wir schauern vor d. Vergänglichkeit, m. Trauer sehen wir immer wieder d. Blumen welken […] u. spüren im eigenen Herzen d. Gewissheit, daß auch wir vergänglich sind u. bald verwelken. Wenn wir nun als Künstler Bilder schaffen […] so tun wir es, um doch irgend etwas aus d. großen Totentanz zu retten […]. (Narziß u. Goldmund, Hermann Hesse) Kinderzeichnung Körpergrößen Kinder im Verhältnis zum A4-Blatt 0-12 Monate: 40-80cm 1-2 Jahre: 81-92cm 3-4 Jahre: 93-104cm 5-6 Jahre: 105-116cm 7-8 Jahre: 117-128cm 9-11 Jahre: 129-146cm A4-Blatt: 21.0x29.7cm meine Größe: 180cm im Verhältnis zu 40cm-Kind (0 Monate): 40 -> 21; 1 -> 0.53; 180 -> 94.5cm = 94.5x1336.5cm (4.5 x größer), rund A0 (84.1x118.9cm) im Verhältnis zu 100cm-Kind (4 Jahre): 100 -> 21; 1 -> 0.21; 180 -> 37.8cm = 37.8x53.5cm, rund A2 (42.0x59.4cm) im Verhältnis zu 150cm-Kind (11 Jahre): 150 -> 21; 1 -> 0.13; 180 -> 23.8cm = 23.8x33,7cm, rund A4 (meine Größe) b. Kritzelzeichnungen: A0 verwenden (Doppel-A0 wenn Kind A3-Blatt bekäme) b. erkennbaren Motiven: A0-A2 b. Geschichten: A3-A4
Kritzel ohne Bedeutung/Benennung (gezeichnet nach Vorlage von Mädchen, 4;7 Jahre), Buntstift und Filzstift auf Papier, 21.0x29.7cm, 31
Kritzel ohne Bedeutung/Benennung (gezeichnet nach Vorlage v. Mädchen, 4;7 Jahre), Buntstift u. Filzstift auf Papier, 21.0x29.7cm, 31
Kombination benannter und unbenannter Elemente (Junge, 4;8 Jahre)
Kombination benannter u. unbenannter Elemente (Junge, 4;8 Jahre)
Beschreibung der Lebenswelt (Mädchen, 5;6 Jahre)
Beschreibung d. Lebenswelt (Mädchen, 5;6 Jahre)
Komposition – fiktive Darstellung (Mädchen, 5;3 Jahre)
Komposition – fiktive Darstellung (Mädchen, 5;3 Jahre)
Komposition – fiktive Darstellung (Mädchen, 5;3 Jahre)
Komposition – fiktive Darstellung (Mädchen, 5;3 Jahre)

Kinderzeichnung Rekonstruktion d. kommunikativen Bedeutung v. Kinderzeichnungen: Typen kindlicher Bildproduktion, Rita Balakrishnan, Heike Drexler u. Elfriede Billmann-Mahecha 1011 Zeichnungen v. Vorschulkindern videographiert Ausgangspunkt d. Typenbildung: Analyse v. Zeichenprozess, Endprodukt u. Erklärungen d. Kindes kindliche Darstellungsabsichten: (1) Einfache Darstellungen Intention z. grafischen Abbildung dominiert (2) Beschreibung v. Weltwissen eigene Vorstellungen werden zum Ausdruck gebracht u. erklärt (3) Erzählbilder (Fantasie-)Geschichte wird entwickelt u. erzählt Typ 1 überwiegt im jungen Vorschulalter D. Zusammenspiel v. Zeichnung u. Sprache Verhältnis d. Zeichnung z. Verbalisierung kaum systematisch verfolgt Sprache: (1) begleitende Aussage d. Kindes zu d. Bild (2) Zeichnung als Ganzes als zeichnerisch-bildliche Ausdrucksform zu verstehen, d. sprachlich interpretiert wird bekannte entwicklungsbezogene Systematisierung v. Kinderzeichnungen: Georges-Henri Luquet (1876-1965), Anfang 20. Jhd. Martin Schuster ("Psychologie d. Kinderzeichnung") sieht 3 Entwicklungsphasen (1) Kritzelphase (2) Schemaphase (3) Versuch d. realistischen Zeichnung Siegfried Levinstein ("D. Kind als Künstler") Sprache als Funktion d. Zeichnung selbst Zeichnung würde v. jungen Kindern als Sprachersatz benutzt ginge n. um exakte Darstellung oder um ästhetisches Gefühl zum Ausdruck zu bringen Luquet bezeichnet Kinderzeichnung als nutzlos, diene keinem Zweck aktuelle Abhandlungen gehen auf (vermeintliche) Aufdeckung Persönlichkeit oder traumatischer Erfahrungen ein Typologie v. Kinderzeichnungen B. Untersuchung Kindergartenkinder beim Zeichnen beobachtet, m. Eigendynamik, ohne Intervention für kontextsensitive Interpretation: u.a. Entwicklungskontext, Vorlieben u. Interessen, generelles Malverhalten in Auswertung einbezogen Typen u. ihre Subkategorien zu (1) Einfache Darstellung (a) Kritzel ohne Benennung/Bedeutung m. einer Farbe oder mehreren Stiften unerkennbare Formen b. Nachfrage: "weiß ich nicht" (siehe Emma) Häufig scheint auch d. Freude am Malen selbst, am Spuren-Hinterlassen oder am Gestalten d. Blattes zu dominieren. kinderzeichnung4-m.jpg (b) einzelne Elemente/Darstellungen oder Zusammenschau mehrerer Elemente ohne Beziehung zueinander einzelne Häuser, Menschen, Tiere, Sonnen (c) Kombination benannter u. unbenannter Elemente kinderzeichnung5-k.jpg (d) Muster b. Nachfrage als Schönes, Buntes bezeichnet Experimentieren m. Farben u. Formen zu (2) Beschreibung v. Weltwissen Erklären d. Welt aus kindlicher Perspektive Es scheint, als wolle d. Kind m. seiner Zeichnung mitteilen, was es weiß, wie es sich d. Welt vorstellt oder wie seine eigene, konkrete Umgebung aussieht. (a) Gegenstandswissen, Vorstellungsgehalte (b) Beschreibung d. Lebenswelt kinderzeichnung6-k.jpg direkte soziale oder dingliche Umwelt (wie Kinderzimmer oder Zoobesuch) (c) Komposition - einfache Situationsdarstellung (d) Komposition - fiktive Darstellung kinderzeichnung7-k.jpg beziehen sich auf Fantasie- oder Märchenwelten zu (3) Erzählbilder (a) isolierte Erzählung, lineare Erzählung oder strukturierte Erzählung (b) fiktiv kinderzeichnung8-k.jpg (c) Vorstellungsgehalte (d) Lebensweltbezug Merkmalsraum d. Typen

Vorlesungsverzeichnis (4) Neuere Positionen d. Kunsttheorie, Marc Rölli Mittwochs 11:00-13:00, 3.05, Beginn 12.10.2016 Kunsttheorie: (a) D. offene Kunstwerk (1962), Umberto Eco (b) The Transfiguration of the Commonplace (1981), Arthur C. Danto unterschiedliche aktuelle Positionen d. Kunsttheorie werden untersucht Arbeiten v. Jacques Rancière Positionen d. sog. 3. Generation d. Frankfurter Schule (Menke, Seel) Bezugnahme v. Kunst auf Forschung (evtl. unverständlich für mich, dennoch Einführungsveranstaltung besuchen) Kinderzeichnung Wolfskind bzw. Wilde Kinder Wie würden Kinder zeichnen, d. n. v. Erwachsenen beeinflusst werden (wie Sonnenstrahlen b. Sonne)? wachsen in jungen Jahren isoliert v. anderen Menschen auf erlerntes Verhalten unterscheidet sich v. normal sozialisierten Kindern Berichte über Kinder d. v. Wölfen, Hunden oder Bären gepflegt wurden, v. Wissenschaf oft angezweifelt Fälle seit 1344 bekannt Fundalter bis 27 Jahre Bsp. Entwicklung "Victor v. Aveyron" (m. 9 Jahren aufgefunden): lernte einfache Haushaltstätigkeiten zu verrichten u. menschliche Regungen zu zeigen, sowie einige Worte zu schreiben
Gelbe Nonnen, Tapete/Dispersionsfarbe, 106x304cm, Klaus Mücke
Gelbe Nonnen, Tapete/Dispersionsfarbe, 106x304cm, Klaus Mücke
Hafen Bremen, 1989, Papier/Dispersionsfarbe, 43x61cm
Hafen Bremen, 1989, Papier/Dispersionsfarbe, 43x61cm
Zauber, 1989, Papier/Dispersionsfarbe, 43x61cm
Zauber, 1989, Papier/Dispersionsfarbe, 43x61cm
o.T., 1992, Papier/Filzstift, 29.5x40.0cm, Gerd Maron
o.T., 1992, Papier/Filzstift, 29.5x40.0cm, Gerd Maron
o.T., 1990, Packpapier/Tusche, 39.0x57.5cm, Bruno Ophaus
o.T., 1990, Packpapier/Tusche, 39.0x57.5cm, Bruno Ophaus
o.T., 1990, Papier/Bleistift, Buntstift, 30.5x43.0cm, Bruno Ophaus
o.T., 1990, Papier/Bleistift, Buntstift, 30.5x43.0cm, Bruno Ophaus
o.T., Papier/Bleistift, Deckfarbe, 30.0x41.5cm, Bruno Ophaus
o.T., Papier/Bleistift, Deckfarbe, 30.0x41.5cm, Bruno Ophaus
o.T., Papier/Blei-, Bunt-, Filzstift, 30.5x37.5cm, Gerd Schippel
o.T., Papier/Blei-, Bunt-, Filzstift, 30.5x37.5cm, Gerd Schippel
o.T., 1987, Papier/Deckfarbe, 42x61cm, August Vibert
o.T., 1987, Papier/Deckfarbe, 42x61cm, August Vibert
o.T., 1987, Papier/Bleistift, Deckfarbe, 33x35cm, August Vibert
o.T., 1987, Papier/Bleistift, Deckfarbe, 33x35cm, August Vibert
Reinhold im Boot, 1987, Papier/Filzstift, 30.5x43.5cm, Reinhold Wlotzka
Reinhold im Boot, 1987, Papier/Filzstift, 30.5x43.5cm, Reinhold Wlotzka
o.T., Papier/Filzstift, 30.5x43.5cm, Reinhold Wlotzka
o.T., Papier/Filzstift, 30.5x43.5cm, Reinhold Wlotzka

Psychiatrie u. Kunst (7) Klaus Mücke muecke-k.jpg malt überall u. m. Allem auf Allem hauptsächlich großflächige Arbeiten muecke2-k.jpg Ordnet um Hauptmotive viele andere Motive Hauptmotive = u.a. Herr u. Frau, Apfel u. Apfelbaby, Herr u. Frau Schlagzeug, Tante Lene Nebenmotive = u.a. Luftballon, Lutscher, Fahne, Kreuz, Waschbecken, Regenschirm, Fische muecke3-k.jpg Motive wiederholen sich ständig teilweise fast unendliche Bildreihen (siehe Gelbe Nonnen) (8) Gerd Maron Schriftstück Wie ich arbeite Früh Morgens nie ganz nüchtern [d.h. ohne Getränk (Kaffee) u. Smoke] Nicht vorm Rasieren. / Erst d. Werkzeug in d. Hand u. dann m. Elan u., mehr oder weniger, spontan! Mann könnte sagen: Auf's gerade Wohl. Am liebsten bunt. Ab u. zu fallen mir neue Techniken ein: wie Aquarell m. Filzstift. / Jeden Tag, wenn möglich, immer wieder neue, originelle Originale u. Phantastisches maron-k.jpg Linien umgrenzende Flächen Flächen m. strenger oder lockerer Struktur gefüllt (9) Bruno Ophaus ophaus1-k.jpg nach 40 Jahren im Haus Kannen 1983 m. Zeichnen angefangen anfänglich m. Vorlagen gearbeitet (Tiergestalten wie Dinosaurier oder Enten nach Tierkundebücher) ophaus2-k.jpg Wiederholung wie b. Klaus Mücke anscheinend wichtig Was bewirkt wiederholtes Darstellen eines Motivs? Ist es ein sich d. Gegenwart eines Motivs überzeugen? Sicher sein, dass es wirklich existiert? Eine verzeitlichte Darstellung? ophaus3-k.jpg (10) Gerd Schippel schippel-k.jpg Bildschrift: D. Jesus Krisdus hat Deuchfall / Ich daf nix meer essen wal d. Jesus Krisdus Deuchfall hat / Nachtz um 12 hat d. Jesus Krisdus Deuchfall schreibt auf, was ihn bewegt, malt dazu (Ärger / Liebe zu Mitpatienten, Gedanken u. Gefühle zu Alltagserlebnissen) (11) August Vibert vibert1-k.jpg anfänglich aus Kreisen u. Quadraten Formen gebildet reihte sie in Zeilen auf Blättern aneinander (wieder Wiederholung als unbewusst gesetztes Thema!) Lieblingsmotive neben Häusern u. Bäumen: Vögel, Kühe u. Pferde (Erinnerungen an auf Bauernhof verlebte Zeit) vibert2-k.jpg (12) Reinhold Wlotzka wlotzka1-k.jpg wlotzka2-k.jpg verkleidet sich gerne, tanzt, singt, spielt auf Mundharmonika vor skizziert meistens m. Filzstift Strichzeichnungen stellt Personen u. Dinge d. Alltags zusammen, karikiert Mitmenschen zeichnet sich immer wieder selber in verschiedenen Rollen, schreibt seinen Namen dazu
Signatur von Karl Bergenthal oder Bildunterschrift (keine weiteren Informationen zum Hintergrund gefunden)
Signatur v. Karl Bergenthal oder Bildunterschrift (keine weiteren Informationen zum Hintergrund gefunden)
o.T., 1993, Papier/Filzstift, Farbstift, 43x61cm, Karl Bergenthal
o.T., 1993, Papier/Filzstift, Farbstift, 43x61cm, Karl Bergenthal
Tom Duli, Leinwand/Dispersionsfarbe, 120x120cm, Peter Boenicke
Tom Duli, Leinwand/Dispersionsfarbe, 120x120cm, Peter Boenicke
Karneval, 23.2.1987 gezeichnet angefangen, 22.1.1988 (beendet), Papier/Filzstift, Deckfarbe, 39.5x55.0cm, Robert Burda
Karneval, "23.2.1987 gezeichnet angefangen", 22.1.1988 (beendet), Papier/Filzstift, Deckfarbe, 39.5x55.0cm, Robert Burda
Zigaretten, 1993, Papier/Wachskreide, 43x61cm, ?den .10.2.1993? / ?Hans-Jürgen Fränzer?, Hans-Jürgen Fränzer
Zigaretten, 1993, Papier/Wachskreide, 43x61cm, "?d. .10.2.1993? / ?Hans-Jürgen Fränzer?", Hans-Jürgen Fränzer
Bild 1, 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30.7x43.3cm, Hans-Georg Kastilan
Bild 1, 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30.7x43.3cm, Hans-Georg Kastilan

Kunst 1 0
Standpunkt Geradenbild Kinderzeichnung 2016-08-23.mp3 Nachtrag: b. Patienten wird oftmals Hilfestellung gegeben ich weiß nicht, inwiefern Kursleiter auf Stil u. Inhalt Einfluss haben Vorlesungsverzeichnis WS 16 notiert entweder noch n. fertig zusammengetragen oder dieses Semester sehr wenige Kurse Bildmusik u. Plastisches Gestalten leider am Dienstag (Klassentreffen) Bildmusik versuchen dennoch zu besuchen (ohne Vortrag, nur als Zuhörer) (1) D. Zeitkapsel, Projekt, Alba D'Urbano Andy Warhol: nannte Dinge, d. er n. vergessen wollte als Leftover, legte sie in Zeitkapseln in Archiven befinden sich materielle u. sichtbare Dokumente v. Ereignissen Ausgangspunkt für Rekonstruktionen v. Vergangenheit Erzählungen u. Narrationen nehmen unterschiedlichste mediale Formate an Was nehmen wir in d. Archiven auf u. welche Bedeutung geben wir diesen Dingen, Ereignissen, Prozessen dadurch? (2) Bildmusik, Dieter Daniels u. Jan Thoben Seminar, Dienstag 14:00-18:00, Raum: 3.04, 14-täglich ungerade Wochen, Beginn: 11.10.2016 seit Antike stehen Malerei u. Musik in Wechselbeziehung in Renaissance diskutierte man Wettstreit d. Künste als Paragone Seminar untersucht Themenfeld anhand v. Theorien u. künstlerischen Praktiken Bsp. Richard Wagner u. Max Klinger suchten idealisiertes Gesamtkunstwerk Anfang 20. Jhd. Moderne Musik u. abstrakte Malerei hatten Interesse an Klangfarben u. Farbklängen (Arnold Schönberg, Wassily Kandinsky, Francis Picabia, Robert Delaunay) in 2. Hälfte 20. Jhd. entstehen Kollaborationen v. Komponisten u. bildenden Künstlern (John Cage, Jasper Johns, Robert Rauschenberg) elektronische Medien ermöglichen hybride Künstlerlaufbahnen (Nam June Paik, Laurie Anderson, Carsten Nicolai) Motive wie Johann Sebastian Bach’s Kunst d. Fuge spiegeln sich in Formensprache d. Moderne (František Kupka, Georges Braque, Paul Klee) u. aktuell in Zeichnung u. Malerei (Jorinde Voigt, Ute Pleuger, David Schnell) Klangkunst (Max Neuhaus, Bernhard Leitner, Christina Kubisch) skulpturale’ Musik (Terry Fox, Brian Eno, Ari Benjamin Meyers) (3) Plastisches Gestalten I / Kopf-Intensivkurs, Steffen Bachmann Wahlpflichtkurs, Dienstag 10:00-17:00, wöchentlich, Bildhauerwerkstatt Trufanowstraße, 11.10.2016-6.12.2016 Einführung in bildhauerisches Denken u. Arbeiten modellieren Kopf nach Modell beobachten formaler u. anatomischer Zusammenhänge Psychiatrie u. Kunst Patienten d. Alexianer-Krankenhaus, Münster (1) Karl Bergenthal (1993 55 Jahre alt), Down-Syndrom bergenthal-signatur-k.jpg m. 15 in Kinder- u. Jugendpsychiatrie aufgenommen, später weitere Einrichtungen, ab 1957 im Alexianer-Krankenhaus spricht schwer verständlich beim Malen u. Theaterspiel Ausdrucksfähigkeit gefunden durch Kunsttherapie innere Ordnung, Selbstversicherung, Selbstbewusstsein, Stabilität für Zusammenleben bergenthal-k.jpg Farbe wichtiges Element: "o.T.", Papier/Buntstift, Ölkreide, 31x43cm zuerst Umrisszeichnungen, benennt er als Haus, Mensch, Blume, Hexe, Baum (erinnert an Kinderzeichnungen) "o.T.", Papier/Ölkreide, 31.5x43.0cm Übermalungen erzeugen Transparenz u. Vielschichtigkeit sonnig leuchtende Farben spiegeln […] gemütvolle u. zugewandte Persönlichkeit wieder (2) Peter Boenicke zeitweise völlig z.ückgezogen freundliche u. humorvolle Primärpersönlichkeit durch Kunsttherapie hervorgetreten zeichnete u.a. Tiere u. Menschen m. verdrehten Gliedern boenicke-k.jpg Häuser u. Bäume m. verkehrten Ansichten große Fahrzeuge m. kleinen, kleine m. großen Rädern (3) Robert Burda seit 1976 in Maltherapie, seit 1984 in Kunsttherapie fängt m. Zeichnung an, hebt Einzelheiten m. Farbe hervor eidetische Veranlagung (v. sehr genauer, anschaulicher Erinnerung) kann sich über Situation erheben, malt aus Vogelperspektive tritt selber in Szenen vor Zeichnungen m. zeitlichem u. räumlichen Abstand zum Dargestellten entstanden schreibt Namen hin, als wollte er sagen: Ich bin dabeigewesen burda-k.jpg Karneval-Szene: Kreis v. 18 Mann, Nr. 19 Bewegungstherapeutin, Zuschauer hinten an Tischen (4) Hans-Jürgen Fränzer Ich hab' d. Welt gemacht. War viel Arbeit! fraenzer-k.jpg neben alltäglichen Dingen wie Kaffee, Zigaretten u. Geld auch Tiere, Menschen, Himmelskörper versichert sich durch Wiederholung aufs Neue v. Vorhandensein d. Motive Signieren u. Datieren immer wiederkehrende Vergewisserung seiner selbst u. d. Zeit, in d. er lebt Hübsch, nicht? (5) Hans-Georg Kastilan kastilan-k.jpg "Westerwald", 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30.7x43.3cm "Flugzeugträger", 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30.7x43.3cm 20 abgezählte Blätter werden auf Stapel gelegt u. nacheinander ohne Unterbrechung bemalt Reise durch Zeit u. Raum wird in zeichnerischer Kurzschrift festgehalten Biographisches wird ovn Hans-Georg Kastilan durch auf d. Wesentliche reduzierte Symbole zu allgemein Bedeutsamem (6) Josef König, taubstumm "o.T.", 1990, Papier/Wachskreide, 43x61cm, Josef König freundlicher u. zufriedener Mensch, fröhlicher Natur verfolgt häufig draußen Geschehen auf Krankenhausgelände fegt, hält Ordnung im Stationsgarten, kümmert sich um Stationshund Moppel
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42.0x59.4cm, 31
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42.0x59.4cm, 31
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42.0x59.4cm, 31
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42.0x59.4cm, 31
Arnulf Rainer, 1953, Foto © Atelier Rainer
Arnulf Rainer, 1953, Foto © Atelier Rainer
Standart, 1971, Acryl auf Leinwand, A. R. Penck, © VG Bild-Kunst
Standart, 1971, Acryl auf Leinwand, A. R. Penck, © VG Bild-Kunst

Hausarbeit ausgedruckt in Daniels Postfach gelegt Standpunkt Keine Mission / kein Thema / keinen Standpunkt über d. Kunst verdeutlichen sondern einfach machen, was kommt: vielleicht d. bessere Weg, auch im Hinblick auf d. Nichtigkeit d. Seins? Nur wie schaffe ich d.? Selbst d. kindlichen Zeichnungen folgen einer Idee u. n. d. einfachen Leben. Wie würde ich normalerweise zeichnen, wenn ich nichts explizit verdeutlichen will? Kinderzeichnung weitere Emma-Zeichnungen auf A2 (4 x A4-Blätter) umgesetzt 1 A4-Blatt: liniertes Papier m. Löchern kinderzeichnung2-m.jpg kinderzeichnung3-m.jpg dicker Auftrag d. Buntstifte nachträglich m. Händen verwischt Psychiatrie u. Kunst Arnulf Rainer (*1929, österreichischer Maler) arnulf-rainer-k.jpg Arnulf Rainer, Schön u. Wahn, 1967: Fast alles, was wir sind, ist geordet aus d. Irrsaldschungel… Noch mehr ist es, so lange Sauerstoff reicht, hinabzutauchen in jene Tiefsee, wo auch d. Wahnsinn haust. Unendlicher Reichtum, konvulsive Schönheit, unglaubliche Wesen…, Architekturen, Edelstein, Wolkenkinder, alles prächtiger als in Eurer Kultur, habe ich dort gesehen. im Unterbewussten nach ursprünglichen kreativen Kräften suchen: Anspruch vieler Künstler d. Nachkriegszeit wie abstrakte Expressionisten um Jackson Pollock , Tachisten , Cobra-Künstler in bildnerischer Äußerung psychisch Kranker entdeckte er Wahrhaftigkeit d. Ausdrucks Einheit v. Erleben u. Gestalten frühe Arbeiten u.a. in Blindmalerei entstanden (Gestaltungstechnik d. Surrealismus) Fotoübermalungen als intensive Beschäftigung m. Kunst d. Wahns sammelte u. kommentierte Zeichnungen Kranker seit 1963 führte Drogenexperimente durch, um über Halluzinationen totale psychomotorische Selbstdarstellung zu erzielen u.a. Fuß- u. Fingermalerei Versuch Kommunikationsmittel d. Urzeit menschlicher Kulturentwicklung aufzuarbeiten penck-k.jpg A. R. Penck (Ralph Winkler) Erkenntnis- u. Orientierungssuche über Strichmännchen viele Künstler als Inspirationsquelle Art brut Kunst v. Künstlern u. Kranken teilweise kaum mehr unterscheidbar
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42.0x59.4cm, 31
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42.0x59.4cm, 31
Heilanstalt Waldau, 1921, Adolf Wölfli
Heilanstalt Waldau, 1921, Adolf Wölfli
Campbell’s Tomato Soup, Collage, 1929, Adolf Wölfli
Campbell’s Tomato Soup, Collage, 1929, Adolf Wölfli

Kunst 1 0
Kinderzeichnung Zeichnung v. Emma versucht zu kopieren auf A2-Format (4 A4-Blätter, insgesamt 42.0x59.4cm) Blätter hinten m. kurzen Klebestreifen vorbefestigt danach m. langem Klebeband komplett aneinander befestigt kinderzeichnung1-m.jpg dicke Buntstifte verwendet fehlt: Filzstift u. Stempel dicke Filzstifte, große Stempel (Fußabdruck, Frosch) kaufen Marmelade-Flecken fehlen noch m. Handcreme statt Lippenpflegestift großflächig eingerieben Psychiatrie u. Kunst D. Haus Kannen Buch. Bilder aus d. Psychiatrie, Alexianer-Krankenhaus (1) Über Kunsttherapie, Wulf Becker-Glauch Nicolas Poussin zu Porbus, als Frenhofer nach 10 Jahren Arbeit am Bild jenes zeigt: Ich sehe nichts als ein wirres Durcheinander v. Farben, d. v. einer Fülle bizarrer Linien zusammengehalten werden - wie eine Mauer aus Malerei. (aus "D. unbekannte Meisterwerk", Honoré de Balzac) siehe auch Notiz v. 6. April 2013 nur undurchdringliches Chaos v. Farben u. Linien zu sehen, anstatt genaue Nachahmung d. Realität Patienten im Alexianer-Krankenhaus: chronisch schizophren u. geistig behindert, häufig mehrfahc durch Lähmung u. Anfällen behindert seit 1976 im Rahmen d. Beschäftigungstherapie gemalt seit 1983 in Kunsttherapie einige Patienten seit Jahren oder Jahrzehnten sprachlich n. mehr geäußert Ausdruck u. Stil entfalten sich in Kommunikation m. Therapeuten Ausdruck d. Primärpersönlichkeit (Persönlichkeit vor psychischer Störung) Kunsttherapie leistet archäologische Arbeit im Bereich d. Primärpersönlichkeit primäre Möglichkeiten treten in gegenwärtige Wirklichkeit d. Bildes Kunsttherapie stellt n. Defizit in Mittelpunkt Nietzsche : paradoxe Verschränkung v. Krankheit als Stimulanz d. Kunst / Kunst als Therapie Nietzsche : Gesundheit ist n. Fehlen v. Krankheit, sondern Befähigung m. Krankheit fertig zu werden Balzac über Frenhofer: ebensosehr Wahnsinniger… wie Maler Träume sprechen in Bilder, wenig in Sprache (?) Sprache hat bildhaften Grund Hauptthemen (wie b. Kinderzeichnungen): anfänglich Baum u. Haus, später Sonne, Menschen u. Tiere Es gibt keine Grenze, wo d. Kunst anfängt u. d. Kunsttherapie aufhört. (2) Kunst im Urzustand, Gerda Wendermann Adolf Wölfli (1864-1930, Schweizer bildender Künstler, Komponist u. Schriftsteller, Vertreter Art Brut) woelfli-k.jpg im Bereich "Bildnerei d. Geisteskranken" Eingang m. Adolf-Wölfli-Raum in documenta 5, 1972 1895 in Nervenheilanstalt Waldau b. Bern eingeliefert, 35-jähriger Aufenthalt bis zum Tod 1899 begann Wölfli zu zeichnen u. zu schreiben insgesamt rund 1460 Zeichnungen, 1560 Collagen u. 25.000 zu Heften gebundenen Seiten m. Erzählungen, Gedichten u. Musikkompositionen 28.020 Ergebnisse / (35 Jahre * 12 Monate * 30 Tage) = schuf rund 2,223809523809524 Blätter pro Tag überwiegend in 7-Quadratmeter-Kammer m. Bunt- u. Bleistiften auf dünnem, holzhaltigem Makulaturpapier entstanden Ich sehe: es bedarf keines großen Raumes oder vielen unterschiedlichen Techniken um etwas zu schaffen, was bedeutungsvoll erscheint. zeigen seine Eindrücke aus Schangnau, Bern, Waldau u. Emmental woelfli2-k.jpg lange vor Andy Warhols Arbeit v. 1962 zeigt er Dose v. Campbell’s Tomato Soup (morgen weiterbearbeiten)

Kunst 0 5
Standpunkt Friedrich Fröhlich, kein Künstler Zweifel Arbeitsraum überdenken wichtig: (1) n. gestalten sondern zum Arbeiten nutzbar machen (2) n. für mich u. andere wie Atelier aussehen lassen, nur um sich als Künstler zu fühlen (3) n. wieder in Home-Sweet-Home-Zustand z.ückfallen aktueller Zustand: (a) großer Arbeitstisch oft vollgestellt m. Papierstapeln, Bücher, Pappschachteln, Material, aktuell m. Tonkopf Tonkopf schon seit Wochen n. weiterbearbeitet (b) unter Arbeitstisch: viele Archivboxen, nur z. Hälfte gefüllt, teilweise ungeordnet viele Bilderrahmen, d. ich nie nutzen werde verhüllte Arbeiten, Material, Testergebnisse (wie Styroporkopf-Collage) (c) 1. Wand: Bilderrahmen angelehnt, verhüllte Arbeiten, Leinwandrahmen, Archivboxen, Fotografie-Ordner, Sperrholzzuschnitte einige Bilderrahmen werde ich n. mehr verwenden (zerkratzt, Glas kaputt) Architektenschrank: m. Materialien u. Papierarbeiten gefüllt obere Fläche m. u.a. Konstellations-Entwürfen u. kleinen Abbildungen behangen (d) hinter Tür: Leiter, Holzleisten (e) 2. Wand: 2 große Geradencollagen werde ich wohl nie beenden vollgestellt u. ungenutzt: (a), (b), (c), (d), (e) neuer Zustand: (1) klare Trennung zwischen (a) fertigen Arbeiten / Archivboxen u. (b) noch unfertigen Arbeit (2) Material (Farben, Pinsel, Holz, …) in einem Bereich lagern unbrauchbares Material wegwerfen (wie getrocknete Acrylfarbe) Farbeimer, Pinsel, Papier so stapeln, dass ich schnell darauf zugreifen kann (3) Fach unter Arbeitstisch für Papierarbeiten freihalten, fertige Arbeiten in Archivboxen unterbringen (4) 1. Wand als Abstellplatz für Bilderrahmen, Leinwände, große Pappen, … nutzen (5) alle Kunstbücher in Regal unterbringen (6) 2. Wand m. Geradencollagen erst einmal so belassen, bis ich neue große Arbeit plane n. vollstellen (7) Konstellations-Entwürfe belassen, kleine ausgedruckte Abbildungen evtl. abhängen (außer aktuelle Bearbeitung) (8) nur Flur für gerahmte Bilder nutzen (9) wenn Zugang zu Keller: Holz, unempfindliche Dinge, Waschbenzin, ungenutztes Grundierweiß in Kunststoffboxen lagern (10) Tischfläche komplett zum Arbeiten freihalten unfertige Arbeiten, d. ich n. weiterbearbeiten werde: wegstellen wenn ich aktuell nichts bearbeite: alles freihalten, nichts hinstellen, nur damit es wie Arbeiten ausschaut

Psychiatrie u. Kunst Kunst-Psychotherapie intensiverer Umgang durch künstlerische Produktion m. schizophrenen Kranken alleine schon Therapie nach Hans Strotzka (Psychoanalytiker): vermutete, dass Wirkung spezifischer Psychotherapiemethoden in Ausmaß u. Art d. Wirkung d. unspezifischen Methoden völlig gleichstehen bzw. n. wesentlich darüber hinausgehen Beginn u. Kennzeichen Psychose: Realitätsverlust Katanonie = psychomotorisches Syndrom, "Anspannung v. Kopf bis Fuß", Begleiterscheinung katanone Erscheinungen: Stereotypien, Automatismen, Manieren Fritz Morgenthaler (Psychoanalytiker) setzte Zeichnen anderen Katanonien gleich seien n. nur Krankheitssymptome sondern auch Selbstheilungsversuche Versuch in Chaos Ordnung zu bringen Ersatzrealität vertiefe Krankheit nur (Freud ) Schizophrene gelangt zu innerem Gleichgewicht wird dadurch jedoch n. gesund sondern chronisch krank Unabhängigkeit v. kultureller Kunst durch Isolierung in Anstalt u. Realitätsverlust d. Psychose
Fall 50, Frau am Tisch (Buntstift)
Fall 50, Frau am Tisch (Buntstift)
Patient Paul B zeichnet Sonn in (a) der Manie, (b) nach Injektion neuroleptisches Medikament, (c) nach weiterer neuroleptischer Medikation
Patient Paul B zeichnet Sonn in (a) d. Manie, (b) nach Injektion neuroleptisches Medikament, (c) nach weiterer neuroleptischer Medikation

Studium 1 0
Hausarbeit gestern wegen Seitenzahlen in Bibliothek gefahren, fertig fehlende Stellen einfügen: (a) 1976, tritt Krauss Vorwurf entgegen, jede Selbstdarstellung m. Video habe eine narzisstische Konstellation z. Voraussetzung (S. 28) (b) Wilhelm Waetzold, D. Kunst d. Portraits, Leipzig, 1908, S. 329 (Zitat anderes Buch v. S. 133) Psychiatrie u. Kunst fall50-k.jpg Man kann […] d. kindliche Unfähigkeit d. Zeichners darin sehen, dass er d. Tischplatte n. perspektivisch verkürzt darstellt, sondern in d. Bildfläche klappt. Aber hier wie sonst ist darauf zu erwidern, d. Charakter d. Unfähigkeit könne nur dann entscheidend in Rechnung gestellt werden, wenn d. Individuum sich bewusst ist, solche perspektivische Verkürzung sei richtig u. zu erstreben, aber n. imstande, dieser Absicht nachzukommen. Verkauf v. Arbeiten für Patienten wichtig, kommen auf diese Weise m. realer Welt in Verbindung Hinzuverdienst für Zubesserung z. Anstaltskost, Privatkleidung, Ausflüge u. Urlaubsreisen b. zu hohem Gewinn Probleme m. Finanzamt u. Verpflegskostenstelle Hintergrund Veröffentlichung: hospitalisierte Patienten in sozialem Ansehen u. Selbstwertgefühl zu rehabilitieren Thema medikamentöse Therapie Beeinflussung künstlerischer Kreativität durch Psychopharmaka 1 Injektion eines neuroleptischen Medikamentes in geringer Dosis kann Stil einer Zeichnung völlig verändern Expressivität wird herabgesetzt, Präzision u. Expansivität d. Zeichenbewegung werden eingeschränkt Kraft Bleistift auf Papier wird vermindert Wirkung verstärkt sich parallel z. antipsychotischen Wirkung d. Medikamentes medikament-k.png Abbildung (a): Strich zügig u. krafvoll, Umfang Sonne groß Strahlen reichen bis an Blattrand Eindruck gesteigerter Energie u. Kraft Abbildung (b) entstanden 1 Stunde nach intramuskulärer Injektion eines neuroleptischen Medikamentes (5 mg Perphenazin) Umfang Sonne kleiner, Linien schwächer Kraft u. Sicherheit d. Bewegung geschwunden anstatt kräftiger Striche finden sich zahlreiche zarte, kürzere, gekrümmte Linien Zustand ebenfalls im Befinden d. Patienten bemerkbar, Denken n. mehr beschleunigt u. Verhalten wirkt gedämpft (c) Medikament in Tablettenform weitergegeben nach 2 Tagen gehobene Stimmung, motorische Erregung, Redefluß, Ideenflucht geschwunden Sonne klein, in Ecke gerückt, Strahlen kurz u. ohne Entschiedenheit Zeichnung wirkt arm u. ausdruckslos
Fall 326, Figuren an Tisch (Bleistift), aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 326, Figuren an Tisch (Bleistift), aus Bildnerei d. Geisteskranken
Fall 309, Saal-Inneres (Bleistift), von schizophrenem Zimmermann, aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 309, Saal-Inneres (Bleistift), v. schizophrenem Zimmermann, aus Bildnerei d. Geisteskranken
Fall 13, Kinderkopf (Kreide), von schizophrenem Zimmermann, aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 13, Kinderkopf (Kreide), v. schizophrenem Zimmermann, aus Bildnerei d. Geisteskranken
Fall 85, Kindliche Zeichnung (Bleistift), aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 85, Kindliche Zeichnung (Bleistift), aus Bildnerei d. Geisteskranken

Hausarbeit Narzissmus u. Kunst E-Mail v. Thomas Neumann (Arbeit Narziss #1 siehe ): B. d. Version in d. Ausstellung war es so: D. Kameras u. Blitze werden [zufällig] v. einer Steuerung gesteuert. […] Es gibt also keine Bewegungssensoren etc. D. Betrachter hat keinen Einfluss auf d. Ablauf. Für mich ist es so, dass d. Kamera-System (d. Fotografie) unabhängig v. d. arbeitet, was da gerade vor d. Linse passiert. So kann man es auch aus d. Ferne betrachten u. beim Arbeiten zusehen. Wenn d. Betrachter im Kreis steht, sieht er d. Kameras auf ihn gerichtet u. d. Blitze, d. auf ihn losgehen. Mal mehr, mal weniger. Ist eine Bühnen-Situation, d. man sich ausliefern möchte oder nicht. Was d. Kameras im Display zeigen, hängt ein wenig v. Modell ab. Meist haben Sie ein Liveview, d.h. dass sie d. momentane Geschehen vor d. Kamera zeigen. Nach einer Aufnahme zeigen d. meist für ein paar Sekunden d. soeben gemachte Bild. […] Derjenige, d. sich im Kreis befindet, wird sein eigenes Bild in d. meisten Fällen n. sehen können. Es ist mehr d. Bewusstsein, dass d. Bildproduktion stattfindet, vielleicht auch d. Imagination d. eigenen Bildes. Psychiatrie u. Kunst Ausstellung u. Verkauf Arbeiten psychiatrischer Patienten Navratil bisher nur im Rahmen medizinischer Kongresse ausgestellt als psychopathologische Dokumente gegolten, n. als Kunstwerke m. Reißnägel an Stellwände geheftet in Galerie (1970, Kunstgalerie nächst St. Stephan) n. mehr als Kinder- oder Schülerzeichnungen behandelt […] sie wurden wie d. Vernissagegäste bewirtet, Verwandte u. Freunde waren gekommen, um sie zu begrüßen u. zu beglückwünschen. b. späterer Ausstellung u.a. Ankauf 8 Arbeiten v. Johann Hauser für 15.000 DM Ankauf v. Arbeiten durch Collection de l'Art brut Jean Dubuffet Meinung, dass Art brut v. professioneller Kunst u. Kunsthandel ferngehalten werden sollte fall326-k.jpg Tisch v. oben gesehen, Fuß im Profil auf unterem Bildrand rechtssitzende Person z.ückgeklappt Papier wird v. Patient nach Belieben gedreht, jeder freie Raum ausgefüllt fall309-k.jpg System b. Handwerkern als Patienten sichtbar fall13-k.jpg Mischung kindlicher u. greisenhafter Züge Unterschrift: Oft Original-Kopf gesehen in E., dagegen d. Charakter Mixtum Dezemberfreude ich bin dein Tod. Kind aus E. sagt zu mir dabei kopfschüttelnd fall85-k.jpg Ein typisches Beispiel für d. Zeichenweise eines Idioten gibt […]: pedantische Aufreihung v. kindlich aufgefaßten Gegenständen nach Art eines Bilderbuches Es wurden ihnen kein materieller Wert zugemessen; u. sie hatten ja tatsächlich keinen Wert, solange ich ihnen selbst keinen Wert beimaß. da Kranke oft entmündigt waren u. einen Kurator oder v. Gericht bestellten Sachwalter hatten, musste deren Zustimmung zu Ausstellung u. Verkauf eingeholt werden manchmal um Zustimmung d. Pflegeschaftsgerichtes (Vormundschaftsgericht) m. öffentlicher Ausstellung, Signierung d. Arbeiten durch deren Schöpfer u. Verkauf angesucht Genehmigung erfolgte dann durch Gerichtsbeschluss oft m. Pseudonym veröffentlicht, erst nachträglich teilweise durch richtige Namen ersetzt
Flugzei(?)g, 1971, Bleistift, Farbstifte und Kugelschreiber auf Papier, Josef Bachler
Flugzei(?)g, 1971, Bleistift, Farbstifte u. Kugelschreiber auf Papier, Josef Bachler
(keine Infos gefunden), Johann Hauser
(keine Infos gefunden), Johann Hauser
Hubschrauber, 1967, Bleistift und Farbstift auf Papier, Johann Hauser
Hubschrauber, 1967, Bleistift u. Farbstift auf Papier, Johann Hauser
Löwe, Franz Nebel, 1968, Kaltnadelradierung
Löwe, Franz Nebel, 1968, Kaltnadelradierung
Mann, Johann Hauser, 1973, Radierung, nach Reproduktion Bildnis eines jungen Mannes, Ambrosius Holbein, 1518
Mann, Johann Hauser, 1973, Radierung, nach Reproduktion Bildnis eines jungen Mannes, Ambrosius Holbein, 1518
Mann, Johann Hauser, 1974, Radierung, ebenfalls nach Ambrosius Holbein
Mann, Johann Hauser, 1974, Radierung, ebenfalls nach Ambrosius Holbein

Hausarbeit weiter bearbeitet, m. Änderungsvorschlägen v. Hans neue Version Seitennummer v. Schubiger u. Weinhart fehlen noch (in Bibliothek nachschlagen!) Standpunkt Antwort v. Hans auf Frage wegen Wort Reife: Dachte ich mir schon, dass diese Stelle zum Gespräch herausfordert. Meines Erachtens ist d. gesamte Veranstaltung, also Urknall u. danach, völlig sinnlos. Wer versucht, darin einen Sinn zu entdecken, macht sich m.E. bloß etwas vor. D. Mensch hat allerdings ein Bedürfnis nach einem sinnvollen Dasein. (Vermutlich erhöht es d. Überlebenschance d. Menschengeschlechts.) Also redet er sich einen Sinn ein (Religion), auch wenn er d. n. versteht, oder versucht selbst, d. ganzen einen Sinn zu geben. Wir produzieren in unseren Hirnen ja alles Mögliche, u.a. Kunst, warum n. auch Sinn? Außerdem kann man auch ohne sich viel Gedanken zu machen gut leben. Worauf es ankommt ist OPTIMISMUS. Optimismus sei Pflicht, hat einst Herr Karl Popper angemahnt. Da hat er recht. D. braucht man zum Leben. Deswegen ziehe ich eine heitere Kunst einer düsteren, gequälten vor, d. nur d. Schreckliche sieht. D. Wort Reife hat leider etwas Wertendes, deswegen habe ich Flucht in d. Reife vorgeschlagen, weil man b. einer Flucht keine Wahl hat. Um n. intellektuell einzugehen wird man halt reif. Eigentlich wollte ich nur, dass d. Passus einen positiven Touch erhält. D. m. d. Reife wäre ein neuer Gesichtspunkt. Sollte man vielleicht weglassen. Eigentlich geht es um Optimismus, eine Absage an d. lähmende Schwermut. Psychiatrie u. Kunst […] d. zu Künstlern werden können, dann darf man sie n. unter d. […] nur leicht kranken […] Patienten suchen, sondern im Gegenteil, man muss sich an d. am schwersten gestörten, manisch angetriebenen, hallzuinatorisch erregten, schwer fixierbaren Patienten wenden […]. bachler-k.jpg Gugginger Künstler Ausstellung Johann Hauser , bis Januar 2017, Maria Gugging hauser-k.jpg Johann Hauser (1926-1996, österreichischer Maler d. Art brut) hauser2-k.jpg Parameter: Kontur, Ordnung, Struktur Buntstifte u. Malkreiden schlug er auf Bildfläche, dicht u. heftig Signaturen in Großbuchstaben: Analphabet Johann Feilacher (Psychiater u. Bildhauer): Kunst heilt n. […] In d. Kunst zählt Qualität, n. d. psychische Zustand. D. Psychose bestimmt vielleicht was, aber nicht, wie d. Herren malen. Patienten, d. schon in Schulzeit gute Zeichner waren u. später dilettantische Zeichner wurden hätten keine Aussicht eigenständig Künstler zu sein Künstlerisch Interessantes können meist nur solche Patienten schaffen, d. n. schon vor ihrer Erkrankung gute Zeichner waren. Patienten, d. gerne zeichnen: in d. Regel nur Konventionelles, aber keine authentischen Produkte Zeichen- oder Sprachtalent kann […] hinderlich sein, weil es unter Umständen zu banalen konventionellen Wiedergaben verleitet Gugginger-Künstler: unbeeinflusst v. kultureller Kunst ahmen keine stilistischen Eigentümlichkeiten anderer Künstler nach Werke ohne Vorgänger, stehen in keiner Tradition D. Fehlen jeder Information über Kunst […] verleiht d. persönlichen Stil d. Art brut-Künstlers ein Maß an Authentizität, d. d. informierte Künstler nur selten erreicht. nebel-k.jpg Künstler-Patienten meist hospitalisiert, leiden an manisch-depressiven Störungen oder chronischen schizophrenen Psychosen b. schwerer Depression n. geeignet, da zu gehemmt Johann Hauser: kennt genaue Zahl d. Finger n. gibt in Manie manchmal 6 oder 7 phallische Finger an Hand in Depression manchmal nur 3 Finger holbein-k.png Aufgabe v. Navratil an Hauser, Holbein auf Platte zu gravieren Er saß lange vor d. Platte u. Vorlage, nahm d. Radiernadel in d. Hand, aber er getraute sich n. anzufangen. Nach langem Zureden machte er d. ersten Strich. In d. dritten Sitzung hat er m. etwas mehr Aktivität d. Werk vollendet. hauser10-k.jpg entstanden auf Höhepunkt manischer Phase an Stelle d. Genauigkeit u. Sparsamkeit: ausgedehnte u. teilweise zu dichte Gravierung in manischer Psychose: Näherrücken d. Gegenstände sichtbar ausdrucksvolles Gesicht, mächtiger Hut, nehmen ganzen Bildraum ein, Beiwerk weggelassen (es gibt auch Beispiele für selbstständig künstlerisch tätige Patienten m. guten Ergebnissen)
Erinnerung an ein Erlebnis im Delirium tremens
Erinnerung an ein Erlebnis im Delirium tremens
Zeichnungen im Behandlungsverlauf einer rezidivierenden endogenen Depression, Patient Lorenz E.
Zeichnungen im Behandlungsverlauf einer rezidivierenden endogenen Depression, Patient Lorenz E.
Zeichnungen eines Tieres im Behandlungsverlauf einer Manie, Patient Johann M.
Zeichnungen eines Tieres im Behandlungsverlauf einer Manie, Patient Johann M.
Franz Kauer zeichnete naturalistisch vor Ausbruch der Psychose
Franz Kauer zeichnete naturalistisch vor Ausbruch d. Psychose
Franz Kauer, Zeichnung in der aktuen Psychose
Franz Kauer, Zeichnung in d. aktuen Psychose

Psychiatrie u. Kunst Modifikation u. Erweiterung d. Methode v. Karen Machover Navratil verwendete weißen Karton (Postkartenformat) statt Schreibpapier Begründung: (1) Karton hat größeren Aufforderungscharakter als Schreibpapier (2) Schreiber bemühe sich mehr (3) kleines Format überfordert n. reine Bleistiftzeichnung, auch Verwendung v. Tusche u. Feder b. Patienten, wo ihn künstlerische Möglichkeiten interessierten: v. A6 > A5 > A4 > 30x40cm > ganze u. halbe Bögen weißes Packpapier weitere Aufgabenstellungen, wie Tier u. Sonne zeichnen am Schluss nur noch: Zeichnen Sie bitte irgend etwas! patient21-k.jpg Beschreibung v. Patienten: in Luft hingen Ringe, Männer seien gekommen, hätten lange Stangen getragen, d. Aufgabe gehabt, m. d. Stangen in d. Ringe hineinzufahren Delirium tremens: ernste u. potenziell lebensbedrohende Komplikation b. länger Alkoholkrankheit dar Halluzinationen haben starken Realitätscharakter, keine kritische Distanz erlebten Sinnestäuschungen sind v. höchster Evidenz (Wahrheitsanspruch) nach Delirium bleiben Erlebtes für einige Tage in Erinnerung, werden noch danach für objektive Wirklichkeit gehalten (Residualwahn) b. akuten Psychosen Stellung d. Aufgabe täglich dadurch Bild d. Behandlungs- u. Heilungsverlaufes sichtbar patient22-k.png endogen: innen entstanden; infolge veränderter Stoffwechselvorgänge im Gehirn (1) im unbehandelten Zustand: menschliche Figur nur wenige Millimeter großer Kopffüßler (2) nach Einleitung antidepressiver Behandlung: Figur wuchs langsam (3) Depression geschwunden: größe Figur Kleinheit allerdings kein obligates Merkmal Depression patient23-k.png Abklingen d. Manie durch Motivwahl erkennbar Tiere wurden immer kleiner u. harmloser Stier > Schwein > Ziege > Katze > Taube Patient wurde nach Entlassung jedoch depressiv u. brachte sich um rückblickend betrachtet: Depression kündigte sich in Zeichnungen an laut Navratil kündigen sich seelische Veränderungen in Zeichnungen an, bevor sie klinisch erfassbar sind patient24-k.jpg patient25-k.jpg Patient taubstummer Analphabet vor Ausbruch einer langdauernden akuten halluzinatorischen Psychose, während Behandlungs- u. Heilungsverlauf u. nach Abklingen Psychose beobachtet zunächst zeichnete Patient nach Vorlagen u. Natur nach Ausbruch Psychose wandte er sich v. Realität ab, zeichnete ausschließlich aus Fantasie heraus hoher Symbolgehalt, originelle Formen, große Expressivität nach Heilung wieder Motive seiner Umwelt eingeflossen im Abschlussbericht: D. Künstler in ihm war d. Psychose
Mensch, Patient W.J., 67 Jahre alt
Mensch, Patient W.J., 67 Jahre alt
Mensch, Karl H.
Mensch, Karl H.
Zeichnungen eines alkoholkranken Mannes
Zeichnungen eines alkoholkranken Mannes
Zeichnungen eines alkoholkranken Mannes
Zeichnungen eines alkoholkranken Mannes

Psychiatrie u. Kunst Versuchsanordnung (nach Machover) Personality Projection in the Drawing of the Human Figure, Karen Machover betrachtet Zeichnung menschlicher Figur, auf Aufforderung hergestellt, als provozierte kreative Leistung nimmt an, dass individuelle Nöte u. Konflikte zum Ausdruck kämen Versuchsanordnung: (1) Person erhält Blatt Papier u. mittelweichen Bleistift Bitte zeichnen Sie eine menschliche Figur! (2) Frage nach Geschlecht, Bekleidung etc. keine Stellung einnehmen (3) nach Fertigstellung Aufforderung anderes Geschlecht zu zeichnen (für interessante Interpretationsmöglichkeiten) Gisela Schmeer, Psychoanalytikerin: D. bildnerisch Gestaltete sieht nämlich stets anders aus als d., was wir uns beim Zuhören vorgestellt hatten […]. Kein noch so versierter Analytiker kann exakte Voraussagen machen darüber, was sein Patient aufs Papier bringen wird patient1-k.jpg Patient W.J. nach Selbstmordversuch eingeliefert, Diagnose Alkoholhalluzinose wollte sich m. Veredelungsmesser (Weingartenarbeiter) Leben nehmen Patient hatte hochgradige Angst, fühlte sich verfolgt, hörte Stimmen, d. drohten, ihm d. Zunge umzudrehen u. Augen auszustechen Alkoholkranke: oft Schluckakt u. somit Hals m. Schuldgefühlen besetzt in Zeichnung durch langen Hals sichtbar patient2-k.jpg Zeichnung im akuten schizophrenen Zustand hergestellt Schizophrenie Symptome u.a.: Wahn, Hallzuinationen, Störungen d. Ich-Erlebens (u.a. eigene Handlung wird als v. außen gesteuert empfunden), desorganisiertes Sprechen, formale Denkstörungen, desorganisiertes Verhalten schizophrene Patienten geben manchmal b. Zeichnungen auch innere Organe wieder Merkmal kommt fast nur b. psychotischen Patienten vor (m. zeitweiligem weitgehenden Verlust d. Realitätsbezugs) Bild Zeichnung eines schizophrenen Mörders, d. d. Auftrag hatte, einen Menschen zu zeichnen. Reine Umrisszeichnung, geisterhaft, gemisches Profil. alkoholkranke Patienten: (1) meist weiche, schwache, abhängige Menschen (2) Mutter in Partnerin gesucht, evtl. sexuell versagt (3) fehlende Anerkennung, in Männergesellschaft gesucht (4) fehlende mütterliche Verwöhnung durch Alkohol ersetzt patient4-k.png weibliche Figur in Zeichnungen meist größer, stärker, schmollend, schimpfend oder strafend, jedenfalls dominierend wiedergegeben viele Patienten Meinung, dass Ehe sehr gut sei, wogegen deren Frauen Scheidungsgedanken tragen auf Nachfrage: Ehefrau habe ein gutes Mundwerk, immer d. letzte Wort haben müsse, zu Hause d. Regiment führe eigene Einschätzung: gutmütig u. nachgiebig Ich schlucke lange Zeit alles hinunter, dann nehm ich meinen Rock u. geh' Zeichnung eines alkoholkranken Mannes (Frau schaut recht bösartig aus, Mann zart) patient6-k.png Patient gab männliche Figur als Kind, weibliche als erwachsene Person wieder Zeichnungen Alkoholkranker unterscheiden sich in Art d. Ausführung n. v. Zeichnungen Gesunder Neurose ruft keine gewaltigen Veränderungen im bildnerischen Ausdruck wie Psychose hervor Neurose: seit Freud als leichtgradige psychische Störung verstanden, durch Konflikt verursacht Psychose: schwere psychische Störung, zeitweiliger weitgehender Verlust d. Realitätsbezugs D. Neurose äußert sich im Inhalt, d. Psychose in d. Form d. Zeichnung Neurotiker verleugnet Realität nicht, deshalb behält Zeichnung koventionelle Formen b. Psychotiker verleugnet Realität, in Zeichnungen können widersprechende neue Formen u. Deformationen auftreten
Bild der 4 Grundfarben und ihre Stellung zueinander in der Ebene (Arbeit aus dem Unterricht Kandinsky), 1930, Heinrich-Siegfried Bormann
Bild d. 4 Grundfarben u. ihre Stellung zueinander in d. Ebene (Arbeit aus d. Unterricht Kandinsky), 1930, Heinrich-Siegfried Bormann

Ausstellung Bauhaus Kunstlehre Bauhaus Dessau "D. 3 Grundfarben gelb, rot, blau verteilt auf […?]", Rudolf Paris (ohne Abbildung, fotografieren verboten) für mich neu: Grundfläche d. 3 Formen gleich grundfarben-k.jpg Farbunterricht v. Wassily Kandinsky, Zuordnungen d. 3 Grundfarben Gelb, Rot u. Blau zu Grundformen Dreieck, Quadrat u. Kreis Elementarunterricht, Farbenseminar Zuordnung Grundfarben zu Formen geht auf Umfrage Kandinskys am Weimarer Bauhaus z.ück Mehrzahl Befragter schloss sich seiner Argumentation an (also keineswegs durchweg "logisch") Kandinskys Farbenlehre folgt n. rein wissenschaftlichen Überlegungen, eher introspektiv gewonnene Erkenntnisse nach Johannes Itten (1) Quadrat = materielle Welt d. Schwere, d. Festen (2) Dreieck = intellektuelle Welt d. Logik, d. Konzentration, d. Lichtes, d. Feuers (3) Kreis = spirituelle Welt d. Gefühle, d. Beweglichkeit, d. Ätherischen Grete Reichardt "Durchdringung d. Körper d. Wesen u. d. Schein nach" (ohne Abbildung), Übung aus Unterricht b. Klee, 1927 Hausarbeit weiter bearbeitet
Gedicht von Ernst Herbeck, mit Zeichnung von Oswald Tschirtner
Gedicht v. Ernst Herbeck, m. Zeichnung v. Oswald Tschirtner
O.T. (Regen), 1984, Oswald Tschirtner
O.T. (Regen), 1984, Oswald Tschirtner

Kunstmarkt notiert Preisvorschlag für "Landschaft m. Kühen", Öl auf Pappe, 1975, Per Sigfrid Bengtsson akzeptiert (100 Euro; b. 90 Euro automatisiert abgelehnt) Psychiatrie u. Kunst Collection De l'Art brut in Lausanne besuchen (Nähe Genf) weiterhin Einblick in d. Sammlung, Teil II, Kunsthaus Kannen in Münster , bis 30.10., Di-So 13-17 Uhr v. Münster Hbf - Ludgeriplatz B laufen, Bus 1 bis Davertstr. B, bis Davertstr. A laufen, Bus T1 bis Alexianer-Krankenhaus (alle 60 Minuten) D. Gugginger Methode. Kunst in d. Psychiatrie, Leo Navratil Behandlungsziel: (1) Besserung psychischer Zustand (2) Stärkung Selbstbewusstsein (3) Verbesserung Umgang m. äußerer u. innerer Realität d. Kranken neuer Zustand soll neue Entfaltungsmöglichkeiten u. neue Sinngebung eröfnnen Künstler im psychiatrischen Patienten: Künstler ohne jede künstlerische Ausbildung, ohne genauerer Kenntnis zeitgenössischer u. traditioneller Kunst nach Jean Dubuffet: Art-brut-Künstler Art brut: Sammelbegriff für autodidaktische Kunst v. Laien, Kindern oder Menschen m. Geisteskrankheit oder geistiger Behinderung Jean Dubuffet (1901-1985, französischer Maler, Bildhauer, Collage- u. Aktionskünstler) Hauptvertreter d. Art brut, Vertreter französischer Nachkriegskunst Bildnerei d. Geisteskranken, Hans Prinzhorn besuchte schweizer Anstalten, sah Werke d. schizophrenen Patienten Adolf Wölfli, Heinrich Anton Müller, Aloise Corbaz Eigenschaften: (1) ohne Beziehung zu künstlerischen Vorbildern, (2) fern v. Kunstbetrieb Kunst repräsentierte extremen Individualismus, frei v. sozialen u. kulturellen Zwängen notiert Motiv Sonne b. Kinderzeichnungen: Strahlen erst durch Aufforderung (Eltern, Kindergarten) in Zeichnungen eingebracht? eigentlich sind Kinderzeichnungen v. Erwachsenenwelt kontaminiert: Vorstellungen d. Dargestellten (wie Sonne), Papier (Untergrund), Stifte (Farben, Dicke Miene, Buntstift / Filzstift / …), Zeit (wann Kind zeichnen soll/darf) für Bezeichnung Art brut v. Dubuffet verlangt: (1) Unabhängigkeit v. kultureller Kunst, (2) etwas Überraschendes, (3) selbst Erfundenes Standpunkt (4) Schaffen aus einer inneren Notwendigkeit, einer extremen Spannung, einem 'hohen Fieber' Echtes künstlerisches Schaffen habe immer etwas m. Wahnsinn u. Manie zu tun, sei niemals normal herbeck-k.jpg Trennung zwischen Art brut u. kultureller Kunst gefordert, ersteres für Dubuffet aber höchster Bewunderung wert Navratil: Unterscheidung zwischen (1) Arbeiten auf Anregung u. (2) spontanen Zeichnungen zu (1): können originell sein, Spontanes enthalten zu (2): vermissen oft jeden künstlerischen Reiz, klischeeartig = Kreativität <> Spontaneität Voraussetzung für künstlerisch interessante Arbeiten im Sinne Art brut: (1) Schizophrene oder manisch-depressive u. hypomanische Patienten, (2) manche epileptisch u. hirnorganisch Kranke regen-k.jpg teilweise ständige äußere Anregung nötig (wie Ernst Herbeck u. Oswald Tschirtner ) noch lesen: D. unterschätzte Naive Standpunkt Mich ärgert gerade, dass ich niemals wie v. d. Kunst unbefleckte Kranke zeichnen werden kann. Ich kann kopieren, versuchen d. Stil nachzumachen, aber ich werde nie so zeichnen können. Dafür habe ich schon zuviel gesehen u. ausprobiert. Wie gerne würde ich d. Regen wie Oswald Tschirtner darstellen! Für kindliche Zeichnungen könnte ich einmal probieren d. rechte Hand zum Zeichnen zu verwenden, m. d. bin ich noch ungeübt. Hausarbeit E-Mail v. Hans: D. Lou Andreas-Salomé habe ich gelesen. Psychoanalyse ist n. mein Ding, muss ich gestehen. Es klingt interessant u. liest sich schön, aber ist m.E. bloßes Geschwätz. D. Psychoanalyse ist halt keine Naturwissenschaft, was n. heißt, dass sie völlig nutzlos ist. Habe trotzdem ein Zitat v. d. Frau untergebracht. Ich habe versucht, Deine sehr negative Allen-Ansicht ins Positive zu wenden. D. ist m.E. ein wichtiger Punkt: Man kann Sinn produzieren! D. Sinnkrise ist n. d. letzte Wort! Deshalb auch d. eingefügte Thomas-Mann-Zitat m. d. Trotzdem.
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma, 3 Jahre alt), Buntstifte, Filzstifte, Lippenstift, Marmelade und Stempel auf Papier 21x29.7cm, 31
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma, 3 Jahre alt), Buntstifte, Filzstifte, Lippenstift, Marmelade u. Stempel auf Papier 21x29.7cm, 31
Kindliche Zeichnung, Filzstift, Buntstift, Aufkleber und Stempel auf Papier, 21x29.7cm, Friedrich Fröhlich, 31
Kindliche Zeichnung, Filzstift, Buntstift, Aufkleber u. Stempel auf Papier, 21x29.7cm, Friedrich Fröhlich, 31
Der Überfall der Wölfe, 1923, Adalbert Trillhaase
D. Überfall d. Wölfe, 1923, Adalbert Trillhaase
Landschaft mit Kühen, Öl auf Pappe, 1975, Per Sigfrid Bengtsson
Landschaft m. Kühen, Öl auf Pappe, 1975, Per Sigfrid Bengtsson
Bild von Bernard Vercruyce, Gutman-Art Galerie (vermeintlich Naive Kunst)
Bild v. Bernard Vercruyce, Gutman-Art Galerie (vermeintlich Naive Kunst)

(m. Notizen d. vergangenen Tage) o.T. Selbstporträt mehrere Male auf Papier ausdrucken (AV-Labor) u. danach bearbeiten bearbeiten = Filzstifte, Buntstifte, Stempel, Aufkleber, Löcher, Bart (echt), Kopfhaar, Brille (echt), Foto v. Ramses einarbeiten, Kussmund, Zähne, Augenbraun, Tüte überstülpen, Acrylfarbe, Kugelschreiber, … evtl. auf Leinwand, da stabiler beim Bearbeiten Hausarbeit überarbeitet (Korrekturen v. Hans) Kinderzeichnung kzn4p.jpg kzn3-k.jpg weiteres Ergebnisse (frei nach Emma, 3 Jahre alt) notiert Emmas häufige Reaktion auf Frage "Was ist d.?": "Ich weiß nicht." Naive Kunst betont einfache, unbekümmerte, fantasievolle Bildmotive vereinfachte Darstellung, oft ohne Schattenwurf Bsp. Henri Rousseau (siehe ) stand wegen Beihilfe zum Scheckbetrug 1909 vor Richter, Verteidiger zeigte, um Geistesverfassung zu demonstrieren ein v. Rousseau gemaltes Bild verlies Ausschnitte aus Kritiken: "D. Gemälde d. Herrn Rousseau ist ganz eindeutig d. Werk eines Kindes v. zehn Jahren, d. Männchen malen wollte." "Gehen Sie d. Werke d. M. Henri Rousseau ansehen, lachen ist gesund." "Monsieur Rousseau malt m. d. Füßen, wobei er aber d. Augen geschlossen hält." "Was M. Henri Rousseau anlangt, beantragen wir seine Internierung in einer Irrenanstalt." Séraphine Louis de Senlis Wilhelm Uhde (1874-1947, deutscher Kunsthändler, Kunstsachverständiger, Autor u. Galerist) Ende 1920er verwendet Uhde Begriff "Naive Kunst" für Ausstellung "Maler d. heiligen Herzens" trillhaase-k.jpg zeigte u.a. Henri Rousseau, Louis Vivin, Séraphine Louis de Senlis u. Camille Bombois förderte Naiven Adalbert Trillhaase (1858–1936, deutscher Naiver) per-sigfrid-bengtsson-k.jpg Per Sigfrid Bengtsson (1898-1985 schwedischer Künstler) studierte 1929 an Berggren u. Larssons Malschule in Stockholm Gottfrid Larsson : 1920 gründe gemeinsam m. Edward Berggren Kunstschule in Stockholm unterrichtete bis 1932 Skulptur, bereitete Schüler auf Kunstakademie vor Bengtsson ansonsten Autodidakt, Beteiligung b. diversen kleineren Ausstellungen (wie b. d. meisten Künstlern), gezeigt im Malmö u. Ystad Art Museum Motive: gepflegte Landschaft, Figuren u. Tieren, Holzschnitte u. Zeichnungen laut FindArtInfo (Datenherkunft unbekannt) zwischen 3,60 - 461,74 EUR (umgerechnet) gehandelt gutman-k.jpg als "Naive Kunst" verkauft: Gutman-Art Galerie schwankt zwischen Kitsch , , , Süßem , Kinderbuch-Stil u. Grafik , insgesamt: starke Unterschiede, teilweise wirken Bilder für mich wie "Kunst" (siehe Adalbert Trillhaase, tatsächlich "anerkannt"), andere sehen nur kitschig aus (Sylvie Marcel), oder für Kinderbücher gemalt (Charlotte Lachapelle) wichtig: n. in zu grafische Form abtriften (wie runde Gesichter, Verlauf, monotone Farbflächen, Glitzer) tatsächlich versuchen "richtig" zu zeichnen, dabei aber einfache Perspektive wählen, n. nach Lehrbuch malen, Größenverhältnisse selbst festlegen, schwierige Dinge auslassen bzw. übertünchen

(m. Notizen d. vergangenen Tage) Hausarbeit weiter bearbeitet aktueller Zwischenstand (3.8.2016) Standpunkt E-Mail v. Hans: "Ich möchte Dich n. m. meiner Meinung über 'Kunst u. Politik' zu irgend etwas überreden. Es geht mir nur darum, darauf hinzuweisen, dass zu anderen Zeiten bedeutende Künstler ganz anders -- m.E. realistischer -- darüber gedacht haben als 'man' d. heutzutage tut. In meinen Augen wertet d. Tatsache, dass einer Kunst produziert, seine Meinungsäußerung in außer-künstlichen Belangen um keinen Deut auf, selbst wenn er hohes öffentliches Ansehen genießt. Einstein ist ein Beispiel aus d. Wissenschaft. Er genoss Ansehen u. war in politischen Dingen v. geradezu gefährlicher Naivität!" Standpunkt Geradenbild verhüllt Kinderzeichnung 2016-08-02.mp3 Zweifel Gedanken v. 6.8. , unkorrigiert (aber ohne Whisky , lese gerade "U. Nietzsche weinte") Wo ist d. Qual, d. mich zu guter Kunst leitet? Wo d. brennenden Fragen? Zweifel, d. sich durch Schlafl osigkeit, Albtraum, Schwitzen, - allgemein - innere Unruhe äußert? Warum bin ich nur so zufrieden? Warum verzweifel ich n. an d. Erkenntnis, dass selbst d. Frage nach d. Sinn d. Existenz vor u. nach d. Menschheit nie gestellt werden wird, ja selbst in dieser kurzen Zeitspanne menschlichen Daseins nur pseudo-da ist, unmengen an Lebenszeit raubt? Wie soll ich da ein Verlangen nach Ausdruck spühren? Wie d. Verlangen nach Mitteilung? Ich möchte ungern Kunst machen, d. große Themen wie Krieg, Hunger, Liebe oder Tod einnimmt, aber eigentlich zum Verkümmern verurteilt ist, weil in mir d. Themen keine drängende Reaktion auslösen, d. guter Kunst zu Grunde liegen sollte. Was interessiert d. Menschheit mein Alltag, wo doch jeder seinen führen muss? Was interessiert mich d. Alltag d. Menschheit, wenn ich m. mir selbst beschäftigt genug bin? Solange ich nur Kunst für mich mache - wie bisher geschehen - werde ich n. d. Drang haben ausstellen zu wollen, weil es nichts zu sagen gibt, was d. Anderen gesagt werden müsste. Es ist n. tragisch, dass d. Kunst b. mir bleibt. Es macht mir Spaß mal hier u. da mich zu äußern, d. Arbeit dann in einer Schublade verschwinden zu lassen, später wieder herauszukramen u. mich an jener zu erfreuen. U. dennoch spühre ich ein Verlangen nach einer anderen Kunst. D., d. meiner Meinung nach aber v. vielen nur gespielt, n. gelebt wird. Ich will n. Schauspieler sein! Wo ist d. Qual?
Selbstanschauung Ich, 1886, Ernst Mach
Selbstanschauung Ich, 1886, Ernst Mach

Hausarbeit "Nur weil ein Künstler sich selber über einen Spiegel erfährt u. d. bildnerisch festhält, heißt d. noch lange nicht, dass er damit narzisstische Motive verfolgen würde. Denn: […]" "Selbstbild ohne Selbst Dekonstruktionen eines Genres in d. zeitgenössischen Kunst", Kapitel "D. Spiegel als Instrument d. Selbstdarstellung" Wilhelm Waetzold: "Woher stammt d. Künstler d. Wissen um seine Außenseite?" über Selbstbebachtung im Spiegel u. aus sprachlichen oder bildnerischen Mitteilungen anderer (später auch über Fotografie, Videokamera, Webcam, …) Mensch ist auf Hilfe v. Außen angewiesen, um seinen Körper vollständig betrachten zu können Thomas Kempas (1982): "Ein Selbstporträt ist ein Spiegelbild" weitere mögliche Beobachtung ohne Technik in d. Natur: Wasseroberfläche, Spiegelung in Augen mach-k.jpg "Es geht also zu allererst um d. Begreifen d. eigenen Form im Raum"
Frank Sievers
Frank Sievers
entweder Schnipselparty, Krokodilstränen, Ein Mann mit Hut, Acryl auf Leinwand, 2016, Caroline Bickenbach
entweder Schnipselparty, Krokodilstränen, Ein Mann m. Hut, Acryl auf Leinwand, 2016, Caroline Bickenbach
o. T., Sanghoon Lee
o. T., Sanghoon Lee
A Gray Matter, Walker Brengel
A Gray Matter, Walker Brengel
weitere Zeichnungen
weitere Zeichnungen

Kunst 2 0
Ausstellung UdK Rundgang Fakultät Bildende Kunst Kinderzeichnung ("kindlicher Stil") udk1-k.jpg "Kleine Zeichnung im goldenen Rahmen", 2016, Valerie Funk udk3-k.jpg Sarah Loibl m. stark vergrößerten Arbeiten auf Plane m. Ösen, evtl. für Kinderzeichnung so ähnlich umsetzen Maria Martini verhüllt Alice Senorina Hauck Strom, Welle, Europ(guernic)a, Jonas Jubitz udk9-k.jpg Clara Thorbecke Sophie Fensch Geradenbild udk14-k.jpg "kein Titel", 2016, Yei-Hyung Kim Franziska Beilfuss Phillip Langer Standpunkt radikal verhüllt Kinderzeichnung D. neuen Zeichnungen zähle ich zu d. einzigen Arbeiten, d. ohne aller Theorie funktionieren. D. frei sind v. künstlerischem Gehabe. V. Gedankenkonstrukten, v. Handwerk. Sie entstehen aus d. Leben heraus. Sie erzählen n. mehr, als was d. Welt v. sich aus vor meinen Augen ausbreitet. D. verhüllten Arbeiten bzw. d. Verhüllen als Akt d. Z.ücknehmens stellen/stellt d. Gegenseite / d. Gegenpol da. Mir scheint, als wären d. Zeichnungen nun d. Antwort auf d. radikale Z.ückziehen. Ein Gedanke beim Verhüllen war, dass im Inneren d. Kästen etwas blühen kann, was für d. Betrachter verweigert bleibt. Vor lauter Blühen sollten d. Kästen irgendwann einmal brechen, d. Innere nach Außen treten u. d. Welt m. Neuem, noch nie Gesehenem überfluten. kzsa2-k.jpg D. Verhüllung ist d. Todesstoß für jeglicher Kunst, d. kindlichen Zeichnungen d. Versuch d. einfache Leben in d. Kunst zu bringen.

Kunst 2 0
Standpunkt Friedrich Fröhlich, Künstler* (* m. Staffelei, ohne eigener Ausstellungen, ohne Vernissage, ohne Finissage, ohne Bierflasche, m. Buntstiften, m. Papier, m. Acrylfarben, m. Ölfarben, m. Aquarellfarben, m. Grundierweiß, m. Firnis, m. Sprühkleber, m. einigen Pinseln, m. Katze, ohne Meisterschülertitel, noch ohne Diplom, m. Grundausbildung) Kinderzeichnung (…) Was bedeutet d. alles für mich? Ist es "richtig" d. Zeit m. Zeichnen zu verbringen? M. d. Festhalten v. Alltagsgeschichten? Immerhin sind sie n. v. außen bestimmt (wie b. gesellschaftskritischen, politischen, … Arbeiten anderer Kunststudenten). Sie erfüllen nichts. D. macht sie für mich aber auch wieder interessant. Sie gehen keiner expliziten Frage nach (wie d. Geradenbilder oder d. verhüllten Arbeiten). Sie entstehen intuitiver, spielerisch, aus Erlebtem heraus. Können sie meine Bewunderung für d. Sein an sich ausdrücken? Ich kann m. einfachen Mitteln mein Denken, Fühlen, Handeln ausdrücken. Dafür brauche ich keine besonderen Hilfsmittel, d. erst m. einiger Lernzeit bedient werden können. Wo viel Zeit für d. Umsetzung n. für d. Ausdrücken an sich verschwendet wird. M. Buntstiften kann ich m. wenig Kenntniss viel ausdrücken. Es ist in d. Sinne kein höheres Handwerk, sogar ziemlich primitiv. Schließlich versuchen sich bereits Kinder daran. Aber muss es denn kompliziert sein, um gut zu sein? Müssen Jahre in Studien investiert werden, wenn es auch einfacher geht? Es wird nie eine realistische Abbildung zustande kommen. Nur wenn diese eh n. mehr auszudrücken vermag, als eine einfache Skizze, ist d. auch n. nötig! Ein Künstler versucht sich durch Aneignung v. Wissen u. Technik über andere Nichtwissende zu stellen (wie b. jedem anderen Beruf auch). Aber kann er n. einfach auch d. tun, was prinzipiell ohne vorherigem Lehrgang alle anderen auch tun könnten? Was spricht dagegen? D. Unterschied zu anderen ist lediglich, dass er es ernst betreiben würde. Damit meine ich, dass er mehr Zeit dafür verwendet, als andere. Er macht nichts besser, er macht es lediglich intensiver. D. Frage meiner Oma wäre dann nur noch: U. wie verdienst du damit Geld?
(mit Christian im Park am Gleisdreieck, Berlin), Buntstift auf Papier, 21x29.7cm, 31
(m. Christian im Park am Gleisdreieck, Berlin), Buntstift auf Papier, 21x29.7cm, 31

Kunst 1 0Klasse +1 Mark +0
Klasse Bildende Kunst Diplom 1.5-1 Jahr vor Diplom bereits mögliche Themen für Arbeit u. Text m. Mark u. Theorieprofessor besprechen 1 Jahr vor Diplom dieses anmelden Diplomprüfungen immer Februar u. Juli ab Juli 2016 sammeln, ab Februar 2017 bearbeiten: im Februar 2018 Diplom (11. Semester) ab Februar 2017 sammeln, ab Juli 2017 bearbeiten: im Juli 2018 Diplom (12. Semester) aktuell: 8. Semester bis Oktober (noch 3 Monate) Hausarbeit Narzissmus fertig machen, dann im Zeitplan 9. Semester: 1.10.2016-31.3.2017 10. Semester: 1.4.2017-30.9.2017 bis inkl. 12. Semester: keine zusätzlichen Gebühren da kommunikative Probleme m. Mark/Schellbach: schon Februar 2018 anvisieren? HGB Rundgang 2017 Ideensammlung als Vorbereitung fürs Diplom verstehen Hängung ausprobieren, alle meine Themen anreißen, danach überlegen, welches passend für Diplom unten d. 2 Flurflächen wieder nutzen alte Fotos v. Flurflächen heraussuchen, ausdrucken u. Ideen skizzieren m. Geradenbildern, Kinderzeichnung, verhüllter Arbeit als kleine Spielwiese verstehen m. 1-2 großen gerahmten Arbeiten wie "gekreuzte Beine" u./oder "liegender Akt" u./oder "Ganzkörperporträt" (noch plotten, ca. 50x150cm, evtl. in Flügeltürrahmen montieren, m. Klavierscharnier umsetzen) ansonsten kleine Ausdrucke (wenn d. geklaut werden: n. schlimm) wie Geradenraben, einzeln ausgedruckt u. aufgehangen oder v. Decke hängen lassen Fotoabzüge 10x15cm, evtl. 1-2 auch gerahmt, m. Abstandsleisten evtl. m. langer Geraden an Wand tapeziert, besteht aus allen Notizen zu Geraden v. ~frfr evtl. halbverhüllte Fotoabzüge (abdeckender Kasten leicht versetzt an Wand montieren) für Klassenpräsentation: evtl. kleine Kinderzeichnung, durch Paravent (Holz m. Klavierscharnieren) verdeckt E-Mail v. Kommilitonin: "Für mich ging es dabei eher um […] d. Narrativ, was durch Kunst im Flur u. Fest im Klassenraum entsteht."
Kindliche Zeichnung, 31
Kindliche Zeichnung, 31
NEHMT DIESES SCHEISS DING AUS MEINEM KOPF!!!, Text, Tränenflüssigkeit, Nasensekret, Speichel auf zerknittertem Papier, 21x29.7cm, 31
NEHMT DIESES SCHEISS DING AUS MEINEM KOPF!!!, Text, Tränenflüssigkeit, Nasensekret, Speichel auf zerknittertem Papier, 21x29.7cm, 31

Werkstatt Holzwerkstatt Kinderzeichnung 1x Rückkarton u. Abstandsleisten m. Papier beklebt (Sprühkleber) längere Abstandsleisten nachträglich m. Schleifpapier etwas kleiner gemacht (keine Schleifspuren) <1mm zu hoch, durch zusätzliche Papierlage manuell v. Abstandsleisten abgeschliffen, n. ganz sauber merken: b. Alberti statt 6mm nur 5mm Höhe (außer es gibt kein Zwischenblatt) bzw. immer nur 5mm, dann am Rückrahmen noch etwas dazwischenlegen evtl. Breite statt 3 nur 2mm, dann b. Papierlage definitiv unter Rahmen kzgerahmtg.jpg insgesamt aber sehr gut gelungen, evtl. b. Kinderzeichnung m. farbigem Tonpapier ausprobieren Ergebnis für Kinderzeichnung / Klassenpräsentation kommende Woche nutzen b. Alberti Abstandsleisten gestanzt Rückkarton an Rahmengröße angepasst 1x Rückkarton u. Abstandsleisten weiß lackiert Ergebnis schlimm (Bad durch Sprühnebel eingeweißt), nachträglich m. Pinsel weiß grundiert nehmtdieses_prae.jpg Ergebnis für "Nehmt mir dieses Ding aus meinem Kopf!!!" verwendet
Bande, 2002, Martin Honert
Bande, 2002, Martin Honert

Klasse -1 Mark -1Studium 2 0
Werkstatt Plastisches Gestalten Einzelgespräch Bachmann in Atelier, Tonkopf evtl. ohne Hinterkopf flächiger an Seiten arbeiten Augenbraun wegnehmen Ohren weiter nach hinten u. kleiner Kopf v. oben fotografieren, um Stirnbereich besser zu verstehen m. Werkzeug n. m. Fingern weiterarbeiten, dadurch detailierter u. spannendere Struktur sichtbare Augenkugel nach unten mehr gebogen als nach oben wie b. Mund (Oberlippe) gehen Oberlider über Unterlider in Bibliothek ansehen: "D. nackte Mensch. Hand u. Lehrbuch d. Anatomie", Gottfried Bammes Kinderzeichnung wegen Kinderzeichnungen: Martin Honert (*1953, deutscher Künstler) Thema: Erfahrungen aus eigener Kindheit ausgehend v. Erinnerungen oder alten Fundstücken entstehen dreidimensionale Objekte bande-k.jpg Ende Semesterferien für nächsten Treff anvisieren hinterlegt geschliffenes Werkzeug heute noch b. Pforte nachher noch zu Ωe wegen Fräsearbeit Notiz v. morgen: Klasse Bildende Kunst Studienreise Athen Treff wegen Ausstellung anstatt über Arbeiten nur über Essen geredet; angenervt Notiz v. übermorgen: Werkstatt Holzwerkstatt Alberti aufgesucht, Holzleisten u. Rückkarton herstellen Holzleiste (BXH): 3x6mm Rückkarton: 32,7x24x0.3cm [umsetzen]Alberti wegen Birnenholz fragen, größere Fläche aus zusammengefügten Leisten wenn geht: Geradenbild oder in Birnenholz umsetzen Ωe schreiben
Stehender Mädchenakt, 1963, Öl auf Hartfaser / Mädchenakt vor dem Spiegel, 1964, Öl auf Holz / Damenporträt (Porträt Maria), 1967 / Die Neugierigen, 1962, Öl auf Hartfaser auf Holz, Albert Ebert
Stehender Mädchenakt, 1963, Öl auf Hartfaser / Mädchenakt vor d. Spiegel, 1964, Öl auf Holz / Damenporträt (Porträt Maria), 1967 / D. Neugierigen, 1962, Öl auf Hartfaser auf Holz, Albert Ebert
Am Schaltpult (nach Willi Sitte), 2002, Öl auf Leinwand, Moritz Götze
Am Schaltpult (nach Willi Sitte), 2002, Öl auf Leinwand, Moritz Götze
Roter Turm I, Öl auf Leinwand, Lyonel Feininger
Roter Turm I, Öl auf Leinwand, Lyonel Feininger
Am Trödel (III), Bleistift und Farbstift, 1929, Lyonel Feininger
Am Trödel (III), Bleistift u. Farbstift, 1929, Lyonel Feininger
Klosterruine Oybin, u, 1810, Aquarell und Deckfarben, teilweise mit Transparentpapier hinterklebt, Caspar David Friedrich (zugeschrieben)
Klosterruine Oybin, u, 1810, Aquarell u. Deckfarben, teilweise m. Transparentpapier hinterklebt, Caspar David Friedrich (zugeschrieben)

Ausstellung Dauerausstellung Kunstmuseum Moritzburg, Halle Albert Ebert (1906-1976, naiver deutscher Maler u. Grafiker) "Junge Frauen", 1959, Öl auf Holz u. "Liebespaar", 1961, Öl auf Holz, Albert Ebert halle2-k.jpg Einzelansicht "Stehender Mädchenakt", 1963, Öl auf Hartfaser, Albert Ebert "Abgerissener Drache", 1976, Öl auf Hartfaser, Uwe Pfeifer (*1947 in Halle) "Ideale Landschaft", 1973, Öl auf Hartfaser, Uwe Pfeifer halle6-k.jpg "Chemiearbeiter am Schaltpult", 1968, Öl auf Hartfaser, Willi Sitte (1921-2013) halle8-k.jpg halle9-k.jpg "Am Trödel (II)", 1929, Bleistift, Lyonel Feininger "Häuser am Trödel", Kohlezeichnung, 1929, Lyonel Feininger halle13-k.jpg
Mönch am Meer, 1808-1810, Caspar David Friedrich
Mönch am Meer, 1808-1810, Caspar David Friedrich
Atelierwand, 1852, Adolph Menzel
Atelierwand, 1852, Adolph Menzel
Ansprache Friedrichs des Großen an seine Generale vor der Schlacht bei Leuthen 1757, 318x424cm, Adolph Menzel
Ansprache Friedrichs d. Großen an seine Generale vor d. Schlacht b. Leuthen 1757, 318x424cm, Adolph Menzel

Ausstellung Alte Nationalgalerie Berlin (siehe auch , "Mönch am Meer" vor Restaurierung) Restaurierung "Mönch am Meer" u. "Abtei im Eichwald" moench.gif Friedrich thematisiert "Verhältnis v. Wissen u. Glauben, Diesseits u. Jenseits, Leben u. Tod" nach Tod 1840 weitgehend vergessen erst 1906 durch Ausstellung in Nationalgalerie "Jahrhundertausstellung deutscher Kunst v. 1775-1875" "wiederentdeckt" Gemälde allgemein: komplex aufgebaute Schichtengebilde aus organischen u. anorganischen Materialien m. unterschiedlichen chemisch-physikalischen Eigenschaften Aufbau Leinwandgemälde 19. Jahrhundert: (1) Keilrahmen, (2) textiler Bildträger, (3) sättigende Vorleimung, (4) 1-3-schichtigen Grundierung aus Kreide u. ölhaltigen Bindemitteln, (5) Unterzeichnung d. Komposition, (6) Untermalung z. Vorbereitung d. mehrlagigen Farbschichten, (7) Firnis Restaurierung in 3 Phasen: (1) Untersuchung d. Materialien u. ihrer Erhaltungszustände, (2) Konzepterstellung, (3) Durchführung konservatorischer u. restauratorischer Maßnahmen (1) Technologischer Befund Bildträger: feines Gewebe aus Flachsfaser in Leinenbindung original Keilrahmen n. erhalten 3-fach grundiert (1. Grundierung leuchtend rot pigmentiert, 2.-3. hellbraune Schichten) Komposition m. Stift auf Malgrund gezeichnet (b. Infrarotstrahlung sichtbar) b. Vorbereitung d. "Jahrhundertausstellung" 1906 wurde Gemälde m. zweiter Leinwand verstärkt Leinwandränder dazu beschnitten, neue grobe Leinwand m. Wachs-Harz-Mischung aufgebügelt Hitze verursachte Schäd. an Grundierung u. Farbschicht mehrere Abdrücke v. Bügeleisen zu erkennen weitere Restaurierung 1920er, erweckten fälschlichen Eindruck v. Nebelschwaden über Meer Friedrich übermalte 3 geplante Segelschiffe berlin1-k.jpg Adolph Menzel (1815-1905, deutscher Realist) berlin2-k.jpg n. vollendet, ausgekratzte Augen "Frau am Fenster", 1822, Caspar David Friedrich

Kinderzeichnung Notiz v. morgen: liniertes Papier nachahmen im Din-Format, wie 118.9x84.1cm (A0), 168.2x118.9cm (2A0) dadrauf dann Kinderzeichnung evtl. später im AV-Labor liniertes Papier drucken lassen evtl. m. Stickern (ebenfalls vergrößert) Werkstatt AV-Labor Einzelgespräch Liebert Pipette -> Neutralpunkt: setzt RGB auf Grau (gleiche Werte) m. schwarzem Hintergrund: Notizen auf Rückseite n. sichtbar deshalb: Pappe, etwas kleiner als A4 hinter Papier legen Kinderzeichnung (1) Libelle (blau) See, Wellen, Sonne, große Wolken Birken Ich, Rad, Möwe(?) Steine (Strand), Kraftwerk, Segelboot, Kirchturmspitze Tor (zum Park), viele Menschen, Ameisen kleine Biene, Entenfamilie Bootssteg m. Personen (2) Scanner, Papier, Monitore, Lampen
(bei Oma), Zeichnung auf Papier, 31
(b. Oma), Zeichnung auf Papier, 31

Klasse Bildende Kunst Studienreise Athen Treffen wegen Präsentation Athen-Arbeiten Arbeiten bis 8.7. aus Klassenraum entfernen wegen Auto Effi fragen 11.7. Planung Hängung Arbeiten im Flur zu überlegen: Raumplan, Umgang m. Werkangaben etc. "WIR BRAUCHEN EINEN TITEL!!" b. Treffen ging es eher ums Essen als um zu zeigende Arbeiten Kinderzeichnung (Notizen d. letzten Tage) (1) ich zeige Oma alte Arbeiten am Tisch Kaffee, Linsensuppe, Fliegen, Steinfußboden, Veranda (2) ich esse m. Oma Kuchen Kaffee, Gebäck, Milchersatz, Süßigkeiten, geschnittener Baum u. geschnittenes Gras Scheere, Besen kzomag.jpg (3) See, Steinskulptur, ich sitze drauf hinter mir Radfahrer, Skater, Läufer Wolken, etwas Sonne Schiff, Bäume, Sträucher, Apfelbäume Basecap, weiße Schmetterlinge Biene, Schuhe ausgezogen, Sirenen (4) auf Bahnsteig auf Bahn warten, Sonne, viele Wolken Bahnmasten, Bäume, ich m. Basecap (5) m. Daiel Kaffee u. Muffin bestellt ihm schwappt Kaffee über auf Platz gesetzt, über Religiöses geredet (6) Männer reinigen Glaskuppel (stehen drauf), Bahnhof (7) Menschen b. Ernte, Blumen, rot, auf Feld 1 Frau erntet auf Feld, viele unterschdl. Pflanzen (sehr bunt), Vogelscheuche (8) 2 Männer streiten sich in Zug stößt einen auf Boden, schreien, Notruf(?) Sammlung Kinderzeichnungen (auch v. Johanna u. Elisabeth)

Klasse Bildende Kunst Tagesplan Studienreise Athen "1. Kurzes Resümee u. Reflektion z. Athen-Exkursion 2. Präsentation d. geplanten Arbeiten für unsere Klassenausstellung zum Semesterabschluss 3. Abrechnung d. Athen-Exkursion 4. Ausstellungsbesuch in d. GfZK. I'll Be Your Mirror – Screen Tests v. Andy Warhol" Kinderzeichnung m. ch. LISTE, Treppe Kaffee Dönerteller unter Schirm Liste m. Männern (20x) KZ: Klassenbesprechung großer Tisch m. vielen Stühlen u. Arbeiten ich, Kaffee, Tasche neben Effi, linker Bereich großer schwarzer Fleck: rechte Seite Ausstellung / Präsentation evtl. ab 13.7. "D. Moment d. …" "Überraschungsmoment" Kinderzeichnung "Theorie d. Kritzelei", Christian Driesen, empfohlen v. Susan Kinderzeichnung Rückseite signieren 1 x Kinderzeichnung rahmen, m. Abstandsleisten, weißem Rückkarton Malerei-Klasse fragen wegen großer Leinwand Reni Mothes wegen Grundierung, Leinwandart u. Fixierung Pastellkreide u. Buntstifte angeschrieben Kinderzeichnungen: sehr gut auch beim Professor angekommen Einzelgespräch b. Kati wegen Scannen v. Kinderzeichnungen (Grauverlauf im oberen Bereich, teilweise unscharf) Ausstellung I'll Be Your Mirror – Screen Tests v. Andy Warhol (ausgefallen) GfZK Leipzig Auswahl aus 472 Screentests, zwischen 1964 u. 1966 entstanden m. u.a. Filmstars, Künstlern, Autoren aus Umfeld v. Warhols Studio "Silver Factory" Sammlung an Spielarten v. Mimik u. Körpersprache eignet sich Warhol an, auch um idealen Ich näher zu kommen
Studie für Gegenwart eines Mythos, 1959, Bleistift, Öl und farbige Kreiden auf Leinwand, Cy Twombly (1928-2011)
Studie für Gegenwart eines Mythos, 1959, Bleistift, Öl u. farbige Kreiden auf Leinwand, Cy Twombly (1928-2011)
Ohne Titel, 1969, Cy Twombly, Wandfarbe auf Ölbasis, Bleistift und Wachskreide auf Leinwand
Ohne Titel, 1969, Cy Twombly, Wandfarbe auf Ölbasis, Bleistift u. Wachskreide auf Leinwand
Ohne Titel, Eckkonstruktion aus fünf Fluoreszenz-Röhren (blaues Licht, Tageslicht, kühles weißes sowie warmes weißes Licht), Ed. 5, Dan Flavin
Ohne Titel, Eckkonstruktion aus fünf Fluoreszenz-Röhren (blaues Licht, Tageslicht, kühles weißes sowie warmes weißes Licht), Ed. 5, Dan Flavin

[ausstellung=Kunstmuseum Basel] "The True Artist Helps the World by Revealing Mystic Truths", Bruce Nauman, 1967 "No. 1", 1964, Mark Rothko (1903-1970) basel201-k.jpg Cy Twombly (1928-2011, US-amerikanischer Maler, Fotograf u. Objektkünstler, Vertreter abstrakter Expressionismus) "Ohne Titel (Darunter gänzlich übermalt d. Werk: 'Sollte d. Liebe vorgehen?')", um 1951, Robert Rauschenberg (1925-2008), Öl auf Zeitungspapier, auf Leinwand basel203-k.jpg One and Three Chairs, 1965, Joseph Kosuth basel205-k.jpg "Ohne Titel", 1944, Barnett Newman, Wachs- u. Ölkreide "Ohne Titel", 1944, Barnett Newman, Wachs- u. Ölkreide [/ausstellung] [ausstellung=LISTE]Art Fair Basel (Notizen v. morgen) (unbedingt selber umsetzen!) , (erinnert an Geradenbilder, Gesicht mir nur zu "modisch"), (Selbstporträt)[/ausstellung]
Closet, 1990, Cast rubber, 220x52x58cm, Peter Fischli / David Weiss
Closet, 1990, Cast rubber, 220x52x58cm, Peter Fischli / David Weiss
Bad Thoughts I und III, 2016, Bronze
Bad Thoughts I u. III, 2016, Bronze
La licorne, 2016, David Altmejd, Bronze, Edition 3+2AP
La licorne, 2016, David Altmejd, Bronze, Edition 3+2AP
Contresens n°2, 2015, François Morellet
Contresens n°2, 2015, François Morellet
The Tuners, 2005-2016, 200x150cm, Navid Nuur
The Tuners, 2005-2016, 200x150cm, Navid Nuur
(unbekannt)
(unbekannt)
Lucas/Woodcut, 1993, Woodcut and Pochoir, Chuck Close
Lucas/Woodcut, 1993, Woodcut and Pochoir, Chuck Close
Etchings, 2016, Edition of 25, Antony Gomley
Etchings, 2016, Edition of 25, Antony Gomley

Kunst 3 0
Ausstellung Art Basel Peter Fischli (1952) u. David Weiss (1946–2012): "Spiel um Balance, um Klarheit u. Übersicht" basel162-k.jpg basel161-k.jpg "Femme", 2007, Louise Bourgeois selbst m. Buntstift u. Aquarellfarben umsetzen STATION II, 2013, Antony Gormley basel165-k.jpg David Altmejd, Bildhauer anthropomorphe u. animalische Kreaturen (unbekannt) basel167-k.jpg François Morellet (1926-2016, franz. Künstler) gemeinhin geometrischer Abstraktion u. Minimalismus zugerechnet Vertreter Konkrete Kunst weitere Arbeiten v. ihm anschauen, siehe Geraden-Konstellationen "π Weeping Neonly no 3", 2003, François Morellet "Composition 3k", executed in 1915, Kasimir Malevich basel170-k.jpg Navid Nuur (*1976 in Teheran) "Auseinandersetzung m. Prozessen, d. freigesetzt werden, wenn sich eine Idee zum Kunstwerk manifestiert" Alltagsmaterial wird zum künstlerischen Medium wenn dunkle Leinwand (transparent grundiert) dann auch m. weißer Öl-Pastellkreide arbeiten basel174-2-k.jpg Sperrholzplatte(?) vor eigentlicher Arbeit (hier sicherlich n. d. Fall) einmal in klein m. eigener Zeichnung oder Fotografie umsetzen (Selbstporträt) "Paravent", 1984, Imi Knoebel vor eigentlicher Arbeit aufstellen Imi Knoebel (Pseudonym für Klaus Wolf Knoebel, *1940, dt. Maler u. Bildhauer d. Minimal Art ) kleine Zeichnungen auf Leinwand geklebt: "Hoax", 1983, Jean-Michel Basquiat "Untitled (Anonymous Portrait)", 2002, Magdalena Abakanowicz basel178-k.jpg Chuck Close (*1940, US-amerikanischer Maler, Fotorealist) "Tableau Piège 2. August 72'", 1972, Assemblage, Daniel Spoerri Holzschachtel an Wand gelehnt, Künstler mir unbekannt basel182-k.jpg Preise unframed each: CHF 1.800, framed CHF 2.150 Preise Set: CHF 18.750, framed CHF 22.500 unbearbeitet (zu viel): Carroll Dunham m. "The Third Green Planet", 1997 , Mark Wallinger m. "id Painting 21", 2015 , Michael Krebber interessante Hängung, Rahmung mir aber zu dick könnte verhüllte Arbeit sein m. Alufolie Gesichtspartien formen, danach m. Pappmaché positiv, Ergebnisse aneinander befestigen, sodass Kopf entsteht Unlimited Standpunkt Eine Masse an Kunst. Nach kurzer Zeit nur noch Form u. Farbe gesehen, Techniken bestaunt u. Ideen für eigene Arbeiten gesammelt. Wirklich einlassen konnte ich mich aber auf keine gezeigte Arbeit. Sobald unterschiedlichste Werke ohne Bezug zueinander auf engem Raum gezeigt werden, stellt sich mir wieder d. Frage nach d. Bedeutung d. einzelnen Arbeit. Es schaut dann einfach nur noch so aus, als wäre es ein Spielplatz, wo jeder mal irgendetwas ausprobieren wollte. Wo jeder mal irgendwie m. einer besonderen Form oder Technik auffallen wollte. B. so einer Messe würde n. einmal ein Antiwerk wie eine verhüllte Arbeit auffallen. D. "Künstlerdünnschiss" würde auch nur noch m. einem Lächeln abetan werden. D. nächste Mal muss ich mir einige Arbeiten schon im Vorfeld heraussuchen, d. ich genauer betrachten möchte. Alles andere muss ich dann ignorieren. In d. kommenden Tagen nach d. Baselaufenthalt werde ich Ausstellungen vermeiden u. mich auf eigene Arbeiten konzentrieren (wie d. Vergrößern v. kindlichen Zeichnungen auf Leinwand). Arbeiten v. Alexander Calder (1898–1976) Ausgleich zwischen Schwerkraft u. Schwerelosigkeit Form d. Mobile ("beweglich, verstellbar, drehbar, lose, fig. lebhaft", "beweglicher Körper, fig. Motiv, Anlass, Beweggrund, Antrieb") erfunden "Ein Mobile ist eine abstrakte Skulptur, d. hauptsächlich aus Metallplatten, Stahlrohr, Draht u. Holz gemacht ist. Alle oder einige ihrer Bestandteile werden durch Elektromotoren, Wind, Wasser oder v. Hand in Bewegung versetzt." (Calder)
Tonkopf, 1. Versuch, 14.6.
Tonkopf, 1. Versuch, 14.6.
Female figurines with schematically rendered body, 6500-4500 BC
Female figurines with schematically rendered body, 6500-4500 BC
Minoan \\\\\\\\\\\\\\\'adorant\\\\\\\\\\\\\\\' figurines and heads of anthropomorphic figurines, 2000-1600 BC
Minoan 'adorant' figurines and heads of anthropomorphic figurines, 2000-1600 BC
Fragments of female figurine
Fragments of female figurine
Attic terracotta child\\\\\\\\\\\\\\\'s doll with movable limbs, 430-420 BC
Attic terracotta child's doll with movable limbs, 430-420 BC
Virgin and Child, 13th c.
Virgin and Child, 13th c.

Studienreise Athen Ausstellung Greece Benaki Museum athensa1-k.jpg Gefäß m. Porträt Vogel u. Blume athensa3-k.jpg athensa4-k.jpg Creto-Mycenaean tradition, 8th c. BC. athensa5-k.jpg "found in graves and sanctuaries and are interpreted either as children's toys or as associated with marriage deities" Gold wreath of oak leaves and flowers, 4th-3rd c. BC athensa7-k.jpg
Cycladic Art Museum
Cycladic Art Museum
Divina Proportione, Huali wood, 2012, Ai Weiwei
Divina Proportione, Huali wood, 2012, Ai Weiwei
Rebar & Case, 2014, Huali wood, Ai Weiwei
Rebar & Case, 2014, Huali wood, Ai Weiwei
Dust to Dust, 2008, Ai Weiwei
Dust to Dust, 2008, Ai Weiwei
Cao, 2014, Marble, 20x22x25cm each, Ai Weiwei
Cao, 2014, Marble, 20x22x25cm each, Ai Weiwei
Finger, 2014, Black and white Wallpaper, Ai Weiwei
Finger, 2014, Black and white Wallpaper, Ai Weiwei
Miroir A (Prototype), 2014, Jean Nouvel
Miroir A (Prototype), 2014, Jean Nouvel
Miroir B (Prototype), 2014, Jean Nouvel
Miroir B (Prototype), 2014, Jean Nouvel

Studienreise Athen Ausstellung Ai Weiwei kykladischekunst-k.jpg athenfr1-k.jpg colossal polyhedron Huali wood: associated with classic Chinese furniture "Wood as a material is unassuming, universal, functional, yet here it is elevated as a symbol of time, transformation, tradition and reinvention" based on Leonardo da Vinci's drawings of polyhedra for "The Divine Proportion" athenfr3-k.jpg Hintergrund: earthquake tore through China's Sichuan province, killing thousands "twisted forms of the rebar painfully evoke the destruction caused by the earthquake" athenfr9-k.jpg glass jar containing Neolothic pots, ground to powder athenfr10-k.jpg field of white marble grass "society's grass roots" athenfr11-k.jpg Ausstellung Collection Cycladic Art Museum unbearbeitet, erschöpft: Ausstellung Jean Nouvel Gagosian Gallery nouvel1-k.jpg Walnut and coloured mirrors nouvel2-k.jpg
Zeichnung auf Papier, 30
Zeichnung auf Papier, 30
Archäologisches Nationalmuseum
Archäologisches Nationalmuseum
Ceramic footed cup
Ceramic footed cup
Neolithic Pottery from Thessaly, 6500-3300 BC
Neolithic Pottery from Thessaly, 6500-3300 BC
Statuette of a discus-thrower, 1st c. BC.
Statuette of a discus-thrower, 1st c. BC.
Statuette of Herakles in Epitrapezios type, 2nd c. AD.
Statuette of Herakles in Epitrapezios type, 2nd c. AD.
Inscribed sheets of metal, 4th c. BC.
Inscribed sheets of metal, 4th c. BC.

Klasse +1 Mark +0
Studienreise Athen (gestern: Besuch Klasse v. Nikos Navridis, Athens School of Fine Arts) Ausstellung athendo1-k.jpg athendo2-k.jpg with three spouts athendo3-k.jpg various centres of production of decorated pottery in Thessaly Black polished "Larissa ware" from the north, probably Balkans Larisa style, Late Neolithic I (5300-4800 BC) athendo5-k.jpg minitature of the bronze Discusthrower (Diskobolos) statue, made by the 5th-c. BC sculptor Myron hier d. Zustand sehr interessant aufgequollen? m. Rissen, Form natürlich "ummantelt" athendo6-k.jpg attributed to Lysippos, sculptor of the 4th-c. BC. Zustand hier ebenfalls interessant Bein aufgequollen, breite Risse, löst sich auf athendo8-k.jpg bearing decrees granting exemption from taxes and tariffs, public friendship and political rights respectively Objekt m. Spiegel, für sichtbare Vorderseite für eigene Arbeit merken
Treppe in Galerieraum (Name vergessen)
Treppe in Galerieraum (Name vergessen)
Solo, Orestis Symvoulidis, 2016
Solo, Orestis Symvoulidis, 2016
Destination, Christos Avraam, 2016
Destination, Christos Avraam, 2016
Counterattack, Katerina Papazisi, 2014
Counterattack, Katerina Papazisi, 2014
Gallery Bernier / Eliades
Gallery Bernier / Eliades
I want, I don\\\\\\\\\\\\\\\'t want, 2016, Monotype on fabric, ink, band, pins, 133x62cm
I want, I don't want, 2016, Monotype on fabric, ink, band, pins, 133x62cm

Klasse +2 Mark +1
Studienreise Athen Kinderzeichnung Katzen (3x, sehr klein) Galerien (Kugeln, verbunden) Atelier Künstler / Dachterasse gr. Schmerz (C.) / Sehnsucht / obwohl nichts passt Besuch Atelier Panos Ausstellung ? dathen1-k.jpg dathen2-k.jpg Informationsblättchen, nachträglich korrigiert dathen3-k.jpg dathen4-k.jpg Hase, Kunst ansehend (Künstlername verloren gegangen) Ausstellung Stratos Kalafatis dathen7-k.jpg (n. so interessant) Ausstellung Yorgos Sapountzis "ATM (…songs about love and death)", Eleni Koroneou Gallery dathen8-k.jpg erschöpft, n. weiter bearbeitet:
Head of a cycladic statue, 2800-2300 BC
Head of a cycladic statue, 2800-2300 BC
Tool-kit für the preparation of colouring substance
Tool-kit für the preparation of colouring substance
Amphora decorated with circles
Amphora decorated with circles
Gold death-masks
Gold death-masks
Inventory of shepherds and their herds (Ausschnitt)
Inventory of shepherds and their herds (Ausschnitt)
Funerary statue of a Siren, 330-320 BC
Funerary statue of a Siren, 330-320 BC
Agora, Athen
Agora, Athen
Historische Rekonstruktion des Dionysostheaters in römischer Zeit, aus Pierers Konversationslexikon
Historische Rekonstruktion d. Dionysostheaters in römischer Zeit, aus Pierers Konversationslexikon

Klasse +3 Mark +2
Studienreise Athen Kinderzeichnung Akropolis Menschen, Fotos / Sonne krell Gespräch m. Helmut im Park Schach, Gespräch m. Simon Ausstellung Archäologisches Nationalmuseum Aufseherin: "Room closed, sorry." amathen1-k.jpg found on Amargos, early Cycladic II period Kykladen: Inselgruppe im Ägäischen Meer in Antike wurden Inseln als Kreis um d. heilige Eiland Delos betrachtet = "Ringinseln" amathen2-k.jpg marble bowl containing dry red pigment and obsidian pestle, marble palettes, stone bowl and slab amathen3-k.jpg (in KZ umgesetzt) amathen5-k.jpg made of sheet metal with repoussé details finds from Grave IV, Grave Circle A, Mycenae m. Alufolie ausprobieren (Goldblech zu teuer) Linear B tablets (Linearschrift B) Silbenschrift d. Mykenischen Kultur Griechenlands 15.- 12. Jhd. v. Chr. verwendet amathen7-k.jpg bekannt sind etwa 90 Silbenzeichen, 160 Zeichen m. Wortbedeutung sowie diverse Zahlzeichen geschrieben wurde v. links nach rechts amathen8-k.jpg found in the ancient cemetry of Kerameikos, Athens "Head of a youth", original of the 4th c. BC Agora (griechisch ἀγορά, "Marktplatz"), seit etwa 5. Jhd. v. Chr. agora-k.jpg in griechischer Antike Versammlungsplatz d. Polis wurde für Heeres-, Gerichts- u. Volksversammlungen d. freien Bürger genutzt Agora = wichtiger Schritt in Entwicklung attischen Demokratie attische Demokratie: frühe Vorläuferin m. Prinzip d. Volkssouveränität gegründeten politischen Ordnung nur Teil d. Bevölkerung Recht z. politischen Partizipation (Frauen, Sklaven u. Fremde ausgeschlossen) registrierte Vollbürger auf allen politischen Entscheidungsebenen gefordert (Gewaltenteilung existierte nicht) dionysiustheater-k.jpg ab 330 v. Chr.: Dionysostheater (wichtigstes Theater im antiken Griechenland) gilt als Geburtsstätte d. Theaters d. griechischen Antike u. d. Dramas überhaupt Dionysos: Gott d. Weins u. d. Ekstase m. alljährlichem Festspiel d. Dionysien geehrt Festspiele: aus kultischen Gesangs-, Tanz- u. Opferriten hervorgegangene Theatervorführungen klassische Tragödien v. Aischylos, Sophokles u. Euripides hatten Uraufführung b. d. Dionysien Ausstellung Acropolis Museum (siehe auch 24.5.2015)
Byzantine and Christian Museum
Byzantine and Christian Museum
(Informationen dazu verloren)
(Informationen dazu verloren)
Sanctuary(?) Wandgemälde
Sanctuary(?) Wandgemälde
Schriftrolle
Schriftrolle
Türmalerei, 18. Jhd., Dionysios Loverdos Collection
Türmalerei, 18. Jhd., Dionysios Loverdos Collection

Studienreise Athen v. gestern: "Es gibt ja so einen Moment, wo […]" HTML-Seite m. Namen, Animation klein => größer, Schriftart Comic Sans => Arial Black je länger Betrachter auf Seite: desto größer Name Kinderzeichnung Salat gegessen im Obergeschoss durch Straßen gegangen / Park gesessen C. gefragt: Küssen Duschen Ausstellung Collection Byzantine and Christian Museum byzantinemuseum-k.jpg sakrale christliche Kunst spätrömischer Kunst bis Mitbringseln christlicher Flüchtlinge aus Kleinasien (heutige Türkei) 1922 "Schatz v. Lesbos" (v. Bewohnern d. Insel zum Schutz vor Piraten im 7. Jahrhundert vergraben) 5juni1-k.jpg für Notizrolle interessant, m. Bild u. aneinandergeklebten Blättern, m. roter Handschrift 5juni2-k.jpg wegen fehlender Fläche spannend 5juni3-k.jpg "A scroll is a narrow and long parchment leaf rolled round a short wooden shaft. It was used during the Byzantine era and contained liturgical texts to be read out loud, brief epistles or documents." Papier durchlöchert, Licht scheint durch u. Motiv erscheint, leuchtet 5juni5-k.jpg "Iconostasis doors with depictions of Ecce Homo and of angels holding symbols of the Passion."
Zeichnung auf Papier, 30
Zeichnung auf Papier, 30
Drawn Home Making, Clemens Fellmann
"Drawn Home Making", Clemens Fellmann

Geradenbild HPL Platte weiß, 6mm, RAL 9016, 46.46€/m² Ωe neue Daten zum Fräsen geschickt (für 17x7cm- u. 25x10cm-Motiv) Ausstellung Performance Clemens Fellmann "Drawn Home Making", HGB-Galerie clemens_fellmann-k.jpg "[…] ist eine zeichnerische u. tänzerische Aneignung eines Ortes. M. einem Bleistift in d. Hand wiederhole ich eine Abfolge v. Bewegungen u. benutze d. Ort als Träger für meine Spuren. M. jeder Wiederholung hinterlasse ich mehr Spuren, doch d. Ort hinterlässt auch zunehmend Spuren an mir u. […]" D. ist d. erste in d. Hochschule gesehene Arbeit, wo ich n. d. große Sinn-Frage gestellt habe. So wie es war war es genau richtig. Auch bin ich n. wenige Augenblicke später gelangweilt wieder gegangen. D. Prozess d. Schaffens war n. nur performativ (also körperlich u. hörbar) sondern auch durch d. an d. Wand u. d. Boden entstandenen Linien erfahrbar. D. Ergebnis ist im Endeffekt durch eine Unmenge an Konzentration u. Kraft entstanden. Gut fand ich auch, dass nur wenige Betrachter im großen Raum standen, teilweise war ich alleine im Raum. Kein Gedränge, keine Ablenkung, kein Partygefühl. Clemens hat n. nur so getan als ob sondern wirklich gearbeitet. Es war kein aufgesetztes Schauspiel sondern gelebt. Eine v. Aufbau simple aber in d. Umsetzung fordernde Arbeit. Standpunkt was ich daraus lerne: (1) Kinderzeichnungen konzentriert, langsam schaffen (2) b. größerer Fläche: Körper einsetzen, keine weiteren Hilfsmittel außer Stifte (3) Arbeitsspuren zulassen, Blatt darf zerknittern, darf beschmutzt werden (nur n. gewollt!)
Gerüst für Tonobjekt
Gerüst für Tonobjekt

Werkstatt Plastisches Gestalten kleinen Spiegel mitnehmen nur d. im Tonobjekt umsetzen, was ich auch sehen kann geruest-k.jpg (1) Riffelroh 8mm auf 30cm gesägt (Metallwerkstatt) (2) Rohr auf Platte geschweißt (3) Holz-"Schmetterlinge" hergestellt 2 Holzscheiben gekreuzt, m. Stahldraht festgebunden Schmetterlinge am Riffelroh befestigt: (a) Augenhöhe (b) Mund (c) Hinterkopf (d) Hals (e) 2 x Ohren, zwischen a u. b abends Grundgerüst in Eisenbahnstraße bringen Bachmann würde zu Besprechungen auch zu mir fahren Notizen v. morgen: Geradenbild HPL Platte weiß, 6mm, RAL 9016, 46.46€/m² Ωe neue Daten zum Fräsen geschickt (für 17x7cm- u. 25x10cm-Motiv)
Schachtel 30, Standpunkte und andere Gedanken aus dem Jahr 30
"Schachtel 30", Standpunkte u. andere Gedanken aus d. Jahr 30
Vorschau neue Website
Vorschau neue Website

(m. Notizen d. letzten Tage) Kinderzeichnungen über meine (richtigen) Kinderzeichnungen: "D. sind wirklich tolle Zeichnungen!!! D. sage ich nicht, weil ich Deine Mutter bin." schachtel30-k.jpg wird noch um Fotoabzüge einiger Arbeiten erweitert, Daten auf Rückseite vorschau_website-k.jpg Ich wäre gerne d. Künstler gewesen, d. nach außen u. für sich selber einen roten Faden erkennt u. es auch so zeigen kann. D. ein Thema hat, welches er künstlerisch bearbeitet, immer ihm zuordbar. D. einen Stil hat u. weiter verfolgt. Dessen Website klar strukturiert ist, da seine Arbeiten einem Weg folgen. Da ich so ein Künstler aber anscheinend n. bin (auch wenn ich mich jetzt 2 Jahre fast ausschließlich m. d. Geraden auseinandergesetzt habe), werde ich wohl immer m. meinem Außenbild unzufrieden sein, welches ich bisher versucht habe in eine Form zu zwängen. Ich weiß nicht, welcher Künstlertyp ich bin. Bin ich Hobbykünstler? Bildender Künstler, sachlich? Schrill? Professioneller Künstler, große Schrift? M. keiner Inszenierung konnte ich mich anfreunden, da irgendetwas in mir nie präsentiert werden konnte. Nun versuche ich einen neuen Weg. Angefangen hat diese Idee, als d. vorletzte Klassentreffen teilweise in meinem Arbeitsraum stattfand u. ich aktuelle Arbeiten auf d. großen Tisch anordnete. Kommilitonen waren aufgefordet sich frei zu bewegen, zu entdecken, zu ignorieren, zu hinterfragen. Gleichzeitig war meiner Meinung nach eine Ordnung erkennbar. Es gibt einige "Richtungen", wie d. Geradenbilder, wie Collagen allgemein, wie Fotosammlungen. All d. hab ich gemacht u. möchte ich n. verstecken, nur weil es n. in eine Künstlerinszenierung passt. Deshalb: Meine Website sollte so sein wie dieser Tisch, auf d. ich alle möglichen Arbeiten gezeigt hatte, ohne in Chaos zu verfallen. So gibt es einige Bereiche, wo in Listenform Arbeiten aneinandergereiht sind u. anderen Bereiche, wo Arbeiten wie zufällig aneinandergeraten, sich überlappen, miteinander in Beziehung stehen, obwohl sie gar n. zusammenpassen. Diese neue Seite soll mich selber inspirieren; durch Stöbern auf alte Arbeiten stoßen u. mich zu Neuem anregen!
Kinderzeichnung, 1992(?), Kater Felix lebte noch
Kinderzeichnung, 1992(?), Kater Felix lebte noch
The End, Augenliedtätowierung, 1970/16.05.1981, Schwarzweißfotografie, Fine art print, Timm Ulrichs
The End, Augenliedtätowierung, 1970/16.05.1981, Schwarzweißfotografie, Fine art print, Timm Ulrichs
Sometimes, 2002, 5-Kanal-Videoinstallation, Bjørn Melhus
Sometimes, 2002, 5-Kanal-Videoinstallation, Bjørn Melhus
en face, Kurfürstenstraße Berlin, 2013/14, Haare auf Museumskarton, Ursula Neugebauer
en face, Kurfürstenstraße Berlin, 2013/14, Haare auf Museumskarton, Ursula Neugebauer

Kunst 1 0Klasse +0 Mark -1
Kinderzeichnung familiezeichnungkind.jpg Als Diplom-Arbeit vielleicht eine meiner (richtigen) Kinderzeichnung gerahmt ausstellen. Rahmung = wird v. mir z. Kunst erklärt (m. Notizen v. gestern) Standpunkt 2016-05-26.mp3 Tagesplan (1) 09:00-11:00 Aufträge (2) 11:30-13:00 Narzissmus -Recherche (3) 13:30-16:00 Ausstellung (wenns n. regnet) Cuttermesser, Filzstifte kaufen "()s Arbeiten nehmen ihren Ausgangspunkt in d. Beobachtung v. öffentlichen u. städtischen Räumen." "In () untersucht () d. menschlichen Bewusstseinsebenen zwischen Realität u. Fiktion." "In d. Serie () nähert sich () auf behutsame Weise jenem besonders fragilen Moment d. Übergangs v. d. Kindheit zum Erwachsensein." Narzissmus u. Kunst weiter bearbeitet Ausstellung SEHT, da ist DER MENSCH! Halle 12, Leipziger Baumwollspinnerei Blick auf menschliche Existenz zentrales Thema für Künstler ulrichs-k.jpg "Leigabe d. Künstlers"? (Foto auf Leinwand, ohne Schutz?) Ulrichs bezeichnet seinen Körper als "Rohstoff" seiner Kunst Themen Ulrichs: Fragilität u. Gefährdung, Tod u. Auslöschung d. menschlichen Existenz weitere Beispiele: Zielscheibe auf Körper (1974), Straßenpflaster aus Schädeldecken (1978) melhus-k.jpg "Leigabe d. Künstlers"? (Bildschirme u. Beamer?) 4 ähnliche Charaktere versammeln sich um auf Boden aufgestellten Monitoren Fragen an imaginäres Gegenüber angesichts einer abstrakten Bedrohung(?) "Wo ist d. Welt, it's all right? … Es ist unmöglich - d. Einzige, was ich kenne, ist Jesus Christus … u. d. Hölle, d. nicht? … es ist unmöglich … niemals … Jesus Christus , we are in trouble - sometimes …" neugebauer-k.jpg Gesichter v. Frauen, d. auf Straßenstrich als Prostituierte arbeiten Ausgangspunkt Bleistiftskizzen Material ihrer Haare = besondere Präsenz, "Aura, ähnlich einer Reliquie" Gedenkkultur: "Haarbilder" Ecke Klassenraum (eingezogene Wand + 5 Meter v. Wand daneben) als Ausstellungsort nutzen inkl. Bodenbereich davor abgegrenzt durch saubere Wand, Boden u. Klebeband als Boden u. Wandbegrenzung Idee: 1x alle 14 Tage neue Ausstellung konzentriert auf einen Studenten oder Thema, wo mehrere dran arbeiten wollen erst einmal nur m. interner Präsentation

Friedrich Fröhlich, Import u. Export Einzelgespräch Ωe Fräsetest abgeholt aus drei unterschiedlichen Richtungen sind 3 Formen erkennbar: Dreieck, Quadrat, Kreis viele kleine Geraden im Winkel v. 0, 45 bzw. 90° angelegt wenn Test geklappt: m. Selbstporträt umsetzen, m. 6 Einzelbildern (30°-Sprünge, drehendes Porträt) Ergebnis: (1) noch n. tief genug (2) "Späne" muss noch raus, ansonsten gibt es d. Effekt n. ansonsten: schon einmal Porträt vorbereiten u. Ωe zusenden b. Bachmann Termin am Mittwoch 11 Uhr ausgemacht, Gestell für Tonporträt herstellen Eigentlich braucht d. Künstler nur ein Blatt Papier u. einen Stift. Alles andere ist ein Luxusproblem. U. noch eigentlicher braucht er nur einen Stift. Noch eigentlicher eigentlich gar nichts. Außer seinen Kopf für d. Idee u. seinen Körper für d. Umsetzung.
Carton, pierre 2016, Leinwand, Beton, Gips
"Carton, pierre 2016", Leinwand, Beton, Gips
Cartons pierre 2016, Beton, Karton
"Cartons pierre 2016", Beton, Karton

Klasse +3 Mark -2
1 x Wort "Moment" Klasse Bildende Kunst nächster Treff: für Evgenij signierte Autogrammkarte mitbringen Wochenendticket für Fahrt Leipzig > Flughafen Schönefeld kaufen (Evgenij Gottfried, Timo Sacher, frfr, Simon Meier, Thomas Lindenberg) mein Handy (ausgeliehen v. Clemens) für Athen: 0041 77 410 05 07 Regenjacke u. feste Schuhe mitnehmen max. Gepäck-Größe: 55x40x20cm u. Tragetasche 35x20x20cm Buntstifte, A4-Papier für Tagebuch Kinderzeichnung mitnehmen meine E-Mail-Anfrage nach Einzelgespräch durch Mark n. beantwortet; hatte heute keine Lust ihm deshalb "hinterherzurennen" (Aktion => Reaktion, n. Aktion => Aktion => Reaktion); deshalb heute kein Kontakt Ausstellung Judith Fegerl u. Christoph Weber Kunstverein Leipzig m. Beton, Stahl, Kupfer, Zinn, Graphit, Gips, Karton, Leinwand, Wachspapier "Er spielt m. d. Moment" ausstellung0520162-k.jpg dazu: "D. Leinwand trägt d. Beton-Abdruck.\\Gips verstärkt d. Leinwand, formt sie zum Objekt, fixiert d. beweglichen Stoff,\\- Bild-Träger?" ausstellung0520161-k.jpg dazu: "Betonstücke, rauhe Oberfläche. gebrochen, geworfen,\\im Karton, Reste - oder Teile eines Ganzen, Fragmente eines Prozesses.\\vorbereitet - oder abgestellt?" allgemein: ohne Künstler-Position (finde ich gut), Kilian wusste auch n. mehr zu berichten Kinderzeichnung Kinderzeichnung Eingeschaften: (1) gekritzelte Formen (2) schematisch vereinfachte Komposition (3) im Umriss gezeichnete Figuren (4) Figuren in primitiver Geometrie, oftmals nur fragmentarisch Vereinfachung ist n. gleich automatisch Erzeugung Eindruck v. Kindlichkeit Infantilismus: bezeichnet Zustand d. Z.ückbleibens auf Stufe eines Kindes (körperliche u./oder geistige Entwicklung) ernsthafte Auseinandersetzung m. Kinderzeichnung erstmals durch Suche nach Alternative z. Wirklichkeitsnachahmung Künstler riskiert öffentliche Verachtung Vorwurf d. Infantilität / Inkompetenz Künstler machten "Eindruck kindlicher Direktheit" zum Markenzeichen einer authentischen persönlichen Sehweise Anfang 19. Jhd.: Nazarener wollten durch Wiedererlangen eines unverbildeten Blicks für d. Glanz u. Schönheit d. Natur d. verlorene Paradies d. Kindheit z.ückgewinnen (Behauptung Honours) "Italienische Primitiven" im 15. Jhd. bedeutet Imitation d. Primitiven Begriff erweitert: "Glaube an d. Überlegenheit d. primitiven Lebens, Rückkehr z. Natur" Piscarro: Naivität = notwendige Grundbedingung für authentisches Naturempfinden Schaffung eines persönlichen Stils, dessen Schlichtheit d. Aufrichtigkeit d. Künstlers bezeugen soll
Metamorphose des Narziss, Öl auf Leinwand, 1937, 58.8x76.2cm, Salvador Dalí (The Tate Gallery, London)
Metamorphose d. Narziss, Öl auf Leinwand, 1937, 58.8x76.2cm, Salvador Dalí (The Tate Gallery, London)
Narziss (Selbstportrait), Zeichnung 1947/48, Lucian Freud
Narziss (Selbstportrait), Zeichnung 1947/48, Lucian Freud

1 x Wort "(utopisches) Moment" Hausarbeit (wird noch geschickt) Narzissmus u. Kunst (1) Salvador Dalí u. Sigmund Freud metamorphosenarziss-k.jpg 1938 zeigte Dalí es d. damals 82-jährigen Sigmund Freud Dalí folgte schon seit Studientagen dessen Lehren hoffte auf psychische Analyse Freud über d. Bild: "In klassischer Malerei suche ich nach d. Unbewußten - in einem surrealistischen Gemälde nach d. Bewußten." seine Meinung über Surrealisten bis dato: Narren geänderte Meinung: "daß es in d. Tat sehr interessant wäre, d. Entstehung eines solchen Bildes analytisch zu erforschen." Begriff Nazissmus in unsere heutige Sprache n. durch Ovid gelangt, sondern durch Freud popularisierte Begriff im Aufsatz "Z. Einführung d. Narzissmus ", 1914 Narzissmusbegriff im Zusammenhang m. d. Libido (Triebenergie-Theorie) entwickelt Definition: "D. d. Außenwelt entzogene Libido ist d. Ich zugeführt worden, so daß ein Verhalten entstand, welches wir Narzissmus heißen können" in früher Kindheit befindet sich Mensch in "narzistischem Stadium" Mensch zu diesem Zeitpunkt noch n. in Lage Beziehung z. Außenwelt aufzubauen = alle vorhandene Libido wird d. eigenen Ich zugewandt Später lernt Kind, libidonöse Beziehungen z. Außenwelt aufzunehmen [z.B. Eltern] überwindet damit "primären" Narzissmus Sekundärer Narzissmus = unter ungünstigen Bedingungen kann es geschehen, dass Mensch Libido wieder v. Objekten abzieht u. erneut d. eigenen ich zuwendet = wird als krankhafte Entwicklung aufgefaßt Freud Meinung, dass jeder (auch gesunde Mensch) zeitlebens in bestimmtem Maß narzistisch bleibt definiert weiter: Narzissmus sei "libidinöse Ergänzung zum Egoismus d. Selbsterhaltungstriebes" starker Egoismus schützt vor Erkrankung "[…] aber endlich muß man beginnen zu lieben, um n. krank zu werden, u. muß erkranken, wenn man infolge v. Versagung n. lieben kann." Dalí: mußte lernen gesamten Ängste (vor allem auch sexuelle Ängste) in Bezug auf Beziehung zu überwinden "Deshalb 'heilte' ihn Gala, da er lernte zu lieben" Zustand d. Verliebtheit ist laut Freud gleichzusetzen m. Aufgabe eigener Persönlichkeit Aufgabe d. Ichlibido oder schlicht d. Egoismus bzw. d. Narzissmus notiert B. Dalí scheint mir d. Bild autobiografisch zu sein. Er versucht sich jedoch n. als d. sich selbst liebende Schönling darzustellen, sondern versucht zu verstehen, wie es um ihn im Sinne Freuds bestellt ist. Stellt dabei auch Verbindung zu Gala her, d. ihm helfen könnte, aus d. Narzisstischem Stadium zu entkommen. (2) Dalí u. Lacan Jacques Lacan (1901-1981, französischer Psychiater u. Psychoanalytiker) bekannt durch Neuinterpretation d. Schriften Sigmund Freuds "Theorie d. Ichidentitätsbildung per 'Spiegelstadium'" laß v. Dalí Schrift über paranoisch[geistesgestört]-kritische Methode Lacan besuchte daraufhin Dalí "seine Sicht d. Paranoia wurde durch diese Treffen beeinflußt, 'selbst wenn er es nie zugestand'" beschreibt Spiegelstadium: "D. ist d. ursprüngliche Abenteuer, in d. d. Mensch zum erstenmal d. Erfahrung macht, daß er sich sieht, sich reflektiert u. sich als anders begreift, als er ist - d. wesentliche Dimension d. menschlichen, d. sein ganzes Phantasieleben strukturiert." D. Mensch sieht sich selbst u. reflektiert sich indem er über sich selbst nachdenkt, findet keine Einheit statt, sondern Spaltung (Ich im Sinne eines "Ich ist ein anderer") Lacan behauptete: "D. Ich (je=d. wahre Subjekt d. Menschen) ist n. d. ich (moi=Ort d. imaginären Erkennens)" durch Spiegelstadium wird sich d. Ich seiner selbst bewußt, daß es existiert schon Kleinkind winkt sich im Spiegel zu u. erkennt sich Jedoch Mensch macht v. sich selber ein imaginäres Bild, d. Illusion d. Eins-Sein-wollens u. wird im Spiegel m. einem anderen gespaltenem Bild konfrontiert Wechselspiel v. Sich-Erkennen u. Verkennen, v. spiegelverhafteter Faszination u. Agression = zentrale Thema d. Mythos d. Narziss Narziss versucht m. Spiegelbild eins zu werden, als "Liebender u. Geliebter oder als Ersehnter u. Sehnender" "[…] er sieht sich da, wo er selbst n. ist, im Spiegel d. Teiches." "[…] obwohl er weiß, daß diese auch d. Tod d. anderen fordert: doch jetzt sterben wir beide, vereinigt in einem einzigen Hauche." (3) Lucian Freud (1922-2011, britischer Maler) Enkel v. Sigmund Freud lucian-k.jpg in Frontalansicht, eigenen Kopf auf Hände aufstützt, spiegelnd Spiegelbild in Augenhöhe abgeschnitten man erkennt nicht, in was er sich spiegelt Blick starrt auf Spiegelbild, sieht Betrachter n. an Interpretation: stellt sich in diesem Selbstporträt n. im klassischen Sinne d. Sujets dar Er zeigt sich reflektierend über sich selbst Lucian Freud setzt sich durch Betitelung m. Narziss gleich u. offenbart so seine Gespaltenheit
Illustration für: A toute Epreuve, von Paul Eluard, 1985, Joan Miró
Illustration für: A toute Epreuve, v. Paul Eluard, 1985, Joan Miró
Mag kommen!, 1932, Paul Klee
Mag kommen!, 1932, Paul Klee

Kinderzeichnung 2016-05-22.mp3 Kinderzeichnung "Kinderzeichnung u. d. Kunst d. 20. Jahrhunderts", "Zu Anfang d. Kind", Rudolf Arnheim Kunst d. Westens wieder zu Grundelement z.ückgekehrt Grund: hohes Niveau d. Verfeinerung n. mehr in gleicher Richtung weiterentwickelbar zu Grundelementen z.ückkehren, um neue Bildwelt zu erfinden mirokind-k.jpg (1) im biologischem Sinn: musste Künstler Elementarformen d. Dinge z.ückerobern Rückeroberung d. physischen Weltbestandes (2) geometrischen Grundformen u. Einfachheit d. Primärfarben z.ückrufen bilden Alphabet d. visuellen Sprache m. Vorbild immer nur m. unvollständigem Verständnis gearbeitet in afrikanischer Bildnerei wie auch in Kinderzeichnungen u. -malereien zumeist nur anschaulich Erfassbare empfangen Kinderzeichnung nie nach gleichem Muster / Stil geschnitten in ersten Jahren gibt es jedoch gewisse Grundformen Unterschiede u.a. durch (1) Entwicklungsstufe, (2) individueller Begabtheit, (3) Temperament, (4) Einflüssen d. Umwelt abhängig Künstler sind also v. bestimmten Zügen ihrer kindlichen Modelle beeinflusst Kind erfährt Welt hauptsächlich durch Sehen u. Tastsinn liegt in seiner Natur Erfahrung m. Schaffen v. Abbildungen zu reagieren Beantwortung v. Sinnesreizen m. Reaktionstätigkeit = Urphänomen allen organischen Verhaltens besondere Fähigkeit m. Abbildungen zu reagieren = Sondervorzug d. Menschen Kampf m. verwirrender Unordnung d. Erfahrungswelt Abbildung (b. Kindern) != Kopie soll Struktur d. Gesehenen für d. Kind klären (1) Kind mustert einzelne Bestandteile d. Sinneswelt (2) lernt sie in größerem Zusammenhang zu sehen Analyse u. Organisation d. Dinge beginnen m. einfachsten Formnen, gelangen schrittweise zu immer komplizierteren anfangs: (1) Motorik d. Arme u. Hände noch n. kontrolliert (2) visuelle Beurteilung d. Formen noch n. genügend entwickelt Unvollkommenheit trägt z. Belebung d. Darstellung b. Kind weiß n. um Bedeutung, d. v. Künstlern gemachten Zeichnungen gegeben werden Erwachsene: mechanisches Kopieren Kind: Abbildung wird als Übersetzung verstanden kleekind-k.jpg auf Suche nach Klarheit: Kind lehnt Konfusion (Durcheinander) u. Zufälligkeit d. Erscheinungswelt ab Nacktheit: Erwachsene sieht es "als Rückkehr z. ungehemmten Unschuld d. Paradieses"
(Kinderzeichnung), Zeichnung auf Papier, signiert und datiert, 29.7x42cm, 30
(Kinderzeichnung), Zeichnung auf Papier, signiert u. datiert, 29.7x42cm, 30
(Collage aus Abfall von Clemens), Collage auf Papier, 29.7x42cm, 30
(Collage aus Abfall v. Clemens), Collage auf Papier, 29.7x42cm, 30

Kunst 3 0
Kinderzeichnung Kurs o.T. Standpunkt 2016-05-21.mp3 V. Grundelement Gerade zum Ursprung d. Kreativität u. damit d. Kunst: D. Kindheit. Da es mir selber sehr schwer fällt wie ein Kind einfach anzufangen u. Formen zu finden ohne d. Kopf zu bemühen, musste ich mir Kinderzeichnungen aus d. Internet besorgen, um sie als Vorlage zu missbrauchen. Entstanden sind bisher schlechte Kopien. Grund: Ich nehme einen Farbstift u. schaue auf d. Originalzeichnung, wo überall diese Farbe auftaucht. Ein Kind wird ganz anders vorgehen. Es wird - ohne groß zu überlegen - ständig d. Stifte wechseln, je nachdem, was es gerade für geeignet empfindet. Auch kann ich keinen Kreis in einem Schwung zeichnen, sondern bedenke aktiv bestimmte Merkmale d. Originals u. bewege danach bewusst d. Stift über d. Papier. D. Ergebnis wirkt gewollt, n. schlüssig, zusammengewürfelt. Kinderzeichnung (Internetfund) versucht zu kopieren erst m. Ölkreide, danach m. Bundstiften Ölkreide für große Kopie (140x100cm o.ä.) geeignet kz2-k.jpg Ergebnis signiert u. datiert, evtl. rahmen Hand leicht über Papier halten, Stift n. zu stark führen, sondern Freiraum lassen Clemens war zu Besuch aus Abfall (Reste v. einem v. ihm gemachten Objekt) Collage hergestellt collage_clemensreste_prae.jpg Reste m. Klebestreifen festgehalten auch Ölpastell-Krümelchen übertragen
Metamorphosis of Narcissus, Dali
Metamorphosis of Narcissus, Dali
Narziss #1, 2016, Installation, Thomas Neumann
"Narziss #1", 2016, Installation, Thomas Neumann
A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Olaf Nicolais
A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Olaf Nicolais

Kinderzeichung Standpunkt 2016-05-20.mp3 Buch "Kinderzeichnung u. d. Kunst d. 20. Jahrhunderts" ausgeliehen heute für Kopfobjekt aus Ton: Nahaufnahmen v. Nase, Ohren, Mund u. Augen sowie Kopfform ausdrucken u. wichtige Formen m. dickem Stift nachzeichnen Werkstatt Holzwerkstatt Abstandsleisten zurecht gesägt Rückkarton gesägt Einzelgespräch Daniels wegen Hausarbeit "Narzissmus in d. Kunst" (1) möchte b. Mythos Narziss u. Echo anfangen inkl. Vorstellung Darstellungen Mythos in Malerei (o.a.) (2) Narzissmus Konzepte u.a. Freuds Narzissmusbegriff (3) Narzissmus u. Kunst unterschiedliche Techniken beleuchten was ist medienspezifisch b. / was kann: Video (Krauss!) / Netzkunst (JenniCam?) / Malerei / Installation / Fotografie (über Spiegel) / … m. Beispielen (inkl. eigener!) (4) Hermine Freed Zitat u. meine Meinung dazu Ist n. doch auch etwas Freude/Selbstverliebtheit beim eigene Betrachten dabei, selbst wenn d. Körper vorrangig für ein anderes Thema benutzt wird? Wo ist da d. narzisstische Moment? (5) Unterschied Narzissmus -Mythos (sieht sich nur selbst) u. Kunst-Medien (Weiterverbreitung u. eigenes späteres Betrachten) Was hat d. externe Betrachter für eine Rolle? alte Hausarbeit Constant Dullaart besprochen Hausarbeit Daniels zuschicken "Selbstdarstellung in d. Videokunst" ab S.36 scannen u. ihm zuschicken Narzissmus u. Kunst (1) Arbeiten dali-narzissmus-k.jpg "Liquid Views - d. virtuelle Spiegel d. Narziss", 1993/2008 / Interaktive Nutzer-Installation, Monika Fleischmann u. Wolfgang Strauss Ursula Querner, Narziss Streetart, Narcissus neumann-narzissmus-k.jpg Magritte "Le Faux Miroir", 1928 (2) Ausstellungen nicolais-narzissmus-k.jpg "D. moderne Narziss- Spiegelungen eines Mythos", Edin Bajric, GALERIA LUNAR "Zum Mythos d. Selbstverliebtheit: D. Galerie im Taxispalais versammelt in d. Schau 'D. Spiegel d. Narziss' künstlerische Positionen zum übersteigerten Ich: ein Parcours, d. n. ohne Tränen auskommt" Videokunst Narziss (3) Berichte "d. schlüssel zum erfolg in d. kunstwelt lautet: narzissmus!" (4) Narzissmus Narzißtische Störung "Ich kam, ich sah, ich wirkte!"
Konstellationen, A4-Ausdruck mit handschriftlichen Notizen, 21.0x29.7cm, 30
Konstellationen, A4-Ausdruck m. handschriftlichen Notizen, 21.0x29.7cm, 30
Kunstbegriff Beuys, in Holzwerkstatt entdeckt
Kunstbegriff Beuys, in Holzwerkstatt entdeckt

Werkstatt Holzwerkstatt (siehe auch Einzelgespräch Mark am 9.12.2015: "Rahme es!" ) konstellationa4-prae.jpg A4-Blatt (Konstellationen) im Holzfurnier-Rahmen befestigt zuerst mitgelieferte Abstandsleisten (Kunststoff m. Klebeseite) befestigt n. sauber u. zu schmal, Rückkarton rutscht durch b. Alberti Holzleiste Eiche ausgesucht, sägt sie morgen zurecht morgen Rückkarton 3mm sägen u. Rahmung fertig machen Standpunkt kuenstler-k.jpg "Ich gehe davon aus, daß prinzipiell jeder Mensch ein Künstler dann ist, wenn man d. Kunstbegriff, m. d. man arbeitet, so stark erweitert, daß er praktisch d. Selbstbestimmungsprozeß u. d. Denkprozeß einschließt, d. ja jeder Mensch hat… Damit sage ich nichts aus über d. Qualität. […] So kann ich begründen, daß nur aus d. Kreativität u. nur aus d. Kunst ein revolutionärer Vorgang hervorgehen kann, denn woraus soll er denn sonst hervorgehen? Er kann nur aus d. menschlichen Denken stammen u. d. Denken ist ein Ergebnis menschlicher Kreativität […]." (Beuys) 2016-05-19.mp3 Themen für evtl. Einzelgespräch m. Mark: (1) Fotocollagen ("Oma" zeigen) Frage nach Untergrund (Leinwand oder Papier) andere Künstler (2) Styroporkopf / Fotocollage (siehe E-Mail an Bachmann) dazu: zuvor Fotos v. Gesicht machen u. analysieren (welche Bereiche / Züge treten hervor?) (3) Geradencollage Gedanken zu gezeichneten Füßen, zum n. definierten Kopfbereich, allgemein z. Arbeit (4) Konstellationen gerahmt zeigen (in Bezug auf Dezember-Einzelgespräch)
Fräsemaschine
Fräsemaschine
Meine Oma, 40x50cm, 30 (Abbildung von morgen)
Meine Oma, 40x50cm, 30 (Abbildung v. morgen)

Tagesplan (1) Athen-Reiseführer suchen, kommenden Dienstag zum Klassentreffen mitbringen (2) Oma-Collage auf Leinwand anfangen, 30x40cm (3) Bachmann telefonisch erreichen - wegen Fräsen in Holz b. Treff Video zeigen (viele Details geht auch ordentlich in Holz) Test-Holzstück (keine Sperrholzplatten!) b. Alberti anfragen - wegen Kopf-Objekt gießen u. nachträglichem Verformen (Styroporkopf u. Collage auf Leinwand mitbringen) (4) Einzelgespräch Ωe fraesehgb1-k.jpg 1. Test m. zuvielen Geraden 2. Test nur noch parallele Geraden m. kleinen Tiefenunterschieden 3. Test m. Geraden durcheinander, zweimal gefräst (um Vertiefungen zu reinigen) Ωe neuen Test zuschicken (Idee je Betrachtungswinkel unterschiedliches Bild, alle Geraden eines Motivs = 1 Winkel + 1 Länge) nächstes Mal Test auf Vollholz (Birne?) Kurs o.T. Oma-Collage angefangen omacollage2-k.jpg Museen Athen Archäologisches Nationalmuseum Akropolismuseum (fotografieren verboten) Neues Benaki-Museum (Pireos-Straße 138) m. Sonderausstellungen griechischer u. internationaler moderner Kunst (letztes Mal wegen Privatfeier geschlossen) Kommunale Galerie Athen (evtl. Ausstellung m. regionalen Künstlern) EMST (evtl. geschlossen) Nationalgalerie (wegen Umbau damals geschlossen) Vorres-Museum (etwas außerhalb, zeitgenössische griechische Kunst)

Kunst 2 2
Klasse Bildende Kunst Standpunkt 2016-05-17.mp3 Tagesplan (1) 10:00 "Pünktliches Treffen im Klassenraum" Klasse Heidi Specker wegen Athen-Exkursion (2) 12:00 Mittagspause (3) 13:30 "Atelierbesuch b. Friedrich, Eisenbahnstraße 53, 4. Etage" (4) 15:00 "Atelierbesuch b. Simon, Wachsmuthstr. 3" (5) 16:30 "Atelierbesuch b. Evgenij u. Clemens, Flemming Str. 15" Standpunkt zum Treffen b. mir: sollte n. d. Relevanz d. Kunst allgemein in Frage stellen je nach Region / Museum / Galerie / Besucher / Zeit Kunst = relevant oder n. relevant Relevanz eigener Arbeit vielleicht erst nach eigenem Tod festgestellt aber weiterhin Notizen dazu machen, nur n. davon blockieren lassen Geradenbilder weiterhin machen (plotten), aber n. m. Versuch etwas rudimentäres finden zu wollen weg v. Ideen d. Moderne, alle Vorstellungen haben sich eh aufgelöst Beliebigkeit aber weiterhin als Fragestellung für mich stehen lassen u. schriftlich bearbeiten weniger auf Thema konzentrieren (was mich blockieren würde), eher auf einzelne Arbeit schauen Arbeit sollte alleine wirken können, n. nur m. Hintergedanken oder in Serie verstanden vielleicht ergibt sich m. d. Zeit ein Muster
Meine Mutter, Bradford, Yorkshire, 4. Mai 1982, 1982, David Hockney
Meine Mutter, Bradford, Yorkshire, 4. Mai 1982, 1982, David Hockney

Kunst 0 28
(Kunst-Zweifel Abzug -28 wegen Whiskykonsum) Collagen-Bilder u. -Objekt glänzend lackieren für morgen vorbereiten: > Auflösetee in Glaskaraffe > Kaffee in Thermoskanne u. Kaffeezubereiter > 10-12 Plastikbecher kaufen! > evtl. Plastikgabeln für Tomaten-Gurken-Nudeln-SALAT Ablauf: (1) ~frfr-Notizen vorstellen (2) Bsp.-Audiodatei abspielen einmal normal gesprochen, Thema ZWEIFEL: #589 einmal abgelesen: #590 u. (kurz anreißen): #591 u. (kurz anzreißen, als Reaktion darauf): #592 (3) FRAGE an KLASSE auf ZETTEL (Habt ihr etwas, was unbedingt …?) (4) Notizenstapel zeigen (5) andere Stapel (Tests/Skizzen/) (6) … D. Geschichte d. Kunst "Denn allein d. Idee v. Fortschritt u. Avantgarde käme d. Neuankömmlingen im Kunstbetrieb banal u. langweilig vor […]." Begriff Postmoderne 1975 v. Architekten Charles Jencks in Diskussion eingeführt war Doktrin d. Funktionalismus überdrüssig Triumph d. Moderne: brachte Nonkonformisten in Zwickmühle junge Künstler sahen sich durch konventionelle Auffassungen v. Kunst dazu provoziert, "Anti-Kunst" zu machen Anti-Kunst v. offizieller Seite gefördert: wogegen noch auflehnen? Bewegungen u. Strömungen 20. Jahrhundert: alle lehnten es ab, nach Natur zu arbeiten meisten Kunstkenner überzeugt davon, dass nur kompromisslose Abkehr v. traditioneller Arbeitsweise weiterführen könne heute: viel breiteres Spektrum b. Kunstkritik einige Künstler kehrten z. gegenständlichen Kunst z.ück / "zum Erzählen, Predigen, Moralisieren" hockney-k.jpg multiple Bilder Medium Fotografie für neuartige Effekte, d. zuvor Malern vorbehalten gewesen waren geringfügig verschobener Blickwinkel erinnert an Kubismus / Picassos "Stillleben m. Geige u. Trauben"
Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht
Lupinen im Zimmer, 1921, Karl Schmidt-Rottluff  (evtl. falsches Abbild)
Lupinen im Zimmer, 1921, Karl Schmidt-Rottluff (evtl. falsches Abbild)
Holzstoss, 1906, Karl Schmidt-Rottluff  (Abbild Vorfrühlingswald mit Holzstoß, Aquarell auf Velin. 50x70cm)
Holzstoss, 1906, Karl Schmidt-Rottluff (Abbild "Vorfrühlingswald m. Holzstoß", Aquarell auf Velin. 50x70cm)
Dreiundsechzig Offsets, 1965, Horst Antes
Dreiundsechzig Offsets, 1965, Horst Antes
Akt im Lehnstuhl(?), 1977, Georg Baselitz
Akt im Lehnstuhl(?), 1977, Georg Baselitz
Wolf Gang, 2014, Lack auf Leinwand, Tjorg Douglas Beer
Wolf Gang, 2014, Lack auf Leinwand, Tjorg Douglas Beer

Kunst 30 2
2x daumennagellänge Whisky Kopf-Objekt herstellen (Bachmann fragen), danach verformen, verzerren, verkrampfen, zerschlagen, fallen lassen verkrampfte Hand auf Kopf übertragen evtl. m. Fotocollage überziehen, wie Finde gerade meine Arbeiten etwas… zu zaghaft. Nach d. Besichtigung d. großen Leinwand-Arbeiten im Albertinum merke ich, dass b. mir noch etwas fehlt. D. Größe? D. expressive(?) Ausdruck? Schwung/Bewegung? Fühle mich dennoch (dank Whisky ) auf d. richtigen Weg. … Einfach mal draufhauen! +++ JETZT +++ MACHEN (hoher Kunst-Wert v. 30 Punkten kommt durch wiederholtes Hören d. Audionotiz 2016-02-19.mp3 u. Whisky zustande) Ausstellung Karl Schmidt-Rottluff u. d. Abstrakten Kunstsammlungen Chemnitz abstrakten.jpg Führung durch Ausstellung rottluff10-k.jpg im Arbeitsraum Stillleben auf Tisch oder Katzenaufnahme in Collagenform umsetzen (mehrere Perspektiven) Ziel: neben Selbstporträts auch andere Dinge darstellen "Küchenfenster", 1932, Karl Schmidt-Rottluff (Abbild n. gefunden) m. Narzissenstrauß umsetzen Rund um d. Lampe, 1935, Karl Schmidt-Rottluff b. Weinflaschen-Collage einmal drumherum Raum fotografieren u. auf Flasch verzerrt wiedergeben Rahmen teilweise selber hergestellt u. gestaltet / Formen geschnitzt rottluff12-k.jpg auf Rahmen hinterließen Besucher ihren Mussmut gegenüber Arbeit "Preisrätsel", "Miserables Bild", "Idiot", "blödsinnig" seine Reaktion: "Sieht d. n. aus, als sollte d. Bild seine Geschichte haben - na ich bin auf d. weitere gespannt." "Kinder", 1907 (Abbild n. gefunden) m. Vermerk im Bild: "unvollendet" Steine v. Strand gesammelt u. Figuren reingeritzt Natur / Untergrund sollte immer Teil d. Arbeit sein Linoldruck: Linolplatte abgelehnt, da zu künstlich stattdessen in Holz geritzt, da Holzstruktur auf Arbeit sichtbar bleibt Fühlten sich westliche Künstler teilweise auch v. ihrem politischen System benutzt, oder war denen d. Grund d. massigen Unterstützung egal? "Bildnis Mutter", um 1926 (Abbild n. gefunden) Oma-Bild-Collage machen (v. 360°-Fotos) Ausstellung Stiftung u. Sammlung G. u. A. Gercken Albertinum, Dresden antes3-k.jpg baselitz1-k.jpg "Torsi", 1998, Buche, Farbig gefasst, Stephan Balkenhol beer-k.jpg
Geradenbeine, 50x100cm
Geradenbeine, 50x100cm
Selbstporträt Collage, 30x40cm
Selbstporträt Collage, 30x40cm
Selbstporträt auf Styroporkopf
Selbstporträt auf Styroporkopf

Kunst 1 0
(m. Notizen v. gestern u. morgen) Friedrich Fröhlich, auf Bilderrahmen wütend Geradenbild Werkstatt Holzwerkstatt Rahmen für Geradenbeine fertig gemacht Rückkarton an langen Seiten geschliffen, damit er leichter in Rahmung passt (-) Papier leicht geknickt meine Ausrede: Mirós Papierarbeiten im Museum auch teilweise geknickt, Klebestellen teilweise gut sichtbar gewesen, Matisse Papierarbeiten m. Flecken heißt: sollte aus mir mal was werden, hängt alles im Museum, egal ob m. oder ohne Knicke (-) Klebeband abgegangen (-) m. doppelseitigem Klebeband Arbeit an Rückkarton noch einmal befestigt (eigentlich überhaupt n. gut) geradenbeine Alberti wegen Papierrolle im Kleinformat in kommenden Wochen aufsuchen heute nach 19:00 abholen Kurs o.T. selbstcoll1-prae nach gestriegen Tests auf Papier Collage auf Leinwand umgesetzt neue Fotos v. Gesicht gemacht, jeweils Kopf leicht gedreht/gesenkt kopf2-k.jpg Vorder-, Rück- u. Seitenansicht ausgedruckt u. Styroporkopf damit beklebt Styroporkopf: industriell hergestellte Skulptur, für Verkauf gedacht eigenes Gesicht über Standardform gelegt Realität => Fotografie (Abbild) => 3d-Objekt ausprobieren: Selbstporträt über v. mir genutzte Flaschen (Weinflasche), Kunststoffbehälter (Ketschup, Milch), Tassen, Karaffen legen Form verfremdet Gesicht, Gesicht evtl. zusätzlich verzerren (unterschiedliche Augengrößen, Nase v. mehreren Seiten, Mund schräg)
Schermo-Disegno (Kunsttheorie), Tempera auf Karton(?), 70x100cm, 1957, Fabio Mauri
Schermo-Disegno (Kunsttheorie), Tempera auf Karton(?), 70x100cm, 1957, Fabio Mauri
o.T. (aus Serie Television Analyzations), 1963(?), Paul Thek
"o.T." (aus Serie "Television Analyzations"), 1963(?), Paul Thek
Still Life #28, 1963
Still Life #28, 1963
Ensemble de télévision, 1962, César
Ensemble de télévision, 1962, César
Water Walk, John Cage
Water Walk, John Cage
Density 10: 3: 2: 1, 1961, Karl Otto Götz
Density 10: 3: 2: 1, 1961, Karl Otto Götz

Kurs Vorlesung Video Rewind "Video killed the TV Artist / 50 Jahre Videokunst u. kein Ende?" (1) historischer Teil (1960-1965) (a) Malerei / TV als Bildquelle Fabio Mauri m. "Schermo" leere Bildschirme gemalt schermo-k.jpg "Fini"-Bilder ("Schermo fine, anni 60") "Fine" in Malerei umgesetzt thek-k.jpg Paul Thek (1933-1988, amerikanischer Maler u. Objektkünstler) Serie unter Titel "Televsion Analyzation" malte Thek TV-Bild ab u.a. Bilder m. starker Modifikation d. vorgefunden Bildes (wie Vervielfachung d. Motivs) "Ich bin ganz extrem daran interessiert, d. neuen Bilder unserer Zeit, vor allem Fernseh- u. Kinobilder, zu malen. Isoliert u. umgestellt bieten diese Bilder eine reiche u. für mich aufregende Quelle dessen, was ich für eine neue Mythologie halte." (Thek) Lawrence Weiner (*1942, US-amerikanischer Künstler) gilt neben Sol LeWitt, Robert Barry, Douglas Huebler u. Joseph Kosuth als Vertreter d. Konzeptkunst malerische Umsetzung d. Testbilder Tom Wesselmann (1931-2004, US-amerikanischer Maler, Grafiker u. Objektkünstler) wesselmann-k.jpg siehe auch Live-Fernsehbild in Malerei integriert (b) Skulptur [bild="Deutscher Ausblick aus d. Zyklus Schwarzes Zimmer", 1958 – 1963, Wolf Vostell ] César (1921-1998) cesar.jpg Schrott-Kompositionen m. Fernseher (c) Aktion / Happening u.a. Wolf Vostell "TV Burying", 1963 Fernsehgerät m. laufenden Programm wird u.a. m. Sahnekuchen beworfen u. m. Putenschnitzeln bestückt "Dé-coll/age" d. TV-Programms abschließend in einem zuvor ausgehobenen Grab beerdigt (d) Musik waterwalk.jpg Solo für Television (e) TV Bild Generierung / Modulation density-k.jpg Rasterbild 200x260cm "Bekanntlich besteht d. Fernsehbild aus ca. 450.000 Bildpunkten. B. d. Modellbild 'Density 10: 3: 2: 1' wurden ca. 400.000 Bildpunkte (Elemente) geordnet u. gezeichnet, wobei m. nur zwei Helligkeitsgraden operiert wurde, nämlich m. schwarzen u. weißen Elementen, dafür aber m. 4 verschiedenen Dichtegraden." in Malerei umgesetztes Bildrauschen (f) Fotografie / Film [n. vervollständigt] (g) Video [n. vervollständigt] Anfang: 1965 m. 2 Künstlern (1) Warhol m. Closed Circuit ("Outer and Inner Space") 2 Filmaufnahmen parallel gezeigt Edie Sedwick spricht u. im anderen Bild kommentiert sie eigenes Videobild (2) Paik m. Appropriation v. TV [n. vervollständigt]
Three Transistions, Peter Campus
Three Transistions, Peter Campus
Die neue leibhaftige Zeichensprache, 1973-1977, Frederike Pezold, Galerie OstLicht
"D. neue leibhaftige Zeichensprache", 1973-1977, Frederike Pezold, Galerie OstLicht
Tanz für eine Frau, 1977, Ulrike Rosenbach
"Tanz für eine Frau", 1977, Ulrike Rosenbach
Glauben Sie nicht, daß ich eine Amazone bin, 1975, Ulrike Rosenbach
"Glauben Sie nicht, daß ich eine Amazone bin", 1975, Ulrike Rosenbach

Kurs Video Rewind Vortrag "Narzissmus / Selbstdarstellung in Videokunst" gehalten campus-k.jpg Blue Screen frühe Form Bluescreen-Technik wurde 1933 in Film King Kong verwendet in Deutschland Bluescreen-Technik in 1960er Jahren eingeführt Vortrag feministische Ästhetik in Videokunst Friederike Pezold (*1945) zeichensprache.jpg Serie v. Videobändern, jeweils widmet sie sich einer Körperzone als instalative Arbeit gedacht Körper geweisst, bestimmte Teile hervorgehoben / geschwärzt / m. Pappe abgeklebt Sequentierung weiblichen Körper weg v. erotischen Körperbildern entsexualisierter weiblicher Körper rosenbach.jpg "Glauben Sie nicht, daß ich eine Amazone bin", 1975 Aufzeichnung Performance 1975 2 Kameras: sie, Pfeile abschießend, Zielscheibe m. Madonnenbild amazone.jpg Pipilotti Rist (*1962) m. "I'm Not The Girl Who Misses Much" frühste Videoarbeit v. ihr m. Humor versucht Thematik Feminismus zu nähern "Mutaflor" (1996) (Pause) (Daniels schließt sein Handy an Beamer an u. zeigt ungewollt wie er sein Passwort im Handy eintippt) Amalia Ulman, Instagram m. Thema Rollenbilder Performance auf Instagram "Selbstbranding" bewusst zerstören Weiblichkeit ist antrainiert "Alles ist Performance" [NOTIZEN NOCH EINFÜGEN] "Center Jenny", Ryan Trecartin anscheinend: Sprache fassen, wie sie sich entwickelt, v. Technologie beeinflusst was Farbe/Klang für ein Wort Farbe m. Satz assoziieren [NOTIZEN NOCH EINFÜGEN] Alurahmen m. Holzfurnier (21x32.7cm, Furnier Eiche natur, Leistenbreite 4.8mm) für Testrahmung A4-Blatt (ausgedruckte Bilder, digital verändert, handschriftlich m. Notizen ergänzt, bemalt, beklebt) bestellt
Papierreste / 10 Blätter, 30
Papierreste / 10 Blätter, 30
überlegen eigene Website zu erstellen, die wie  mit zufällig sortierten Ergebnissen aufwartet
überlegen eigene Website zu erstellen, d. wie m. zufällig sortierten Ergebnissen aufwartet

Kunst 5 0
Friedrich Fröhlich, überzeugt (alte Arbeiten durchstöbert u. für sehr gut befunden) Video Rewind Vorbereitung Vortrag beendet "wie sehr dreht es sich eigentlich in d. kunst um d. künstler? ich meine damit n. d. hype, d. man um einen künstler entrollt, um eine marke zu schaffen. vielmer geht es mir um d. frage: ist es selbstloses handeln oder doch egozentrismus/-manie? da man künstler als reflektierte menschen ansehen darf, sollten sie sich wohl ihrer vergänglichkeit bewusst sein. also was bleibt v. ihnen? d. werk oder d. name?" (Poser) Kurs o.T. papierreste1-k.jpg Reste Papier (ausgeschnittene gedruckte Abbildungen), bereits für Papierkorb gefaltet n. weggeschmissen, auf braunem Skizzenpapier arrangiert mögliche Sterne, m. Klebestreifen festgeklebt wand-k.jpg darf auch überlappen eher Entdecken als Archiv m. Detailseiten (evtl. Text, große Bilder, ruhig auch m. eigenem Design) wirkt n. so gekünstelt wichtig/verprofessionalisiert/strukturiert, eher verspielt aber n. hobbymäßig
Akropolis, mit antiker(?) Säule und zeitgenössichem Mülleimer, 2015
Akropolis, m. antiker(?) Säule u. zeitgenössichem Mülleimer, 2015
älteste überlieferte Zeichnung des Tempels, Cyriacus von Ancona, 15. Jahrhundert
älteste überlieferte Zeichnung d. Tempels, Cyriacus v. Ancona, 15. Jahrhundert
Minarett auf Tempeldach, nach 1456
Minarett auf Tempeldach, nach 1456
zeitgenössische Darstellung
zeitgenössische Darstellung
romantische Ansicht Akropolis
romantische Ansicht Akropolis

Akropolis (Vorbereitung Athen-Exkursion, siehe auch Exkursion 2015 ) akropolis0-k.jpg Akropolis = Hochstadt, Oberstadt in griechischer Frühzeit residierten noch Könige auf Akropolis Herrenhäuser neben Tempeln u. Kultanlagen gebaut im 6. Jahrhundert v. Chr. ausschließlich Sitz d. Götter u. sakrale Zentrum d. Polis harter Einschnitt Feldzug d. Perser gegen Griechenland gegen persiches Heer zu Lande weniger Chancen als z. See evakuierten Stadt, Seeschlacht v. Salamis (480 v. Chr.) erlitten Perser empfindliche Niederlage Perser zerstörten davor noch d. Akropolis über 30 Jahre als Mahnmal persischer Aggression so belassen bis Spätantike sakrale Funktion Verbot (um 390 n. Chr.) heidnischer Kulte durch Theodosius (347-395, Kaiser im Osten d. Römischen Reiches) leitete Ende antiker Götterverehrung ein sakrale Nutzung jedoch durch Christen fortgesetzt Erechtheion u. Parthenon dienten jetzt als Kirchen Parthenon Gottesmutter Maria geweiht akropolis1-k.jpg 1436 u. 1444 besuchte italienischer Kaufmann Cyriacus v. Ancona Stadt Athen u. zeichnete d. Parthenon 1456 eroberten Türken Athen, 2 Jahre später Akropolis in ihrer Gewalt Heiligtum wurde islamisch, Kirche z. Moschee auf Tempeldach erhob sich Minarett akropolis2-k.jpg im 17. Jahrhundert Akropolis vereinzelt Ziel v. Expeditionen englischer u. französischer Reisender Interesse durch Reisebereichte im westlichen Europa wieder geweckt 1683 Niederlage d. Türken vor Wien Venedig suchte alte Vormacht im Mittelmeerraum wiederzugewinnen, stand 1687 vor Athen Belagerung Akropolis eingeleitet, wo sich Türken verschanzt hatten in Geschichte: Akropolis immer wieder belagert, aber nie erstürmt worden (seit Antike uneinnehmbare Festung) akropolis3-k.jpg nach mehrtätigem Beschuss brach Dach, Explosion riss gewaltigen Marmorbau auseinander, riesige Lücken in beiden Langseiten gesprengt, Kapitulation d. Türken Sieger nahmen etliche Skulpturenfragmente als Trophäen an sich u. wurden in aller Welt verstreut im 18. Jahrhundert zog es europäischen Adel, später gehobenen Bürgertum zu Bildungs- u. Kunstreisen zu Stätten d. Altertums akropolis4-k.jpg Publikation m. präzisen Zeichnungen u. romantische Ansichten Ruinenstätte schürten Hellasbegeisterung (Eigenbezeichnung Griechenland) u. Philhellenismus ("Freundschaft zum Griechentum") Wunsch nach Antikenbesitz: legal u. illegal Antiken gehandelt Video Rewind

"danke, dass ihr mich gestern zu d. schönen Spaziergang rausgelockt habt! d. Gespräch fand ich sehr anregend - wie v. dir gewohnt" (J.) Video Rewind (aktueller Stand Vortrag) [D. Hauptfrage für meinen Vortrag, d. wir uns überlegt haben, ist …] Wieviel Narzissmus , wieviel Selbstdarstellung steckt wirklich in d. Videos, wo d. Künstler selber d. Protagonist ist? Narzissmus : Selbstverliebtheit eines Menschen oder Verhalten eines Menschen, d. sich selbst für wichtiger u. wertvoller einschätzt, als d. urteilende Beobachter ihn einschätzt abgeschwächte Form: Selbstdarstellung, Künstler thematisiert sich selber [Es könnte aber eben auch sein, dass …] Künstler = Stellvertreter für Betrachter? Sind einige Videos gar keine Selbstbildnisse? Künstler nur Darsteller/Performer? Es geht vielleicht n. um sein Selstbild? (1) These Rosalinde Krauss bezeichnet Narzissmus als d. eigentliche Medium d. damals noch jungen Videokunst Videotechnik ermöglichte gleichzeitige Aufnahme u. Wiedergabe bewegter Bilder, in deren Zentrum meist d. agierende Künstler in einem geschlossenen Kreislauf zwischen Kamera u. Monitor stehe Gefahr: völlige Abkapselung d. Künstlers bzw. Performers in d. eigenen Subjektivität, d. „ego-libido“ Blick auf Außenwelt ginge verloren [Dazu möchte ich anmerken …] Videokunst d. 1970er Jahre (wie Vito Acconci, Les Levine, Bruce Nauman) prägte tatsächlich starke Tendenz zum künstlerischen Selbstbezug innerhalb Amerika in 70er Jahren war Narzissmus ein breit diskutiertes gesellschaftliches Phänomen (2) Reaktionen Narzissmus -These in späteren Jahren vor allem kritisch rezipiert, da d. Phänomen d. künstlerischen Abkapselung in früher Videokunst n. selten gesellschaftliche Verortung zum Ziel hatte selbst in Video-Selbstdarstellungen hatten viele Arbeiten n. d. Instant Feedback (sofortige Rückmeldung) z. Grundlage (a) Reaktion Videokünstlerin Hermine Freed (1940-1998, US-amerikanische Malerin u. Videokünstlerin) "If many artists use themselves, it is because they have the firmes control over themselves; it is easier to do something the way you want it done than try to explain what you want to someone else. Artists are accustomated to working alone. If the artist uses his or her own image, it is more likely to be because of that need to work alone than because of narcissism." VIDEOARBEIT "Art Herstory" hat Irene Schubiger in ihrem Buch unter "Tradition, Idol, Selbst" eingeordnet Aufnahmen u.a. v. Bildern m. religiösen Gestalten oder v. Fotografien m. bekannten Personen überlagert u.a. m. Gesicht d. Künstlers Auseinandersetzung m. d. Identität als Kunstschaffenden u. d. Geschlechterrollen Freed nutzt d. Mittel d. Videotechnik, um sich exemplarische Frauengestalten anzueignen übernahm n. Haltung einer religiösen Figur innerhalb gegebener Bildformel (wie thronende Madonna) agierte unabhängig v. motivischer oder ikonografischer Tradition = passive Funktion als weibliches Modell ist aufgehoben sie benutzt eigenen Körper, um ein n. ich-bezogenes Thema zu bearbeiten wie in anderen technischen Medien (Malerie, Zeichnung, Fotografie) arbeiten Künstler m. entsprechenden Werkzeugen u. Apparaten alleine viele weitere Künstler/Kunstkritiker reagieren verhalten auf Krauss-Text statt Narzissmus wird oft Privates zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung u. damit z. öffentlichen Angelegenheit (b) Jean Baudrillard, Soziologe (französischer Medientheoretiker, Philosoph u. Soziologe, +2007) "D. hat nichts m. Narzissmus zu tun, u. man irrt, wenn man d. Terminus z. Beschreibung dieses Effekts missbraucht. D. Video- u. Stereokultur erzeugt nämlich kein narzisstisch Imaginäres, sondern ist Effekt äusserster, verzweifelter Selbstreferenz, ein Kurzschluss, m. d. d. Gleiche ans Gleiche unvermittelt angeschlossen wird." Da ich es n. verstehe: als Frage in Raum stellen? (c) Maureen Turim, Film- u. Medienwissenschaftlerin kritisiert zu ausschliesslich definierte Beziehung zwischen Monitor, Spiegel u. Narzissmus Position v. Künstler auf d. einen u. Publikum auf d. anderen Seite auseinandergehalten werden nur weil Künstler aufgrund Monitorfeedbacks narzisstisch ausgerichtete Performance durchführt, muss d. Publikum diesen Narzissmus n. teilen (andere Betrachtersicht) allgemein zu Krauss u. Reaktionen: Krauss Text (1976 erschienen) sei nur v. eingeschränkter historischer (innerhalb Amerika in 70er Jahren war Narzissmus ein breit diskutiertes gesellschaftliches Phänomen) wie theoretischer Bedeutung Irene Schubiger (in ihrem Buch): statt Werke auf Krauss eingeführter Kriterien zu analysieren, sollte zeitgenössischer Kontext, Kategorien Körper u. Geschlecht sowie Apparat u. Zeit Zentrum d. Aufmerksamkeit sein NEBEN stark narzisstischen Motiven auch: u.a. Künstler versuchen Körper einzusetzen wie ein belebtes Instrument Körperglieder m. Gestik, Haltung, Bewegungsspektrum werden im Verhältnis zu Raum u./oder Objekt erkundet Text wird gesprochen, gesungen, Stimme begleitet modulierend Geschehen BEISPIEL "I am making art", John Baldessari Performance zielt ironisch auf konzeptuelle Performance zeitgenössischer Künstlerkollegen ab Frage in Raum stellen, was d. heißen könnte? lustig (optional) Spiegel, Gesicht u. Hände (herkömmliche Mittel Selbstporträtierend) werden im Video eingesetzt BEISPIEL "Left side, right side", Joan Jonas [MORGEN AUSARBEITEN AB SEITE 65] RIGHT u. LEFT Side m. Spiegel ab Minute 2 Beispiel, wie d. m. d. Spiegel gemeint ist Künstler versuchen sich u. Publikum Zugang zu n. bewussten Anteilen d. Inneren zu vermitteln BEISPIEL Studies in myself II", Douglas Davis Video [MORGEN AUSARBEITEN AB SEITE 72] seelische Schmerzerfahrungen auf körperliche Ebene übertragen m. (fälchlicherweise?) narzisstischem Motiv: Bill Viola m. "Migration (for Jack Nelson)" [MORGEN AUSARBEITEN AB S. 85] DAZU: Kritik an Auseinandersetzung m. eigenem Körper Kritik Walter Grasskamp (Kunstkritiker u. Soziologe): "D. Spannung, d. v. einer authentischen Auseinandersetzung m. d. eigenen Körper ausgeht, überträgt sich kaum auf einen Zuschauer; im Gegenteil, wo d. Zuschauer sich n. auch selbst zu sehen bekommt … stellt sich schnell Langeweile ein. Dies ist für einen grossen Teil d. Videoproduktion kennzeichnend." hält anscheinend interaktive Videoinstallationen für legitimer "He weeps for you" (Video- u. Soundinstallation, 1976), ohne Künstler-Selbstdarstellung > Betrachtersicht rückt ins Zentrum [MORGEN AUSARBEITEN] evtl. noch Peter Campus m. "Three Transitions" Notiz allgemein: Künstler konnten in Video Dinge darstellen / Themen reflektieren, d. im Film so n. gingen Quellen: (1) "Selbstdarstellung in d. Videokunst", Irene Schubiger u. (2)
Mönch am Meer, 1808-1810, Caspar David Friedrich
Mönch am Meer, 1808-1810, Caspar David Friedrich
Butter, 2015, Polyester, Acrylfarbe
Butter, 2015, Polyester, Acrylfarbe
Narrow House, Erwin Wurm
Narrow House, Erwin Wurm
(bei Instruktionszeichnungen)
(b. "Instruktionszeichnungen")
Fritz Ebert, um 1920, Gouache, Deckweiß und Feder in blauer Tinte auf Zeitungspapier
Fritz Ebert, um 1920, Gouache, Deckweiß u. Feder in blauer Tinte auf Zeitungspapier
Kopf, 1922, Gouache und Tuschfeder auf Papier
Kopf, 1922, Gouache u. Tuschfeder auf Papier
Prounenraum für die Große Berliner Kunstausstellung, 1923
Prounenraum für d. Große Berliner Kunstausstellung, 1923

FdK F. Fröhlich Mitteilung: Kosten Holzwerkstatt für Flügeltürrahmung (Selbstbildnis), Bilderrahmen (Beine), Holzkonstruktion (Collage), Leinwandrahmen (Gerade Öl auf Leinwand) insgesamt nur rund 40 Euro (zzgl. Glas) Ausstellung Alte Nationalgalerie Berlin (doch n. aufgesucht, siehe auch , "Mönch am Meer" vor Restaurierung) Restaurierung "Mönch am Meer" u. "Abtei im Eichwald" moench.gif Ausstellung Pergamonmuseum Berlin (doch n. aufgesucht, Altar d. Zeus in Restauration, siehe auch , Altar d. Zeus aus Pergamon) Ausstellung Erwin Wurm "B. Mutter", Berlinische Galerie Erwin Wurm (*1954, österreichische Künstler) butter-k.jpg Objekte, d. menschlichen Alltag begleiten, strukturieren, beherrschen Spannung zwischen scheinbar vertrauter Form u. ihrer Verfremdung Veränderung Größen- u. Formverhältnisse starke Deformationen "suggerien eine intensive körperliche u. emotionale Begegnung v. Mensch u. Objekt." (insgesamt: fanden es lustig, hatten unseren Spaß) seit Ende 1990 grundlegende Veränderung Arbeitsweise: beginnt, Grenzen zwischen Skulptur, Objekt u. Performance auszuloten Betrachter wird teilweise zu Teil seines Kunstwerkes house-k.jpg detailgetreuer, begehbarer Nachbau v. Elternhaus gestaucht auf 1,10m Breite Enge d. Provinz für Besucher physisch erfahrbar portraet10-k.jpg einfach m. A4-Papier u. Farbe solche Selbstbildnisse anfertigen! Ausstellung Visionäre d. Moderne (Paul Scheerbart, Bruno Taut, Paul Goesch), Berlinische Galerie "Krisen u. Umbrüche sind Zeiten d. Visionären" 1918-1923: Arbeiten aus Zeit zwischen Kriegsende, Novemberrevolution u. Aufbaujahre Weimarer Republik u.a. Künstler bestrebt nach Verbesserung d. Welt Welt d. Frieden, Wohlstand, Schönheit sollte entstehen alle Künste sich in Architektur vereinigen goesch1-k.jpg aktuelles Zeitungspapier als Bildträger oder für Collagenmotiv verwenden goesch2-k.jpg ebenfalls m. Tuschezeichner (Rotring, u.a. sehr feine Mund-Augen-Linien) u. Aquarellfarbe Selbstbildnisse umsetzen Paul Goesch (1885-1940, Architekt) lehnte wilhelminische Regime ab, beschäftigte sich m. Lebensform, Psychoanalyse, Expressionismus, mystischem Katholizismus Opfer d. NS Euthanasieprogramms lissitzky1-k.jpg
Hilf, deinen Freunden, dich zu erkennen, E-Mail von Facebook
"Hilf, deinen Freunden, dich zu erkennen", E-Mail v. Facebook

Werkstatt Holzwerkstatt Abstandsleisten m. 45°-Gehrung, Rückkarton (Alberti gefertigt), Holzleiste z. Fixierung Seitenleisten an Rückkarton geleimt Kurs Video Rewind (Gespräch m. Daniels u. anderen Vortragenden) Vortrag kommenden Montag m. Frage z. Selbstdarstellung in d. Videokunst m. eigenen Gedanken Bill Viola, "Migration (for Jack Nelson)" (Bsp. S. 85) "He weeps for you" (Video- u. Soundinstallation, 1976), ohne Künstler-Selbstdarstellung > Betrachtersicht Künstler = Stellvertreter für Betrachter? "Sind einige Videos gar keine Selbstbildnisse? Künstler nur Darsteller/Performer? Es geht vielleicht n. um sein Selstbild?" kritische Hinterfragung Narzissmus Thema v. Krauss (S. 170, 179 "Extension Narziss") Reaktionen darauf (ab S. 26) v. Künstlern, Kritikern, Philosophen Joan Jonas "Left side, right side" S. 193 u. 65 Peter Campus "Three Transitions" (b. Youtube) 1/2h Vortrag Künstler konnten in Video Dinge darstellen / Themen reflektieren, d. im Film so n. gingen b. ubu.com schauen evtl. Freud u. anderen m. einbringen Daniels b. Fragen auch am Wochenende telefonisch erreichbar verhuellt_facebook-k.jpg "Hallo Verhüllte, dies sehen deine Freunde, wenn sie dein Profil besuchen oder du einen Beitrag oder Kommentar auf Facebook postet. Füge ein Profilbild hinzu, damit deine Freunde wissen, dass du es bist." E-Mail Clemens "Meine Interventionen sind direkt in deinen Text integriert so m. => markiert:" "=> Vielleicht sollte man d. n. so streng sehen. D. Wunsch kann ich allerdings gut nachvollziehen. Vielleicht kannst du deine jetzige Arbeiten trotzdem als 'Kunst' bezeichnen, auch wenn dein Anspruch noch n. ganz erfüllt ist?" "=> Möglicherweise sind d. momentan Strömungen für uns n. fassbar. Waren denn 'damals' für d. Künstler d. Strömungen fassbar, in denen sie sich befanden. Ich glaube, b. d. ganz alten Sachen n. unbedingt, aber so Bewegungen wie Dada, Pointillismus, Futurismus, Expressionismus etc. wirken schon sehr manifestiert. Aber eigentlich habe ich drüber so gut wie kein Wissen. :-("
Füße für Geradencollage ausgedruckt und auf Collage skizziert
Füße für Geradencollage ausgedruckt u. auf Collage skizziert
I am an artist, 1975, 16:39, Farbe, Ton, Les Levine
"I am an artist", 1975, 16:39, Farbe, Ton, Les Levine
Art herstory, 1974, 20:48, Farbe, Ton, Hermine Freed
Art herstory, 1974, 20:48, Farbe, Ton, Hermine Freed

Kunst 2 2
Werkstatt Holzwerkstatt Bilderrahmen für gekreuzte Beine aus Eiche hergestellt Innenmaße: 55x105cm (2,5cm je Seite Abstand) Glaszuschnitt bestellt: 105,9x56,1cm morgen Abstandsleisten sägen u. Rückkarton anfertigen Alberti-Erzählung: setzte sich gestern nach d. Arbeit zu Hause auf einen Stuhl u. schlief ein Geradenbild fuesse.jpg Kurs Video Rewind (Vorbereitung) Kategorie 8: Abkoppelung außen/innen u. d. Folgen (1) inneres Geschenen bleibt für Betrachter u. Künstler unzugänglich "Orgasm", 1974, 7:30, s/w, ohne Ton, Urs Lüthi (*1947) Mimische n. emotional, entgegen Erwartungen d. Werktitel evoziert inneres u. körperliches Geschehen abgekoppelt (2) künstlerische Verfahren d. Überzeichnung u. Selbstentblößung gründen auf erfahrene Unzugänglichkeit d. Ich iamanartist.jpg Videoperformance im "Bowery", Straßenzug in New York mitten in d. Passanten verküdet er laut, er wolle m. Problemen d. Menschen nichts zu tun haben "Er sei Künstler, diese Probleme seien n. künsterlischer Art u. berührten ihn daher nicht." (b. Daniels nachfragen!) Remake 2010 Jeff Stanley (3) gesteigerte Form: Selbstzerstörung, Publikumsbeschimpfung, Aggressivität, Exzess Kategorie 9: Tradition, Idol, Selbst u.a. Aufnahmen v. Bildern m. religiösen Gestalten u. bekannte Personen werden über Körperteile d. Künstler gelegt bzw. ersetzt freed.jpg eignet sich exemplarische Frauengestalten in Bildwerken d. Vergangenheit an (Buchmalerei bis Malerei 20. Jahrhundert) übernimmt n. Haltung einer religiösen Figur (wie trohnende Maria) agiert unabhängig v. motivischen oder ikonografischen Tradition passive Funktion als weibliches Model ist aufgehoben Theorem d. Identität: Tritität, 1974, 8:00, s/w, Ton, Peter Weibel zuerst Gesichter v. Jesus Christus , Nikolaus Lenau (romantischer österreichischer Dichter, verbrachte letzte Jahre in Irrenanstalt) u. Weibel selber gezeigt zum Porträt Jesus Christus Satz v. Francesca: "Form u. Inhalt sind wie Bruder u. Schwester in d. ehrwürdigen Halle d. Raumes" zum Porträt Lenaus seinen Satz: "D. Poesie bin ich selber. Mein selbstestes Selbst ist d. Poesie." Weibel: "Meine Botschaft wirft jeden auf sich selbst z.ück." toten Gesichter werden zum Leben erweckt, zum Sprechen gebracht sein Gesicht wird darübergeblendet Standpunkt Kurs Atelierbesuch v. Clemens (nachträglich notiert) über Geraden-Collage: würde d. m. Kohle gezeichneten Füße so belassen, lässt noch mehr Handschrift d. Künstlers erahnen werde also jetzt erst einmal nur Randbereiche weiter bearbeiten, Füße so bis Klassentreffen belassen konnte m. meinem in Klasse vor 1-2 Jahren vorgestelltem Meerbild nichts anfangen, verschenktes Potential (warum?) für mich aber: erste Schritte m. Geraden würde jetzt auch Geradenbilder n. als Kunst betrachten, sondern als Weg dorthin Gerade = Ausgangspunkt für einen neuen Weg Gerade nur anfänglich wichtiges Element Gerade langsam weiterdenken, krümmen, verbinden, schließen, färben, wandeln, formen Körperstudien u. Konstellationsbilder = Untersuchung "Kunst": müsste dann noch "mehr" haben (was d. auch immer ist) damalige Probleme: Formprobleme, Wunsch Realität besser darzustellen, n. nachzuahmen (wie Flimmern b. Pointilismus) mein Problem: eigentlich kein Formproblem, sondern mein Versuch aus gefühlter Beliebigkeit in d. Gegenwartskunst zu entkommen gleichzeitig klingt in Kunstgeschichtsbüchern 19. u. 20. Jahrhundert so, als hätte es so kommen müssen dabei andere Künstler = andere Kunst = andere Entwicklung eigentlich gar n. so stringent ("Es hat so kommen müssen"), wie gedacht / vermittelt Künstlergruppierungen/-Kunstströmung: mehr Macht als heute (fast nur Einzelgänger, sehr subjektive private Herangehensweise) Was bedeutet d. für mich? Wenn d. Verlauf damals auch n. wirklich durch Objektivität gekennzeichnet war - was ich ja glaubte - warum suche ich jetzt danach? trotzdem: politische u. gesellschaftskritische Kunst für mich unbedeutend wenn dann (1) L’art pour l’art oder (2) einfach eigenes Leben / Inneres bearbeiten eigenes inneres Leben: einzigartig, v. niemand anderem erfahrbar, deshalb einmalige Ergebnisse möglich Lust auf Stillleben, Katzenporträts, Selbstbildnisse
Studies in myself II, 1973, 30:20, Farbe, Ton, Douglas Davis (*1933)
"Studies in myself II", 1973, 30:20, Farbe, Ton, Douglas Davis (*1933)
Body music I, 1973, 12:38, s/w, Ton, Charlemagne Palestine
"Body music I", 1973, 12:38, s/w, Ton, Charlemagne Palestine
Art must be beautiful..., artists must be beautiful, 1975, 14:00, s/w, Ton, Marina Abramovic (*1946)
"Art must be beautiful…, artists must be beautiful", 1975, 14:00, s/w, Ton, Marina Abramovic (*1946)
Migration (for Jack Nelson), 1976, 6:25, Farbe, Ton, Bill Viola
"Migration (for Jack Nelson)", 1976, 6:25, Farbe, Ton, Bill Viola

Kurs Video Rewind (Vorbereitung) Kategorie 4: Apparat, Unbewusstes, Sprache Sprechen oder Schreiben in langen, stelleweise unkontrolliert scheinenden Schüben Künstler versuchen sich u. Publikum Zugang zu n. bewussten Anteilen d. Inneren zu vermitteln Abbild v. Gesicht u. Körper wird für inneren Monolog instrumentalisiert davis.jpg wollte Video als "intimes Realzeit"-Medium präsentieren jeden inneren Vorgang über Bildschirm sichtbar niederschreiben Anliegen n. Suche u. Darstellung inneren Stroms an Assoziationen u. Gedanken sondern Video als Medium zu untersuchen (?) Kategorie 5: "Innenstatus. Anzeige, Wandlung, Aneignung" ekstatischer Einsatz v. Stimme, Atem, Minik u. Bewegung Innenstatus am Körper zu visualisieren palestine.jpg Gegenstände in Gruppe auf Boden gestellt: Zeichnung oder Malerei, Plüschaffe, weitere Spielzeugfigueren, Aquariumglas Spielzeug erinnert an Kindheitszeugen Palestine kniet für Performance auf Boden stößt halblauten Ton mittlerer Höhe aus, modeliert ihn versucht durch Performance Bindung d. "stimmlich Inneren" an d. "körperlich-motorisch Äußere" (?) Kategorie 6: Grenzerfahrung, Körper, Apparat (1) Selbstbeziehung darstellen oder überhaupt herstellen: durch Schmerz am eigenen Körper möglich seelische Schmerzerfahrungen auf körperliche Ebene übertragen abramovic1.jpg Kamm u. Harbürste m. starkem Druck kämmt sie d. Haar wiederholt unzählige Male Titel d. Bandes fährt zunehmend schneller u. aggressiver fort, m. schmerzverzerrtem Gesicht Haar u. Kopfhaut zu malträtieren versucht althergebrachten Anspruch an Kunst, Schönheit zu vermitteln u. d. an Frauen, sich als Verkörperung d. Schönheit abbilden zu lassen darzustellen Auswirkung auf d. einzelne Frau u. Künstlerin, selbstquälerische Ansprüche (2) körperliche u./oder seelische Extremsituationen werden arrangiert möchten an Grenzen d. körperlichen wie psychischen Wahrnehmung gelangen Kategorie 7: Reflexion, Zeit, Narziss Anhand Gesicht untersuchen Künstler Reflexion auf Wasseroberflächen u. d. Monitorabbild als seitenrichtige Wiedergabe Narziss: "Erfinder d. Malerei u. d. Selbstbildnisses" John Sturgeon (*1946, USA) "Water piece", 1974, 7:10, s/w, Ton demonstriert Differenz zwischen Aufzeichnung u. wirklichem Geschenen, Monitorwiedergabe u. Reflexion viola.jpg Wasserleitung aus Metall vor am Tisch sitzenden Künstler Schale halbvoll m. Wasser, außerdem 2 Früchte vor Schale mehrere Kamerawechsel einmal zu sehen, wie Violas Gesicht auf Wasseroberfläche reflektiert halbvoll gefüllt: verweist auf Zeit, bevor Kamera Szene aufzeichnete Schallwellen Gongschlag erreichen Wasser, Violas züge unkenntlich oder metallischer Klang wird n. v. Gong erzeugt, sondern Wasserleitung m. Gegenstand angeschlagen Wassertropfen: näher, Violas Kopf wird reflektiert Abbild fließ verkehrt herum aus Hahn nach optischer Gesetzmäßigkeit: Gesicht wird zweimal wiedergespiegelt linke Seite v. Tropfen breiter u. deutlicher rechte Seite Tropfen schmaler u. weniger klar Viola untersucht Beziehungen zwischen Einzelheiten einer Aufnahme (oder d. Wirklichkeit), d. da sind, ohne dass man sie wahrnehmen kann weiterhin verschiedene Zeitformen u. Abbild d. Menschen als Reflexion (irgendwie für mich unverständlich bzw. zu überinterpretiert) (weiter ab Seite 88)
Ganzkörperporträt weiter bearbeitet
Ganzkörperporträt weiter bearbeitet

Kunst 1 0
Kunstgeschichte Standpunkt D. Geschichte d. Kunst Interesse an Kunstgeschichte eine Folge vieler Faktoren, d. d. Stellung d. Kunst u. d. Künstler in heutiger Gesellschaft entscheidend verändert haben Kunst wie nie zuvor z. Mode geworden Faktor (1) allgemeine Vorstellung v. Fortschritt u. Wandel Geschichte d. Menschheit sehen wir als Reihe aufeinander folgender Epochen an seit 19. Jahrhundert Überzeugung, Gang d. Geschichte = unaufhaltsam Glaube: Kunst, wie Technik u. Wirtschaft, wird v. diesen irreversiblen Kräften vorangetrieben anfängliche Feindseligkeit gegenüber Impressionisten, d. später berühmt wurden u. hohe Preise erziehlten: Kritiker büßten Vertrauen in eigenes Urteil ein Legende kam auf, alle großen Künstler würden v. ihrer Zeit abgelehnt u. verlacht werden führt zu Bestreben d. Publikums heute, überhaupt nichts mehr abzulehnen oder zu verlachen Faktor (2) hängt ebenfalls m. Entwicklung v. Wissenschaft u. Technologie zusammen Macht u. Prestige d. Naturwissenschaften beeindruckten Künstler wie Kritiker Kunstkritiker fehlen aber rationale Methoden, Abstruses v. Absurfen zu unterscheiden gleichzeitig will Kunstkritiker n. abwarten u. verpassen allgemeine Überzeugung: alle, d. an veralteten Ideen festhalten u. sich weigern, m. d. Zeit zu gehen, sind verloren Faktor (3) Kunst will n. nur m. Wissenschaft u. Technologie mithalten sie will uns Möglichkeit geben, diesen Ungeheuern zu entfliehen Künstler lehnten Verstandsmäßige u. Mechanische ab verschrieben sich mystischen Lehren, d. Wert d. Spontaneität u. Individualität betonten Gefühl d. Bedrohung v. Überorganisation, Standardisierung, Zwang z. öd. Gleichförmigkeit Kunst = einziger Zufluchtsort, wo Eigenwilligkeit u. persönliche EIgenart toleriert u. sogar geschätzt werden Faktor (4) psychologische Annahmen über Kunst u. Künstler: (a) Idee d. Kunst als freier Ausdruck d. Persönlichkeit (Romantik) (b) Einfluss Psychoanalyse, Zusammenhang Kunst u. Seelenleiden (wörtlicher genommen als beabsichtigt v. Freud ) zusammen m. Überzeugung Kunst sei Ausdruck d. Zeitalters: Ansicht, Künstler hat Pflicht, sich aller Hemmungen zu entledigen um sich n. nachsagen zu lassen, sie könnten Wirklichkeit n. ins Gesicht sehen: wird vieles angeschaut, wovor sich frühere Generationen gescheut hätten Faktor (5) andere Formen d. Schöpferischen v. Vermittlung durch Dritte abhängig Bsp: Bücher (gedruckt u. verlegt), Theaterstücke u. Kompositionen (aufgeführt) extreme Experimente werden dadurch behindert Malerei ist für radikale Neuerungen empfänglicher Faktor (6) Kunstunterricht wichtiger Faktor für heutige Situation Pioniere d. Schulreform forderten, dass Kinder sich frei entfalten lassen sollten Künstler "betrachteten voll Neid d. Originalität u. d. Charme d. kindlichen Schöpfungen" Kunstunterricht vermittelte vielen Kindern Gefühl d. Selbstverwirklichung Faktor (7) Ausbreitung Fotografie u. ihre Rivalität m. d. Malerei Malerei häufig Nachahmung d. Natur zum Ziel gehabt Wiedergabe war Aufgabe, m. d. viele Jahrhunderte lang gerungen wurde Künstler u. Kunstexperten Argument: Kunst müsse nun Alternativen z. Naturtreue entwickeln Faktor (8) Marxismus sowjetrussicher Prägung betrachtete experimentelle Richtungen d. Kunst als Verfallssymptome d. kapitalistischen Gesellschaft extreme Rebellen im Westen "v. oben" gefördert als Gelegenheit gesehen, Welt großen Gegensatz zwischen freier Gesellschaft u. Diktatur vor Augen zu führen Faktor (9) Sucht d. Publikums nach Neuem Bereitwilligkeit jedem modischen Trend zu folgen Gefahr Hingabe jeder Modeströmung: Druck d. Konformismus, Angst vor Z.ückbleiben, Furcht als spießig angesehen zu werden Vorstellung Künstler müssten Vorreiter d. Fortschrittes sein wurde/wird n. v. allen Kulturen geteilt "Er wollte ganz gewiss nichts anderes tun, als einen schönen Teppich herzustellen. Wäre es n. ein Segen, wenn diese Einstellung auch b. uns größere Verbreitung fände?" Geradenbild aaa4-k.jpg Bauchbereich nach unten gezogen rechte Brust u. Schulter korrigieren linke verkrampfte Hand hervorheben mögliche Füße m. Kohle skizzieren

Kunst 2 2
(m. Notizen v. gestern) Standpunkt -ismus KUNST Kunstismus n. Fr. Bilder d. ich mag: PUNKT PIXEL leeres Atelier kein Atelier kleiner Tisch, ein Stift, Blatt Papier, Hocker D. Künstler schwitzt. ~frfr "Notizen eines Kunststudenten" Objekt überwiegend aus Holz herstellen, wo alle Notizen zum Studium, Gedanken, Bilder, Sprachnotizen enthalten sind (1) Hauptobjekt: Schriftrolle aus bedruckter Leine n. sehr breit, dafür sehr lang (aktuell Notizen 2016-2012) m. zwei großen Holzscheiben in beide Richtungen drehbar (2) Statistik (unpünktlich, faul, selbstkasteit, …) m. kleinen Holzleisten über Schriftrolle schweben lassen (3) Sprachnotizen, in kleinem Kästchen USB-Stick m. kleinem Lautsprecher u. Tasten <- und -> (4) Themenschwerpunkte b. Schriftrolle m. kleinen über Leine ragenden farbigen Papierchen markieren auf Konstruktion Legende schreiben (5) einige Abzüge v. Arbeiten wie Spiral-Block befestigen (6) Kopien v. Texten in kleinem Schuber, einzeln herausnehmbar (7) Gedichtesammlung (meine, Anita, Ωe, …) (8) Kästchen m. kleinen Reliquien (Klickzähler, Autogrammkarte, Visitenkarte, Gerade auf Papier gezeichnet, …) (9) Friedrich-Hampelmann seitlich befestigen, fertig m. Schnur u. Knopf (10) Lieblingswörter b. Gesprächen: "Narration", "d. (…) Moment", … nach Testobjekt evtl. kleine Auflage herstellen m. Schild: "D. ist keine Kunst!" für Linie auf Leinwand: statt schwarze Ölfarbe zu nehmen Rot, Grün u. Blau mischen Frage an Kommilitonen b. Klassentreffen in meinem Arbeitsraum: Hat jemand v. euch dieses Gefühl, dass etwas im Kopf herumschwirrt, was nach draußen drängt, was umgesetzt werden MUSS, was gesehen werden MUSS? Oder ist es eher ein "Ja, d. könnte ich doch mal als Thema bearbeiten u. dann zeigen"? D. Katze denkt, ihre Pfoten verschränkt: Ein Gedicht? Heut' nicht! (Ωe)
(E-Mail von Ohme vom 28.4. mit einer Zeichnung von FR²)
(E-Mail v. Ωe v. 28.4. m. einer Zeichnung v. FR²)
Linie, Öl auf Leinwand, 6x60cm, 30
Linie, Öl auf Leinwand, 6x60cm, 30
Liegende Frau, Stein, 1938, Henry Moore
Liegende Frau, Stein, 1938, Henry Moore
Porträt von Joseph Brummer, 1909, Henri Rousseau
Porträt v. Joseph Brummer, 1909, Henri Rousseau
One (Number 31, 1950), 1950, Öl und Email auf Leinwand, Jackson Pollock
One (Number 31, 1950), 1950, Öl u. Email auf Leinwand, Jackson Pollock

Kunst 0 5
(m. Notizen v. gestern) 1 x für d. Kunst geblutet Geradenbild Leinwand auf Rahmen gespannt linieleinwand-k.jpg Transport Klassenraum -> Eisenbahnstraße organisieren 3 große Rollen, mehrere Arbeiten (gerollt), 2 x verhüllte Arbeit v. Rundgang, Flügeltürrahmen evtl. heute Alberti wegen rechter Flügeltür (lässt sich schlecht schließen) nach Lösung fragen Brief m. Fotos v. Flügelrahmen an Fdk-Mitglied Oma abschicken Werkstatt Holzwerkstatt Holzkonstruktion nachgeschliffen u. mitgenommen evtl. Alberti wegen Rahmung gekreuzte Beine anfragen (habe kommende drei Wochen viel Zeit) Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst Zusammenfassung: 1. Künstler gingen v. v. Auftraggebern vorgegebenen Thema aus Bildnisse, religiöse Themen, … 2. Künstler müssen sich Themen selbst suchen 2.1. Künstler, d. Arbeiten schufen, d. Käufer anlocken sollten 2.2. Künstler, d. n. bloße llustratoren sein wollten suchten Themen, m. denen sie bestimmte technische Probleme studieren konnten jedes Motiv = Gelegenheit, Harmonien v. Formen u. Farben zu studieren auf Lösungssuche v. Formproblemen Beispiel: altes Problem d. Malerei auf Fläche Raumtiefe darzustellen 3. Künstler, d. eigene Vorstellungen verwirklichen [ab hier wird es n. mehr wirklich nachvollziehbar, da zu subjektive Herangehensweise] wie: v. trockener Vernünftigkeit d. Erwachsenen freizukommen, Fantasie d. Wilden u. Kinder wiederzugewinnen Streben nach Klarheit, Gesetze d. Universums spiegeln, … gleichzeitig aber anscheinend: Zweifel am Schaffen suchten weniger Gekünsteltes u. weniger Beliebiges durch selbstständiges Handeln wird es aber immer beliebiger, da noch weniger objektiv als davor Antwort vielleicht (Gombrich): Moderner Künstler will wieder Dinge schaffen Sehnsucht: möchte fühlen, dass er etwas macht, was früher n. da war n. bloßes Abbild v. Dingen, nichts Dekoratives also: Wesentlicheres u. Bleibenderes was ihm wirklicher vorkommt, als d., was ihn im Alltag umgibt z.ück z. Kindheit, wo Alltagsgegenstände eine größere Bedeutung bekamen (wie Stift = Zauberstab, Sandstrand = Schlossanlage) unscheinbare Dinge = ungeheure Bedeutung für Kind henrymoore-k.jpg Skulptur durch "Magie menschlicher Hände" entstanden schaute am Anfang n. auf Modell sondern auf Stein keine steinerne Frau sondern frauengleicher Stein romantische Sehnsucht: Zivilisation entfliehen, d. v. Kommerziellen verseucht zu sein scheint (wie Gauguin oder Delacroix) n. einfach erlernbar: Unmittelbarkeit ? u. Einfachheit Beispiel Henri Rousseau, war Zollbeamter bewies, dass übliche akademische Ausbildung auch Hindernis sein kann rousseau1-k.jpg ohne akademische Ausbildung, malte m. einfachen, reinen Farben u. klaren Umrissen Bewunderung für Rousseau u. "Sonntagsmaler" führte b. anderen Malern z. Ablehnung komplizierter Theorien d. Expressionismus u. Kubismus Theorie = Ballast wollten Ideal d. einfachen Mannes entsprechen klare, eindeutige Bilder malen nüchtern u. sachlich sein, Inhalte darstellen, d. schlichte Menschen mögen u. verstehen können Widerspruch: Man kann n. beschließen "primitiv" zu werden [Textabschnitte ausgelassen] Gombrich: wenn alte Aufgaben verschwanden, gab es wieder neue, d. Künstlern d. Gefühl v. Sinn u. Zweck gaben was schon einmal getan wurde stellt keine Aufgabe mehr da Ziel: (1) n. m. halben Lösungen zufriedengeben (2) auf Effekthascherei verzichten "Eine endlose Geschichte" Bedeutung v. einzelnen Künstler erst nach Ablauf bestimmter Zeit möglich wie ihr Werk andere beeinflusst hat / woraus ihr Beitrag z. Geschichte d. Kunst besteht Gombrich Kunstgeschichte nach Lösung bestimmter künstlerischer Probleme betrachtet Lösungen, d. weitere Entwicklung bestimmen je näher Gegenwart: schwierig voübergehende Moden v. dauerhaften Leistungen zu unterscheiden Beispiel 1890: Versuch aktuelle Kunstgeschichte zu beschreiben, wäre fehlgeschlagen 1) van Gogh ("halb verrückter holländischer Autodidakt", malte besessen "irgendwo in Südfrankreich") 2) Cezanne ("wohlhabender, scheuer älterer Herr, d. schon lange aufgegeben hatte, Ausstellungen zu beschicken") 3) Gauguin (spät angefangen m. malen, in Südsee ausgewandert) Frage, ob damalige Historiker überhaupt v. diesen Künstlern etwas erfahren hätten Wort Kunst bedeutet zu verschiedenen Zeiten Verschiedenes Definition was Malerei ist (wie Auftragen v. Farbe auf Leinwand) Ausdruck "Tachisme" (v. tache = Fleck) für Konzentration auf d. auf Leinwand aufgetragenen Fleck Beispiel: Jackson Pollock pollock1-k.jpg herkömliche Technik für abstrakte Malerei befriedigte ihn n. legte Leinwand auf Boden, tropfte, goss, schleuderte Farbe darauf höchstwahrscheinlich v. (1) chinesischen Malern inspiriert, d. sich ähnlich unorthodoxer Methoden bedienten (2) v. magischen Sandbildern (?) v. Indianerstämmen Ergebnis befriedigte 2 damalige Tendenzen: (1) Sehnsucht nach kindhafter Einfachheit u. Spontaneität (2) appelliert an rein intellektuelle Interesse an Problemen d. "reinen Malerei" Action Painting = Abstrakter Expressionismus glaubte wie andere Künstler an Hingabe an spontanen Impuls Arbeiten mussten wie chinesische Kalligraphie schnell entstehen, n. überlegt sein, unmittelbar hervorbrechen Einfluss v. Zen-Buddhismus, im Westen damals in Mode gekommen Gombrich betont: man muss n. unbedingt d. Theorien eines Künstlers akzeptieren, um seine Werke zu schätzen Probleme d. Künstler verstehen lernen viele Werke durch Fotografie schwer zu transportieren (evtl. Ansporn für Künstler, da einmalig, n. reproduzierbar) Collage kann Mitte zwischen Bild u. Skulptur darstellen (auch Geradencollagen, da sich Papier stark biegt?) für Künstler wichtig, sich m. Farben u. Formen u. ihrer gegenseitigen Beeinflussung auf Malgrund zu beschäftigen Frage, ob Kunstgeschichte einstmals möchtiger Strom, inzwischen verzweigt in viele Nebenarme u. Bäche Rebellen v. damals heute gefeiert in öffentlichen Museen so gut wie alles Rebellierende v. Besuchern heute akzeptiert Künstler versuche bewusst rebellische Gesten zu vermeiden "Im Jahr 1914 betrachtete man d. nach-impressionistischen Maler, d. man ziemlich wahllos als Kubisten, Futuristen oder Modernisten bezeichnete, als eine Art Narren oder Scharlatan." (Bell)

Kunst 0 3
Tagesplan 8:30 b. Alberti Rahmenkonstruktion für Collage leimen (E-Mail Schellbach: "10 Uhr Künstlerpräsentationen u. Gespräch m. Raiya Al Rawahi u. Julia Santoli 12 Uhr Mittagspause 13 Uhr [-19:30] Kurzpräsentationen aller Klassenmitglieder. Alle bringen bitte eine aktuelle Arbeit im Original m.. Ideal wäre es, wenn ihr d. Arbeiten bereits vorher im Klassenraum platziert.") Werkstatt Holzwerkstatt Holzkonstruktionen geleimt Klasse Bildende Kunst Standpunkt 2016-04-26.mp3 ("Gombrich" n. "Gombach") Friedrich Fröhlich, zweifelnd, gleichzeitig aber auf d. richtigen Weg Kommilitonin benutzt für detailierte kleine Skulpturen "Super Sculpey Modelliermasse" Mark zu Kommilitone: "Aber d. ist [wirklich] daneben."
(geöffnet)
(geöffnet)
Flügelrahmen mit Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt
Flügelrahmen m. Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt
Flügelrahmen im Klassenraum installiert
Flügelrahmen im Klassenraum installiert

Kunst 3 1
Friedrich Fröhlich, überzeugt v. Synthese Geraden-, Selbstporträt u. Verhüllungsgedanke Friedrich Fröhlich, zweifelnd verhüllt Geradenbild Werkstatt Holzwerkstatt Geradenporträt gerahmt Rahmenkonstruktion für Collage hergestellt, inkl. Querstreben fluegelrahmenw1-k.jpg morgen leimen, übermorgen mitnehmen, Collage befestigen u. weiter daran arbeiten fluegelrahmenw5-k.jpg Einzelgespräch Daniels Notizen für kurzes Gespräch m. Daniels wegen möglicher Hausarbeit Thema Narzissmus mich interessiert n. d. technisches Details zum Video/Monitor Videokunst nur in Bezug auf Selbstdarstellung Selbstdarstellung weiterhin auch in Malerei, Fotografie, Netzkunst (Webcam!) … vor allem d. narzisstische Aspekt (1) wie d. Künstler deuten Hermine Freed (Videokünstlerin): "If many artists use themselves, it is because […]" (siehe 22.4.) (2) wie Psychologen/Psychotherapeuten (u.a. Freud ) (3) Werke, d. Narziss als Thema haben Narziss u. Echo: Ursprung m. Darstellungen, Deutungen (4) Werke, d. m. Spiegel arbeiten Parmegianino (itl. Maler, 1503-1540), "Selbstbildnis im Konvexspiegel" Maler, Fotografen im Spiegel (5) eigener Hintergrund meiner vielen Selbstbildnisse vielleicht m. einpflegen: Jack Pierson (Selbstporträt Fotografien, n. er selber) Kurs Video Rewind Vortrag (1): "Ins Universum d. technischen Bilder" Vilem Flusser, Medienphilosoph übersetzt eigene Texte selber in verschiedene Sprachen Entwicklung d. Menschlichkeit durch Medien behandelt Technisches Bild = gemacht durch Maschine 1. technische Bilder-Erfindung = Fotografie materieller Unterschied, ontologische(?) u. philosophische Unterschiede zu traditionellen Bildern traditionelle Bilder = Abstraktion v. Volumen technische Bilder = Konkretisierung durch Punkte "D. Punkte in denen alles zerfällt, haben keine Dimension. D. Punkte sind grenzenlos." sind eingebildete Flächen Abstand d. Betrachters nötig, ansonsten Punkte erkennbar, Motiv n. mehr "Ich bilde mir d. Festigkeit d. Tisches nur ein." Festigkeit, wir können n. erfahren, dass er aus Molekühlen besteht erst durch Wissenschaft möglich, "Lücken" im Material sichtbar zu machen Nachträglichkeit = bildgebende Verfahren erklären Natur nachträglich Vorträglichkeit = ohne Wissen, wie technische Bilder entstehen, n. möglich Bilder zu erstellen "Lob d. Oberflächlichkeit: Wir interessieren uns nur für Input u. Output dieser schwarzen Kisten." Auflösung d. Autorschaft durch Akt d. Kopierens Original wird überflüssig Vortrag (2): "Video d. reflexive Medium", 2005, (?) Spielmann Video: elektronisches Medium Videosignale werden in ständiger Bewegung gehalten Video = 1. audiovisuelles Medium ohne Materialität wie b. Filmspulen instabile Zustände v. Bildlichkeit Bild <> Bildlichkeit Bild = feststehend, Bildlichkeit = für kurzen Augenblick bestehend, danach wandelnd ein Gedanke: in Bildschirm eingebrannt b. Röhrenmonitoren oder Plasmabildschirmen = aus gewollter Bildlichkeit wird wieder Bild Künstler-Beispiel für eingebrannte Bilder b. Bildschirmen, Diplom-Arbeit: Christoph David alten Röhrenmonitor (flacher) kaufen u. Selbstporträt einbrennen lassen (siehe 23.11.2012, Versuch v. 24.11.-17.12.2012) als nächstes Projekt in Holzwerkstatt: Rahmen für gekreuzte Beine herstellen Papiergröße: 50x100cm (nachschauen) + 2.5cm je Seite zusätzlicher Rand, schwarzer Rückkarton u. Rahmen Bild als raumzeitliche Einheit wie Malerei, Fotografie, analoger Film unabgeschlossener Bildtyp elektronische Bldlichkeit Materialität: Nicht-Fixiertheit Videobild existiert n. als kohärentes Bild, Refreshin (ohne Elektrizität, kein Video) Flexible inkonsistente Formen transformativer Fluss, Zeilenstruktur "fließende Diskontinuität" korrespondiert medientechnisch m. d. Beschreiben einer Papierseite [unkonzentriert]
 (aus Die Geschichte der Kunst, Gombrich)
(aus "D. Geschichte d. Kunst", Gombrich)
Eine winzige Geschichte von einem winzigen Zwerg, 1925, Paul Klee
Eine winzige Geschichte v. einem winzigen Zwerg, 1925, Paul Klee
Segelboote, 1929, Lyonel Feininger
Segelboote, 1929, Lyonel Feininger
Der Kuss, 1907, Stein, Constantin Brancusi
D. Kuss, 1907, Stein, Constantin Brancusi
Komposition in Rot, Schwarz, Balu, Gelb und Grau, 1920, Piet Mondrian
Komposition in Rot, Schwarz, Balu, Gelb u. Grau, 1920, Piet Mondrian
(Relief), 1934, Ben Nicholson
(Relief), 1934, Ben Nicholson
Ein Universum, 1934, Alexander Calder
Ein Universum, 1934, Alexander Calder

Friedrich Fröhlich, auf d. Suche nach d. Sinn seines Schaffens Geradenbild Gestern, als es draußen langsam dunkel wurde, geschah es mehrere Male, dass beim Betrachtem d. großen Ganzkörper-Collage jene v. planen Papier hin in d. Raum eintrat. Dieser Effekt muss durch d. vielen kleinen gerissenen mal dunkleren mal helleren Flächen hervorgerufen worden sein. D. Auge wurde durch d. vielen Hell-Dunkel-Brüche eine Dreidimensionalität vorgegaukelt. D. Körper trat n. realistisch in d. Raum ein, sondern zerstückelt. Einige Flächen waren nach vorne getreten, andere im Hintergrund geblieben. Holzkonstruktion hinter Collage b. Alberti bauen Gesamtgröße: 71x294cm 2 Holzrahmen a 71x147cm m. einigen Zwischenleisten übereinander befestigen danach Papierarbeit m. Nägel auf Konstruktion befestigen Hintergrund: Papier biegt sich an d. Seiten teilweise extrem nach vorne Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst "in guter alten Zeit" ging Künstler v. Thema aus Auftrag wie Madonna oder Bildnis zu malen Aufträge dieser Art wurden seltener Künstler mussten sich ihre Themen selber wählen manche Künstler schufen Arbeiten, d. Käufer anlocken sollten andere wollte n. bloße Illustratoren sein suchten sich Themen m. denen sie bestimmtes technisches Problem studieren konnten jedes Motiv wird z. Gelegenheit, Harmonien v. Formen u. Farben zu studieren (siehe Whistler "Arrangement in Grau u. Schwarz" oder Cézanne "Stilleben") Lösungssuche so genannter Formprobleme klee1-k.jpg Paul Klee sehnte sich wie Picasso danach, trockene "Vernünftigkeit" d. Erwachsenen loszuwerden unverdorbene Phantasie d. Wilden u. Kinder wiederzugewinnen Kontrolle über zufälligen Einfall zu erhalten hielten viele Künstler wie Klee für falsch Werk müsse gemäß seinen eigenen Gesetzen "wachsen" feininger1-k.jpg Lyonel Feininger (1871-1956) zeigt deutlich, dass Künstler Motive daraufhin aussuchen, welches Formproblem demonstriert werden sollte altes Problem d. Malerei: Wie auf Fläche Raumtiefe darstellen? Feininger konzentrierte sich auf Motive, d. für Prismen u. Dreiecke geeignet waren m. seiner Methode konnte er neben Raumtiefe auch Bewegung suggerieren brancusi1-k.jpg Constantin Brancusi (1876-1957) suchte extreme Vereinfachung Michelangelo: sah Aufgabe v. Bildhauer darin, Form hervorzubringen, d. im Marmorblock verborgen sei Figuren Leben u. Bewegung zu verleihen, dabei doch einfache Form d. Steins beizubehalten Brancusi wollte Problem v. anderen Ende angehen wollte herausfinden, wie viel v. ursprünglichen Stein behalten u. doch in erkennbare menschliche Gestalt verwandelt werden kann allgemein: zunehmende Beschäftigung m. Problemen d. Form führte zu neuem Interesse an "abstrakter Malerei" (durch Kandinsky in Deutschland vorgestellt) Interesse an Strukturellem (gefördert durch Kubismus) Kann Malerei zu einer Art Konstruktion verwandelt werden, wie Architektur? Piet Mondrian (1872-1944) mondrian1-k.jpg Bilder aus einfachsten geometrischen Formen, geraden Linien u. Farben strebte nach Kunst d. Klarheit u. Disziplin sollten auf ihre Weise Gesetze d. Universums spiegeln wie Kandinsky u. Klee Mystiker unveränderliche Realitäten hinter veränderlichen Formen d. subjektiven Erscheinung offenbaren nicholson1-k.jpg ging ihm um Verhältnis einfacher Figuren wie Kreise u. Rechtecke sagte, er suche "d. Wirklichkeit" Kunst u. religiöses Erleben sei identisch calder1-k.jpg strebte auch nach Kunst, d. mathematische Gesetze d. Universums spiegeln sollte solche Kunst konnte n. starr u. statisch sein Universum in dauernder Bewegung, wird v. geheimnisvollen Kräften zusammengehalten Idee d. Gleichgewichts inspirierte Calder z. Konstruktion seiner Mobiles ewige Kreisen um verschiedene Lösungsversuche solcher Fragen: hinterließ Gefühl d. Leere fast verzweifelte Suche nach einem neuen Gehalt "So wie Picasso suchten auch andere Künstler nach etwas weniger Artifiziellem (Gekünsteltem), weniger Beliebigem. Aber wenn dieses weder im Inhalt lag - wie einst - noch in d. Form - wie noch vor kurzem -, was sollte d. Sinn ihres Schaffens sein?"
(Aushang Klassenraum für nächstes Klassentreffen)
(Aushang Klassenraum für nächstes Klassentreffen)
I am making art, 1971, 19 Min., s/w, Ton, John Baldessari
"I am making art", 1971, 19 Min., s/w, Ton, John Baldessari
Space walk, 1972, 28:25, Farbe, Ton
Space walk, 1972, 28:25, Farbe, Ton
Left side, right side, 1972, 8_48, s/w, Ton, Joan Jonas
Left side, right side, 1972, 8_48, s/w, Ton, Joan Jonas

Tagesplan 8:00-9:00 VIDEO REWIND Text weiterlesen 9:00-9:15 Essen 9:15-10:00 Text v. Daniels E-Mail überfliegen, Notizen machen 10:30 z. Postfiliale, Druckereipatrone abholen 10:30-11:30 z. HGB, AV-Labor säubern, Arbeit in Klassenraum plan hinlegen 12:30-14:00 COLLAGE weitermachen, am Anfang neue Papiere drucken (beide Vorlagen 3x drucken, 500%) 15:00-16:30 OHME Vorlage 10x10 zuschicken (kleines 5-Minuten-Selbstporträt, mindestens 1mm tief!) Kurs Video Rewind (Vorbereitung) Abschnitt 5: "'Videoselbstporträt': literarische oder visuelle Tradition?" Betrachtung Entstehung Selbstporträt innerhalb Malerei u. Zeichnung u. Entwicklung bis in jüngste Zeit Raymond Bellour erläutert seine Auffassung Begriff Videoselbstporträt (1988) leitet "Autoportrait vidéo" v. literarischer Selbstporträt-Tradition ab literarische Selbstporträt-Tradition gründet ihrerseits auf antike Rhetorik Michel Beaujour: definiert Eigenschaften d. literarischen Selbstporträts in Abgrenzung v. Autobiografie Videoselbstporträt baut für Bellour auf u.a. (1) unverzögerte Rückkoppelung (2) leichtes Einfügen seiner selbst in Aufnahmen (3) Arbeit ohne Kamerapersonal (4) Möglichkeiten d. Nachbearbeitung (5) allgemeiner Prozess d. Subjektivierung (?) Feststellung: ichbezogene Kunst sei n. mehr Gegenstand d. Erinnerung, sondern fortgesetzte Gegenwart (?) Künstler selber verwendeten Begriff Videoselbstporträt n. n. wichtig auf Medium sondern auf Werkgattung zu verweisen Kritik Walter Grasskamp, Kunstkritiker: "D. Spannung, d. v. einer authentischen Auseinandersetzung m. d. eigenen Körper ausgeht, überträgt sich kaum auf einen Zuschauer; im Gegenteil, wo d. Zuschauer sich n. auch selbst zu sehen bekommt … stellt sich schnell Langeweile ein. Dies ist für einen grossen Teil d. Videoproduktion kennzeichnen." hält anscheinend interaktive Videoinstallationen für legitimer (Text handelt mir viel zu viel v. Kunstkritikern, anstatt Meinung v. Künstlern dazu zu betrachten) Abschnitt 6: Kategorien d. Selbstdarstellung Kategorie 1: Konzept, Körper, Störung Künstler versuchen Körper einzusetzen wie ein belebtes Instrument Körperglieder m. Gestik, Haltung, Bewegungsspektrum werden im Verhältnis zu Raum u./oder Objekt erkundet Text wird gesprochen, gesungen, Stimme begleitet modulierend Geschehen Kontrolle d. Bewusstseins unterlaufen Beispiel: John Baldessari iammakingart.jpg nach jeder Körperbewegung (wie Arm, Beugung Rumpf) spricht er in Kamera: "I am making art" Verlust Kontrolle: im Verlauf Video kleinere Pausen, da er neue Körperhaltungen sich erst ausdenken muss = kein "kaltes Kunststück" Kategorie 2: Abstraktion nichtfigurative oder abstrakte Werke d. Selbstdarstellung anstelle Kopf u. Gesicht: andere Körperteile oder Personen Beispiel: Les Levine "The artist explores his loft as a video performance, moving the camera around on a dolly to explore the particularities of the space and its contents, while discussing the boredom of this kind of television and expressing a shift from estrangement to annoyance to questioning whether he had chosen the space or if it had chosen him." leslevine.jpg spricht u.a.: "I am trying to understand my relationship to this space; how I got to be in this space; why I am in this space!" Kategorie 3: "Apparat. Schwächung u. Aufhebung d. Autonomie" (1) Spiegel, Gesicht u. Hände (herkömmlichen Mittel d. Selbstporträtierens) werden im Video eingesetzt joanjonas.jpg (2) Künstler behandeln u. verwenden sich innerhalb Schaltkreises u. mittels Apparaten als agierenden Knoten im elektronischen Netz Mimik, Gebärdensprache v. Gesicht u. Körper sind in apparativer Funktion eingesetzt Körperteile gehen in Fläche d. Bildschirmes auf (weiter ab Seite 69) Kurs Video Rewind "Video – d. unspezifische Medium", Dieter Daniels "D. Bedeutung einer Video-Arbeit wird allerdings n. dadurch erhöht, daß man sie willkürlich m. d. Etikette 'Kunst' versieht." "D. Recht, sich als Video-Künstler zu fühlen, kann Ihnen allerdings niemand absprechen – u. wenn Ihnen dieses Gefühl Spaß macht, dann lassen Sie es ruhig zu." (aus Begleitbuch z. Fernsehserie "D. Videomacher") Novum: Mischung v. Kommerzialisierung u. Kreativität v. Eigenem u. Fremdem Trennung v. privaten u. öffentlichen Medien aufgelöst Trennung in Fotografie noch erhalten: Familienalbung vs. Pressefotografie in Video vermischen sich diese Bildwelten auf VHS TV-Sendungen privat mitgeschnitten u. Kinofilme verkauft Zwischenwelt: Montage v. persönlichen, künstlerischen Bildern m. öffentlichen Medien Teil vieler künstlerischer Videoarbeiten Videokunst keine Gattung wie Malerei, Zeichnung, Skulptur u. Fotografie "n. im Sinne einer reibungslosen Fortschreibung d. kunsthistorischen Evolutionsmodells." (?) 1990er: Begriff "Medienkunst" entsteht vereinigt Kunstformen Video-, Computer-, Netzkunst Video galt als Anti-TV u. Strategie d. Selbstermächtigung Konzept "Prosumer"
(Hier kommt ein Meisterwerk hin.)
("Hier kommt ein Meisterwerk hin.")
Flügeltürrahmung
Flügeltürrahmung

Kunst 1 0
Friedrich Fröhlich, überzeugt verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Holzplatte auf Rückseite festgeschraubt Platte an Rahmung getackert (am Montag wieder entfernen) in Werkstatt aufgehangen, danach geschliffen, bis Unebenheiten entfernt schaut zwar n. mehr exakt gerade aus, dafür sind d. Flügeltüren optisch korrekt fluegelrahmung1-k.jpg Standpunkt Alberti sieht Vorschau Selbstporträt für Flügeltürrahmen ist Meinung, dass Kunststudenten viel zu wenig Selbstbildnisse anfertigen in Malereiklassen anscheinend gar kein festes Thema mehr sich selbst erforschen, Selbstbild vermitteln, Fremdbild verarbeiten gerade d. ist es, was nur über Kunst möglich ist für gesellschaftliche, politische, wissenschaftliche Themen Kunst n. unbedingt notwendig zeigt mir Arbeit m. Selbstbildnis v. ehemaligem Studenten, für ihn angefertigt als Reaktion auf seine Forderung mehr Selbstportät zu machen Erkenntnis: eigenes Leben bearbeiten = gute Kunst Kurs Video Rewind (Vorbereitung) "Selbstdarstellung in d. Videokunst", Irene Schubiger Videoselbstdarstellung in 70er u. 80er Jahren Themen, Motive u. Verfahren d. Selbstporträttradition m. videospezifischen Mitteln umgesetzt zuerst meist nur einfache Aufnahmen gemacht, in 80er Jahren dann mehr nachbearbeitet Abschnitt 1: Unterschied Medium Video zu anderen künstlerischen Medien (1) zeitliche Kondition u. Ton (2) deren Folgen für Beschreibung Videotechnik 70er u. 80er Jahre: bildet zusammen m. Faktoren d. räumlichen Installation Grundlage ursprünglich zu militärischen u. kommerziellen Zwecken entwickelt, wie Überwachung m. selbstdarstellerischer Thematik v. Künstlern reflektiert Abschnitt 2: Technik (1) Videokamera (damaliger technischer Stand) im Atelier u. Außenraum verwendet Closed Circuit: geschlossene Schaltkreis v. Videokamera u. Monitor durch Kabel unmittelbare Rückkoppelung via Monitor kurze Verzögerung d. Bildübertragung durch menschliche Auge n. wahrnehmbar Bild erscheint seitenrichtig auf Monitor Closed Circuit als künstlerisches Instrument im Entstehungsprozess eingesetzt oder als Bestandteil innerhalb Videoinstallation Kamera setzt optische Information (25 Bilder/s) in elektrische Signale um elektrische Ladungsbild wird auf Monitor übertragen, indem dieser elektrische Signale in Lichtimpulse z.ückverwandelt oder Aufzeichnung auf Magnetband d. Videorecorders eigenen Camcorder für Herantasten an Closed Circuit verwenden (2) Monitor über Monitor Videobänder d. Publikum präsentiert Proportionen Kopf/Monitor (4:3, altes Format!) gewähren gewisse Nähe zu natürlichen Proportionen u. Volumen Monitor: spezifische materielle u. räumliche Beschaffenheit Bildschirm am Rand Gesichtsfeld einer Person: störendes Flimmern aufgrund Helligkeitsschwankungen wahrnehmbar Rezeptionssituation: Gegenüberstellung Künstler - Betrachter durch auf selber räumlicher Ebene befindlichen Monitor u. Augen d. Betrachters (3) Magnetband-Aufzeichnung u. -Wiedergabe geht historisch gesehen auf Audiotechnologie z.ück auf physikalsichem Gesetz d. Induktion (?) beruhend codierte elektrische Signale via Kabel oder Wellen übermitteln Induktion b. Telegrafen u. Telefon genutzt erste tragbare Videorecorder 1965 v. Sony verkauft ist für weitere Entwicklung Videokunst v. Bedeutung Töne = Schwingungen d. Luft oder eines Körpers gehen v. Schallquelle aus, breiten sich als Welle nach allen Richtungen aus Anzahl Schwingungen pro Sekunde (Hz) = Tonhöhe Wahrnehmung Abschnitt 3: Wahrnehmung (1) Zeit in Unterscheidung zwischen imaginierter u. erlebter Zeit (?) Reflexion, Körper, Erinnerung (2) Ton (?) Abschnitt 4: Selbstdarstellung m. Video innerhalb Geschichte u. Theorie d. Videokunst (1) Rosalind Krauss verwendet psychoanalytischen Begriff d. Narzissmus Text untersucht Verhältnis zwischen Künstlern u. Apparat in seiner psychologischen Bedeutung (Narzissmus ) u. anhand psychoanalytisch festgelegter Kategorien innerhalb Amerika in 70er Jahren war Narzissmus ein breit diskutiertes gesellschaftliches Phänomen Hauptthese: "In that image of self-regard is configured a narcissism so endemic to works of video that I find myself wanting to generalize it as the condition of the entire genre. Yet, what would it mean to say, 'The medium of video is narcissism?'" Feststellung: normalerweise physisch-materielle u. n. psychologische Faktoren machen ein Medium aus Unterschied zum Video u. anderen visuellen Künsten Behauptung: Künstler nutzen mediale Möglichkeiten z. Selbsteinkapselung, um nur noch v. eigenen Körper oder eigener Psyche umgeben zu sein Gleichsetzung Monitorwiedergabe m. Spiegelreflexion Narzissmus -Theorie Sigmund Freud u. Jacques Lacan (lesen!) durch narzisstische Beziehung zu Apparaten werde verhindert, dass Künstler … (n. verstanden) mediale Grundbedingungen Video: (englisch, n. verstanden) psychologische Bedingung (Narzissmus ) sei d. eigentliche Medium v. Video (Schubiger kritisiert Krauss Thesen) u.a. nutzen Künstler schon in 70er Jahren Video für andere Sparten selbst in Video-Selbstdarstellungen hatten viele Arbeiten n. d. Instant Feedback z. Grundlage wenig auf Beziehung z. Body Art u. Performance eingegangen Reaktion Videokünstlerin Hermine Freed (englisch, verstanden!): "If many artists use themselves, it is because they have the firmes control over themselves; it is easier to do something the way you want it done than try to explain what you want to someone else. Artists are accustomated to working alone. If the artist uses his or her own image, it is more likely to be because of that need to work alone than becaus of narcissism." wie in anderen technischen Medien (Malerie, Zeichnung, Fotografie) arbeiten Künstler m. entsprechenden Werkzeugen u. Apparaten alleine viele weitere Künstler/Kunstkritiker reagieren verhalten auf Krauss-Text statt Narzissmus wird oft Privates zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung u. damit z. öffentlichen Angelegenheit (2) Jean Baudrillar, Soziologe "D. hat nichts m. Narzissmus zu tun, u. man irrt, wenn man d. Terminus z. Beschreibung dieses Effekts missbraucht. D. Video- u. Stereokultur erzeugt nämlich kein narzisstisch Imaginäres, sondern ist Effekt äusserster, verzweifelter Selbstreferenz, ein Kurzschluss, m. d. d. Gleiche ans Gleiche unvermittelt angeschlossen wird." (3) Maureen Turim, Film- u. Medienwissenschaftlerin kritisiert zu ausschliesslich definierte Beziehung zwischen Monitor, Spiegel u. Narzissmus nur weil Künstler aufgrund Monitorfeedbacks narzisstisch ausgerichtete Performance durchführt, muss d. Publikum diesen Narzissmus n. teilen (andere Betrachtersicht) allgemein zu Krauss u. Reaktionen: Krauss Text sei nur v. eingeschränkter historischer wie theoretischer Bedeutung videotheoretische Auseinandersetzung fehlt auf breiter historischer u. theoretischer Grundlage statt Werke auf Krauss eingeführter Kriterien zu analysieren, sollte zeitgenössischer Kontext, Kategorien Körper u. Geschlecht sowie Apparat u. Zeit Zentrum d. Aufmerksamkeit sein (weiter ab Seite 30) Geradenbild Werkstatt AV-Labor Porträt 60x80cm für Flügelrahmen geplottet Friedrich Fröhlich, zum zweiten Mal überzeugt Probleme b. Papierzuschnitt, Kati fragen, was tun (deshalb heute ein Knick im Papier) Vorgehen für Befestigung Arbeit im Rahmen (1) Platte b. Alberti zuschneiden, etwas kleiner als 60x80cm (2) etwa 9 Löcherpaare in Platte bohren (3) an selber Position im Rückkarton Löcher bohren (4) Rückseite v. Arbeit: an mehreren Stellen Klebeband befestigen (unter an Arbeit befestigem Klebeband ein Klebeband befestigen, wo klebende Seite oben ist) (5) Arbeit an Platte befestigen, davor Schnüre durch Löcher führen (6) Platte an Rückwand befestigen durch Festziehen v. Schnüren am Montag m. Alberti besprechen
Kosagen, 1910-1911, Wassily Kandinsky
Kosagen, 1910-1911, Wassily Kandinsky
La Desserte (Der Esstisch) / Harmonie in Rot, 1908
La Desserte (D. Esstisch) / "Harmonie in Rot", 1908
Stillleben mit Geige und Trauben, 1912, Pablo Picasso
Stillleben m. Geige u. Trauben, 1912, Pablo Picasso
Selbstporträt (mz), Vorschau für morgige Maschinenzeichnung, 60x80cm
Selbstporträt (mz), Vorschau für morgige Maschinenzeichnung, 60x80cm

wichtiges Thema d. Moderne: Probleme lösen Standpunkt radikal Ich glaube, ich möchte v. Zeitgenossen zuerst abgelehnt werden. Ich möchte kämpfen können dürfen! Kein Problem darstellen, sondern haben! Tagesplan (1) 7:00-8:00 Kunstgeschichte-Buch u. Notizen (2) 9:00-10:00 Collage (3) 11:00-14:00 Holzwerkstatt (Glaszuschnitt, Flügeltüren schleifen, Abstandsleisten) (4) 15:00-16:00 Video-Selbstbild-Buch (5) 17:00-18:00 Collage Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst "Experimente" wenn Doktrin richtig, dass in Kunst n. Nachahmung d. Natur sondern Ausdruck d. Empfindens durch Wahl d. Farben u. Linien zählt: Frage legitim, ob auf alle "Motive" verzichten, ausschließlich auf Wirkung v. Farbtönen u. Umrissen beschränken kandinsky1-k.jpg 1. Künstler, d. damit an Öffentlichkeit trat: Wassily Kandinsky (1866-1944) wie deutsche Malerfreunde hatte er Zweifel an Werten wie Fortschritt u. Wissenschaft sehnte sich nach Erneuerung d. Welt durch neue Innerlichkeit Innerlichkeit? psychologische Wirkung d. reinen Farben leuchtendes Rot wirke auf Betrachter wie Ton einer Trompete Kubismus hatte in Paris Ursprung radikale Abwendung v. abendländischer Maltradition Kubismus wollte Darstellung d. Gegenstände n. ganz abschaffen Hintergründe: (1) zeitgenössisches Unbehagen an brillanten "Schnappschüssen" d. Impressionisten m. ihrem momentanen Eindruck (2) Verlangen nach mehr Ordnung, Struktur u. dauerhaftem Bildaufbau Konflikt v. Muster u. Solidität Eindruck v. Solidität: durch Modellierung erreicht, d. Lichteinfall anzeigt Jugenstil / Künstler wie Seurat u. Cézanne räumten Dekorativem Vorrang ein opferten dafür jahrhundertealte Praxis, jede Form durch Licht u. Schatten zu modellieren Opfer konnte als Befreiung wahrgenommen werden Van Gogh u. Gauguins ermutigten Künstler dazu, ausgetretenen Pfad einer überfeinerten Kunst zu verlassen einfachen Formen u. Farben zuwenden Künstler begnügten sich n. m. gesuchter Subtilität hielten Ausschau nach intensiven Farben u. gewagten "barbarischen" Harmonien 1905: Gruppe junger Künstler "Wilde Tiere" / "Les Fauves" stellt in Paris aus Henri Matisse (1869-1954) dekorative Vereinfachung studierte leuchtende Farben orientalischer Teppiche u. nordafrikanischer Landschaften weniger darauf aus, Natureindruck wiederzugeben Natureindruck in ein Ornament umsetzen matisse1-k.jpg Spiel d. Beziehung zwischen Tapetenmuster, Tuschtuch u. Gegenstände auf Tisch bildet eigentliches Thema d. Bildes erinnert an Kinderzeichnung Pablo Picasso (1881-1973) m. 19 Jahren nach Paris malte dort Bettler, Obdachlose, fahrendes Volk u. Zirkusakrobaten begann sich m. primitiver Kunst zu beschäftigen Aufbau Gesicht oder Gegenstand auf ein paar elemantaren Formen erlernbar Cézanne riet ihm Natur durch Zylinder, Kegel u. Kugeln zu sehen nahm es m. anderen Malern wortwörtlich konsequent sein, Ziel n. Naturnachahmung, sondern d. Konstruktion verschiedene Ansichten eines Objektes sind uns oft zugleich "gegenwärtig" (auch wenn wir nur eine Ansicht sehen) greift auf Methode d. alten Ägypter z.ück v. jedem Gegenstand charakteristischste Ansicht dargestellt picasso1-k.jpg Schnecke u. Wirbel v. Seite dargestellt F-Löcher dagegen v. vorne Krümmung d. Zargen stark übertrieben scheinbares Durcheinander beziehungsloser Fragmente, Gesamtbild wirkt jedoch n. chaotisch Abbild eines Gegenstandes aus verschiedenen Ansichten aufbauen hat einen Nachteil: lässt sich n. m. jedem Gegenstand gut machen Betrachter muss Objekt kennen deshalb vor allem Gitarren, Flaschen, Fruchtschalen u. menschliche Gestalt verwendet Picasso ändert immer wieder seine Methoden, kein Darstellungsmittel u. keine Technik befriedigte ihn lange verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Glaszuschnitt (Alberti) Glas milimetergenau eingelegt Glas unten durch Hebel befestigt Schneideschieber an Glas gedrückt ohne Druck zügig geschnitten ruckartig Druck ausgeübt, damit Glas ordentlich abbricht Abstandsleisten auf richtige Höhe u. Breite gehobelt(?, Alberti) 45° Schnitte, danach eingelegt jeweils mittig noch m. Klebeband am Rahmen fixiert unter oberer Holzrahmenleiste dickes Brett gelegt, an d. später Nägel hängen können (dadurch Last auf gesamten Rahmen verteilt) morgen: Rückplatte einlegen (heute noch m. Kreuz verleihmt) Brett u. Rückplatte an Rahmen tackern Flügeltüren noch schleifen, damit sie genau m. Holzrahmen abschließen abends: Porträt plotten, am Montag Rahmen wieder öffnen, Arbeit reintun, im Klassenraum aufhängen Geradenbild Werkstatt AV-Labor vorschau1-k.jpg morgigen Plott vorbereitet
Ganzkörperporträt (mz), (für Klassentreffen kommende Woche aufgehangen)
Ganzkörperporträt (mz), (für Klassentreffen kommende Woche aufgehangen)
Der Schrei, 1895, Litographie, Edvard Munch (auf T-Shirt)
D. Schrei, 1895, Litographie, Edvard Munch (auf T-Shirt)

Friedrich Fröhlich, überzeugt Tagesplan (1) 7:00-8:00 Kunstgeschichte-Buch + Notizen machen (2) 9:00-11:00 Aufträge Emails, KSK Brief, frfr Notizen v. gestern vervollständigen, Rechnungen in Kassenbuch, dazwischen Glas wegbringen (Fuß) (3) 11:00 zu ALDI Bahnhof, Handschuhe kaufen, dort auch Plastikflaschen wegbringen, Einkaufen im REWE (4) 11:30-12:30 Collage (5) 13:00 los -16:00 HAMMER, NÄGEL mitnehmen u. versuchen großes PORTRÄT in Klassenraum aufzuhängen, HOLZWERKSTATT, kurz zu OHME (6) evtl. danach (wenn noch munter) BUCH VIDEO anfangen + Notizen machen Werkstatt Holzwerkstatt Holzkreuz, damit sich Rahmenseiten n. krümmen, hergestellt Kreuzleiste m. 5 bzw. 6mm tiefen Furchen zurechtgesägt Vorgehen zukünftig auch für Scharnierfurchen nutzen! Normalglas 2mm b. Boesner Variante (1) 100x70cm (Alberti schneidet es zurecht) = 25-30 EUR, vorrätig (2) Glaszuschnitt 65x84,9cm = 22 EUR abholbereit in 1 Woche werde 100x70cm kaufen, damit ich morgen b. Alberti Glaszuschnitt erlernen kann Abstandsleiste 8mm hoch morgen zuschneiden Innenbereich u. eigentlichen Rahmen weiß lackieren? Verhüllende Flügeltürkonstruktion Naturholz belassen (transparent lackieren) Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst "Experimente" Form u. Farbenzusammenstellungen, damals rebellisch, inzwischen gang u. gäbe auf Plakaten, Umschlagzeichnungen u. Stoffmustern heute gefallen sie, damals waren sie teilweise verstörend Kunst hat Orientierung verloren, da scheinbar schlichte Forderung "Malt, was ihr seht" unerfüllbar bleibt u.a. Ägypter m. seitlicher Ansicht: Motiv ist da, um Sehen n. gekümmert bis z. Renaissance drängte keiner Künstler, zu malen, was sie sehen seit Renaissance: Natur wird versucht in Schablonen zu stecken heute Erkenntnis: "sehen" u. "wissen" n. völlig trennbar in Jahren künstlerischer Umwälzung (vor 1. Weltkrieg Höhepunkt) teilten viele junge Künstler Begeisterung für sogenannte "Negerkunst" Eingebohrene kümmerten sich offensichtlich n. um Naturwahrheiten, um ideale Schönheit besaßen (was Kunst d. Abendlandes verloren hatte): intensive Ausdruckskraft, Klarheit d. Formgebung, Schlichtheit d. Technik Expressionismus heißt Ausdruckskunst Karikatur war immer "expressionistisch" Karikaturist spielt m. Ähnlichkeit u. verzerrt sein Opfer, um auszudrücken, was er v. ihm hält Edvard Munch (1863-1944) schrei.jpg plötzliche Erregung verändert alle Sinneseindrücke Expressionisten v. menschlichen Leid, v. Elend, Brutalität u. Gewalt erschüttert erschied ihnen wie Verrat an Wahrheit, wenn sie "schöne" Kunst schaffen würden "U. keiner ahnt d. klaffende Grimasse,/Zu d. d. Lächeln einer zarten Rasse/In namenlosen Nächten sich entstellt" (Rainer Maria Rilke) Angst vor allem, was als "kitschig" verdächtig war wollten harten Tatsachen unserer Existenz ins Auge schauen Geradenbild D. Ganzkörperporträt (mz), welches ich heute im Klassenraum aufhängte, fehlt es noch etwas an Tiefe. Sollte ich mir noch einmal 2 Tage Zeit nehmen wollen für so ein großes Bild (was sehr anstrengend ist u. d. Warten vor d. Maschine n. erfüllend ist), dann müsste ich doppelt so viele Geraden plotten, damit vor allem d. Füße u. d. Kopf noch mehr hervortreten. Auch d. rechte Hand braucht mehr kleine Geraden. Am Ende müsste so eine Arbeit auf Platte kaschiert werden (Mirko), danach könnte ich b. Alberti einen passenden Bilderrahmen herstellen. Hier stellt sich mir allerdings d. Frage: Wohin m. d. Ergebnis, wenn es gerahmt ist? Es ist so groß, dass es einfach n. mehr in meinen Arbeitsraum passt. Im Klassenraum kann ich es auch n. dauerhaft abstellen. Vielleicht macht d. nur Sinn für d. Rundgang 2017 oder für einen Verkauf (d. - auch wegen d. hohen Preis - wohl n. sehr wahrscheinlich ist). Solange wird d. Arbeit wohl in einer Rolle verbringen müssen.
Te Rerioa (Tagträumen), 1897, Paul Gauguin
Te Rerioa (Tagträumen), 1897, Paul Gauguin

1 x für d. Kunst geblutet Standpunkt D. Arbeitsvorgang ist wie d. Gerade auch vor allem eines: Bewegung, Veränderung. Anders als b. d. Plotterzeichnungen oder d. Konstellationen sitze ich n. auf einem Stuhl u. bewege nur zaghaft d. Arm (um d. Computer-Maus zu bewegen, d. digital Geraden erzeugt oder d. feinen Pinsel, m. d. ich versuche eine Geraden-Konstellation auf Holz oder Leinwand zu malen). D. Veränderung ist n. mehr nur Teil d. Vorbereitung, wo ich stundenlang d. Motiv bearbeite, damit d. Geraden am Ende richtig gesetzt sind. D. Veränderung taucht b. d. Collagen in d. Übereinanderlegen v. Papierstücken auf. Ältere Zustände sind n. gelöscht sondern Teil d. Arbeit u. zeigen sich durch leichte Verdickung. Korrektur ist Bewegung! Kurs Grundlagen philosopischer Kunsttheorie Kant Geschmacksurteil kein Erkenntnisurteil (ist logisch) Geschmacksurteil = ästhetisches Urteil immer subjektiv, "D. Sache ist schön." [n. verständlich] Interesse / Wohlgefallen an Existenz v. Gegenstand schön = v. Lust / Unlust geprägt über Sinne => Vorstellung über Objekt erfahrbar Angenehme unterscheidet sich v. Guten [n. verständlich] 3 Arten d. Wohlgefallens [n. verständlich] angenehm = Privatgefühl subjektive Meinungsäußerung, keine Allgemeingültigkeit schön = n. [n. verständlich] Anspruch auf subjektive Allgemeinheit [?] reiner u. [n. verständlich] Begriff ästhetische Idee [n. verständlich] Was ist zuerst: Lust oder Beurteilung? Lust ver[n. verständlich] m. Urteilsvermögen Einbildungskraft u. Verstand kooperieren [Kurs n. weiter besuchen] [Wühler hat mich angelächelt] Einmal-Handschuhe kaufen, Mittwoch an Collage weiterarbeiten verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Schnitzbeitel geschliffen, Fläche zuvor geölt Rahmen befestigt um Scharnier-Bereiche aus Holz zu stechen(?) testweise Scharniere angelegt, korrigiert u. festgeschraubt Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst Paul Gauguin (1848-1903) Van Gogh sehnte sich nach Kameradschaft, ähnlich Präraffaeliten überredete Gauguin nach Arles zu kommen Zusammenleben scheitert, Gauguin flieht nach Paris 2 Jahre später nach Tahiti Überzeugung, dass Kunst Gefahr läuft, in glatter Routine u. Oberflächlichkeit zu versanden Verstand u. Erfahrung d. Abendlandes hat Menschen d. Wertvollste geraubt: starkes, intensives Gefühlsleben u. Unmittelbarkeit d. Ausdrucks gauguin1-k.jpg Künstler jener Zeit waren unsicher, was eigentlich ihr Stil sei misstrauten allen lehrbaren Regeln u. bloßer Virtuosität Sehnsucht nach Kunst, d. n. aus angelernten Kunstkniffen bestand Stil sollte kratvoll, naturgegeben, leidenschaftlich sein Impressionisten: im Vergleich zu Gauguin, d. sich nach Naivität u. Intensität sehnte, verfeinerte Kunst alte Freunde verstanden Gauguins rohe u. primitive Kunst n. in Farbe u. Zeichnung wollte er barbarisch sein versuchte sich in Anschauung Eingebohrener einzufühlen, Dinge m. ihren Augen zu sehen vereinfachte Umrisse d. Gestalten große Flächen in starken Farben angelegt = räumliche Wirkung genommen Gauguin: Unmittelbarkeit u. Schlichtheit als Ziel Sehnsucht danach "so leidenschaftlich u. so echt wie d. Cézannes nach einer neuen Harmonie u. d. van Goghs nach einer neuen Ausdrucksform" Lösung Cézanne führte zum Kubismus (in Frankreich entstanden) Lösung van Goghs zum Expressionismus (hauptsächlich in Deutschland) Lösung Gauguins zu verschiedenen Formen d. Primitivismus alles Versuche, "d. toten Punkt zu überwinden, an d. d. Künstler angelangt waren" Was ist d. tote Punkt genau?
Jugendstilhaus: Treppenhaus, Hotel Tassel, Brüssel, 1893
Jugendstilhaus: Treppenhaus, Hotel Tassel, Brüssel, 1893
Der Mont Sainte-Victoire von Bellevue gesehen, um 1885, Öl auf Leinwand, Paul Cézanne
D. Mont Sainte-Victoire v. Bellevue gesehen, um 1885, Öl auf Leinwand, Paul Cézanne
Landschaft bei Aix, 1886-1890, Öl auf Leinwand, Paul Cézanne
Landschaft b. Aix, 1886-1890, Öl auf Leinwand, Paul Cézanne
Stillleben, um 1879-1882, Öl auf Leinwand, Paul Cézanne
Stillleben, um 1879-1882, Öl auf Leinwand, Paul Cézanne
Brücke bei Courbevoie, 1886-1887, Öl auf Leinwand, Georges Seurat
Brücke b. Courbevoie, 1886-1887, Öl auf Leinwand, Georges Seurat
Landschaft mit Zypressen bei Arles, 1889, Öl auf Leinwand, Vincent van Gogh
Landschaft m. Zypressen b. Arles, 1889, Öl auf Leinwand, Vincent van Gogh

Standpunkt In d. Geraden-Collagen habe ich für mich erstmalig eine Möglichkeit gefunden d. Idee d. Geraden (Grundelement in d. Kunst, welches in allem - ob lebendig oder scheinbar tot - steckt u. Bewegung inne hat) m. einem Arbeitsprozess zu verbinden, d. meinen ganzen Körpereinsatz fordert. D. Anmischen v. Kleister, m. d. Händen hineintauchen, d. Bestreichen v. zuvor gerissenen Papierstücken, d. Auftragen auf d. große Bild, d. Verschieben v. Papierstücken, d. Überkleben u. d. immer wieder eingefügte Kohleskizze fordert n. nur meinen Geist sondern auch meinen Körper. U. genau dieser ist für d. Künstler Ausgangspunkt alles Schaffens. Ergänzungen, wie Radiergummi, Pinsel, Stift werden immer noch v. d. Händen geführt u. stellen damit eine Erweiterung d. Ausdrucksmöglichkeiten dar (anders b. Verwendung v. Maschinen, d. d. Künstlerhand arbeitslos werden lassen u. nur noch nach geistiger Fähigkeit d. Künstlers verlangen). Auch gefällt mir, dass ich d. Kleister mehrere Tage liegen lassen kann. Jederzeit ist er binnen weniger Augenbilcke durch Hinzugabe v. neuem Wasser wieder brauchbar gemacht. B. d. gerissenen Papieren wird aus d. vormals einzelnen Geraden ein Molekül (lat. molecula, 'kleine Masse'). Unterstrichen durch d. flächigen Druck, d. b. näherer Betrachtung keine Gerade mehr einzeln erkennen lässt (ist zwar n. gewollt gewesen, ergänzt aber d. Gedanken v. Masse ganz gut). Wichtig ist mir auch b. d. Collagen, dass beim Betrachter d. Zerbrechlichkeit allen Seins herüberkommt. So sollen Bereiche v. Hintergrund in d. Motiv hineinragen u. sich gleichzeitig Bereiche v. Motiv lösen. Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst "Auf d. Suche nach neuen Werten" (späte 19. Jahrhundert) Mischmasch v. Stilen Publikum verlangte Säulen, Pilaster, Gesimse u. Profile Künstler u. Kritiker beunruhigt über Verfall handwerklichen Könnens, d. industrielle Revolution m. sich brachte Wiederbelebung alte Handwerkskunst gefordert (u.a. John Ruskin u. William Morris) junge Künstler entwarfen wieder Gebrauchsgegenstände, Tapeten, Stoffmuster, Keramik u. Möbel Ruf nach einem neuen Stil, einer neuen Kunst: "Art nouveau" größter Einfluss v. belgischem Architekten Victor Horta (1861-1947) in Bauten versuchte er alle überlieferte Formen auszuschalten u. nur selbst erfundene Ornamente zu verwenden horta-k.jpg damalige Mode: japanisches Kunstgewerbe bewusster Verzicht auf Symmetrie als Jugendstil in Deutschland bekannt geworden Impressionisten wichen n. grundsätzlich v. Zielsetzungen künstlerischer Tradition ab wollten auch Natur malen, wie wir sie sehen n. Ziel war Streit, sondern Methode Paul Cézanne (1839-1906) cezanne1-k.jpg als Bankiers-Sohn musste er keine Käufer finden, konnte sich somit ungehindert m. seinen künstlerischen Fragen beschäftigen wollte "Poussin nach d. Natur" malen Kritik an alte Meister wie Poussin: Eindruck v. Raum u. Solidität durch Anwendung erlernter Regeln erreicht, als durch Anschauen d. Dinge cezanne2-k.jpg strebte nach harmonischer Komposition, nach Klarheit u. Ausgewogenheit (seine Kritik am Impressionismus) Problem: Auflösung fester Konturen in flimmerndes Licht u. Entdeckung farbiger Schatten führten zu Verlust an Klarheit u. Ordnung impressionistische Bilder meist "genial, aber konfus" Cézanne wollte leuchtende starke Farben u. klare Formen verbinden ungemischt in kleinen Flecken u. Strichen auf Leinwand gesetzt, um Farbengeflimmer in freier Natur wiederzugeben anfangs als hoffnungslose Klecksereien verlacht cezanne3-k.jpg Gründe für scheinbare Ungeschicklichkeit: weigerte sich, irgendeine herkömmliche Technik d. Malerei einfach hinzunehmen entschlossen, ganz v. vorn anzufangen v. Beziehung zwischen Farbe u. Modellierung fasziniert bunte Kugel = Apfel = Stillleben = für Studium dieser Fragen geeignet (1) wollte Bildtiefe erzielen, ohne Leuchtkraft d. Farben zu opfern (2) Ordnung in Fläche erreichen, ohne Raumwirkung aufzugeben opferte dafür: Konvention d. richtigen Zeichnung wollte Naturbild n. verzerren, aber um erstrebte Wirkung zu erzielen, nahm er dies in Kauf wollte keine Illusion erzeugen, sondern Eindruck v. Körperlichkeit u. Raumtiefe geben Georges Seurat (1859-1891) seurat1-k.jpg ging Problem fast wie mathematische Gleichung an studierte Theorien über Farbsehen Bilder wie Mosaik aus Pünktchen reiner Farbe aufgebaut hoffte, dass Farbe im Auge vermischt wird, ohne an Leuchtkraft zu verlieren = Pointillismus Vincent van Gogh gogh1-k.jpg Briefe an Bruder geben wieder: Glauben d. Künstlers an seine Sendung, Verzweiflung u. Freude, tragische Einsamkeit, Sehnsucht nach Kameradschaft Arbeit oft v. Krisen u. Verzweiflung unterbrochen experimentierte m. hellen, reinen Farben in kleinen Strichen oder Punkten auf Leinwand gesetzt n. nur Farbe zerlegt, sondern vor allem eigene Erregung vermittelt Farben u. Formen für ihn da, um Stimmung festzuhalten
Brücke-Museum Bild und Selbstbild, Brücke-Museum
Brücke-Museum "Bild u. Selbstbild", Brücke-Museum
Malerbildnis (Selbstbildnis), 1905, Holzschnitt, Erich Heckel
Malerbildnis (Selbstbildnis), 1905, Holzschnitt, Erich Heckel
Mann in jungen Jahren (Selbstbildnis), 1906, Öl auf Leinwand, Erich Heckel
Mann in jungen Jahren (Selbstbildnis), 1906, Öl auf Leinwand, Erich Heckel
Mann mit Pfeife (Selbstbildnis), 1907, Lithographie, Karl Schmidt-Rottluff
Mann m. Pfeife (Selbstbildnis), 1907, Lithographie, Karl Schmidt-Rottluff
Selbstbildnis, 1906, Öl auf Pappe, Karl Schmidt-Rottluff
Selbstbildnis, 1906, Öl auf Pappe, Karl Schmidt-Rottluff
Maler Schmidt-Rottluff, 1906, Öl auf Leinwand, Emil Nolde
Maler Schmidt-Rottluff, 1906, Öl auf Leinwand, Emil Nolde
Selbstbildnis mit Zigarre, 1909, Tusche, 8x6,8cm, Max Pechstein
Selbstbildnis m. Zigarre, 1909, Tusche, 8x6,8cm, Max Pechstein
Selbstbildnis, o.J. (1944), Tusche und Farbstifte, Karl Schmidt-Rottluff
Selbstbildnis, o.J. (1944), Tusche u. Farbstifte, Karl Schmidt-Rottluff
Ethnologisches Museum
Ethnologisches Museum
Babygesichtige, zwergenhafte Gottheit, ca. 600 v. Chr. (Präklassisch)
Babygesichtige, zwergenhafte Gottheit, ca. 600 v. Chr. (Präklassisch)
Gefäß mit Fuß (keine Daten gefunden)
Gefäß m. Fuß (keine Daten gefunden)
Räuchergefäß aus Ton (Sonnengott)
Räuchergefäß aus Ton (Sonnengott)
Figürchen mit beweglichen Gliedern  und
Figürchen m. beweglichen Gliedern u.
Tuschereibstein mit Deckel in Form einer Schildkröte, unglasiertes Steinzeug, Östliche Han-Dynastie (25-220)
Tuschereibstein m. Deckel in Form einer Schildkröte, unglasiertes Steinzeug, Östliche Han-Dynastie (25-220)
Adler auf einer Kiefer, Hängerolle, TUsche auf Papier, Qi Baishi (1864-1957)
Adler auf einer Kiefer, Hängerolle, TUsche auf Papier, Qi Baishi (1864-1957)
Schränkchen mit Spielwerk, Qing-Dynastie, Ära Kangxi (1662-1722), vor 1693
Schränkchen m. Spielwerk, Qing-Dynastie, Ära Kangxi (1662-1722), vor 1693
Zwei Szenen aus der Geschichte vom Prinzen Genji, Tokugawa-Zeit, 17. Jahrhundert
Zwei Szenen aus d. "Geschichte v. Prinzen Genji", Tokugawa-Zeit, 17. Jahrhundert
Gedenkfigur eines Königs mit Zwillingen, Kamerun, Bangwa, 19. Jahrhundert, Holz
Gedenkfigur eines Königs m. Zwillingen, Kamerun, Bangwa, 19. Jahrhundert, Holz
Gedenkfigur eines Königs, Kamerun, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, Holz, Glasperlen, Kaurischnecken, Stoff
Gedenkfigur eines Königs, Kamerun, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, Holz, Glasperlen, Kaurischnecken, Stoff
Kraftfigur nkisi nkondi, Republik Kongo, Loango, 19. Jahrhundert, Holz, Eisen, Gewebe, Porzellan, Farbpigmente, Harz u.a.
Kraftfigur nkisi nkondi, Republik Kongo, Loango, 19. Jahrhundert, Holz, Eisen, Gewebe, Porzellan, Farbpigmente, Harz u.a.
Maske nganga ngombo, Künstler des Pende-Gebiets
Maske nganga ngombo, Künstler d. Pende-Gebiets

Standpunkt FdK-Mitgliedern H.+G. Selbstporträt (WV 1-8, 10/10) überreicht verhüllt (Notiz v. gestern, Anregung v. Alexander: "Demut" als Titel für verhüllte Arbeit?) Ausstellung Karl Schmidt-Rottluff brueckemuseum-k.jpg Brücke: expressionistische Künstlergruppe (auch KG Brücke genannt) 1905 in Dresden v. Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel u. Karl Schmidt-Rottluff gegründet weitere Mitglieder: Max Pechstein, Otto Mueller u. Cuno Amiet, kurzzeitig Emil Nolde u. Kees van Dongen malerbildnis-k.jpg Erich Heckel (1883-1970, deutscher Maler u. Grafiker Expressionismus) während Schulzeit lernt er Karl Schmidt-Rottluff kennen Mitbegründer "D. Brücke" (1905), übernimmt Geschäftsführung verbringt u.a. Sommermonate m. Schmidt-Rottluff in Dangast, m. Kirchner u. Max Pechstein an Moritzburger Teichen (b. Dresden) 1911 Umzug aller "Brücke"-Mitglieder nach Berlin 1913 Auflösung "Brücke" 1913 1. Einzelausstellung b. Fritz Gurlitt in Berlin erichheckel-k.jpg Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976, Maler, Grafiker u. Plastiker, Vertretern deutscher Expressionismus) beginnt 1905 Architekturstudium lernt dort Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel u. Fritz Bleyl kennen gründet m. ihnen Künstlergemeinschaft "D. Brücke" rottluff-k.jpg Bilder m. intensiver Leuchtkraft: Verwendung m. unvermischten Primärfarben rottluff2-k.jpg entwickelt in Berlin zunehmend reduzierte, geometrische Formensprache wird 1937 auf Münchner Ausstellung "Entartete Kunst" diffamiert, 1941 folgen Malverbot u. Ausschluss aus Berufsverband rottluff3-k.jpg Emil Nolde (1867-1956, Maler Expressionismus) nimmt Namen seines Heimatortes Nolde als Künstlernamen an Lehre als Möbelzeichner u. Holzschnitzer in Flensburg erster (auch finanzieller) Erfolg m. Zeichnungen v. Bergtrollen u. Fabelwesen (als Postkarten verlegt) will Maler werden, Münchner Akademie unter Franz v. Stuck lehnt ihn ab Studium an privater Malschule v. Adolf Hölzel in Dachau u. an Académie Julian in Paris geht v. anfänglich romantischen Naturalismus zu eigenständigem Stil über (Farbe = wesentliche Rolle; u.a. farbintensive, leuchtende Blumenbilder) pechstein-k.jpg "Mutter", 1916, Holzschnitt, 37x36.6cm, Karl Schmidt-Rottluff (Holzstock, amerikanische Pappel, 37.7x30.6x0.7cm) "Erich Heckel u. Otto Mueller beim Schach", 1913, Öl auf Leinwand, Ernst Ludwig Kirchner rottluff4-k.jpg "Im Atelier", 1950, Öl auf Leinwand, Karl Schmidt-Rottluff Ausstellung Sammlung museendahlem-k.jpg (1) Abteilung Maja Maja-Gebiet erstreckt sich über 3 geografische Zonen: südliche Hochland m. pazifischen Küstenstreifen, zentrale Tiefland m. tropischem Regenwald u. trockene, dicht bewachsene Tieflandzone klassische Zeit: 250-900 n. Chr. maja1-k.jpg zeigt starken Einfluss d. La Venta-Kultur Errichtung öffentlicher Bauwerke u. Palastanlagen = Folge komplexer werdenden sozialen Schichtung im Zentrum d. Städte: Plätze für rituelle Ballspiele maya3-k.jpg große Errungenschaften: komplexes Kalendersystem, Kenntnis astronomischer Zusammenhänge, Hieroglyphen-Schrift klassische Maya lebten m. Kriegen, Opfer u. Tod höfische Kultur in klassischer Zeit (250-900 n. Chr.) konkurrierende dynastische Königtümer (zu Ende hin etwa 50 Stadtstaaten) Zentrum d. Städte: prunkvolle Palastgebäude d. Königshofes u. öffentliche Plätze Palastkultur: geprägt v. Wohlstand u. Überfluss Inschriften u. Bildreliefs zeigten göttliche Abstammung d. Könige u. deren persönliche Leistungen Tod eins Königs: Seele tritt in Unterwelt Xib'alb'a ein, danach folgt Apotheose oder Wiedergeburt maya5-k.jpg Sonnengott: Augen u. Mund durchbrochen gearbeitet, Glut scheint durch u. Kopalrauch kann abziehen kleine Arme u. Beine an Seiten v. Gesicht "Noppen" sicherlich Andeutung Sonnenstrahlen(?) La Venta-Kultur: präklsasische Periode (ca. 1600-200 v. Chr.) 3 Kulturphasen im zentralmexikanischem Hochland: (1) Zacatenco (1200-800 v. Chr.), (2) Tiatilco (1000-300 v. Chr.), (3) Cuicuilco-Ticoman (400-300 v. Chr.) feste dörfliche Siedlungen, Feldbau m. Anbau v. Bohnen, Kürbis, Mais, Avocados, Chilipfeffer, Baumwolle Anfänge v. Spinnerei u. Weberei erste Musikinstrumente aus Ton (Rasseln, Flöten, Okarinas) Vase(?) Skulptur, zusammengesetzt (hier ungewollt) maya8-k.jpg Figur m. Öffnung im Bauchbereich (2) Abteilung China china1-k.jpg frühchinesische Bronze: bedeutsame Rolle im rituellen Zeremoniell u. als Embleme politischer Macht u. Autorität Aufkommen d. Bronze in 1. Hälfte 2. Jahrtausend v. Chr. v. kleiner sozialen Elite in Auftrag gegeben Verwendung Ritualgefäße b. Opferhandlungen dienten z. Zubereitung, Aufbewahrung u. zum Opfer v. Speisen bzw. z. Aufnahme u. z. rituellen Trankspende v. gewürztem Hirsewein u. Wasser china2-k.jpg Notizen als Hängerolle veröffentlichen Adler: Symbol d. Stärke u. Heldenhaftigkeit Kiefer: Sinnbild für langes Leben u. Beständigkeit (trotzt Kälte, immergrünes Nadelkleid) china3-k.jpg Koromandellack-Schränkchen erworben durch Friedrich III, 1693 im Inventarbuch d. Kunstkammer v. 1694: "Ein chinesisches Kästgen, so auswendig laccirt u. m. figuren gezieret ist, inwendig hat es allerhand blumenwerck u. figuren, welche, wann d. Uhrwerck, so darinnen ist, auffgezogen wird, alle herumblauffen." china6-k.jpg Paar sechsteiliger Stellschirme, Tusche u. Farben auf Goldgrund Geschichte v. Prinzen Genji wurde auf Fächern, Albumblättern, Stellschirmen, Lackobjekten, Keramiken u. Textilien umgesetzt (3) Abteilung Afrika: "Kunst aus Afrika" verbreitete europäische Vorstellung: "Afrikanische Kunst ist primitive Kunst. Afrikanische Kunst ist religiöse Kunst." 3 Fehleinschätzungen: (1) "Es gibt keine afrikanische Kunst" "D. Fremde hat große Augen, aber er sieht nichts." (2) "Kunst aus Afrika ist n. primitiv" entstammt evolutionistischer Theorie d. Kolonialzeit Vorstellung auch Künstler wie Picasso oder deutsche Expressionisten verhaftet Afrika sollte Gegenbild europäischer Zivilisation sein u. Gegenbild z. als erstarrt empfundene akademische Kunst sein (3) "Kunst aus Afrika kann n. auf religiöse Kunst redziert werden" afrika1-k.jpg "Gedenkfigur eines Königs u. einer Königinmutter" (sollen v. König Yu, 1865-1912, geschnitzt worden sein) Plastiken hatten erinnernde, repräsentative, politische, religiöse, persönliche Inhalte Masken sollten Geistwesen verkörpern aber auch rechtliche, erzieherische oder unterhaltende Funktionen haben "Ich schnitze, damit d. Leute sagen: 'Wer hat d. gemacht?', u. so mein Name über Land geht." (Tro, Dan-Künstler) keine anonyme Volkskunst, Künstler damals bekannt Masken oder Plastiken n. für anonymen Kunstmarkt produziert, sondern für Auftraggeber oder Anlass künstlerische TÄtigkeit meist neben Arbeit als Bauer oder Schmied ausgeübt in Benin Bronzegießer oder Elfenbeinschnitzer in Berufsgruppen oder Gilden organisiert "Manchmal denke ich morgens: Heute gehe ich n. in meine Pflanzung; ich werde schnitzen. Aber d. tue ich dann nur, um mir was zu verdienen. Lieber ginge ich z. Feldarbeit. Dort kann ich doch mal zwischendurch spazieren gehen, während ich beim Schnitzen immerzu denken muss, ob d. nun so oder so richtig oder falsch wird." (Blabiboti, Baule-Künstler) afrika3-k.jpg Überziehen v. Objekten (Statuen, Hockern u. anderen Gegenständen d. königlichen Palastes) m. Glasperlen u. Kaurischnecken oft grafisch gestaltete Oberfläche schimmernde Farbigkeit = Ausdruck d. Reichtums u. Macht d. Königs afrika5-k.jpg "Kraftfigur nkondi tatu", 19. Jahrhundert, Holz, Eisen, Glas, Schnur, Pflanzenfasern, rote u. weiße Farbspuren afrika7-k.jpg realistisch-expressive Gestaltung stellt männlichen Wahrsager dar verweist durch "weibliche", harmonische Gestaltung auf Fähigkeit d. Wahrsagers Aggressivität zu zügeln
Der Fujiyama hinter einer Zisterne, 1835, Katsushika Hokusai
D. Fujiyama hinter einer Zisterne, 1835, Katsushika Hokusai
Vor dem Auftreten, 1879, Edgar Degas
Vor d. Auftreten, 1879, Edgar Degas
Die Hand Gottes, um 1898, Auguste Rodin
D. Hand Gottes, um 1898, Auguste Rodin
Arrangement in Grau und Schwarz; Bildnis der Mutter des Künstlers, 1871, James Abbott
Arrangement in Grau u. Schwarz; Bildnis d. Mutter d. Künstlers, 1871, James Abbott
Nocturno in Blau und Silber; Old Battersea Bridge, zwischen 1872 und 1875
Nocturno in Blau u. Silber; Old Battersea Bridge, zwischen 1872 u. 1875

Geradenbild für Collage Fotoaufnahme in 12 Bereiche eingeteilt, übertragen auf Papier Motiv auf dunklem Hintergrund: Randbereich m. gerissenem Papier beklebt (sehr dunkel = viele Geraden) Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst Verbündeten für langsame Akzeptanz durch Publikum: (1) Fotografie Fotografie übernahm wesentlische Funktion d. bildenden Kunst: Porträt Künstler konnten erforschen, was m. Fotografie n. so leicht offenstand Fotografien v. u.a. Straßenszenen brachte Publikum m. neuen Bildausschnitten / vorher n. akzeptierten Motiven in Berührung (2) japanischer Farbholzschnitt katsushika-k.jpg Japaner wählten Szenen aus Alltagsleben für farbige Holzschnitte Drucke gelangten nach Europa in Kolonialwarengeschäfte als Verpackungen gesammelt v. Künstlerm aus Manets Umfeld in Holzschnitt fanden Künstler eine Kunst, d. nichts v. akademischen Regeln u. Formeln wusste Japanern waren überraschende u. frappante Naturausschnitte willkommen Katsushika Hokusai (1760-1849) ließ u.a. Gestalt v. Bambusvorhang überschneiden = "kühne Missachtung einer geheiligten Regel europäischer Malerei" "Warum sollte ein Bild immer alle wesentlichen Teile jeder Gestalt in einer Szene zeigen?" neu entdeckte Freiheit d. Darstellung u.a. v. Edgar Degas (1834-1917) genutzt degas-k.jpg zwanglose Anordnung Spiel v. Licht u. Schatten auf menschlichen Körper Eindruck v. Körperlichkeit u. Bewegung hervorrufen = wichtiges Thema neue Freiheit beeinflusste Bildhauerei ebenfalls Auguste Rodin (1840-1917) rodin-k.jpg Verehrer antiker Plastik u. Kunst d. Michelangelo es ging ihm n. um eine glatte Oberfläche etwas sollte Fantasie d. Beschauers überlassen werden Stück d. Blockes unbehauen, um Eindruck, Figuren würden sich aus Stein lösen, hervorzurufen Publikum warf ihm anfänglich Absonderlichkeit oder Faulheit vor neu: Arbeit wurde für fertig erklärt, sobald künstlerisches Ziel erreicht war (n. mehr, wenn alles perfekt saß) impressionistische Bewegung machte Paris zum künstlerischen Mittelpunkt Europas abbott-k.jpg beeinflusste u.a. auch Amerikaner James Abbott MacNeill Whistler (1834-1903) hatte m. Manet 1863 im Salon d. Z.ückgewiesenen ausgestellt kein Impressionist (wie Rodin) im engsten Sinne d. Wortes betonte: in Malerei komme es n. auf Gegenstand an, sondern auf Art, wie er in Farben u. Formen umgesetzt werde fürchtete sich vor Interesse am rein Inhaltlichen (deshalb auch Titel "Arrangement in Grau u. Schwarz") abbott2-k.jpg Kunstkritiker John Ruskin (1819-1900) zu Nocturnos: "Ich hätte nie geglaubt, dass ein Geck zweihundert Guineas dafür verlangen könnte, dass er d. Publikum einen Farbtopf ins Gesicht wirft." Whistler klagte auf Ehrenbeleidigung Antwort auf Frage, wie man enormen Betrag für zwei Tage Arbeit verlangen könne: "Nein, ich verlange ihn für d. Erfahrung eines ganzen Lebens." wurde z. führenden Gestalt d. "ästhetischen Bewegung" künstlerische Sensibilität sei d. Einzige, was im Leben verdient, ernst genommen zu werden Geradenbild Werkstatt AV-Labor Selbstporträt in farbig umgesetzt
Rennen in Longchamp, 1865, Édouard Manet
Rennen in Longchamp, 1865, Édouard Manet
Monet bei der Arbeit in seinem Boot, 1874, Édouard Manet
Monet b. d. Arbeit in seinem Boot, 1874, Édouard Manet

1 x für d. Kunst geblutet verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Glas (65x84,9cm) anfertigen lassen beim nächsten Klassentreffen Flügeltürrahmen m. Geradenbild (60x80cm, Selbstporträt) vorstellen damit Holzplatte zwischen Rahmung passt m. Hobel Platte verdünnt geleihmt Leinwandrahmen 6x60cm hergestellt, m. Schleifmaschine Kanten gerundet morgen abholen u. überlegen wie bespannen Kommilitone (Meisterschüler) meint, dass man lediglich Diplom m. 2.0 bestehen muss u. man danach ohne Problem Meisterschüler werden kann Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst (weiter b. 3. Welle d. Revolution) neue Theorien: (1) Behandlung v. Farben in Freiluftmalerei (plein air), (2) Darstellung v. Bewegung rennen-k.jpg Manet will Eindruck v. Licht, Tempo u. Bewegung vermitteln Formen lösen sich aus d. Wirrwar, flüchtig angedeutet Pferde m. jeweils nur 2 Beinen in jedem Augenblick kann Auge nur einen Punkt fassen, alles Übrige verschwommene Farben u. Formen Claude Monet (schloss sich Manet an) drängte Freunde, Ateliers zu verlassen keinen einzigen Strich malen, wenn Motiv n. direkt vor Auge monetarbeit-k.jpg Kritiker v. Ausstellung 1874 bezeichnete Gruppe als "Impressionisten" wollte ausdrücken: Maler hätten keine soliden Kenntnisse, Maler glaubten, dass ein bloßer momentaner Eindruck schon ein Bild sei Pressestimme zu einer d. ersten Ausstellungen: "[…] Diese so genannten Künstler nennen sich Revolutionäre, 'Impressionisten'. Sie nehmen ein Stück Leinwand, Farbe u. Pinsel, werfen auf gut Glück einige Farbkleckse hin u. setzen ihren Namen unter d. Ganze." Claude Monet: Beleuchtungseffekte u. Atmosphäre wichtiger als Motiv Auge kann sich aus ein paar Andeutungen ganze Form aufbauen (siehe Geradenporträts / Geradencollagen!) Publikum lernte langsam Bilder zu verstehen durch Z.ücktreten wird aus wildem Gewirr v. Farbflecken Gestalt "D. Künstler war niemandem als seinem eigenen künstlerischen Gewissen dafür verantwortlich, was er malte u. wie er es malte."
Ergebnis Fotoaufnahme Ganzkörper für Collage 65x300cm
Ergebnis Fotoaufnahme Ganzkörper für Collage 65x300cm

verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Flügeltür-Rahmung weiter bearbeitet Versuch Ausstechen v. Scharnierbereich m. Schnitzbeitel, erste Tests n. gut nachher noch einmal probieren (1) Ränder vorritzen (2) m. Säge kleine Rillen gesägt (3) m. Schnitzmesser über diese kleine Bereiche Holz abgetragen b. sichtbaren Unregelmäßigkeiten evtl. m. Paste nachbessern Messing-Schrauben später silber übermalen Geradenbild ca. 3m großen stehenden Akt als Collage umsetzen heute Fotoaufnahmen fotoaufnahme.jpg Aufnahme verfremdet: Oberkörper nach hinten gebeugt, frontale Sicht Fuß eingefügt, Geschlechtsteil angehoben, Kopf ausgetauscht (Betrachter wird v. oben herab angesehen) D. Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit Kunstlehre D. Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit , Walter Benjamin Kunstwerk grundsätzlich immer reproduzierbar gewesen 2 Verfahren technischer Reproduktion d. Griechen: Guß u. Prägung Fotografie: Hand im Prozeß bildlicher Reproduktion zum ersten Mal entlastet Auge erfasst schneller als d. Hand zeichnet ungeheure Beschleunigung: konnte m. Sprechen Schritt halten m. Reproduktion fällt einmaliges Dasein (Hier u. Jetzt) weg technische Reproduktion im Gegensatz z. manuellen: kann in Fotografie Ansichten d. Originals hervorheben, d. durch menschliches Auge n. zugänglich sind neue Erfahrungen durch Vergrößerung oder durch Zeitlupe bisher ungeahnte Bilder festhalten Reproduktion: entwertet sein Hier u. Jetzt Aura: verkümmert an Stelle einmaliges wird massenweises Vorkommen eingesetzt (Notizen auf Ausdruck v. Reproduktions-Artikel) radikal radikal sein: nach 1 Zeichnung digitale Vorlage zerstören (alle Testblätter können bleiben) Auflage = 1 nur an 1 Ort sichtbar, n. in Massen erfahrbar = konzentriert verstärkt durch Flügeltüren nur "Zustandsdrucke" (so auch kennzeichnen) u. 1 "Endergebnis" ANTI-MASSE
Martin Luther King Boulevard, Fotografien, 2015
Martin Luther King Boulevard, Fotografien, 2015
Bibendum und Ohne Titel, 2016
"Bibendum" u. "Ohne Titel", 2016
Reports of my assimilation are greatly exaggerated, 2016
Reports of my assimilation are greatly exaggerated, 2016

Klasse Bildende Kunst Klassen-Frühstück 'Helmut besorgt Käse u. Kaffee u. ich bringe Kaffee, Milch u. Butter m.. Wir brauchen also noch Baguette, Brötchen u. Konfitüre.' E-Mail an Mark wegen Konsultation (wegen Verlängerung Hauptstudium) zum nächsten Termin 1 Arbeit (Original) vorstellen 17.5. Atelierbesuch b. mir Notizen geöffnet lassen, Skizzen u. Texte zeigen, 1-2 Aufnahmen m. Gedanken z. Arbeit abspielen Ausstellung Peggy Buth "The politics of selection - V. Nutzen d. Angst", Kunstverein buth-k.jpg Frage gestellt nach künstlerischem Wert (für mich nur Dokumentation m. Fotos u. Videos / etwas, wofür es keinen Kunstraum bräuchte) mir fehlt d. künstlerische Intervention, subjektive Bearbeitung d. Themas; n. nur darstellen, was da ist Ausstellung GfZK gfzk-k.jpg Fallschirm für Hilfsgüter d. französischen Armee Gitterboden aus verzinktem Stahl (auch Teil d. Arbeit; wackelt leicht = wichtig!) gfzk2-k.jpg Weinreben, Gewächshauslampen, Regalsystem insgesamt: nur m. seiner Führung verständlich "artistic research" (mir fehlt d. eigene Handschrift!)? Idee Papierarbeit m. Holz verbinden

Standpunkt 'Ich hoffe mein Leben lang v. meiner Kunst zu leben, ohne mich je um einen Strich v. meinen Grundsätzen zu entfernen, ohne einen einzigen Augenblick gegen mein Gewissen zu handeln, u. auch nur eine Handbreit zu malen, um irgendjemandem zu gefallen oder um besser zu verkaufen.' (Gustave Courbet, 19. Jhd.) Nur Kunst, d. mich versucht zu erklären, ist gute Kunst. Was ist d. für eine Kunst, d. gesellschaftliche, politische u. wissenschaftliche Themen aufgreift, d. Künstler selber aber n. mehr drinnen auftaucht? Kritik u. Fragen allgemein am System können doch bestens m. anderen Mitteln ausgedrückt werden (wie Vortrag oder Diskussion). D. Künstler nimmt einen Farbeimer, hält einen Pinsel in d. Hand, zerreißt Papier, klebt, pustet, verwischt, zieht Linien m. d. Stift: er arbeitet m. seinem Körper, seinem Wissen, d. Erlebten, seinen Gedanken u. Gefühlen. U. genau d. sollte doch Teil seiner Arbeit sein. D. macht sie einmalig. Weil er Mensch ist u. sich damit einzigartig verhält. Er ist Mittelpunkt seines Lebens, seiner Stadt, d. Erde, d. Sonnensystems, d. Kosmos. Wenn dann ist doch SEIN Blick interessant, n. d. d. Gesellschaft u. d. Wissenschaft. (noch unkorrigiert, morgen in Klassenraum aufhängen!) verhüllt Einzelgespräch Alberti Holzwerkstatt Bilderrahmen 64x84cm m. Flügeltüren hergestellt Bilderrahmen-Leisten aus Ahornholz 4 x jeweils 1 Seite v. Holzleiste m. 45° Schleifen an Hobelbank Rahmenspanner vorbereitet (lose um Rahmung gelegt) Stellen geleihmt, vorher leicht nass gemacht danach Rahmenspanner angelegt u. festgedreht Flügeltüren aus unbearbeiteten Holzleisten hergestellt 2 Seiten geradegesägt, danach hat Alberti restliche Schritte übernommen (genaue Höhe u. Breite) 2 x Holzplatten 10mm zurechtgesägt, Kanten 45° testweise angelegt, am Mittwoch alles zusammenfügen inkl. Scharniere Kurs Video Rewind Einführungsveranstaltung Zuerst dachte ich, dass ich erst kommendes Semester einen großen Schein machen kann, weil mich keine Vorlesung wirklich interessierte. Hier geht es aber u.a. um Narzissmus im Video. Für eine Hausarbeit kann ich mir Narzissmus in d. Kunst allgemein vorstellen. Beim kommenden Termin besprechen! 2 x v. Professor öffentlich erwähnt (wohl wegen meiner "Friedrich Fröhlich Promo") Themengruppen (1) Videotheorie Vilém Flusser : "Ins Universum d. technischen Bilder" Yvonne Spielmann: "Video. D. Reflexive Medium" Wolfgang Ernst: "Gibt es eine spezifische Videozität?" (2) Video Narziss / Video Closed Circuit Basistext: Rosalind Krauss: "Video: The Aesthetics of Narcissism" Selbstbezüglichkeit im Video Video = narzisstisches Medium Video fungiert als Spiegel Künstlerpositionen u.a. Vito Acconci, Friederike Pezold ("D. neue leibhaftige Zeichensprache"), Ulrike Rosenbach ("Tanz für eine Frau"), Pipilotti Rist, Ryan Trecartin evtl. hier Vortrag oder Protokoll machen, später für großen Schein Hausarbeit über Narzissmus in d. Kunst (beim kommenden Treff m. Daniels besprechen!) (3) Video Mass Media / Video Politics Basistext: McLihan u. elektronische Medien (4) Videoüberwachung / Videokontrolle Künstlerpositionen: u.a. Bruce Nauman ("Video Surveillance Piece", 1969-1970), Dan Graham ("Present Continuous Past(s)", 1974), Michael Klier ("D. Riese", 1983), Harun Farocki (5) Audiovision im Video Künstlerpositionen: u.a. Nam June Paik ("Exposition of Musik", "Electronic Television", 1963), Edith Decker, Steina Vasulka ("Violin Power", 1969-1978) (6) Videosynthesizer u. Prozessoren, (7) Musikvideo, (8) Online Video / Viral Video
Ganzkörperporträt (im Entstehen), Collage, ca. 130x170cm, 30
Ganzkörperporträt (im Entstehen), Collage, ca. 130x170cm, 30
Badende, 1808, Jean-Auguste-Dominique Ingres
Badende, 1808, Jean-Auguste-Dominique Ingres
Arabische Fantasia, 1832, Eugène Delacroix
Arabische Fantasia, 1832, Eugène Delacroix
Tivoli, der Park der Villa d\\\\\\\\\\\\\\\'Este, 1843, Jean-Baptiste Camille Corot
Tivoli, d. Park d. Villa d'Este, 1843, Jean-Baptiste Camille Corot
Die Ährenleserinnen, 1857, Jean-François Millet
D. Ährenleserinnen, 1857, Jean-François Millet
Begegnung oder Bonjour, Monsieur Courbet, 1854, Gustave Courbet
Begegnung oder "Bonjour, Monsieur Courbet", 1854, Gustave Courbet
Der Balkon, 1868-1869, Édouard Manet
D. Balkon, 1868-1869, Édouard Manet
Ganzkörperporträt (im Entstehen), Collage, ca. 130x170cm, 30
Ganzkörperporträt (im Entstehen), Collage, ca. 130x170cm, 30

Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst (weiter v. 18.8.2014 ) 19. Jahrhundert: "Revolution in Permanenz" Abreißen d. Tradition z. Zeit d. Französischen Revolution Kluft zwischen "schönen Künsten" (durch Akademien- u. Ausstellungswesen, Kunstkenner u. Kritiker definiert) u. Handwerk Handwerktraditionen durch industrielle Revolution vernichtet: Fabrikware Umschwung vor allem in Baukunst bemerkbar kein eigener gewachsener Stil erkennbar Fassaden: gotischer Stil, romanische Burg, Renaissancepalast oder Mosche verkleidet vor Traditionsbruch: kein Maler oder Bildhauer musste sich Frage stellen, wozu er überhaupt da sei fester Platz in d. Gesellschaft durch Aufträge (Altarbilder, Porträts, Gemälde für Stube, Wandbilder für Landhaus) Abreißen d. Tradition: Befreiung v. allen Bindungen (1) deshalb Beziehung zwischen Künstler u. Auftraggeber seit d. oft gespannt Geschmack d. Bestellers <> entsprach n. Wesen d. Künstlers (2) Kluft zwischen Künstlern erste Gruppe: folgten Geschmack Publikum zweite Gruppe: waren auf selbst gewählte Einsamkeit stolz Vielfalt d. Möglichkeiten u. Unabhängigkeit v. Bestellerlaune = Kunst konnte erstmalig vollkommener Ausdruck d. Persönlichkeit sein Gedanke: wahre Zweck d. Kunst = Persönlichkeit Ausdruck verleihen Kunstliebhaber suchten: (1) Arbeiten v. unbestechlicher Aufrichtigkeit (2) Künstler, d. sich n. m. geborgten Effekten zufrieden gaben (3) Künstler, d. sich b. Arbeit immer fragen: ist sie m. ihrem künstlerischen Gewissen vereinbar Kluft zwischen "offizieller Kunst" u. freier Kunst entsteht Einzelgänger: Mut, Fragen, d. sie bewegen, neu zu durchdenken, konventionellen Auffassungen zu trotzen ingres-k.jpg führender Meister "offizieller Kunst": Jean-Auguste-Dominique Ingres (1780-1867) Schule Ingres: Forderung nach korrekter Zeichnung, sklavische Nachahmung antiker Statuen Gegenspieler: Eugène Delacroix (1798-1863) rebellierte gegen diese Schule = 1. Welle d. Revolution Ansicht: (1) in Malerei kommt es mehr auf Farbe an als auf zeichnerisches Können (2) mehr auf Fantasie als auf Intellekt delacroix2-k.jpg keine klaren Umrisse, keine sorgfältig modellierten idealisierten Akte, keine Z.ückhaltung in d. Komposition = Bild ungezügelter Bewegung Jean-Baptiste Camille Corot (1796-1875) corot-k.jpg Ziel: Natur wahrheitsgemäß wie möglich abzubilden es geht weniger um Details, eher um Form u. Grundton seiner Motive dadurch Vermittlung Hitze u. Stille eines Sommertages im Süd. 2. Welle d. Revolution = gegen konventionelle Themen Akademien: nur m. hoch gestellten Persönlichkeiten beschäftigen, Darstellung Arbeiter nur in Genrebildern nach Niederländer Art zulässig millet-k.jpg Jean-François Millet (1814-1875) wollte Bauern malen, wie sie wirklich sind courbet-k.jpg Gustave Courbet : malte sich selber, wie er v. Freund u. Förderer gegrüßt wird Brief an Freund: "Ich hoffe mein Leben lang v. meiner Kunst zu leben, ohne mich je um einen Strich v. meinen Grundsätzen zu entfernen, ohne einen einzigen Augenblick gegen mein Gewissen zu handeln, u. auch nur eine Handbreit zu malen, um irgendjemandem zu gefallen oder um besser zu verkaufen." 3. Welle d. Revolution = durch Édouard Manet (1832-1883) u. Freunden ausgelöst manet-k.jpg akademische Maler: arbeiten m. Licht, was in Atelier fällt Manet ging in Natur u. fing u.a. Sonnenlicht u. Schatten ein (schaut ganz anders aus) (m. Notizen d. letzten Tage) Geradenbild o.T. Collage ca. 130x170cm angefangen eingeteilt in Raster 4x4, grobe Skizze händisch (ohne Pantograf) übertragen nach 1. Papierschicht detailiertere Skizze aktuell2-k.jpg erst gerissenes Papier genau an Skizze aufgetragen nachträglich wieder teilweise überklebt, für abstrakteres Porträt
Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30
Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30
Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30
Selbstporträt, Collage, ca. 30x42cm, 30

(m. Notizen d. letzten Tage) Geradenbild o.T. Collagen aus gerissenem Papier, bedruckt m. Zufallsgeraden geradencollage2_prae-k.jpg anfänglich m. Pantografen Umrisse v. Fotoausdruck m. doppelter Vergrößerung übertragen nach jeder Schicht Motiv wieder übertragen u. Details eingearbeitet entspricht meinen Vorstellungen: Arbeitsprozess komplett einnehmend, genaues Beobachten (n. wie b. Maschine = Wartezeit) anders als Zeichnen: alle "Fehler" bzw. Versuche werden n. entfernt sondern m. neu gerissenem Papier überklebt Arbeitsprozess = Teil d. Arbeit, u.a. durch dickere Schichten erkennbar ständiges Versuchen führt zu Ergebnis da Kohlestift / Bleistift / Kugelschreiber für Vorzeichnung b. noch n. getrocknetem Papier n. funktioniert m. Acrylfarbe gezeichnet Acrylfarbe durch Kleberzufuhr verwischt = Teil d. Arbeit / Sichtbarwerden v. Arbeitsprozess geradencollage3_prae-k.jpg evtl. mehrere Acrylfarben verwenden, je nach Schicht Werkstatt AV-Labor (konnte n. weiterarbeiten, da Computer-Probleme) nächstes Mal: Selbstporträt m. 9 Farben, 40x60cm

(m. Notizen d. letzten Tage) Geradenbild 2016-03-25.mp3 2016-03-25-2.mp3 Werkstatt AV-Labor (1) gekreuzte Beine, 50x100cm, plotten 100cm - Abstand zum Rand müsste lebensgroß sein (2) Porträt aus farbigen Geraden, 75x100cm 11 Farben = 11 Ebenen (3) beide lange Tische hintereinander aufstellen, m. Schneidematten belegen Ganzkörperporträt in Format 8?x24? (Motiv 80x240, m. normalerweise durch Maschine vorgegebenen Rand) schneiden im Klassenraum aufhängen, danach für Einzelgespräch zusammenrollen (4) hockenden Akt m. krummen Geraden (bereits im Klassenraum) korrekt beschneiden (wie Ganzkörperporträt) ebenfalls für Einzelgespräch zusammenrollen 2016-04-01.mp3
kleine Vorschau Selbstporträt (Ausdruck)
kleine Vorschau Selbstporträt (Ausdruck)
Die Dornenkrönung, 1620, Anthonis van Dyck, Museo del Prado, Madrid
D. Dornenkrönung, 1620, Anthonis van Dyck, Museo del Prado, Madrid
Ecce Homo, 1526, Quentin Massys, Dogenpalast, Venedig
Ecce Homo, 1526, Quentin Massys, Dogenpalast, Venedig
1. Wandelbild mit heiligem Antonius (rechts) und heiligem Sebastian (links), Isenheimer Altar, Matthias Grünewald
1. Wandelbild m. heiligem Antonius (rechts) u. heiligem Sebastian (links), Isenheimer Altar, Matthias Grünewald
Self, 2001, Marc Quinn
Self, 2001, Marc Quinn

Geradenbild (siehe auch Dreinagelkruzifix v. 12.1. , Kreuzigung v. 17.10.2012 ) Standpunkt "D. Leiden Friedrich Fröhlichs war groß v. d. Bitterkeit d. Schmerzen u. Schmach d. Verspottung, aber überreich fruchtbar an Heil u. Nutzen" (frei nach Jacobus de Voragine, "V. d. Passion d. Herrn", Legenda Aurea) Motiv in Anlehnung an Kreuzigung Jesu übereinandergeschlagene Füße, dünne, knochige Beine dicke Geraden als Stacheln, hart, wehtuend, durchschlagend Kunstgeschichte dornenkroenung-k.jpg Geraden m. Verweis auf Dornenkrone, 3. Verspottung im Haus d. Pilatus Soldaten setzen Jesus Dornenkranz auf u. grüßen ihn: "Heil dir, König d. Juden!" eccehomo-k.jpg nach Verspottungen lässt Pilatus Jesus vorführen / Hohenpriester u. ihre Diener schreien: "Ans Kreuz m. ihm!" weit verbreitetes Symbol Passion: Hammer u. Nägel Motiv gekreuzte Beine evtl. für Holzfräsung nutzen Isenheimer Altar schaubild-k.jpg Konservierung u. Bewahrung lebendiger Formen: Marc Quinn (britischer Künstler) Self: Selbstbildnis, realisiert m. 4,5 Liter seines Blutes in Abguss seines Kopfes gefüllt b. Minustemperaturen aufbewahrt quinn-k.jpg Tradition Künstler, v. Dürer über Rembrandt bis Van Gogh (u. hier Quinn): Darstellung eigener Person als heroische Gestalt, als Jesus oder antike christliche Märtyrer (passt ja zu mir!)
erste Spiegelzeichnungen
erste Spiegelzeichnungen

Kurs o.T. (m. Notizen v. gestern) Ich musste mich nach einigen ersten Ergebnissen direkt zwingen m. d. Zeichnen aufzuhören. Wie schon gedacht, ist b. dieser Art d. Zeichnens, wo ich - auch wenn es nur indirekt über einen Spiegel stattfindet - d. Nase, d. Augen, d. Mund u. d. Brust ansehen muss anstatt nur abzupausen, d. Entstehungsakt für mich als Zeichnenden selber sehr einnehmend. Es tritt keine Langweile ein, weil ich konzentriert meinen Körper betrachten muss. Jede kleinste Bewegung hat Auswirkung auf d. Ergebnis. Klarsichtfolie auf Spiegel geklebt, m. Stift Gesicht/Oberkörper nachgezeichnet 1 Auge meist zugekniffen, damit Linienführung überhaupt möglich (Erkennungsmerkmal Spiegelzeichnungen?) spiegelzeichnung1-k.jpg Ergebnis umgedreht u. auf Rückpapier getackert zukünftig Glasscheibe vor Spiegel stellen u. m. Glasfarben Porträt zeichnen Ergebnis ebenfalls umdrehen u. anstelle v. normaler Glasscheibe im Bilderrahmen einsetzen (m. kleiner Abstandsleiste z. freien Rückwand) Einzelgespräch m. Alberti Gespräch wegen Umsetzung Flügelaltar für Geradenbilder erster Versuch für Geradenbild im Format 60x80cm (+1cm Abstand je Seite zum Bilderrahmenrand/Abstandsleiste) Narcissus u. Echo (3,339-510) Publius Ovidius Naso
Selbstporträt (Schnellzeichnung), Plotterzeichnung, 29.7x42cm, 30
Selbstporträt (Schnellzeichnung), Plotterzeichnung, 29.7x42cm, 30

Werkstatt AV-Labor Geradenbild wv1-8-prae.jpg m. 85cm/s Selbstporträt geplottet Auflage: 10 + 1KE jeweils rund 5:30 Minuten Plottzeit mögliche Titel: "Schnellporträt", "5 1/2 min-Porträt", "5-Minuten-Porträt", "5min-Porträt", "5min-Selbstporträt", "85cm/s-Porträt", "Schnellzeichnung (mz)" jeweils signiert, datiert, nummeriert Schnellzeichnung, also kleines Format m. wenigen Geraden, ist für Auflage-Gedanke gut geeignet Geradenpositionen, Winkel, Längen immer gleich, durch Stift aber unterschiedlich im Aussehen KE ordentlich rahmen (schlanker Holzrahmen, Abstandsleiste, Papier schwebend, Ränder sichtbar) mögliche Rahmung: 31.7x44.0cm, Abstandsleiste, Eiche natur, Optiwhite Floatglas = ca. 100 EUR Korrekturroller kaufen, um händische Zeichnungen anzufertigen, wo ich ständig fehlerhafte Striche korrigieren kann (Korrekturband Teil d. Arbeit)

Werkstatt AV-Labor Geradenbild Hockender Akt (WV 1-4) noch einmal geplottet Papiergröße: 120x120 Motivgröße: durch Plotter bestimmt (wie gestern festgelegt) Standpunkt 2016-03-18.mp3 fehlerhafte Aufnahmen im Vorfeld Notizen (noch unkorrigiert) B. d. Vorstellung, dass ich für d. Fingerzeichnungen d. Motiv durch d. Papier hab durchscheinen lassen u. so immer wusste, wo ungefähr welcher Strich zu ziehen sei, komme ich mir wie ein Betrüger vor. Obwohl ich inzwischen mitbekommen habe, dass auch Maler teilweise einen Tageslichtprojektor verwenden, um d. zu malende Motiv auf Leinwand vorzuskizzieren. Vor allem aber bemerke ich beim Zeichnen, dass ich ohne prüfendem Blick (d. ja sein müsste, würde ich ein Selbstporträt ohne Vorlage erstellen) arbeite. Ich bin also im Moment d. Zeichnens n. wirklich am Motiv. Ich sehe n. wirklich d. Nase vor mir, d. noch zu zeichnen ist. Ich pause sie bzw. einige Umrisslinien halt lediglich ab. D. lässt mir d. zeichnerischen Augenblick fast komplett unwichtig erscheinen. So habe ich nach Vollendung auch n. d. Gefühl, wirklich gezeichnet zu haben. Zwar zeichne ich am Ende ja auch n. Linie für Linie nach, sondern verwende d. Foto hinter d. Papier nur als Anhaltspunkt für d. Fingerzeichnung. Aber es ist eben doch n. d. selbe, wie wenn ich konzentriert m. wachem Auge ein Selbstporträt zeichnen würde (wie über einen Spiegel). Mein Problem ist nur: ich kann gar n. freihand zeichnen! Vor einigen Jahren hatte ich mal probiert b. Aktzeichenkursen Menschen zu zeichnen. Diese Stunden empfand ich jedoch als quälend langweilig (davon abgesehen, dass d. Ergebnis nie stimmte). Auch fehlte mir d. Motivation für mich fremde Personen zu zeichnen. Nicht d. menschliche Körper im allgemeinen sondern mein eigener Körper interessiert mich. Aber selbst vorm Spiegel war mir nach einer gefühlten Ewigkeit n. mehr nach Zeichnen zu Mute. Was heißt d. nun aber? 1. Ich möchte n. nach Vorlage zeichen, weil ich so d. Motiv n. wirklich beobachte sondern lediglich halb im schlafenden Zustand kopiere. 2. Mir wird beim Zeichnen ohne zweidimensionaler Vorlage schnell langweilig bzw. ich merke schnell, dass d. Ergebnis n. meinen Erwartungen entspricht. Gleichzeitig verspüre ich n. d. Drang Wochen lang zu üben. D. wird wohl auch d. Grund sein, warum ich gerne am Computer ein Motiv entwerfe, viele Stunden herumprobiere, Ergebnisse ausdrucke, überarbeite u. schließlich zu einem Ergebnis komme. D. künstlerische Arbeit liegt im ständigen Entwickeln u. Verwerfen. Ein Vorgehen, was b. Freihandzeichnung zu unendlich vielen radierten Stellen führen würde (hätte vielleicht auch was?). Beim maschinellen Zeichnen liegt d. künstlerische Moment (wie immer ein schönes Wort u. hoch begehrt in d. Hochschule) im Vorfeld d. zu machenden Arbeit. D. Plottvorgang selber ist dann extrem langweilig (vor allem b. sehr großen Arbeiten). Eine Lösung wäre d. Schaffen v. Selbstporträts (m. Stift oder Pinsel), wo ich mir d. Recht nehme ständige - u. damit meine ich ständige - Korrekturen vorzunehmen. B. Malerei würde ich ganze Bereiche wieder weiß übertünchen, b. Stiften versuchen m. d. Radierer oder einem weißen Lack d. Stellen zu löschen, d. mir n. mehr gefallen. D. Korrigiermethode müsste so sein, dass ich relativ schnell, am besten wenige Momente später, d. Stelle wieder neu bespielen könnte. D. Ergebnis dürfte dann wirr, unfertig u. sogar teilweise zerissen sein. Ich glaube, dass mir d. Schaffensprozess dann aber Spaß machen würde. U. solange d. Ergebnis n. so ausschaut, als müsste es in d. Papierkorb wandern, wäre d. doch eine Überlegung, oder? 12:00-12:30 Vorbereitung 2 starke Pappleisten als Erweiterung d. Hände benutzt, um Papier in Maschine zu rollen Papier v. hinten eingezogen (mehr Platz, da Rollen nach vorne hin näher an Auflagefläche) dadurch: keine Knicke! 1. Ebene: 12:30-14:30 2. Ebene: 14:30-[vergessen] 3. Ebene: [vergessen]-18:00 Gesamtzeit: 6.5h (inkl. Plattzuschnitt) Standpunkt b. Verkauf: Arbeitszeit (>40€/h) zum eigentlichen Preis dazurechnen = >240€ Hintergrund: Plotterzeit ist für mich nur noch Abarbeiten, ohne künstlerischem Wert wie Rahmung v. Arbeit wäre diese Tätigkeit eigentlich an andere Person abzugeben 1. fehlerfreie Plotterzeichnung "Hockender Akt" rahmen (hinter Abstandsleiste einklemmen) 1cm um Bildbereich abschneiden (ergibt rund 122x122cm) heutiges Ergebnis für möglichen Verkauf einlagern Meerbild in 150x100cm umsetzen mögliche Kurse für SS 16 benötige noch 1 großen Schein (Vortrag u. Hausarbeit) (1) Video Rewind Videokunst, Anfänge, Erbe u. Aktualisierung in zeitgenössischen Formaten Analyse exemplarischer Beispiele (u.a. Nam June Paik, Bruce Nauman, Vito Acconci, Woody u. Steina Vasulka, Dara Birnbaum, Hito Steyerl, Pipilotti Rist …) theoretische Texte (Marshall McLuhan, Rosalind Krauss, Yvonne Spielmann, Vilém Flusser …) (2) Grundlagen philosophischer Kunsttheorie Theoriebildung in "Kritik d. Urteilskraft" (Immanuel Kant, 1790) b. Kunst u. Ästhetik geprägt Kant Begriffe "Schöne" u. "Erhabene" Martin Heidegger "D. Ursprung d. Kunstwerkes" u. Walter Benjamin "D. Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit " in Gegenüberstellung zu Arbeiten v. Jacques Rancière, Georges Didi-Huberman
Entwurf Selbstporträt
Entwurf Selbstporträt

Werkstatt AV-Labor Geradenbild überlegen wie ich m. Rändern b. Plotterzeichnungen umgehe (1) ich schneide d. Papier am Anfang bereits zu dabei ist dann durch Plotter vorgegebener Rand sowie Rollspuren Teil d. Arbeit [+] sehr einfaches, nachvollziehbares Konzept [+] alle Geraden haben einen sichtbaren Anfangs- u. Endpunkt [-] Papierrand muss ich d. ganze Zeit vorsichtig behandeln b. größeren Formaten werden immer Knitter am Rand sein, da Papier in Plotter legen n. gerade einfach Lösung: größeres Papier erst nach Einlegen in d. Länge zuschneiden (Tischplatte hinter Plotter stellen) davor Schneidestellen m. Bleistift markieren oder: beim Rollbereich ein Blatt Papier drüberlegen, damit eigentliches Papier drübergleiten kann! Papierbreite steht bereits beim Einlegen fest [-] b. Randbereichen werden manchmal Linien gezeichnet, weil sich dort Papier nach oben bewegt Lösung: Stift n. zu tief ansetzen (schauen, dass Striche dennoch stark sind) heute: dieses Vorgehen anwenden wv1-7-k.jpg Plotterzeichnung: Papier in Maschine legen, Ränder für Format 75x100cm markieren lassen, danach manuell zuschneiden danach wieder in Maschine legen u. Zeichnung plotten 12:30-13:00: Vorbereitung / Papier schneiden 13:00-14:45: 1. Ebene 15:15-17:00: 2. Ebene Klebestreifen für Befestigung Stift an Maschine: ca. 18,5cm (2) ich schneide erst nachträglich d. Papier zu freier Rand u. Rollspuren n. zwingend Teil d. Arbeit [+] Ränder muss ich n. vorsichtig behandeln [-] dadurch Plottvorgang n. mehr Teil d. Arbeit [-] größere Geraden sind einfach abgeschnitten
Selbstporträt, Fingerzeichnung, Tinte auf Papier, 29.7x42cm, 30 (WV 8-4)
Selbstporträt, Fingerzeichnung, Tinte auf Papier, 29.7x42cm, 30 (WV 8-4)

(noch unkorrigierte Gedanken) Nachdem ich mich nun einige Zeit m. d. menschlichen Körper beschäftigt habe (was ich auch weiterhin tun werde) stellt sich mir nun d. Frage, was d. Element Gerade b. gegenständlichen Motiven noch für eine Bedeutung hat. Es gibt zwei Richtungen, d. eingeschlagen werden können. Zum einen kann ich mich m. d. Element Gerade beschäftigen u. zum anderen kann ich d. Gerade als Grundlage für zum Beispiel für Betrachter erkennbare Motive verwenden. Z. ersten Kategorie zählen sicherlich d. Konstellation-Arbeiten. Dort werden d. Geraden in Bezug aufeinander sowie in Hinblick auf d. verwendeten Untergrund sowie d. verwendeten Farbe untersucht. Auch d. Untersuchung d. einzelnen Geraden (eine Gerade auf einem länglichen Papier oder einer Leinwand) zählt hier hinein. Z. zweiten Kategorie zählen d. Körperstudien. Dort ist d. Geraden so etwas wie in d. Malerei d. Farbe: etwas, was da sein muss, damit überhaupt ein Bild sichtbar werden kann. Es stellt ein Grundmittel dar, welches jedoch n. mehr im Vordergrund d. Betrachtung steht. Ich denke, dass b. d. meisten Malereien (u. auch Zeichnungen etc.) d. Technik komplett in d. Hintergrund rückt. Sie ist zwar da, hat aber nichts mehr m. d. Dargestellten zu tun, m. einem Äußerungswunsch durch d. Künstler. Im Unterschied z. Geraden (egal ob sie gezeichnet, gemalt, geritzt o.ä. ist) ist d. Materie (wie Ölfarbe) nie gleichzeitig Element. Bzw. d. Geradenbilder bestehen n. wirklich aus Pigmenten sondern aus kleinen künstlerischen Einheiten. Sie sind Technik u. Motiv zugleich. D. Motiv wird jedoch wieder durch ein übergeordnetes Motiv (wie d. d. menschlichen Körpers) überlagert. D. Übergeordnete muss sich - ansonsten wäre es sinnlos m. Geraden zu arbeiten - immer gedanklich m. d. Gerade verbinden lassen können. D. Gerade als Grundelement. D. Gerade als etwas, aus d. alles Sichtbare (Materie) u. Unsichtbare (Zeit, Gedanken, Emotionen) besteht. D. Gerade gesehen als ständig in Bewegung befindliches Ding, welches tote wie lebende Materie durchströmt. D. Selbstporträt ist sehr gut geeignet, d. Gerade als Gedankenkonstrukt u. d., was d. menschliche Wesen ist/sein könnte, zu verbinden. D. sich ständig wandelnde Körper. D. aus d. Zustand d. Nichtseins entstehende Körper (Geburt) u. d. m. d. Tot sich in seine Bestandteile auflöst u. Teil anderer lebender u. (fälchlicher Weise als solche bezeichnet) toter Formen wird. D. Gerade als Ausdruck d. sich ständig wandelnden eigenen Weltbildes, d. sehr fragilen Zustandes zwischen Sein u. Nichtsein. D. Gerade als Teil d. Selbstbewusstseins, welches ständig attakiert wird u. droht auseinanderzubrechen. Natürlich - u. d. ist Grundlage meines heute aufkommenden Zweifels - wird durch d. Verwendung d. Geraden in allen möglichen Motiven (da sie nun einmal Grundelement sind, ist d. halt so) d. Wahl d. Motivs schnell beliebig. Oder ich sollte d. Gerade wirklich nur als so etwas wie d. Farbe in d. Malerei sehen. Es ist mein Mittel, um etwas anderes auszudrücken. M. d. Vorteil, dass dieses Mittel gleichzeitig immer Teil d. Arbeit sein wird. Geradenbild (Thema = Linienbild?) 8 Fingerzeichnungen, u.a. WV 8-3 , WV 8-7 , WV 8-4 fz-portrait3-k.jpg Vorlage Foto v. WV 1-6 einige Bereiche m. kleinem Finger detailierter nachgezeichnet Finger m. mehr Druck = Hauptlinie bzw. andere Linien nur geritzt (ohne Tintenfluss) teilweise Dopplung v. Linien m. Bleistift signiert (FR 30) m. offener Frage, wie Signierung b. fertigen Plotterzeichnungen nächste Schritt: Signierung m. kleinem Finger, wie Motiv selber n. ganz genau
Selbstporträt (WV 1-6), Plotterzeichnung auf Papier, 75x100cm
Selbstporträt (WV 1-6), Plotterzeichnung auf Papier, 75x100cm
Draufsicht mit Markierung Knicke / Rollränder / Schmutzstellen
Draufsicht m. Markierung Knicke / Rollränder / Schmutzstellen

Werkstatt AV-Labor Geradenbild Holzleiste an oberen Rand v. Körperstudie befestigt u. Konstruktion im Klassenraum aufgehangen beim Aufrollen v. gestrigen Plott kleine Knicke im Papier verursacht (n. im Motiv) zukünftig nur noch in vorheriger Rollrichtung wieder einrollen! heute Abend m. Testpapier probieren mittels Bügeleisen Knicke zu entfernen wenn es funktioniert: im April, wenn Tische im Klassenraum wieder installiert, dort Papier ausbreiten u. Knicke entfernen in d. selben Woche: Leiter besorgen, Arbeit aufhängen u. evtl. Einzelgespräch m. Mark vereinbaren wv2-12-k.jpg (1) Ebene 1/2: 10:20-11:50 1. Stiftwechsel: 11:40 (2) Ebene 2/2: 11:50-13:10 2. Stiftwechsel: ca. 12:45 Gesamtzeit: ca. 3h+1h Vor-/Nachbereitung Ordnung schaffen: (1) heutige Plotterzeichnung auf 75x100cm zurechtschneiden = fertig, im Atelier lagern (2) hockende Körperstudie: ausbreiten, genaue Maße nehmen (Bildbereich u. Papiergröße), Foto machen b. Einzelgespräch m. Mark anhand Testplott (d. aktuell im Klassenraum hängt) Größe freier Rand festlegen, umsetzen = danach für Rahmung fertig Arbeit in Hochschule belassen, da nach Rahmenherstellung b. Alberti rahmen (3) große stehende Körperstudie: in Hochschule belassen, für Einzelgespräch b. Mark aufhängen (u. gleichzeitig Abmessung Bildbereich u. Papiergröße festhalten) nach Gespräch entscheiden: Rahmen (Alberti) oder noch einmal eine neue Version anfertigen Inventarnummer vergeben: (1) hockende Körperstudie: 2-4 (2) große stehende Körperstudie: WV 2-5 (3) Selbstporträt: WV 2-6 zu WV 2-6 : Bildgröße = ca. 119,5cm [max] x 119,5cm (einige Geraden gehen weiter, bis maximal 120cm!) Papiergröße = Bildgröße + jeweils 2cm (dann noch 1-2cm Platz bis zum wirklichen Papierrand) Papiergröße = 124x124cm, Bildgröße = 120x120cm Mark fragen: m. 2cm Rand, weniger oder gar keinen? wv2-10-k.jpg Kati fragen, ob generell (1) Freitag 17:00-24:00 Uhr (6h Arbeitszeit + 1h Vor-/Nachbereitung) u. (2) Samstag 09:00-17:00 Uhr (7h Arbeitszeit + 1h Vor-/Nachbereitung) möglich 2-Tage-Arbeiten (13h) = 80x200cm m. 4 Ebenen (2 je Tag) 1-Tage-Arbeiten (4-6h) = 75x100cm oder auch 120x120cm m. 2 Ebenen dann stört Mitarbeiter Maschinenlärm n. mehr u. ich kann d. ganzen Raum nutzen
Körperstudie (WV 1-5), Plottvorgang
Körperstudie (WV 1-5), Plottvorgang
Körperstudie, Entwurf für heutigen Plott
Körperstudie, Entwurf für heutigen Plott

Werkstatt AV-Labor Geradenbild Vorbereitung gestern: (1) aufgesplittet in 4 Teile (2) Bildgröße: 80x240cm Radierer sehr ungenau, deshalb stückchenweise bearbeitet (3) Blattgröße: 100x260cm (4) für Plottvorgang Blattgröße: >120x280cm nach letztem Durchgang: um vorgesehene Blattgröße Rechteck plotten für späteres einfacheres Ausschneiden gkpl-k.jpg Mir gefällt d. Hochschule am Freitag in d. Semesterferien. Fast keiner auf d. Fluren unterwegs. Sich m. einigen Leuten kurz über Arbeiten u.a. unterhalten u. sehen, wie sich d. Gebäude zum Abend hin immer weiter leert. C. im Raum angetroffen. Plotten ist eine ziemlich eintönige Arbeit. Es geht 11 Stunden darum, im Raum anwesend zu sein, um immer wieder d. Qualität d. Linien zu begutachten, Stifte zu wechseln u. insgesamt 4 mal d. Plottvorgang zu starten. D. Künstler hat hier nichts mehr zu tun. D. künstleriche Arbeit liegt im Zeichnen am Computer, im immer wieder Entwürfe ausdrucken, betrachten u. Änderungen durchführen. Dieser Prozess - auch wenn d. Computer für mich noch zu viel Zeit einnimmt - lässt d. Tage wie Stunden ausschauen (Flow?). D. genaue Gegenteil v. Plottvorgang. Dieser erinnert mich an d. Wachmann d. HGB. Anwesend sein, kontrollieren, warten. Kann auch etwas haben, aber für mich ist diese Arbeit damit an andere Personen abgebbar (sollte ich d. geldlichen Voraussetzungen dafür haben). Wie auch b. Simon (gestern ein Gespräch m. ihm darüber gehabt) gibt es einen Arbeitsvorgang, d. keinen Künstler mehr benötigt (anders als beim händischen Zeichnen oder Malen). Ich werde evtl. doch erst einmal kein zweites Blatt anfertigen, d. Vorlage jedoch behalten. So kann ich im Fall eines Ankaufs d. selbe Motiv für mich selber noch einmal plotten (Künstler-Exemplar). (1) 09:00-10:15 Vorbereitung Papier zugeschnitten Plotter zwischen 2 Tische gestellt Freiraum zwischen Plotter u. Tische m. Klebebändern verbunden Einstellungen: 25cm/s, 160gf-250gf (2) 10:15-12:41 (135min.) 1. Ebene (Ebene 4) etwas schwacher Tintenauftrag 1. Stiftwechsel: 11:45 (3) 12:45-15:07 2. Ebene (Ebene 3) 2. Stiftwechsel: ca. 14:30 (4) 15:19-17:44 3. Ebene (Ebene 2) da Blatt beim manuellen Rückfahren falsch gerollt wurde (zu schnell gefahren), hat Plotter Blatt n. mehr erkannt manuell Blatt z.ückgeschoben nach ersten Linien gesehen: um 5mm nach links verschoben korrigiert, nun leicht schief, aber anscheinend nur noch 3mm verschoben 4. Ebene wird ebenfalls verrückt sein Frage bleibt bis zum Schluss offen, ob Motiv(schärfe) darunter leidet 3. Stiftwechsel: ca. 15:30 (sicherheitshalber) 4. Stiftwechsel: 17:35 (5) 17:49 - 20:30 4. Ebene (Ebene 1) 5. Stiftwechsel: ca. 18:00 (n. schwarz genug) 6. Stiftwechsel: 19:30 Rechteck m. Bleistift um max. Blattgröße gezogen (110x290cm) späterer Anhaltspunkt für evtl. kleineren Ausschnitt (m. Mark Einzelgespräch ausmachen!) Öffnungszeiten HGB: FR: -24:00, SA: 10:00-17:00
Finger - Stift
Finger - Stift
Erste Ergebnisse
Erste Ergebnisse
Wolkenbild, Entwurf
Wolkenbild, Entwurf

Geradenbild (1) Finger - Stift handstift-m.jpg m. Klebeband Stifte m. schwarzer Tinte an Fingern d. linken Hand (Zeichenhand) befestigt Längenverhältnisse v. Fingern übernommen handstift2-k.jpg Grundidee: im Gegensatz z. Maschinenzeichnung sollte händische Zeichnung Eigenschaften aufweisen, d. d. Maschine n. so einfach übernehmen kann saubere, realistische Zeichnung kann m. Maschine umgesetzt werden Handzeichnung fängt m. einem Finger an > geht über Hand weiter > danach über Arm > ganzer Körper > Bewegung im Raum evtl. m. Tageslichtprojektor Selbstporträt auf Papier projizieren u. m. 5-Finger-Stiften umsetzen (2) Wolkenbild wolken-k.jpg Entwürfe für Plotterzeichnungen Vorlage: Foto, Blick aus Flugzeug, Ausflug Nizza-Barcelona-London, n. bearbeitet relativ kleine Geraden, erinnert an Van Gogh, Geraden fließen auf 100x100cm plotten (Bildgröße m. vereinzelten Geraden, d. außerhalb geplottet werden)

 Unter Geradenbilder, auf Vorderseite v. Flügeltür oder als Arbeitstitel kleine Gedanken äußern (maschinen- oder handgeschrieben) wie: "Konnte ich ahnen, dass …", "Wusstest du, dass …", "Ein Ruck u. d. ganze Leben …", "D. 1083. Gerade brachte mich ins Wanken u. ich fiel.", "Jeder Gedanke …" Standpunkt Themen, d. für mich Geraden behandeln, auch wenn ich es n. explizit äußere: Instabilität d. Seins, Zufall / Determinismus, Sinnsuche, Kosmos, Zusammenhänge, Gedanken u. Handlungen, Materie / fließender Übergang immer in Bezug auf mich, auch weil mich d. Fragestellungen schon so beschäftigen (n. projektbezogen u. erzwungen) b. d. Themen führt Verhüllung / absolute Abschottung u. teilweise Enthüllung immer zu einer Stärkung d. Arbeit Kurs Atelierbesuch b. Clemens [+] skizziert viele Ideen m. Farbstiften, handschriftliche Notizen [+] versucht keine Technik wie Beamer zu benutzen, da diese zu viel Zeit im Aufbau benötigen [+] verkompliziert Arbeiten n. durch ungewöhnliche Verwendung v. Materialien (Malerei findet auf Leinwand statt) [+] Träger (Leinwand) wird skulptural [+] auch wenn keine Selbstporträts: Arbeiten entstehen aus ihm heraus / sind seine Themen (Kommunikation, sexuelle Orientierung), n. d. Themen d. Menschheit (politisch / gesellschaftskritisch) Warum müssen meine Arbeiten unbedingt gesehen werden (seine Arbeiten benötigen Kommunikation, meine funktionieren gänzlich ohne Besucher)? über Relevanz in d. Kunst geredet: eigentlich gibt es sie n. über Ausstellungsbeteiligung geredet: für etwas Selbstbestätigung, aber auch zum Kommunizieren
Tate Modern
Tate Modern
Weaving, 1957, Holzschnitt auf Papier, Lygia Pape
Weaving, 1957, Holzschnitt auf Papier, Lygia Pape
The workers maypole. An offering for May day, Andrea Bowers
The workers maypole. An offering for May day, Andrea Bowers
Achrome, 1958, Piero Manzoni
Achrome, 1958, Piero Manzoni
Untitled, Druck auf Leinwand, 2011
Untitled, Druck auf Leinwand, 2011
Pencil Mask, 1972, Rebecca Horn
Pencil Mask, 1972, Rebecca Horn
Babel, 2001, Cildo Meireles
Babel, 2001, Cildo Meireles
Fountain 1917, Kopie von 1964, Porzellan, Marcel Duchamp
Fountain 1917, Kopie v. 1964, Porzellan, Marcel Duchamp

notiert (Notiz v. 7.3. / Flughafen London: bedruckte lichtdurchlässige Folie an Stahlkonstruktion befestigen u. durch darüber befindlichen streng parallel angeordneten Neonröhren leuchten lassen Neonröhren = Energie, d. tote Materie zum Leben erweckt statt Fotografie > Geraden ) Ausstellung Collection Tate Modern, London Erkenntnis: 'Jede Kunst hat seine Zeit'. Zeit für Plotterkunst eigentlich schon (fast?) abgelaufen? Immerhin eine Jahrzehnte alte Technik, ansonsten überhaupt n. mehr im Einsatz Im Vergleich zu Arbeiten in d. Tate schauen viele (oder gar alle?) Arbeiten beim HGB Rundgang irgendwie… wie 'Krümelkacke' aus. Zarte Versuche, unentschlossen, wirken unfertig, n. auf d. Punkt gebracht (meine Arbeiten natürlich m. eingeschlossen) tate-k.jpg notiert Konstellation m. farblichem Verlauf in Acryl / Leinwand 40x40cm umsetzen mehrere Abstufungen in Döschen mischen evtl. auch Farbverlauf im Hintergrund (vorher in PS Entwurf erstellen) lygia-pape-k.jpg "Abstract in White, Green, Black, Blue, Red, Grey and Pink, c. 1963, Victor Pasmore andrea-bowers-k.jpg Coal Bunkers, 1974, 9 Schwarzweiß-Fotografien, Bernd u. Hilla Becher achrome-k.jpg Jazzmen, 1961, bedrucktes Papier auf Leinwand, Jacques de la Villeglé wadeguyton-k.jpg m. Baseler Arbeit konnte ich weniger anfangen, hier sieht man jedoch d. "gewollten Fehler", einen zeitlichen Verlauf pencil-mask-k.jpg cildo-meireles-k.jpg erinnert mich an Nam June Paik / Fernseherturm Black Wall, 1959, bemaltes Holz, Louise Nevelson, From Surface to Surface, 1971, wiederholt 1986, Susumu Koshimizu duchamp-fountain-k.jpg Cadeau, 1921, Auflage 1972, Man Ray notiert Leinwand m. vielen Geraden, wo Farbe nach unten fließt (leicht wässrig)
Fundació Joan Miró
Fundació Joan Miró
Naked woman going upstairs, 1937
Naked woman going upstairs, 1937

Ausstellung Joan Miró Fundació Joan Miró, Barcelona miro-museum-k.jpg spanischer Maler, Grafiker, Bildhauer, Keramiker frühes Werk m. Einflüssen d. Kubismus u. Fauvismus 1920er: v. Gegenständlichkeit weg, beeinflusst v. Dadaismus u. Surrealismus nakedwoman-k.jpg Verweis zu Duchamp während Spanischem Bürgerkrieg in Paris / Aktzeichenkurs in Kunstschule entstanden Académie de la Grande Chaumière: offene Kunstschule, wo man sich für Wochen, Tage oder auch nur stundenweise einschrieb, um m. oder ohne Korrekturen einer Lehrkraft zu skizzieren wollte in nackter Frau / Folter Drama d. Krieges skizzieren o.T., 1937 (Kohlezeichnung auf Papier)(?) Insgesamt habe ich b. dieser Ausstellung mehr auf d. Rahmung u. d. Befestigung d. Papierzeichnungen geschaut. B. einigen Arbeiten hat man am Rand sogar d. (ich denke) Japanpapier gesehen. Manchmal wurde m. Abstandsplatte gearbeitet, manchmal waren d. Papierzeichnungen direkt an d. Platte befestigt. Auch sah man d. Position d. Klebestellen. Ich kann also ohne Scheu b. einer kleineren Arbeit d. Befestigen m. Japanpapier u. Abstandsplatte ausprobieren, bevor ich zu d. Ganzkörperporträt gehe (immerhin 2-3 Meter hoch) Immer d., was einen umgibt, bearbeiten. Dazu gehören b. mir: Ich (m. Selbstporträts), d. Katze, Wohnung, Leipzig, Musik / Flügel, Schach, Radfahren, … Bild v. Miro-Arbeit am Flughafen v. 6.3.
Matisse Museum
Matisse Museum
Océanie le ciel, 177x370cm, 1946
Océanie le ciel, 177x370cm, 1946
Baigneuse dans le Roseaux, 1952
Baigneuse dans le Roseaux, 1952
Saint Dominique, 1949-50, 300x134,5cm (evtl. falsche Abbildung)
Saint Dominique, 1949-50, 300x134,5cm (evtl. falsche Abbildung)

Ausstellung Henri Matisse Matisse Museum, Nizza Solche Ausstellungen gefallen mir. Denn man erkennt schnell: Ein Künstler hat nie nur in d. Stil oder d. Thema bearbeitet, m. d. er später bekannt wurde u. womit in allen möglichen Ausstellungen auf ihn aufmerksam gemacht wird. Viele Künstler probieren alle möglichen Techniken aus, Themen, Stile. D. sollte ich n. vergessen u. mich selber n. zu sehr in eine Richtung drängen. matisse-museum-k.jpg Henri Matisse: Wegbereiter u. Vertreter d. Fauvismus (1. Bewegung Klassischer Moderne) Fauvismus: Farbgebung soll n. mehr d. illusionistischen Darstellung eines Gegenstandes dienen malerische Aussage entstand aus Zusammenklang d. Farbflächen, typisch leuchtende Farben Farbe über Schablone direkt auf unbehandelte(?) Leinwand quame-k.jpg viel in Auflagen gearbeitet notiert Werkverzeichnis: zusätzliche Spalte "Einordnung" m. u.a. "Skizze, Zwischenzustand, fertige Arbeit, unsicher" matisse-1952-k.jpg gefärbtes Papier (m. Pinsel) in Form geschnitten u. aufgeklebt (anscheinend aber n. durch ihn) neben Klebung auch mittels Nägel u. Büroklammern befestigt weißer Papierhintergrund ist m. Wasserflecken, Kratzern, Schmutz überzogen (wegen Thema Umgang m. Alterung / Verschmutzung) "Nu Couche", 1906 Motiv über mehrere Papiere gezeichnet notiert Gankörperporträt: maximale Plotterbreite nutzen, Höhe dann 3-4m; überlegen! dominique-k.jpg Papier auf Keilrahmen(?) / auf Leinwand geklebt mehrere Papiere aufgeklebt (auch für Plotterzeichnungen bedenken!) Matisse in d. Natur:

Standpunkt 2016-03-03-1.mp3 2016-03-03-2.mp3 Werkstatt AV-Labor Körperstudie v. gestern m. Plotterbreite/-höhe 1196mm u. Blattbreite/-höhe 1300mm (oder 1250mm) umsetzen Anfangspunkte b. eigentlich außerhalb liegenden Geraden somit Teil d. Arbeit Rollspuren ebenfalls sichtbar vor Beginn Fadenkreuz zum späteren einfachen Beschneiden einfügen (Nachtrag: geht gar nicht) stattdessen: lange Gerade oben u. unten 1mm außerhalb entgültigem Blattbereich Plotterzeichnungen werden, solange ich handelsübliche Stifte verwende, immer leichte Unregelmäßigkeiten im Tintenfluss aufweisen. Auch gibt es kleine Auslasser, d. anscheinend v. Papier herrühren. Was für mich n. mehr akzeptabel wäre, sind große Aussetzer, d. vor allem wegen meiner Nichtkontrolle auftreten. Auch Knicke im Papier müssen vermieden werden, da diese nur auf unsachtgemäße Behandlung z.ückzuführen wären. nach Buchmesse / Meisterausstellung (ab 20.3.) zu Alberti wegen Herstellung Rahmung / verhüllender Flügeltür für hockende Studie 1. Ebene: 10:45-13:15, inkl. teilweise doppeltem Plott (zu wenig Tinte) gute Entscheidung m. mehreren Ebenen zu arbeiten evtl. statt 3 Ebenen: 10, damit flächige Unregelmäßigkeiten gar n. mehr auffallen, doppelter Plott dann n. notwendig schwache Linien (eigentlich ungewollt) erzeugen Räumlichkeit 2. u. 3. Ebene: 13:15-16:45 Gesamtzeit: 6h Bildbereich: 1196mm + 2*10mm Rollenbreite + 2*10mm zusätzlicher Abstand = 1236mm, gerundet 120cm (zusätzlicher Abstand nur 0,5cm je Seite) oder Blattmaße: 124cm Kati ist d. Meinung, ich wäre zu streng, was korrekte Rahmung im restauratorischen Hinblick. Wichtiger ist am Ende d. sichtbare Ebene, wie Rahmung, Passepartout, Abstandsleiste, d. d. Arbeit untersützt. 1 Stück Versandhülsen Durchmesser 20cm x Länge 167cm (für 2 x hockende Körperstudie) 2 Stück Versandhülsen Durchmesser 20cm x Länge 124cm (für 2 x stehende Körperstudie, 2 x Narzisse o.ö.) zwischen Arbeit u. Versandhülse (säurefreies) Seidenpapier legen, m. Abstand z. Wand durch umschließendes Papierband b. kleineren Arbeiten (bis 80x100cm) Mappen selber herstellen (Graukarton besorgen) u. unter Arbeitstisch legen
Ergebnis Körperstudie, ca. 120x120cm (Test, da Geraden teilweise leicht gebogen)
Ergebnis Körperstudie, ca. 120x120cm (Test, da Geraden teilweise leicht gebogen)

Werkstatt AV-Labor 11. u. 12.3. kann ich großes Format plotten (Tische vor u. hinter Plotter stellen) deswegen heute noch 10 Stifte (schwarz) bestellen u. in HGB liefern lassen gk16.jpg Papier v. Hahnemühl 1) Tusche trocknet zu langsam = Rollspuren sichtbar mittlere Rolle kann (höchstwahrscheinlich) auch ausgelassen werden 2) knickt b. großen Formaten sehr leicht beim Bewegen immer Holzleiste an beiden Enden m. Klammern befestigen 3) kleine parallele Unebenheiten im Papier (v. Hersteller) muss ich hinnehmen, ansonsten Museo bevorzugen 4) gut sichtbar (gewollt): Druck im Papier durch Rollen Ziel: seitliche Rollenspuren sollen Teil d. Arbeit heißt: Papier muss sich Rollenposition unterordnen (nur 9 Position möglich) Rollenpositionen ca: 18, 33, 50, 68, 85, 107, 135, 169 mögliche Papierbreiten (m. Rollenbereich): 50, 80, 100, 120cm (Maximum) Vorgehen: Papier 1cm je Seite breiter, damit Rollen d. Papier b. leichter Schieflage immer noch halten Papier vor Plott zurechtschneiden (b. großen Formaten schon b. Papierrolle noch zu schneidende Stellen markieren, b. ausgerolltem Zustand dann entlang d. Markierungen schneiden) evtl. b. Standardformaten wie 120x120cm vorher eine Schablone zurechtschneiden / oder Glas(?) Korrektur: Papier doch erst nach Plott zurechtschneiden, da zuviel schief gehen kann dabei wären Rollspuren kein Teil d. Arbeit mehr (d. wäre dann nur noch gespielt) aber kleinen freien Rand belassen (Geraden enden kurz davor) Fadenkreuz erstellen, damit ich Papier später schnell zurechtschneiden kann! maximale Plottbreite: 1196mm b. Radiergummi werden Geraden (m. zwei Koordinaten) manchmal krumm unterbinden: 1) alles markieren 2) Objekt > Umwandeln > "Kontur" 3) Radierer (keine neuen Zwischenpunkte werden eingefügt) Fehler: Keine Linien mehr, sondern Rechtecke (wird dann doppelt geplottet) so funktioniert es: 1) alle Linien markieren 2) Konturfarbe löschen, Flächenfarbe festlegen 3) Rechteck ziehen (so groß d. Bildfläche sein soll) 4) Rechteckt Konturfarbe u. Flächenfarbe: löschen 5) Rechteck (im Vordergrund) u. alle Linien markieren 6) "Pathfinder" > "Schnittmengenfläche" doch nicht, da jetzt alle sich schneidenden Linien aufgeteilt sind! Lösung: 1) Radierer verwenden 2) "Pfade vereinfachen" m. "Gerade Linie" u. Winkelschwellwert auf 180° interessanter Fehler 3 Stifte verplottet Gesamtzeit: 7h (105 Minuten je Plottvorgang * 3 + Vorbereitungszeit) Arbeiten lagern auch wenn n. empfohlen: größere Arbeiten (wie l=2m) in Pappröhre lagern m. Pergaminpapier umschließen, m. Abstand z. Röhrenwand Pappröhre d=200mm (ca. 16 Euro)

notiert in Barcelona evtl. aufsuchen: Fundació Joan Miró , Museu Europeu d'Art Modern (MEAM) , Museu d'Art Contemporani de Barcelona (MACBA) in Basel: Jean Dubuffet (Fondation Beyeler) Einzelgespräch Bachmann 2 ABS-Platten (1) m. doppelseitiger Klebefolie zusammengeführt (2) m. Kunststoffkleber Ruderer L530 verklebt demnächst Motiv auf beide Ergebnisse fräsen Kunstkritik über "Diplom-Künstler" geredet was ein Diplom einem Künstler n. bringt über d. ständigen Zweifel (anscheinend n. nur b. mir so) diskutiert eine seiner Kommilitonen - besonders gute Zeichnerin - ist jetzt Friseuse über verschiedene Ansätze v. Professoren geredet (einmal prägend für eigene Arbeit u. einmal d. Kunststudenten wenig vorgegeben) über Beuys "Jeder Mensch ein Künstler" geredet (Erweiterung Künstler-Begriff zu Alltagstätigkeiten hin) überfüllte Kunsthochschulen über geschönte Biografien geredet (Ausstellung Halle 14, ohne Erwähnung, dass es Klassenausstellung war; so kommt es "wichtiger" daher) [Wühler!] b. Klassentreffen kann nur oberflächlich über Arbeit diskutiert werden, vor allem, weil - außer Professor u. Dozent - alles Studenten sind, d. selber noch dazulernen einer meiner Kommilitonen scheint sich n. zu trauen seine gerade b. Bachmann gefertigte Skultpur in d. Klasse vorzustellen Kommilitone kann sich nur oberflächlich m. Skulptur beschäftigen, solange es ein "Projekt" bleibt ansonsten wäre d. ein jahrelanges Studium, was erst einmal n. zu Ausstellungen führen würde Kritik an Ausstellungen im Grundkurs (sofort veröffentlichen, anstatt sich selber zu finden) Wie schafft man es, seine Arbeit zu zeigen, ohne sie zu platt zu beschreiben ("M. meiner Arbeit hinterfrage ich kritisch …")? Bachmann hat sich offenbar als Student auch manchmal geweigert vorm Professor seine Arbeiten zu begründen (mein neues Vorbild?) notiert … verhüllt! geplantes Treffen m. Clemens ausgefallen / dafür Gespräch m. Evgenij

Geradenbild a) Überlegungen zu Auflagen (1) 1 Plotterzeichnung (für Verkauf) u. 1 Künstler-Expemplar oder (2) kleinere Version für Verkauf anfertigen (Papier u. feinere Mine), Auflage beispielsweise 5, 10 oder 100 zu (2): doch nicht, da einfaches Skalieren n. möglich (Mine) also (3): 1-5 Plotterzeichnungen zum Verkauf u. 1 Künstler-Exemplar (alle selbe Größe) Daten (.ai) bis zum letzten geplotteten Blatt behalten, ebenfalls Einstellungen (Speed, Force), danach löschen eigentlich: unendlich viele Plotts möglich, da Daten digital vorliegend ich möchte aber n. ständig m. Duplizieren beschäftigt sein (1 Plott dauert m. Vorbereitungszeit b. 2 Meter Länge sicherlich 1-2 Arbeitstage) große Auflage also nur möglich, wenn dieser Schritt in Auftrag gegeben wird b. Auflage: Ergebnisse unterscheiden sich nur minimal durch Stifteigenschaften / Tintenstand / Wechseln d. Stiftes Ergebnis: doch jeweils nur 1 Verkaufs-Exemplar u. 1 Künstler-Exemplar herstellen in Ausnahmefällen (b. kleineren Arbeiten) evtl. höhere Auflage weitere Überlegung: Varianten eines Motivs erstellen (b. Druck wäre d. Farbwahl, b. Plotts Speed, Force, Farbwahl, Geradenwinkel, Geradenlänge, …) Varianten nur(!), wenn für Arbeit schlüssig b) Überlegungen z. Blattgröße statt im Nachhinein Blatt zurechtzuschneiden, bereits vor Plott festlegen v. Plotter festgelegte Randbereiche wären dann Teil d. Arbeit inkl. Rollenspuren am Rand (wie v. Mark im Einzelgespräch vorgeschlagen)

(m. Notizen kommender Tage) radikal für zukünftigem HGB-Rundgang: (1) entweder weiter radikal verhüllen / verweigern oder (2) Flügelaltar umsetzen (vor eigentlicher Arbeit zwei Holztüren, d. v. Zentrum aus geöffnet werden können) b. (2): ohne weiterer Beschriftung nur wenn Betrachter v. sich aus aktiv wird, kann er eigentliche Arbeit sehen danach müssen Flügeltüren wieder geschlossen werden (evtl. v. Aufsicht) b. Flügelaltar: Holz-Rahmung selber b. Alberti herstellen guter Nebeneffekt: UV-Licht wird abgeblockt Ich muss mich v. d. Vorstellung befreien, dass Gegenwartskunst immer eine große Aussage haben muss. D. menschliche Körper ist Grund genug! D. Blume beim blühen u. vergehen zuschauen! Geradenbild Ausschnitt v. Körperstudie in Originalgröße gedruckt (1 Blatt) Strichstärke Stift (fine) entspricht 1,5pt Fadenkreuz in Processing eingefügt Zeichenfläche wird dadurch um 13mm je Seite erhöht (insgesamt 26mm), b. Blattgröße immer m. beachten! Fadenkreuz in Illustrator an Zeichenflächenenden legen (b. vergrößerter Ansicht v. 3200%) Geraden in 3 Durchläufen aufgeteilt (damit b. nachlassender Tinte keine Fläche komplett verschwindet) Vorgehen: (1) Durchläufe in Illustrator zuerst exakt übereinander legen (2) rotes Rechteck: Objekt > Zeichenflächen > In Zeichenflächen konvertieren (3) Rechteck, welches alle Vektoren umschließt v. Zentrum aus erstellen (4) Zeichenfläche auf 1200x1200mm skalieren (5) alles markieren u. so lange skalieren, bis Fadenkreuze an Zeichenflächenrand (6) rote Rechtecke entfernen (soll n. geplottet werden) (7) danach alle Ebenen einzeln(!) plotten Werkstatt AV-Labor für kommende Woche Hahnemühle-Zeichenpapier im Klassenraum gelagert (14,8x20m) Farbstifte bestellt (da derzeit n. vorrätig evtl. am Montag zusätzliche Stifte kaufen)
(Ein Gedicht von Nichtkünstler Friedrich Fröhlich, 19.2.2016)
(Ein Gedicht v. Nichtkünstler Friedrich Fröhlich, 19.2.2016)

Standpunkt 2016-02-19.mp3 gedicht.jpg Standpunkt "Malerei ist n. dazu da Wohnungswände zu schmücken. Sie ist eine Waffe d. offensiven u. defensiven Kampfes gegen d. Feind." (P.) d. 1. Satz möchte ich gerne zustimmen ob Malerei oder andere Form d. Ausdrucks: es sollte n. nur Dekoration, "schön", "interessant" sein (aktuell mein Hauptproblem b. HGB Rundgang neben Hinterfragung Gegenwartskunst) Was aber ist ein heutiger Feind? Man selber? D. Abgesichertsein u. damit einhergehende Schläfrigkeit (siehe Schlaraffenland)? D. Tod als Feind, d. aber nie besiegt werden kann (=aussichtslos) / will (=unerträgliche Vorstellung ewigen Lebens)? Nicht: Was KÖNNTE mein Feind sein (also ausgedacht, nachträglich dazu auserkohren = Sinnhaftigkeit hinterfragbar), sondern: Was IST mein Feind? Motiv d. Trägheit, Schläfrigkeit, versorgt sein Trägheit in Geradenbild (Selbstporträt, evtl. m. Totenschädel, Kopf z. Seite geneigt, abstützend) umsetzen
(Totenschädel mit Clown-Nase), altes Geradenbild mit rotem Karton auf Glas
(Totenschädel m. Clown-Nase), altes Geradenbild m. rotem Karton auf Glas
Entwurf für großes Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung und schwarzer Aquarellfarbe
Entwurf für großes Ganzkörperporträt, Plotterzeichnung u. schwarzer Aquarellfarbe

Standpunkt 2016-02-15-2.mp3 HGB Rundgang 2016-02-15.mp3 verhüllte Flurarbeit abgehangen Einzelgespräch m. Bachmann m. Besprechung Fräse-Material angefangen danach gut 2 Stunden über fehlende Fußsohlen-Abbildungen für Aktzeichenkurse, über menschlichen Ausdauervorteil b. d. Jagd nach Nahrung, über Whisky , Wein u. Geschmack, über d. Moderne, über Planeten-Entdeckung, über Naturforscher, über Spezialisierung in d. Wissenschaft u. Zugang für Laien, über d. (für mich nachvollziehbare) Unverständnis d. Bevölkerung gegenüber staatlicher Kunstförderung u. über Verlangen nach "ehrlichem Schaffensdrang" geredet insgesamt: sehr anregend, hat mich auch wieder im Verhüllen bestärkt notiert unbedingt: großes Geradenbild v. Ramses herstellen ("Katze auf Tisch" o.ä.) notiert Zweifel an d. Kunst allgemein u. damit Zweifel am eigenen Schaffen n. verbergen, Problem offensiv hinaustragen Geradenbild Idee Flügeltür für verhüllte Arbeit im kleinen Format umsetzen ganzkoerper_tusche-k.jpg (1) amorphe Formen aus Geraden (je Form unterschiedliche Winkel u. Farben) (2) Idee (1) m. Formen, d. auf großem Bild aneinander gelegt sind (3) kleine quadratische Zeichnungen aus jeweils 1 Linie

HGB Rundgang Ist d. erste besondere Reiz (wie Stil oder Technik) gut oder schadet er nachträglich d. Arbeit, weil er durch seine auffallende Art im Fokus stehen bleibt? nur Auffallen bringt mir als Künstler nichts (außer kurzfristige Befriedigung) dieses Mal vorgehen genau umgedreht: statt wie 2015 m. besonderer Technik aufzufallen, 2016 alles blockiert (so blockiert, dass sie natürlich n. allzu sehr auffällt) "Wir haben deine Arbeit n. gefunden!" Diskussion zwischen 2 Besuchern über d. Verhüllen v. Arbeiten "Was ja eigentlich schön ist, aber dafür ist d. Holzplatte […, akustisch n. verstanden]" "Ach, ich dachte, es geht hier drum" (zeigt auf d. "Engel" im Holz) 1 Sekunden angesehen: 1 3 Sekunden: 1 4 Sekunden: 1 (gähnt wärend sie davor steht) 5 Sekunden: 5 (einer fässt d. obere Holzplatte an, ein Baby klatscht m. Hand gegen Holzplatte) 7 Sekunden: 6 (einer macht Foto v. Engel) 8 Sekunden: 2 9 Sekunden: 5 10 Sekunden: 1 12 Sekunden: 1 14 Sekunden: 1 > 1 Minute: 1 Fotos: 2 verhülltes Kreuz m. Blut füllen, Blut läuft langsam an d. Ecken raus Acryl-Farbe in Holzkasten fließen lassen, danach vordere Holzplatte draufdrücken, Farbe fließt an Rändern raus

Friedrich Fröhlich, überzeugt v. seiner Kunst (1 x Wein, 5 x Ouzo) HGB Rundgang Standpunkt (Sprachnotiz v. gestern Abend) 2016-02-12.mp3 Zusammenfassung: Gefühl auszustellen aber n. teilzunehmen Verhüllung nehme ich selber n. als künstlerische Arbeit wahr Stimmungsschwankung im Modus d. Gesehenwerdens (Reaktion erwartet, aber es kann keine Reaktion auf eigentliche Arbeit erfolgen = sehr unzufrieden) ich befriedige eigenes Bedürfnis nach Erfahren v. Besucher-Reaktion n. Zustand hinnehmen: n. gut, da sich Desinteresse am Zeigen überhaupt einstellen würde = kein Bezug mehr z. eigenen Ausstellung es sollte schon eine innere (positive oder negative) Regung in mir stattfinden es wäre gut, würde Verhüllung selber zu einer Besucher-Reaktion führen (kann durch Titel unterstützt werden) Besucher können(!) nur darauf reagieren, was sie sehen = anfänglich immer sehr oberflächlich kleinteilige Arbeiten: näher herantreten, länger betrachten großflächlige Arbeiten: schon v. weitem erfahrbar am Ende aber kein wirklicher "Vorteil" für kleinteilige Arbeiten denn: Verweildauer hat nichts(!) m. immaterieller Auseinandersetzung zu tun Reicht d. Künstler eine oberflächliche Betrachtung seiner Arbeit? Rundgang für "tiefere" Auseinandersetzung evtl. n. geeignet (wird als Event / Party / Familienausflug gesehen) augenscheinlich n. m. Arbeiten befasst, nur an Oberfläche gekratzt = sehe d. n. negativ, denn d. ist normal greift aber meine Kritik an Gegenwartskunst auf: ich sehe, kann aber (ohne Text) nichts damit anfangen / keine Regung ohne Ausdruck, d. sofort spürbar ist viele Arbeiten funktionieren eigentlich n. nur durchs Betrachten wiederum habe ich ein Problem m. erklärenden Texten, da für mich eine Arbeit ohne diesen auch "funktionieren" sollte Ziel: solange verhüllen, wie ich es selber n. schaffe, es "besser" zu machen oberflächliches Betrachten bringt mir nur kurzfristig etwas (siehe Geradenbilder letzter Rundgang) Geradenbilder wurden wegen besonderer Technik / grafischem Element intensiv beäugt = oberflächlich kurzfristige Befriedigung durch Reaktion, aber langfristige Auseinandersetzung vermisst Marios Porträt m. geschlossenen Augen, leicht lächelnd, träumend kommt gut an, ist aber eher effekthascherisch ich brauche keinen Zuspruch, nur weil Oberfläche neu, anders ist (d. geht in Richtung Design / Produkt / Auffallen / Konsumenten / Bindung / Wettbewerb) Aufsicht Gespräch m. Besucher über Verhüllung / Oberflächenbetonung / Wirkung / Parallele z. katholischen Kirche Konsum / schnell fotografieren, dabei keine wirkliche Auseinandersetzung m. Arbeit möglich Inszenierung eigener Person m. Kunst (Bilder horten / veröffentlichen) 1. gute Auseinandersetzung m. Besucher all meine Gedanken z. Verhüllung wurden v. Besucher selber angesprochen 1 Sekunde angeschaut: 1x 2 Sekunden: 1x 4 Sekunden: 1x 5 Sekunden: 3x (genaue Oberflächenbetrachtung) 7 Sekunden: 2x 8 Sekunden: 3x 10 Sekunden: 2x 12 Sekunden: 1x 14 Sekunden: 1x ("Engel" in Oberfläche entdeckt) Wie direkter auf Verhüllung d. eigentlichen Arbeit verweisen, ohne Titel oder Text?
(verhüllte Arbeit), 30, 60x80cm, verschiedene Materialien, Werkverzeichnis: 4
(verhüllte Arbeit), 30, 60x80cm, verschiedene Materialien, Werkverzeichnis: 4
(verhüllte Arbeit), Friedrich Fröhlich, 30, 60x80cm, verschiedene Materialien
(verhüllte Arbeit), Friedrich Fröhlich, 30, 60x80cm, verschiedene Materialien
Aufbau Werkverzeichnis (passwortgeschützt)
Aufbau Werkverzeichnis (passwortgeschützt)

(Notizen v. 11.-12.2.) HGB Rundgang 2016-02-11.mp3 verhuelltrahmen2.jpg prae_flurarbeit.jpg Flurarbeit aufgehangen verhüllte Arbeit im Fernsehbeitrag Aufsicht 12.2. m. Beobachtungen Besucher gehen vorbei: 6 Besucher stehen 1 Sekunde davor: 2 2 Sekunden: 1 3 Sekunden: 5 (intensives Betrachten d. Holzstruktur) 4 Sekunden: 1 5 Sekunden: 1 6 Sekunden: 2 komplette Ausstellungsecke übersehen: 3 Foto d. verhüllten Arbeit gemacht: 1 v. links genähert: 4 v. rechts: 1 (eigentlich optimal) Allgemein: kleinere Arbeiten m. Details (wie Schrift) u. "interessanter Materialität": Besucher bleiben länger stehen b. allen Arbeiten: meist nur sehr oberflächlich btrachtet, schnell Fotos gemacht, sofort weiter gegangen "Süß!" Will d. d. Künstler? Was bringt ihm d.? werkverzeichnis.jpg

HGB Rundgang Flurarbeit m. Abstandsholz befestigt schaut insgesamt etwas schräg aus (ist eigentlich gerade, wird aber durch leicht schräge Plakate gekippt) evtl. aber sogar gut / verhüllte Arbeiten sind ja eine Einschnitt in d. gängigen Ausstellungsbetrieb Klasse Bildende Kunst Einzelgespräch m. Mark ich soll ein Werkverzeichnis erstellen Überlegung Betitelung / Angaben verhüllter Arbeit Ergebnisse: (1) "Friedrich Fröhlich / Verhülltes Selbstporträt / 2015/2016" (2) "Friedrich Fröhlich / Selbstporträt / 2016" (nur innere Arbeit erwähnt, aber m. Möglichkeit Holzkasten als Selbstporträt zu sehen) (3) "Friedrich Fröhlich / Selbstporträt (verhüllt) / 2015 (2016)" (Angaben für äußere u. innere Arbeit) (4) "Friedrich Fröhlich / Selbstporträt / 2015/2016" (5) "Friedrich Fröhlich / verhülltes Selbstporträt / 2016" (6) "Friedrich Fröhlich / (verhülltes Selbstporträt, 2016)" (als Arbeitstitel verstanden) (7) "Friedrich Fröhlich / (verhülltes Selbstporträt) / 2016" (8) "Friedrich Fröhlich / Verhüllte Zeichnung / 2016" (warum muss "Zeichnung" betont werden?) letztendlich: (9) "Friedrich Fröhlich / Verhüllte Arbeit / 2016" Materialangaben: "verschiedene Materialien, 60x80cm" störend: Kommilitone hat nachträglich seine riesige Arbeit ins Zentrum einer ganzen Wand gerückt, wodurch meine kleinere verhüllte Arbeit wie ein Anhängsel wirkt ich musste daraufhin meine Arbeit weiter z. Ecke hin verschieben / missgelaunt Frage: Warum wird materiell großen Arbeiten mehr Raum zugebilligt als kleineren Arbeiten, d. aber - um wirken zu können - vielleicht viel Freiraum um sich herum bräuchten? Ergebnis: einfach selber riesige Arbeit machen, kann ja n. mehr abgeschnitten oder in d. Ecke platziert werden

HGB Rundgang Flurarbeit verhüllt (Rückseite geleimt) testweise aufgehangen untere rechte Ecke noch m. Pappe verstärkt v. Wand rücken Klasse Bildende Kunst großes Lob v. Mark b. Hängung Arbeiten m. Dozent diesmal keine brenzlige Situation gehabt Titelfrage ungeklärt soll morgen meinen finalen Vorschlag machen Angabe Name auf Teilnehmerliste ebenfalls entfernen lassen? A) Angaben, auf verhüllte Arbeit bezogen: (1) "Friedrich Fröhlich" Jahresangabe ("30") B) Angaben, d. verhüllte Arbeit umreißen: (1) Untergrund ("Papier") u. "Pigmentestifter" ("Tinte") (2) Format (3) Technik ("Zeichnung") C) Angaben, d. verhüllte Arbeit "zeigen": (1) Titel ("Selbstporträt", "Blaue Farbe auf rotem Grund") D) Angaben, auf Verhüllung bezogen: (1) Maße Holzkasten (2) Maße Glasscheibe (Teil d. Verhüllung) Materialangaben wie Sperrholzplatten, Holzleisten, Leim Mischform b. Materialangabe: "Sperrholzplatten, Holzleisten, Leim, Papier, Tinte" oder "Sperrholzplatten, Holzleisten, Leim, Zeichnung" oder "Sperrholzplatten, Holzleisten, Leim, Selbstporträt" Frage: bezieht sich "Friedrich Fröhlich" u. "30" auf d. Verhüllung oder d. verhüllte Arbeit? Geradenbild m. Benedikt u. Liebert wegen möglicher kompletter Raumbelegung in Semesterferien geredet Idee: große Arbeiten plotten, dafür 1 Tisch vor u. 1 Tisch hinter Plotter stellen in dieser Zeit Drucker im AV-Labor durch Mitarbeiter n. nutzbar Anfang März sind evtl. 2 Wochen frei, d. ich nutzen kann dazu: Canon Museo (Max oder anderes Papier) auf Rolle kaufen (1,27x15m, ca 250-300 EUR) Großpackung farbige Stifte (120 Stk., 120 EUR, jeweils 12 x blau, schwarz, rot, grün, orange, dunkelrot, grasgrün, violett, rosa u. türkis) Materialkosten v. 400 EUR m. freundlicher Unterstützung d. Fdk F. Fröhlich finanzieren
Entwurf Geradenkreis
Entwurf Geradenkreis

Geradenbild (Notizen v. gestern) zukünftig auch m. farbigen Stiften plotten aktuell: Orange, Rot, Violett, Cyan, Blau, Pink, Grün, Gelbgrün kreisfarbig-k.jpg b. Überlagerung v. Geraden wird Ergebnis schwarz, Entwurf also eher für Farbdruck geeignet Entwurf farbige Geraden m. welliger Struktur (für Plott geeignet) Entwurf schwarze Geraden m. aufhellendem Zentrum (für Plott geeignet) Format auf 120x120cm, wenn Testplott gut für Tischunterkonstruktion z. Aufbewahrung v. Papierarbeiten bis 160x130cm Platten u. Holzleisten bestellt 2 Platten Multiplex Birke a 140x73cm u. 8 Holzleisten (4 x 140x3x1.5, 4 x 73x3x1.5) morgen durch Platten jeweils 4 Löcher m. d=2.5cm bohren Tischbeine durch Löcher in d. Platten führen, Platten liegen dann auf Tisch-Querstreben auf HGB Rundgang riesige WÜHLER-Fotografien im Eingangsbereich d. HGB entdeckt
Sperrhozlpatten mit Holzleisten verleihmt
Sperrhozlpatten m. Holzleisten verleihmt

HGB Rundgang verhüllt (m. Notizen d. letzten Tage) verhuellt_rundgang-k.jpg für mehr Stabilität: 3mm statt 4mm Sperrholzplatten verwenden 30mm-40mm statt 20mm breite Holzleisten auf Glas kleben Holzleisten zuvor m. kleiner Rille versehen, damit überflüssiger Kleber reinläuft u. n. über d. Leistenrand quillt Flurarbeit weiter bearbeitet statt Plakate abmachen: diese als Rahmung nutzen um Holzkasten 4cm Freibereich markiert morgen m. Cutter abschneiden

HGB Rundgang verhüllt Bilderrahmen für Klassenarbeit geliefert bekommen 1 Holzleiste b. Alberti zurechtgesägt, alle Leisten in Arbeitsraum geschafft Leisten für Vorderseite auf Glasplatte geklebt (z. genauen Positionsbestimmung unter Glas Holzplatte gelegt) verhülltes Kreuz genagelt (noch einmal komplett neu sägen, da zu ungenau gearbeitet) als Vorschau im Klassenraum befestigt Pinselborsten v. verhüllter Arbeit für Klassenraum entfernt, danach Holzplatte seidenmatt lackiert In Ritzen teilweise Ansammlung Lack, erzeugt eine milchige Färbung (n. gut, nächstes Mal m. Lackspray arbeiten!) b. Ωe Multiplexplatte (m. weißer Oberfläche) für weiteren Fräsetest abgegeben (Motiv: kleines Selbstbildnis)

verhüllt Standpunkt "D. Optimismus, d. Kunst etwas kann, was allen anderen Gebieten versagt bleibt, möchte ich mein Eigen nennen. D. Energie, d. Kunst inne hat u. d. unbedingt hinausgetragen werden will, möchte ich finden. D. Weg dorthin wird d. Verhüllung sein." (m. Notizen v. gestern) HGB Rundgang Alberti wegen Zuschnitt verhülltes Kreuz aufgesucht b. Ωe Fräsearbeit abgeholt u. gesäubert sollten Holzleisten auf Glas doch n. halten (recht schwer) b. Spiegel- u. Glasschleiferei wegen Bohrung v. Löchern anfragen Klasse Bildende Kunst Vorbereitung Rundgang Fräsearbeit schwarz getüncht, danach m. Walze weiß übermalt Rückseite m. Waschbenzin gereinigt Ergebnis überraschend gut morgen lackieren, danach Ωe u. Bachmann zeigen statt schwarz tünchen: durch Rauch bzw. oberflächliches leichtes Verbrennen dunkle Flächen erzeugen Einzelgespräch Alberti Außenmaße Holzplatten für verhülltes Kreuz skizziert b. Alberti gesägt, auch für Klassenarbeit (45°-Schnitte) Holzbearbeitung sehr präzise ausführbar, da gute Werkstattausstattung

verhüllt Standpunkt Kunstkritik ausgedruckt, im Klassenraum aufgehangen u.a. "D. Verhüllen v. Kunst zeigt, was ich über Gegenwartskunst denke." "Warum zeigen?" "Sie kann also wachsen, ohne störendem Einfluss v. außen. Sie kann andere, neue Wege gehen. Sie kann aber auch scheitern. Nur weiß d. d. Betrachter?" "Vibrieren, weil in d. Kasten selber etwas blüht, quillt, d. Rahmen zu sprengen droht. D., was d. Kunst abhanden gekommen ist, d. eigene Position u. d. Blick in d. Zukunft, kann wiedergeboren werden, ohne Altes zu wiederholen!" "Verhüllte Kunst ist alles u. nichts. Verhüllte Kunst ist tot u. voller Lebenskraft zugleich. Verhüllte Kunst verweigert sich d. Gesehen werden u. hinterfragt damit alle andere Kunst." vordere Holzplatte m. Holzleisten verbunden, genagelt, für Dienstag im Klassenraum aufbewahrt

Kurs Farbe Weiss verhüllt Test verhüllte Arbeit mitgebracht u. vorgestellt sehr ausführliches Gespräch über persönlichen u. kunstkritischen Hintergrund sowie Betrachter-Perspektive Frage nach Öffnung d. Ateliers (Arbeiten dort b. Besuch auch verhüllen, nur Arbeitsraum m. Materialien u. Werkzeug erfahrbar?) Titelproblematik erst einmal Wunsch nach kompletter Verweigerung, evtl. Auflösung m. d. Zeit (auch wenn noch n. vorgesehen) Käufersicht: Mitwisser über Inhalt (Notizen v. übermorgen) Kunstkritik Kunst "[…] wobei diese Entwicklung in Deutschland besonders begünstigt wurde durch Hitlers entartete Kunst Schmähung. Jeder narzißtisch-egozentrische Pfuscher, Murkser u. Hochstapler konnte daher im Dunstkreis d. Schutznebelwolke 'entartet' im Nachkriegsdeutschland zum wundersamen modernen Kunst-Genie emporen." "D. Wirkung ist immer relational u. gilt niemals absolut oder abstrahiert v. konkreten Betrachtungszusammenhang." "Künstler wissen ja oft gar nicht, wie sie zu ihren Gestaltungen kommen u. d. ist letztlich auch gar n. nötig. Künstler sollen Gestaltungen schaffen, d. v. d. Betrachter- u. KonsumentInnen als künstlerisch wertvoll erlebt werden. D. ist alles, n. mehr u. n. weniger." als Kunst wahrgenommen ist abhängig v.: (1) Kultur (z.B. atzekisch, islamisch, abendländisch) (2) Situation (z.B. historisch, aktuell u. momentan) (3) Ort (z.B. Museum, Galerie, Kunstakademie, Schule, Vernissage, Alltag) (4) Künstler (z.B. bekannt, berühmt, unbekannt, Laie, Kind) (5) Gegenstand (z.B. Gattung [Graphik, Bild, Skulptur, Raum], Sujet [Thema], Stil, Ausführung, Material, Inhalt u. Form) (6) Betrachter (Kultur, Herkunft, Bildung, Abneigung, Vorlieben, Einstellung, Anspruch, Erfahrung, Verfassung) = es gibt keinen objektiven Kunstbegriff Eindruck ergibt sich aus (1) Werk u. (2) Erfasser (Reiz u. Reaktion)

Kunstkritik Zeitgenössische Kunst Meisterwerk (klassische Moderne) = Fremdwort in d. Gegenwartskunst Malerei kein Leitmedium mehr Utopien d. Moderne kein Thema mehr für Deutung d. Welt kein Genie u. besondere technische Fähigkeiten mehr notwendig Biennalen, seit 1989 weltweit neu gegründet = "Ursituation d. Globalisierung" Themen d. Gegenwartskunst: politische, wirtschaftliche, soziale Krisen sowie Verhältnisse zwischen Ökonomie u. Politik oder Ästhetik u. Ethik keine Behandlung v. Utopien mehr (Blick in d. Zukunft), sondern aktuell ungelöste Probleme im Vordergrund zeitgenössisch = hier u. jetzt häufige Kritik an Gegenwartskunst: erscheint einfach, willkürlich, nur Fachpublikum verständlich Problem vieler Künstler: eigenes Werk wird v. Kunstkennern m. "Bedeutungsschichten über Bedeutungsschichten geschwängert" Vorteil Unverständnis: Besucher dürfen sich wie Kleinkinder fühlen, neu entdecken, sich wundern Kommentar dazu: "Wenn d. alles ist […] ist d. verdammt wenig." "Denn leider ist diese Kunst […] belanglos, nur ein Spiel m. d. Möglichkeiten d. Technik. Schön u. bestimmt kurzzeitig eindrucksvoll, aber eben genauso schnell auch wieder vergessen. Kunst als bloße mächtige Dekoration, ein schneller Hingucker, ohne Verweildauer, weil etwas fehlt: Bedeutung." "Künstler sind Kritiker, Kritiker Kuratoren u. Kuratoren Künstler" Unreine, Hybride = Leitbild Hinterfragung schwer möglich, wenn Künstler, Kritiker oder Kuratoren sich in ihren anderen Eigenschaften selber hinterfragen müssten Grenzen (im Artikel auf Kritiker bezogen) sicherlich auch für Künstler v. Vorteil (man sollte kein Kurator sein u. gleichzeitig selber ausstellen [am besten noch auf d. eigenen kuratierten Ausstellung!]) Anspruch auf Objektivität heute schwer verfolgbar: "allenfalls d. Kunsthistoriker dürften einordnen u. richten" "gerechtes Sehen": Verständnis v. Kunst im 19. Jahrhundert, wo an d. "höhere Wesen d. Künstlers" geglaubt wurde heute: persönliches, relatives Verhältnis z. Kunst gefragt Leibniz: alle Erkenntnis ist v. Standpunkt d. Erkennenden bestimmt
3 Körperstudien (mz), Tusche auf Papier, jw. ca. 42x110cm
3 Körperstudien (mz), Tusche auf Papier, jw. ca. 42x110cm

Standpunkt (v. morgen: Gedanken m. 1x daumennagellänge Whisky ) 2016-01-22.mp3 Nachtrag: "Richtig" heißt, dass es mir n. mehr wie eine oberflächliche Spielerei ("lalala") vorkommt. Spielen ist wichtig in d. Kunst! Aber es sollte wenn dann eine ausdauernde u. damit tiefgründige(?) Spielerei sein. ausdauernd = im Schaffensrausch sein(?) HGB Rundgang Reaktion Mark wegen meiner Einreichung (verhüllte Arbeit) für Pressematerial HGB-Rundgang: "für ein pressefoto waere ein etwas 'signifikanteres' Motiv vorteilhafter. z.b. ein foto einer deiner Portraitzeichnungen. […]" Meine Antwort: "Da muss ich mich dann innerlich winden, weil ich ja b. diesem Rundgang eben ZEIGEN möchte, aber gleichzeitig n. GESEHEN werden will. […]" Geradenbild Werkstatt AV-Labor 3 Körperstudien geplottet drei1.jpg Größe je ca. 42x110cm (1) m. 360°-Drehung da sich nach 180° Geraden visuell noch einmal um 360° drehen, entsteht Windungseffekt (2) stachelig, Winkelabweichung max: 360° (3) durch Dopplung d. Geraden entsteht sichtbare Bewegung (n. nur theoretisch) Fokus auf Brustbereich durch Festlegung Mittelpunkt d. Drehung (-1°) Ergebnisse oben u. unten zwischen Holzleisten klemmen statt klemmen: jeweils 3 Nägel durch Holzleisten, Blatt sicherheitshalber an Löchern m. Klebestreifen festigen Konstruktion m. Schnur an Wand befestigen b. Alberti wegen 45°-Sägen angefragt; am 1.2. Treff vereinbart

Siebdruckplatte für Ωe im Klassenraum hinterlegt, 1 Bilderrahmen "liegender Akt" abgeholt Geradenbild Glasscheibe zwischen Plotterzeichnung u. Foliendruck kein Problem, Bildtiefe +-0.5mm in Ordnung Werkstatt AV-Labor (1) 1 x Selbstporträt m. rot, grün u. blauer Farbe leichte Drehung grüner u. blauer Farbe (um -0,5° u. -1°) M. d. Verdreifachung d. Geraden u. d. leichten Drehung möchte ich d. Bewegung, d. d. Geraden theoretisch inne liegt, auch materiellen Ausdruck verleihen. Ob mir d. gelingt, wird d. Ergebnis zeigen. Ergebnis m. RGB: unzufrieden, da überfüllt u. zu verwaschen b. zweitem Plott Zentrum im Auge, nur rot (0°) u. blau (-1°) (2) Selbstporträt 1 x in rot u. blau, leichte Drehung, Auge im Zentrum Kunstkritik Relevanz d. Kunst "D. Frage nach d. Relevanz" Soll Kunst d. Wissenschaften assistieren oder sind künstlerische Denk- u. Wahrnehmungsanregungen eigene Wissensformen? Plato: d. Schöne, d. Wahre u. d. Gute umreißen unzertrennliche Trias schön <=> gut <=> wahr schön = angenehm? gut = wertvoll? wahr = d. Richtige? heute neuer Überbegriff: Relevanz Tendenz gegenwärtiger Künste: "Artistic Research" prüft Erkenntnisleistung u. Wissenschaftsfähigkeit d. Künste Können sich durch künstlerische Denk- u. Wahrnehmungsanregungen eigene Wissensformen entwickeln? Kunst dabei n. als Zuarbeiter d. Wissenschaft gesehen n. Kunstwerk sondern d. Recherche beansprucht dabei Relevanz ? Deutscher Kulturrat Kunst spiegelt gesellschaftliche Debatten wider bietet Reibungsflächen z. Auseinandersetzung m. Wirklichkeit Kunst = Ausdruck menschlichen Daseins Diskurse d. Gesellschaft in Kunst sichtbar D. meisten Künstlern wird d. doch total egal sein, oder? Förderung sei keine Subvention sondern Investition "Systemrelevante Kunst" Kunst an sich ("b. aller subjektiven Wertschätzung") unbedeutend Kunst kann aber aufmerksam machen, Missstände aufdecken, zum Denken anregen Schafft es d. Kunst d. 21. Jahrhundert auch, über d. Unverbindlichkeit d. rein Formalen, Strukturierten u. Informellen hinauszuwachsen u. wieder Stellung zu beziehen?

(m. Notizen v. morgen) 2016-01-19.mp3 HGB Rundgang Siebdruckplatte 55x75 für Fräse vorbereitet m. Ωe Programm-Code besprochen / Fehler behoben 2 Ganzkörperporträts (für Plotterdruck u. Druck auf Folie) geplottet morgen 2 weitere plotten + Körperstudie (1m lang bzw. längste Variante b. 42cm-breitem Papier) u. Siebdruckplatte b. Ωe abliefern kurzes Gespräch m. Bachmann geführt er schlägt zweischichtige Kunststoffplatten vor (vordere Schicht = weiß, hintere = schwarz, dadurch gute Ergebnisse möglich) informiert mich, sobald Testplatten bestellt u. angekommen sind Kunstkritik Kurs Vorlesung Relevanz d. Kunst (Mitschnitt durchgearbeitet, m. persönlichen Ansichten Beteiligter) "postsouveräne Moderne" wirkt n. auf etwas, sondern befindet sich innerhalb v. Dingen, Verhältnissen, Relationen u. Interaktion diese prägen, strukturieren u. machen d. Postmoderne aus Freiheit ist Teil d. Postmoderne / wird v. ihr vorausgesetzt radikal Radikal zu sein bedeutet Terror Kritik an etwas ermöglicht ein bisschen anders zu sein, aber immer noch mittem im "Spiel d. Kräfte", also n. außerhalb Wie kann eine zeitgenössisch künstlerische Praxis aussehen, d. sich gesellschaftlicher Verantwortung entzieht? Teilnehmer will keinen "Leitfaden" für relevante Kunst vorstellen (wäre sehr angreifbar gewesen) möchte Frage in Bestandteile auflösen, keine Antwort liefern Kunst aus materialistischer Perspektive(?) im gesellschaftlichem Kontext: Tendenzen politischer Haltung als Spuren in Kunst wiederzufinden (auch ohne Intention d. Künstlers) Aufteilung künstlerischer Praxis in gut u. schlecht zu einfach gedacht Für wen oder was macht man Kunst? Wer darf über Relevanz meiner Kunst urteilen? Gegen wen richtet man sich m. seiner Position? Teilnehmer findet es schwer, über relevante Strömungen / Praxen zu sprechen Adorno: Kampf zwischen Befürwortern u. Gegnern / Kunstwerken u. "entkunsteten Dingen" verhüllt notiert statt "Dilemma" Wort "Kampf" verwenden: "innerer Kampf zwischen (allzu menschlichem) Verlangen nach gehört zu werden u. gleichzeitiger Infragestellung d. eigenen (aber auch aller) künstlerischer Relevanz" 2016-01-20.mp3 Relevanz eigener künstlerischer Arbeiten b. Studenten: laut Meinung n. geändert Themen haben sich n. geändert (Fragen nach Selbstorganisation, nach Arbeitsbegriff, Politizität d. kulturellen Schaffens, nach Kreativität) lediglich Konditionen, unter denen d. stattfinden kann, haben sich geändert Kunstausbildung u. Kunst sollen seit Bologna Effizienzkriterien gehorchen Selbstverantwortung steigt (Selbstorganisation u. Administration, Verantwortung für gesellschaftliche Rolle etc.) wie kann dieses System für Unvorhersehbarkeit / neue Rollen / neue Aufgaben geöffnet werden? Hochschule = Unmöglichkeitsraum, wo angenommene Regeln außer Kraft gesetzt u. neu geordnet werden können notiert insgesamt: überladen m. Fachbegriffen u. Wörtern, d. etwas eigentlich einfaches kompliziert machen meistens gar nichts verstanden, da m. für mich Neuwortbildungen überschüttet 2016-01-20-2.mp3 1x daumennagellänge Whisky
verschiedene Pigmente mit unterschiedlichen Bindemitteln getestet
verschiedene Pigmente m. unterschiedlichen Bindemitteln getestet

Kurs Farbe Weiss in Malereiwerkstatt tests-k.jpg Pigment m. jeweiligem Bindemittel auf rauer Glasplatte gemischt u. m. Glasläufer zerrieben Pigmente m. Gummi Arabicum gemischt (für Aquarellmalerei) Bleiweiß-Pigmente bereits in Antike genutzt Kreide: natürliches Weißpigment Ochsengalle oder Alkohol: damit auf öliger Oberfläche Farbe haftet Dispersionsbinder (Acrylmalerei) trocknet transparent auf Kasein-Tempera Porträt / künstlerisches Bildnis Versuch Wesen bzw. Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen für eigene Porträts merken: n. nur ästhetisch denken / Gerade im Vordergrund seit 17. Jhd. an Bedeutung gewonnen seit 19. Jhd. Porträtfotografie Porträtmalerei ergänzt / teilw. ersetzt(?) Kopfhaltung / Blickwinkel u.a.: (1) Frontalansicht wirkt oft suggestiv (beeinflussend), intim, aber auch steif (2) Viertelprofil oder Dreiviertelprofil Gesicht leicht gedreht zugewandte Seite d. Gesichts wirkt voll, abgewandte Seite wird verkürzt wiedergegeben (liegt häufig im Schatten) Blick n. mehr starr geradeaus (3) Halbprofil v. d. Seite dargestellt zweite Auge noch zu erkennen (4) Profilansicht wird v. Seite abgebildet galten als charakter- u. würdevollste Darstellung Profilbilder als Schattenriss seit 15. Jhd. (5) Verlorenes Profil nur Konturen d. Wangenknochen erkennbar Arten u.a.: (1) Selbstporträt (2) Idealporträt Künstler n. bekanntes Individuum wird dargestellt Wesen, n. realistische Gestalt versinnbildlicht (3) Büstenporträt Porträt bis Brusthöhe wiedergegeben (4) Miniaturen persönlichste Form, oft als Erinnerung an Person gedacht oft als Medaillons in goldenden Rahmen gefasst

HGB Rundgang schwarzer Bereich um Arbeit: 13cm (Gesamtgröße ungefähr 105x105cm) evtl. doch kein quadratisches Format nehmen (zu statisch) Porträt verhüllt 2016-01-14.mp3 für Rundgang evtl. verhülltes Porträt Daten z. verhüllten Arbeit: "Selbstporträt // Friedrich Fröhlich // Fotografie, Sperrholzplatten, Holzleisten, Bilderrahmen" Nachtrag: ohne(!) Angaben d. Verhüllung, da Verhüllung wie normalerweise Bilderrahmen n. z. eigentlichen Arbeit gehören also: "Selbstporträt // Friedrich Fröhlich // Fotografie" oder immer nur 1 Information z. Arbeit, wie "Selbstporträt // Friedrich Fröhlich" oder "Fotografie // Friedrich Fröhlich"
Infokärtchen für verhüllte Arbeit
Infokärtchen für verhüllte Arbeit

Friedrich Fröhlich, zufrieden Geradenbild 2016-01-13.mp3 HGB Rundgang 1. Entwürfe für verhüllte Arbeit im Flur Entwurf (1) Wandfarbe um Verhüllung schwarz (zuvor testweise m. dunklem Papier bekleben) kaertchen2.jpg Infokärtchen: "verhüllte Arbeit (groß) // Friedrich Fröhlich (groß) // Sperrholzplatten, Holzleisten, Nägel, Zeichnung (klein)" Entwurf (2) zusätzliche Kosten: Spedition 25+6+15 = 46 Euro Transportkosten + 100 Euro Materialkosten Vorgehen: Holzleisten an Rückplatte befestigen (Schrauben) Holzleisten n. nur am Rand, sondern auch zwischen d. drei Bildteilen (heißt: zwei Holzleisten zusätzlich) an Innenseite d. Holzleisten Ösenschrauben befestigen (je Bildteil insgesamt 2 oder 4 Stück), Bildteile mittels dadurch gezogene Stricke befestigen Vorderplatte drauflegen u. festschrauben hinter Rückplatte im oberen u. mittleren Holzleistenbereich 4 stabile Haken schrauben Kurs o.T. verhüllt kleine Testverhüllung m. weißen Bilderrahmen umgesetzt E-Mail an Mark D. Holzkasten geht DURCH d. Glas hindurch. D. heißt auch: D. Glas wird zum Teil v. d. Verhüllung 'verschluckt'. Über d. Glas ist d. eine Teil v. Kasten, unter d. Glas d. andere. Holzleisten an Glas geklebt (b. ordentlicher Arbeit dann m. gutem Kleber). Sollte ich diese Variante nehmen, würde ich d. Holzplatten zuschneiden lassen. D. heißt: d. Betrachter sieht keine störenden Abstufungen. Auch d. Holzleisten würden dann natürlich gleich sein. Finde diese Variante (mache noch mehr) sehr interessant, weil sie d. Betrachterseite IN d. Verhüllung integriert. Zwischen Kunst u. Betrachter liegt normalerweise d. Glas, d. Verhüllung hebt diese Barriere irgendwie auf (finde ich). Eine Überlegung wäre jetzt noch d. Glas an sich. So könnte ich mir auch Grauglas vorstellen… So spiegelt sich d. Betrachter noch am Rand, in d. Mitte (Holzkasten) wird d. Spiegelung 'verschluckt'. Auch würde dann mehr d. DRAUSSEN u. INNEN zum Thema werden. Mal schauen. Vielleicht n. gleich zu viel Neues reinbringen… Geradenbild im Klassenraum liegenden Akt gerahmt, morgen 1. Teil in Atelier bringen (Straßenbahn)
verhülltes Kreuz, Katholische Kirche Kärnten
verhülltes Kreuz, Katholische Kirche Kärnten
kein Signal, Jens Nedowlatschil
"kein Signal", Jens Nedowlatschil

Standpunkt In d. Geradenbildern, also n. im Motiv sondern in meinem d. Gerade betreffenden theoretischen Ansatz, sehe ich aktuell d. verzweifelten Versuch etwas zu finden, was so rudimentär ist, dass es n. mehr hinterfragt werden kann. Also etwas, was als Fundament bereitsteht, um darauf aufbauend Kunst zu machen, d. n. beliebig auswechselbar ist. Kunst, d. unausweichlich gemacht werden muss. Leider erkenne ich immer mehr, dass d. ein Gedanke d. Moderne ist. U. d. extremen Äußerungen ('Ich habe d. Malerei getötet.' etc.) u. Vorstellungen, was Kunst zu sein hat, haben sich n. durchsetzen können. D. Kunst blühte auf. In alle Richtungen. Keiner schien recht gehabt zu haben! U. warum dies noch einmal wiederholen? Ich kann aus d. Scheitern lernen. U. lernen heißt auch: darauf reagieren. Verhüllt! 2016-01-12.mp3 Friedrich Fröhlich, überzeugt verhülltes Kreuz vehüllt Kreuz verhüllen Spanplatten nach Kreuz-Umriss zusägen Bedeutung Nägel / Dreinagelkruzifix / Viernageltypus (bis z. Gotik) verhuelltkreuz-k.jpg Kreuzverhüllung am 5. Sonntag (alter Passionssonntag) d. Fastenzeit wird Kreuz verhüllt seit Messbuch (1570) überliefert: "Vor d. ersten Vesper d. Passionssonntages werden d. Kreuze u. Bilder verhüllt." Heiligenfiguren u. Kreuze m. violetten Tüchern verhüllt "Wir Menschen fürchten d. Kreuz. Selbst Petrus, d. Jünger Jesu, schreckte davor z.ück. U. doch ist in keinem anderen Zeichen Heil außer im Kreuz." Kreuz seit 3. Jahrhundert ein Zeichen d. Auferstehung, n. so sehr d. Todes keinsignal.jpg Verhüllung soll auf Jesus Leidenszeit verweisen ? seit 1000 n. Chr. auch ganzen Chorraum, später nur noch Hauptaltar m. Fastentuch / Hungertuch verhüllt Hungertuch später m. Motiven gefüllt, zuvor schlicht insgesamt: Verhüllung im Christentum über Jahrhunderte stark verändert, also nichts statisches Klasse Bildende Kunst Besprechung Rundgang Vorstellung verhüllter liegender Akt über Triptychon uneinig evtl. weiße Rahmung sichtbar lassen, n. gänzlich verhüllen für Flurarbeit: statt 3-Teilung 2 große Platte verwenden danach klein sägen (für weitere Verhüllungen nutzen) Hausmeister wegen Bohrung gefragt, Kabel u. Wanddicke Putz anscheinend n. mehr m. Mauerwerk verbunden, könnte abfallen beim Bohren wenn ich Lochpositionen weiß, ihm Bescheid geben morgen: liegenden Akt rahmen, überlegen, wie Verhüllung b. Magnetrahmen allgemein gehen könnte Einzelgespräch m. Mark (1) Vorbereitung a) meine Vorstellung: verhüllte Arbeit im Klassenraum als 1. öffentlich gezeigte verhüllte Arbeit ansehen (wie Schwarze Quadrat 1914/15 als Nullpunkt), dementsprechend präsentieren b) andere Form als Triptychon wählen (schon zu komplex) sobald Arbeiten irgendwann einmal bekannt: dann auch besondere Formen nutzen also: 1 Quadrat oder Rechteck, Bilderrahmen sichtbar c) Größe: n. 79.5cm² (zu sehr an Malewitsch angelehnt)? n. zu speziell (wenn Arbeit 40x50cm, dann Verhüllung 50x60cm anstatt enger an eigentlicher Arbeitsgröße?) d) möchte sie n. in Petersburger Hängung sehen, soll einzeln wahrgenommen werden können, auf Augenhöhe Oder in d. Ecke, leicht erhöht? (2) Gespräch soll kein Sklave meiner Regeln werden Thema Bilderverbot als Betrachter Inhalt weniger wichtig, Ergebnis muss sinnlich sein sein Vorschlag: Verhüllung im Portraitformat Titel (Bsp): "Selbstbildnis" Materialangaben (Bsp): Spanplatten, Holzkiste, Fotografie wichtig: Verhüllen, ohne Glas wegnehmen zu müssen mehrere Tests machen m. unterschdl. Verhüllung durchführen kommendes Klassentreffen im Atelier

Standpunkt radikal D. heutige Besprechung habe ich genutzt, um meine Idee d. verhüllten Arbeit darzulegen. U. es war eine gute Entscheidung. Es hat mich darin bestärkt, konsequent an d. Umsetzung zu arbeiten. D. heißt: radikal (schlimmes Wort) vorzugehen, d. Verhüllung wirklich n. zu signieren, meinen Standpunkt / meine Verweigerung etwas zu zeigen kurz zu erläutern (Dilemma zwischen Drang sich zu äußern u. gleichzeitiger Infragestellung d. über-menschlichen Bedeutung d. Gezeigten, aber auch in Bezug auf d. zeitgenössische Kunst). Nun stehe ich vor d. Frage, ob ich bereits in d. Hochschule konsequent verhüllen sollte. Denn so habe ich es wärend d. Gesprächs dargelegt. Wühler hatte insofern recht, dass ich immer noch andere Arbeiten / Arbeiten ohne Verhüllung während meiner bisherigen Studienzeit zeigte. D. Frage ist nun: Ist d. Hochschule für mich ein Ort, d. ich als Lernort verstehe (wo ich also etwas zeigen sollte, um an Kritik lernen zu können)? Oder sehe ich - speziell d. Rundgang - schon als in d. Öffentlichkeit treten an? Konsequent wäre ich, würde ich d. Arbeiten (Ganzkörperporträts) n. zeigen, also würde ich sie vor Ausstellungsbeginn verhüllen. Sie wären zwar da, aber n. ansehbar. Was hindert mich daran, es wirklich jetzt schon umzusetzen? Es ist - so vermute ich - d. Gefühl d. Anerkennung, d. ich beim letzten Rundgang aufgrund d. Geradenbilder erhielt (viele Besucher sprachen mich an, einer kaufte eine d. gezeigten Arbeit) u. nach d. ich mich nun (ob ich will oder nicht) wieder sehne. Ist es aber n. genau d. Grund, warum ich eigentlich verhüllen will? D. Mittelweg finden zwischen primitiver (menschlicher!) Triebbefriedigung u. d. Wissen d. Nichtwichtigkeit allen Menschlichen? Ich verstehe jetzt d. Kommilitonen, d., bevor er seine Malereien unkenntlich macht, Fotos v. ihn anfertigt. Er kann n. loslassen, kann etwas selber als gut Befundenes n. wirklich zerstören, ist n. konsequent. Ich ebenfalls nicht. Menschlich. Aber im Künstlerischen überwindbar? Ich setze ja n. mein Leben aufs Spiel. Es geht um Kunst! U. viel Kunst landet eh auf d. Dachboden oder im Abfalleimer! Demut! Ich zerreise mich gerade selber. D. Dilemma wird fühlbar, tut direkt weh, ist n. nur noch ein Gedankenkonstrukt. Es wird real. 1x daumennagellänge Whisky Friedrich Fröhlich, evtl. inkonsequent Kurs Farbe Weiss [NOCH BEARBEITEN!!!] (1) BILD "Weiß auf Weiß", 1918, Malewitsch visueller Nullpunkt Krisenherd in d. Malerei bessere Welt prognostiziert (positive Sichtweise) m. geometrischem Vokabluar bearbeitet (Quadrat in Schräglage) (2) BILD Alexander Rodtschenko, Schwarz auf Schwarz, 1919 Ende d. Kunst prognostiziert (negative Sichtweise) (3) Yves Klein: 1. monochrome Arbeiten Sartre "Sein u. d. Nichts" GOOGLEN "Jetzt habe ich …………." "Ich sehe mich, weil man sich sieht"………… reflektiertes Sehen (besonders b. leeren Bildflächen, betrachten v. anderen, wie sie Arbeit wahrnehmen) Tom Friedman, "1000 Hours of staying", 1992-97 GOOGLEN Form u. Inhalt ändern sich nicht, selbst wenn er n. 1000 Stunden drauf geschaut hätte Karin Sander "Zeigen", 2009/10 GOOGLEN weiße Wandfläche für eigene Projektion John Baldessari "Everything in pu……" 1966-69 füllt leere Bildfläche m. Schrift, wiederspricht sich im Geschriebenen Baldessari "Pure Beauty", 66-88 Art & Language: Secret Painting, 67-68 ZITAT James McNeill Whistler "Sym…. in White", 1862 jungfreuliche Symbolik m. Farbe Weiß 10 Jahre später: Mutter "Grey and Black", 1872 "D. L…. ist z.ückgewichen……." Bildideen m. biblischen Hintergrund Identitätskrise d. Künstler im 19. Jahrhundert Jean-Baptiste Oudry 1753 "Le can… bl…." 1759 in … erklärt GOOGLEN Kandinsky "Über d……." "Deswegen n. d. Weiß, "….. GOOGLEN Robert Ryman "Resame", 1984 m. 4 …. NICHT LESBAR Alexander Rodtschenko (1891-1956) 1939 "Ich habe d. Malerei zu ihrem logischen Ende……." GOOGLEN Kurs Workshop Farbe Weiss Fotos v. Diele über Diele gelegt Kosuth?????????? Kelin "Weißer Raum" Krefeld???? Gregor Schneider Weiße Räume / Tod???? Konzept verhüllte Arbeit vorgestellt Geradenbild AV-Labor 4 Folien bedrucken lassen, für spätere Geraden-Collage

verhüllt 2016-01-10-1.mp3 Standpunkt 2016-01-10-2.mp3 Zusammenfassung "Verhüllte Arbeit (in Bezug auf zeitgenössische Kunst)" Auslöser: Wunsch, Selbstinszenierung n. nur zu dokumentieren u. zu hinterfragen, sondern auch dagegenzusteuern 1 Möglichkeit: Verhüllen außerhalb Arbeitsraum weiterer Auslöser: Zweifel an Wichtigkeit eigener Arbeiten (immer m. Verweis auf Infragestellung aller Kunst, also auch d. Arbeiten anderer Schaffender) Nicht-Wichtigkeit d. Kunst u. überhaupt allen Tuns sowie biologischer Drang nach Gesehen werden = Dilemma weiterhin: Tatendrang ist vorhanden, ganz ohne Beobachter (ohne soziale Anerkennung) Dilemma gut m. Verhüllung zeigbar u. lösbar (Kunst weiterhin schaffen, ausstellen, aber gleichzeitig n. sichtbar) Übertragung auf Kunst allgemein: aktuelle Kunst (meine Meinung) = Beliebigkeit in Themenwahl, alles kann Kunst sein u. eher projektbezogenes, temporäres Arbeiten "Ich will aber Zeichen setzen! Etwas bewegen! Mich selber bewegen! Nicht nur kopieren, zitieren, abwandeln!" gefallen am Pluralismus u. Subjektivität (es gibt n. eine Realität, sondern viele Wirklichkeiten) Dilemma im Gefallen an Subjektivität / Pluralismus u. gleichzeitige Infragestellung Beliebigkeit verhüllte Arbeit: kann als Kritik z. Gegenwartskunst verstanden werden? 1x daumennagellänge Whisky

(m. Notizen v. gestern) Geradenbild Standpunkt 2016-01-07.mp3 Flächen f. Rundgang im Erdgeschoss gesucht (Büro für Anmeldung verschlossen) (1) in Bibliotheks-Nähe [+] sehr hell, großflächig (evtl. auch 2. kleinere Wand daneben frei), breiter Flur [-] Verteilerkasten im linken Bereich (2) neben Galerie-Verwaltung [+] sehr großflächig, für mehrere Körperstudien geeignet (3) neben altem Platz [+] hell [-] Tür, schmaler Flur AV-Labor: Termin m. Winter ausmachen (Druck auf Transparentpapier) farbige Dreieck-Konstellation bezeichnen als BGR (blau, grün, rot) oder SML (short, medium, long wavelength receptor) eigentlich Blauviolett , Smaragdgrün u. Gelbgrün (Absorptionsmaximum) B: linke, steigende Geraden (kürzere Wellen) G: untere, horizontale Gerade (als Mittelweg zwischen B u. R) R: rechte, fallende Gerade (längere Wellen) BGR bzw. SML zusammen: Dreieck (steigend, fallend, horizontal) ergeben Blendung (Überreizung d. Zapfen) = weiß statt weiße schwarze Farbe nehmen (solange ich im Bereich d. Malerei unterwegs bin u. keine Lichtarbeit mache) Tabelle m. Zuordnung Farbton - Wellenlänge Bsp.: 615.74nm = #ff0028, 432.09nm = #8700ff wahrnehmbares Licht: etwa 380 nm - 780 nm Bildgröße (zusammen): 80x80 = 6400cm² Bildgröße (einzeln): 28.9x28.9cm oder Bildgröße (zusammen) 42x42cm Bildgröße (einzeln): 24.2x24.2cm

Geradenbild Ganzkörperportrait in Körperstudie umbenennen Veränderung v. Holz durch UV-Licht notiert unbedingt m. bedenken! evtl. Ritze also n. schwarz färben Porträt wird m. d. Zeit immer sichtbarer (Grundfläche bleibt weiß, Holz vergilbt) dadurch könnte ich Holz weiterhin sichtbar lassen (Holz n. nur Material sondern auch Teil d. Motives) Testplatte zu Ωe gebracht verhüllt ältestes bekanntes Verbindungselemente (Nachweise v. 5101 v. Chr., Vernageln eines Holzbrunnens, Sachsen) Vorderseite "Hommage an Malewitsch " doch genagelt Muster Lacobel Pure White (farbige Hintergrundfolie), Einwegspiegel (für verhüllte Arbeit), Optiwhite (allgemein Spiegelrahmung), Parsol-Bronce (getönte Glasscheibe) eingetroffen
Urbild der Hyle, 1617, Robert Fludd
Urbild d. Hyle, 1617, Robert Fludd
Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit, 1897, Alphonse Allais
Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit, 1897, Alphonse Allais

Geradenbild 6 Teststreifen (1) 2 x m. Grundierung (transparent), für späteren Farbauftrag (einmal Geraden = schwarz u. einmal Geraden = Holzfarbe) (2) 2 x m. Grundierung (weiß) u. lackiert (einmal ohne nachträglicher Bearbeitung, Geraden = Holzfarbe u. einmal Geraden schwarz färben) (3) 2 x angeschliffen (einmal m. weißem Acryl u. einmal erst nach Fräsen bemalen) verhüllt 2016-01-05.mp3 verhüllte Arbeit in Holzkasten 79.5x79.5cm (in Anlehnung an Schwarzes Quadrat, Malewitsch ) Robert Fludd (engl. Arzt u. Naturphilosoph) visualisierte eine Schöpfungsgeschichte m. Urbild d. Hyle fludd-k.jpg Hyle (griechisch ὕλη, hylē "Stoff, Materie") = u.a. als Urstoff verstanden Hyle als Äquivalent zum Nichts (schwarzes Viereck) schwarzes Viereck: besteht aus sich überkreuzenden "Fäd., durch d. winzige horizontale Rechtecke d. Lichtes durchscheinen" Stoffstruktur im Inneren durch weiteren Farbauftrag überlagert ("Wolke d. Chaos") in Wolke Kreis- u. Spirallinien eingeritzt (gelten u.a. als Linien d. Möglichkeit) Bezug zu Malewisch: ein Gemälde 1914 fast fertiggestellt (dadrunter liegt bereits ein Vorgängergemälde), danach homogen schwarz übermalt Craquelée (frz. craqueler = rissig werden lassen; craquelé = rissig, gesprungen) bildete sich aus feinen Risse (anscheinend) v. Malewitsch gewollt (Helligkeit d. bereits Gemalten bricht durch d. Schwarz durch) Alphonse Allais, "Combat de nègres dans une cave, pendant la nuit", 1897 Aufschrift auf Gemälde entziffert: "Schlacht v. Schwarzen in einer dunklen Höhle" (sinngemäß) allais-k.jpg Referenz auf Alphonse Allais (frz. Künstler) erkennbar: "Kampf v. Schwarzen in einem Keller, in d. Nacht"
Motiv für Fräse überarbeitet, Ganzkörperporträt
Motiv für Fräse überarbeitet, Ganzkörperporträt

 toene_2016-01-04.mp3 (Begleitung: Katze) Kurs Farbe Weiss m. Günter Stangelmayer "Was ist Licht? Wann, wie u. durch was nehmen wir Licht wahr?" natürlich unbeantwortet: Welle-Teilchen-Dualismus (wirklich Teilchen oder Wellen im Sinne d. üblichen Anschauung?) James Turell, künstlerische Licht/Rauminstallationen Arbeitsweise Turell technisch analysiert, im Modell nachgebaut eigene Raum/Lichtarbeiten entwickelt (vorzeitig gegangen, da Gruppenarbeit) Geradenbild in Ritze d. Siebdruckplatte schwarze Acrylfarbe fließen lassen, danach glatte Oberfläche m. Rolle weiß bestrichen fraesemotiv-k.jpg (1) Siebdruckplatte Baumarkt [+] Beschichtung verhindert (glaube ich) teilweise Absplittern v. Holz [+] günstig, transportierbar [+] schwarze Acrylfarbe verdünnt in geritzte Bereiche fließen lassen [+] weiße Acrylfarbe über Platte gerollt (mehrfach) beachten: Schicht wird in Rändern zu Ritzen immer dicker, dünne Ritze könnten überdeckt werden [-] Holz wird komplett durch Farbe verdeckt (arbeite also n. mehr wirklich m. d. Material / Thema) (2) Multiplex Online [+] weiße Oberfläche [+] nur noch schwarze Farbe in geritzte Bereiche fließen lassen [-] 2 unterschiedliche Farbmaterialien (weißer Belag u. Acrylfarbe) [-] ebenfalls keine Holzstruktur mehr sichtbar [-] doppelt so teuer evtl. Siebdruckplatte Baumarkt Ωe vorbeibringen, um größeren Bereich zu fräsen danach Prozedur komplett durchspielen (Acryl, Lack, Holzleisten z. Stabilisierung)
verhülltes Diptychon, 2 Holzkästen, 2 verhüllte Arbeiten, 30
verhülltes Diptychon, 2 Holzkästen, 2 verhüllte Arbeiten, 30

verhüllt 2016-01-02.mp3 verhülltes Diptychon (doppelter Holzkasten, m. Scharnieren aneinander gekoppelt) diptychon-m.jpg lässt sich auf- u. zuklappen z. Sicherheit (beim Transport / Schütteln könnten Ecken leiden) eigentliche Arbeiten noch in Papier eingelegt, m. Klebestreifen befestigt 2 falsch gesetzte Nägel entfernt; entstandene Schäd. im Holz später evtl. m. Holzpaste überdecken Unterlegscheiben b. Scharnieren verwendet, da Köpfe v. Schrauben zu klein (Übergangslösung!) kleinste Schrauben nur in Messing-Ausführung gefunden (Übergangslösung!) Holzleisten aus Versehen b. beiden Holzkästen n. identische Anordnung ansonsten Birke Multiplex sehr gute Struktur u. Farbe notiert b. Befestigung d. Scharniere überlegen, wie ich zukünftig aufgesplittertes Holz (bisher Kiefer 13x13mm) vermeiden kann (evtl. b. Rundgang ausstellen) Geradenbild Porträt weiter überarbeitet Ausschnitt Foto im AV-Labor auf Transparentfolie drucken, darunter geplottetes Geradenbild legen Größe evtl. 30x40cm
Ganzkörperporträt mit Fotodruck auf Folie (Entwurf)
Ganzkörperporträt m. Fotodruck auf Folie (Entwurf)

(m. Notizen d. letzten 4 Tage) verhüllt 2016-01-01.mp3 Nachtrag: Ursprung / Gedanken dazu hier: (n. bearbeitet, Version .2.2013) weitere Gedanken z. Verhüllung: (n. bearbeitet, Version .2.2013) Idee Verhüllung in Schattenfugenrahmen (zwangsweise verhüllte Leinwand oder Inhalt unabhängig v. äußerer Erscheinung?) (morgen Material besorgen) 2 zusammenhängende Papierarbeiten verhüllen 2 Holzkisten m. 2 Möbelbändern aneinander "binden" (wenn Arbeiten zwar zusammen gehören, aber auch einzeln gezeigt werden könnten) b. Triptychon evtl. Stangenscharnier verwenden, mittlerer Teil doppelt so lang wie Seitenteile, damit zuklappbar Motive auf Fotoabzügen testweise m. transparenten u. deckenden Klebebändern, Korrigierflüssigkeit u. Acrylfarbe verhüllt Geradenbild für Rundgang Triptychon-Bilderrahmen bestellt (FdK F. Fröhlich um rund 500 Euro erleichtert) gkportraitfoto-k.jpg evtl. 4 kleinere Arbeiten auf Flurwand zeigen unterschiedliche Ganzkörperporträts plotten, Auszügen v. fotografischem Selbstporträt (wie Kopf, Hände, Beine u. Brust) auf Folie drucken u. über Plotterarbeit legen kommende Woche b. Kati wegen Plotternutzung anfragen
Arbeit verhüllt
Arbeit verhüllt

(m. Notizen d. letzten 5 Tage) 2015-12-24.mp3 Kurs o.T. Geradenbild verhülltes Foto u. f-s-v-v lackiert Schlauchbilder m. "420-534-564" bezeichnen (Absorptionsmaximum in nm v. L-S- u. M-Zapfen) Konstellation f-s-v-v m. Video 2015-12-25.mp3 Kurs o.T. Geradenbild Konstellationen auf Folie ausgedruckt, über Fotoabzüge (10x15) m. Geradenmotiven gelegt Notizen nach Studium auf Papierrolle drucken u. m. 2 Kurbeln zum Durchlesen ausstatten 2015-12-26.mp3 2015-12-26-2.mp3 verhüllt verhuelltrahmen-m.jpg Holzkasten in weißem Bilderrahmen ragt heraus, nach hinten hin ebenfalls Deckel m. 8 kleinen Nägel am Kasten befestigt (zuvor immer m. Klammern) Nägel statt Klammern: wirkt weniger nach Transportbox (auch wenn dort ebenfalls Nägel Verwendung finden) Schrauben: Öffnen würde gedanklich zu schnell gehen, Nägel müssten erst m. Gewalt entfernt werden Stempel für Rückseite gestalten ("Friedrich Fröhlich" im Kreis, Nummer oder Jahreszahl dann händisch ergänzen) Befestigungsschiene für Nagel evtl. an allen 4 Seiten anbringen (bisher nur "oben") Holzkasten gibt immer ungefähre Größe d. drinnen liegenden Arbeit wieder
Konstellation f-f-s, Farbpigmente in Schläuchen auf Leinwand
Konstellation f-f-s, Farbpigmente in Schläuchen auf Leinwand

Kurs o.T. Geradenbild Dreieck-Konstellation (ungewollt spiegelverkehrt) f-f-s auf Holzplatte skizziert 3 Geraden, ergeben in einer Konstellation gleichseitiges Dreieck f-f-s-k.jpg gegenüber Rechteck-Konstellation: n. alle Möglichkeiten (steigend, fallend, horizontal, vertikal) in einer Konstellation umsetzbar für RGB-Idee jedoch geeignet (m. blau, grün u. rot sind alle Zapfen im Auge beansprucht) Kreis (r=0,7cm) um Punkte, m. 14mm-Bohrer Löcher gebohrt auf Rückseite v. Leinwand Kreise gespiegelt, Bereich sicherheitshalber m. Klebeband überklebt, m. Zirkel (gesponsert v. FdK-Mitglied) ausgeschnitten große Sauerei m. Farbpigmenten, säubern fast unmöglich "Reconstructing Nature", Birgitta Weimer 1x daumennagellänge Whisky
Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand
Konstellation f-s-v-v, Acryl auf Fotoleinwand

Kurs o.T. Geradenbild verhüllt seit gestern wieder über verhüllte Arbeiten (Anfang 2013) nachgedacht (als Reaktion auf besuchte Baseler Ausstellungen m. zum Teil sehr markanten/starken Werke) in Geradenbilder (wie "liegender Akt") auch Verhüllung entdeckt durch Aufdeckung (Gerade als Elementarteilchen) gleichzeitige Verschleierung unserer durch Sehen, Hören, Fühlen u. Schmecken geprägten Wirklichkeit (1) zu verdeckende Fläche m. Bleistift markiert, danach m. kleinen Pinselstrichen (ohne fester Richtung) weiß grundiert (2) Foto auf Leinwand (Wellen, Venedig) m. Konstellation f-s-v-v überdeckt fotokonstellation-k.jpg durch Konstellation wird "halbverhüllt" Geraden u. 1. Möglichkeitenraum lassen Fotografie durchscheinen Einzelgespräch m. Ωe Fräse-Tests abgeholt Plattenbreite m. 1,20m kein Problem, Höhe dann 0,80m (ergibt 2,40m b. 3 Platten) 1x daumennagellänge Whisky
Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht
Faux Fontana par Ben (Falscher Fontana von Ben), 1967
Faux Fontana par Ben (Falscher Fontana v. Ben), 1967
Recherche des formes / Bananes, Ben Vautier
"Recherche d. formes / Bananes", Ben Vautier
Warum Kunst?, Ben Vautier
"Warum Kunst?", Ben Vautier
Das Schwarze Quadrat, 1915, Kasimir Malewitsch
D. Schwarze Quadrat, 1915, Kasimir Malewitsch
Ausstellungsansicht, Mark Rothko und Richard Serra
Ausstellungsansicht, Mark Rothko u. Richard Serra

[NOCH MIT EIGENEN NOTIZEN FÜLLEN] Ausstellung Ben Vautier "Ist alles Kunst?", Retrospektive, Museum Tinguely ausstellung_ben2-k.jpg Ben Vautier (*1935, frz-schweiz. Künstler) gehörte z. Fluxus-Bewegung in Europa fontana_ben-k.jpg bekannt für seine Schriftbilder m. kurzen, prägnanten Sätzen 1950er suchte er in theoretischer wie praktischer Auseinandersetzung nach eigener Formensprache wollte neben bestehendem Repertoire d. Formen eigene, "nie dagewesene (er-)finden" viele Techniken u. Untergründe ausprobiert, wie Tuschezeichnung u. emailliertes Schild banane1-k.jpg 1955: arbeit m. phallisch-abstrakter reduzierter Form d. Banane "Banane", 1959 , "Banane", 1959 , "Banane (sur vieux papier boucher)", 1958 , "Banane", 1958 ben-vautier-k.jpg Fragen nach Wahrheit in d. Kunst, Rolle Künstler in d. Gesellschaft, Beziehung v. Kunst u. Leben Verschränkung v. bildender Kunst, Philosophie u. Alltag signiert alles ("Je signe tout"), kommentiert dabei in Bild u. Aktion d. Welt "Kunst ist nutzlos" ("L’art est inutile"), "Ich bin d. Wichtigste" ("Je suis le plus important") verfolgt Annahme, dass sich ein Kunstwerk n. auf Grund materieller Beschaffenheit, sondern ausschliesslich durch Signatur erkennbar gibt ab 1958 "Vieilles écritures" (Schriftbilder), parallel z. Serie Bananes an 1. Stelle stehen Aussage u. Sinngehalt d. Worte, danach erst grafische Erscheinungsform Magasin: eigener Plattenladen hängte zeitweise Schriftbilder außen an d. Fassade oder im Innenraum auf 3d-Bild m. Farbe übermalt Ausstellung Auf d. Suche nach 0,10 "D. letzte futuristische Ausstellung d. Malerei", Fondation Beyeler, Basel fondationbeyeler_malewitsch-k.jpg 1915-16 in St. Petersburg: Kasimir Malewitsch zeigte in Ausstellung 0,10 d. Schwarze Quadrat nannte Arbeit selber "D. ungerahmte Ikone meiner Zeit" in östlicher Raumecke gezeigt (in traditionellen russischen Häusern ausschließlich für russische Ikone vorgesehen) er postulierte damit d. Vorrangstellung seiner neu erfundenen Malerei (Suprematismus, lat. "Überlegenheit/Hoheit") ebnete damit d. Weg für d. Abstraktion, für monochrome Malerei u. Konzeptkunst d. Gegenwart vertrat Idee, dass man keine neue Kunst schaffen kann, bevor man sich n. v. d. Tradition getrent hat rief Künstlerkollegen dazu auf v. 0 an anzufangen 10: steht für ursprünglich geplante Anzahl teilnehmender Künstler viele in Ausstellung 0,10 gezeigte Arbeiten setzten sich m. aktuellen europäischen Strömungen (Kubismus u. Futurismus) auseinander wollte sich v. Futuristen absetzen (deshalb "D. letzte futuristische Ausstellung d. Malerei") Arbeiten v. 7 Künstler u. 7 Künstlerinnen ausgestellt wichtiges Anliegen d. russischen Avantgarde : Frauen in d. Kunst sollten gleich repräsentiert werden [ARBEITEN] Wladimir Tatlin m. Konterreliefs vertrat Meinung, dass Material wichtigste Komponente in d. Kunst sei m. 1913 fertigte er abstrakte Kompositionen an ("Konterreliefs") gebrauchte als kunstunwürdig bezeichnete Materialien wie Blechstücke u. Tischtafeln Eck-Konterreliefs: in d. Luft schwebende abstrakte Kompositionen Idee d. Skulptur neu definiert: Kunstwerk kann aus jedem beliebigen Material gemacht werden, Skulpturen brauchen keinen Sockel Tatlin als Begründer d. europäischen Konstruktivismus angesehen [ARBEITEN] Olga Rozanova Nadezhda Udaltsova Ivan Puni Ivan Kliun [ARBEITEN] Ausstellung Black Sun Malereien, Skulpturen, Installationen u. Aktionen u.a. v. Dan Flavin , Günther Förg, Felix Gonzalez-Torres , Wade Guyton, Donald Judd, Sol LeWitt, Piet Mondrian, Barnett Newman, Mark Rothko, Richard Serra fondationbeyeler_rothko.jpg Bezüge u. Spannungsverhältnisse zwischen Künstlern u. Malewitsch / Schwarze Quadrat Minimal Art (reduzierte, geometrische Formen): Bedeutungsverweigerung, wie beim Schwarzen Quadrat [KÜNSTLER] Konzeptkunst (Idee wichtigstes Element) [KÜNSTLER]
L\\\\\\\\\\\\\\\'enigma de la fatalite, 1914, Giorgio de Chirico
L'enigma de la fatalite, 1914, Giorgio de Chirico
Relief rectangulaire, Ccercles ... (?), Sophie Taeuber-Arp
Relief rectangulaire, Ccercles … (?), Sophie Taeuber-Arp

Ausstellung Future Present Schaulager Basel chirico-k.jpg Dreieckform (m. Grundform n. erst seit Stella u.a. experimentiert) überlegen, wie 3er-Konstellationen m. Dreieckform umsetzbar wäre (n. quadratisch) "Le Rendezvouz d. paralleles", 1935, Yves Tangury (? n. mehr gefunden; viele Punkte durch Geraden verbunden) Zelluloid-Transparent, 1913, Moholy Nagy (? n. mehr gefunden; farbige Formen auf transparentem Kunststoff, leicht gebogen, unten u. oben auf Holzplatte befestigt; Schattenbildung) relief-arp-k.jpg Rémy Zaugg, "Hell blau, 1972 - 1973" (in Ausstellung m. anderem Titel versehen) verhülltes Bild wie Zaugg herstellen Fotografie übermalen, nur Leinwand-Ränder freilassen Dreieckskomposition, 1955, Dieter Roth (? n. mehr gefunden) Ausstellung Regionale 16 "The Worlds They Wanted", HeK
Untitled, 1961 (Roma), Cy Twombly
Untitled, 1961 (Roma), Cy Twombly
Ifafa II, 1964, Frank Stella
Ifafa II, 1964, Frank Stella
Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht

Ausstellung Cy Twombly Museum für Gegenwartskunst, Basel twombly-k.jpg Cy Twombly (1928-2011, amerik. Künstler) löste sich m. anderen Künstlern in d. 1950ern v. Abstrakten Expressionismus u.a. ital. Geschichte, Mythen u. Dichtung d. Antike flossen assoziativ in Werk ein meist weisse Bildfelder m. Strichen, Zeichen oder Wortfragmenten bespielt 2 Skulpturen (1985 u. 1990/1999 entstanden), weiss bemaltes Holz stella15-k.jpg Metallpuder u. Acryl auf Leinwand Seitenteile d. Leinwand n. bemalt Pinselführung immer in Richtung d. Geraden Geraden: freigelassene Stellen, Rand m. Hand geführt, n. abgedeckt (Unregelmäßigkeit gewollt) wichtig: Linien m. Bleistift u. Lineal vorgezeichnet (sichtbar gelassen) b. Konstellationen: 2 Pkt (dickerer Bleistiftauftrag) m. Lineal verbinden Linien: helle Leinwand ungrundiert bzw. transparent grundiert Konstellationen: anderes Format als Quadrat denkbar? B. 3er-Konstellationen? (siehe 15.10. u. 25.7.) Ausstellung V. Bildern "Strategien d. Aneignung" (siehe Kurs Jahrhundert d. Readymade) !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! "Do it Yourself" (Vorlage für Sonntagmaler), 1962, Warhol Richard Prince (siehe 28.4.) Louise Lawler (siehe Berlin-Exkursion 18.11.2014) aneig.jpg
 (liegender Akt auf Tisch plaziert, Randbereich mit Papier verdeckt)
(liegender Akt auf Tisch plaziert, Randbereich m. Papier verdeckt)
(Handabdruck wurde von jemand anderem mit 2 A4-Blättern verdeckt)
(Handabdruck wurde v. jemand anderem m. 2 A4-Blättern verdeckt)

Geradenbild tisch.jpg verhüllt verdeckte_hand.jpg Kurs o.T. Farbpigmente (rot, grün, gelb) u. 10kg Ton besorgt Ton auf Metall, vor vertikalen LED-Geraden platziert LED-Licht spiegelt sich auf Ton (noch verpackt, leichtes Schimmern) geplottetes Geradenbild auf Tisch angeordnet, Seitenbereiche abgedeckt genaue Maße für Rahmung: (1) Seitenteile m. 68x55cm (2) Mittelteil m. 82x55cm b. Rahmung Mittelteil evtl. 1-3mm kleiner, da bereits bis zum Randbereich bemessen b. Rahmung Seitenteile evtl. 68cm + 1-3mm (zu d. Außenbereichen hin)

Kurs Holzstich (1) einfaches Linien-Muster (2) "Ganzkörperporträt, Rückansicht, sich streckend" als Holzstich m. "Schummler" (korrekte Bezeichnung vergessen) 3 Geraden gleichzeitig erzeugt Ergebnis n. gut (zu tief geritzt), aber Holzstich prinzipiell für Motiv geeignet seitenverkehrt evtl. auf dunklem Papier m. weißer Farbe drucken (3) m. Schneideplotter in Platte geritztes Ganzkörperporträt für Druck ausprobiert wegen Grat(?) n. geeignet (Wölbung um geritzte Geraden erzeugt weißen Bereich um jene) in Radierung-Werkstatt nachgefragt, abgeraten (wohl, weil es Aufwand für Werkstattleiter bedeuten würde) Diskussion um fehlende Möglichkeiten eine Technik für projektbezogene Arbeit zu nutzen, ohne Verlangen auf Spezialisierung (dann m. intensiver Betreuung) (4) Konstellation h-f-v-v auf Acrylplatte Seitenbereiche vor Druck m. Transparentpapier abgedeckt

Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse Vortrag Lem Handschuhe (für liegenden Akt), Farbpigmente wie Cadmiumrot, Phthalocyaninggrün, Ultramarinblau (für PVC-Schlauch-Dreieck-Konstellation durch Platte), Holzstichel (für Holzstich-Konstellation) besorgen geplotteter liegender Akt abmessen u. Rahmengrößen (2 x Außenrahmen, 1 x Mittelteil) bestimmen Norbert Wiener (1894-1964, US-amerik. Mathematiker, Begründer Kybernetik) Dreieck-Konstellation ausrechnen u. alle Möglichkeiten in Übersicht ausdrucken PVC-Schläuche m. Farbpigmenten füllen, durch Holzplatte führen evtl. Fotografie auf Platte kaschiert (zuvor Löcher für Schläuche sägen) "D. affektive Moment" Mark im Gang getroffen, Smalltalk Kurs Holzstich weiterer kleiner Holzstich auf Hirnholz prae_holzstich.jpg prae_holzstich2.jpg morgen drucken "D. musikalische Moment" (im Radio) "Psychologischer Moment" (im Fernsehen)
Der Krieg (Triptychon), 1929/32, Mischtechnik auf Holz, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn
D. Krieg (Triptychon), 1929/32, Mischtechnik auf Holz, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn
Farbentwurf für Triptychon Der Krieg, um 1929, Aquarell über Graphit auf weißem Karton, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn
Farbentwurf für Triptychon "D. Krieg", um 1929, Aquarell über Graphit auf weißem Karton, Otto Dix © VG-Bildkunst Bonn
Skizze, Fotoleinwand mit Farbe
Skizze, Fotoleinwand m. Farbe
The Diagonal of May 25, 1963, 1963, Leuchtstoffröhre, 243,8 cm, Dan Flavin
The Diagonal of May 25, 1963, 1963, Leuchtstoffröhre, 243,8 cm, Dan Flavin
Horizontal, Paul McCarthy, Schinkel Pavillon
Horizontal, Paul McCarthy, Schinkel Pavillon

Triptychon Triptychon seit Mittelalter in abendländischer Kunst als Altar- u. Andachtsbild v. zentraler Bedeutung 3-teiliges Bild m. betontem Mittelteil Mittelteil: "d. Dargestellten eine gewisse Form d. Würde verleiht" verbunden m. Bedeutung, Spiritualität, Würde klassische Funktion (betonte Mitte, schmalere Seitenteile, ursprünglich religiös) tritt in Hintergrund neue Themen u. Motive u.a. gleiches Maß; müssen n. mehr direkt miteinander verbunden sein große politische oder private Erschütterungen, Ausnahmezustände, existentielle Grenzsituationen darstellen "beim Triptychon geht d. Leserichtung n. v. links nach rechts, sondern v. d. Mitte aus" durch 2 Weltkriege u. d. damit einhergehenden Leid v. Künstlern wie Otto Dix, Max Beckmann u. Francis Bacon aufgegriffen Bacon u. Beckmann: Bildtypus verwendet, um sinnbildlich menschliche Existenz zu fassen ottodix-k.jpg farbentwurf_krieg-k.jpg jüngere Auseinandersetzungen u.a.: Jonathan Meese, Damien Hirst, Ricarda Roggan, Björn Melhus Minimalisten: ebenfalls 3-teilig, um Objekt, Farbe u. Form in spannungsreiche Harmonie zu setzen Großstadt, 1927/28 Otto Dix Geradenbild bsp1-k.jpg Einzelgespräch Mark "Erdkilometer", Walter de Maria "The Lightning Field", Walter De Maria diagonal-k.jpg wie "Friedrich Fröhlich Promo" in Gegenwart transportieren, m. 1 LED-Gerade aktuelle LED-Konstellation abbauen, dafür im Eckbereich 1 LED-Diagonale installieren Diagonale v. linker unterer u. rechter oberer Wandecke (m. langer Schnur Winkel v. LED-Gerade herausfinden) mccarthy2-k.jpg liegender Akt einige Prozent größer plotten (wie optische Mitte wirkt sie dann evtl. realer) für ihn eher ohne Dreiteilung gut (dagegen spricht für mich nur d. räumlichen Voraussetzungen im AV-Labor sowie riesige Bilderrahmen-Größe) evtl. m. etwas mehr Randbereich rahmen Sarah Morris zum A4-Blatt m. ausgedruckten Konstellationen u. handschriftlichen Notizen: "Rahme es!"
mit weißer Rahmung und ohne Randbereich
m. weißer Rahmung u. ohne Randbereich
Ba-O-Ba II, 1969, Ba-O-Ba Series
Ba-O-Ba II, 1969, Ba-O-Ba Series

Geradenbild Skizze "Liegender Akt", 240x80cm Rahmung Alu 8mm, Distanzleiste 10mm, Schwarz matt o. Weiß matt, Optiwhite Floatglas, 160 EUR * 3 = 480 EUR t2-k.png noch offen: m. oder ohne Abstandsleiste morgen im Gespräch m. Mark besprechen Klasse Bildende Kunst Organisation Exkursion nach Athen neuer Termin: 5.-12.6. Rundgangsbesprechung 12.1. Konzept für Rundgangs-Arbeit vorstellen Vorschlag Kommilitone: LED-Konstellatation m. Batterien u. Funksteuerung ausstatten (Ωe nach kleinster Variante m. möglichst langer Batterielaufzeit fragen) Spanplatte 60x60cm m. schwarzer Oberfläche kaufen (wie Kommilitone für Holzschnitt-Arbeit verwendet hat) evtl. Bachmann vorlegen zum Testfräsen "D. ist was ganz grundsätzliches." (Dozent zu Kommilitone) "Visiting Artist": Eiko Grimberg Lichtkunst (5) Keith Sonnier (*1941, amerik. Maler u. Bildhauer, für Lichtinstallationen bekannt geworden) Begriff d. Plastik auf Raum-, Licht- u. Bewegungsphänomene ausgeweitet Vertreter d. New Sculpture (fordern ganzheitliche Wahrnehmung, auch haptische Erfahrung) anfangs große Vielfalt eingesetzter Materialien (wie Draht, Stoff, Filz, Wachs, Blei, Glas) ab 1968: zusätzlich Licht (Neonleuchten u. Glühlampen) oft kühles Licht m. fließenden Werkstoffen kombiniert experimentiert m. Stroboskop- u. Schwarzlicht sonnier-k.jpg seit 1969: Ba-O-Ba-Stücke (= haitianisch für Licht- oder Farbbad) meist rechtwinklige Wandarbeiten aus Glas- u. Spiegelscheiben m. farbigen Neonröhren aktuell kräftige Farben früher Neons durch pastellene Töne ersetzt Installationen ziehen Betrachter als Agens (lat. Handelnder) durch integrierte Spiegel ein "Bewegt sich d. Betrachter durch diese Arbeiten hindurch oder nimmt er sie aus unterschiedlichen Perspektiven wahr, dann verändert d. seine Sehweise, was auf d. eigene Person abfärbt." (Keith Sonnier) versucht neues Rollenverhältnis zwischen Künstler u. Betrachter zu definieren
A Jig Beyond the Grave (El Jarabe en Ultratumba), nach 1888, José-Guadalupe Posada
A Jig Beyond the Grave (El Jarabe en Ultratumba), nach 1888, José-Guadalupe Posada

Kurs Holzstich Einführung in Kunst u. Technik d. Holzstichs auf Acryl- oder Holzplatte Acryl: kratzen möglich (ähnl. Schabkarton), Holz: nur ritzen José-Guadalupe Posada (1852-1913, mexik. Künstler) posada.jpg Holzarten: Buchsbaum Hirnholz immer Hirnholz (ohne Richtung) verwenden (auch Birne o. Kirche) Stichel für feine Linien Platten schwarz grundiert (beim Ritzen dann Arbeitsschritt gut sichtbar) evtl. auf MDF-Platte lange Linien testen Schabkarton: kein Druck, Ergebnis sofort sichtbar notiert Holzstich n. für Geradenbilder geeignet, eher Radierung für Holzstich fehlt mir noch Motivation (Ziel) evtl. Kurs abbrechen (Nachtrag: am Schluss gefiel es mir doch, Kursleiterin will m. mir am Freitag ein geritztes Ganzkörperporträt drucken, Gegenleistung Kasten Bier oder Pralinen)
5050 Stacked Paintings, 1998/2000, Richard Jackson
5050 Stacked Paintings, 1998/2000, Richard Jackson
Saloon Theater, 1995–1999, Paul McCarthy
Saloon Theater, 1995–1999, Paul McCarthy

Ausstellung A Few Free Years Hamburger Bahnhof hb1-k.jpg 5050 Leinwände, eine auf d. anderen gestapelt Richard Jackson nimmt Kunst v. Wand, aus Rahmen u. stellt sie massiv u. massenweise auf Boden Vorbereitung mccarthy-k.jpg Messekoje m. vier Figuren, 1985, Katharina Fritsch Katharina Fritsch (*1956, dt. Künstlerin) Spiel m. Spannung v. Realität u. Irrealem, v. Surrealem u. Unheimlichem, v. Sein u. Schein Objkte meist monochrom bzw. in starken Farbkontrasten gefasst, überdimensional angelegt "A Few Free Years", 1998, Jason Rhoades 18 Spielautomaten, 18 Transformatoren, 18 Minidiscplayer u. Minidiscs, 36 Lautsprecher, 18 Bewegungsmelder, 6 Monitore, 6 Videoplayer u. VHS-Kassetten, Aluminiumrohre, 13 Holzplattformen, orange Stromkabel, Putzlappen "Put your Freedom in the Corner, Save it for a Rainy Day", Detail, 1990, Martin Kippenberger
Composition A XI, 1923, Öl auf Leinwand, László Moholy-Nagy © Hattula Moholy-Nagy/VEGAP
Composition A XI, 1923, Öl auf Leinwand, László Moholy-Nagy © Hattula Moholy-Nagy/VEGAP
Licht-Raum-Modulator, 1922-1930, Replik 1970, László Moholy-Nagy, Bauhaus-Archiv Berlin
Licht-Raum-Modulator, 1922-1930, Replik 1970, László Moholy-Nagy, Bauhaus-Archiv Berlin
Green Light Corridor, 1970, Bruce Nauman, © Guggenheim Museum, New York, Foto Wilfried Petzi
Green Light Corridor, 1970, Bruce Nauman, © Guggenheim Museum, New York, Foto Wilfried Petzi
Projections, New York, 2004, Jenny Holzer
Projections, New York, 2004, Jenny Holzer
Fachwerk, 2009, Lichtinstallation mit LED-hinterleuchteten Profilstangen, Daniel Hausig,
Fachwerk, 2009, Lichtinstallation m. LED-hinterleuchteten Profilstangen, Daniel Hausig,

Lichtkunst (3) László Moholy-Nagy (Bauhaus, siehe 16.9.2014) nagy-k.jpg nichtgegenständliche Malerei, u.a. beeinflusst v. Kasimir Malewitsch nagy2-k.jpg kinetische Plastik u.a. m. 3 beweglichen auf rotierender Scheibe angeordnete Konstruktionen aus Metall bzw. Glas bringt im abgedunkelten Raum m. farbigem u. weißem Licht Schattenbildungen hervor "Ein Lichtspiel Schwarz Weiss Grau" (4) Bruce Nauman nauman-licht-k.jpg Kunstlehre Langsames Licht / Slow Light, Yvonne Ziegler "Jeder Mensch denkt, er wüsste, was Licht ist. Ich habe mein ganzes Leben damit verbracht, herauszufinden, was Licht ist, u. weiss es immer noch nicht." (Albert Einstein) (1) Allgemein Licht = immateriell, weder greif- noch begreifbar zentralen Bedeutung für Leben auf d. Erde Licht nur sichtbar, wenn es auf Materie trifft / Materie nur erfahrbar, wenn Licht auftrifft (2) Bildnisse für Ursprung d. Malerei (siehe Gründungsmythos) spielte Licht wichtige Rolle Malerei: farbliche Erscheinung v. Gegenständen, Personen u. Natur darstellen / natürliches Licht (wie Sonnenstrahlen, Blitz, Regenbogen, Wolkenlichtstimmungen, Feuer) festhalten Malerei kann Licht nur mittels Farbe darstellen 1920er: Künstler arbeiteten erstmals m. Licht reflektierenden Materialien (u.a. Edelstahl, Aluminium, Glas, Plexiglas, Spiegel) reales Licht wurde in Kunst eingeführt (3) Lichtkunst m. Kunstlicht 1900: Herstellung u. Verbreitung v. Glühlampen in Städten (Strassenbeleuchtung, Lichtreklame, Wohnhäuserlicht) künstliches / elektrisches Licht seit d. auch v. Künstlern genutzt (erschwinglich) 1. Lichtkunstarbeiten: abstrakte Avantgardefilme v. Walter Ruttmann, Viking Eggeling, Hans Richter u. reflektorische Farblichtspiele v. Kurt Schwerdtfeger u. Ludwig Hirschfeld-Mack Weiterentwicklung Geißlerschen Röhre z. Neonröhre (Georges Claude, 1909) Füllung m. Edelgas, farbiges Licht wurde erzeugt, individuelle Formungen v. Glasröhren möglich 1946: abstrakte Bilder m. Neonröhren, Gyula Kosice 1951: Lucio Fontana : 1. Neonlichtinstallation (Ambiente spaziale) jenny-holzer-k.jpg aktuelle Lichtkunst m. Leuchtdioden, organischen Leuchtdioden u. Elektrolumineszensfolien: Jenny Holzer , Ruth Schnell , Daniel Hausig daniel-hausig-k.jpg noch bearbeiten: "Lichtkunst", Matthias Wagner K
The weather project, 2003, Olafur Eliasson, Tate Modern, London
The weather project, 2003, Olafur Eliasson, Tate Modern, London
The New York City Waterfalls, 2008, Olafur Eliasson
The New York City Waterfalls, 2008, Olafur Eliasson
Fibonacci-Reihe, 2000, Mario Merz
Fibonacci-Reihe, 2000, Mario Merz

Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse Treff m. C. (Vortrag) Videoausschnitte markiert, Zitate aus Buch herausgesucht Künstler Lichtkunst zu Künstlern m. Lichtbezug, für kommendes Einzelgespräch m. Mark (1) Olafur Eliasson riesiges Gedankenkonstrukt hinter d. Arbeiten Arbeiten für Eliasson = Experimente "Ich sage etwas. U. Ihre Augen u. Gehirn sagen etwas z.ück." Herstellen v. Realität durch Überlappen v. d., was d. Künstler sagt u. d., was d. Betrachter sagt eliasson.jpg möchte Grenze zwischen Künstler (Erzähler) u. Empfänger verschieben "Wer ist d. Konsument?" u. "Wer hat d. Verantwortung für d. Gezeigte?" "Wer entscheidet, was Realität ist?" Gestaltung d. Beziehung zwischen eigenem Körper u. Raum unterscheiden zwischen Denken u. Handeln zwischen Denken u. Handeln = Erfahrung = Verantwortung = bedeutet an Welt teilzunehmen "U. d. Wasser fließt durch d. Stadt m. Zeit.", Fähigkeit v. Wasser, Stadt verhandelbar, greifbar zu machen sobald man sich selber bewegt: bewegt sich Umgebung (Vordergrund schneller, hintere Elemente langsamer) wasserfall.jpg naher Wasserfall: Wasser fließt subjektiv schneller als ferner Wasserfall (obwohl Geschwindigkeit identisch) "Ein Wasserfall ist eine Art, Raum zu messen" (je langsamere Bewegung, desto weiter weg) m. Wasserfall Städten ein Gefühl v. Dimension z.ückgeben (Entfernung in Städten n. gut abschätzbar) (2) Mario Merz (1925-2003, ital. Künstler, Hauptvertreter Arte Povera) Arte Povera: itl. für "Arme Kunst", Bewegung in 1960er-1970er räumliche Installationen aus "armen" (gewöhnlichen u. alltäglichen Materialien wie Erde, Glassplitter, Holz, Bindfaden) fibonacci.jpg verkörpert 2 gegensätzliche philosophische Gedanken: (1) Natur u. (2) menschliche Streben nach Ordnung, nach Begrenzung u. Vollkommenheit Fibonacci-Folge: mathematische Zahlenfolge, vorausgehende Zahl wird immer m. darauffolgender addiert soll "Wachstumsmuster in d. Natur" sein, kommt häufig in Natur vor ? Division zweier Zahlen: nähert sich m. größer werdenden Zahlen d. Goldenen Schnitt (1,618033…) Annäherung = symmetrisch (einmal über u. einmal unterhalb 1,618033… spiralförmige Anordnung Blätter um Sprossachse: Pflanze erziehlt beste Lichtausbeute, Fibonacci-Spiralen ? Geradenbild Bildgenerator in Processing m. Tastatureingabe steuern (anstatt immer Programm neu zu starten) l1 = minimale Länge, l2 = maximale Länge (Bsp: "l180[ENTER]") w1 = Winkel minimum, w2 = Winkel maximum (Bsp: "w290[ENTER]") wa u. la (Winkel- u. Längenabweichung) ga = Geraden je Farbwert (Bsp: "ga3[ENTER]"), Bsp. siehe Porträt Rückansicht m. 3 Geraden je Farbwert wenn wa u. la gesetzt, dann Zufallswert in Variable speichern (damit beim ständigen Durchlauf n. immer neue Werte erstellt werden)
Konstellationen h-v-v-f und h-h-f-s
Konstellationen h-v-v-f u. h-h-f-s
Konstellation h-v-v-f
Konstellation h-v-v-f
Ganzkörperportraits, 6 A4-Ausdrucke
Ganzkörperportraits, 6 A4-Ausdrucke

Geradenbild Konstellation h-v-v-f im Klassenraum umgesetzt konstellation_klassenraum1.jpg konstellation_klassenraum2.jpg konstellation_klassenraum4.jpg Löcher in Wand gebohrt, Verkabelung durchgezogen u. hinter Wand Technik installiert Bohrlöcher m. Klebeband abgedeckt (später noch m. weißer Farbe übertünchen) Kurs Vorlesung Relevanz d. Kunst / Kunst d. Relevanz "Relevanzdiktat u. d. Spezifische d. Kunst" (vorzeitig gegangen, da eher normaler Meinungsaustausch als Vortragscharakter) evtl. Audio-Aufnahme v. Meyer-Krahmer anfordern, um in Ruhe d. Positionen zu erörtern

Geradenbild Kurs o.T. Akt wie "Ganzkörperporträt, Rückansicht, sich streckend" (siehe 28.7.) umgesetzt in unterschdl. Körperhaltungen fotografiert (m. weißem Stoff Boden u. Wand abgedeckt), in Geraden umgewandelt (ohne Hintergrund, Rahmen u. anderer ablenkender Dinge) "Dann auf zu d. einzeln ansteuerbaren LEDs!" (O.) Fahrt nach Berlin m. Hamburger Bahnhof ("A Few Free Years", u.a. Richard Jackson, Paul McCarthy, Dieter Roth, Bruce Nauman) u. Deutsche Bank Kunsthalle ("Energy Made Visible", u.a. Jackson Pollock) geplant radikal "D. radikale Gärtner", ARTE radikale Kunst = Dinge neu betrachten, Sichtweise ändern (Koons) radikale Kunst = muss "ultra-radikal" sein (Meese) Anfang 20. Jhd.: radikale Kunst = Kunstform, d. gegen Status quo protestierte betrebt, n. nur Kultur, sondern Leben selbst zu verändern Veränderungen in d. Kunst d. 60er Jahre waren radikal aktuelle Kunst: n. mehr v. Motivation getrieben, Kultur radikal zu verändern (McLaren) aktuelle Kunst verschmilzt eher m. d. Kultur ("Speziell in d. letzten zehn Jahren ist d. Künstler sozusagen Konkurrent geworden v. Paris Hilton.") Jeff Koons = globale Marke, zw. Kunst, Mode, Medien u. Geld

Laut Postmoderne-Definition bin ich hiermit aus d. 1960er Jahren (u.a. Licht in Beton, Autogrammkarten, Visitenkarte) in d. Moderne gerutscht (Geraden-Konstellationen m. Idee d. Aufschlüsselung). Wenn ich so weiter mache, bin ich bald schon Realist (19. Jhd.), danach beantrage ich d. griechische Staatsbürgerschaft (Antike). notiert Willi Sitte Galerie, Merseburg aufsuchen (u.a. Arbeit "Chemiearbeiter am Schaltpult") Kunstbegriff Postmoderne anzusehen als Gegenbewegung z. Moderne Moderne: als steril u. totalitär empfunden Begriff Postmoderne bereits Anfang 20. Jhd. gebraucht Jean-François Lyotard (1924-1998, frnz. Philosoph u. Literaturtheoretiker) m. "La Condition postmoderne" ("D. postmoderne Wissen"), 1979 Lyotard widmete sich u.a. nicht-rationalen, triebhaften Strukturen d. menschlichen Wissens u. Verhaltens m. Einführung d. Postmoderne wird Moderne erstmals als abgeschlossene historische Epoche definiert geistige Grundlagen d. Moderne: Glaube an stetiges Fortschreiten Erfassbarkeit d. Welt u. Annäherung an vollkommene Erkenntnis Wunsch d. Moderne: ständig Neues schaffen Postmoderne: lehnt Fortschrittglauben / Innovationsstreben d. Moderne ab ebenfalls Existenz einer objektiven Realtität alle Erkenntnis, Wahrnehmung, Bewusstsein, Dasein = relativ Schlüsselbegriff / kleinster gemeinsamer Nenner: Pluralität Neues schaffen: gilt in Postmoderne als automatisiert, etabliert u. überholt Grundsatz nichts Neues schaffen = Anwendung v. Zitaten mögl. = ist wesentliches Stilmerkmal postmoderner Kunst Offenheit eröffnet unbegrenzte Möglichkeiten häufig angewandte Technik: Collage (u.a. raumgreifende Installationen, filmische Techniken, musikalische Kompositionsverfahren) Graben zw. elitärem Kunstverständnis u. Massenkultur überwinden = wesentl. Aspekt postmoderner Ästhetik viele Werke sollen als Versuchsanordnung verstanden werden, als Triologien oder Serien ausgegeben Werke können alleine, zusammen oder in beliebiger Kombination wahrgenommen werden Einfluss Dekonstruktivismus: es gibt keine Einheit v. Wort u. Sinn Dekonstruktivismus in d. Kunst: Zeichen u. Codes müssen keine Einheit bilden Begriff Postmoderne wird in Bildender Kunst meistens abgelehnt narrative u. mythologische Strukturen werden u.a. m. einbezogen (v. Moderne noch abgelehnt) insgesamt: Forderung nach Pluralismus, Subjektivität, Abkehr v. Abstraktion, Einbeziehung d. Massenmedien, Verwischung v. Gattungsgrenzen u. Akzeptanz d. Zitats als künstlerisches Mittel Einzelgespräch Ωe LED m. Datenstrom: WS2811, "NeoPixel" u.a. Lauflicht mgl., bunte Konstellationen etc. Lüsterklemmen statt Löten verwenden (4x nebeneinander) zwischen Controller u. 1. LED-Streifen Verbindungskabel gelötet Bachmann: "U. du heißt wirklich Friedrich Fröhlich?" Geradenbild Konstellation h-h-f-s im Klassenraum installiert Kabel zwischen LED-Streifen noch n. gekürzt bis zum nächsten Klassentreffen so belassen u. eventuell neuere Leistenideen umsetzen (leicht abgehende Leistenenden, Licht radikal "schneiden", Lüsterklemmen)
Holzleisten f. Konstellation h-v-v-f im Klassenraum befestigt
Holzleisten f. Konstellation h-v-v-f im Klassenraum befestigt
Konstellation h-h-f-s
Konstellation h-h-f-s
Konstellation h-h-f-s
Konstellation h-h-f-s

 (Notizen v. Sonntag) Bachmann hatte vor einigen Tagen angemerkt, dass er es n. gut findet, dass keine Ateliers für Kunststudenten (Medienkunst) z. Verfügung stehen. Inzwischen verstehe ich diesen Unmut. Geraden in Holz oder ein anderes Material zu fräsen dauert nun schon mehrere Wochen an. U. ich bin noch beim Testen! D. Grund ist nicht, dass ich soviel Zeit darin investiere, sondern, dass es ungeheuerlich lange dauert, ehe mal ein weiterer Test gefräst werden kann. D. liegt zum einen an d. n. verfügbaren Materialsammlung. Es wäre gut, wenn einfach alle möglichen Materialien, d. zum Fräsen geeignet sind, aufgereiht wären, inkl. Testfräsungen. Einfach damit man als Kunststudent sofort d. Vor- u. Nachteile bestimmter Materialien selber sehen kann. Zum anderen: Maschinen gibt es anscheinend viele (zum Beispiel eine riesige Fräsemaschine im Keller). Nur benutzt werden kann sie (selbst v. Personal) nur eingeschränkt. D. fürs Fräsen verantwortliche Mitarbeiter wird anscheinend nur für eins zwei Tage pro Woche bezahlt. Hat selber also wenig Zeit, sich m. Projekten ausführlich auseinanderzusetzen. So schleppen sich d. kleinen Fräsetests v. Mittwoch zu Mittwoch, nur um neue Probleme (gerade habe ich beim PVC feststellen müssen, dass d. Fräser n. geeignet ist, d. Material n. sauber gefräst wird) wieder um mindestens eine Woche später zu lösen. Eine LED-Installation wollte ich schon gestern im Klassenraum anbringen, um d. abfallende Licht zu studieren u. evtl. Korrekturen vorzunehmen. D. ist mir allerdings n. möglich, weil ich ein paar kleine Stellen löten muss. Bevor ich diesen winzigen Arbeitsschritt (vlt. 10 Minuten) n. vollzogen habe, kann ich d. LED-Streifen n. am Holz u. d. Holz n. an d. Wand befestigen. Zum Löten benötige ich u.a. einen Lötkolben. D. steht aber n. in einem offenen Atelier / offener Werkstatt z. Verfügung. Dafür muss ich erst einmal ein Einzelgespräch vereinbaren bzw. darauf warten, dass d. jeweilige Mitarbeiter (a) anwesend ist (d. Raum also geöffnet ist) u. (b) Zeit hat. Am Ende gehen wieder mehrere Tage drauf. Ich versuche schon so viel Material u. so viel Technik wie möglich selber zu horten, aber ich kann u. will als Kunststudent n. alles besitzen, gerade weil ich vieles nur einmalig ausprobieren tue u. dann andere Wege beschreite (dafür ist schließlich d. Studium da, zum Herausfinden was einem liegt u. zum danach Vertiefen). Lösung: keine. Geradenbild Kurs o.T. Licht-Konstellationen (1) 30 LED/m, n. wasserdicht 1m = 7,70 * 4 = 30,80, 2m = 9,90 * 4 = 39,60, 3m = 11,20 * 4 = 44,80 (2) 60 LED/m, n. wasserdicht 1m = 11,20 * 4 = 44,80, 2m = 12,60 * 4 = 50,40, 3m = 14,70 * 4 = 58,80 evtl. gleich 3m kaufen, wenn ich andere Installation m. 4 x selber Lichtstärke / Farbe, dann reichen Schnellverbinder u. 1 Netzteil (3) Installation 1 Konstellation m. sichtbaren LEDs 30 LED b. sichtbarer Installation: damit einzelne LEDs noch gut erkennbar, gleichzeitig aber eine Linie bilden n. wasserdicht: glänzender Schutzbelag lenkt nur ab (4) Installation 2 Konstellation m. LEDs hinter Leiste Licht indirekt ü. Wand erfahrbar, Leiste bildet n. sichtbare Gerade (nur durch Auswirkung / Licht erfahrbar) 60 LED: damit ein flächendeckendes Licht entsteht wasserdicht / n. wasserdicht: egal (zum besseren Schutz evtl. m.) (5) Schnellverbinder wenn Installation m. 1 Lichtstärke / Farbe, dann Schnellverbinder verwenden (nur 1 Netzteil nötig, weniger Kabel) b. Installation 2 anwenden heute: Installation 1, Holzleisten weißen u. Konstellation an Wand befestigen (Stellwand im Klassenraum, damit Verkabelung versteckt erfolgt), noch ohne LED konstellation_raum-k.jpg konstellation_h-h-f-s2-m.jpg konstellation_h-h-f-s-m.jpg Installation 2: abends 4 x breite Holzleisten kaufen, Konstellation nachmittags auf Wand vorzeichnen Abstandsleisten (selbe Tiefe wie Holzleisten) an Holzleisten befestigen, erst wenn LED innenliegend befestigt, an Wand anbringen 10 kg-Hubel Ton f. Erschaffungs-Akt Adam wurde aus Lehm / Ackerboden erschaffen danach Lebensatem (hebr. ‏נְשָׁמָה‎ nəšāmāh) eingehaucht Erschaffung Adams "Da machte Gott d. HERR d. Menschen aus Erde v. Acker u. blies ihm d. Odem d. Lebens in seine Nase. U. so ward d. Mensch ein lebendiges Wesen." Atem = Sitz d. Lebenskraft / Seele (alle Erklärungen bleiben spekulativ) Atem: ständige Aktivität, unsichtbar, m. Lautbildung / Sprechen verbunden oder Atem: Windhauch (Naturvölker: Kraft, Blätter zu bewegen = Äußerung d. Seelen v. Ahnen oder anderer Geister) letztmaliger Atemzug beim Tode: Entweichen d. Lebenskraft / Seele
Chemiearbeiter am Schaltpult, 1968, Willi Sitte
Chemiearbeiter am Schaltpult, 1968, Willi Sitte
Expressive Landschaft, 1947, Willi Baumeister
Expressive Landschaft, 1947, Willi Baumeister
Stahlplastik, 1951, Hans Uhlmann, Foto © VG-Bild Kunst
Stahlplastik, 1951, Hans Uhlmann, Foto © VG-Bild Kunst

Kunstgeschichte Kurs Vorlesung Dt. Kunst im 20. Jhd. ab 1951 Formalismusstreit als Abgrenzung d. DDR absolute Unterordnung d. Kunst z. Politik gefordert Hermann Bachmann (1922-1995, dt. Maler) bekam Konflikt m. offizieller Kunstdoktrin d. DDR (Formalismus-Vorwürfe), Übersiedlung nach Westberlin 1953 Adolf Menzel (1815-1905, dt. Maler, Zeichner u. Illustrator im Realismus) als Wegbereiter d. sozialistischen Kunst gezählt Sozialistische Kunst Rückbezug aufs späte 19. Jhd. (wie zu NS-Zeiten) vorsichtige Abstraktion in Bezug auf anerkannte Künstler d. Westen (wie Picasso ) erlaubt sitte-k.jpg leicht futuristisch, kubistisch Arbeiterporträts in Malerei u. Skulptur m. Kaiserabbild vergl. (statt Kaiser: Arbeiter m. Untersicht) Bemühung um "neue Kunst" im Nachkriegsdtl. moralischer Neuanfang gefordert baumeister-k.jpg Buch "D. Unbekannte in d. Kunst" Künstler kann unbegreifliches Mysterium d. Natur u. d. menschl. Existenz sichtbar machen durch: n. äußere Erscheinung nachahmen, sondern d. Wesentliche v. Naturprozessen u. menschl. Welterfahrung Zen 49: 7 dt. Künstler, 1949 in München zusammengeschlossen Informell = formlose Kunst Kunst d. USA tritt in Westdt. in Mittelpkt. Hans Hoffmann bereits 1932 nach NY, unvoreingenommener Umgang m. Farbe gelehrt weitere Lehrer in NY: u.a. Max Ernst, Mondrian Freisetzung v. Kreativität gekegrt (Max Ernst) große Leinwände / Wandmalerei: Betrachter auf sich selbst z.ückwerfen "Kunst d. Freiheit" im Westen offiziell gefördert Action-Painting als spontane n. Vernunftbetonte Äußerung: Pollock Bewegungslinie in Raum: Hans Uhlmann uhlmann-k.jpg Heinz Mack: Mitbegr. ZERO insgesamt nach WK 2: Neue Freiheit gefordert stark v. Amerika beeinflusst Künstler wollten sich absetzen (individuell sein), Kreativität freisetzen (siehe Ernst) Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse beliebte Äußerung: "heroischer Moment" Turing Überprüfung v. intelligentem Bewusstsein Können Maschinen denken? denken: was es ist, lässt Turing aus Können sich Maschinen als Menschen ausgeben? ihm n. Äußeres wichtig, sondern Denkfähigkeit/Bewusstsein "künstl. Dummheit": Maschinen extra länger rechnen lassen, falsche Antworten geben lassen, um menschl. Eindruck zu hinterlassen [gedankl. abwesend] "Sage mal: Kennen wir uns?"
Viktoria! – Die Rückkehr der Quadriga 1814, 1896, Rudolf Eichstaedt
Viktoria! – D. Rückkehr d. Quadriga 1814, 1896, Rudolf Eichstaedt
Bandende Jungen, Max Liebermann (um 1900)
Bandende Jungen, Max Liebermann (um 1900)
Sitzende Dame (Dodo), 1907, Ernst Kirchner
Sitzende Dame (Dodo), 1907, Ernst Kirchner
Spittelmarkt, 1912, Paul Hoeniger
Spittelmarkt, 1912, Paul Hoeniger
Liebespaar, 1924, Skulptur, Hermann Scherer (1893-1927, schweiz. Künstler)
Liebespaar, 1924, Skulptur, Hermann Scherer (1893-1927, schweiz. Künstler)
Der Gestürzte, 1915/16, Wilhelm Lehmbruck
D. Gestürzte, 1915/16, Wilhelm Lehmbruck
Selbstporträt als Soldat, 1915, Ernst Ludwig Kirchner
Selbstporträt als Soldat, 1915, Ernst Ludwig Kirchner
Composition XX., 1920, Theo van Doesburg
Composition XX., 1920, Theo van Doesburg
Composition No. 15, 1925, Friedrich Vordemberge-Gildewart
Composition No. 15, 1925, Friedrich Vordemberge-Gildewart

Kunstgeschichte Kurs Vorlesung Dt. Kunst im 20. Jhd. Matthias Bleyl Überblick d. allg. künstl. Entwicklung (Malerei, Bildhauerei, Architektur/Design) zw. 1900 u. 2000 "Dieser Ballast gehört auch m. dazu" im Kaiserreich offizielle, repräsentative Kunst: rückwärtsgewand viktoria-k.jpg 1896 gemalt, zeigt Szene v. 1814 oppositionelle Sicht: unverstellte Sicht auf damaliges Leben Vergleich "Badende Knaben", Philipp Franck (1917) u. Bild v. Liebermann badende-jungen-liebermann-k.jpg v. Kaiser als "Rinnstein-Kunst" bezeichnet Ansicht, künstl. Moderne sei "in d. Rinnstein" niedergestiegen, da sie d. Elend noch scheußlicher hinstelle als es schon sei Berliner Secession, gegründet 1898, Gegenpol zum akad. Kunstbetrieb orientierte sich an frz. Kunst (damals n. angesehen) Impressionismus in Frk.: schon 1870er sehr ausgeprägt Lichtsituationen einfangen (muss rel. schnell gemalt werden, deshalb manchmal skizzenhafter Charakter) Van Gogh: vieles wahrscheinlich n. vor Motiv entstanden (wie b. Impressionisten üblich), sondern im Atelier Ziel: gefühltes statt realem Sehen zeigen (siehe auch Expressionismus) Farbwahl n. natürlich Pariser Herbstsalon, 1905: kritisch als "mitten unter d. wilden Tieren" bezeichnet D. Brücke, 1905 in Dresden gegründet motivisch frz. Malerei nahe verlaufende Farbigkeit in dt. Bild rar, eher flächig, "ruppig", "unkultiviertes" Umgehen m. Farbe wollten Kern d. Dinge darstellen Versuch, Menschen in wahrer Natur darzustellen (ohne Aktmodelle) Vergleich Damenporträt v. Robert [Nachname n. verstanden], 1907 (anerkannte Kunst, wie Dame in kaiserl. Zeit auszusehen hat) u. zeitgl. entstandenes Bild v. Kirchner sitzende-dame-k.jpg Berliner Straßenszenen v. Kirchner Hektik d. Alltags dargestellt, Treiben in Berlin paul-hoeniger-k.jpg Kirchner zeitgl. zu Hoeniger (alte Malweise, dokumentarisch): zeigt, dass es nie eine homogene Stilepoche gegeben hat rel. Thematik (ab Spätantike) nimmt seit Aufklärung ab express. Tendenzen n. nur in Malerei Vergleich Stil Skulpturen v. Ernst Balach ("D. Wiedersehen", 1926 ) u. Hermann Scherer hermann-scherer-k.jpg gestuerzte-k.jpg f. Ehrenfriedhof auf d. Kaiserberg entworfen (Verantwortliche bevorzugten jedoch patriotischere Skulptur) Mensch = als lebendige Architektur verstanden immer wieder: offizielle Sicht vs. Opposition Manifeste 1. Hälfte 20. Jhd. beliebt rasche Entwicklung d. Stile (Bsp. Franz Marc, innerhalb 4 Jahren) Kandinsky: "Über d. Geistige in d. Kunst" n. nur eine Formspielerei, sondern Versuch, d. "Geistige" bildnerisch zu erfassen Sonderfälle / "Einzelkämpfer" d. Express. u.a. Paula Modersohn-Becker m. Bauernmädchen, 1904 Propaganda vs. Realität Krieg gr. Einfluss auf Künstler (viele Freiwillige) soldat-k.jpg dargestellt m. verstümmelter Malerhand notiert Gute Künstler scheinen irgendwann immer ihre älteren Arbeiten zu zerstören u.a. extremer Stilwandel durch Krieg Max Ernst blendete in Autobiografie Kriegszeit aus: "am 1. August 2014 gestorben, am 11. November 1918 wiedergeboren" Weimarer Republik 1919 Bauhaus ausgerufen neu: Kunst u. Handwerk sollten unter Architektur zusammengeführt werden Paul Klee: Formreduktion, im biograf. Verlauf gut sichtbar Geradenbild Einzelgespräch m. Ωe gefrästen Test auf PVC-Platte (weiß) abgeholt schaut teilw. ausgefranst aus Bachmann fragen, warum u. wie änderbar, ansonsten gut für geplante Licht-Konstellation: keine Leuchtstoffröhre verwenden, da veraltete Technik LED-Version: ledigl. kopiert nur verwenden: ohne abdeckendem Opalglas Vorteil LED: lässt sich dimmen (je nach Geradenart unterschdl. Helligkeit) Nachteil LED-Leiste: besteht aus vielen kleinen LEDs wäre wieder "Rückkehr zum Pointillismus" (Bewegung durch Punktanreihung) Leuchtbänder: viel zu schwach, wenn dann eher als individuelle Form nutzbar (Gerade ist da lediglich eine mögl. Form) Rotverschiebung b. Galaxien f. Helligkeit/Farbwert v. LEDs nutzen? Kunstgeschichte Kurs Vorlesung Dt. Kunst im 20. Jhd. Bauhaus: Umschwung v. Handwerk z. Industrie Vgl. Marcel Breuer Holzstuhl m. Muster (keine Massenprodkt. mgl.) u. späterem Stuhl aus Stahlrohr (1930) Piet Mondrian: "Neue Gestaltung", 5. Bauhausbuch doesburg-k.jpg Doesburg: ähnl. Kompositionen wie Mondrian De Stijl Manifest, 1918 Universelle als Alternative zum Individuellen notiert "Am Anfang war d. Strich." vordemberge-k.jpg Arbeiten teilw. keinem Künstler mehr zuordbar, Form wird "beliebig", eben verallgemeinert Konkrete Kunst = Linie, Fläche, Farbe Max Bill u.a. Abwendung v. Express. hin zum Sachlichen = Neue Sachlichkeit, 1920er "Ich hätte ihn auch b. d. Aufnahmeprüfung durchfallen lassen." (Bleyl zu Hitlers dilettantischen Arbeiten) [gedankl. abwesend]
Artist statement, 01:53 min, Charlotte Young
Artist statement, 01:53 min, Charlotte Young
Sieben bis zehn Millionen, 05:34 min, Stefan Panhans
Sieben bis zehn Millionen, 05:34 min, Stefan Panhans
Marilyn Monroes, Sammlung v. Selim Varol
Marilyn Monroes, Sammlung v. Selim Varol

Klasse Bildende Kunst Rundgangsausstellung, Stand Beiträge Planung Athen Exkursion (7.6.-12.6.2016, ab Berlin) mehr Selbstbildnisse (Ganzkörperporträts) in Geraden umsetzen (unnormale Posen m. Detailbereichen) 12.12. Arbeiten f. Rundgang vorstellen notiert Animation (Geraden-Porträt entsteht u. vergeht) mittels Beamer auf Lehm projizieren BAU+FARBEN KONTOR LEIPZIG aufsuchen, Lehm-Bestand ansehen, fotografieren u. evtl. f. 1. Test bestellen übernächste Woche in Klasse vorstellen weiterhin: Ton (10 kg-Hubel) kaufen u. f. Präsentation vorbereiten Ausstellung Everyone Is Unique - You Most Of All Kunstverein Leipzig Auseinandersetzung m. d. allgegenwärtigen Postulat d. Selbst-Optimierung m. Künstlerkollektiv BRD immer öfter Künstler = Unternehmer seiner Selbst Selbstvermarktungsstrategien selbst zum Inhalt erhoben kunstverein-leipzig-k.jpg Charlotte Young (* 1981, brit. Künstlerin) "green/screen", 05:44 min, Yann-Vari Schubert kunstverein-leipzig-3-k.jpg Stefan Panhans (* 1967, dt. Künstler) Geradenbild Polyvinylchlorid-Platten thermoplastisch (f. mich n. optimal), farblos Standard-Kunststoff (+) bis zu 88% lichtdurchlässig, schlagzäh, hohe Steifigkeit, formbeständig (+) leicht zu sägen u. zu bohren (wg. Befestigung wichtig) (+) gut zu kaschieren, laminieren, bedrucken, verkleben u. fräsen Temperaturbeständigkeit: 0-60°C pvc-k.jpg Kunst aus PCV notiert transp. PVC-Platten verwenden, damit Wand o. b. freischwebender Installation d. Raum hindurchscheint Oberfläche m. Farbe überziehen, nur geritzte Geraden lassen realen Raum durchscheinen
monument 1 for V. Tatlin, 1964, Dan Flavin
"monument" 1 for V. Tatlin, 1964, Dan Flavin
Untitled (Installationsansicht), 1996, Dan Flavin, Richmond Hall, Houston
Untitled (Installationsansicht), 1996, Dan Flavin, Richmond Hall, Houston
American Night (Serie), 1998-2002, Paul Graham
American Night (Serie), 1998-2002, Paul Graham

Künstler Kurs Bibliothek "Bilder aus Licht", Ulrike Gehring Dan Flavin , 1962: quadr. Leinwände m. schwarzer Ölfarbe überzogen, Ränder m. Grühbirnen umsäumt dan-flavin.jpg Absicht: endl. Bildfeld mittels Licht auf räuml. n. zu def. Umfeld zu erweitern Zeit d. Einführung v. Leuchtstoffröhren in d. Kunst, novum Materialästhetik (handelsübl. Röhre) in Arbeit einbezogen "Werkentwicklung" (wie b. vielen anderen Künstlern) n. ersichtlich, betont eher Interesse an Variation u. Modifikation eines Röhrensystems nimmt keine Änderung an Material vor, Gestaltungswillen wird Material untergeordnet nur Einfluss auf (1) Auswahl, (2) Plazierung u. (3) Expostition ? im Raum wird z. Kunst durch ästhetisches Formverständnis Vorgaben: (1) Standardfarben (Gelb, Rot, Blau, Grün, Pink, Orange, daylight, cool white, warm white, soft white) (2) Länge (2,4,6 u. 8 Fuß) = 40 unveränderliche Farbmodule, zw. 1963 u. 1996 in über 500 Arbeiten kombiniert einfarbig weiße Installationen dominierten in d. 1960er dan-flavin2.jpg gibt in d. 1980er u. 1990er zugunsten mehrfarbigen, bunten Arragements Monochromie auf notiert Röhren im Baumarkt suchen, wo Enden einfach sind, ohne langer Kunststoffstreben Konstellation m. Röhren u. variablem Abstand z. Wand (mehrere cm) 3 Hauptaspekte (nach Donald Judd): (1) Lichtröhre als Lichtquelle (2) in d. Raum ausgestrahltes Licht (3) Plazierung d. Halterung auf einer Fläche Turell: phänomenologisches Erscheinen v. Licht (Licht = Material, Wahrnehmung d. Betrachters = Medium seiner Kunst) Flavin : Leuchtkörper wichtig, materialästhetische Rolle (Röhre = Material, Licht = Medium) Leuchtkörper: ultraviolettes Licht wird erzeugt, durch Fluoreszenz-Beschichtung wird sichtbares Licht erzeugt notiert zum Testen nach 4 kl. Röhren (bis 50cm) schauen Geradenbild Einzelgespräch Bachmann Alberti (Holzwerkstatt) wegen Holzplatten zum Testen fragen Material (1) bisherige Tests auf Kunststoffplatten: Fräsblöcke / PUR-Hartschaumplatten Material (2) Tischlerplatten m. Absperrholz (rund 3mm) (-) verliert durch "Verletzungen" / Ritze einer Seite an Stabilität Material (3) Spanplatten sollten m. dünnen Schichten sein (n. wie im Baumarkt üblich) oben u. unten jeweils eine dicke Schicht (-) dicke Schicht meist nur wenige Millimeter dick Material (4) MDF: Schichten meist n. gleichmäßig Kern bröckelt Material (5) Massivholz (m. Hobelmaschine glätten ) nur m. dichten Jahresringen muss feinporig sein notiert Holzatlas in Bibliothek besorgen Material (6): PVC-Platten (hat er zum Testen da) Steifigkeit (biegt sich weniger durch) immer wichtig Stichel stabiler (durch V-Fräsung) als gerade Bohrung, geht aber max. 4mm tief Kurs Farbe Weiss Paul Graham: American Night paul-graham.jpg "American Night": u.a. Filter in d. Filmtechnik (Nachtszenen können tagsüber gedreht werden) Leuchtstoffröhre: Was wäre eine zeitgemäße Umsetzung Leuchtstoffröhre damals Neuheit, Einsatz auch im Privatbereich, sichtbar LED: rel. Neuheit, Einsatz zwar auch im Privatbereich, aber eher versteckt (hinter alter Glühbirnenform, unter Regalen etc.), LED wird nur als Ansammlung v. LEDs bedeutend (einzeln n. genutzt)
Konstellation s-f-f-v-k, Acryl auf Leinwand
Konstellation s-f-f-v-k, Acryl auf Leinwand
Konstellation v-v-v-v, Acryl auf Malplatte
Konstellation v-v-v-v, Acryl auf Malplatte

Geradenbild (gestern) 2 x Leinwände 40x40cm u. 2 x Malplatten 40x40cm gekauft Konstellation s-f-f-v auf Leinwand umgesetzt konstellation-s-f-f-v-k.jpg Transparentlack porös, wenn im Trocknungsprozess (Überstreichen erzeugt Klümpchen) Pinselführung parallel zu Geraden u. sonstigen Rändern (künftig nur noch parallel z. eigentl. Geraden[linie], also in jw. 2 Richtungen) 1. Ergebnis n. weiter bearbeiten (nur noch lackieren) konstellation-v-v-v-v-k.jpg Hylemorphismus zentr. Lehre in Aristoteles Philosophie Hyle (Materie) + Morph (kleinste bedeutungstragende Einheit) endl. Substanzen bestehen aus 2 verschd. Prinzipien (1) Stoff o. (2) Materie (hýle) u. Form (morphḗ) Wie ist Werden möglich? Werden verstanden als Entstehung u. Veränderung Eleaten (philosoph. Schule in gr. Antike, Vorsokratiker): Werden weder aus absolutem Sein noch aus absolutem Nichtsein mgl. Aristoteles nimmt ein "Mittleres" zw. Sein u. Nichtsein als Voraussetzung f. Werden an in Gegensätzlichkeit v. Seiendem u. Nichtseiendem vollzieht sich Werden notiert Mittleres im Künstlerischen: Geraden erkennbar, aber Geraden selber n. gezeichnet, nur Umgebung (bereits mehrfach umgesetzt) m. Lack arbeiten: komplett einfarbig ("Nichtsein"), Lack matt = Umgebung, Lack glänzend ("Sein") = Geraden transparenter Schlauch (PVC) als Gerade, beinhaltet Materie (wie Erde/Lehm, Wasser/farbige Flüssigkeit) Schlauch m. |-Feuer-|-Wasser-|-Luft-|-Erde-| (durch 3 Schlauchverbinder getrennt), ergibt "Sein" (Vier-Elemente-Lehre) d. Werden Zugrundeliegende = Materie alles (Natur o. menschl. Kunst), was entsteht o. sich ändert trägt Materie in sich Materie (Erz) in Verbindung m. Form = Ding (Statue) Zusammensetzung ständigem Wandel unterworfen Veränderlichkeit: Zusammengesetztheit aus Materie u. Form 4 Arten v. Veränderung = 4 Arten v. Materie (1) substantiale Veränderung = Werden u. Vergehen (hýlḗ gennētḗ kai phthartḗ) (2) quantitative Veränderung = Wachstum u. Abnahme (3) qualitativen Veränderung (4) Ortsveränderung f. Aristoteles substantiale Unveränderlichkeit d. Himmelskörper (innerlich ausgestiegen)

Einzelgespräch m. Schellbach (im Atelier) soll Zwischenschritte n. entwerten, sind für d. "Große" wichtig "Horizont" bleibt im Hintergrund bestehen, davor viel schaffen über Drang nach Neuem geredet (wie Kubismus durch Realismus) u. was heute so einer wäre (Problem d. Postmoderne!) was Künstler (wie Picasso ) antrieb, ob d. Theorie oder d. "einfach Schaffen" im Vordergrund stand (meist bestimmt erst nachträglich überhöht theoretisch betrachtet) Bruno Latur "Wir sind nie modern gewesen" Bertold Brecht: n. politische Kunst machen, sondern Kunst politisch machen ? zu d. Konstellationen: auf Leinwand ganz andere Wirkung (eher als "Malerei" wahrgenommen) Umsetzungs-Ideen in Liste sammeln u. umsetzen (bisher zu verstreut) b. Konstellationen geht es zwar noch nur um Form (u. was beim Betrachter dabei entsteht, wie Symbol [h-h-h-v], Raumplan [h-h-s-f], …), dennoch mehr ausprobieren Konstellationen als Übung / Studium an Wirkung, an Geraden, an Material betrachten schauen, welche Ergebnisse in meinem Denken aufgehen (d. dann weiter verfolgen) seinen Vorschlag, ob Klassentreff in meinem Atelier, per E-Mail bestätigen / ablehnen Kurs Vorlesung (vorbereitende Infos) "Relevanz d. Kunst / Kunst d. Relevanz" (Diskussionsreihe, 2.12. / 16.12. / 13.1.2016) "Kunst muss es geben: d. steht nirgends geschrieben." (Adorno z. prinzipiellen Fragwürdigkeit künstl. Praxis) Kunst geht keine objektive Notwendigkeit voraus ist zwar Bedingung ihrer Autonomie, aber dadurch scheint sie aus ethisch-politischer Perspektive generell anfechtbar durch gegenwärtige globale Krise verschärft sich Dilemma (Ästhetik gerät gegenüber Ethik u. Politik in d. Defensive) 1. Termin: "Relevanzdiktat u. d. Spezifische d. Kunst" seit 20 Jahren erneute Hinwendung zu sozialen u. politischen Problemstellungen Kunst um ihrer selbst willen zu produzieren: erscheint Künstlern n. nur unbefriedigend, sondern aufgrund vieler großen Krisen auch fragwürdig statt auf sich selbst zu reflektieren soll Kunst Verbindung z. realen Welt suchen Bemisst sich heutige Relevanz nur nach ihrer Öffnung aufs Soziale? Oder sind künstl. Praxen relevant, d. auf Zweckfreiheit / Eigengültigkeit v. Kunst beharren? 2. Termin: linke Kunst (interessiert mich n. so) 3. Termin: "(Un)Möglichkeitsraum Kunstfeld - eine Bestandsaufnahme" Warum u. zu welchem Ende studiert u. produziert man Kunst? Begehren nach Relevanz Relevanz u.a. als Anteil am Kunstmarkt (ökonom. Erfolg), Reflektion auf soziale Verhältnisse o. auf ihre eigene Produktion hin unterschiedl. verstanden "Im Zentrum d. Diskussion soll d. Frage nach d. Motivation künstlerischer Praxis im Verhältnis zu d. Bedingungen u. Grenzen d. Institution Kunst stehen."

"Leider muss ich Ihnen im Namen d. Freundeskreises mitteilen, dass Sie v. d. Jury für d. diesjährigen Studienpreis n. nominiert worden sind." Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse Treff m. Christian Vortrag strukturiert 1. Biografie, Übersicht SF, Bezug z. SU darin einpflegen: "Solaris" u. "D. Verhandlung" (Film "Testflug zum Saturn") Text "Mensch u. Maschine" strukturiert: (1) Eigenschaften Lebewesen (Unterschied Mensch / Tier), (2) Unterschied Mensch - Maschine, (3) Maschine = geschickter Betrüger, (4) rätselhaftes Gehirn, (5) Hinterfragung Turing-Test u.: wie d. eigentliche Frage lauten sollte, (6) Schlaf, (7) größte Enttäuschungen, (8) Lems "Zwischenwesen", (9) Mikroleben > Makroleben > Technobionte
Die Atlasnippel (Ausschnitt), 1976, 43x61cm, Tomas Schmit
D. Atlasnippel (Ausschnitt), 1976, 43x61cm, Tomas Schmit
Untitled (mit Resten eines Fallenbildes von Daniel Spoerri), 1962, Arthur Køpcke
Untitled (m. Resten eines Fallenbildes v. Daniel Spoerri), 1962, Arthur Køpcke
Brandung, 1967, Karl Horst Hödicke
Brandung, 1967, Karl Horst Hödicke
Merde d\\\\\\\\\\\\\\\'Artiste, Blechbüchse, Exkremente, Etikett, 1959, Piero Manzoni
Merde d'Artiste, Blechbüchse, Exkremente, Etikett, 1959, Piero Manzoni
Komposition mit Rot, Schwarz, Gelb, Blau und Grau, 1921, Piet Mondrian, © Gemeentemuseum Den Haag, Niederlande
Komposition m. Rot, Schwarz, Gelb, Blau u. Grau, 1921, Piet Mondrian, © Gemeentemuseum D. Haag, Niederlande
Bäume am Gein, aufgehender Mond, 1907, Piet Mondrian
Bäume am Gein, aufgehender Mond, 1907, Piet Mondrian

Ausstellung René Blocks Archiv u. Sammlung Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.) Galerie in West-Berlin 1964 m. Ausstellung "Neodada, Pop, Décollage, Kapitalistischer Realismus" eröffnet damals unbekannte Künstler wie Joseph Beuys, Nam June Paik, Sigmar Polke, Gerhard Richter o. Wolf Vostell gezeigt förderte intermediale Kunst, Fluxus u. Happening ("Neo-Avantgarde ") tomas-schmit-k.jpg "Was zum einrahmen", 1970, Tomas Schmit "My head is ahead, …", 1970, Tomas Schmit (wg. unterschdl. Geradenfarben je nach Drehung u. wg. Übereinanderlagerung 2 Geraden interessant) arthur-kopcke-k.jpg zu Daniel Spoerri siehe 12.5. "D. Kapital", Skulptur, 2009, Halil Altındere karl-horst-hoedicke-k.jpg "Präsentation", 1996, Ebru Özseçen schräges Bild, Text spiegelverkehrt an Wand befestigt Rückseite v. Bild verspiegelt, lässt Text richtig herum erscheinen als Idee f. Abbild d. Wirklichkeit nutzen? "since Duchamp …," 1982, Ölfarbe auf Papier, Zigarette, Fliege, Ben Vautier merde-k.jpg siehe 18.7.2014 u. 23.5.2013 "Unendliche Linie (Teilstück), Tusche auf Pergamentpapier, 1974, Piero Manzoni Geradenbild Ausstellung Piet Mondrian "D. Linie", Martin-Gropius-Bau mondrian-k.jpg Piet Mondrian (1872–1944), "Mitbegründer" d. abstrakten Malerei Komposition v. Farbflächen (siehe auch ältere Notizen) "Mondrians Suche nach d. eigenen künstlerischen Weg" malte um 1900 noch im impressionistischen Stil, probierte verschiedene Kunststile aus fand in Linie sein Thema "D. erste, was ich in meiner Malerei veränderte, war d. Farbe" (Mondrian, 1941) anfängl. Motive: u.a. Felder, Bauernhöfe, Windmühlen, Bäume u. Flusslandschaften künstlerisches Interesse lag in d. Struktur u. Organisation v. Bildflächen Streben "nach d. Harmonie durch d. Gleichwertigkeit v. Linien, Farben u. Flächen" baeume-auf-dem-gein-k.jpg 2 Varianten gegenübergestellt Baumränder / Kontur heller gefärbt als Umgebung, dadurch "scheint" d. Bild Baum: sehr dunkel (rot), Kontur als Übergang hell (gelb, wie Mond), Himmel: dunkel (rot) evtl. für Geradenbilder nutzen: vor eigentl. Geradenzeichnen d. Untergrund aufhellen Tableau No. 4, 1913, Piet Mondrian anders als andere Kubisten konzentrierte er sich auf Form u. Linie Motiv Baum (Tableau No. 4): bereits mehrfach bearbeitet zuerst transformiert in vertikl., horizont. u. diagonale Linien u.a. seine Begründung: rechte Winkel u. gerade Linien stehen f. d. Unveränderliche, Geistige Farbflächen sowie Rythmus f. d. Veränderliche, Natürliche
Der gelbe Pullover, 1939, Picasso (Einfluss kubist. Idee noch gut erkennbar)
D. gelbe Pullover, 1939, Picasso (Einfluss kubist. Idee noch gut erkennbar)
Rum und Gitarre, 1918, Georges Braque, Colección Abelló, Madrid
Rum u. Gitarre, 1918, Georges Braque, Colección Abelló, Madrid

Kubismus (zum Thema heutiger Beliebigkeit u. zwingender Reaktion damals, siehe Standpunkt 15.10.) Kubismus als Antwort u. Gegenreaktion auf Malerei d. Realismus verstanden Realismus: Beschränkung auf 1 Perspektive u. 1 Sicht (Standpunkt, Thema, Emotion) als Anfang abstrakter u. nichtsachlicher Kunst angesehen Zerlegung Objekte in geometr. Figuren, dreidimens. abgebildet (Eindruck entsteht, Objekt würde v. mehreren Seiten gesehen werden) gelber-pullover-k.jpg "Als wir begannen, kubistisch zu malen, hatten wir n. im Geringsten d. Absicht, d. Malweise d. Kubismus zu kreieren. Wir wollten vielmehr nur d. ausdrücken, was uns bewegte." (Pablo Picasso ) notiert sollte Zitat n. nur "Schein" (zum Künstlermythos beitragend) sein: Form entstand nicht, um Neues zu schaffen, sondern um etwas ausdrücken zu können, was ohne ihr n. ging Paul Cézanne: "Alles in d. Natur nimmt seine Form v. d. Kugel d. Kegel u. d. Zylinder." "Durch dieses Verfahren, d. Gegenstände zu abstrahieren, eröffnen sich neue Perspektiven d. Bild zu betrachten." Wirklichkeit auf Kubus, Kegel, Kugel reduzierbar (Sichtweise beeinflusste u.a. Picasso ) Zeit d. Industrialisierung Technik als "selbstständig" u. "unnatürlich" wahrgenommen kubist. Geometrie findet sich in Maschinen wieder notiert so hat d. damals aktuelle Weltgeschehen z. neuen Art d. Ausdruckes beigetragen auf heute übertragen: Globalisierung? Wortherkunft: Kunstkritiker Louis Vauxcelles (1870-1943, frnz. Kunstkritiker, prägte u.a. Begriffe Fauvismus, Kubismus u. Tubismus) bezeichnete Werke v. Georges Braque als "bizarreries cubiques", 1908 georges-braque-k.jpg (1) "analytischer" (frühe) Kubismus, ca. 1907-1911 Thema: reine Zerlegung d. Objekts blasse Farben (da ansonsten Formen u. Figuren n. mehr im Vordergrund stehen würden) notiert deshalb arbeite ich selber bisher meist in schwarz/weiß, da Farbigkeit nur ablenken würde wobei ich gerade schon Graustufen zulasse (je nach Geradentyp als Übergang zw. hor. u. vertik. Gerade) (2) "synthetischer" Kubismus, a. 1912-1924 verschied. Perspektiven auf ein Objekt werden zusammengefügt unterschdl. Objekte fließen ineinander notiert im Computerzeitalter als Morphing bezeichnet Mark hatte mir davon noch abgeraten (Übergang Leben-Tod / Porträt-Totenschädel in Geradenstil) (3) Farbkubismus kein Bezug mehr zu realem Objekt "reine Malerei" als Kontrast z. reinen Musik Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse "D. Mensch als Maschine", 1748, La Mettrie (siehe Verweis zu Lem) bestimmt Seele als Resultat komplexer Körperfunktionen "Über d. Marionettentheater", Kleist Thema (in Bezug auf d. Marionette): Maschinen sind (da sie nur einen mechanischen Bezug hätten) d. Menschen etwas voraus (Perfektion) Instinkt (wie beim Tier) / Automatismus / kein Zögern / keine Zwietracht wie beim Menschen unempfindl. gegenüber Täuschungen Mensch scheitert an Wiederholung (vorzeitig gegangen)
Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht
Interieur I, 2000, Ricarda Roggan (*1972, Leipziger Künstlerin)
Interieur I, 2000, Ricarda Roggan (*1972, Leipziger Künstlerin)
Untitled (If you want something …), 2012, Collage, 300x186cm, Astrid Klein
Untitled (If you want something …), 2012, Collage, 300x186cm, Astrid Klein

Ausstellung Counterpoint Fotografische Positionen, Kunsthalle d. Sparkasse Leipzig counterpoint.jpg "walter`s xerox machine" (aus d. Serie: gropius allee), Florian Ebner durch weißen Randbereich interessant (Fotografie n. ausgeschnitten, sondern auf größerem Papier belassen u. gerahmt) notiert b. meinen Konstellationen ähnlich gehandhabt (m. freigelassenem Bereich, als 2. Möglichkeitenraum) v. Mark angeregt Papiergröße als große Plotterfläche zu sehen (Bereich durch Maschine vorgeben lassen, Ränder dann techn. bedingt) "halbverhüllte" Objekte interieur-k.jpg Steffen Junghans (Tournee I, Fotonegativband als Skulptur, online n. gefunden) astrid-klein-k.jpg 2 "Geraden" kreuzen sich durch dicke Farbschichten Begrenzung sichtbar (heben sich leicht ab) Geraden als Begrenzung zw. / Verbindung v. 2 Bildteilen Verwaltung geschrieben, dass evtl. ein Bildtitel falsch ist (Arbeit v. Ricarda Roggan) weiterhin fehlerhaft: Darstellung Fotografie v. Florian Ebner im Internet-Archiv (ohne weißem Rand, d. sicherl. aber z. Arbeit dazugehört)
Konstellation s-f-s-f, 50x50x0.6cm, Farbe auf Sperrholz, Inkjetdruck auf Holzleisten, 30
Konstellation s-f-s-f, 50x50x0.6cm, Farbe auf Sperrholz, Inkjetdruck auf Holzleisten, 30

weißer Sprühnebel verhüllt d. Raum u. legt sich auf d. Möbel notiert zukünftig n. mehr im Raum sprühen konstellation6-k.jpg Schellbach Termin wg. Einzelgespräch vorgeschlagen "Mensch u. Maschine", Lem (11) in Zukunft f. Maschine leichter Menschen nachzuahmen, als anders herum Vorteil Rechenleistung Computer hervorgehoben Bsp. Berechnung Situation Kosmos in 100 Milliarden Jahren (dafür hätten 100'te Mathematiker über 100'te v. Jahren benötigt) aber: Compuersimulation v. Evolutionsprozessen findet vorläufig ausschließlich "im Inneren" d. Maschinen statt Kluft zw. realer Welt (Körper u. Geist) u. numerischer Welt (Materie u. Information) könnte behoben werden kleine, pseudolebende "Geschöpfe" könnten gezüchtet werden (allerdings tot, nur aus Elektronik bestehend) "quasi-mechanische Evolution" / "informatisch-elektronische Evolution" / "molekulare Quantenevolution" könnte v. Menschen kontrolliert u. gesteuert werden irgendwann aber abgekapselt v. menschl. Einfluss "spontane Initiative" zeigen kann d. Menschheit Vor- u. Nachteile bringen (in Roman "Fiasko" militärische Auswirkungen nachgegangen) "Fiasko" (1986): realer, n. märchenhafter Science-Fiction-Roman versucht mögl. Szenario wissenschaftl. fortgeschrittene Zukunft d. Menschheit zu schildern (12) lebend. Datenverarbeitung / Bioevolution begann auf d. Stufe molekularer Autoreplikatoren (Fähigkeit, Kopie v. sich selbst anzufertigen) daraus entstand genetischer Code führte zu Amöben (Einzeller, d. Gestalt ständig ändern), Pflanzen, Tiere u. d. Menschen Mensch führt Datenverarbeitung in Computer fort (beschleunigt, wie es d. Leben an sich n. hervorgebracht hätte) Weiteres gehört dann z. "transbiologische Informatik" (jenseits v. DNA) Information wird m. Information gekreuzt, ohne Last d. Körperlichen sollten Computer diesen Zustand verlassen, wären es "Technobionten" (totgeboren, aber lebendig) Mikroleben > Makroleben > Technobionte (für ihn log. Schlußfolgerung) Mensch wäre n. Ziel, sondern Zwischenschritt d. Evolution (ein "Vorspiel" z. noch kommenden Phase) könnte d. Kosmos betreten (Mensch körperlich, geistig u. psychisch nur schlecht dafür geeignet) menschl. (sterbl.) Verstand würde ersetzt werden ("höhnischer Beigeschmack")
Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages
Arbeit aus schwarzen Serie, Pierre Soulages
Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker
Schwarzraum - Weißraum, 1972/1975, Günther Uecker
Konstellation f-s-h-v, 50x50x0.6cm, Tempera auf Sperrholz, 30
Konstellation f-s-h-v, 50x50x0.6cm, Tempera auf Sperrholz, 30

Kurs Jahrhundert d. Readymade (Hausarbeit weiter bearbeitet, animiert durch Treff m. Daniels) 1x daumennagellänge Whisky Kurs Farbe Weiss Film "Alles kommt aus d. Schwarz u. verliert sich im Weiß", ARTE, 2012 Pierre Soulages (*1919, frnz. Maler u. Grafiker) pierre-soulages.jpg neben Hans Hartung Hauptvertreter abstrakt-ungegenständlichen Richtung frnz. Gegenwartsmalerei Kompositionen m. breiten schwarzen Balkenformen vor hellem Grund arbeitet m. Licht, was reflektiert wird Fred Kelemen schwarzraum-k.jpg n. angressive Farben: Schwarz u. Weiß (Lagerfeld) Ad Reinhardt (1913-1967, US-amerik. Farbfeldmaler, Karikaturist u. Kunsttheoretiker) "Grau ist offen" Leuchtkasten, sehr krelles Licht durch Gegenlicht werden davor montierte G. komplett schwarz Film "Freistil oder Was d. Waschmaschine träumt", ARTE Schneekristalle entstehen in Wolke (Kügelchen aus Staub u. Wasser formt sich immer wieder um, bis Urkristall m. sechseckigen Grundfläche entsteht) Forscher unterscheiden zw. 80 verschiedene Kristallformen "Mensch u. Maschine", Lem aus "D. Technologiefalle", Essays versucht durch Beweisführung d. Unterschied zw. Mensch u. Maschine offenzulegen (1) "D. Mensch als Maschine", Lamettrie (18. Jhd., frz. Philosoph u. Materialist) Was heißt d. Menschen "gleichwertig"? Eigenschaften Mensch u. andere Lebewesen: lebendgebärdender Säuger, ausgestattet m. Organen Unterschied: Geist / Gehirn (2) Alan Turing: Ist es möglich, einen "endlichen Automaten" zu konstruieren, d. im Gespräch n. v. Menschen unterscheidbar ist? Lem hat viel darüber m. anderen diskutiert überlegt, dass Maschine immer aufgedeckt würde, wenn verlangt wird, dass eine Geschichte, ein Witz o.ä. m. eigenen Worten wiedergegeben werden soll Maschine wiederholt alles am ehesten wortwörtlich Mensch: erinnert sich n. an d. genauen Wortlaut, sondern an d. Sinn (versteht d. Text) Dilemma: Wie können wir uns davon überzeugen, ob d. Maschine "Computer" überhaupt etwas versteht? "etwas verstehen": besitzt mehrere Ebenen u. Arten Computer fehlt Selbsterhaltungstrieb "nur wer erfolgreich frißt oder erfolgreich ausweicht, ist am Leben geblieben" (3) Selbsterhaltungstrieb ließe sich in gewisser Form d. Computer "beibringen" Douglas R. Hofstadter beschreibt, wie er in einem Versuch Mensch v. Maschine unterscheiden sollte Studenten antworteten ihm so, dass er glaubte, m. einem Computer zu reden Computer können immer bessere Simultanten sein (4) Maschine kann ein "geschickter 'Betrüger'" sein erkennt an Häufigkeit bestimmter Worte, was für ein Thema besprochen wird u. reagiert darauf dementsprechend (ohne es jedoch zu verstehen) (5) n. nur Maschine ist entscheidend, sondern auch d. Gesprächspartner Mensch (Dummkopf o. Genie) (6) Mensch beschäftigt sich zu viel m. Mögl. d. Computers als m. Funktionsweise d. Gehirns Lem schreibt über Versuch sich als alternder Mensch an Namen zu erinnern wie gesuchter Ausdruck dann doch "auftaucht", ist ihm n. verständlich Unzuverlässigkeit b. Beherrschung d. gespeicherten Informationsvorrats im Gehirn sinnvoll können auch unbewusste Handlungen sein (zwar n. bewusst abgespeichert, aber dennoch vollführt) offene Frage: zweigeteiltes Gehirn (mediz. trennbar in 2 "Geiste") (7) hält Turing-Test n. mehr für geeignet Frage (f. Philosophen): "Wozu zum Teufel brauchen wir eigentlich eine Maschine d. d. Menschen so hervorragend simuliert, dass sie in ihrem sprachlichen Verhalten n. mehr v. Menschen unterscheidbar ist?" Vorteile Mensch u. Vorteile Computer hervorheben, Nachahmung n. sinnvoll (8) Einfluss d. Menschen auf Tumore (je nach Zustand d. Geistes anders) 1/3 d. Lebens verbringt Mensch im Schlaf Computer schlafen nicht, Menschen würden ohne Schlaf n. länger als 1 Woche überleben Warum Träume wichtig, bisher n. geklärt (9) Turing-Test wird n. klären können, ob Computer ein Bewusstsein haben oder n. bedeutet v. Maschine besiegt zu werden D.ütigung? (10) berichtet über 1. v. Computer geschriebenen "Liebesroman" viele Menschen wollen Romane kaufen, wo Autor = Maschine Computer werden im Porno-Bereich eingesetzt für Lem eine "d. größten Entäuschungen" Kluges muss u. wird anscheinend immer Dummes / Primitives mitschleppen (weiter b. Abschnitt 11) Einzelgespräch m. Ωe sein Programmabschnitt z. Abfrage u. Neuberechnung v. Geraden in bestimmtem Bereich eingefügt Kurs o.T. Geradenbild gepunktete Konstellation fertig gestellt konstellation5-k.jpg Pkt., d. über d. Rand hinausgehen, ließen sich einfach teilen neue Konstellation angefangen (herausragende Geraden, komplett weiß, nur Schatten sichtbar)

"U. so sage ich nach meinen Erforschungen d. Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht u. besteht nur durch eine Kraft, welche d. Atomteilchen in Schwingung bringt u. sie zum winzigsten Sonnensystem d. Alls zusammenhält." (Max Planck, "Gott u. Naturwissenschaft") "Wer hat Angst vor Abstrakter Kunst?", 3sat Kurs o.T. Geradenbild (m. Notizen v. gestern) gepunktete Fläche, zeigt indirekt G. rot/grün/blau Pkt. f. Zapfen (long, medium u. short wavelength receptor) Wahrnehmung d. Objekte (Oberfläche) mittels Licht, Objekte selber bleiben verborgen Flimmern m. kleinen farbigen Pkt. erzeugen (wird mir m. Tempera aber wohl n. gelingen) (1) G. je nach Typ andere/r Farbe/Graustufenwert u.a. vertik. G. (aktiv) weiß, horiz. (passiv) schwarz (2) Möglichkeitenfläche verspiegeln (Spiegelfolie), G. u. n. definierte Fläche freihalten (Holzmaserung sichtbar)
Tagträumer, 2 Plotterzeichnungen, Tusche auf Papier, Blattgröße jw. 29.7×42.0 cm, 30
Tagträumer, 2 Plotterzeichnungen, Tusche auf Papier, Blattgröße jw. 29.7×42.0 cm, 30

Bewerbung zum Studienpreis 2015 fertig m. Arbeit Tagträumer (Bespielter Möglichkeitenraum) tagtraeumer-k.jpg Geradenbild weitere Ergebnisse v. Konstellationen auf Platten m. Holzleisten stabilisiert überlegen, wie ich jetzt m. Konstellationen weiter verfahre 256 Konstellationen (Quadrat) plotten weitere aus 3 o. 4 gleichlangen Geraden bestehende geschlossene Formen berechnen Knete in kurzen u. längeren Bahnen auf Holz plazieren u. übersprayen ("Schattenwurf" beobachten, scharfe u. verwischende Ränder) Geraden aus Holz heraussägen, Platte leicht v. Wand abheben lassen, Wirkung beobachten (realer Raum wird in Geradenform in Arbeit plaziert, Geraden = Materie, umgebende Platte = Nichts bzw. Kunstraum) Kunstbegriff kunst:dialoge: "Was ist Kunst?" Schönheit: kein Kriterium f. gute Kunst, liegt eh im Auge d. Betrachters Preis: Wert entscheidet n. über gute Kunst "Kunst muss n. immer teuer sein. Kann allerdings ein Indikator dafür sein." eigensinnig u. ausgefallen: Kunst muss keine Eigenarten haben besondere Werke (inhaltlich, formal u. technisch) fallen jedoch durch ihre Eigenheiten auf Kunst sollte auffallen (dazu eignen sich Eigenarten o. d. Erste zu sein)

E-Mail S.: 'große Flächen bekommt man eben, indem man auf d. Rückseite flache Holzstreifen senkrecht z. Oberfläche aufklebt. Profilholz zum Beispiel, 50x10 oder so. Meterware. [t=]zu Lem 1956: verfasste "Dialoge" setzte sich m. Möglichkeiten d. Kybernetik auseinander u.a. Übertragbarkeit menschl. Bewusstseins auf Maschinen bis 1956/57 fast unmöglich SF-Bücher aus westlichem Ausland zu erwerben, poln. SF-Literatur wenig vorhanden, konnte sich nur an d. russischen "Wissenschaftlichen Fantastik" orientieren SF-Werk-Unterteilung: (1) Werke, d. sich direkt auf Zukunft d. Menschen beziehen (wie "D. Futurologische Kongress") (2) Werke, in denen Menschen m. fremden Kulturen zusammentreffen (wie "Sterntagebücher") (3) Werke, in denen fremde Kultur im Vordergrund steht (wie "Eden") russische Übersetzungen weitgehend unzensiert (obwohl sie kritisches Potential enthalten, wie d. allgemeine Tyranneikritik in d. "Kyberiaden") mischte gekonnt SF-Motive wie d. Raumfahrt m. f. ihn selber erlebbaren realen Dingen (wie Bürokratie u. Militär) sowie m. abstrakten Themen aus Wissenschaft (wie Mathematik, Soziologie, Mikrobiologie u. Kernphysik) u. Philosophie wissenschaftl. Fundierung war ihm sehr wichtig kritisierte andere Autoren, d. seiner Meinung nach nur oberflächliche, gefällige, kommerzialisierte Texte verfassten, anstatt sich wirklich m. d. Möglichkeiten / Unmöglichkeiten auseinanderzusetzen Solaris: Name eines extrasolaren Planeten, umspannt v. einem Etwas Glibberzeug, ein lebendes intelligentes Individuum behandelt Fragestellung: Was, wenn eine uns überlegene Intelligenz so fremd wäre, dass wir m. ihr n. kommunizieren könnten? d. Proteus auf Solaris bildet Kunstwesen (wie Nachbildungen früherer Lebenspartner), d. er menschl. Besuchern z. Seite stellt Nachbildungen agieren u. sprechen wie echte Menschen, bestehen aber aus Pygmalion Fragen: Haben sie Bewusstsein? Was ist Bewusstsein? Interview in Cicero (Magazin f. pol. Kultur), 11/2005 F: Welche technolog. Entwicklungen werden unser 21. Jhd. prägen? A: Biotechnologie Evolution unserer Spezies wird steuerbar bedeutet große Verantwortung (Bsp: Geschlecht eines noch n. geborenen Kindes schon heute bestimmbar) F: Forschungsmöglichkeiten d. Biotechnlogoie einschränken? A: Nein (früher o. später wird so oder so daran geforscht werden) Kluft zw. technolog. Entwicklung u. Reife d. menschl. Natur (Mensch immer noch wie vor 100.000 Jahren beschaffen) F: Was an technolog. Entwicklung wird es nie geben? A: Zeitreisen ("d. ist völlig unmöglich"), Verlängerung menschl. Lebens ("halte ich für maßlos übertrieben", "Unsterblich sind im menschl. Körper nur d. Krebszellen. Ansonsten verhält es sich leider so: In d. Moment, in d. d. Mensch auf d. Welt ist, beginnt er zu altern.") "D. All ist 14 oder 15 Milliarden Jahre alt. Plötzlich - für eine Zeit, d. im Vergleich dazu wie d. Bruchteil einer Sekunde anmutet - erlangen wir Bewusstsein. U. dann ist es wieder weg." Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse (Treff m. Kommilitone) Verbindung zw. Turing-Test u. "D. Verhandlung" Ijon Tichy, Raumpilot aus "Technologiefalle": "Mensch u. Maschine" lesen, verstehen, Notizen machen u. b. kommendem Treff besprechen
Konstellation v-v-s-h, 50x50x0.6cm, Acryl auf Sperrholz, 30
Konstellation v-v-s-h, 50x50x0.6cm, Acryl auf Sperrholz, 30
Konstellation h-h-s-f, 50x50x0.6cm, Acryl auf MDF, 30
Konstellation h-h-s-f, 50x50x0.6cm, Acryl auf MDF, 30

Geradenbild Kurs o.T. D. Abmessen d. Geradenflächen auf d. Holz, Auftragen v. Farbe, d. Lackieren u. zwischendurch immer wieder drüber nachdenken, hat mir gefallen (ähnlich Holzschnitt, wobei dort d. Ergebnisse n. gut waren). Zum Präsentieren scheinen mir d. Platten zwar etwas dünn, aber ansonsten sind d. Ergebnisse so, wie gehofft. Auch würde ich gerne m. 1-2 Meter großen Flächen arbeiten. Wegen Biegung u. Anbringung muss ich mir noch Gedanken machen. D. vertikale Faserverlauf war auch eine gute Entscheidung, da sie an d. Geradenbündel-Arbeiten anknüpfen u. so auch in d. Natur im Holz selber vorzufinden sind. Flächen, d. außerhalb d. dargestellten Geraden liegen, habe ich in 3 Tests freigelassen. Dadurch sticht d. quadratische Form d. Platten n. zu sehr hervor. Weiterhin lässt d. Freilassen auch mehr 'Geheimnis' zu (was vor bzw. hinter diesen Flächen zu finden ist). 4 Konstellationen bearbeitet (gestern erste Klebestreifen-/Farbtests auf Rückseiten) jwl. 40x40x0,6cm, m. Acryl Schwarz o. Grundierweiß, lackiert schmale bzw. breite Klebebänder zum Abdecken d. Geraden teilw. Möglichkeitsraum durch Freilassen d. Randbereiche hervorgehoben Faserverlauf immer vertikal (Baum: Faserverlauf geht v. d. Wurzel b. z. Krone) (1) auf Sperrholz Kiefer buchstabe1-k.jpg Maserung auch b. schwarzen Flächen gut sichtbar wirkt plastisch, als wären schwarze Flächen abgehoben (2) "Konstellation h-h-h-v" auf Sperrholz Pappel 3 Geraden nur durch quadr. Pkt. (entstehen n. zufällig) erahnbar Maserung n. sichtbar (3) "Konstellation v-s-v-v" auf Sperrholz Birke Maserung gut sichtbar wirkt insgesamt "platt", eben (4) auf MDF roh buchstabe3-k.jpg m. weißem Grundierer gearbeitet da MDF strukturell sehr ruhig, weiße Farbe teilw. dick m. Pinsel aufgetragen nach Lösen d. Klebebänder: weiße Fläche wirkt wie draufgeklebt, als wäre sie abziehbar dadurch wirkt Konstellation d. Geraden n. festgelegt (durch gedankl. Abziehen einfach neue Konstellation auftragbar)

Einzelgespräch m. Ωe Fräsen nur Geraden im G-Code speichern, d. innerhalb Fräsgebiet liegen b. längeren Geraden Mittelpunkt verschieben u. Länge ändern sein Vorgehen: (1) Geraden Endpunkte erreichnen (2) Abfragen starten (wie: x1 u. x2 liegen links o. rechts v. Fläche, y1 u. y2 liegen oberhalb o. unterhalb v. Fläche, Gerade liegt vollständig in Fläche) (3) Endpunkten korrigieren (am Rand d. Fläche) notiert Konstellation Bsp. Bezeichnung 4 Geraden: "Konstellation s-v-v-f"
Geraden-Alphabet m. 4 Geraden
Geraden-Alphabet m. 4 Geraden

Kurs Farbe Weiss im Studio, Trufanostraße Reprotisch Stufenlinsen (Scheinwerfer, 3200k) Lichttemperatur: b. welcher Temperatur Material anfängt Licht abzugeben HMI-Strahler (Tageslicht) (vorzeitig gegangen, da für mich uninteressant) Geradenbild Kurs o.T. geradenalphabet1-k.jpg insg. 256 Mgl. Gerade-Typ (I): 0°, aktiver Stillstnd. / horiz. Gerade (II): 1°-89° (gerundete Werte), steigende Gerade (III): 90°, passiver Stillstnd. / vertik. Gerade (IV): 91°-179°, fallende Gerade Graustufenwerte: (I) Schwarz (Leere) (II): Dunkelgrau - Hellgrau (III): Weiß (pure Energie) (IV): Hellgrau - Dunkelgrau evtl. Installation m. Holzleisten, Metallstäben, OLED o. Leuchtstofflampen erst einmal Alphabet plotten (f. Gespräch m. Schellbach) notiert Nachtrag (3.11.): bisher kein Alphabet, eher alle Möglichkeiten in zufälliger Reihenfolge aufgelistet evtl. m. mehreren Schleifen logische Folge aufschreiben (1. Zustand: alle 4 Geraden horizontal, 2. Zustand: 1. Gerade 45° gedreht, etc.)
Die Zukunft der Modernen Kunst, mit Till Ahrens, StudioBauhaus
D. Zukunft d. Modernen Kunst, m. Till Ahrens, StudioBauhaus

Geschichte Zukunft d. Kunst zukunft-kunst-astrologie.jpg Über d. Zukunft d. Kunst aus Sicht eines Astrologen Till Ahrens (professioneller Astrologe, Coach, Lebensberater, Meditationslehrer) anhand Datum (10. April 1917) u. Uhrzeit (17 Uhr) astrologisches Horoskop erstellt Tag einer Ausstellungs-Eröffnung, u.a. m. Duchamps Urinal (soll Geburtsstunde d. Modernen Kunst sein) Moderator: "Was konnten Sie astrologisch in Erfahrung bringen aus d. Horoskop über d. Zukunft dieser Kunst?" Ausstellungseröffnung fand im Waage-Aszendent statt (lat. für "d. Aufsteigende", bezeichnet aufgehenden Grad d. Tierkreises) Waage-Aszendent hat m. Kunst, Ästhetik, Harmonie zu tun sehr impulsive, herausvordernde Kunst Planet Venus steht für Kunst im Allgemeinen u. für alles Schöne Venus steht im Widder Widder (Venus eigentl. sehr fremd): Neue Wege gehen, aufbrechen, inneren Impuls setzen, ist Beginn d. ganzen Tierkreises es ist keine Venus-Stellung, wo Schönheitsgedanke d. Leitmotiv ist, es geht um neue Impulse setzen Moderator: "Wie könnte es weitergehen? Kann man da irgendwas ableiten?" über Kunst allgemein zu reden ist schwierig, da es "viele viele Kunststile" gibt "Aber was man wirklich sagen kann, … also ich hab ein Horoskop noch zusätzlich erstellt… d. beginnt 1901 u. da haben wir einen Wassermann-Aszendenten." es geht um Kunst zu entwickeln, d. Wassermann-Eigenschaften hat Eigenschaften: extravagant sein, aus d. Normen fallen, etwas außergewöhnlich, schräg, komisch zu machen z. Zukunft (kommende Jahre): großer Wandel in d. Kunststilen, allgemein in d. Modernen Kunst, zu erwarten "Es wird auch eine schwierige Zeit werden. D. hat auch sicherlich etwas m. d. Weltwirtschaftskrise zu tun." enormer Wertewandel findet statt: wir sind m. Pluto auf allen Ebenen konfrontiert Pluto steht für Transformation, Wandel, Schwierigkeiten Künstler müssen jetzt d. neuen Zeitgeist erfassen Moderator: "Warum 1901?" Horoskop f. New York 1901 erstellt, um Zeitgeist zu erfassen m. Tradition brechen = großes Thema im 20. Jhd. Moderator: "Wird es eine gravierende Änderung geben in d. Zukunft?" (wird Moderne wieder verworfen, als Fehler angesehen, wird es wieder gegenständlicher?) "[…] Konnten Sie sowas sehen?" "Ich denke, Kunst ist immer im Wandel u. was ich prognostiziere für d. Zukunft, ist, dass d. bisherige Kunst [d. unter d. Wassermann steht] […] eher in Richtung Fische geht" Fische-Archetyp: es geht um Emotionen, Zugang zu Gefühlen finden u. darzustellen Vebindung m. d. Publikum wird wieder geschaffen werden Fische hat etwas m. Visionen zu tun (Künstler werden wieder Visionen in ihre Bilder einbringen, auf sehr emotionaler Ebene) Wassermann-Zeit (abstrakte Zeit, Zeit d. Ideen) legte zu wenig Fokus auf Gefühle [t=]"Im Namen d. Kunst", Lehrstück über d. Kunstbegriff, StudioBauhaus

Kurs Jahrhundert d. Readymade (Hausarbeit) Geradenbild AV-Labor m. Schneideplotter Ganzkörperporträt für spätere Radierung auf Kunststoffplatte geritzt Linienanzahl: 787 (dunkle Bereiche etwas ausgedünnt) 20cm/s u. 350gf m. Messer (gelb) Hilfskonstruktion aus Pappdeckel, damit sich beim Schneiden d. Kunststoff n. abhebt (durch Dicke d. Materials) n. spiegelverkehrt geschnitten (für Radierung jedoch wichtig, heutiges Ergebnis also nur für Test nutzbar) 3 x Ganzkörper-Plott auf einfachem A3-Papier (m. unterschdl. Abtastungswerten u. Abweichungen in Grad u. Länge) notiert ab jetzt keine Ganzkörperporträts mehr plotten, außer für Radierung u. Holzschnitt! Einzelgespräch m. Lehmberg wg. Kaschieren (n. angetroffen, Termin f. kommende Woche vereinbaren) Radierwerkstatt E-Mail wg. Treffen geschrieben nach OK Motiv neu, spiegelverkehrt u. evtl. m. dickeren Linien (doppelt auftragen) plotten
aus Verfilmung Solaris, 1972
aus Verfilmung "Solaris", 1972

Standpunkt gutes Gespräch m. neuem Kommilitonen über Antrieb / Motor Kunstproduktion, Stella (Basel-Ausstellung), zwingender Grund (wie neue Leinwandformen, Ritz in Leinwand) o. Wahllosigkeit (Wiederholung alter Themen aufgrund fehlendem Antrieb) b. aktueller Produktion, Begründung eigener Arbeiten u. ob Begründung bekannter Künstler nachträglich o. v. Künstler selber getätigt wurde Standpunkt Es kann n. nur darum gehen, zu zeigen, dass es ein kleinstes Teilchen, eine letzte Einheit gibt, d. allem Materiellen zu Grunde liegt. D. wäre lediglich d. Übertragung v. Wissenschaft in d. Kunst. D. Arbeiten selber müssten noch eine persönliche Ebene besitzen, oder etwa inne haben, was Fragen aufwirft statt nur Antworten zu liefern. Was heißt es, dass Gegenstand, Luft, Mensch, Tier, Planet u. Stern im Inneren aus d. gleichen Element, Teilchen, schwingendem Energiefädchen bestehen u. nur durch unterschiedliche Verbindungen oder - wenn es n. nur ein kleinstes Teilchen geben sollte sondern verschiedene Arten - kleinsten Unterschiede zwischen ihnen, zu d. wird, was es ist? D. Verbindungen entstehen auch n. zufällig. Es gibt einen Grund, warum sich in d. Luft n. plötzlich ein Apfel formt oder ein Mensch zu Stein wird. Immaterielle Themen, wie Gut u. Böse, Gott u. Teufel, oder - allgemein - menschenbezogene Fragestellungen (d. also nur auftauchen, weil d. Mensch d. Fähigkeit besitzt, über etwas nachzudenken u. n. nur es wahrzunehmen), können nach meiner Grundidee nach erst einmal n. behandelt werden. Oder kann ich meinen Grundgedanken dahin übertragen (Gut kann es nur geben, weil es Böses gibt, d. Gott wird nur in Verbindung m. d. Teufel definierbar)? Ob es nun ein persönliches Thema oder etwas wäre, was d. Menschheit bewegt, so ist beidem doch gemein: sie würden durch d. Motivwahl geäußert werden. D. Stil (also ein Bild, was nur aus Geraden oder einem anderen kleinsten Element besteht) steht fest. D. Technik allerdings nicht. D. würde sich je nach Themenwahl ändern (so steht auch weiterhin d. Video / d. Animation b. mir z. Debatte). Kurs Mensch-Maschinen-Verhältnisse f. großen Schein kein Vortrag notwendig Kybernetik: Steuerung u. Regelung v. Maschinen, lebenden Organismen u. sozialen Organisationen Turing: "Können Maschinen denken?" Lem, Theorietext: "Technologiefalle" "D. Jagd", Erzählung u. SOLARIS (ansehen) Descartes: "Meditationen", 1641 "Cogito ergo sum": Fundament, um Wissen zu Reglementieren (durch strenge Vorschriften zu regeln) Unterscheidung in 2 Substanzen (1) denkende Substanz u.a. Denken, Unsterblichkeit d. Seele (2) ausgedehnte Substanz alles, was Naturwissenschaften untersuchen (physik. Sachverhalte etc.) alles, was Maschine ist Gliedermaschine = Körper = Leichnahm (fkt. mechanisch) Seele = Denken, Fühlen menschl. Körper = Uhr aus Rädern Knochen, Adern, Haut können Bewegung geistlos ausführen Leben wird mechanisch gedacht Unterschied Tier - Mensch, Mensch - Maschine Tier = Maschine Maschine kann ledigl. d. Menschen imitieren [t=]interessiert an Vortrag zu Stanisław Lem (1921-2006, poln. Philosoph, Essayist u. Science-Fiction-Autor) Visionär u. Utopist, komplexe Technologien vor tatsächlichen Entwicklung erdacht solaris.jpg Bsp: 1960er/1970er schrieb er über Nanotechnologie, Neuronale Netze u. virtuelle Realität wiederkehrendes Thema: philosophische u. ethische Aspekte u. Probleme technischer Entwicklungen (wie künstliche Intelligenz, menschenähnliche Roboter, Gentechnik) entlarvt u.a. Technikgläubigkeit u. auf Wissenschaft beruhende menschliche Überlegenheitsdenken als Hybris (Hochmut) pessimistisch gegenüber langfristiger Überlebensfähigkeit d. Menschheit thematisiert u.a. Kommunikationsversuche Menschen - außerirdische Intelligenz kritisiert d. (teilweise v. ihm vorhergesagte) Internet / Informationsgesellschaft Nutzer werden zu "Informationsnomaden" / hüpfen "zusammenhangslos v. Stimulus zu Stimulus" dadurch Verfall d. Fantasie u. Intelligenz d. Menschen

Geradenbild notiert Grundgedanke Geradenbilder, August 2014 : "verarbeitete Themen: Zufall, Setzung, Natur/Leben, Einzigartikeit, Geheimnis (aber aufgedeckt durch Pixelstruktur)" Kurs o.T. 75% PDF-Druck auf 4 A4-Blätter in 5 Abschnitte aufgesplittet: <=50px, <=100px, <=150px, <=200px, <=255 Mittelpunkt-Bereich d. Geraden m. Bügeleisen auf 42x60cm-Platte übertragen u. korrekte Länge geritzt m. Spitze vorgeritzt, danach m. Schnittmesser Gerade händisch gezogen Ergebnis: n. berauschend (d. Weg dahin wegen Holzschnitt: spannend)

Klasse Bildende Kunst Teilnahme an Berlin-Exkursion abgesagt Besprechung Arbeiten 1 Kommilitonin wollte ihre Arbeit n. "auseinandernehmen", offen gelassen (wie formulieren, ohne, dass wieder Fragen aufkommen?) Vorstellung "Liegender Akt" (Testplott) u. Geradenbündel-Arbeit (vertikal u. horizontale Variante) Bedeutung maschinelle Bearbeitung durch Zuhörer zu stark betont (sollte gar n. im Mittelpunkt stehen) falsch vermittelt: es wurde verstanden, ich hätte selber n. zeichnen können, deshalb d. Plotter verwendet (als Begründung f. Wahl d. Gerätes natürlich n. günstig) Geraden als kleinstes graf. Element vorgestellt (Punkt als tot bezeichnet, erst Verbindung zweier Punkte ergibt Bewegung) Auflösung d. Geraden / gestörten Linien im wissenschaftl. Kontext (Suche nach kleinstem Teilchen / Quarks / evtl. schwingende Energiefädchen, Strings) zwar lenkt gegenständliches Motive ab, aber nur abstrakte Form erzeugen würde meine Idee n. zeigen können (alles Materielle besteht aus selbem Grundbaustein, ob Tisch, menschl. Körper, Pinsel o. Sonne) Mark: vor allem viel Leere im Raum (zw. d. Teilchen) Bin ich Zeichner, obwohl ich d. eigentl. Zeichnen d. Plotter überlasse? notiert Hausmeister am Donnerstag nach freien Planschrank für Klassenraum fragen Problemfeld beliebige Motivwahl (eigentlich gewollt!) Einzelgespräch m. Schellbach vereinbaren
grauer Balken erscheint trotz gleichem Grauwert links heller
grauer Balken erscheint trotz gleichem Grauwert links heller

Kurs Farbe Weiss "Weiss sehen, Weiss darstellen" v. biolog. u. maschinellen Sehsystemen notiert G-Code f. 2 Motive in einem Bild umsetzen u. heute noch Ωe schicken! 1) biolog./menschl. Sehsystem 2) Farbwahrnehmung 3) menschl. Sehsystem 4) maschinelle Verarbeitung v. Farbe Weiss 5) prakt. Übungen zu 1) opt. Täsuchungen Adaption / Farbkonstanz je nach Kontext andere Farbwahrnehmung balken-k.jpg Sehsystem je nach Beleuchtungsumständen / Schattierung unterschdl. Sehwahrnehmung Nachbild: Zellen, d. photorezeptorisch arbeiten Zäpchen ermüd., wenn man lange auf ein Motiv schaut, Negativ ist auf weißer Fläche noch sichtbar zu 3) lichtsensitive Zellen auf Netzhaut chem. Prozess, wenn Licht drauf fällt 4 Zellarten: Stäbchen ("nachtaktive Zellen") Zäppchen (3 Var.): reagieren auf unterschdl. Wellenlängen (zw. 400-700 nm) 3 Reizzonen: bläulicher, grünlicher u. rötlicher Bereich evolutionär v. Umwelt geprägt (deshalb dominiert Grün/Rot) Rot-Grün hat sich erst m. d. Zeit getrennt (davor 1 Reizzone) Farbpsychologie Bildinformationen im Auge: nur 1,5 Millionen (weniger als moderne Kameras) Augen stehen jedoch nie still, sehr viele Einzelbilder erzeugen "pixelfreies" Abbild im Kopf im Gehirn werden 60-100 Herz (Schwingungen pro Sekunde) verarbeitet Metamerie (gr. "aus mehreren Teilen bestehend") Lichtwellen = ? weißes Licht existiert eigentl. nur in unserem Gehirn / in unserer Wahrnehmung weißes Licht = Bündelung v. vielen Wellenlängen zw. 400 u. 700nm Sonifikation (latein. sonus = "Schall", -ficare = "-machen") Transformation Licht zu Akustik immer v. Menschen gemacht, n. natürlich, da 2 unterschdl. Systeme zu Farbkonstanz: Licht auf Netzhaut = Produkt v. Beleuchtung u Reklektanz ? Weißabgleich notiert heute noch: 4-5 Plotterarbeiten im Klassenraum aufhängen (4 Linienbündel-Bilder u. 1 Geradenbild), für morgige Präsentation!