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Klasse Bildende Kunst
HGB Leipzig
Selbstporträt, verschiedene Materialien, 30
Topflappen, Anu Tuominen
Topflappen, Anu Tuominen
Hausfrau, Lena Zehringer, 2015
Hausfrau, Lena Zehringer, 2015
Fettecke, 1982/1989, Joseph Beuys (Fotolink )
Fettecke, 1982/1989, Joseph Beuys (Fotolink )
Selbstporträt mit verbundenem Ohr und Pfeife, 1889, Vincent van Gogh
Selbstporträt mit verbundenem Ohr und Pfeife, 1889, Vincent van Gogh
Tisch mit Aggregat, Joseph Beuys
Tisch mit Aggregat, Joseph Beuys
55/005, 1955, Kohle, Norbert Kricke, gezeigt im Kunstverein Potsdam
55/005, 1955, Kohle, Norbert Kricke, gezeigt im Kunstverein Potsdam
Fixierung, Performance, Roter Platz, Moskau, 2013, Pjotr Pavlenski
Fixierung, Performance, Roter Platz, Moskau, 2013, Pjotr Pavlenski
Schmähgedicht, Jan Böhmermann (Schwärzungen von WELT) , Foto DW
Schmähgedicht, Jan Böhmermann (Schwärzungen von WELT) , Foto DW

Diplom Theorie Gespräch mit Alexander weiter transkribiert Gespräch in Sprechblasenform Abbildungen hinzugefügt Standpunkt
  • Jemand der sich äh äh äh ausdauernd und wiederholend äh mit Rechtswissenschaft beschäftigt.
  • Was ist denn Rechtswissenschaft? Jetzt hast du schon wieder Rechtswissenschaftler mit Rechtswissenschaft ...
  • Das ist... mhm... [Pause] Ja die die die Definition und die Anwendung von Recht.
  • Okay. Das ... deshalb kommst du sozusagen äh deshalb hast du das erwähnt, Kunst steht bereits im Grundgesetz und so drinne, aber wird da noch nicht definiert, sondern das ist dann halt das ... das macht ihr dann. Sozusagen. Wenns nen Fall gibt, ne? So hab ichs jetzt verstanden.
  • So ganz ... aber nur bezogen auf unser Rechtsgebiet.
  • Jaja, ich hab ...
  • Man muss Kunst nicht...
  • Okay.
  • ... äh unbediengt aus der rechtlichen äh [Pause] ähm ... also nicht nur ... also nicht nur rechtlich... also warum sollte ich denn Kunst rechtlich betrachten?
  • Ne, aber. Du bist eher einer, der das könnte. Vom Recht her.
  • Ja.
  • Weil du das gelernt hast.
  • So möchte ich denken.
  • Du redest ja auch darüber. Du hast das ja mit dem Gesetz gesagt. Da steht zwar Kunst drinne, aber es wird nicht gleich definiert. Das liegt ja daran, dass du dich damit beschäftigst.
  • Das ist sozusagen mein Geschäftsmodell.
  • Okay. Genau. Okay.
  • [lacht]
  • Naja, das ist ja gut zu wissen.
  • Ja.
  • Ausgangspunkt... ich wills gerne mal gerade selbst durchgehen. Ausgangspunkt für den Künstler ist entweder Begabung oder Handwerk. [Stille] Gut. Ähm. Kann man vielleicht ähm aber allgemein auf alle Sachen irgendwie ähm ... [Stille] Naja. Ne. Ich weiß jetzt auch nicht. Be... Begabung. Na was heißt Begabung? Ein Schreiner. Muss der nicht auch eine Begabung dafür haben? Irgendwie?
  • Ja deshalb...
  • Oder ein Koch.
  • Ist der Koch nicht auch deshalb Künstler?
  • Oder so.
  • [wiederholt] Oder ist der Koch deswegen nicht auch Künstler?
  • Na die wollen sich glaube ich als Künstler gerne aufspielen. Ne? Wenn die da ihre kleinen Werke...
  • Nicht aufspielen. Das klingt schon wieder so negativ.
  • NATÜRLICH! Ich bin da so!
  • Derjenige, der ... äh der ganz zarte Kreationen, neue Dinge schafft...
  • Ja.
  • ... und so, da würde man auch von der Kunstform des Kochens sprechen. Warum denn nicht?
  • Okay. Ähm. Bei dem ... bei dem Koch als Beispiel jetzt. Du würdest aber sagen, dis ist doch nur ein guter Koch... ähm äh wenn es schmeckt und gut aussieht. [Stille] So. Oder?
  • N... n... nein. Also ich würde den Koch vom Künstler dann abgrenzen, wenn äh äh was Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist. Also wenn er sich selber eher als Koch sieht, dann ist er Koch. Wenn er natürlich äh sich stärker als Künstler betrachtet, dann ist er Künstler. Also ich ich...
  • JA, ABER. Aber würdest du jetzt einen Koch Künstler nennen, wenn er dir einen Teller präsentiert mit einem schauderhaft ausschauenden äh äh [Pause] Nudel-Bolognese-Dingsdabumsda? Was auch schrecklich schmeckt! Würdest du ihm dann sagen... du... sie sind aber kein Kochkünstler? So? Sondern sie sind halt jemand der das nicht hinbekommt...
  • Nein. Das ist eine Frage, wie wie ... wie du... Also die Frage, die du eigentlich stellst, ist, wie definiere ich Kunst. Nämlich gibt es gute und gibt es schlechte Kunst.
  • [entrüstet] NEIN! NEIN NEIN NEIN NEIN! [schnell gesprochen] Nein nein nein nein. DU hast gerade den Koch mit reingebracht. Oder ich hab davor was anderes reingebracht. Die Frage ist doch aber beim Koch: Ein Koch gibt es äh weil es Menschen gibt, die halt Hunger haben, die gerne etwas essen wollen, was vielleicht noch schön aussieht. Je nach Restaurant.
  • Ja aber es ... äh ... Kunst beinhaltet doch, was ich gesagt habe. Eine Begabung oder etwas... etwas besonders gut zu können. So.
  • Ein Koch kann etwas besonders gut. Okay.
  • Wenn ich jetzt einen Teller serviert bekomme, wo einfach alles nur hingepackt ist. Lieblos.
  • Ja?
  • Äh ähm geschmacklich auf keinem Niveau...
  • Ja?
  • Äh dann dann dann fällt das ja schon gar nicht mehr unter den Begriff der Kunst. Wenn allerdings etwas ... etwas Neuartiges kommt. Das er da mit bestimmten Gasen experimentiert hat. Tiefgefrorene Früchte äh äh ähm farbig mit Wildkräutern und äh dann entsprechende Ambiente und das äh ähm ... wiederholt macht. Dann würde man ihn wahrscheinlich schon als Künstler bezeichnen.
  • Ich würde ihn dann ... Ich würde das Wort Kreativität dann benutzen. Koch und kreativ sein. [kurze Pause] Es ist die Frage, was ...
  • [unterbricht] KUNST. Ist Kunst nicht kreativ?
  • Du na du gehst jetzt ja von deinem Begriff aus ... also was für dich Begabung oder Handwerk ... Da hast du recht. Wenn wenn du jetzt so argumentierst. Dann ist natürlich der Koch, äh, der der hat ein Handwerk gelernt und gleichzeitig irgendeine Begabung. Etwas schön aufzutellern. Geschmacklich. Und so weiter. Äh... weißt ja was. Ich ... ich hätte jetzt aber eingeworfen, äh, für mich wäre es einfacher zu sagen: Wenn etwas hässlich schmeckt und etwas hässlich aussieht, dass das Kunst ist. Als wenn etwas schön aussieht. Weil wenn etwas schön aussieht und du kaufst es dann, dann wirkt es... dann wird es ganz schnell zu einem Produkt. Und ist für mich nicht mehr Kunst. In dem Moment Moment. Sondern es ist ein Kunstprodukt. Was man kaufen kann. Und ich würde eben unterscheiden zwischen Kunst und zwischen äh... Kunst die man macht, um um gekauft zu werden. Damit man Geld verdient. Wovon du ja ausgehst. Das Ausgangspunkt... äh nicht Ausgangspunkt. Sondern das Kunst ein Geschäftsmodell ist. [37:49]
  • Das ist deine Definiton von Kunst. Ja.
  • JA. Aber das ist jetzt mein Problem. Eben ich äh ähm [kurze Pause] Ich versuche dich zu verstehen. Und ich verstehe dich auch. Weil du es davor gesagt hast mit Können und mit Handwerk oder Begabung. Und das du jetzt eben sagst, ein Koch ist für dich dann sozusagen äh Künstler. So. Wo ich halt anderer Meinung bin. Weil das ist für mich halt ähm ... äh das Geschäfts-Ding. Dieses Modell. Geld zu verdienen. Mit Kunst. Gehört bei mir in Kunst gar nicht rein. Eigentlich. Aber wie lösen wir das?
  • [unterbricht]
  • Ich wills ja gar nicht lösen! Ich will es ja eigentlich verstehen.
  • Ja. Ja. Die Wissenschaft in der ich arbeite... die ähm... arbeitet dann zum Beispiel auch mit Begriffen wie Kunst im weiterem Sinne. Kunst im engeren Sinne. Äh. Kunst auf bestimmte... ähm bestimmte... Bereiche beschränkt, ...
  • Kannst du das mal erleutern. Was du damit...
  • Naja. Zum Beispiel ähm Kunst im weiteren Sinne ist äh vielleicht alles das... äh... was ein Mensch ähm schafft. ÄHM. Mit ähm entweder einer gewissen BEGABUNG oder mit einem gewissen KÖNNEN. Und äh ... aber das macht ihn vielleicht ähm im weiteren Sinne zu einen Künstler.
  • Was heißt WEITER? Also wo die Definition noch ganz offen ist?
  • GENAU. Wie so einen Trichter muss man sich das...
  • Okay.
  • ... vorstellen. Ja? Oben fällt erst einmal alles rein. Also auch die Hausfrau, die zu Hause hundert Topflappen äh äh knüpft... topflappen-k.jpg
  • Okay.
  • ... und auf dem Markt verkauft. Würde sich vielleicht als Künstlerin bezeichnen. Weil sie macht Kleinkunst. Ja? Oder die Töpferin macht ... äh und und ganz mieß aussehende Tassen herstellt. ÄHM. Und auch schlecht glasiert. ÄHM. Würde sich vielleicht als Künstlerin bezeichnen. Weil sie etwas mit ihren eigenen Händen schafft.
  • Mhm.
  • Mit ihrer eigenen Kreativität.
  • Mhm.
  • Aber beides hat halt bei ihr... mhm... mhm... ihre Grenzen. Ja?
  • Mhm.
  • Merkt sie vielleicht auch daran, dass sie ähm ... dass keiner Interesse an ihrer Kunst...
  • Ja.
  • ... Kunst findet. ÄHM.
  • Also das es niemand kaufen will.
  • Äh das es... Ja. Und keiner geschenkt haben will. Wie auch immer. Also man interessiert sich einfach nicht für das, was sie tut. Und wenn sie... und wenn ich jetzt den Trichter immer enger fasse. Immer enger fasse. Und sage, äh, was ist denn, was bleibt am Ende als Kunst im ENGEREN Sinne übrig... äh da komm... da nähere ich mich vielleicht eher deinem Begriff. Ähm äh... da ist dann wirklich derjenige, äh äh, wo der Künstler im Vordergrund steht. Wo sein... wo ähm... sein Schaffen im Vordergrund steht. Wo ähm seine Wiedererkennbarkeit im Vordergrund steht. Äh.
  • Das ist MARKE für mich. Das hat für mich dann wieder nichts mit Kunst direkt zu tun.
  • Das weiß ich nicht. Also ich glaube, äh äh, selbst wenn... [wird unterbrochen] [40:16]
  • Wenn du jetzt so ...
  • Ja aber ich glaube, dass jeder äh äähmhm... jeder Museumsbesucher... also der irgendwie zweimal im Jahr ein Museum besucht... der erkennt bestimmte Pinselstriche oder -führung wieder. Und ich würde auch immer wieder einen Richter erkennen. Einfach in seiner Arbeit. Ähm also warum soll ich das denn so als negatives abgrenzen...
  • [unterbricht] ICH HABS DOCH GAR NICHT NEG... ABER ABER aber da... viel mir der Begriff Marke ein!
  • Ja!
  • Weil es da genau darum geht, etwas zu schaffen, was man wieder erkennt. Wie beim HGB Rundgang, wo die Leute, die unten im Flur waren, ein Geradenbild gesehen haben. Im Klassenraum „Das hab ich doch schon gesehen!“. Das ist eine Marke. Am Ende. Hat aber nichts direkt mit Kunst zu tun. Sondern das ist halt eine Möglichkeit sozusagen sich selbst zu definieren in einem riesengroßen Gebiet, wo tausend Leute unterwegs sind. Aber ganz kurz noch einmal. Bevor du auf den inneren Kreis eingehst. hausfrau-k.jpg So. Du hast angefangen mit dem Trichter. Ganz oben. Äh. Wo auch jede Hausfrau und so weiter reingehört. Und du hast aber gleich irgendwie das mit dem Verkaufen im Hintergrund gehabt. Ähm. Also es gehört sozusagen ganz ganz als Basis irgendwie... dieses Verkaufen. Hab ich dich richtig verstanden? Also ich will es jetzt nicht vorwerfen. Ich will jetzt erst einmal wissen, ob du das meintest. WARTE MAL. Weil WENN du das meinst, dass dieses Geldverdienen, also die Geschäftsidee... Ne?... Äh wenn das mit Ausgangspunkt ist... Was siehst du denn dann bei all den Künstlern, die Kunst machen, die... die vielleicht ausgestellt werden in irgendwelchen Off-Spaces, aber die nie gekauft werden. Oder das sind Arbeiten, die gar nicht gekauft werden können. Weil sie so abstrakt sind, so ... so ähm ... so leicht. So luftig. Sozusagen nur in dem Moment Moment existieren. Und wo die trotzdem noch sagen würden: Ich bin Künstler! [41:50]
  • Das Problem ist halt, es ist schwierig halt zu zu ... der Begriff ist so schwer zu fassen. Wo beginnt Kunst und wo endet Kunst.
  • ABER du hast einen Trichter gemacht!
  • Äh genau. Dieser Trichter ist halt ... ähm weil er sehr bildhaft ist. Das ist halt eine sehr schön schön schöne Metapher. Ja? Äh äh...
  • Du hast aber bereits angefangen mit...
  • Zum Beispiel Beuys. Diese Fettecke. Ja? fettecke-k.jpg
  • Ja.
  • Also. Ähm. Würde man vielleicht auch sagen: Das ist etwas, äh das hast du zwar selbst geschaffen und ähm äh vielleicht erkennt man dich auch wieder, weil du hast auch andere Dinge geschaffen, die irgendwie mit Fett zu tun haben.
  • Na hat er ja auch gemacht.
  • Ja. Ähm. Äh. Äh. Aber äh äh es gibt vielleicht kein Interesse. Oder es gibt vielleicht keinen Markt. So und das ist halt ganz interessant...
  • Den gabs aber.
  • Äh. Später ist der erst dazugekommen. Also es gibt ja auch viele Künstler, äh die zeitlebens äh eben nicht ähm äh äh... wo ihre Fähigkeiten nicht gesehen worden sind. Sondern erst nach ihrem Tod. Posthum. Haben sie halt äh äh ... ähm... haben sie halt Erfolg erlangt.
  • Weil sie gesehen wurden aber abgelehnt wurden?
  • Zum Beispiel.
  • Also wie van Gogh als Klassikbeispiel. gogh-k.jpg
  • Das zeigt zum Beispiel ganz klassisch, dass der Kunstbegriff dem dem gesellschaftlichen Wandel unterworfen ist. Also...
  • Genau.
  • ... es gibt Zeiten, in denen äh, wo man das nicht als Kunst verstehen würde.
  • Ja.
  • Und es mag andere Jahrhunderte geben, wo man das wiederrum ganz anders sieht.
  • Genau. Und jetzt... Jetzt sind wir aber im Hier und Jetzt. Und jetzt redest DU.
  • Genau. Und äh ich sage, dass zum Beispiel die äh Wiederverkaufbarkeit oder das Materielle... der materielle Wert eines Kunstwerkes... eines Kunststücks... äh sich eben auch messen lassen kann in Geld. Also wenn... wenn ein Markt da ist. Für diese Kunst. Dann wird auch... dann äh sieht man in dem Stück [kurze Pause] schneller Kunst... [Pause] ÄHM [Pause] Und ist vielleicht auch... und der Wert steigt auch schneller...
  • Mhm.
  • ... als wenn dieser Markt nicht da wäre. Und deswegen ist eben äh... äh... Keiner würde sich ähm eine... Fettecke in seine Wohnung WÜNSCHEN.
  • Ja.
  • Gleichwohl ähm hat man es in Museen äh zeigen WOLLEN. Diese Art von Kunst. Äh und äh der Bundestag war ja bereit, für öffentliche Kunst ja sehr viel Geld auszugeben. Ich erinnere mich an diesen Tisch. Mit diesen zwei Stahlkugeln. aggregat-k.jpg [43:50]
  • Mhm.
  • Also wo jeder denkt... ähm... hat man das dort stehen gelassen? Beim Umzug? Welche Bedeutung hat das ganze? Ja? Äh...
  • Wo war das? Im Bundes...
  • Im Bundestag.
  • Steht das immer noch da?
  • Äääh also ich kann mich erinnern, dass, als Frau Merkel damals glaube ich Bundeskanzlerin geworden ist, hatte man überlegt, oder Woltar Ries... Rita Süß... Rita Süssmuth war das glaube ich, die damalige Bundestagspräsidentin, dass man Geld ausgegeben hat für öffentliche Kunst. Oder für Kunst im öffentlichen Raum. Soviel mehr [herum].
  • Mhm.
  • Ähm und damals hatte man dann eben diesen Tisch mit den zwei Stahlkugeln gekauft. Äh obs den heute dort noch gibt, das weiß ich nicht.
  • Wir können noch einmal recherchieren.
  • Ja. Aber für mich... damals habe ich schon in der Zeitung gelesen... dieser Aufschrei, warum gibt man soviel Geld für etwas aus, für sowas Banales aus. Ja? Und so äh... Natürlich wird jetzt die eine Seite sagen: Ja der Künstler hat sich dabei was gedacht! Und da kann man ganz viel hineininterpretieren und so! Und die andere Seite sagt: Ja TOLL. Das ist halt Holz und Stahl. Ähm.
  • Genau um diese Seite gehts mir. jetzt übrigens. Jetzt verstehst du das.
  • Und ähm
  • Und zwar das ist die Seite, die die das Volk repräsentiert. In den Pressemitteilungen. Wo dann halt hinterfragt wird, warum wird dafür so viel Geld... Steuergeld... ausgegeben. Weißt du?
  • Ich als ... um das noch einmal zu sagen. Ich glaube halt, dass der Markt ein sehr guter Spiegel dessen sein kann, äh, was gesellschaftlich als Kunst akzeptiert wird.
  • [unterbricht] Er ist aber noch nicht im Trichter automatisch oben. Sondern er könnte sozusagen ein ... ein... nicht Indiz... sondern ein... ein... doch ein Indiz dafür sein, dass es sich um Kunst handelt.
  • Erst einmal ist es oben drinne. Weil jeder der sagt: Das ist Kunst, ... das kann ich ihm ja erst einmal nicht absprechen. Also wenn er das mit einer gewissen ähm... Ja doch! Vielleicht will ich... will ich oben den Trichter gar nicht so eng machen. Ähm. Und gar nicht davon sprechen, er braucht eine bestimmte Begabung und ein bestimmtes Können. Vielleicht GLAUBT er ja diese Begabung oder das Können zu haben. Äh äh...
  • Ja.
  • Es entspricht aber nicht meinem äh Kunstverständnis. Oder meiner Ästhetik. So. Und aber nur weil er der Meinung ist äh, das wäre schon Kunst, gehört er erst einmal oben in den Trichter mit rein.
  • Also machst du es dann ganz offen. Sozusagen.
  • Genau. Kunst im weiteren...
  • Das finde ich gut.
  • ... äh Kunst im weiteren Sinne.
  • Im WEITESTEN Sinne. Sozusagen.
  • Sogar im WEITESTEN.
  • Sobald eine Person sagt, äh, das ist Kunst. Dann ist es eigentlich Kunst. Egal ob man es jetzt begründen kann oder nicht. Aber er hat halt das Wort mit dem Objekt verbunden. [46:00]
  • Naja. Moment Moment. Nein nein. Ich nehme da schon eine Einschränkung vor. Und zwar nicht nur deswegen weil er sagt, er behauptet es sei Kunst. Das reicht mir nicht aus. Sondern ich... er glaubt, dass er eine gewisse Begabung und Können hat. Das ist für mich schon RUDIMENTÄR. Diese Begabung oder das Können. Denn äh... es kann nicht sein... ich halte jetzt hier eine Cola-Flasche hoch. Ich mache das jetzt gerade mal! Und sage: Genau diese Cola-Dose und genau dass die Cola jetzt zu einem drittel nur noch gefüllt ist, dass machts jetzt zu einem ... zu Kunst. Ja?
  • Ja.
  • Leider vergängliche Kunst. Aber vielleicht ist das ähm... Genau. Es ist ein Moment Moment. Eine Momentaufnahme.
  • WARTE MAL. Das sagst du jetzt als jemand der Künstler ist oder als jemand der...
  • Nein. Ich will nur gerade sagen... äh... das reicht für mich nicht aus. Ja? Nur weil ich das jetzt als Kunst bezeichne. Diesen Moment Moment. Ähm machts das nicht zur Kunst. Und gehört auch nicht in diesen Trichter rein.
  • Darf ich dich da ganz ganz kurz unterbrechen? Bitte.
  • Okay. Machs.
  • Redest du jetzt als Alexander [NACHNAME löschen, 47:05) oder redest du als jemand, der Künstler ist. Und diese Flasche hoch hält. Und... also normalerweise Kunst macht und jetze ... Weil das ist ein GANZ großer Unterschied.
  • Nein nein nein nein. Also im... Ich rede jetzt als Privatperson.
  • Als Alexander [NACHNAME löschen, 47:15).
  • Genau. Weil ich will abgrenzen. Nicht weil jemand – egal was er ist - sagt, das ist Kunst, wird es zu Kunst.
  • AUCH auch wenn ein Künstler das sagt?
  • Auch wenn ein Künstler das sagt.
  • Auch wenn du das zwanzigmal wiederholst. Ist es dann nicht eine Kunst-Performance?
  • Nein. Da muss man sich wieder überlegen, äh äh ob in dem was er macht, nicht doch ein Stück... NEIN NEIN. Halt. Die Abrenzung, die ich vornehmen wollte, war eine andere. Und zwar habe ich gesagt: Der Künstler, oder derjenige der das hoch hält, muss auch selber davon überzeugt sein, dass er das mit einer gewissen Begabung oder einem gewissen Können macht. So. Und wenn du mir sagst, ein Künstler macht zwanzigmal einen ... schwarzen Strich... strich-k.jpg
  • Ja.
  • ... aufs Blatt Papier. Und stellt das dann in einer Sammlung aus.
  • Ja.
  • Reicht es mir nicht, dass er sagt: „Das ist Kunst“. Dann landet er noch nicht in dem Trichter. Sondern er landet nur dann drinne, wenn er auch GLAUBT, dass er das mit einer gewissen Begabung oder einem gewissen Können gemacht hat.
  • Aber ein Strich kann schon ein Baby machen. Da brauche ich keine Begabung und kein Können. [kurze Pause] Ein KÖNNEN. Er braucht eine Hand. Er braucht... er muss einen Stift halten können. Ist das für dich schon ein Handwerk? [48:20]
  • Also ich gebe zu... Ich gebe zu, diesen Aspekt, den ich da mit reinnehme... in diesen weiten Trichter, ja? Äh ist etwas, was man objektiv nicht wahrnehmen kann. Sondern was nur derjenige, in seiner subjektiven Wahrnehmung selbst entscheiden kann. Nämlich: Mache ich das, weil ich mir darüber Gedanken gemacht habe?
  • Mhm.
  • Mache ich das, weil ich mich vielleicht sogar abgrenze von anderen? Weil die... ähm nicht auf die Idee gekommen sind. Das ist einfach GENIAL. Zum Beispiel sich auf den Moskauer ... Moskauer Platz stellen und nackt auszuziehen. Oder wie es andere machen halt: Ich stelle mich auf einen großen Platz und lass hundert andere Menschen nackt ausziehen. Und mache ein Foto davon, ja? fixierung-k.jpg Äh also die Idee, die dahinter steckt, machts dann wieder zu dem Begriff. Er sagt es IST Kunst, er hat sich auch... er glaubt auch, dass es selbst Kunst ist. Weil er das mit einer gewissen Nachhaltigkeit macht. Weil er sich Gedanken ...
  • Mhm.
  • ... darüber gemacht hat. Weil er glaubt, andere wären nicht auf diese Idee gekommen. Damit landet er erst einmal per se in diesen weiten Trichter. Ob er dann am ENDE immer noch als Kunst definiert wird... das ist dann ... ist dann ein Prozess. Das ist ja ganz schwierig, was am Ende übrig bleibt.
  • Okay. Ganz ganz kurz noch.
  • Ganz ganz kurz. Schmähgedicht.
  • Du redest die ganze Zeit!
  • Ja deswegen werde ja auch ICH interviewt!
  • [ganz laut] JA ABER ICH WILL JA ZWISCHENFRAGEN STELLEN! Ansonsten vergesse ich das nämlich.
  • Deswegen ... zum Beispiel auch dieses Schmähgedicht. schmaehgedicht-k.jpg Äh äh... der jenige, der das geschrieben hat, hat ... war der Meinung... äh, er äh dieses Schmähgedicht, das was er gemacht hat, unterfällt[?] dem Kunstbegriff. Und der Kunstfreiheit. Ja?
  • Ja.
  • Ähm. Und äh... Rechtsanwälte mussten sich und Richter mussten sich dann damit beschäftigen, ob er unten am Ende, was denn, wo der Trichter am Ende rauskommt... oder wo das Gesetz ansetzt, viel mehr... ob es denn auch wirklich dem äh äh Kunstbegriff im Sinne des Gesetzes unterstellt.
  • Mhm.
  • Äh. Und nur weil jemand ein Gedicht schreibt und da irgendwie äh frech jemand ähm vorwürft mit Ziegen zu ficken... ÄH ÄH ... das reicht für mich nicht aus! Also das ist ja...
  • Was ist dabei rausgekommen?
  • Ähm. Also...
  • Ich habs nicht mitbekommen.
  • Ich... ich habs auch nicht bis zum Ende verfolgt. Aber zumindestens wurde er glaube ich freigesprochen. Ähm.
  • Aus einem anderen Grund, weil...
  • Nein. Die Gerichte haben es unter der Kunstfreiheit ...
  • Okay.
  • ... der noch zulässigen Form... also ... es war eine Gratwanderung, aber sie haben es noch darunter...
  • Gut. Aber eine Gratwanderung ist ja schon einmal was, was die... na wie heißen die, die das machen... ähm... Na wie ... Was ist der denn? Nen... ähm... [kurze Pause] Der die Leute auf die Schippe nimmt. Und so. Das ist doch eine Gratwanderung. Zwischen ... ach Mensch, wie heißen die denn? Weißt... weißt du ...
  • Satire?
  • SATIRE!
  • Ja.
  • Das ist doch eine Gratwanderung. Also das ist doch klar. Da wird dann die große Frage gestellt: Ist es noch Kunst oder eben nicht. Aber das ist doch dann gut! Also... Ich meine, er wandert dann ja genau dort, wo solche Fragen eben aufkommen. Die jetzt bei dem Leinwand-Bild ... [50:50]
  • Ja.
  • ... nicht aufkommen.
  • Genau. Und jetzt muss er sich abgrenzen. Der nächste stellt sich hin und schreibt auch ein freches Gedicht. An die Bundeskanzlerin.
  • Mhm.
  • Ja? Und ist jetzt...
  • Passiert bestimmt oft.
  • ... der Meinung ähm, auch ICH falle jetzt unter diesen Kunstbegriff. Das MUSS aber nicht so sein. Weil...
  • [unterbricht] Obwohl es in Gedichtform ist? Also sozusagen Handwerk ist?
  • Ja aber ich glaube, in dem Moment Moment hat auch mehr eine Rolle gespielt. Und zwar dass er eine Person im äh im in der öffentlichen Wahrnehmung ist. Er ist Moderator. Er ist im Fernsehen aktiv. Äh. Das ist was ganz anderes, als wenns eben äh... der... der Bauarbeiter zu Hause verfasst und an die Bundesregierung ein Gedicht schickt, äh, wo er halt die Bundeskanzlerin beschimpft. Ja? Also das kann sehr wohl...
  • [unterbricht] Aber ein Gedicht ist es.
  • Aber ein Gedicht. Aber da kann man sehr wohl dazu kommen, dass das eben einfach nur noch den Tatbestand der Beleidigung erfüllt. Äh aber nicht mehr unter dem Begriff der Kunstfreiheit fällt. Also diese... diese... diese Differenzierungen... die sind so ... so... so klein. Also so... ja wie soll ich sagen? Ähm. [kurze Pause] Man muss halt gucken. Nicht ... nicht jeder der von sich behauptet, Kunst zu machen, oder Künstler zu sein, fällt für mich in diesen Trichter rein.
  • Okay. [52:00]
Centre Georges-Pompidou, Paris
Centre Georges-Pompidou, Paris
Ausstellung Panorama, Gerhard Richter, im Musée National d'Art Moderne, Centre Georges Pompidou, Paris
Ausstellung Panorama, Gerhard Richter, im Musée National d'Art Moderne, Centre Georges Pompidou, Paris
Gerhard Richter - Painting, 2011 (produziert), 2012 (erschienen)
Gerhard Richter - Painting, 2011 (produziert), 2012 (erschienen)
Modell der Ausstellung Panorama, Gerhard Richter
Modell der Ausstellung Panorama, Gerhard Richter
aus dem Werbefilm, Agora Gallery, New York
aus dem Werbefilm, Agora Gallery, New York
Galerie Michael Schultz, Berlin
Galerie Michael Schultz, Berlin
STANDBY, Ausstellung im 2. Studienjahr, Halle 14
STANDBY, Ausstellung im 2. Studienjahr, Halle 14
Screenshot, Ausstellung STANDBY, Website Martin Wühler
Screenshot, Ausstellung STANDBY, Website Martin Wühler

Werkstatt Plastisches Gestalten wegen Schnitzholz, evtl. Linde mit Bachmann zum EVG Holzhandwerk, FSG Furnier u. Schnittholz (Borsdorf) und Leipziger Kisten- und Leistenfabrik mit Auto gefahren Diplom Theorie Gespräch mit Alexander weiter transkribiert Standpunkt
  • Also zumindestens wenn nicht öffentlich finanziert, ne? Also diese Einschränkung würde ich nie vornehmen...
  • Doch.
  • ... was bei Museen ist
  • Aber sowas von.
  • Ähm, ne. Ich würde diese Einschränkung nicht machen, dass sie immer öffentlich finanziert ist. Das zugänglich machen von Kunst. Das würde ich nicht.
  • Aber es wird doch andere Kunst anders gezeigt in einem öffentlichen Museum als in einem privaten. Da sind doch die Mittel ganz andere. Zum Beispiel.
  • Aber wo sollen da die Unterschiede sein?
  • Na zum Beispiel meckern, so viel ich weiß, die öffentlichen Museen ständig rum, dass sie nicht so viel Geld haben, um die Millionenbeträge für irgendwelche Kunstwerke, die eigentlich relevant sind, im Kunstbereich, äh äh zu bekommen. In ihr Archiv mit aufzunehmen, weil es ganz viele Privatsammler gibt, oder Privatmuseen, die das halt aufbringen können. Das Geld. Weil die nun einmal große äh äh Gelder dahinter haben. Und das Museum ist eben nicht.
  • Ich weiß...
  • Ich meine jetzt nur. So als Beispiel.
  • Also ich weiß es nicht. Ich weiß es nur vom Museum Pompidou in Paris, dass man äh ... äh ... das man erst einmal Geld zahlen muss, um überhaupt dort ausstellen zu dürfen. pompidou-k.jpg
  • Wasn das für ein Museum?
  • Ja. Also das ist ein großes Nationalmuseum in Frankreich.
  • Wie, da musst du dafür bezahlen, dass du was ausstellen darfst?
  • Ja, natürlich.
  • Damit du die Räume nutzen darfst?
  • Damit ich die Räume nutzen darf.
  • Ah dir gehts jetzt um die Räume, nicht um die Kunst, die gezeigt wird.
  • Na... na es ist halt so, dass äh ähm, es gibt halt ähm einmal diese ... diese Dauerausstellungen, auf verschiedenen Etagen, auf verschiedenen Ebenen. Und äh diese äh das sind ... weiß ich nicht... vielleicht sinds manchmal Leihgaben von einem anderen Museum...
  • [zustimmendes] Mhm.
  • Ähm aber äh muss dann entsprechend auch versichert werden. Aber derjenige, der die Leihgabe gibt, bekommt oft kein Geld dafür, dass er das dort ausstellt. Sondern das Museum muss halt dafür gucken, dass es hochversichert ist und äh und dass es halt äh an Wert nicht verliert. [13:20]
  • Aber man muss dafür doch nichts bezahlen, dass eine Arbeit ausgestellt wird.
  • Also äh... also bei den Dauerausstellungen nein. Ähm, aber es gibt halt diese diese Wechselausstellungen. Also Gerhard Richter war ja auch mal in Paris. Und ähm für diese Wechselausstellungen muss der Künstler richtig Geld in die Hand nehmen, damit sie ihre Kunst dort überhaupt zeigen können. richter-pompidou-k.jpg
  • Hat Richter dafür was bezahlen müssen?
  • Ich gehe ganz stark davon aus. Und er und äh die refinanzieren natürlich diese Kosten auch dadurch, dass die dann Plakate und Postkarten verkaufen und natürlich auch dass sie vielleicht Werke verkaufen oder dass ihr Name wieder bekannter wird. Oder berühmter wird. Oder wie auch immer.
  • Also... bei Gerhard Richter weißt du, dass er da ausgestellt hat?
  • Genau.
  • Ok, dann gehe ich ... ich recherchiere das noch mal... gehe ich jetzt davon aus, dass Gerhard Richter gar nichts organisiert hat. Er ist ein bekannter Mann. Das heißt, dass irgendjemand äh äh, der in sehr sehr gut findet, der viel Geld hat, ihn halt ausstellen wollte. Und die dann halt gesagt haben: Ok, äh da machen wir da. Oder das Museum ist selber auf ihn zugegangen und wir würden gerne ein großes Ding... aber ähm äh die müssen da halt arbeiten. Die haben nicht persönlich mit Gerhard Richter geredet. Da bin ich mir ganz sicher. DER hat es gar nicht nötig, irgendwo ...
  • Also das glaube ich ist anders ...
  • ... auszustellen.
  • ... weil es gibt ja ne Dokumentation über Gerhard Richter richter-dvd-k.jpg
  • Die hab ich auch gesehen!
  • ... und auf DVD jetzt noch. Und äh da sieht man, dass äh sein... er hat wie so ein kleines Büro hat, wo sie Anrufe entgegen nehmen und so. Und die organsisieren zum Beispiel die Ausstellungen von Gerhard Richter selbst!
  • Mhm.
  • Gar nicht die Museen. Sondern dann ... die fliegen dann in alle Welt, in Tokio war das zum Beispiel vor zwei Jahren. Und äh seine Mitarbeiter sagen dann vor Ort äh wo die hingehängt werden. Äh wie sie verpackt werden.
  • DAS ist aber was anderes!
  • An welche...
  • Es geht doch jetzt... Ja aber warte mal! Dir gings doch jetzt darum, dass der Künstler dafür bezahlen muss, dass er da ausstellen darf. Was DU jetzt gesagt hast, das hab ich ja auch gesehen, mit den Grundrissen und so, wo die dann... richter-pompidou-modell-k.jpg
  • Ja genau.
  • Das find ich doch super, dass das der Künstler oder oder ein kleiner Stab halt selbst macht. Weil die kennen sich da aus, die wolln ne Wirkung...
  • [zustimmendes] Ja, ja.
  • ... für die einzelnen Arbeiten. Dies dies ist doch super!
  • Aber gut, dass kannst musst du recherchieren. Ja.
  • Ich guck noch einmal! [nicht verständlich, 15:15]
  • Sag noch mal den Namen von diesem Museum.
  • Pompa... Pompidou, glaube ich. Pom... mhm... Musem Nationalmuseum. Es wird nur Pompidou abgekürzt oder so.
  • Paris ja?
  • Genau. ÄHM.
  • Da gucke ich dann nach wegen ...
  • Zum Beispiel ist ja dann auch schwierig, wenn man dann zwischen Galerien und Museen abrenzt. Und in den Galerien musst du IMMER Geld zahlen, damit du deine Kunst dort ausstellen darfst.
  • [wissend] Nein. [Pause]
  • Ne. Galerien funktionieren ganz ganz anders. Im Normalfall. Es gibt Ausnahmen. Zum Beispiel in New York fällt mir eine ein, wo du als Künstler Geld bezahlen sollst, dafür, dass du in New York in dieser Galerie und so... Das ist dann aber lediglich, damit du in deine Biografie äh reinschreiben äh kannst, du hast in New York mal ausgestellt. agora-gallery-k.jpg
  • [von weiter weg] Also ich zum Beispiel bekomme immer Post von einer Galerie. [Stimme wird wieder lauter] Und zwar Schultz Contemporary. Und wenn ich dort als Künstler ausstellen WÖLLTE, müsste ich Geld dafür bezahlen...
  • [laut ins Mikrofon] JA.
  • ..., dass ich diese Ausstellungsräume benutzen darf.
  • Lass uns mal auf die Internetseite gehen Du suchst... ach du hast schon. Genau mach mal da. Aber das, das sind Ausnahmegalerien. Die gibts auch und da gehts halt um eine Geschäftsidee. Ne? Die müssen halt ihr Geld verdienen und normalerweise gehen aber Galerien... wir können ja ganz kurz darüber reden... Galerien gehen ja normalerweise so ran, dass sie ähm äh Künstler ähm in Vertrag sozusagen haben. Also die kommunizieren richtig mit ihnen. Die haben nen Vertrauensverhältnis. Und äh und das die Galerie alles managt. Äh ... äh ... äh die Räume äh bezahlt. Und Vernissagen und so weiter macht. Und am Ende dann für den Verkauf Provision bekommen. Was ziemlich hoch ist. Ich glaube fünfzig, sechzig, siebzig Prozent. Oder so. Da müsst ich noch einmal gucken, wie die normalen Preise sind. Das heißt der Künstler bezahlt NICHT dafür, dass er da ausstellen darf. Sondern er muss natürlich dann indirekt dann äh ähm ... die Galerie mit bezahlen. Aber die muss nun einmal auch überleben, ne? Das ist deren Prinzip. Aber der Gal... der Künstler geht das Risiko nicht ein. Was du jetzt sagst. Am Anfang bezahlt er bereits tausend Euro um da einmal ausstellen zu dürfen. schultz-k.jpg
  • [leises] Ja. Ok...
  • DAS IST NORMALERWEISE eben nicht so, aber...
  • ... ich will mich da jetzt auch nicht so festlegen.
  • NEIN NEIN
  • Ich meine doch nur, dass es sowas gibt.
  • NA ich kenn... ich kenn das ja eben ... in New York. Da war aber meine Hauptkritik im Kopf gleich automatisch, dass machen die Künstler oder die HOBBYkünstler dann halt NUR, um in ihrer Biografie drinnestehen zu haben, ... sie haben mal in New York ausgestellt. Ne Ausstellung gehabt.
  • Und warum soll es umgekehrt nicht auch so sein, dass ... ähm... dass ein New Yorker Künstler in Berlin... in einer Berliner Galerie gerne ausstellen möchte und deshalb dafür Geld in die Hand nimmt? Warum soll es nur einseitig funktionieren?
  • ICH DENKE, es ist ähm... [Pause] Es geht doch darum, WARUM wird jemand WO ausgestellt. Und ist es nicht viel ähm viel bedeutender, auch für den Künstler selber, wenn er eine Einladung bekommt? Weil er halt zu irgendwelchen äh Themen oder so ähm ne Werkgruppe hat oder so und ... und nen Galerist hat ihn halt entdeckt. Auf irgendeiner Vernissage oder so. Und und und die Galerie dann halt auf IHN zutritt und sagt äh ähm, wir würden dich gerne ausstellen, weil das Punkt so und so passt. Das ist doch für den Künstler viel viel sympathischer, weil er dann halt nicht äh ähm Geld in die Hand nehmen muss. Und gleichzeitig er, dass andere Leute seine Kunst sehen WOLLEN. Ausstellen wollen.
  • Ja.
  • [zeige auf Website] Dieses Prinzip ist ja anscheinend ein anderes hier. [Pause] [18:20]
  • [leise] Ich mag es übrigens nicht. Dieses Prinzip. Da gibts jetzt einige. Ja... [lange Pause]
  • ICH MEIN. Einfaches Beispiel, was jetzt noch nicht aber direkt große KUNST ist, wäre jetzt die Ausstellung vom Grundkurs gewesen. Also von der Hochschule. Ne? Da sind wir auch in die Spinnerei gegangen und haben uns eine große Halle gemietet. So. Und die kostet dann auch nen paar tausend Euro. Dreitausend oder so. standby-halle-k.jpg
  • Ja.
  • Und die mussten halt die Studenten aufbringen.
  • Ja! Klar.
  • Ja, aber da ging um eine Ausstellung von einem Semester. So. Das würd ich ... da hat man halt einen Raum gesucht. Natürlich sollte der dann gut wirken. Ne? So vom Namen her. Und so. Spinnerei und so weiter. Und das hat ja... das hab ich dir glaube ich schon erzählt, ein Kommilitone eben gleich genutzt. Auf seiner Website, die schwarz mit großem Namen und so weiter ist, äh, äh da hinzuschreiben, ähm äh Ausstellung in der Spinnerei Leipzig. So. Aber nicht angegeben, dass das halt ne Grundstudium-Ausstellung war. So von der Hochschule. wuehler-k.jpg
  • Mhm. [19:30]
  • Was ... weil ER wollte... Deshalb meine ich eben, ich glaube viele machen das, um in ihre Biografie etwas etwas reinzuschreiben, was gut wirkt. Aber darum gehts mir jetze nicht. Ich denke dir jetze auch nicht. Das ist jetzt ein Geschäftsmodell, was wir durchgehen.
  • Ja. Ja ja. Ok dann...
  • Aber was stand denn da, was steht denn da jetzt vom Konzept her?
  • Ähm. Man findet leider gar nichts. Also man...
  • Na dann guck ich da im Internet noch einmal nach.
  • ... Kontaktmöglichkeit und äh nur wo sie beschreiben, ähm, wie sie ...
  • Ich guck da noch einmal nach!
  • ... was sie für Ausstellungen organisieren. Aber leider nichts von wegen, ähm, „Sie möchten bei uns ausstellen, bitte melden Sie sich“. Das steht da leider ga nicht.
  • Ich guck mal nach. Ich meine, irgendwo wird das stehen. In einer Pressemitteilung oder so.
  • [zustimmend] Mhm.
  • Das ist kein Problem. Das interessiert mich jetzt auch. [kurze Pause]
  • Genau, mach das!
  • ABER DAS SIND, aber das sind jetzt Sachen, die außerhalb eigentlich äh äh der ... wir gehen ja gerade durch, was gibts für Geschäftsideen...
  • Aber stell mal deine...
  • ... WAS BEI DIR ABER WIEDER GANZ, ECHT... WARTE MAL ... WAS BEI DIR ABER WIEDER MAL sehr sehr interessant ist... weil ich hatte dir ja schon geschrieben, du bist eben der, der bei mir so rüber kommt: Bei allen Gesprächen... dir gehts am Ende um das GELD. Um das Verdienen mit Kunst. Wir hatten das jetzt mit dem Zoo halt. „Mach doch mal die und die Motive! Das sieht doch schön aus! Und da gibts bestimmt dann Käufer, weil es halt äh äh etwas Neues ist“... und keine Ahnung was. Ich stimme dir ja zu. Aber dir gehts da immer um das Geld verdienen. Wie bei Gerhard Richter. Und so. „Mach doch mal nen großes Bild! Ihm nach und verkaufs bei eBay. Und so weiter und so fort“ [20:55] Aber das PASST ja. Deshalb deshalb KOMMST du gerade darauf! Das ist echt interessant! Du schläust mich immer wieder in dieses Verkaufsding rein! Aber darüber reden wir noch. Weil das ist ja dein Zugang. Irgendwie da. Äh. Dahin. Denke ich mir jetzt mal.
  • Also KUNST... Ja... Kunst ist ein Geschäftsmodell. Das glaube ich. Ja.
  • Kunst ist ein Geschäftsmodell?
  • Ja.
  • Für für für wen? Für den Künstler oder für die, die drumherum sind?
  • Sowohl als auch. [kurze Pause]
  • Ist das jetzt nen Vorwurf, den du ALLEN Künstlern ...?
  • Das ist GAR KEIN Vorwurf.
  • Naja, für mich klingt das so. Geschäftsmodell?
  • Nein. Nein. Ist ja nicht negativ.
  • Gut, aber...
  • ... sonst wärs vielleicht, wenns jetzt negativ gemeint wäre.
  • ICH...
  • Aber...
  • ICH stelle mir vor... ICH STELLE ... nein... ICH STELLE mir vor, dass viele Künstler äh äh dir einen in die Fresse schlagen würden, weil...
  • Das glaube ich nicht.
  • DOCH. Weil sie halt äh äh Kunst eben außerhalb des des Geldverdiens sehen. Außerhalb dieser äh äh dieses Kapitalismusding. Sondern äh ganz ganz andere IDEALE eigentlich haben. WARUM sie Kunst machen.
  • Wie... wie will denn der Künstler seine Brötchen Sonntags auf dem Tisch haben?
  • [überlaut] M-E-N-S-C-H! DAS IST DOCH EINE GANZ ANDERE FRAGE! Das das... du FRAGST jetze wieder, WIE ... wie ... er muss ne Wohnung bezahlen. Und so weiter und so fort.
  • Ja.
  • Das sehe ich doch ein!
  • Sein... seine Werkstatt.
  • Das heißt doch aber noch lange nicht, dass die INTENTION Kunst zu machen, automatisch ist, man muss Geld verdienen. Und davon bist du jetze ausgegangen.
  • [festlegend] Es ist eine Art Beruf. [kurze Pause]
  • Was is ein Beruf?
  • Es ist eine Art Beruf. Den jeder ausübt. [22:15]
  • Wenn du jetze steuerrechtlich rangehst, äh, wie das im Internet dann auf äh auf äh... Ich hab mich da auch mal...
  • Steuerlich würde...
  • ... eingelesen.
  • Steuerlich würde man von der Einkunftsart sprechen.
  • Ja.
  • Das stimmt. Aber äh das meine ich gar nicht. Sondern äh äh...
  • Naja, es gibt ne Künstlerdefinition bei Wikipedia und da gehts halt darum, äh äh, du bist Berufskünstler, wenn du, also wenn du soundso viel Geld damit verdienst und dein Leben finanzieren kannst.
  • Nur er muss doch, er muss doch, Er muss doch von irgendwas leben können.
  • Gut.
  • So und äh wenn er jetzt äh ähm nicht vermögend ist oder aus anderen Quellen schöpfen KÖNNTE... Wenn die ihm nicht zur Verfügung stehen...
  • Mhm.
  • ..., dann muss er sich Gedanken machen, äh, ähm, zu welchem Zeitpunkt er halt sein ... seine Kunst veräußert. Und in dem Moment Moment, wo er anfängt diese Kunst nur DESHALB zu veräußern, um sein Lebensunterhalt damit zu bestreiten, ist das in meinen Augen automatisch für ihn auch ein Geschäftsmodell. Weil ... er betreibt ein Geschäft.
  • In meinen Augen ist das dann keine...
  • [unterbricht] Er kauft ...
  • Ja, aber in meinen Augen...
  • [unterbricht] ... Farbe
  • Ja.
  • Macht daraus etwas und verkauft das ganze.
  • Ja. In meinen Augen ist das dann nicht mehr äh die Kunst, die Künstler normalerweise anstreben. Es gibt Verkaufskünstler. Davon gibts ganz viele.
  • JA ABER die Frage ist doch, ...
  • Die machen [unverständlich]
  • [unverständlich, 23:25] ... im Rahmen des Interviews von DEINER Ansicht, wie definiere ich Kunst...
  • NAJA, ES SOLLTE...
  • überzeugen möchtest, oder...
  • OK.
  • ... du dich dafür interessierst...
  • H-A-L-L-O
  • [unverständlich]
  • Mich INTERESSIERT natürlich deine, aber ich hab ... natürlich möchte ich trotzdem Fragen stellen können, damit DU dann dann noch näher darauf eingehen kannst. Also dass du dann nicht auf einer oberflächlichen Beantwortung stehen bleibst. Und dann glaubst du das bis zum Lebensende!
  • Ja.
  • Sondern du sollst ja selbst hinterfragen können. Vielleicht... ich will dir ja nur sagen, dass ich anderer Meinung bin. So.
  • Das ist auch gut so.
  • Das wissen wir ja.
  • Das wäre ja schlimm, und...
  • [unterbricht] OK, dann gehen wir auf deine noch einmal ein! Dann, bevor ich, ich soll jetzt ja gar nicht meine sagen, sondern ich glaube deine Meinung...
  • Nur ganz kurz. Also ich äh ... ich arbeite ja äh... in der Rechtswissenschaft.
  • Ja.
  • So.
  • Irgendwas mit Krankenkasse!
  • NEIN NEIN GAR NICHT! [allgemeines Lachen]
  • Gar nichts mit Krankenkasse. Überhaupt nicht. Sondern ...
  • RAUSSTREICHEN DIESEN SATZ. DARF DER PROFESSOR NIE HÖREN!
  • ... mit Steuerrecht. So und nun pass mal auf. Und zwar äh Rechtswissenschaftler müssen Kunst äh im rechtlichen Sinne definieren.
  • [knappes] Ja.
  • Und zwar äh sie müssen überlegen, wie ordnen sie Kunst ... unter welcher Einkunftsarten, [unverständlich, 24:25] sie Kunst. Sie müssen äh über das Urheberrecht entscheiden. Dann äh müssen sie über Kunstfreiheit, zum Beispiel dieses äh ähm äh dieses Gedicht, was ja über den türkischen Präsidenten... dieses Schmähgedicht... Also sie müssen Abgrenzung schaffen, was ist Kunstfreiheit. Das heißt, also gerade Rechtswissenschaftler beschäftigen sich – ich persönlich jetzt nicht – aber die beschäftigen sich aus rechtlicher Sicht sehr äh stark mit dem Kunstbegriff. Und äh da ist es nur gut, dass es viele Rechtsmeinungen darüber gibt, was Kunst ist. Was Kunst darf. Und was Kunst äh äh für eine Bedeutung hat. ÄHM. Aber das ist vielleicht äh äh...
  • Aber das sind doch...
  • ... aus seinem speziellen Rechtsgebiet heraus Fragen.
  • Das sind dann am Ende um Gesetze machen zu können. Um das sozusagen in eine Form reinzupacken.
  • Nein nein. Gar nicht. Weil äh ähm...
  • Aha.
  • Der Begriff Kunst, der kommt in verschiedenen Gesetzen schon vor. Er ist also schon geschrieben. Der Gesetzgeber hat...
  • Eigentlich krass. Ne?
  • ... diesen Begriff Kunst äh als Substantiv halt in die Gesetzgebung...
  • Hat er das dann auch definiert? Also mit der Kunst meine ich?
  • Der Gesetzgeber definiert solche Begriffe in Gesetzen sehr sehr selten. Sondern das ist dann äh Aufgabe derjenigen, die das Recht anwenden.
  • Warum macht der das nicht? Ich meine... wenn der ein Gesetz schreibt, sollte er doch dann auch sagen, wie ein Philosoph halt, was versteht man unter dem und dem Wort.
  • Ja. Vielleicht weil...
  • ... weil er es nicht kann!
  • ... weil Gesetze immer auf eine Vielzahl von Sachverhalten angewendet werden müssen. Und zwar nicht nur von dem Standpunkt aus, wo das Gesetz geschaffen wurde. Sondern das Gesetz soll ja auch beständig sein. Über zehn, zwanzig, vielleicht hundert Jahre. Soll das ja bestehen. Und vielleicht ändert sich in der Gesellschaft auch der Kunstbegriff im Laufe der hundert Jahre. [26:00]
  • Das wollte ich gerade... Ja.
  • Und auch der Begriff der Kunstfreiheit ändert sich. Und deswegen ist der Gesetzgeber natürlich gut beraten, äh, da nicht voreingenommen bestimmte Begriffe zu eng zu definieren. Weil er sie dann später unter den Gesetzestexte nicht mehr subsumieren kann. Äh aber was ich nur sagen wollte, ist, äh, es ist GUT, wenn es immer mehrere Ansichten über etwas gibt, was was Kunst sein kann. Ja? Also zum einen ist es geeignet für ein Streitgespräch. Für eine Diskussion. Und äh ähm zum anderen ähm, ist ... sind solche Begrifflichkeiten wertegebrägt und zeit... sie sind nicht zeitlos. Ja? Sondern sie verändern sich mit der Zeit.
  • Na das ist ja wichtig. Genau.
  • Genau. Und deshalb finde ich es gut, wenn du eine andere Ansicht hast. Aber ich glaube, du möchtest ja gerade MEINE Ansicht..
  • [unterbricht] Ich möchte natürlich deine Ansicht hören.
  • ... heraushören.
  • Aber ich möchte sie hinterfragen. In Frage stellen.
  • Das kannst du machen, bitte.
  • Also. Warte mal. Nur es zusammenzufassen. Du sagst, dass äh ähm, dass [kurze Pause] der Ausgangspunkt für Künstler, warum sie Kunst machen, hauptsächlich eben darin liegt äh den Lebensunterhalt zu verdienen.
  • Ne, das glaube ich gar nicht.
  • Aber hast du das nicht gesagt?
  • Nein. Ich habe nur gesagt, dass Kunst für mich ein Geschäftsmodell ist. Aber ich hab nicht gesagt, dass äh äh dass äh Ausgangspunkt, warum jemand Kunst macht, äh äh eben das ähm äh äh Geld verdienen ist. Weil das ist ... man sagt ja nicht oft, nicht nicht oft genug, dass Kunst eine brotlose Kunst, also ein brotloses Unterfangen ist.
  • Ja.
  • Nein ich glaube, ähm [Räuspern] Ausgangspunkt warum jemand sich entscheidet ähm etwas zu schaffen, mit Gedanken, mit seinen Händen, mit seiner Sprache, ... Wie auch immer. ... Ist, dass er entweder glaubt eine Begabung zu haben, oder dass er, äh was gelernt hat, was er jetzt äh anwenden will.
  • Handwerklich genau.
  • Handwerklich, genau. Also sogar vielleicht schon Handwerk. Also zum Beispiel kommt mir jetzt in den Kopf, ähm jemand der mit einer Motorsäge Holzstämme zu Figuren verarbeitet. Das ist entweder eine Begabung oder er hat es gelernt. Es ist ein Können. Es ist ein Handwerk. Und äh anschließend ähm verkauft er diese... diese Figuren. Diese Holzfiguren auf Märkten. Und äh gerade in den USA, wo ja fast alles nur Holzhäuser sind, ähm ...
  • Mhm.
  • ... da wird viel mit Holzkunst am Bau auch gearbeitet. Und da sind diese Menschen nicht unbedingt gefragte Handwerker, sondern auch gefragte Künstler! Und ähm. Ähm.
  • Eine ganz schwieriges Gebiet. Zwischen Handwerk und Kunst zu unterscheiden.
  • Äh genau ich...
  • Kunsthandwerk. Was ist...
  • Genau ich würde es mir auch nicht trauen. Diese Unterscheidung, wo endet Handwerk ...
  • [unterbricht]
  • ... äh und wo beginnt Kunst. Oder umgekehrt. Ist Handwerk...
  • Ja.
  • ... nicht Kunst oder ist Kunst nicht Handwerk? Äh diese dieses mag ich nicht beantworten können.
  • NUR GANZ KURZ. Ich denke, dass in Kunst Handwerk drinne steckt, aber nicht bloß Handwerk ist. [kurze Pause] Dann wäre es Kunsthandwerk.
  • Das ist eben eine...
  • [unterbricht] Da steckt eben halt was drinne, was auch also ähm [unverständliches Übereinander]
  • JA WARTE WARTE MAL!
  • niemand Kunst macht, weil er glaubt eine ... A und
  • ... Begabung ...
  • ...zu haben.
  • WAS WAS Was verstehst du unter einer Begabung?
  • Mhm. [überlegt] Ich bin begeistert von Menschen, die ähm ein musikalisches Gehör haben und wenn sie sich ans Klavier setzen können und innerhalb einer halben Stunde ein Lied schreiben können.
  • Wasn ein musikalisches Gehör?
  • Ääähm. Also es gibt Menschen, die äh äh Töne hören und sofort auf einem Instrument umsetzen können. [29:15]
  • Kann man das nicht lernen?
  • Ähm das weiß ich nicht. Ob man das in DER Perfektion erlernen kann.
  • Perfektion weiß ich nicht. Aber mein Orgellehrer hat zum Beispiel versucht ähm mir das zu lehren...
  • [unterbricht] Das meine ich ...
  • Welche Akkorde er spielt. Das ich höre und sage.
  • ... Das es vielleicht gut wird, aber vielleicht nicht so gut, als wenn man schon diese Begabung mitbringt. Also das man aus dem Lied schon heraushört, äh, welche Instrumente äh werden verwendet, äh welche Harmonien, ähm welche Noten, ähm welcher Takt...
  • Das lernt man mit der Zeit.
  • Äh.
  • Das lernt man mit der Zeit.
  • Ich glaube aber, dass es eben ... ja das sage ich ja! Ich will das auch gar nicht ... ich ich ich will das ... ich will die Begabung und das Können gar nicht zu stark von einander abgrenzen. Ich sage nur: Entweder man hat die Begabung und macht deswegen etwas. In seinem Leben. Oder man hat das Können, weil man es eben gelernt hat. Weil man es vielleicht studiert hat.
  • Ok.
  • Und ähm. Ähm. Weil mans ganz oft gemacht hat.
  • Okay. Also Begabung meinst du ist etwas, was halt bereits in einem drinne steckt. Ob man wollte oder nicht. In den Genen oder keine Ahnung was. Äh. Oder ein perfektes Gehör oder ... Ne etwas ETWAS ...
  • [unterbricht]
  • ... etwas was man nicht als außergewöhnlich sagen würde, weil die meisten es nicht haben. Und die andere Möglichkeit von [unverständlich, 30:20] wäre halt, äh, das Handwerk. Meinst du jetze?
  • Genau. Das Lernen, das Wiederholen.
  • Ok.
  • Das Festigen.
  • Ich denk, das ist aber beides miteinander verbunden. Weil Begabung ...
  • Das eine schließt das andere nicht aus.
  • Genau. Weil wenn ich mir jetzt vorstelle, einem Musikstudent wurde wurde bestimmt am Anfang gesagt „Oh du bist begabt“ und dann lernt der aber immer mehr und so weiter. Also das das äh das bildet sich ja dann...
  • Ja.
  • Zusammen. Sozusagen.
  • Ja.
  • Zu einem großen Ding.
  • Ja.
  • Das ist sozusagen für dich der Ausgangspunkt für Künstler. Ich überlege gerade, was ... ICH WILL. WARTE MAL.
  • Künstler... Künstler ist ja ähm [kleine Pause] ähm [kleine Pause] äh [kleine Pause] Künstler sind vielleicht die, die Kunst machen. Die Kunst schaffen. [überzeugt] Das sind Künstler!
  • Na das war jetzt ne ... Jetzt hast du Künstler und Kunst in einem Satz als Definition gebracht.
  • Genau.
  • Kunst ist das, was Künstler machen.
  • Genau.
  • Das ist jetzt wieder so... Da kannste die Mülltonne treten.
  • Das weiß ich nicht. Das weiß ich nicht.
  • NA MENSCH. WENN DU... Wenn du etwas begründest, Kunst mit Künstler, Künstler kommt von Kunst begründest, dann hast du doch jetzt ... ja wie heißt denn das jetzt? Dafür gibts son Wort.
  • Ja aber gut. Das ist doch das selbe wie ähäh der Maurer ist... Maurer weil er mauert!
  • NA DIS ... GENAU DAS MEINE ICH EBEN!
  • Ja.
  • Das ist ein Selbst...
  • Der mauert, also ist er...
  • DA GIBTS!
  • ... Maurer
  • Da gibts nen Begriff für.
  • Der Kunst schafft, ist Künstler.
  • JA, aber damit hast du überhaupt nichts definiert. Damit hast du alles in der Luft. Weil ein Maurer mauert.
  • Wer Musik macht ist Musiker.
  • Nö. Ich bin... ich musiziere, bin aber kein Musiker.
  • Das ist interessant, was du gerade sagst. Weil ... ähm ... Nur das jemand mauert oder das jemand Musik macht oder das jemand Kunst macht, macht ihn noch nicht zu diesen ... Berufsbild oder dieser Bezeichnung. Er ist Musiker, Maurer oder Künstler. Sondern: Es muss ähm ne gewisse Stetigkeit haben. Es muss eine gewisse Wiederholung haben. Es muss eine gewisse Professionalisierung mit sich bringen.
  • Das wäre meine nächste Frage gewesen. Also... Also du setzt äh, du setzt Be... ne du setzt das Wort Musiker oder das Wort Künstler nicht automatisch ähm mit ähm mit Beruf [kurze Pause] gleich. Also. WEISST DU. Weil du nämlich gerade gesagt hast, ähm ... ähm er muss es stetig machen. Er muss halt er muss es wiederholen. Die Gedanken. Immer wieder. Also fortführen. So.
  • Es kommt drauf an, wie man...
  • Oder?
  • Nein, es kommt darauf an, wie man jetzt Beruf, vielleicht steckt auch Berufung drinne, vielleicht steckt da auch sowas drinnen wie Begabung...
  • Mhm.
  • ... also ob man Beruf jetzt immer so als Einkunftsquelle... als ob man diesen Begriff schon vordefiniert im Kopf hat...
  • [unterbricht] Rechtlich ja.
  • Und äh... JA, aber...
  • Bei Wikipedia.
  • Vielleicht müssen wir ja gar nicht rechtlich äh äh ähm...
  • Du bist doch aber nen Krankenkassentyp.
  • Ich bin gar kein Krankenkassen... [lautes Lachen]
  • Kraaaankenkassentyp!
  • Äh ähm.
  • Streichen.
  • Also ich bin Rechtswissenschaftler. Wenn du einen Begriff suchst.
  • Was heißt Rechtswissenschaftler. Was isn da... definiere das mal ganz kurz. In einem Satz. Was das heißt. Rechtswissenschaftler zu sein. [33:10]
Tourists II, 1988, Duane Hanson
Tourists II, 1988, Duane Hanson
Rostock kreativ, Ausstellungsansicht, Foto Ove Arscholl
Rostock kreativ, Ausstellungsansicht, Foto Ove Arscholl
Prof. Dr. Hasso Plattner, Hasso Plattner Institut
Prof. Dr. Hasso Plattner, Hasso Plattner Institut
Visualisierung Museum Barberini, Potsdam
Visualisierung Museum Barberini, Potsdam

Diplom Theorie Interview mit Alexander, nach Potsdam gefahren (Notizen von morgen) transkribiert von 9:36-10:54 11:48 min. Gespräch <-> 78 min. Bearbeitung = 1 min. <-> 7 min. Gespräch mit Alexander Standpunkt
  • Ich mach mal das Radio aus, ja? ... Bitte hinzusetzen!
  • lacht
  • Naja, es geht jetzt bloß darum, dass man es hört. Weil wenn du jetzt da stehst, dann ... hört man das nicht so gut. Ich kann auch immer das Diktiergerät mitnehmen und vor deine Fresse halten! Bitte antworten. Sofort antworten!
  • Bin gespannt.
  • Erstmal, wir machen das ganz locker. Ich werde jetzt nicht irgendwie detailierte Fragen sofort aufwerfen, sondern wir werden uns langsam rantasten und einfach so reden, wie wir das immer machen. Ganz normal. Und du mal bitte auf in der Zeitung rum... HALLO... wir machen ein Interview!
  • Du hast gerade gesagt ganz norm...
  • NEIN... gib das her!
  • Wenn wir uns unterhalten dann haben wir das auch gemacht.
  • Nein, das hast du nie gemacht. Du hast immer in meine Augen hineingeblickt. In meine rehbraunen Augen. So. [Geräusche, Lachen] Ok also. Wir haben doch darüber telefoniert. Und ich wollte dir noch ganz kurz sagen, worum es mir eigentlich geht. Ok?
  • [zustimmendes] Mhm.
  • Mir gehts darum, ähm, aufzuzeichnen, wie halt Leute, die nichts mit Kunst eigentlich zu tun haben, also die nicht im Kunstbetrieb sind, die keine Künstler sind, die keine Galeristen oder Kuratoren oder so ... wie die halt ... oder was sie über Kunst denken. Und was sie für Kunst halten oder für gute Kunst halten. ... Ok?
  • Ähm. Nenn die Grenze noch einmal ab [unverständlich]. Du sagtest ‚die mit Kunst nichts zu tun haben‘. Aber wir umgeben uns ja mit Kunst. [durcheinander geredet]
  • ... die nicht in die Kunstkreisen drinne sind. Sagen wir es so. Die nicht im System eine Rolle spielen.
  • Aber der ... aber die Konsumenten spielen ja die größte Rolle in...
  • Du bist ... das ist eine gute Frage ... aber du bist maximal ein Ausstellungsbesucher, der Kunst betrachtet. tourist-k.jpg
  • Also bin ich ja Teil der Kunstszene.
  • Dem würde ich jetzt mal wiedersprechen. Du bist lediglich ein Konsument. Der konsumiert, der vielleicht privat seine Meinung äußert, der im Kunstbetrieb aber nicht irgendwas ändern würde oder dort eine Diskussion anstacheln würde.
  • Aber das... bist du dir sicher, dass du diese Abgrenzung an der Stelle schon vornehmen willst? WEIL ... ähm ... weil du dann ja sozusagen schon Kunst vordefinierst.
  • Mach ich doch gar nicht
  • Warum bin ich nicht auch Künstler?
  • Das können wir gleich erörtern.
  • Ja.
  • Ne, warum du denkst, dass du es bist. Wenn ... wenn wenn dem so wäre...
  • Ja genau. Dann würdest du ja das Interview nicht mit mir führen, wenn ich nicht selbst zum Kreis dazuzählen würde.
  • Ja ok. Dann sag ich dir, wohin ... was meine Intention ist. Ich bin jetzt Kunststudent. Das heißt ich bin an einer Hochschule, wo andere Kunststudenten sind, wo Professoren sind, wo sich irgendwelche Kuratoren treffen. Wir gehen auch in Ausstellungen von der Klasse aus. Wir haben auch Exkursionen und so weiter gemacht. Das heißt, wenn dort eine Frage auftaucht, was ist eigentlich Kunst in irgendeinem großen [? 3:20] oder so, dann wird das halt gleich ... äh... äh ähm... na wie heißt das... äh... Kunst... so ein bisschen wissenschaftlich betrachtet. Oder wo dann halt gesagt wird, der Künstler hat in dem Jahr diese Frage gestellt ... Kunsthistoriker haben darüber diskutiert und so weiter... und dann wird es aber so theoretisch und hat eigentlich gar nichts mehr damit zu tun, worum es mir eigentlich geht! Und zwar um den Besucher, der sich die Kunst ja angucken soll am Ende. Nicht der Kurator soll es sich angucken, nicht der Professor. Also nicht generell. Sondern ein ganz normaler in der Gesellschaft ... der irgendeine andere Tätigkeit nachgeht.
  • Ok, dann können wir uns vielleicht darauf verständigen, dass du die Interviews mit denjenigen führen willst, die nicht Kunst studieren.
  • Nein! Die nicht im Kunstbetrieb ... äh... aktiv drinne sind. Dann lass uns es so machen. Die im Kunstbetrieb nicht aktiv drinne sind. Du bist es zum Beispiel nicht!
  • Aber was heißt im Kunstbetrieb nicht aktiv?
  • Aktiv heißt, dass du den Kunstbetrieb mitgestaltest. Das du sozusagen ... ähm... nicht bloß eine private Meinung hast, sondern dass du deine Meinung dort auch äußerst ... in diesem Kunstraum...
  • Also die die Kunst... ich gehör... also ... Du grenzt die ab, die nicht ...äh... Kunst schaffen.
  • Genau.
  • Die nicht aktiv Kunst schaffen.
  • Du kannst Besucher sein von einer Ausstellung, aber solange... NE, es geht noch nicht einmal um Kunst schaffen, sondern ... ein Kurator schafft jetzt auch keine Kunst, sondern der organisiert das ganze drumherum. Der sagt, was er von der und der Arbeit hält. Wie die mit dem im Verhältnis und so weiter stehst. Und gestaltet dann die Ausstellung. Es geht mir wirklich um die, die nicht im Kunstbetrieb etwas aktiv mitgestalten. Und das bist du zum Beispiel! Das ist Oma zum Beispiel. Das ist Christian zum Beispiel. Das sind meine Eltern, die auch in Ausstellungen vielleicht gehen, aber eben mehr nicht tun. WEIL. Warte mal ganz kurz. Das will ich eben noch sagen. WEIL. ähm... Mein Gedanke ist eigentlich, dass Kunst ja eigentlich für die Menschen gemacht wird. [Pause] So. [Pause] Und jeder Mensch redet ja darüber. Also jeder hat dann seine Meinung. „Hä, das finde ich oll. Das finde ich interessant ... weißt du?.... sowas. Das kommt ja immer im Museum. Gleichzeitig hab ich aber das Gefühl, dass viele Ausstellungen ... äh... die Arbeiten vieler zeitgenössischer Ausstellungen so komplex, so kompliziert ... so... minimalistisch ... wie jetzt dieses Beispiel von diesem Bild, wo ich gesagt hab, da gibts den Künstler Rauschenberg, der hat nur weiße Leinwände irgendwann mal gemacht und die hängen jetzt im Museum. Da war ich jetzt halt in München in einer. Da hängen so große Leinwand... Zwei. So. Und das ist ganz große Kunst. Die wird teuer gehandelt... glaube ich. Und die... und die bedeutet was. Aber wenn du jetzt als Ausstellungsbesucher, der nicht Kunst studiert hat, der kein Kurator und so ist, der davor steht, behaupte ich, kannst du damit erstmal gar nichts anfangen. [5:40]
  • Ja aber woher weißt du denn, dass ich nicht äh Musik mache oder woher weißt du, dass ich keine Gedichte schreibe...
  • [unterbricht] DAS MÖCHTE ICH jetzt eben mit dir ... äh äh... das möchte ich jetzt aus dir herausbekommen.
  • Na dann würde ich doch auch zum Kunstkreis zählen.
  • Das kommt darauf an, für wen du die Gedichte machst. Es gibt ja Hobbymaler oder Hobbydichter, die das dann machen und halt als Postkarte zu Weihnachten irgendwie der Familie schicken. Oder so.
  • Zum Beispiel.
  • Die... aber das ist dann wieder ne Privatsache. Es gibt ganz ganz viele Hobbykünstler, die das sozusagen... hobbykuenstler-k.jpg
  • [?, 6:12]
  • ... privat machen. Die Spaß daran haben. Aber die nicht reflektieren tun.
  • Wenn... wenn ich jetzt ... äh ähm... ähm Topflappen häkeln würde, die ich jetzt als Kunst empfinden würde...
  • Ja...
  • ... und auf dem Wochenmarkt zu Weihnachten verkafen würde...
  • [zustimmendes] mhm...
  • ... dann würdest du mich allerdings der Kunstszene dazuzählen. Zum Kunstbetrieb.
  • Ja. Jetzt haben wir das Problem... Kunst zu definieren. Was für dich Kunst ist...
  • Ja genau. [nicht verständlich, 6:34]
  • ... Ich HABS doch gar nicht abgegrenzt! ICH HAB LEDIGLICH GESAGT, ... mir geht es darum, die nicht aktiv im Kunstbetrieb sind. Oder willst du mir jetzt sagen du bist aktiv am Kunstbetrieb beteiligt?
  • Ja wenn ich Topflappen häkel...
  • Machst du Topflappen
  • [lacht] Ja in der Tat, ich mach es nicht. [6:50]
  • OK. Dann haben wir doch die Frage schon geklärt. Und wenn du jetzt aber sagen würdest... wenn du jetzt sagen würdest, du machst Topflappen und betrachtest die als Kunst und verkaufst die als...
  • Ja.
  • ... Kunst.
  • Ja.
  • ... dann würden wir jetzt darüber reden, warum denkst du denn, sind Topflappen Kunst. Auch wenn normalerweise Topflappen eher als Handwerk angesehen werden. Weil sie halt einen Nutzen haben. Weißt du. Dass man sie benutzt. Du machst sie im Endeffekt auch nur für den Verkauf.
  • [zustimmendes] Mhm.
  • Du stellst sie ja nicht...
  • Ok. Ok. Ich lasse mich darauf ein und dann schauen wir mal, äh, wohin äh das führt. [Pause]
  • Was ist das? ... Hast du das [Gespräch] aufgenommen?
  • Nein. Das ist mein Handy! [unverständlich] Ich hab eine WhatsApp-Nachricht ... bekommen.
  • Ja und... HALLO. Achso, du kannst aber mal dein Notebook ähm herholen. Damit wir immer gleich zugreifen können...
  • Mhm.
  • Das stellen wir einfach mal hier hin, dann haben wir... [Computerklang, danach Geraschel, Pause]
  • Also du weißt jetzt, was ähm was mich interessiert. Und warum es mich interessiert, was deine Meinung ist. Ne? Warum ich jetzt dieses Gespräch mit dir führen würde.
  • Äh... ja.
  • Du bist NICHT aktiv im Kunstraum drinne und...
  • Deswegen nur so hab ich nachgefragt, weil ähm... ähm ... äh... weil man natürlich auch in Interviews suggestiv vorgehen kann. Das heißt also...
  • Was heißt denn das?
  • ... sugesstiv ist, ähm, also wenn du dich sozusagen vorher schon ne eigene Definition von Kunst hast...
  • [unterbricht] Ja hab ich.
  • Du hast ja gesagt, du führt mit den Anderen führe ich ein Interview. Damit grenzt du dich von den anderen ja schon einmal ab. Und damit hast du für dich auch schon eine Definition geschaffen...
  • [unterbricht] VOM KUNSTBETRIEB. Vom AKTIVEN!
  • [unverständlich]
  • Aber nicht von Kunst!
  • Das wollte ich jetzt nur sa...
  • Ich hab doch jetzt nicht Kunst definiert. Ich hab nur gesagt, wenn du nicht etwas tust, was in diesem Betrieb... [Pause]
  • ... Ja.
  • ... dann gehörst du für mich zu der Gesellschaft, zu der großen Masse, die erstmal nichts ... DIREKT damit zu tun hat. Außer das sie vielleicht mal in eine Ausstellung reingeht.
  • [zustimmend] Ja. Ja. [Pause]
  • Und warum ich das eben mache, ist, weil ich ... ähm... weil ich es selber interessant finde, dass nur ein paar Prozent der Gesellschaft Kunst ausübt, Kunst macht... [PAUSE, Alexander ist anscheinend abgelenkt]. HALLO!
  • Ich höre dir zu! Ich bin bei dir!
  • ... und das irgendwie aber so rüberkommt, als wäre die Kunst was die Gesellschaft etwas angehen sollte und was die Gesellschaft ... was in die Gesellschaft integriert werden sollte.
  • Ja.
  • Deshalb gibts ja Museen und so weiter. Damit die Masse an Mensch da halt reingeht, die Werke betrachtet und eigentlich darüber diskutiert. und halt erregt ist oder so. Und wieder in den Alltag reingeht und äh etwas KULTUR mitnimmt.
  • Glaub ich zwar nicht, aber...
  • [unterbricht, nicht verständlicht 9:28] Na bei Museen denke ich das schon. Das ist ein Bildungsauftrag da. Oder? Bei Museen. Bei Galerien jetzt nicht. Die haben den Verkauf. Aber die sind ja trotzdem offen. Du kannst da reingehen. Aber ein Museum ist dafür da, die Bevölkerung ... der Bevölkerung Kunst zu zeigen. Zu bilden, was dieses Bildende Kunst Ding anbelangt... oder nicht?
  • Sicherlich wird... ist das ein Raum, wo Kunst zugänglich gemacht wird. Das mag sein.
  • Wo viel GELD reingesteckt wird, damit Kunst zugänglich wird. Und das Geld wird ja am Ende von der Gesellschaft bezahlt. [9:57] [Pause]
  • Nicht zwingend, aber...
  • Ich gehe jetzt von Museen aus, die staatlich oder von der Stadt oder so...
  • Naja, wir haben ja in Potsdam ganz neu ... Hasso... also Hasso Plattner hat das neue Barberini mitfinanziert und zeigt dort seine private Sammlung. Also er hat die Sammlung angelegt zu Zeiten, wo er gar nicht im Kopf hatte, dass er diese Sammlung mal anderen zugänglich machen möchte. Außer sich selbst oder seinem Freundes- oder Familienkreis. Und mhm... ist jetzt im Alter angelangt, wo er das Gefühlt hat, er muss das... WAS mache ich mit den Werken, die ich in meinem Leben angesammelt habe? hasso-plattner-k.jpg [lautes Geräusch] barberini-k.jpg Und er hat sich entschieden, er möchte das, was er angesammlt hat, ner breiten Öffentlichkeit ... er hat auch keine Kinder, an die er es vielleicht vererben könnte. Und er will jetzt das äh was er gesammelt hat anderen zugänglich machen. Deshalb hat er sich zum Beispiel privat engagiert und hat jetzt äh mitgeholfen dieses Museum zu bauen... das Barberini aufzubauen... ähm... und zeigt dort seine private Kunst. Also überhaupt nicht durch öffentliche Mittel kofinanziert sondern komplett privat ... ähm... und zwar nicht aus dem Gedanken heraus, nen Bildungsauftrag wahrnehmen zu wollen und auch nicht aus dem Gedanken heraus äh... ähm... mhm... vielleicht ... nicht ZWINGEND aus dem Gedanken heraus, äh, anderen diese Kunst zugänglich zu machen, sondern viel eher äh äh ... äh selbstgetrieben ... Was passiert mit der Sammlung nach meinem Tod. [Pause] Keiner ist mehr da. Will ich, dass sie versteigert wird. Will ich, dass diese Sammlung, die ich angelegt habe, wieder aufgelöst wird und sich auf der Welt verteilt. Also vielleicht hat er ganz andere Gründe, warum er...
  • Na weißt du dies, was er... [durcheinander] In der PRESSEMITTEILUNG stellen die jetzt bestimmt sowas äh äh ähm die Menschheit soll es erfahren, soll teil daran haben. Es geht hier um Kunst und weiß ich nicht... ähm so... Aber es ist immer was egoistisches am ähm Ende. Ne? [11:48]
aktueller Zustand Büste
aktueller Zustand Büste

verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt aktueller Zustand zu ungenau, deshalb im bis nächsten Treff an Holzteilen genaue Formen anzeichnen danach in Holzwerkstatt neu zusägen, z. Not etwas kleiner gebogene Platte, b. Alberti Wolfgang Alberti herstellen, für großes Selbstporträt, nach innen gekehrt Herme für Herme mögliches Material in Holzwerkstatt gefunden m. Gehrung Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Abstände zwischen Augen, Ohren, Nase, Mund, Kinn, Stirn etc. m. Metallstab neu gemessen u. Büste korrigiert Ohren abgesägt, neu positioniert buesteaktuell4-m.jpg Hinterkopf eventuell zu schmal, Dozent am Mittwoch fragen Ohren kommende Woche neu anfertigen, Rücken, Brust ebenfalls (m. Reinhart besprochen): Nasenflügel, Kinn etwas mehr runden, Augen (noch zu zeichnerisch) D. Werk HGB Rundgang 2015 da meine Arbeit in Petersburger Hängung zum Rundgang 2015 unterging: D. war d. übliche Galopp d. ersten Stunde, alle suchten sich, rannten, um sich zu sehen, brachen in endlose Beschuldigungen aus, in lautes Toben: es hing zu hoch, d. Licht fiel schlecht d. Nachbarschaft tötete d. Wirkung, man werde sein Bild abhängen u. wieder mitnehmen. meine Reaktion auf Bewunderung d. Geradenbilder 2015, endete 2016 in d. Verhüllung: D. Haß, d. er gegen dieses erste Meisterwerk hegte, m. d. man sein ganzes m. Arbeit angefülltes Leben erdrückte, hatte ihn dazu getrieben, d. symmetrisch entgegengesetzten Vorwurf zu wählen. Diplom Theorie Er fand in diesem Frühstück sein Bild Im Freien wieder, aber um wieviel gemildert, gemogelt, verdorben, v. einer oberflächlichen Eleganz, d. m. unendlicher Geschicklichkeit für d. Befriedigung d. niedrigen Instinkte d. Publikums zurechtgemacht war. Hinter sich hörte er, wie eine heisere Stimme harte Silben zermalmte: d. war ein Engländer in kariertem Jackett, d. einer tief in einen Reisestaubmantel eingemummten gelben Frau d. Gemetzel erklärte. […] um dann rasch wieder ihre Sätze z.ückzunehmen, sobald sie d. Signatur entziffert hatten, was schließlich bewirkte, daß sie vorsichtiger wurden, einen krummen Rücken machten, sich m. verstohlenem Blick d. Namens vergewisserten, bevor sie sich äußerten. Er ist denn d. Schein…? Aber er richtete sich rasch wieder auf, ganz erschrocken, weil er d. Namen eines seiner Freunde gelesen hatte […]. In d. Hoffnung, daß man ihn n. gehört habe, schrie er: Prächtig! - Eine Eins, n. wahr, meine Herren? HGB Rundgang 2017 im Flur nur Flügeltürrahmen m. Selbstporträt, geöffnet, aufhängen drumherum viele Schnüre an Wand m. Nägeln straff hängen Fotoabzüge m. Geraden m. Klammern befestigen, siehe Frage: Wie Schnüre straff spannen? m. Simon Website für sein Kunstprojekt weiter bearbeiten (Termin abgesagt)

Studium 1 0
verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt wenn Holzbalken 2 Seiten gerade fräsen, dann immer vorne leicht andrücken, da dort Ebene etwas höher eingestellt ansonsten fräse ich schief u. Holzbalken wird immer dünner (wie letztens) b. dicken Brettern: Schiebeobjekt m. kleinem Nagel z. Befestigung am Holz Lehre v. Alberti Wolfgang Alberti bereits angefertigt breite Holzleisten damit schräg gefräst n. ganz genau, etwa 1.5mm länger dadurch eine Länge n. 5mm sondern 7mm b. kurzen Holzleisten beachten auf Holzleiste angezeichnet fertige Leisten Alberti Wolfgang Alberti über Bachmann u. Ωe: Du musst aber einen guten Stand b. denen haben! gegenseitig feindlich eingestellt; Bachmann ahmte gestern Alberti Wolfgang Alberti nach mein Kommentar zu Alberti Wolfgang Alberti: Ich finde alle im Keller etwas komisch. > Mich auch? > Sehr eigen! Ich mag ja eigen sein, aber d. da…! (ich finde ja alle drei sympathisch u. halte mich deshalb da raus) für Flügeltürrahmen nach passenden Schattenfugenrahmen recherchiert 2 Leinwände für Seitenteile 20x50cm bestellt am Dienstag zusammen m. 40x50cm-Leinwand u. 2 Schattenfugenrahmen abholen 1 Schattenfugenrahmen b. Alberti Wolfgang Alberti teilen Befestigungsmaterial für Leinwände besorgen Motiv / Malerei oder Collage oder … noch offen Geradenbild Werkstatt AV-Labor b. Kati wegen Plottertagen nachgefragt nächsten Freitag zw. 9-15 Uhr Schlüssel abholen Arbeitstage: 10.12. m. kleineren Test Tuschestift 16. u. 17.12. sowie 27.12. u. 31.12. Porträt umsetzen, m. Tuschstift u. normal HGB Rundgang 2017 für Rundgang-Klassenausstellung Motiv überlegen

Studium 3 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Herme / Büste weiter bearbeitet Friedrich Fröhlich, 6 Stunden durchgearbeitet aktueller Zustand nächsten Montag: m. Bachmann zu Holzfachmarkt fahren für Büste mehrere 60cm-lange Holzbalken kaufen ansonsten in Nähe Dresden weiterer Holzmarkt übernächsten Montag: Negativ m. Bachmann herstellen, danach scannen Geradenbild Gedanken zu Selbstporträt (WV 1-9) v. Janine Schneider, E-Mail v. 26.11. ich bin d. ort d. zusammentreffens, bin nichts als begegnungsstätte für durchlaufgedanken, d. sich verselbstständigt haben, seit sie v. menschen ausgesandt wurden. wer mir beachtung schenkt, definiert mich, u. damit erscheint mein auge in höherer frequenz als mein rocksaum zum beispiel. d. ankunft u. d. verlassen gehören zu mir, sei es als empfänger oder als sender, u. damit basiert meine person n. mehr auf körperkonturen, sondern löst diese auf. v. pfeilen durchsetzt wie sebastian bin ich, u. linien machen, dass ich mich teile in kleinste felder, d. es in dieser zusammensetzung kein zweites mal gibt. scan.
Computerunterstützte Grafik, Strichätzung, Handdruck, 1984/85, Horst Bartnig
Computerunterstützte Grafik, Strichätzung, Handdruck, 1984/85, Horst Bartnig
Ich, 1974, Litographie, Raimer Jochims
Ich, 1974, Litographie, Raimer Jochims

Klasse Bildende Kunst HGB Rundgang 2017 Diskussion Kiosk in Klassenraum Bezug zu Griechenland-Exkursion Dieter Roth Bar, siehe Eintrag v. 22.3.2015 Mark Helmut Mark: U. was willst du uns damit jetzt sagen? Diskussion über Harz 4 b. Künstlern 100-Euro-Ausstellung mehrere Kunstwerke je Student in Klassenraum aufhängen Preis je Bild 100 Euro evtl. nach Verkauf Fläche neu füllen neue Geradenbilder dafür plotten, in einfachen Rahmen Kati n. angetroffen, später wegen Plotter-Test anfragen Diplom Theorie Aussage, 5% d. Gesellschaft kommt m. Kunst in Berührung obwohl Museen für Gesellschaft offen sind u. Kunst Ausdruck d. Menschen ist Mark Helmut Mark Terkessidis bisher nichts dazu gefunden 2 Schattenfugenrahmen u. 1 großen Papierblock kaufen Plakatwand umsetzen, siehe Jacques Villegle, Rue Jacob, 5.12.1961 m. eigenen Motiven, immer wieder überkleben Kritzeleien, Skizzen, m. unterschdl. Stiften nachträglich teilweise aufreißen Ausstellung The Present Order GfzK Sammlung d. Galerie Geradenbild bartnig1-k.jpg erinnert an Konstellationen, 256 Möglichkeiten jochims1-k.jpg Auflage, Titel, Signatur
Haus der Kunst, München
Haus d. Kunst, München
Liquidierung des Ghettos / Blauer Chauffeur, 1948, Andrzei Wroblewski , Foto © Courtesy of Andrzej Wróblewski Foundation
Liquidierung d. Ghettos / Blauer Chauffeur, 1948, Andrzei Wroblewski , Foto © Courtesy of Andrzej Wróblewski Foundation
Feuer, Tafel 2 der Hiroshima-Tafeln, Iri&Toshi Masuki © Foto Haus der Kunst
Feuer, Tafel 2 d. Hiroshima-Tafeln, Iri&Toshi Masuki © Foto Haus d. Kunst
White Painting, 1951, 2 Leinwände, Rauschenberg , Foto © Robert Rauschenberg Foundation
White Painting, 1951, 2 Leinwände, Rauschenberg , Foto © Robert Rauschenberg Foundation
Schwarze Eckfläche, 1961, Acryl auf geformter Leinwand, Enrico Castellani,
Schwarze Eckfläche, 1961, Acryl auf geformter Leinwand, Enrico Castellani,
Exodus n°1, 1951, Gouache und Wachsmalkreide auf braunem Kraftpapier, befestigt auf Papier, Karel Appel, © Foto Haus der Kunst
Exodus n°1, 1951, Gouache u. Wachsmalkreide auf braunem Kraftpapier, befestigt auf Papier, Karel Appel, © Foto Haus d. Kunst

Ausstellung Postwar Kunst zwischen Pazifik u. Atlantik, Haus d. Kunst, München hausderkunst-k.jpg ersten 20 Jahre nach Krieg als globales Phänomen untersucht wie Künstler auf Traumata v. Holocaust, Hiroshima u. Nagasaki reagierten wie politische Blöcke d. Künste instrumentalisierten Gegensatz v. Sozialistischem Realismus u. Abstraktion hausderkunst3-k.jpg Leinwand, beide Seiten bemalt Rückseite m. Holzkreuz vor Bild hausderkunst2-k.jpg Tusche auf Japan-Papier (m. Bleistift-Umrandungen u. Kohlestift?) Scherbenkopf, Bronze auf Steinsockel, Eduardo Paolozzi hausderkunst5-k.jpg D. Meerhungfrau u. d. Pirat, Giuseppe Pinot-Gallizio Mischtechnik auf Leinwandrolle Rollenkonstruktion für Notizenrolle / Rauminstallation merken Diplom Theorie Schaut so wie mein Waschmaschinen-Schlauch aus über Eva Hesse, o.T., 1965 (?) TV, Uecker, 1963 Jacques Villegle, Rue Jacob, 5.12.1961 Plakatabrisse auf Leinwand Umsturz, 1965, A.R. Penck Öl auf Leinwand, primitive Form, Pinselstrich = Motiv Thadeusz Kantor, Signez s'il vous plat!, 1965 (?) 2 Leinwände, eine weiß grundiert dadrauf gekritzelte Notizen, kleine Zeichnungen, unterschdl. Stifte Diplom Theorie D. finde ich langweilig., Schaut aus wie aus d. Haushalt. über Beuys Fluxusobjekt, 1962 Komposition auf weißem Hintergrund, späte 1950er, Öl auf Leinwand, Yevgeny Mikhuov-Voitenko (?) hausderkunst10-k.jpg in Anlehnung an Malewitsch Kasimir Malewitsch Schwarze Quadrat? Bilderbuch, Roth, 1957 verhüllt Flügeltürrahmen m. Fotografie v. geschlossenen Flügeltürrahmen Kinderzeichnung hausderkunst1-k.jpg Diplom Theorie Du kannst d. auch malen!
Porträt aktueller Zustand, von vorne
Porträt aktueller Zustand, v. vorne
rechtes Ohr
rechtes Ohr
von unten, Hermen-Ansicht
v. unten, Hermen-Ansicht

Studium 3 0
D. Werk […] sie war bewegt über diese Arbeitswut, diese unbedingte Hingabe eines ganzen Seins: War d. n. rührend? Steckte darin n. etwas sehr Gutes? Kinderzeichnung […] Er wies auf d. winzige Gemälde, vor d. er in Gedanken versunken war, ein ganz kindliches Gemälde, so daß ein Bengel v. vier Jahren es hätte malen können, ein kleines Haus am Rande eines kleinen Weges m. einem kleinen Baum daneben, d. Ganze schief hingesetzt u. m. schwarzen Strichen umzogen, u. n. einmal d. Korkenzieher aus Rauch, d. aus d. Dach kam, war vergessen worden. Diplom Theorie Bloß fand er es erzdumm, so was auszustellen. War es n. blöd, an d. Verstand d. Publikums zu glauben? Was sollte diese nackte Frau u. dieser angezogene Herr? Was bedeuteten d. beiden kleinen Ringerinnen im Hintergrund? Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Friedrich Fröhlich, Kunststudent fast 7 Stunden durchgearbeitet seitlich-m.jpg ohr-k.jpg seitliche Ansichten vonunten-k.jpg Diplom Theorie (geschwärzt ) Sebastian: Kunst ist für mich d. Verarbeitung v. Themen aus meiner Umwelt. Im Idealfall m. Aussagen oder sagen wir, Hineindeutung verbunden. Neulich auf d. Wartburg: Luther wirft d. Bannbulle ins Feuer. Ein tolles Beispiel! Du hast schon Recht, allzu plakative Aussagen sind dann auch langweilig. Eine schwarze Glaswand gehört für mich aber halt mehr in d. Richtung Raumdeko als in d. Richtung wichtiger Maler d. 20. Jahrhunderts. Würdest Du d., was wir in Merseburg b. Sitte gesehen haben auf eine Stufe stellen m. eher ungegenständlicher Kunst, wie sie z.B. Richter gemacht hat? verhüllt anstatt in Holzwerkstatt herstellen fertige Schattenfugenrahmen kaufen 1 Rahmen teilen, als Flügeltüren nutzen Zwischenbereich m. Platte 10mm füllen diese Flügeltürrahmen müssen dann farbig angestrichen werden Außenseite m. Fotoposter bekleben sollte sehr stabil sein nur noch Scharnierbereiche selbst anfertigen evtl. im unteren Bereich d. Flügeltüren kleine schiefe Kante sägen, zum einfacheren öffnen auf Flügeltürrahmen ganzflächig kleben: Ich bin ein schüchterner Kunststudent! Ich weiß nicht, ob ich will, dass Sie sehen, was ich gemacht habe! Ich weiß nicht, ob ich will, dass Sie sehen, wie gut ich bin! Ich weiß nicht, ob ich will, dass Sie sehen, was für schöne Kunst ich mache!
Collagenstück auf Leinwand befestigt
Collagenstück auf Leinwand befestigt

Kunst 0 2
Geradenbild Collagen v. 10.4. u. 30.4. zerstört nahmen, da unfertig, nur Platz weg geradencollagegerahmt-k.jpg Kopf ausgeschnitten, auf Keilrahmen geklebt später evtl. in Leerrahmen hängen u. lackieren andere große Plotterzeichnungen ebenfalls vernichten Was mache ich eigentlich m. d. fertigen Arbeiten? D. werden unterm Tisch gestapelt u. höchstwahrscheinlich nie wieder hervorgeholt. Friedrich Fröhlich, faul oder träge Standpunkt Seit einigen Tagen entsteht nichts mehr. D. Raum ist aufgeräumt, alles Material verstaut. Nach Tagen d. Nichtstuns gestern 2 Tuschestifte gekauft, lustlos herumgezeichnet. D. Stil eines anderen Künstlers kopiert, daran gescheitert. Ich sehne mich nach d. Tagen z.ück, wo ich fast täglich kindlich zeichnete, Geradenbilder schuf u. über d. Zukunft d. Kunst nachdachte. Ich denke an d. Sprachnotizen, d. teilweise nachts entstanden, weil ich n. mehr einschlafen konnte. Es waren Dinge unausgesprochen, mussten noch bearbeitet werden. Heute liege ich faul im Bett. Schaffe es m. viel Mühe 2(!) Stifte zu kaufen u. hege dabei d. Hoffnung, dass mich d. Lust wieder packen wird. Alkoholkonsum alleine wird leider nichts bringen. Es muss ein Funke da sein. Ohne ihn entsteht nichts. Wo ist er? Wenn ich darüber nachdenke, fehlt es mir z. Zeit wieder einmal an einem Ziel. Da, wo ich noch n. bin, da wo ich hin will. D., wo ich zumindestens in diesem Augenblick fest daran glaube, unsagbar wichtig ist. Ich erinnere mich noch gut an d. Konstellationsbilder. Vier Geraden, auf einer Fläche verteilt, alle Kombinationen berechnet. Ich fühlte mich so, wie ich denke, dass es Malewitsch Kasimir Malewitsch m. d. Schwarzen Quadrat ergangen sein muss. Ich fühlte mich so nah am Anfang d. Kunst! An d. Punkt, wo aus Radikalem etwas Neues entstehen kann. Muss! Davon spüre ich leider nichts mehr. Denn es gibt in Realität diese Momente d. Neuen nicht. Sie existieren lediglich im eigenen Gehirn. Endorphine werden ausgeschüttet. Sie bewegen mich zum Fortführen. Erinnert mich gerade an meine Zeit in Berlin. Wo in meiner kleinen Wohnung Dinge entstanden, nie ausgestellt wurden u. ich deshalb annehmen durfte, dass sie Großes sind. Sobald sie ausgestellt werden, sind sie wieder sterblich-menschlich. U. sobald ich tausende andere Arbeiten anderer Künstler sehe, werde auch ich wieder in d. Realität z.ückgeholt. Jeder schafft sich sein Thema selber. Es gibt kein Ding, was unbedingt bearbeitet werden muss. Leider scheint aber genau d. d. Motor für mich zu sein. Auch wenn es viele n. sehen, für mich sind d. Geradenbilder, d. kindlichen Zeichnungen sowie d. verhüllten Arbeiten ein u. d. selbe. Sie sind d. Versuch zum Anfang z.ückzukehren, damit etwas Neues, bisher n. gesehenes, entstehe. Nur wenn ich n. mehr daran glaube, entsteht auch nichts mehr.

verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt angerufen, heute ab 13 Uhr arbeiten Lehre m. Alberti Wolfgang Alberti bauen Termin kommenden Donnerstag ausgemacht Flügeltürrahmen weiß grundiert, testweise kindliche Zeichnungen reingelegt morgen A3-Pappe farbig anstreichen, beidseitig 4 Farben, danach Kinderzeichnungen drauflegen u. Wirkung analysieren Tests n. wegschmeißen, für Einzelgespräch m. Mark Helmut Mark aufheben weiterhin Pappe teilen u. m. großen ausgedruckten Fotos (sw oder farbig) bekleben als Test für mögliche Flügeltürrahmen, wo Außenseite m. Papier beklebt schauen, welche Arbeiten in Rahmen befestigen Motiv außen u. Motiv drinnen Notizen letzter Tage vervollständigen b. Bildmusik-Kurs nur Material v. Kommilitonen bearbeiten Kurs morgen selber n. aufsuchen Diplom Theorie v. 22.11., Antwort Alexander auf Gespräch-Anfrage: Möchtest du vorab Fragen schicken, damit man sich gedanklich darauf vorbereitet oder sollen es eher spontane Antworten sein?

Diplom Theorie in Textdatei Quellen/Arbeiten sammeln, im Text m. [Z…] kennzeichnen in Einleitung, m. Thema Zweifel: D. Zweifel nagt an mir. Was mache ich hier eigentlich? Ist d. wirklich schon Kunst? Oder doch nur Künstler-Dünnschiss[Z5], impulsivem Handeln geschuldet? Was ist Kunst? Albert Camus fasst d. Zweifel v. Künstlern in D. Künstler u. seine Zeit[Z4] gut zusammen u. trennt ihn sogleich. In früherer Zeit betraf d. Zweifel d. eigene Talent. Michelangelo hat bestimmt gezweifelt. Aber n. am Motiv, sondern daran, ob er wirklich d. Genie ist, welches es schafft d. Thema so umzusetzen, dass es unbestritten gut ist. Zweifel heutiger Künstler betrifft d. Notwendigkeit ihrer Kunst, also d. Existenz an sich. Ben Vautier Ben Vautier hat d. in d. 1960er Jahren für mich gut zum Ausdruck gebracht[Z6]. Er signierte wild um sich, alles was ihm unter d. Augen kam wurde z. Kunst erklärt. Nur noch d. Signatur macht aus Nicht-Kunst Kunst. Wie ein gewöhnliches Pissoir, v. Duchamp Marcel Duchamp Jahrzehnte davor[Z7] schon in d. Stand eines Kunstwerks erhoben. D. elitärer Charakter v. Kunst wird hinterfragt, ist aber daran n. verreckt. Duchamp Marcel Duchamp hat d. n. geschafft. Vautier Ben Vautier ebenso wenig. D. Künstler feiert sich, ungebrochen[Z8]. U. weiß doch keine Antwort auf d. Frage, was heute eigentlich noch Kunst v. Nicht-Kunst unterscheidet. U. d. nagt eben an mir. Ich will doch etwas schaffen, was Sinn hat. Wo ist d. unumstößliche Aufgabe, d. angegangen werden will? Professoren, Dozenten, Kunststudenten machen gerne einen weiten Bogen um diese Frage. Es geht n. um Warum ist d. eigentlich Kunst sondern um Warum ist d. rote Fleck rot u. d. weiße Bilderrahmen weiß. Ich lebe zwischen zwei Welten. D. Kunstwelt u. d. Menschenwelt. D. Kunstwelt will keine Antwort geben. D. Menschenwelt aber, d. hat eine. Immer. B. Schön! fängt es an, m. Interessant! wird fortgeführt u. b. D. kann ich ja auch! endet es. Ich denke, dass d. Bezug zeitgenössischer Kunst zum Alltagsmenschen abhanden gekommen ist. Kein Wunder, dass d. Putzkolonne b. einer Klassenpräsentation in d. Hochschule d. - v. einem Kommilitonen z. Kunst erklärten - Papiereimer d. nachts lehrte u. eine frische Abfalltüte drüber stülpte[Z9]. Deshalb will ich da ansetzen, wo Kunst eigentlich ankommen sollte: b. d. Menschen. Auch d., d. keine fünf dicken Wälzer über zeitgenössische Kunst gelesen hat u. b. jeder Kunstinstallation zuerst d. Katalog zu Rate ziehen muss, um ihm ein Ach so ist d. gemeint! zu entlocken. M. d. Frage Was ist eigentlich für dich Kunst?, einem Aufnahmegerät, heißem Kaffee u. genug Deodorant mache ich mich auf d. Weg. Zu Oma. Als Titel oder Einleitung für Kapitel Oma: Goldrahmen voller Düsternis lösten einander ab, steife u. schwarze Sachen, im Atelier gemalte Akte vergilbten im Kellerlicht, d. ganze klassische Plunder, d. Geschichte, d. Genre, d. Lanschaft, allesamt tief in d. gleiche Wagenschmiere d. Konvention getaucht. oder Eine gleichförmige Mittelmäßigkeit schwitzten d. Werke aus, d. schlammige Dreckigkeit d. Tons, d. kennzeichnend war für diese Werke in d. guten Haltung einer blutarmen u. degenerierten Kunst. Claude m. Künstlerfreunden - allesamt Z.ückgewiesene - streifen durch d. amtlichen Salon[Z3]

Diplom Theorie in Einleitung Daniels Dieter Daniels m. reinbringen (E-Mail v. 15.11.2016) Kunstbegriff Ich würde nur vor d. Frage d. Definition v. Kunst warnen - d. ist ein komplexes u. widersprüchliches Gebiet, für ein HGB Diplom n. geeignet! Am Anfang d. Recherche ploppt im E-Mail-Postfach eine Warnung auf. D. Professor schreibt. … Seine E-Mail endet immerhin m. bin gespannt!. Vor d. Kunststudium an d. Hochschule war klar: Natürlich, ich bin Künstler! Ein verkanntes Genie! Ein Unentdeckter! D. Sorte v. Künstler, d. im Kämmerlein tüftelt, nie gesehen wird, sterben muss, bevor sie entdeckt wird. Im Studium fiel ich tief. Verdammt tief. Ich war n. nur kein verkanntes Genie, ich war einer v. vielen. Eine riesige Masse an Studenten m. unendlich vielen Ansichten. Erst m. Ende d. Grundstudiums begann ich mich zu fangen. Jetzt war ich halt nur noch eins: ein Kunststudent m. vielen Fragen. Doch schauen wir nun, was … Oma ist aufgeregt. Immerhin geht es hier um ihr Kunstverständnis. Kenner oder Kunstbanause! Ich beruhige u. schiebe d. Kecksteller in ihre Richtung. Ich mache mich auf d. Weg zu Alexander. Vor Jahren als Steuerberater unterwegs, heute irgendwas m. Krankenkasse. Sein Motto: Mach doch mal sowas wie d. [Gerhard] Richter! Mir schien es b. bisherigen Gesprächen so, als wäre für ihn Kunst nur d., was Geld bringt. Schließlich muss d. Wohnungsmiete bezahlt werden. Kunst ist sowas wie Handwerk. M. einem kreativen i-Pünktchen. Mehr nicht. Ich drücke auf d. Klingel. Es summt, ich drücke. An d. Wohnungstür erwartet mich Alexander. weitere Zitate "D. Künstler lebt v. Einfall, d. Ratte v. Abfall u. d. Schlüsseldienst v. Zufall." Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter u. Aphoristiker [Z2][Bellermann, Dümmer for One, BoD 2003] "Kunst ist oftmals nur kodierte u. z. Schau gestellte Frustration" Gerald Dunkl (*1959), österreichischer Psychologe u. Aphoristiker [Z2] "Staphi über Newcomer: 'Sein künstlerisches Schaffen sprudelt nur so aus d. finanziellen Quellen seines Vaters…'" Elmar Kupke (*1942), deutscher Aphoristiker u. Stadtphilosoph [Z2][Kupke, D. Stadtphilosoph 1, 1985] "L'art pour l'art ist längst abgelöst durch la science pour la science." Prof. Dr. phil. habil. Rainer Kohlmayer (*1940), Professor für Interkulturelle Germanistik an d. Johannes Gutenberg-Universität Mainz [Z2][Kohlmayer, D. Schnake, Ausgaben 15+16] "Modern Art ist, so zu handeln, daß man hoch gehandelt wird." Klaus Klages (*1938), deutscher Gebrauchsphilosoph u. Abreißkalenderverleger [Z2] "In jedem Menschen steckt ein Künstler – aber wehe, wenn er rauskommt." Klaus Klages (*1938), deutscher Gebrauchsphilosoph u. Abreißkalenderverleger [Z2] "Irgendwann im Leben hat jeder Mensch d. Vorstellung Künstler zu sein. Ein Glück, daß d. meisten ihre »Werke« gut versteckt halten." K. Michael Mühlfeld, Bonn [Z2] "An meinen Bildern müßt ihr n. schnüffeln, d. Farben sind giftig." Rembrandt [Z2] "Sobald Kunst bloß gefällt wird es Zeit, daß sie fällt." Peter Rudl (*1966), deutscher Aphoristiker [Z2] "D. meisten Gemälde verdienen es nicht, aufgehängt zu werden, wohl aber ihre Maler." Unbekannt [Z2] "Gemalte Blumen duften nicht." Deutsches Sprichwort [Z2] "Was wäre denn d. Künstler, wenn ihn gleich jeder Narr verstünde?" Adalbert Stifter (1805 - 1868), österreichischer Erzähler, Romanschriftsteller, Novellist u. Maler [Z2] "Zu jeder Kunst gehören zwei: einer, d. sie macht u. einer, d. sie braucht." Ernst Barlach (1870 - 1938), deutscher expressionistischer Maler, Graphiker, Dichter u. Dramatiker [Z2] "Es gibt keine 'Gegenstände' u. keine 'Farbe' in d. Kunst, sondern nur 'Ausdruck'." Franz Marc "Politische Kunst vergewaltigt d. Betrachter." Alfred Selacher (*1945), Schweizer Lebenskünstler [Z2] "D. Kunstbanausen bleibt doch immer noch d. Teufel an d. Wand." Peter E. Schumacher (1941 - 2013), Aphorismensammler u. Publizist [Z2] "Schöne Rahmen haben manch unbedeutendes Bild gerettet." Pavel Kosorin (*1964), tschechischer Schriftsteller u. Aphoristiker [Z2] "D. wahre Künstler stellt sich d. Frage gar nicht, ob sein Werk verstanden werden wird oder nicht." Adalbert Stifter (1805 - 1868), österreichischer Erzähler, Romanschriftsteller, Novellist u. Maler [Z2][Stifter, D. Nachsommer. Eine Erzählung, 1857] "Kunst ist Plagiat oder revolutionär." Paul Gauguin [Z2] "Ich wollte d. Natur kopieren, aber ich konnte es nicht. Ich war jedoch m. mir zufrieden, als ich entdeckte, daß man d. Sonne n. wiedergeben kann, sondern daß man sie m. etwas anderem darstellen muß … m. d. Farbe." Claude Monet [Z2] "Hätte Gott Jesus keine Frauenbrüste gemacht, wäre ich vielleicht nie Maler geworden." Auguste Renoir [Z2] "Schlechte Maler beklagen d. Mangel an guten Modellen." Pavel Kosorin (*1964), tschechischer Schriftsteller u. Aphoristiker [Z2] "Abstrakte Kunst wird immer beliebter, weil sie d. inneren Wirklichkeit d. Betrachters nahe kommt." Erhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller u. Maler [Z2] "Gehn wir in d. Galerie, Bilderrätsel lösen!" Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker u. Schriftsteller [Z2] "Es muß an d. Unsterblichkeit d. Künstler liegen, weshalb man sie zu Lebzeiten so schlecht bezahlt." Martin Gerhard Reisenberg (*1949), Diplom-Bibliothekar u. Autor [Z2] "D. wahre Erkenntnis mancher moderner Kunst ist diese, daß man n. erkennen kann, welche Erkenntnisse d. Künstler kannte." Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker u. Publizist, M.H.R. [Z2] "Ich bin immer noch d. Meinung, daß Kunst v. Können herkommt; käme es v. Wollen, hieße sie Wulst." Max Liebermann [Z2] "Kunst ist ziemlich nutzlos. Ein exaktes Spiegelbild d. Lebens." Wolfgang Mocker (1954 - 2009), deutscher Journalist u. Autor [Z2] "Nicht d. Dadaisten Dadaismus, Nonkonformisten etc. gefährden d. Kunst, d. größte Auszehrung bereiten ihr d. Realisten." Martin Gerhard Reisenberg (*1949), Diplom-Bibliothekar u. Autor [Z2] "Kunst ist d. jämmerliche Versuch, d. Schönheit d. Natur nachzuahmen." Benjamin Stramke (*1984) [Z2] "D. Sinn d. Kunst ist nicht, Übereinstimmung hervorzurufen, sondern zu erschüttern." Walter Hasenclever (1890 - 1940 Freitod), deutscher expressionistischer Lyriker u. Dramatiker [Z2] "Kunst fängt nie b. Null an." Uli Löchner deutscher Aphoristiker [Z2] "Künstler ist einer, d. aus einer Lösung ein Rätsel machen kann." Karl Kraus (1874 - 1936), österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker u. Dramatiker [Z2][Kraus, Nachts, 1924] "Schlechte Kunst ist immer autobiographisch." Peter Rudl (*1966), deutscher Aphoristiker [Z2] "Kunst ist ein Kräutlein, n. für alle Leutlein." Deutsches Sprichwort [Z2]

Diplom Theorie Zitate in Erzählung einpflegen aktuell aus [Z1] u. [Z2] später sortieren nach Themengebiet danach Quellen ansehen "Kunst gibt n. d. Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar." Paul Klee [Z1][1972: Paul Klee u. d. Bauhaus, Seite 26, Verlag DuMont] "D. Kunst ist eine Vermittlerin d. Unaussprechlichen." Johann Wolfgang v. Goethe [Z1][1837: Poetische u. prosaische Werke: In zwei Bänden, Band 2, Seite 631, Verlag Cotta] "Wenn ich wüsste, was Kunst ist, würde ich es für mich behalten." Pablo Picasso Pablo Picasso [Z1][1999: Transformationen d. Stillebens in d. nachkubistischen Malerei Pablo Picassos, ISBN 9783825837686, Seite 235, LIT Verlag Berlin-Hamburg-Münster] "Ich male d. Nasen absichtlich schief, damit d. Leute gezwungen sind, sie anzusehen." Pablo Picasso Pablo Picasso [Z1][Quelle?] "Es gibt Maler, d. d. Sonne in einen gelben Fleck verwandeln. Es gibt aber andere, d. dank ihrer Kunst u. Intelligenz einen gelben Fleck in d. Sonne verwandeln können." Pablo Picasso Pablo Picasso [Z1][1993: D. große Handbuch d. Zitate, ISBN 9783570016091, Seite 543, Verlag Bertelsmann Lexikon Inst.] "Wenn etwas Abstoßendes modern wird, ist es sofort anziehend." Pablo Picasso Pablo Picasso [Z1][1974: D. Treffende Pointe, ISBN 9783722561127, Seite 8, Ott Verlag] "Als Kind ist jeder ein Künstler. D. Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben." Pablo Picasso Pablo Picasso [Z1][2005: Erfolg: Zitate, ISBN 9783833421761, Seite 67, Verlag: BoD – Books on Demand] "Ich kann nichts dafür, dass meine Bilder sich n. verkaufen lassen. Aber es wird d. Zeit kommen, da d. Menschen erkennen, dass sie mehr wert sind als d. Geld für d. Farbe." Vincent van Gogh [Z1][2003: Vincent van Gogh - D. Verhältnis zwischen künstlerischer Qualität u. wirtschaftlichem Erfolg, ISBN 9783638225632, GRIN Verlag] "Ich mache mir immer wieder Vorwürfe, dass meine Malerei n. wert ist, was sie kostet." Vincent van Gogh [Z1][Quelle?] "Kunst hat m. Geschmack nichts zu tun." Max Ernst [Z1][1979: Max Ernst, seltene frühe Graphik: Ausstellung Leopold-Hoesch-Museum Düren 4. Februar - 4. März 1979, Seite 9, Verlag Leopold-Hoesch-Museum] "Wenn ein Film Erfolg hat, ist er ein Geschäft. Wenn er keinen Erfolg hat, ist er Kunst." Carlo Ponti [Z1][2003: Teste deine Allgemeinbildung, ISBN 9783899949797, Seite 31, Verlag Schlütersche 1974: D. treffende Pointe, ISBN 9783722561127, Seite 79, Ott Verlag] "Aus d. Leide schöpft d. Kunst d. erhabensten Eingebungen." Michelangelo Buonarroti [Z1][2008: D. schönsten Lebensweisheiten, ISBN 9783938264188, Seite 128, Garant Verlag] "An d. modernen Gemälden ist nur noch eins verständlich: d. Signatur." Ephraim Kishon [Z1][1997: Harenberg Lexikon d. Sprichwörter & Zitate, ISBN 9783611006111, Seite 430, Verlag Harenberg 1974: D. treffende Pointe, ISBN 9783722561127, Seite 114, Ott Verlag] "Ein Künstler, d. seine rebellische Haltung u. Spontanität verliert, ist tot." Madonna [Z1][2005: Lebensweisheiten berühmter Popmusiker, ISBN 3899940512, Seite 131, Humboldt Verlag 1996: Februar-Ausgabe d. Cosmopolitan] "Geniale Menschen beginnen große Werke, fleißige Menschen vollenden sie." Leonardo da Vinci [Z1][2008: Zitate im Management, ISBN 9783709302101, Seite 48, Linde Verlag Wien 2005: Zehnkampf-Power für Manager, ISBN 9783409142670, Seite 151, Gabler Verlag] "Ziel d. Kunst ist, einfach eine Stimmung zu erzeugen." Oscar Wilde [Z2] "D. Kunst ist d. natürliche Feind d. Normalität." Peter Rudl (*1966), deutscher Aphoristiker [Z2] "Alle Kunst ist zugleich Oberfläche u. Symbol. Wer unter d. Oberfläche dringt, tut es auf eigene Gefahr. Wer d. Symbol nachgeht, tut es auf eigene Gefahr. In Wahrheit spiegelt d. Kunst d. Betrachter u. n. d. Leben." Oscar Wilde [Z2][D. Bildnis d. Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray), 1890. Übersetzt v. Hedwig Lachmann u. Gustav Landauer] "Kunst: Verzierung dieser Welt." Unbekannt, oft Wilhelm Busch zugeschrieben [Z2] "Oft trifft man wen, d. Bilder malt, viel seltener wen, d. sie bezahlt." Wilhelm Busch [Z2][Aphorismen, Reime u. Sinnsprüche. Sprikker] "D. Künstler soll n. ein Gelehrter, wohl aber ein Gebildeter sein. Durch mangelhafte Bildung d. Künstler leidet d. Kunst mehr, als durch irgend etwas anderes. Sie wird dadurch aus d. höheren Sphäre d. Einsicht z.ückgedrängt u. handwerksmäßig." Heinrich Wilhelm Josias Thiersch [Z2] "Jede Kunst schließt ein Handwerk in sich ein; d. Handwerk d. Kunst nenne ich d. Teil derselben, d. gelehrt u. gelernt werden kann; wo d. Handwerk aufhört, da beginnt erst d. eigentliche Kunst." Otto Ludwig (1813 - 1865), deutscher Erzähler u. Dramatiker [Z2] "Es ist n. d. Aufgabe d. Kunst, d. Natur zu kopieren, sondern sie auszudrücken!" Honoré de Balzac [Z2][Balzac, D. unbekannte Meisterwerk (Le chef-d’oeuvre inconnu), 1831 (dt. 1925)] "D. Mutter d. nützlichen Künste ist d. Not, d. d. schönen d. Überfluss." Arthur Schopenhauer [Z2][Quelle: Schopenhauer, D. Welt als Wille u. Vorstellung, 1819 (mehrfach ergänzt, seit 1844 in zwei Bänden). Zweiter Band. Ergänzungen zum dritten Buch. Kapitel 34. Über d. innere Wesen d. Kunst] "D. Kunst verhält sich z. Natur, wie d. Wein z. Traube." Franz Grillparzer (1791 - 1872), Wiener Hofkonzipist u. Burgtheaterdichter [Z2] "Je weiter d. Menschheit kommen würde, desto wissenschaftlicher d. Kunst wird." Gustave Flaubert (1821 - 1880), französischer Erzähler u. Novellist [Z2] "Armut ist aller Künste Stiefmutter." Deutsches Sprichwort [Z2] "Zwei Personen stecken in einem Maler - d. Poet u. d. Handwerker." Émile Zola (1840 - 1902), französischer Romanschriftsteller d. Naturalismus [Z2] "D. Endzweck d. Wissenschaft ist d. Wahrheit, d. Endzweck d. Künste ist Vergnügen." Gotthold Ephraim Lessing [Z2][»Laokoon oder Über d. Grenzen d. Malerei u. Poesie«, 1766] "D. Kunst geht nach Brot." Gotthold Ephraim Lessing "Nicht jeder, d. d. Pinsel in d. Hand nimmt u. Farben verquistet, ist ein Maler." Gotthold Ephraim Lessing "D. Leute lieben an d. Kunst am meisten d. Banale u. längst Bekannte, d., woran sie gewöhnt sind." Anton Pawlowitsch Tschechow (1860 - 1904), russischer Meister d. impressionistischen Erzählung u. Dramatiker [Z2] "D. Kunst ist keine Dienerin d. Menge." August Graf v. Platen Hallermund (Hallermünde) (1796 - 1835), deutscher Dramatiker, Theaterschriftsteller u. Lyriker [Z2] "Niemand auf d. Welt bekommt soviel dummes Zeug zu hören wie d. Bilder in einem Museum." Jules u. Edmond Huot de Goncourt (frz. Sozialromanciers, Kunstsammler, Kunst- u. Kulturhistoriker) "D. Kunst gehört d. Volk." Wladimir Iljitsch Lenin "Diese unglückselige Meinung, daß d. Kunst sich erfülle in d. Nachbildung, sei es nun d. idealisierten oder möglichst getreuen Wiederholung, d. Außenwelt, wird immer wieder wach." Rainer Maria Rilke [Z2] "Ich spiele jetzt d. Rolle eine Kunstmäzens u. lasse mir v. lieben Gott Jesus täglich schöne Werke vormalen." Ludwig Thoma (1867 - 1921), deutscher Erzähler, Dramatiker u. Lyriker [Z2] "Kunst: n. ein Spiegel, d. man d. Wirklichkeit vorhält, sondern ein Hammer, m. d. man sie gestaltet." Karl Marx "Wer Kühe schlecht malen kann, sollte sie melken." Wilhelm Leibl (1813 - 1900), deutscher Maler d. Realismus [Z2] "Nur was aus d. Leben kommt, ist Kunst, d. wieder aufs Leben wirkt." Stefan George (1868 - 1933), deutscher Dichter [Z2] "In einem religiösen Volk erzeugt d. Kunst Heiligtümer, in einem militärischen Trophäen, in einem kaufmännischen Handelsobjekte." Johann Heinrich Füssli (1741 - 1825), Schweizer Maler u. Dichter [Z2] "D. Maler soll n. bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch was er in sich sieht. Sieht er aber nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht. Sonst werden seine Bilder d. Spanischen Wänden gleichen, hinter denen man nur Kranke u. Tote erwartet." Caspar David Friedrich [Z2] "D. Formen d. Natur sind nur ein Wörterbuch, in d. d. Künstler nachschlägt, um seine eigenen Vorstellungen zu verstärken." Ferdinand Victor Eugène Delacroix (1798 - 1863), französischer Maler d. Romantik u. Grafiker [Z2] "Manche Muse kommt m. Küssen, manche Muse kommt m. Nüssen." Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker u. Schriftsteller [Z2] "So manches Bildwerk heutzutage ist nichts, als eine offene Frage." Erich Limpach (1899 - 1965), deutscher Dichter, Schriftsteller u. Aphoristiker [Z2]
Spachtelmasse aufgetragen
Spachtelmasse aufgetragen

Kunst 0 3
Studienpreis Studienpreis 2016 n. nominiert E-Mail v. Christian Jankowski Christian Jankowski wegen Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden Promo / U. später mal ein anderer Schlucker Chris Burden Promo lieber friedrich fröhlich, danke für d. hinweis. ihren clip kannte ich noch nicht. d. gefällt mir gut. u. später mal ein anderer schlucker ist natürlich eine erweiterung d. originals, d. über unser zweier namen hinweg weist. also v. schlucker zu schlucker, viel glück u. liebe grüsse, christian E-Mail v. Simon wegen kleiner Internetseite, nächste Woche dazu treffen verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt m. Spachtelmasse Lücken gefüllt m. Schwingschleifer danach glatt geschliffen hwa2-k.jpg Seitenflügel auf selbe Breite gesägt danach m. Bandschleifer an Höhe v. Hauptrahmen angepasst morgen Scharniere u. kleine Schrauben besorgen Donnerstag weiterarbeiten Notizen v. Tagen später: für Scharniere Bereiche freigelegt an Werkbank befestigt , Scharniere angeschraubt leider n. exakt, deshalb schließen Flügeltüren n. korrekt ab Bildmusik (REFERATE MORGEN EINFÜGEN) vorzeitig gegangen (zukünftig nur erste Hälfte bleiben)
Sonnige Landschaft, 1910, Öl auf Leinwand, Waldemar Rösler
Sonnige Landschaft, 1910, Öl auf Leinwand, Waldemar Rösler
Familienbildnis, 1912, Öl auf Leinwand, Waldemar Rösler
Familienbildnis, 1912, Öl auf Leinwand, Waldemar Rösler
Selbstbildnis, stehend in Dreiviertelfigur, beide Hände in den Hosentaschen, 1915, Öl auf Leinwand, Max Liebermann
Selbstbildnis, stehend in Dreiviertelfigur, beide Hände in d. Hosentaschen, 1915, Öl auf Leinwand, Max Liebermann
Selbstbildnis im Anzug vor der Staffelei, Ganzfigur, 1923, Öl auf Leinwand, Max Liebermann
Selbstbildnis im Anzug vor d. Staffelei, Ganzfigur, 1923, Öl auf Leinwand, Max Liebermann

Ausstellung Waldemar Rösler Liebermann-Villa am Wannsee, Berlin Waldemar Rösler (1882-1916, deutscher Landschaftsmaler) liebermannvilla1-k.jpg gehörte ab 1909 d. v. Liebermann gegründeten Berliner Secession an Landschaften nach Motiven aus Berliner Umland bäuerlicher Alltag: Pferdekutsche, bayerischer Biergarten unter Kastanien, … liebermannvilla2-k.jpg […] dessen Frühwerk vor allem durch einen pastosen Realismus geprägt war […] en plein air kehrte wie andere Künstler immer wieder - mal morgens, mal abends - zu denselben Motiven z.ück verschiedene Lichteffekte erleben/studieren Doch d. Schrecken d. Krieges traumatisierten d. sensiblen Künstler. weiterer wichtiger Werkkomplex: Familienporträts Familienporträts für privaten Gebrauch bestimmt, zu Lebzeiten nur selten ausgestellt liebermannvilla3-k.jpg liebermannvilla4-k.jpg Gespräch m. Julian Julian Lembke über Neue Musik, Bildende Kunst u. Drang zum Schaffen Standpunkt (v. Julian) Aufträge als Komponist in Neuer Musik zentral Stücke für Privatperson schreiben ungewöhnlich Neue Musik vor allem durch Staat unterstützt, egal wieviel Zuspruch sie in Bevölkerung hat gute Begründung: Ansonsten würde nur noch Mozart gehört werden, keine Entwicklung mehr möglich Drang für sich selbst zu schreiben gering (im Studium noch hoch) Zuhörer immer Teil d. Werkes (siehe Meinung, dass Betrachter Bildender Kunst auch Teil d. Kunstwerks sei) nach Aufführungen auch nur "schön"-Kommentare, keine ehrliche Kritik Konkurrenz-Gedanke zwischen Komponisten/Musikern glaube ich verstärkt vorhanden Was kann Besucher, d. Neue Musik oder Bildende Kunst n. studiert hat, auch schon zu Gehörtem/Gesehenem sagen, außer "schön" u. "interessant"? kleiner "eingeschworener" Kreis gibt vor, was v. "Unwissenden" gehört/gesehen wird Ist Musik eher Kunst um d. Kunst Willen? Kritik an Gesellschaft, Politik, Verweise auf Geschichte anscheinend eher selten bzw. wenn im Titel oder Kommentar Verweis dahin, dann funktioniert Musik auch ohne d. Wissen darum Stimmung wird transportiert, eine Erzählung ohne Worte (Bildende Kunst hat es da schwieriger, weil ständig Parallelen zum Weltgeschehen/eigenen Wissen gesucht werden) Symbole (u. damit d. ständige Überlegen beim Betrachter) in Musik für Laien weniger sichtbar habe noch n. verstanden, was ihn eigentlich antreibt u. was in Stücken verarbeitet wird, evtl. b. kommenden Treffen über ein konkretes Musikstück herausfinden
Für A. Friedrich Ludwig, 18. Jhd.
Für A. Friedrich Ludwig, 18. Jhd.
Für C. W. Stark, 18. Jhd.
Für C. W. Stark, 18. Jhd.
Für Fröhlich, 1. Hälfte 19. Jhd.
Für Fröhlich, 1. Hälfte 19. Jhd.
Für Arthur Arnold von Willi Geiger (nach 1900)
Für Arthur Arnold v. Willi Geiger (nach 1900)
Für Friedrich Pfeilstücker von Martin Ränike, 1889
Für Friedrich Pfeilstücker v. Martin Ränike, 1889
Eigenexlibris Hans Pfaff, um 1900
Eigenexlibris Hans Pfaff, um 1900
Für Marianne Lukas von Max Liebermann, nach 1900
Für Marianne Lukas v. Max Liebermann, nach 1900

Gespräch m. Mark Helmut Mark wegen Katalog, jedoch überall schon vergriffen Zweifel D. Werk Seine künstlerischen Bedenken hielten ihn monatelang an einem handgroßen Gemälde fest. […] mühte er sich, d. richtigen Farbton zu treffen, d. einzelnen Farbwerte genau einzuhalten, weil er v. seinen Theorien ehrlich überzeugt war u. ihm d. d. Hand schwerfällig machte. […] war er v. grauer Trübsal erfüllt, d. einen b. seiner revolutionären Leidenschaft in Erstaunen setzte. (Gagnière) Ach, wie glücklich seid ihr dran, daß ihr erst am Fuß d. Berges steht! Man hat so gute Beine u. ist so tapfer, wenn es gilt, da hinaufzukommen! U. wenn man dann oben ist, dann hat man was Rechtes! Dann fangen d. Scherereien an. Eine wahre Qual, u. m. d. Faust muß man dreinschlagen u. immer wieder neue Anstrengungen machen, weil man Angst hat, zu rasch wieder runterzupurzeln! - Mein Wort drauf! Man möchte lieber unten sein, um noch alles vor sich zu haben… Lacht nur, ihr werdet schon sehen, ihr werdet eines Tages schon sehen! (Bongrand) […] d. Fieber stieg immer noch, d. war d. schöne Wahn, d. man m. zwanzig Jahren hegt, d. Verachtung für d. ganze Welt, d. alleinige Leidenschaft für d. v. menschlichen Gebrechen erlöste […]. Was für ein Verlangen, sich zu verlieren, sich zu verzehren in dieser Glut, d. sie entfachten! Exlibris Exlibris kleine Arbeiten im Stil v. Exlibris Exlibris erstellen Porträt aus Geraden v. Rechteck (4 Geraden) umsäumen untere Gerade durch Name d. Person (b. Selbstporträt FRIEDRICH FRÖHLICH, ebenfalls aus Geraden) teilen 1-10 Stück je Motiv plotten 2 Stück mindestens b. anderen Personen (1 für mich) wie b. Klinger Max Klinger gesehen kleine Arbeiten rahmen bisher ohne praktischem Nutzen (wie normalerweise b. Exlibris Exlibris) kann dadurch aber Merkmale v. Personen studieren u. in Geraden umsetzen Deutsche Exlibris Exlibris, Anneliese Schmitt, 1986 lose Blätter, d. Eigentümer eines Buches bezeichnet oder Donatoren- u. Erinnerungsexlibris: Personen, d. Buch verschenkten auf vorderen Innendeckel eingeklebt exlibris3-k.jpg exlibris4-k.jpg exlibris5-k.jpg Text auf Blättern gedruckt, im 15. u. 16. Jhd. auch handschriftlich eingefügt Exlibris Exlibris b. Willi Geiger erstmals substantivisch gebraucht exlibris1-k.jpg davor als Emblema, Wappen oder Kupfer bezeichnet Begriffe jedoch zu allgemein, um Besonderheit zu beschreiben weitere Begriffe: Ex bibliotheca, Ad bibliothecam, Bibliothecae, Liber, Signetum, In usum, Ex Museo verdeutscht: Aus d. Büchersammlung, Aus d. Bücherei, Buch d., Mein Buch durch Interesse d. Bildungsbürgertums am Sammeln u. Bewahren weiter verbreitet älteste Form v. Bucheigentum: handschriftliche Eintragung Was ist im digitalen Zeitalter d. Pendant? Universalexlibris auch als Signaturenschild, Einladungskarte genutzt in Zeiten, wo Besitzer Bücher individuell einbinden ließen: Superexlibris (Außenexlibris) im 16. Jhd. b. Bibliotheken v. Klöstern u. Adelssitzen verbreitet Exlibris Exlibris sollte auch Buchbesitz sichern wer Buch d. Eigentümer n. z.ückgab, wurde immer daran erinnert Bsp. aus 13. Jhd.: Wer dieses Buch wegträgt, soll es m. d. Tode büßen, soll in d. Hölle gesotten werden; Fallsucht u. Fieber sollen ihn plagen; aufs Rad geflochten u. auf d. Folter soll er gespannt werden. viele Bücherflüche bis zum 17. Jhd. überliefert Bsp. aus 19. Jhd.: Geliehene Bücher wiedergeben // Wird oft versäumt v. Jung u. Alten; // Denn leichter ist's, d. Bücher selbst, // Als was darin steht, zu behalten. (Johann Kessler, 1895) exlibris2-k.jpg m. Hinweis: D. Gottlose borgt u. giebt n. wieder. exlibris6-k.jpg exlibris7-k.jpg seit 19. Jhd. vermehrt anders genutzt, als schönes Beiwerk Grafik steht im Vordergrund
Nut und Falz mit Unterflursäge
Nut u. Falz m. Unterflursäge
Bilderrahmen mit Flügeltüren werden mit Bandspanner gerichtet
Bilderrahmen m. Flügeltüren werden m. Bandspanner gerichtet

verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Nut in Leisten m. Unterflursäge gefräst holzwerkstatt-hgb6-k.jpg damit Holzplatte n. wackelt m. Rahmen-Bandspanner Holzleisten testweise gehalten Rückwand immer wieder nachgesägt holzwerkstatt-hgb9-k.jpg M. Flügeltürrahmen n. zufrieden. Es gibt zwei Problemstellen. Zum einen krümmen sich d. Holzleisten, da wir durch nachträgliches Sägen d. Spannung wieder verändert haben. Lösung wäre laut Alberti Wolfgang Alberti luftgetrocknetes Holz (warum?). Jahresringe sollten relativ gleichmäßig verlaufen (verzieht sich n. so stark, langsam gewachsenes Ahorn genannt). Zum anderen sind d. Holzplatten n. auf d. Mikrometer genau zugesägt. Auf einer Seite ist d. egal, da durch d. Nut d. Holzplatten unter d. Holzleisten verschwinden. Auf d. anderen planen Seite sind d. Ränder aber sichtbar. Da ich möchte, dass auf Vorder- u. Rückseite aber d. A4-Format abgebildet wird, muss ich diesen Weg gehen. Oder ich verzichte ganz auf Holzplatten u. stelle d. Flügeltürrahmen aus nur besonders breiten Holzleisten her. Kommende Woche werde ich d. m. Alberti Wolfgang Alberti testen. Vielleicht ist diese Option aber noch anfälliger fürs Verziehen. kleine Scharniere verbauen, in Leipzig suchen weil Holz nach Fällen weiter arbeitet, muss es vor weiterer Verarbeitung lange gelagert werden Arten v. Holzbrettern: Seitenbrett, Mittelbrett, Kernbrett Seitenbrett m. stärkster Verformung nach außen Kernbrett schwindet Riftholz (seitlich v. Kern) verzieht sich am wenigsten Maserung d. Jahresringe b. Riftholz am gleichmäßigsten
Abrichtfräse
Abrichtfräse
Holzleisten auf Gehrung gesägt
Holzleisten auf Gehrung gesägt

verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt in kommenden Tagen verschiedene Flügeltürrahmen herstellen heute m. 20mm Leistenhöhe, 2mm Ebene b. 20mm, 15mm abfallend auf Rückplattenhöhe insgesamt 40mm drumherum Abstand zum A4-Blatt Leistenbreite 40mm, im Zwischenraum andere Holzplatte so ist im geschlossenen Zustand v. außen auch d. A4-Format als Referenz im Holz mehrere Varianten erstellen, erst danach m. Klavierband oder Scharniere verbinden neue Maße: 330x417mm, (60+210+60)x(60+297+60)mm holzwerkstatt-hgb1-k.jpg 2 Seiten m. Abrichtfräse gerade gehobelt 1 breite u. 1 kurze Seite nach breiter Seite diese an Metallwand gedrückt versuchen b. krummem Holz so aufzulegen, dass Innenbereich höher, da einfacher Seitenbereiche zu hobeln danach andere breite Seite m. Dickenfräse auf 20mm gehobelt 2. kurze Seite später m. Kreissäge auf 60mm gesägt bis 13:00 Pause Holzleisten auf Gehrung gesägt holzwerkstatt-hgb3-k.jpg als Schrein: statt Holzplatten im Zwischenraum Glasscheibe einsetzen 105x297mm je Glasscheibe, evtl. etwas größer, dann in Rille b. Leisten schieben
Adam und Eva, 1825/62, Kopien nach dem Genter Altar, um 1432
Adam u. Eva, 1825/62, Kopien nach d. Genter Altar, um 1432
Robin V., 2007, Berlinde De Bruyckere
Robin V., 2007, Berlinde De Bruyckere
Der Leichnam Christi im Grabe, um 1521/22, Hans Holbein der Jüngere
D. Leichnam Christi im Grabe, um 1521/22, Hans Holbein d. Jüngere
4 Vögel, 2012, Martin Städeli
4 Vögel, 2012, Martin Städeli
Training ground for training ground for democracy, 2007, Christoph Büchel
Training ground for training ground for democracy, 2007, Christoph Büchel

Klasse Bildende Kunst Exkursion Berlin 10.30 – 13.00 Ausstellung Hamburger Bahnhof D. Kapital. Schuld - Territorium - Utopie Niederländische Goldmünzwaage, um 1755 Erfindung Waage m. Entwicklung d. Handels Platzierung Gut auf einer, Steingewichte auf anderer Waagschale m. Skelett als …? berlinklasse15-k.jpg Öl auf Mahagoniholz, 209x36.5cm bzw. 37cm Genter Altar: in St.-Bavo-Kathedrale zu Gent auf 8 Tafeln Geschichte d. christlichen Glaubens im oberen Teil Erbsünde m. Adam u. Eva berlinklasse17-k.jpg Berlinde De Bruyckere arbeitet m. Mischung aus Wachs u. Epoxid transparenter u. fleischig wirkender Körper kopflos, in Länge gezogene Figur erinnert an D. Leichnam Christi im Grabe, Hans Holbein d. Jüngere leichnamchristi-k.jpg nahezu lebensgroßes Format im Kunstmuseum Basel ausgestellt, anschauen berlinklasse19-k.jpg Papier, Kleister, Holz Martin Städeli fertigt Skulpturen aus billigem Material an dauert u.a. Jahre, Schicht um Schicht entstehen Arbeiten Kinderzeichnung Free Wheeler, 1955, Cy Twombly Cy Twombly Dispersionsfarbe, Wachs-, Farb- u. Bleistift sowie Pastell auf Leinwand Twombly Cy Twombly schuf Wheeler (Person, d. unabhängiges riskantes Leben führt) nach Armeedienst auch als Antwort auf Jackson Pollocks Drip Paintings zu verstehen Manifesto, Julian Rosefeldt E-Mail an Mark Helmut Mark schreiben m. Daten zum Katalog, er bestellt es dann für Bibliothek Kinderzeichnung berlinklasse26-k.jpg Kinderzeichnungen (?) scores (noch nichts gefunden) 14.00 – 15.30 Ausstellung KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Am Sudhaus 3, 12053 Berlin, Olympia, David Claerbout im Kesselhaus How Long Is Now? im Maschinenhaus vorzeitig gegangen
Emissary forks at perfection, Ian Cheng, live Simulation and story, 2015
Emissary forks at perfection, Ian Cheng, live Simulation and story, 2015
Mountain Chair, Valley Chair, Some width legs, or without
Mountain Chair, Valley Chair, Some width legs, or without
Und später mal ein anderer Schlucker, Christian Jankowski
U. später mal ein anderer Schlucker, Christian Jankowski
Chinese Whispers, Neue Malerei (Van Gogh I-X), 2015, Christian Jankowski
Chinese Whispers, Neue Malerei (Van Gogh I-X), 2015, Christian Jankowski

Klasse Bildende Kunst Exkursion Berlin 11.00 – 13.00 Ausstellung Julia Stoschek Collection Welt am Draht berlinklasse1-k.jpg Designer's head in Tim Coppens (TIM), Josh Kline, 2013 im 3d-Druckverfahren hergestellte Gipsskulptur konnte m. Videoarbeiten n. wirklich etwas anfangen keinen Zugang gefunden 14.00 – 15.00 Ausstellung Schinkel Pavillon Costumes & Wishes for the 21st century berlinklasse3-k.jpg ebenfalls keinen Zugang gefunden 16.00 – 17.00 Ausstellung Haus am Lützowplatz, Lützowplatz 9, 10785 Berlin D. Legende d. Künstlers u. andere Baustellen, Christian Jankowski Christian Jankowski berlinklasse4-k.jpg nach Chris Burden Promo Chris Burden Promo, 1976 Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden Promo am 9.12.2013 auf YouTube veröffentlicht Jankowskis Arbeit m. selbstironischem Kommentar: Ruhm um welchen Preis? Jankowski Christian Jankowski wurde Kinowerbung in Aussicht gestellt, deshalb entstanden meine Arbeit in YouTube als neues Fernsehen eingestellt Jankowski Christian Jankowski E-Mail (christian.jankowski@abk-stuttgart.de) schreiben m. Bitte, sich hinten anzustellen! Textentwurf: Guten Tag! In Berlin sah ich diese Woche Ihre Ausstellung D. Legende d. Künstlers u. andere Baustellen. Leider ist Ihnen da ein kleiner Fehler passiert. In d. Videoarbeit U. später mal ein anderer Schlucker Chris Burden Promo fehlt mein Name! Bereits 2013 habe ich mich nach Chris Burden - inzwischen ja recht bekannt - als noch gänzlich unbekannten Kunststudenten (HGB Leipzig) eingereiht u. warte seit d. auf Ruhm. Hier d. YouTube-Clip: https://www.youtube.com/watch?v=6PkLs4_fikw Wie Chris Burden noch im Fernsehen, so habe ich b. YouTube - fast ja schon d. neue Fernsehen! - d. Friedrich Fröhlich Promo Chris Burden Promo als bezahlte Werbung vor anderen Beiträgen laufen lassen. Also: Bitte sich hinten anzustellen! E-Mail gerade verschickt E-Mail an Daniels Dieter Daniels m. Link zu Video geschrieben berlinklasse5-k.jpg , (im anderen Bereich noch einmal aufgetaucht) Auseinandersetzung m. Mythos Vincent van Gogh im Internet Tableau Vicant-Selfies gefunden Auswahl in Kopistendorf in China malerisch umsetzen lassen Größen entsprechen Originalen, freier Bereich durch Proportionsunterschiede zu Fotografien entstanden in anderem Ausstellungsraum: "Stilleben C.L.", 2011, Carina Linge "Pontiac Fiero V6 - Automatik - Breitbau Umbau Tuning Einzelstück!", 2015, Michael Pohl 17.30 – 19.00 Ausstellung Akademie d. Künste Uncertain States – Künstlerisches Handeln in Ausnahmezuständen kein Zugang Einzelgespräch Mark Helmut Mark davor Gespräch in U-Bahn u. auf Bahnsteig m. Mark Helmut Mark über Kunst, m. d. ich nichts anfangen kann Du bist noch zu jung. M. 60 wirst du Zugang bekommen, ohne […] über Le Corbusier Le Corbusier: über Zufall z. Muschel gekommen, hat damit viel gearbeitet ich soll n. versuchen alles zu verstehen keinen Zugang zu finden ist n. schlimm es gibt Kunst, wo man persönlichen Zugang findet (wie Motive aus Alltag) es gibt auch Kunst, d. abstrakt ist oder Symbole verwendet, d. mir unbekannt sind u. bleiben werden n. dagegen versperren, einfach ansehen, darauf einlassen m. Hans u. Gisela über Kunst d. Anderen geredet, Interesse bekundet passend zu D. Werk v. Émile Zola Meine Zeit m. Cézanne ansehen

Diplom Theorie statt Zweifel als Thema Kunstbegriff d. Anderen Andere sind Personen, d. nichts m. Kunstbetrieb zu schaffen haben Standpunkt mir scheint es, als würden Kunststudenten u. Professoren gar n. mehr Kunst eingrenzen wollen alles kann u. wird z. Kunst erklärt (ich mache d. selber ja auch, siehe Kinderzeichnungen, A4-Notizblätter) meiner Erfahrung nach verstehen viele Externe Kunst n. / n. mehr Künstler selber hinterfragen es aber auch nicht, Drang oder Kritik als Schaffensgrund reicht selber habe ich Kunst auch noch n. definiert wird als selbstverständlich wahrgenommen, nur Externe stellen es in Frage m. D. kann ich ja auch! fängt es an b. schön oder interessant hört es auf Bezug zum Menschen/Leben oftmals verlohren gegangen als abgehobenes System (passend d. Friedrich-Herme), unerklärbar, unsinnig wahrgenommen Thema als Erzählung (wie in Bibliothek auch gesehen) m. Interviews bearbeiten Interview m. Familienangehören, wie Oma (hört beim Realismus auf), Elke (auf Du kannst sehr gut zeichnen! eingehen), Hans (besucht viele Ausstellungen, Meinung Einfach machen!), Johanna, Emma (noch ohne Meinung) Christians Sicht wäre noch interessant + Katharina + Manuel + Sebastian also eher n. auf Familie begrenzen, eher Bekanntenkreis (d. nichts m. Kunst im Alltag zu tun haben) aufzeichnen, danach transkribieren zwischendurch Kunstkritiker / Künstler / … zitieren Erzählung m. Fahrt nach Eisenach, Gespräch m. Oma b. Kaffee u. Kuchen anfangen zu Christian nach Basel fahren, m. ihm in Museen darüber reden improvisieren, aber zumindestens Hauptfragen / roten Faden festlegen Kapitel nach Themen aufbauen, am Ende jeweils m. Erkenntnissen Interviews nur als Grundlage verwenden, dann neu ordnen, in Zusammenhänge bringen, Erzählung daraus machen heiter, locker schreiben u.a. wenn einer meint, ich sei Künstler, einfach einen Strich auf Papier zeichnen (Ist d. dann schon Kunst?) Protagonisten am Anfang vorstellen m. einem Was ist für dich Kunst?-Zitat unlösbare Frage wird am Ende n. gelöst, aber Meinung kunstunbeteiligter finden endlich im System Gehör meine Sicht auf Kunstbegriff wird dadurch sicherlich offener, ungezwungener
Bei der Arbeit an der Friedrich-Herme
B. d. Arbeit an d. Friedrich-Herme
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Herme Werkstatt Plastisches Gestalten da kommenden Mittwoch n. in Leipzig heute ohne Dozent an Porträt weitergearbeitet tonich5.jpg Selbstporträt (Fotoabzug) an Wand hängen, davor Spiegel zum Foto hin installieren m. kleinem Abstand, Betrachter sieht Spiegelung, frontal nur Rückseite Spiegel (evtl. komplett m. Aufkleber v. Baumarkt) am Brustbereich m. Spiegel gearbeitet tonich4-k.jpg für weitere Bearbeitung erst Meinung Dozent abwarten

Zweifel D. Werk aus D. Werk, Émile Zola [D. Titel Im Freien] braucht auch gar nichts zu sagen… Frauen u. ein Mann ruhen in einem Wald im Sonnenschein. Genügt d. denn nicht? D. reicht doch für ein Meisterwerk. Zum Donnerwetter, d. ist immer noch zu schwarz! Ich habe diesen verdammten [Eugène?] Delacroix im Auge. U. d., sieh mal an, diese Hand da, d. ist [Gustave?] Courbet … Ach, wir werden alle d. romantische Sauce n. mehr los. In unserer Jugend haben wir zuviel darin herumgepatscht u. haben uns dabei bis zum Kinn beschmiert. Wir brauchten eine gründliche Wäsche. Eugène Delacroix: gilt als Wegbereiter Impressionismus Impressionismus, wird aber d. Spätromantik zugeordnet Gustave Courbet: franz. Maler d. Realismus, u.a. D. Ursprung d. Welt D. Ursprung d. Welt zum Zweifel am Können (n. am Schaffen an sich): Zweifel hatten sich in seine Freude über eine gute Sitzung eingeschlichen u. ihn untröstlich gemacht: war es richtig v. ihm gewesen, d. Samtjacke eine solche Leuchtkraft zu geben? Würde er d. strahlenden Farbton wiederfinden, d. er für seine nackte Gestalt haben wollte? Diplom Theorie Bibliothek 2 weitere Theoriearbeiten angesehen (1) Therese Giemza: D. zweifelhafte Sinn. Über d. Ambivalenz d. Zweifelns Gestaltung inkl. Titelseite / Buchrücken selbst übernehmen Inhaltsangabe m. Titeln wie Quelle Misère o. D. glückliche Sisyphos als Untertitel dazu dann Einleitung, Problem u. Fragestellung, Etymologische Annäherung, Anthropologische Voraussetzung, Zweifel u. Melancholie Kapitel 7 m. Zweifelhaftes Verhalten? Überlegungen zu einer möglichen Haltung zum Zweifel in Grübeln, Verhaltenspsychologische Modelle, Therapeutische Ansätze, Aus philosophischer Sicht unterteilt Resümee m. D. glückliche Sisyphos betitelt S. 4-34 = 30 Seiten Text nur Vorderseiten bedruckt, gutes Papier, Blocksatz, Fußnoten wie b. Latex üblich Kaiteltitel-Aufbau: Nummer//Titel//Untertitel (kleiner gechrieben) b. mehreren Zitaten aus einer Quelle: Ebd., S. 1f. oder Vgl. … allgemeine Quellenangabe: Vorname Nachname: [kursiv]Titel Aufsatz[/kursiv] In: [kursiv]Titel Buch/Magazin[/kursiv]. Hg. v. Herausgeber, Ort, Jahr, S.1-2 in Literaturverzeichnis alle Quellen angegeben, wie: Autor: Titel. Verlag, Ort, Jahr letzte Seite: Ich versichere, dass ich d. Diplomarbeit ohne fremde Hilfe selbstständig verfasst u. nur d. angegebenen Quellen u. Hilfsmittel benutzt habe. […] Unterschrift, Name, Datum (2) Nichts los. m. Autorangabe Ein Text v. heide nord m. großem Umschlag (größer als A3), wie b. meinen gesammelten Skizzen / Standpunkten beinhaltet 2 geklammerte Broschüren 1. Broschüre: Text 2. Broschüre: Anhang (Zusatz) schön natürliches Papier, n. zu aufgesetzt, schöne Umschlaggestaltung m. Gedicht gestartet Thema Ironie letzter Satz Einleitung: D. Sinn dieser Arbeit besteht darin Ihnen u. n. zuletzt mir selbst, Einblick in d. vielfältigen Kosmos eines Schaffensprozesses zu gewährleisten. D. Ironie ist Teil meiner praktischen Arbeit u. deshalb auch Gegenstand d. theoretischen Teils geworden. danach folgt eine Art Tagebuch, kompletter Text m. Dialogen, … Informationen sind also in Erzählung eingepflegt In Zusatz 5 Seiten für normalen Aufsatz über Ironie verwendet 5 Seiten m. Abbildungen insgesamt 38 Seiten reiner Text (sehr kleine Schrift, also bestimmt eigentlich 70 Seiten) in Erzählung Zitate u. Werkverweise eingefügt, nummeriert, teilweise fett
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Detail Kopf
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Herme Werkstatt Plastisches Gestalten tonportraet2_markiert.jpg seitliche Ansicht tonportraet2-3-k.jpg plastisch skizzieren: m. kleinen Tonklumpen Formen andeuten danach Erhebungen durch mehr Tonklumpen erzeugen erst dann miteinander verbinden immer wieder m. Stab reale Maße abmessen u. an Tonkopf korrigieren n. sofort ins Detail gehen (wird meist später wieder zerstört) nächstes Mal: Schulterbereich bearbeiten Kommilitone rät mir dazu in Albertina-Bibliothek Theoriearbeit zu schreiben (Konzentration)
Klangwände, Peter Vogel, 1988
Klangwände, Peter Vogel, 1988
Handphone Table, Laurie Anderson
Handphone Table, Laurie Anderson
Fuge in Rot, Paul Klee
Fuge in Rot, Paul Klee

Kurs Bildmusik petervogel-k.jpg Negativabdruck Schallplatte, Dave Allen soll alles abbilden, was n. auf Tonträger ist laurieanderson-k.jpg Klangkörper: über Knochen d. Besucher in Ohr übertragen Floppy-Laufwerke verbunden, Fuge v. Bach, Künstler unbekannt Klangsteine: installative Klangkörper Ist Klangkunst Kunst um d. Kunst willen L’art pour l’art? Klangkünstler ordnen ungerne eigene Arbeit in Theorie sehr heterogen (Handy klingelt, Daniels Dieter Daniels: Klangkunst?) Anfänge m. u.a. Klee "Fuge in Rot" fugeinrot-k.jpg [n. lesbar] Luigi Russolo Instomarumori, 1913 [n. lesbar, in Notizen bereits enthalten] Sirenenkonzert, 1922, Arseny Avraamov Vermischung d. Künste findet statt aus Musik: Erik Satie Musiker befinden sich in Raumecken [Satie-Kommentar später dazu durchlesen] Rezipient wird Interpret in d. 1960er b. Paik Paik Konzert "20 Rooms" Paik spielt m. Rezipienten, d. durch Räume streift Raumkomposition: Musik bewegt sich, Zuhörer bleibt starr Paik wollte es umdrehen: Klänge bekamen statischen Aufenthalt, Publikum bewegt sich "The Torris his dreams and j…" [n. lesbar], La Monte Young Sinus-Wellen bewegen sich durch Raum durch Wellenberge, Differenzen, … Zuhörer durchs Wandern m. eigener Klangwahrnehmung Water Walk, John Cage Steve Reich, Pendulum Music, 1968 Mikros als Pendel durch Rückkopplung entstehen Klänge Klang-Installationen [n. gut lesbar, übersprungen; muss z. Tonwerkstatt] Ziele? Motivation allgemein? Sinn? Geht es nur um Wahrnehmung? Akkustisches Sehen? "Drive-In Music", 1967 Christ… [n. lesbar], "Electrical Walks" Andreas Schröd.: Espylakopa [interessant, aber unkonzentriert] (aus Handout) über Klangkunst Unschärfe d. Begriffs, nach Helga de la Motte-Haber kein linear fortschreitendes Genre, sondern wucherndes Geflecht unzählige Überschneidungen erschweren Definition Elektroakustische Musik, Neue Musik, Vokale Performancekunst, Klangskulptur, Klanginstallation etc. Überwindung d. Paragone d. Künste u. Kunstsynthese Fundamente (nach de la Motte-Haber): Ganzheitlichkeit d. Wahrnehmung, Neues Raum-Zeit-Verständnis, Akustischer Anteil, v. Datenträgern abgespielt als auch live z. Entstehungsgeschichte Wegbereiter Oper als Gesamtkunstwerk im Sinne Richard Wagners Anspruch d. Aufhebung d. Trennung d. Künste in eine umfassende Einheit Luigi Russolo‘s intonarumori als Vorform d. Klangplastik dadurch Aufwertung Geräusche als musikalisches Gestaltungselement Überwindung reinen Klanges u. Hinzunahme d. unendlichen Vielfalt d. Geräusche Erik Saties Musique d‘Ameublement (erstes Drittel d. 20. Jh.) Saties Vexations (1893) & John Cage‘s Adaption (1963) m. einer Dauer v. 18:40h John Cage 1963: Unterscheidung zwischen Raum- u. Zeitkünsten ist eine Übersimplifizierung Entdeckung v. Stille, Geräusch Dada m. Happening u. Environments (Pause) Votrag Anne Zeitz über Aufmerksamkeit, auditive Zerstreuung d. Großstadt (siehe Walter Benjamin) durch ständige Informationsströme: Schock auf Klang bezogen (n. mehr Re… [n. lesbar]=: Adorno Rekression: zerstreutes Hören, kindliches Hören Aufmerksamkeit u. Zerstreuung erst im Industriezeitalter aufgekommen, davor n. relevant Krise d. Aufmerksamkeit seit 19. Jhd. durch Gegenform d. Aufmerksamkeit: dagegen auflehnen Aufmerksamkeit wird z. Ressource, wichtiger als Konsumgüter Fluß im Internet fordert ständige Aufmerksamkeit auch unbewusste Aufmerksamkeit Aufmerksamkeit = Dienstleistung, wichtige Veränderung d. 20. Jhd. Aufmerksamkeit wird z. seltenen Ware ihre Frage: Wie kann man in zerstreuter Welt auch etwas kreatives entwickeln? Bruce Naumann Texte, "Please pay attention please" "Max-Fled", 1966 [?] elektronischer Apparat, akkustischer Rückkopplungsprozess sollte zu Hause erfahrbar werden Cave… [n. lesbar] Höhe, um 3150 v. Chr. m. Wellen als Teil v. Ritualen [abgebrochen] Standpunkt Geradenbild verhüllt D. Vorteil d. Flügeltürrahmens besteht auch darin, dass ein Betrachter zuerst vor d. Bild treten muss, ehe er es erblickt. Er kann sich also n. - sich v. weitem nähernd - langsam auf d. Bild einlassen, sondern wird v. ihm, sobald er d. Türen öffnet, überrannt. Dieser Moment Moment sollte noch hervorgehoben werden. D. Bild sollte sich also n. auf selber Ebene wie d. Holzfläche befinden, sondern weit davor befestigt werden. Vielleicht sogar über d. Rahmung hinweg. D. würden d. Flügel erlauben, d. ja auch einen inneren Freiraum erzeugen. Neben Geradenbildern kann ich mir - wie v. Mark Helmut Mark b. einem Klassentreffen im letzten Semester angemerkt - nun auch fotografische Selbstporträts vorstellen. Ganz einfach m. einer Digitalkamera gemacht, danach im Drogeriemarkt auf 20x30 oder A4-Format ausgedruckt u. in d. Flügeltürrahmen gehangen. Nun warte ich ungeduldig auf d. Termin b. Alberti Wolfgang Alberti, wo ich erste Entwürfe umsetzen kann.
Entwurf für Selbstporträt, A4-A3, für Flügeltürrahmen, 30
Entwurf für Selbstporträt, A4-A3, für Flügeltürrahmen, 30
letzte Bildvorlage für Geradenbild
letzte Bildvorlage für Geradenbild
Prosa zu kindlicher Zeichnung vom 30.8.2016 , Janine Schneider
Prosa zu kindlicher Zeichnung v. 30.8.2016 , Janine Schneider

Geradenbild um kontrollierter Ergebnisse zu erzielen, Schritt für Schritt dokumentiert Versuch durch Rauschentfernung flächiger zu werden fehlgeschlagen zukünftig am Anfang m. kurzen Geraden arbeiten, um Details besser ausarbeiten zu können ohne Bearbeitung, nur Andeutungen erkennbar Rauschen reduziert Linienlänge verkürzt Kontrast erhöht Ränder entfernt, Kontrast weiter erhöht, Haare entfernt Bereiche weiter bearbeitet weiter bearbeitet, Pupillen zum Betrachter hin verschoben allgemein Kontrast erhöht weiter bearbeitet, Haare entfernt Linienlänge, Dicke, Häufigkeit verändert 260 statt 220 Grad Menge Linien erhöht für weniger weiße Bereiche Schulter-Brustbereich bearbeitet, Ränder entfernt, Porträt zentriert blatt15_fertig.jpg Hals weiter bearbeitet, Kinn blatt15-k.jpg Haare weiter bearbeitet, allgemein Gesamtzeit ca. 80 Minuten Kinderzeichnung janine_schneider.jpg erhalten am 14.10. Psychiatrie u. Kunst Antwort Mark Helmut Mark auf Frage, warum er Bilder psychisch Kranker sammelt: sammeln kann man d. n. nennen. ich habe vor ca. 15 jahren in gugging - dort gab es im haus d. künstler auch eine verkaufsgalerie - einige arbeiten v. damaligen u. ehemaligen insassen gekauft (u.a. v. tschirtner, garber, reisenbauer, hauser, walla), weil mir d. projekt u. d. arbeiten einfach gut gefallen haben. Diplom Modulprüfung Hauptstudium noch im 9. Semester machen, 10. Semester für Theoriearbeit u. 11. Semester für Arbeit

Kunstkritik Kunstbegriff D. Künstler u. seine Zeit Kunst kann verlogener Luxus sein deshalb möchten einige Künstler z. Wahrheit z.ückfinden L’art pour l’art L’art pour l’art übersteigt in Themen u. Stil d. Verständnis d. Massen kann nichts v. ihrer (d. Massen) Wahrheit ausdrücken Menschen wollten, dass Künstler v. d. Masse für d. Masse spricht Ideal einer unmittelbaren, allumfassenden Verständigung schwebt vielen Künstlern vor Kunst kann kein Monolog sein selbst unbekannte, einsame Künstler appellieren an Nachwelt um v. u. zu allen sprechen zu können, muss d. Gemeinsame genommen werden was alle verbindet: Meer, Regen, Bedürfnis, Verlangen, Kampf gegen d. Tod Künstler sollte Realist sein d. einzig realistische Künstler wäre (würde er existieren) Gott Jesus alle anderen Künstler sind d. Wirklichen untreu Infolgedessen befinden sich d. Künstler, d. d. bürgerliche Gesellschaft u. ihre formale Kunst ablehnen, d. v. d. Wirklichkeit u. einzig u. alleine v. ihr sprechen wollen, in einer schmerzlichen Ausweglosigkeit. Sie müssen Realisten sein u. können es nicht. Sie wollen ihre Kunst d. Wirklichkeit unterordnen, aber man kann d. Wirklichkeit n. beschreiben, ohne eine Wahl zu treffen, d. sie ihrerseits d. Originalität einer Kunst unterordnet. Wirklichkeit kann n. ohne Auswahl wiedergegeben werden über sozialistische Kunst: Ästhetik, d. realistisch sein wollte, wird zu einem neuen Idealismus ebenso unfruchtbar für wahre Künstler wie bürgerlicher Idealismus Kunst hat da keine Bedeutung mehr, sie dient Lüge d. L’art pour l’art L’art pour l’art: kennt d. Böse nicht, übernimmt dafür Verantwortung realistische Lüge: erkennt zwar gegenwärtiges Unglück d. Menschen an verherrlicht aber ein kommendes Glück, d. niemand kennt beide Lügen: völlige Ablehnung d. Aktualität sind fern v. d. Wirklichkeit, Kunst wird abgeschafft Was ist denn Kunst? Jedenfalls nichts Einfaches. einerseits verlangt d. Mensch, dass Genie in einsamem Glanz erstrahlt andererseits soll sich Genie n. v. Allgemeinheit unterscheiden Balzac: D. Genie gleicht allen, u. keiner gleicht ihm. Wie kann Kunst auf d. Wirkliche verzichten u. gleichzeitig ihm unterwerfen? Kunst als Auflehnung gegen Flüchtige u. Unvollendete d. Welt gesehen Künstler will Wirklichkeit veränderte Gestalt geben muss dabei Wirklichkeit beibehalten, da sie Quelle darstellt Kunst <> Ablehnung noch Zustimmung Kunst ist ein stets neues Hin- u. Hergerissenwerden Zwickmühle: unfähig, Wirklichkeit zu leugnen, aber dazu getrieben, in unvollendeten Aspekt anzugreifen U. wenn d. Formen nichts sind ohne d. Licht d. Welt so tragen sie doch ihrerseits zu diesem Licht b.. Frage nach genauer Dosis an Wirklichem in d. Kunst Problem löst jeder Künstler für sich selber Künstler darf sich v. seiner Zeit n. abwenden, gleichzeitig aber n. in ihr verlieren Prophet darf absolut urteilen Kunst hingegen verfolgt n. Ziel Gesetze zu erlassen oder zu herrschen Kunst will verstehen Kunst ist n. Richter, sondern Rechtfertiger Geheimnis d. Lebens ist eins m. d. Geheimnis d. Kunst. Kunst: ständige Spannung zwischen Schönheit u. Schmerz freie Künstler: schafft sich seine Ordnung selbst Kunst kann n. gelenkt werden an fremdem Zwang Zwang stirbt d. Kunst Solange sie sich d. Bequemlichkeit d. Kurzweil oder d. Konformismus hingeben, d. Spielereien d. L’art pour l’art L’art pour l’art oder d. Predigten d. realistischen Kunst, so lange bleiben ihre Künstler Nihilisten u. unfruchtbar. Zeit (Ende 1950er geschrieben) d. verantwortungslosen Künstler sei vorbei Freiheit d. Kunst n. viel wert, wenn sie keinen anderen Sinn hat, als Behaglichkeit d. Künstlers zu sichern (kurzer Abschnitt über Nietzsche Friedrich Nietzsche u. Lou Salomé)
Kindliche Zeichnung auf 170g/m²-Papier, 21x29.7cm
Kindliche Zeichnung auf 170g/m²-Papier, 21x29.7cm

Kinderzeichnung kinderzeichnung-auf-gutem-papier.jpg beim Zoobesuch letzte Woche mehrere naive Bilder gesehen ob v. Kindern oder Erwachsenen geschaffen ist offen Standpunkt Zum Vorschlag v. Mark Helmut Mark beim letzten Klassentreffen, d. kindlichen Zeichnungen auf gutem Papier zu schaffen: D. Stil ist kindlich u. d. Papierformat ebenfalls (Papier im A4-Format scheinen Eltern ihren Kindern häufiger vorzulegen, einfach weil jenes im Haushalt in Fülle vorhanden ist). Wenn d. Handlung aber als Erwachsener, als Künstler, vollführt wird u. n. als Kind, warum sollte dann d. Papier n. auch d. eines Künstlers würdig sein? Künstler verwenden normalerweise Untergründe, d. n. nur gut ausschauen sondern auch gute materielle Eigenschaften besitzen. Da ich kein Kopist u. Täuscher sein möchte, wäre es nur angebracht, gutes Papier als Merkmal d. künstlerischen Überlegung zu verwenden. Ich werde es einmal testen u. schauen, wie es auf mich wirkt. verhüllt Standpunkt Z. Überlegung v. Mark Helmut Mark u. mir beim Einzelgespräch, dass d. A4-Arbeiten am besten wirken können, wenn sie kein Glas v. Betrachter trennt: Glas als Trennwand zwischen Kunst u. Betrachter lässt keine Nähe zu. Es wirkt abschirmend gegenüber einer persönlichen Auseinandersetzung m. d. gezeigten Arbeit. So kommen mir d. Flügeltürrahmen sehr gelegen, d. - ganz pragmatisch betrachtet - im geschlossenen Zustand einen Schutz gegen Verschmutzung u. Sonnenstrahlen darstellt u. in offener Gestalt - ohne Glas - umso mehr d. Betrachter u. d. Arbeit zueinander führen vermag. Standpunkt Soll ich meine Notizen wirklich weiter auf Rechtschreibfehler hin durchsuchen? Sind n. gerade d. Vertipper u. wegen Nichtwissen fehlerhaft geschriebenen Wörter mögliche Bestandteile v. Notizbüchern, d. erst einmal n. für d. Öffentlichkeit verfasst wurden? E-Mail v. Mark Helmut Mark, gestern: lieber friedrich, ich bin auf diesen zeichner gestossen. http://www.schultzberlin.com/en/edi-rama vielleicht interessiert es dich. herzlichen gruss helmut

(Notizen v. heute u. gestern) Kunstkritik D. Künstler u. seine Zeit D. Künstler u. seine Zeit, Albert Camus, 1958 selbst Schweigen hat gefährlichen Sinn Stimmenthaltung selbst als Entscheidung angesehen, wird bestraft oder gelobt für Künstler keine freiwillige Verpflichtung mehr Märtyrer: nähren sich v. Tröstungen d. Ewigkeit Löwen: nähren sich v. blutigem historischen Fleisch Künstler nur Zuschauer sang zum Vergnügen, für sich selber oder um z.B. Märtyrer zu ermutigen Kunst verliert durch Verpflichtung an Beteiligung Unbeschwertheit u. jene göttliche Freiheit, d. Mozarts Musik atmet heute schaffen = gefährlich schaffen jede Veröffentlichung eine Tat Frage: Wie kann man inmitten d. Schergen so vieler Ideologien d. Freiheit d. Schöpfung erhalten? Kunst wird n. einfach nur v. Staatsgewalten bedroht Kampf findet im Inneren d. Künstlers statt Kunsthass (in d. Gesellschaft) wird v. Künstlern selber genährt Zweifel Zweifel d. Künstler früherer Zeiten betrafen eigenes Talent Zweifel heutiger Künstler betreffen Notwendigkeit ihrer Kunst, also Existenz an sich viele Gründe für Infragestellung d. Kunst durch Künstler selber zeitgenössische Künstler könnten Eindruck haben, zu lügen oder ins Blaue hinein zu sprechen (wenn Geschichte n. berücksichtigt wird) heutige Zeit (also b. Veröffentlichung Camus Prosa) durch Einbruch d. Massen gekennzeichnet Masse an erbärmlichen Lebensbedingungen fließt in Bewusstsein d. Gesellschaft ein man weiß um Probleme, kann sie n. mehr leugnen insgesamt: freie Schaffen wird entmutigt, indem es in seinem Kern angegriffen wird, nämlich im Glauben d. Schöpfers an sich selber oft schämt sich Künstler seiner selbst u. seinen Vorrechten Frage, d. Künstler sich selber stellen: Ist Kunst ein verlogener Luxus? Kunst muss Luxus sein, wenn sie sich harten Realität verschließt allerdings wird sie zum belanglosen Zeitvertreib, wenn sie sich Forderungen d. Gesellschaft anpasst wenn Künstler Gesellschaft ablehnt u. sich abkapselt: drückt Kunst Ablehnung aus aus Ablehnung wird Spaß oder Formtüftelei Camus geht auf Zeichen (statt Gold findet Handel m. Zahlen statt) als d. Gesellschaft grundlegende Eigenschaft ein diese Gesellschaft hat eine Moral starrer Grundsätze zu ihrer Religion gewählt Gesellschaft verlangte v. Kunst eine Übung ohne großer Bedeutung, eine Zerstreuung Gesellschaft begnügte sich m. nichtssagender Kunst Oscar Wilde: ihr größtes Laster sei d. Oberflächlichkeit Kunstfabrikanten (Camus Wort für Künstler) haben sich m. Verantwortungslosigkeit abgefunden L’art pour l’art L’art pour l’art: Forderung nach Verantwortungslosigkeit als Zeitvertreib eines einsamen Künstlers Weiterentwicklung ist Salonkunst oder rein formale Kunst schließlich siedelt sich Kunst außerhalb Gesellschaft an schneidet sich v. Gesellschaft ab je mehr sich Kunst spezialisiert, desto mehr wird es nötig, sie wieder volkstümlicher zu machen Bsp: Millionen Menschen haben Gefühl große Künstler unserer Zeit zu kennen, weil sie in Zeitung darüber gelesen haben verhüllt D. größte Berühmtheit besteht heute darin, Bewunderung oder Abscheu zu erregen, ohne gelesen worden zu sein berühmte Künstler sollten wissen, dass n. sie berühmt sind nur ein anderer unter ihren Namen, d. ihm schließlich entgleitet u. vielleicht eines Tages d. wahren Künstler in ihm umbringen wird Literatur d. Auflehnung aus franz. Revolution entstanden stellte offizielle Werte in Frage aber: aufrechterhaltende u. verknöcherte Ablehnung ist hohl geworden erstarrt in Vorurteil: Künstler nur groß, wenn er sich im Gegensatz zu Gesellschaft seiner Zeit befände deshalb viele Künstler schlechtes Gewissen, weil sie es n. sind, u. verlangen, gleichzeitig beklatscht u. ausgepfiffen zu werden zeitgenössische Künstler lehnt alles ab selbst Tradition seiner Kunst bis er denkt seine eigenen Regeln schaffen zu können, hält sich schließlich für Gott Jesus wird so - fern d. Gesellschaft - aber nur abstrakte oder formale Werke hervorbringen können Bibliothek Diplom Theorie in Bibliothek 2 Diplomarbeiten durchgesehen (1) Benjamin Kunath über Zickzack Phantom a) Titelseite (Titel, Autor, Zeichnung) b) 1. Seite m. "Diplomarbeit / Titel" "Vorgelegt v. Name" "Betreuer: Name", "Klassenleiter: Name" "Hochschule für Grafik u. Buchkunst Leipzig" Datum c) Inhaltsverzeichnis m. Einleitung Formale Beschreibung Erste Auswertung (über Funde) Persönlicher Bezug Vergleich m. Graffiti-Tags (anderes Phänomen) Analyse Zeichen in zeitlichem Verlauf / Ort Hypothesen Auswertung Zeichnungen Technik (Stifte) Verknüpfung zu Zeichen u. Schrift Künstler, d. damit arbeiten (hier Hanne Darboven) Resümee Literaturverzeichnis (hier sehr kurz, da viel eigene Gedanken) Abbildungen (sehr viele, da Grundlage für Text) d) zusammenfassend: sympathisch, da eher eigene Recherche u. Meinung gezeigt, als Kunstbücher zitiert Arbeit dürfte sich ohne große Mühe selbst erstellen leicht zu lesen, da ohne wissenschaftlicher Begriffe, einfache Sätze (2) Eva Beatrice Förster über Mutter-Kind-Performances a) Einleitung m. persönlichem Bezug zum Thema b) Theoretischer Teil Künstler-Beispiele m. Arbeiten u. Zitaten c) Praktischer Teil eigene Arbeit vorgestellt (3) für mich Frage: Was will/kann ich? (+) eigene Arbeit m. einbeziehen auch Nicht-Kunst vorstellen / Alltag (wie Geraden in d. Natur, verhüllte Gegenstände) Hypothesen / Theorien aufstellen meine Meinung / Gedankengänge aufschreiben eigene Tagebucheinträge / Standpunkte zitieren (zum Thema Zweifel, verhüllt, Kinderzeichnungen, Geradenbilder möglich) kurzer Exkurs zu anderen Künstlern / Arbeiten / Zitate (nur nebenbei einpflegen) philosophischer Ansatz (wenn dann aber oberflächlich u. immer nur in Bezug auf eigene Arbeiten, Erfahrungen, Nicht-Kunst) Text einfach schreiben, n. verwissenschaftlichen Arbeit müsste größtenteils einfach entstehen, ohne Zwang Zwang, m. richtigem Interesse (Motivation) (-) nur über fremde Arbeiten reden viele wissenschaftliche Bücher durchlesen u. zitieren (wäre ja nur Wiederholen v. bereits vorhandenem Gedankengut / Wissen) Philosophie u. Kunsttheorie im Vordergrund (4) Vorstellung weiteres Vorgehen 9. Semester (10.2016-2.2017): Mark Helmut Mark fragen, ob am Ende schon Modulprüfung ablegen, dann soweit alles fertig Vorbereitung Theoriearbeit 10. Semester (2.2017-10.2017): Theoriearbeit schreiben 11. Semester (10.2017-2.2018): Diplom im Februar 2018 Standpunkt Ich verliere nichts, wenn ich noch ein Semester hinten dranhänge. D. Titel Diplom-Künstler wird mir nach d. Studium so oder so n. weiterhelfen. Er ist lediglich witzig u. ich möchte ihn auf Visitenkarten schreiben. Würde ich schon im 10. Semester mein Diplom machen, hätte ich nichts gewonnen. Ich würde ja weiterhin Aufträge bearbeiten wie bisher u. hätte weiterhin viel freie Zeit. So wie es b. Mark Helmut Mark rüberkam, sieht er kein Problem darin, was mein Diplom anbelangt. Ich zweifel zwar immer, ob ich überhaupt etwas Gutes zeigen kann, er anscheinend nicht. Schaffen werde ich es also so oder so. Wichtig ist lediglich, dass ich auch noch im 11. Semester, also kurz vorm Diplom, noch künstlerisch arbeite u. innerlich n. d. Kunst schon aufgegeben habe. D. Drang etwas zu Schaffen muss weiterhin da sein. In d. letzten fünf Jahren sind mir aber immer wieder Dinge eingefallen, ich glaube nicht, dass es m. d. Kunst plötzlich vorbei sein wird. U. selbst wenn: Ich bräuchte keinen Abschluss. Alleine d. Zeit an d. Hochschule hat mich weitergebracht. D. 9., 10. u. 11. Semester nutze ich nun vermehrt für Werkstattkurse. Stelle Flügeltürrahmen b. Alberti Wolfgang Alberti her u. schaffe Friedrich-Büsten. Lerne etwas über Abgusstechniken, über Materialien allgemein. All d. müsste ich ohne Studium teuer bezahlen. Auch kann ich d. Zeit über noch d. Plotter für kleinere Geradenbilder nutzen. Im Endeffekt gibt es dann nur noch einen festen Termin alle zwei Wochen: D. Klassentreffen. Alle anderen Kurse u. Werkstatttermine kann ich so belegen, wie es mir nützt. Geldlich wird es b. 11 oder 12 Semestern auch kein Problem geben. am Dienstag ausleihen: D1853 (D. zweifältige Sinn: Über d. Ambivalenz d. Zweifelns), D1507 (Nichts los) haben wohl einen eher theoretischen Ansatz, deshalb durchgehen danach entscheiden, welche Richtung ich einschlagen möchte
Notizbuch von 9.7.1979 bis 6.11.1979, Peter Handke
Notizbuch v. 9.7.1979 bis 6.11.1979, Peter Handke
Votrag an Städel-Schule, 1997, Papiertüte über Kopf
Votrag an Städel-Schule, 1997, Papiertüte über Kopf
Telemistica, 1999, Christian Jankowsky
Telemistica, 1999, Christian Jankowsky

Kunst 1 1Klasse 0 Mark +2
Einzelgespräch Mark Helmut Mark ~frfr-Seite gezeigt, las Notizen zu Klassentreffen da Mark Helmut Mark sicherlich heutiges Einzelgespräch nachliest, fühle ich mich beobachtet Grund, warum Notizen bisher komplett passwortgeschützt Gedankengänge anders beim Schreiben für (1) sich selber u. (2) für sich u. andere (muss etwas beweisen) deshalb: Notizen v. heute nur verhüllt zeigen, evtl. nach einiger Zeit sichtbar machen sah geschriebenes Lob an ihn fragte, ob auch Negatives drinne steht; bejaht Verweis auf Rechtschreibfehler gerahmte Arbeiten gezeigt ("Nehmt dieses scheiß Ding aus meinem Kopf!" u. Konstellationen-Alphabet) Ränder zu breit, Abstand zum Rahmen nur 1-2mm b. nächster Rahmung bedenken bzw. gleich für A4-Flügeltürrahmung (plane Fläche um A4-Blatt herum) Peter Handke (*1942, österreichischer Schriftsteller) verkaufte 2007 Handschriften u. Materialien aus letzten zwei Jahrzehnten als Nachlass zu Lebzeiten (also Vorlass) an Österreichische Nationalbibliothek einige Notizbücher/Tagebücher in im Literaturmuseum d. Moderne, Marbach notizbuch2-k.jpg laut Mark Helmut Mark machte Notizen immer v. Vortag (siehe meine Kinderzeichnung-Notizen, woraufhin Zeichnungen entstehen) Schriften u. Gespräche, Reinhard Ad Tagebuch heißt In-Form-Bringen für Schriftsteller Text, für bildenden Künstler … ? Michael Riedel riedel-k.jpg "S." in Namen frei erfunden, verkaufte Buchstaben an eine Freundin, d. es seitdem in ihrem Namen trägt Zweifel sollte keinen Zweifel am Künstler-sein haben aber gerade dieser Zweifel ist ein Motor für mich damit hinterfrage ich alle Kunst u. Künstler auf Bedeutung hin Christian Jankowsky jankowski.jpg konsultierte telefonisch italienische TV-Wahrsager fragte, ob ihm ein gutes Werk gelinge, ob er Anerkennung finden würde Wahrsager prophezeiten ihm große Zukunft […] erkannte d. Kunstgemeinde lachend sich selbst u. d. eigene pseudomagische Gehabe, d. aus einem Künstler subito einen Jungstar macht u. aus Nichtigkeiten Meisterwerke. Van Gogh als Zweifler Mark Helmut Mark bezeichnet mich als Künstler Diplom zum Studium: empfiehlt mir 11-12 Semester Modulprüfung auch 1 Jahr vor Diplomprüfung mgl. könnte sie also Anfang 10. Semester ablegen, dann 11. (ab 10.2017) oder 12. (ab 2.2018) Semester Diplom Gespräch über künstlerisch-praktischen Arbeiten d. Hauptstudiums m. Mark Helmut Mark u. Kilian Kilian Schellbach Mark Helmut Mark nächstes Mal fragen, ob Modulprüfung schon Ende 9. Semester möglich wenn ich Art-brut-Museum in Wien aufsuche, möchte er mitkommen besitzt selber ein paar Arbeiten psychisch Kranker
Aktueller Zustand
Aktueller Zustand
Fotos Oberkörper
Fotos Oberkörper

Studium 1 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Fotos v. meinem Kopf ausgedruckt mitgebracht tonportraet1_markiert.jpg tonkopf.gif Übergang zu Sockel entfernt, reale Körperform umsetzen Selbstwahrnehmung über Spiegel ganz anders als Dozent mich sieht viel schmaleres Gesicht, ohne starken Gesichtszügen lediglich Nase speziell (leicht gekrümmt, Huckel) am Ende Nase, Wangen, Kinn u. Ohren etwas übertreiben Zwischenzustand näher an meinem Gesicht als heutiger Endzustand letztendlich für heute aufgegeben, da immer nur weiter verschlimmbessere weitere Fotos v. Vorder- u. Rückansicht ausdrucken (m. Glatze, für Fotocollagen gedacht) u. nächsten Mittwoch mitbringen verhüllte Skulptur in Werkstatt Diplom Theorie Zweifel "Bedenken, schwankende Ungewissheit, ob jemandem, jemandes Äußerung zu glauben ist, ob ein Vorgehen, eine Handlung richtig u. gut ist, ob etwas gelingen kann o. Ä." u.a. quälender Zweifel, begründete Zweifel, unbegründete Zweifel, b. jemandem regt sich d. Zweifel Wort Skepsis: "[durch] kritische Zweifel, Bedenken, Misstrauen [bestimmtes Verhalten]; Z.ückhaltung" weitere Begriffe: Bedenken, Einwand, Misstrauen, Reserve, Skrupel, Vorbehalt, Z.ückhaltung, Hin-u.-her-Schwanken, innerer Widerstreit, Unentschiedenheit, Ungewissheit, Unklarheit Unsicherheit, Zerrissenheit, Zögern, Fragezeichen, Aber, Bedenken, Befürchtung, Unglaube, Argwohn D. Zweifel d. Malers, Michael Krebber Genie voller Selbstzweifel, Michelangelo D. Begriff Dada(ismus) steht im Sinne d. Künstler für totalen Zweifel an allem, absoluten Individualismus u. d. Zerstörung v. gefestigten Idealen u. Normen. statt es philosophisch komplex durchzukauen (was ich n. kann), nur wenige Seiten für Begriff, Geschichte, Kunst u. Leben, Philosophen verwenden danach auf Künstler eingehen, Kunstrichtung (wie Dadaismus Dadaismus), auf künstlerische Arbeiten, auf eigene Texte (vielleicht als Zitate einfügen) Julia Benz (Berliner Künstlerin) wegen Dokumentarfilm zum Thema Künstler u. Zweifel E-Mail geschrieben Antwort: Hallo, vielleicht meinen Sie dies: https://vimeo.com/87268755 Viele Grüße, Julia Benz

Kunst 1 0Studium 1 0
Klasse Bildende Kunst Besprechung aktuelle Arbeiten momentum 1x Moment Moment 3 + 13 (alleine 1 Kommilitonin in ihrer Vorstellung) + 3 + 1 + 2 = 22x Kommilitonin m. gefundene Objekten in Tüte, an Wand befestigt in Verbindung m. Fotografie u. Film Groß u. auf d. Sockel hilft immer! (Aussage Kommilitone) viele Arbeiten zu sehr gesellschaftskritisch Textarbeiten, handgeschrieben auf A4 Thema Arbeit, Zaun als Objekt, Stadtentwicklung, Begegnung Flüchtlinge u. Einwohner… für mich sehr unkünstlerisch, teilweise für mich nur Sozialarbeit u. erzieherisch Wo ist da d. Kunst? Vorstellung meiner Arbeiten Kinderzeichnungen Zeichnungen v. Emma Flügeltürrahmen für A4-Blätter kleine Fotocollage (2 ausgerissene Blätter meines Gesichtes übereinandergelegt u. m. Klebestreifen befestigt) Künstler-Herme: Helmut schlägt Überdenkung Titel vor Standpunkt 1. Abschnitte Standpunkte aus Semesterferien vorgelesen Zweifel Thema Zweifel am künstlerischen Schaffen u. Künstler-sein vorgelesene Passagen hätten laut Helmut Helmut Mark auch vor 100 Jahren geschrieben werden können fühle mich deshalb bestärkt, auch wenn Ideen d. Moderne gescheitert Zweifel am eigenen Schaffen u. Kunst um d. Kunst willen L’art pour l’art weiterhin für mich starker Motor politische u. gesellschaftskritische Kunst lehne ich ferner ab, Kunst wird missbraucht solange Zweifel d. Schaffensdrang n. verdrängt: so weiter machen Lesehinweis Kommilitonin: Émile Zola "D. Werk" Roman beschreibt Pariser Künstlerszene u. Entstehen d. Impressionismus Impressionismus morgen oder übermorgen in Antiquariat abholen Diplom Theorie Bibliothek für morgen Theorie-Arbeiten v. Windeler, Blumstock, Kunath u. Förster z. Einsicht vorbestellt
Klinger-Haus, Naumburg
Klinger-Haus, Naumburg
Erster Kachelofen, Max Klinger
Erster Kachelofen, Max Klinger
Exlibris für Georg Hirzel, Lichtdruck, 1916, Max Klinger
Exlibris für Georg Hirzel, Lichtdruck, 1916, Max Klinger
Büste Friedrich Nietzsche, 1902, Gips, Max Klinger
Büste Friedrich Nietzsche, 1902, Gips, Max Klinger
Marmor-Hermen, Porträt von Max und Gertrud Klinger, Johannes Hartmann
Marmor-Hermen, Porträt v. Max u. Gertrud Klinger, Johannes Hartmann
Exlibris für Anna Berger, 1919, Max Klinger, Radierung und Aquatinta
Exlibris für Anna Berger, 1919, Max Klinger, Radierung u. Aquatinta

für kommendes Klassentreffen Standpunkte ab Juli ausgedruckt A4-Kinderzeichnungen sortiert, Notizen z. Herme gesammelt alles Montag in Hochschule bringen Ausstellung Max Klinger Max Klinger klinger-haus-1-k.jpg Landsitz Max Klingers Radierwerkstatt im Radierhäuschen klinger-haus-2-k.jpg m. selbst geformten figürlichen Kacheln v. ihm hergestellt in Töpferei Karl Matthes in Saalfeld begann Ende Oktober 1910 m. Herstellung Kacheln vor Setzung stellte er sie in Leipziger Kunsthandlung aus (als Kunst) neben Frauenakten auch 3 kleinere grüne Kacheln m. Porträtköpfen v. Klinger Max Klinger u. Elsa Asenijeff sowie Darstellung eines Hundes Hund vlt. als Sinnbild für Treue gesehen Lebendmaske Beethoven, Bronzeguss aus verlorener Form Exlibris Exlibris für Hilde Heyne, Radierung u. Aquatinta, 1918, Max Klinger Max Klinger klinger-haus-4-k.jpg Exlibris Exlibris (lat. "ex libris" = "aus d. Büchern v." im Sinne v. "aus d. Bibliothek v.") Bucheignerzeichen, welches in Buch geklebt oder gestempelt wird enthält Worte Ex Libris, Namen d. Bucheigentümers u. oftmals kleine Grafik klinger-haus-7-k.jpg postumer Bronzeguss steht im MdbK Leipzig leicht vergrößert u. Gesichtszüge verstärkt (glaube ich zumindest) Augen ausgehöhlt, schaut v. vorne betrachtet sehr einnehmend aus Grabstätte nach Tod 1920 übernahm Johannes Hartmann Gestaltung Grabanlage über Grab Bronzestatue "Athlet" aufgestellt Herme klinger-haus-8-k.jpg Zugang säumen Marmor-Hermen m. Porträts Max u. Gertrud Klinger Max Klinger Treppenaufgang zwischen Hermen vor Grabstätte überhöht (Betrachter muss aufblicken), beim Hinaufgehen m. Betrachter gleichgestellt auf Grabstätte persönlich, Augenhöhe, z.ück in seine Zeit gereist beim Verlassen d. Grabstätte wird persönlicher Zugang aufgelöst, stehen am Ende m. Rücken zu einem klinger-haus-6-k.jpg

verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt b. Alberti Wolfgang Alberti Flügeltürrahmen für A4 ab 3.11. herstellen unterschiedliche Profile testen, Originalgröße Rahmenleiste Seitenansicht zeichnen entweder aus einer Holzleiste u. sehr genau arbeiten, oder mehrere Leisten leimen Geradenbild Studienpreis Studienpreis 2016 Ausschreibung aktuelle Version D. Zeichnung, welche aus vielen Linien besteht, d. sich erst beim Wegtreten zu einem Porträt vereinen, befindet sich in einem Flügeltürrahmen. Dieser ist je nach meinem persönlichen Befinden geschlossen oder geöffnet. D. Betrachter kann also vor einem d. Blicken entziehenden Holzkasten oder vor d. alles offenbarenden Linienbild stehen. In beiden Fällen ist es ein Selbstporträt. D. Linien stehen für alles, was eine Person zum Individuum werden lässt. Sie sind Gedanken, Gefühle u. Handlungen. Nur im Zusammenspiel werden sie zu einem erkennbaren Motiv – hier meinem Selbstporträt. Wird d. persönliche Schutzraum – d. Flügeltürrahmen – geöffnet, blicke ich d. Betrachter über d. Schulter hinweg direkt in d. Augen. Als wäre ich ertappt worden – oder anders herum - als würde ich d. Voyeristen ertappen. als Vorlage Studienpreis Studienpreis 2015 genommen ausgedruckt, Abbildungen v. geschlossenen u. geöffneten Flügeltürrahmen u. v. Geradenbild beigefügt spätestens am 1.11. abgeben

Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels Diplom Theorie wenn m. 10. Semester abschließen spätestens am 30. April 2017 Theorie-Arbeit anmelden entweder Theorie u. Praxis gleichzeitig oder nacheinander bearbeiten Relation Praxis <-> Theorie / unterschiedliche Themen empfohlen: jetzt anfangen, egal wann ich Diplom letztendlich mache mögliche Themen für Theorie-Arbeit skizzieren u. ihm per E-Mail zuschicken am Beispiel v. Art brut: Normalität / Differenz / Übergang besprechen, danach künstlerische Arbeiten zeigen oder einzelne Künstler (wie Duchamp Marcel Duchamp) als Thema, m. Arbeiten vorstellen Theorie-Arbeiten in Bibliothek durchsehen: (1) Archiv-Essenzen, Kai Hendrik Windeler (n. gefunden) (2) Erinnerung m. Familienfotos, Irma Blumstock (n. gefunden) (3) Mutter-Kind -Performances b. Courtney Kessel, Maria Adela Diaz u. Else Twin Gabriel, Beatrice Förster (n. so gut, aber passt zu Kinderzeichnungen) (4) D. Zickzack Phantom - Wiederholung in d. Zeichnung, Benjamin Kunath 1. Schritt: andere Diplom-Arbeiten durchsehen (Bibliothek), Aufbau analysieren, Übersicht über Qualität u. Umfang 2. Schritt: eigene Themen finden, möglichen Aufbau skizzieren, danach Daniels Dieter Daniels zuschicken u. besprechen bis 15.11. (1 Monat Zeit) beide Schritte machen Narzissmus Narzissmus u. Kunst Hausarbeit durchgegangen Anamorphose ("d. Umformung" u. "D. Gestalt, Form", seit 1657 Bilder bezeichnet, d. u.a. nur unter bestimmten Blickwinkel bzw. mittels speziellem Spiegel erkennbar sind) Bezieht sich Dalí direkt auf Ovids Metamorphosen? Metamorphose: Wandlung v. etwas Mythos Linie auf Linie, Wettstreit zwischen Malern (bisher nichts gefunden, Daniels Dieter Daniels möchte selber noch einmal nachschauen) gesammelte Narzissmus Narzissmus-Bilder ihm zuschicken Hausarbeit-Ausdruck wieder in sein Fach legen Herme Werkstatt Plastisches Gestalten Hermen-Kopf abgedeckt / verhüllt zu spät b. Alberti Wolfgang Alberti, morgen vormittags vorbeigehen
Aktueller Zustand
Aktueller Zustand
Tonkopf, Zwischenzustand 12.10.2016
Tonkopf, Zwischenzustand 12.10.2016
Dozent hilft Körperform zu erschließen
Dozent hilft Körperform zu erschließen

Kunst 2 0Studium 1 0
Herme Werkstatt Plastisches Gestalten tonportraet0_markiert.jpg tonkopfprae.jpg da m. Schultern Stab auf 45cm verlängert Schmetterlinge angefertigt, Holz gesägt, m. Zange Breite halbiert Kopfmuskulatur, lebensecht als Vorlage tonkopf5-k.jpg kleine Tonbrocken, langsames Annähern an Endform immer wieder angehoben, da zu niedrig Kopf nach vorne gebeugt seitliche Ansicht Rücken zu schlangenartig, Hals zu kurz u. zu dünn, noch korrigieren ansonsten sehr zufrieden, v. 10:00-18:00 durchgearbeitet Tonkopf v. hinten, aktueller Zustand morgen Tonkopf abdecken kommenden Mittwoch m. Dozent weiter bearbeiten, davor selbstständig
Times Square, Klanginstallation, 1977–1992 und seit 2002, Max Neuhaus
Times Square, Klanginstallation, 1977–1992 u. seit 2002, Max Neuhaus

Kunst 2 0
Kurs Bildmusik Einführungsveranstaltung Theorie-Reader Bildmusik timessquare-k.jpg Klangfelder auf gleichnamigen Platz in New York integriert Straßengeräusche durch Kontrast in räumlich u. zeitlich strukturiertes Wechselspiel Passanten sollen dezent eingesetzte Klangfelder als Kuriosität d. Stadt begreifen ab Mittelalter artes liberales darunter u.a. Musik, Geometrie, Arithmetik , aber n. Bildende Kunst Renaissance: universell ausgerichtete Künste durch da Vinci, Dürer, Leon Battista Alberti Wolfgang Alberti (1404-1472, u.a. italienischer Schriftsteller, Mathematiker, Kunst- u. Architekturtheoretiker) Alberti Wolfgang Alberti: Maler braucht n. nur handwerkliche Kunstfertigkeit da Vinci: Berührung zw. Malerei u. Musik in Il paragone delle arti Malerei sollte auf selber Ebene wie Musik u. u.a. Geometrie gesetzt werden z. Zeitlichkeit: Malerei als Schwester d. Musik betrachtet Bedeutung Mathematik als Verbindungsglid zw. Musik u. Malerei Gesamtkunstwerk (Vorträge nächster Sitzungen) Ich bin wieder einmal erstaunt, wie viel Energie Künstler in ihre Arbeiten stecken u. stelle mir auch heute d. Frage: Was treibt sie nur alle an? m. Daniels Dieter Daniels Termin für Einzelgespräch ausgemacht Standpunkt verhüllt (noch unkorrigiert) Vielleicht muss ich mich - d. habe ich glaube ich schon einmal geschrieben - v. d. Idee befreien, ein Künstler im herkömmlichen Sinne sein zu wollen. Damit meine ich einen (bildenden) Künstler, d. etwas schafft, damit es gesehen wird. Einen Künstler, d. sich m. einer Ausstellung vor Publikum präsentiert u. d. Kontakte z. Kunstwelt pflegt. Zu d. entstehenden Arbeiten möchte ich noch hinzufügen: Ich bin n. d., d. ein Blatt bis zum Ende m. einer in sich schlüssigen Zeichnung füllt, d. eine Leinwand m. Farbe bedeckt u. am Schluss signiert. Dazu fehlt mir d. Konzentration, d. Können (durch Nachfolgendem begründet), d. Motivation. D. Bild-Motivation fehlt, weil mir d. Zeige-Motivation fehlt. Mir fehlt allgemein fast alles, was einen Künstler Künstler sein lässt! Nur eines anscheinend n. (u. d. möchte ich d. Entscheidende nennen): D. Machen an sich. U. wenn es sich nur in kleinen Skizzen u. Notizen äußert (wie jener hier). Ich schaffe damit etwas. Etwas, was man keinem Beruf zuordnen kann. Was d. Einfachheit wegen d. Kunst zugerechnet wird (was auch sonst?). Nur es fehlt an d. Vollendung u. d. Wunsch d. Zeigens. U. bevor ich mich in diese Rolle zwänge, muss ich mich v. dieser Idee, so ein Künstler sein zu wollen, verabschieden. Bisher hat es mich lediglich Tage u. Wochen im Nichtstun verharren lassen. Ich spiele gerne m. d. Künstler-Begriff. So freue ich mich schon auf mein Diplom, einfach, weil ich mich dann "Diplom-Künstler" nennen darf. D. würde doch kein Künstler tun, d. ernsthaft versucht in d. Kunstwelt Fuß zu fassen, oder? So eine Idee kann doch nur d. kommen, d. noch n. in d. Kunstwelt unterwegs ist, sie n. versteht u. auch n. d. Bedürfnis verspürt jemals Teil v. ihr zu sein. Z.ück zu d. Arbeiten. Kann ich sie überhaupt unter d. Begriff "Arbeit" zusammenfassen? Oder müsste ich "Kleine Stücke", "Notizen" u. "Skizzen" sagen? Ich sammle sie in Kartons, teilweise geordnet nach Technik u. Thema. Mehr scheine ich gar n. machen zu wollen. Größere Arbeiten sind bisher meist unvollendet geblieben. Für mich selber brauche ich keine großen Arbeiten. Für mich selber reichen kleine Zeichnungen u. Notizen auf einfachem Papier. Daran kann ich mich erfreuen u. Jahre später wieder darauf blicken. Möchte ich natürlich mein Geld m. diesen Dingen verdienen, muss ich sie zeigen. Daran werde ich n. vorbei kommen. Ich müsste sie so zeigen, wie sie sind. In Kartons, auf Tischen, m. Stühlen drumherum. Collagen, d. als Arbeiten verstanden werden könnten vielleicht auch in kleinen selbstgebauten Flügeltürrahmen, geöffnet oder geschlossen. Etwas spielen, sich etwas z.ücknehmen, sich etwas entdecken lassen.
Selbst mit Pinsel, Öl auf Hartfaser, 125x80cm, 1981, Willi Sitte
Selbst m. Pinsel, Öl auf Hartfaser, 125x80cm, 1981, Willi Sitte
Strandspielereien, Gouache, Bleistift, 1949, Willi Sitte
Strandspielereien, Gouache, Bleistift, 1949, Willi Sitte
Menschen und Natur 2 (rot), Stickerei, 117x140cm, Wang Lang
Menschen u. Natur 2 (rot), Stickerei, 117x140cm, Wang Lang

Ausstellung Willi Sitte Willi Sitte Retrospektive, Willi-Sitte-Galerie, Merseburg willisitte1-k.jpg Warum doppeltes Gesicht m. Betrachter anblickenden Augen u. leicht geöffnetem Mund? Linker Schatten als Gegenseite? "Laufende Frau im Regen", Öl auf Karton, 61x54cm, 1971, willisitte3-k.jpg Kontrast zu Arbeiten, d. ihn bekannt gemacht haben, interessant anscheinend auch einige Stile / Techniken bearbeitet Ausstellung Wang Lan Willi-Sitte-Galerie Wang Lan (chinesische Künstlerin) "Menschen u. Natur 1 (braun), Stickerei, 130x150cm "Katze & Goldfisch", Chinesische Tuschmalerei, 52.5x42.5cm wanglang5-k.jpg "Feldbestellung", Stickerei, 131x60cm "Gemütlicher Maitag m. Katze", Chinesische Tuschmalerei, 53x43cm Standpunkt Was ich n. bin: große Arbeiten, sauberes Papier, Objekte, Skulpturen, Malerei Was ich bin: Skizzen, Notizen, Skizzen m. Notizen u. angeklebten Zetteln, Töne Ab Montag: Korkplatte kaufen u. Collagen m. Skizzen u. Notizen machen Geradenbilder ausgedruckt, festkleben diese Arbeiten in Flügeltürrahmen alle große unfertigen Arbeiten zerstückeln (für Collagen) unnötige Bildträger/Leinwäde wegschmeißen Staffelei z.ückgeben
Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol
Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol
Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol
Kleine Kopfsäule, Stephan Balkenhol

Herme Einzelgespräch Bachmann Friedrich-Nietzsche Friedrich Nietzsche-Gedenkstätte, Röcken Vorgehen Herme: (1) Kopf inkl. Schulterbereich aus Ton in Werkstatt immer mittwochs ab 10:00 Uhr Gestell, Werkzeug, Spiegel v. erstem Versuch mitbringen zuvor Fotos v. Kopf u. Schulterbereich ausdrucken, Notizen zu Maße (2) Tonkopf scannen, danach in Holz fräsen (m. Ωe) Kopf evtl. vergrößert fräsen, Tonform auch für spätere Abgüsse verwendbar (3) Pfeiler entweder aus Holzstamm, wie Kopf selbes Material, Pfeiler-Teilungen allerdings sichtbar, sehr schwer oder aus Sperrholzplatten, Verbindungsbereich m. Gips füllen u. glatt streichen, danach weißen Teilhöhe jeweils 2m, insgesamt 4m + Kopf Stephan Balkenhol Stephan Balkenhol balkenhol3-k.jpg balkenhol2-k.jpg Fingerprint, Stephan Balkenhol Stephan Balkenhol in Holz reingeritzter Fingerabdruck, für Geradenbilder in Holz E-Mail v. Mark Helmut Mark: wie gestern beim klassentreffen besprochen, werden wir vermutlich auch d. mittwoch (19.10) fuer d. praesentationen d. studierenden nutzen. ich kann dir also d. 20.10 um 13.00 als termin anbieten.

Klasse -1 Mark -1
Klasse Bildende Kunst Frühstück nur kleine Exkursion nach Berlin geplant 1.11.+2.11. (Bildmusik fällt n. aus) Hans wegen Übernachtung geschrieben nächstes Klassentreffen (2 Tage): aktuelle Arbeiten mitbringen E-Mail an Mark Helmut Mark wegen Anfrage Einzelgespräch / Diplom geschrieben E-Mail an Daniels Dieter Daniels wegen Theorieprüfung geschrieben Holzwerkstatt geschlossen, so bald wie möglich b. Alberti Wolfgang Alberti wegen neuen Türrahmen anfragen Ausstellungsraum in Lindenau angeschaut überfordert, sofort danach weggefahren Einzelgespräch Bachmann kurz über Totenmasken Totenmaske geredet Gesicht "fällt" nach Tod in sich zusammen selbst beim Schlaf immer Muskeln angespannt, deshalb auch warm schwere Aufgabe für Totenmaskenhersteller teilweise Totenmasken Totenmaske m. Barthaaren, da m. ausgerissen modellierte Gesichter Fremder immer teilweise m. eigenen Gesichtszügen versehen, unbewusst Medienkünstler wollen häufig naturalistische Abbilder haben, n. abstrahiert morgen wieder aufsuchen wegen Besprechung Herme
Ballett der unausgeschlüpften Küken, Kostümentwurf, 1871, Viktor Hartmann
Ballett d. unausgeschlüpften Küken, Kostümentwurf, 1871, Viktor Hartmann
Entwurf für Kiewer Stadttor mit Glockenturm und kleiner Kirche im Innern, 1869, Viktor Hartmann
Entwurf für Kiewer Stadttor m. Glockenturm u. kleiner Kirche im Innern, 1869, Viktor Hartmann
runder Spiegel mit Holzverkleidung
runder Spiegel m. Holzverkleidung
Dekoration in Bäckerei mit einfachen Motiven, wirkt teilweise kindlich
Dekoration in Bäckerei m. einfachen Motiven, wirkt teilweise kindlich

Kurs Bildmusik (Vorbereitung) D. Klassik-Beispiel für Malerei+Musik sind ja d. Bilder einer Ausstellung oder in neuerer Zeit Photoptosis v. Zimmermann, D. Zwitchermaschine v. Klebe oder diese Oper Am Anfang v. Anselm Kiefer/Jörg Widmann, etc. (E-Mail v. Julian Julian Lembke, v. gestern) Bilder einer Ausstellung, Modest Mussorgsky Modest Mussorgsky Viktor Hartmann (1834-1873, Architekt) schuf ab 1864 viele Aquarelle u. Genreskizzen Wladimir Wassiljewitsch Stassow (1824-1906, russischer Kunstkritiker Mussorgsky Modest Mussorgsky lernte Hartmann durch Stassow kennen Stassow veranstaltete Ausstellung m. Hartmanns Arbeiten zum Gedenken ca. 400 Werke, u.a. Buchillustrationen, Reiseskizzen, Architektur- u. Kostümentwürfe Ausstellung regte Mussorgsky Modest Mussorgsky an ein musikalisches Denkmal zu setzen viktorhartmann-k.jpg Kostümentwurf für 5. Satz (Ballett d. unausgeschlüpften Küken) torkiew-k.jpg Entwurf Kiewer Stadttor für 10. Satz (D. Heldentor) vollgriffig gestaltetes Thema: majestätische Größe d. Tores zwischen Sätzen immer eine Promenade, leicht verändert Promenade als Überleitung zwischen d. Stücken Promenade soll Mussorgsky Modest Mussorgsky selbst darstellen, wie er zwischen Ausstellungsstücken umherwandert u. betrachtet n. zu allen Sätzen Vorlagen gefunden Bilder einer Ausstellung 1874 vollendet Geradenbild probiert einfache Formen wie Raben händisch in Geraden umzuwandeln gerade Linien wirken händisch gezeichnet unnatürlich, eher m. leichtem Schwung umsetzen Geraden zu geordnet gezeichnet, ohne Spannung Raben-Formen aus Pappe ausschneiden u. m. Geraden füllen m. geschlossenen Augen Geraden setzen analysieren, warum maschinenerzeugte Geraden m. etwas Zufall besser wirken statt wahllos eher zeilenhaft bewusst unbewusst ausschauende Geraden ziehen spiegelrundholz-k.jpg Alberti Wolfgang Alberti fragen, wie Holz rund krümmen für runden Bilderrahmen Spiegelfläche evtl. dick m. Glasfarben bestreichen, Betrachter scheint nur noch leicht durch Kinderzeichnung kz_unternehmen-k.jpg
IX-VII-MMXII, Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 200x350cm, Katrin König
IX-VII-MMXII, Collagraphie u. Lack auf PVC-Folie, 200x350cm, Katrin König
o.T., Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 70x195cm, Katrin König
o.T., Collagraphie u. Lack auf PVC-Folie, 70x195cm, Katrin König
o.T., Collagraphie und Lack auf PVC-Folie, 100x80cm, Katrin König
o.T., Collagraphie u. Lack auf PVC-Folie, 100x80cm, Katrin König

Ausstellung Katrin König Tusculaneum, installative Druckgrafik, Galerie Sybille Nütt, Dresden tusculaneum-k.png tusculaneum2-k.jpg tusculaneum3-k.jpg Kunstmarkt Preisliste, teilweise zggl. Rahmenpreise Bsp.: 50x60cm (Einzelstück oder da Druck in Auflage?), 600 EUR zzgl. 70 EUR Rahmen 80x100cm 2200 EUR zzgl. 400 EUR Rahmung große Arbeiten (2x3.5m) 12.000 EUR Geradenbild Kinderzeichnung große Arbeiten am interessantesten, auch für Geradenbilder u. Kinderzeichnungen mehrere Platten, da industriell u. eingesetzte Presse m. diesem Format Begrenzung also v. außen vorgegeben u. gleichzeitig erweitert, sehr klares Konzept hinter transparenten Platten teilweise aber noch weißes Papier eingeschoben, wirkt wieder n. konsequent nachträglich freie Bereiche weiß lackiert, ebenfalls n. konsequent, auch wenn es dadurch ruhiger wirkt b. Plotter gibt es nur Seitenbreite als Begrenzung, b. Kinderzeichnungen DIN-Format wenn Motiv auf einer Platte keinen Platz benötigt, wird Platte weggelassen kleine rechteckige Befestigungsteile n. schön Abstandsleiste zwischen einigen Arbeiten auf Folie u. Rückwand erzeugt Schatten, lenkt eher v. Arbeit ab (vlt. b. Geradenbildern doch n. einsetzen) Signatur dann n. auf Arbeit sondern auf Rückkarton mehrere Platten auch wegen Herstellung in Eigenarbeit, für Transport u. Lagerung gut geeignet durch Verformung d. PVC-Folien wird Druckgraphik skulptural(?) Lichtreflexion auch interessant

Kunst 3 0Studium 1 0
Telefonat m. Evgenij Evgenij Gottfried über seine Projekteinreichung geredet, Text zusammen korrigiert Thema Grenze u. Zwischenbereich Idee einer Bilder-Skulptur Bilder-Skulptur: jede Betrachtung d. Skulptur erzeugt ein v. Skulptur autonomes Bild Begriff Bilder-Skulptur hinterfragt obwohl für Bundesministerium d. Innern konzipiert keine politische Arbeit (finde ich gut) sie gibt keine Meinung wieder, möchte Betrachter n. in eine Richtung leiten Grenze n. eindeutig absteckbar, je nach Betrachterposition u. Sonnenstand anders Fragenkatalog danach Fragen wie "Warum stellst du aus?" Antwort verstehe ich: wenn Raum Teil d. Arbeit ist (wie b. Skulpturen / Installationen, also seinen Arbeiten) Raum für solche Arbeiten zwingend notwendig, also ist Raum m. Besucherstrom genauso geeignet Warum aber ausstellen, wenn Arbeit = "Flachware" (wie Geradenbilder), d. v. sich aus n. m. d. Umgebung arbeitet sondern in sich geschlossen wirkt? verhüllt Ausstellen v. verhüllten Arbeiten evtl. zwingend notwendig Verhüllung hat nur Sinn, wenn Arbeit ausgestellt, aber n. gesehen werden kann Was treibt Künstler an, auszustellen? statt Fragenkatalog Geschichten erzählen lassen, danach Tendenzen feststellen u. sammeln am Anfang Fragen wie Warum stellen Künstler aus?, Warum macht jemand überhaupt Kunst? etc. anderer Kunststudenten sammeln aus Fragensammlung Themenfelder erarbeiten, danach verallgemeinern, n. werten, Kunststudenten fragen Sammlung sowie Formular öffentlich einsehbar m. Evgenij Evgenij Gottfried weitere Ideen dazu sammeln, hat Interesse daran m. Friseurin über Dostojewski, Tolstoi Meine Beichte u. Naive Kunst geredet Friseurin nächstes Mal Abzüge Kinderzeichnungen / Geradenbilder mitbringen, fragte danach b. 1 x Glas Wein Whisky Selbstgespräch über Arbeit d. letzten Monate, über Geradenbilder, verhüllte Arbeiten, Kinderzeichnungen u. Kunst psychisch Kranker nachgedacht
Entwurf für Ganzkörperporträt
Entwurf für Ganzkörperporträt

Geradenbild aufnahme_2016-07-08_10-26-16.png Sammlung an Entwürfen für mehrere Selbstporträts anlegen Tonio Kröger Selbst Tonio im Selbstgespräch: Noch einmal anfangen, aufwachsen gleich dir [Hans Hansen], rechtschaffen, fröhlich u. schlicht, regelrecht, ordnungsgemäß u. im Einverständnis m. Gott Jesus u. d. Welt, geliebt werden v. d. Harmlosen u. Glücklichen, […] […] frei v. Fluch d. Erkenntnis u. d. schöpferischen Qual leben, lieben u. loben in seliger Gewöhnlichkeit!… Noch einmal anfangen? Aber es hülfe nichts. Es würde wieder so werden, […] im Brief an Lisaweta: […] wie sehr Sie damit d. Wahrheit trafen [wegen Betitelung verirrter Bürger], wie sehr mein Bürgertum u. meine Liebe zum Leben eins u. dasselbe sind. Was herauskam, war dies: Ein Bürger, d. sich in d. Kunst verirrte, ein Bohemien m. Heimweh nach d. guten Kinderstube, ein Künstler m. schlechtem Gewissen. Ich stehe zwischen zwei Welten, bin in keiner daheim u. habe es infolgedessen ein wenig schwer. Ihr Künstler nennt mich einen Bürger, u. d. Bürger sind versucht, mich zu verhaften… ich weiß nicht, was v. beidem mich bitterer kränkt. Ihr Anbeter d. Schönheit aber […] solltet bedenken, daß es ein Künstlertum gibt, so tief, so v. Anbeginn u. Schicksals wegen, daß keine Sehnsucht ihm süßer u. empfindenswerter erscheint als d. nach d. Wonnen d. Gewöhnlichkeit. Ich bewundere d. Stolzen u. Kalten, d. […] d. Menschen verachten,– aber ich beneide sie nicht. Denn wenn irgend etwas imstande ist, aus eine Literaten einen Dichter zu machen, so ist es diese meine Bürgerliebe zum Menschlichen, Lebendigen u. Gewöhnlichen. Was ich getan habe, ist nichts, n. viel, so gut wie nichts. Ich werde Besseres machen, Lisaweta,– dies ist ein Versprechen.

D. Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit Kunstlehre Leistung, d. Film vorführt, viel exakter u. unter vielen Gesichtspunkten analysierbar, als Leistung auf Gemälde oder dargestellter Szene genauere Angabe d. Situation im Film macht größere Analysierbarkeit im Film aus im Film u.a. durch Großaufnahmen oder durch Betonung v. Details auf Einsicht in Zwangsläufigkeiten vermehrt (so musste es sein) u. Betrachter erfährt riesigen Spielraum kann innerhalb Sekunden zwischen Fabriken, Büros, Bahnhöfen wandern, abenteuerliche Reisen unternehmen unter Großaufnahme dehnt sich Raum neue Strukturbildungen d. Materie sichtbar unter Zeitlupe dehnt sich Bewegung wirkt gleitenden, schwebend, überirdisch eine andere Natur spricht z. Kamera, als zu uns (Auge) d. Optisch-Unbewusste erfahren wir durch Kamera, wie v. Triebhaft-Unbewussten durch Psychoanalyse Sigmund Freud Relevanz d. Kunst Es ist v. jeher eine d. wichtigsten Aufgaben d. Kunst gewesen, eine Nachfrage zu erzeugen, für deren volle Befriedigung d. Stunde noch n. gekommen ist. jede Kunstform hat kritische Zeiten Form drängt auf Effekte hin, d. erst b. verändertem technischen Standard (neue Kunstform) sich zwanglos ergeben können zum Dadaismus Dadaismus: D. Dadaismus Dadaismus versuchte, d. Effekte, d. d. Publikum heute im Film sucht, m. d. Mitteln d. Malerei (bzw. d. Literatur) zu erzeugen. jede neue Erzeugung v. Nachfrage wird über ihr Ziel hinausschießen Dadaisten Dadaismus legten auf Unverwertbarkeit als Gegenstand wert durch grundsätzliche Entwürdigung ihres Materials erreichbar Gedichte = Wortsalat m. obszönen Wendungen u. anderem Abfall d. Sprache Gemälde m. aufmontierten Knöpfen oder Fahrscheinen erreichen Vernichtung d. Aura ihrer Hervorbringung Dadaisten Dadaismus machen Kunstwerk zum Mittelpunkt eines Skandals Nachfrage nach Film durch Dadaismus Dadaismus begünstigt, da taktisches Element (stieß d. Betrachter entgegen) eingeführt ablenkdendes / taktisches Element im Film: Wechsel d. Schauplätze u. Einstellungen dringen stoßweise auf Betrachter ein keine Fixierung durch Betrachter mehr möglich Georges Duhamel (1884-1966, franz. Schriftsteller, sehr kritisch gegenüber Film eingestellt): Ich kann schon n. mehr denken, was ich denken will. D. beweglichen Bilder haben sich an d. Platz meiner Gedanken gesetzt. Chockwirkung: m. Chock (dt. Keil) werden tradierten Wahrnehmungsmuster u. Assoziationsmechanismen außer Kraft gesetzt als Training gesehen, um Betrachter auf Großstadtleben d. modernen Welt vorzubereiten neuen Bilder im Film wechselten ungewöhnlich schnell, keine Zeit, selbst zu denken Chock befördert Zertrümmerung d. Aura Masse / Quantität ist in Qualität umgeschlagen Duhamel hält Film für einen Zeitvertreib für Heloten, eine Zerstreuung für ungebildete, elende, abgearbeitete Kreaturen, d. v. ihren Sorgen verzehrt werden … ein Schauspiel, d. keinerlei Konzentration verlangt, kein Denkvermögen voraussetzt …, kein Licht in d. Herzen entzündet u. keinerlei andere Hoffnung erweckt als d. lächerliche, eines Tages in Los Angeles Star zu werden. seine Idee: Masse sucht Zerstreuung, Kunst verlangt aber v. Betrachter Sammlung Zerstreuung als sich im Kunstwerk Versinken zu verstehen, n. negativ Benjamin versteht Bauten als großes Kunstwerk, in d. Masse Mensch versinkt Bauten seit Urgeschichte Teil d. Menschen alle anderen Kunstformen vergehen (wie Tragöd., Epos, Tafelmalerei) Bauten doppelt rezipiert: durch Gebrauch (taktisch) u. durch Wahrnehmung (optisch) Rezeption am Bau hat unter gewissen Umständen kanonischen Wert: Aufgabe d. d. Menschen in Wendezeiten gegeben wird, sind nur auf d. optischen Weg n. zu lösen erst durch taktische Rezeption (durch Gewöhnung) bewältigt an Zerstreuung kann sich auch gewöhnt werden (Rest n. verstanden) Film als Übungsinstrument Publikum = zerstreuter Examinator (Prüfender)
Träumereien mit Brigitte Weber
Träumereien m. Brigitte Weber

ersteausstellung-m.jpg D. Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit Kunstlehre Film- u. Tonfilmaufnahme bietet zuvor n. gekannten Anblick kein einziger Standpunkt mehr zuordbar, v. d. aus Aufnahmeapparatur, Beleuchtungsmaschinerei, Assistentenstab usw. für Betrachter sichtbar ist im Theater gibt es Stelle, wo Geschehen n. ohne weiteres als illusionär zu durchschauen ist im Film: illusionäre Natur = Natur 2. Grades Natur = Ergebnis d. Schnitts Apparatur so tief in Wirklichkeit eingedrungen, dass … (?, n. verstanden) künstlichster apparatfreier Aspekt d. Realität am Beispiel v. Malerei: Wie verhält sich Operateur zum Maler Magier = Maler, Chirurg (Operateur) = Kameramann Chirurg m. Eingriff in Kranken, Magier hält Distanz Chirurg tritt Kranken n. v. Mensch zu Mensch entgegen Maler beobachtet in seiner Arbeit eine natürliche Distanz zum Gegebenen Kameramann dringt dagegen tief ins Gewebe d. Gegebenheit ein Ergebnis b. Maler ist ein totales b. Kameramann ein vielfältig zerstückeltes, dessen Teile neu zusammen finden filmische Darstellung d. Realität für heutigen Menschen bedeutungsvoller Betrachter fordert v. Kunstwerk apparatfreien Aspekt intensivere Durchdringung d. Wirklichkeit m. Apparatur gewährt technische Reproduzierbarkeit verändert Verhältnis d. Masse z. Kunst Lust am Schauen u. Erleben, unmittelbare u. innige Verbindung damit größere gesellschaftliche Bedeutung als Malerei kritische u. genießende Haltung triften auseinander Konventionelle wird kritiklos genossen, d. Neue kritisiert im Kino fallen kritische u. genießende Haltung zusammen (durch Masse an Publikum bedingt) Gemälde: Betrachtung durch wenige Personen, später vermehrt durch größeres Publikum in Kirchen, Klöstern d. Mittelalters, Fürstenhöfen fand Kollektivrezeption v. Gemälden n. simultan statt durch Galerien u. Salons versucht Gemälde vor Masse zu führen, aber nie wirklich simultane Beobachtung möglich Benjamin illustriert Bereicherung durch Film m. Sigmund Freud Sigmund Freud Fehlleistung im Gespräch zuvor unbemerkt seit Psychopathologie d. Alltagslebens hat sich d. geändert Dinge isoliert u. analysierbar gemacht Vertiefung d. Apperzeption (klare u. bewusste Aufnahme v. Information) durch Film (durch ) [morgen weiterbearbeiten]

Tonio Kröger Kunstbegriff im Gespräch m. Lisaweta über Verhältnis v. Kunst u. Leben Tonio: […] eine Art v. Mitleid faßt mich an gegenüber d. begeisterten Naivität, d. aus d. Zeilen [d. Lob- u. Dankschreiben] spricht, u. ich erröte b. d. Gedanken, wie sehr dieser redliche Mensch ernüchtert sein müßte, wenn er je einen Blick hinter d. Kulissen täte […] Künstler als Gegenteil v. rechtschaffener, gesunder u. anständiger Mensch über d. wahren Künstler: … Einen Künstler, einen wirklichen, n. einen, dessen bürgerlicher Beruf d. Kunst ist, sondern einen vorbestimmten u. verdammten […] wahrer Künstler m. Gefühl d. Separation, Unzugehörigkeit Aber was ist d. Künstler? Vor keiner Frage hat d. Bequemlichkeit u. Erkenntnisträgheit d. Menschheit sich zäher erwiesen als vor dieser. Antwort braver Leute, d. unter Wirkung v. Künstlern stehen: Gabe Künstler leicht verletzlich b. Menschen m. gutem Gewissen u. solidem Selbstgefühl n. zutreffend Beispiel: ein n. krimineller, unbescholtener u. solider Bankier, welcher Novellen dichtet, kommt n. vor zum Dilettanten: hat warmes Herz, ehrlichen Enthusiasmus Kälte u. Einsamkeit bringt wahres Künstlertum m. sich Wir Künstler verachten niemand gründlicher als d. Dilettanten, d. Lebendigen, d. glaubt, obendrein b. Gelegenheit einmal ein Künstler sein zu können. Horatio im Gespräch m. Hamlet, aus Hamlet, William Shakespare: D. Dinge so betrachten, hieße, sie zu genau betrachten. Lisaweta: Übrigens wissen Sie sehr wohl, daß Sie d. Dinge ansehen, wie sie n. notwendig angesehen zu werden brauchen… D. ist noch lange kein Künstler, meine Liebe, dessen letzte u. tiefste Schwärmerei d. Raffinierte, Exzentrische u. Satanische ist, d. d. Sehnsucht n. kennt nach d. Harmlosen, Einfachen u. Lebendigen, nach ein wenig Freundschaft, Hingebung, Vertraulichkeit u. menschlichem Glück […] Tonio innerlich zerrissen Lisawetas Antwort auf Tonios Monolog: Sie sind ein Bürger auf Irrwegen, Tonio Kröger, - ein verirrter Bürger. (?)
Friedrich Fröhlich, Dr.
Friedrich Fröhlich, Dr.
(Paris, kein Titel gefunden), Fotografie, Eugène Atget
(Paris, kein Titel gefunden), Fotografie, Eugène Atget

dr-friedrich-froehlich.jpg Tonio Kröger Kunstbegriff Tonio Kröger, Thomas Mann [Tonio Kröger] arbeitet n. wie jemand, d. arbeitet, um zu leben, sondern wie einer, d. nichts will als arbeiten, weil er […] nur als Schaffender in Betracht zu kommen wünscht u. […] unauffällig umhergeht, wie ein abgeschminkter Schauspieler, d. nichts ist, solange er nichts darzustellen hat. […] [sind d. v. ihm Verachteten] unwissend darüber, daß gute Werke nur unter d. Druck eines schlimmen Lebens entstehen, daß, wer lebt, n. arbeitet, u. daß man gestorben sein muß, um ganz ein Schaffender zu sein. Kunst u. – ja, was ist d. andere? Sagen Sie nicht, Natur, Lisaweta, Natur ist n. erschöpfend. D. Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit Kunstlehre Fotografie als Extrembeispiel für Verdrängung v. Kultwert durch Ausstellungswert letzter Kultwert in Fotografie: Menschenantlitz Porträt steht im Mittelpunkt früher Fotografie letzter Zuflucht d. Kultwerts: Kult d. Erinnerung an ferne oder verstorbene Personen wenn Mensch aus Fotografie verschwindet: Ausstellungswert überwiegt atget-k.jpg Eugène Atget (1857–1927, französischer Fotograf) hielt Pariser Straßen um 1900 in menschenleeren Aspekten fest werden zu Beweisstücken im historischen Prozess Streit zwischen Malerei u. Fotografie im 19. Jhd. um Kunstwert ihrer Produkte Kunst wurde v. kultischen Fundament gelöst Schein ihrer Autonomie erlosch Vergleich Film m. Hieroglyphen, Abel Gance: […] wieder auf d. Ausdrucksebene d. Ägypter angelangt … D. Bildsprache ist noch n. z. Reife gediehen, weil unsere Augen ihr noch n. gewachsen sind. Theoretiker wollten kultische Elemente im Film sehen (damit es Kunst wird) durfte n. verloren gehen (u.a. auch Alexandre Arnoux Sollten n. all d. gewagten Beschreibungen, deren wir uns hiermit bedient haben, auf d. Definition d. Gebets hinauslaufen?) auch heute wird noch v. reaktionären Autoren (halten an n. mehr zeitgemäße Verhältnisse fest) versucht Sakrales oder Übernatürliches im Film zu sehen über Stummfilm, Luigi Pirandello (1867-1936, italienischer Schriftsteller): D. Filmdarsteller fühlt sich wie im Exil. Exiliert n. nur v. d. Bühne, sondern v. seiner eigenen Person. M. einem dunklen Unbehagen spürt er d. unerklärliche Leere, d. dadurch entsteht, daß sein Körper z. Ausfallserscheinung wird, daß er sich verflüchtigt u. seiner Realität […] beraubt wird, um sich in ein stummes Bild zu verwandeln, d. einen Augenblick auf d. Leinwand zittert u. sodann in d. Stille verschwindet […] m. Film kommt Mensch in Lage, seine gesamte Person zu zeigen, unter Verzicht auf deren Aura (an Hier u. Jetzt gebunden) Aura kennt kein Abbild Schauspieler versetzt sich in eine Rolle Filmdarsteller ist d. oft versagt, da Leistung n. einheitlich ist, besteht aus vielen einzelnen Leistungen Befremden d. Darstellers vor Apparatur = Befremden d. Menschen vor Erscheinung im Spiegel Spiegelbild wird ablösbar, transportabel wird vor Publikum transportiert fehlende Aura b. Filmdarstellern wird durch künstlichen Aufbau d. personality ersetzt Starkultus konserviert Zauber d. Persönlichkeit besteht nur noch aus fauligen Zauber ihres Warencharakters

D. Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit Kunstlehre Hier u. Jetzt fällt b. Reproduktion weg Hier u. Jetzt = Echtheit Echtheit entzieht sich (technischer) Reproduzierbarkeit Unterscheidung zwischen manueller u. technischer Reproduktion reproduziert: geschichtliche Zeugenschaft gerät ins Wanken Aura verkümmert Reproduktionstechnik löst Reproduzierte aus Bereich d. Tradition ab statt einmaligem Vorkommen massenweise Reproduzierte wird durch neue Situation aktualisiert(?) Art u. Weise Sinneswahrnehmung d. menschlichen Kollektiva ändert sich innerhalb großer Zeiträume Zeit d. Völkerwanderung andere Kunst u. andere Wahrnehmung als d. Antike (Absätze übersprungen) Bild: Einmaligkeit u. Dauer Reproduktion (wie illustrierte Zeitung u. Wochenschau): Flüchtigkeit u. Wiederholbarkeit Einzigartigkeit v. Kunstwerk ist identisch m. Eingebettetsein in Zusammenhang d. Tradition Tradition ist lebendig, wandelbar antike Venusstatue b. Griechen Teil d. Kultur, b. mittelalterlichen Klerikern unheilvoller Abgott beiden aber gleich: Aura älteste Kunstwerke im Dienst eines Rituals entstanden zuerst im magischen, dann im religiösen Ritual auratische Daseinsweise löst sich n. v. seiner Ritualfunktion echte Kunstwerk hat seine Fundierung im Ritual dort hat es seinen originären u. ersten Gebrauchswert Renaissance: profaner Schönheitsdienst Fundamente d. Renaissance erkennbar b. Aufkommen d. ersten wirklich revolutionären Reproduktionsmittel Fotografie L’art pour l’art L’art pour l’art = Theologie d. Kunst aus ihr negative Theologie in Gestalt d. Idee einer reinen Kunst hervorgegangen reine Kunst: lehnt jede soziale Funktion u. jede Bestimmung(?) ab durch Reproduktionsmöglichkeit emanzipiert sich Kunst v. parasitären Dasein am Ritual reproduzierte Kunstwerk wird ein auf Reproduzierbarkeit angelegtes Kunstwerk Bsp.: Fotografische Platte, wo Vielheit v. Abzügen möglich ist Frage nach echtem Abzug: sinnlos Maßstab d. Echtheit (wie b. Fotografie) versagt damit hat sich gesamte soziale Funktion d. Kunst umgewälzt stattdessen: Fundierung auf Politik(?) verhüllt z. Rezeption v. Kunstwerken 1. Akzent liegt auf Kultwert 2. Akzent liegt auf Ausstellungswert künstlerische Produktion beginnt m. Gebilden, d. im Dienste d. Kults stehen wichtiger, dass sie vorhanden sind, als d. sie gesehen werden Bsp. Höhlenmalerei: Steinzeitmensch stellt Elch dar, wird v. Mitmenschen gesehen, aber ist vor allem Geistern zugedacht Kultwert drängt geradezu daraufhin, d. Kunstwerk im Verborgenen zu halten Götterstatuen teilweise nur Priester zugänglich Madonnenbilder teilweise fast ganze Jahr verhangen Skulpturen an mittelalterlichen Domen für Betrachter v. unten n. sichtbar m. Emanzipation v. Ritual wachsen Gelegenheiten z. Ausstellung Ausstellbarkeit v. Porträtbüste ist größer als d. einer Götterstatue (m. festem Ort im Tempel) Tafelbild besser ausstellbar als Mosaik oder Fresko (gingen Tafelbild voraus) in Urzeit Kunstwerk durch Gewicht auf Kultwert ein Instrument d. Magie heutige Kunst durch Gewicht auf Ausstellungswert: […] zu einem Gebilde m. ganz neuen Funktionen […] (welche genau?) Fragenkatalog erste Fragen gesammelt für mich u. bestimmt auch andere Studenten interessant meine Hauptfragen: (1) Was treibt d. Künstler eigentlich an Kunst zu machen? (verstehe ich nicht) (2) Warum wollen sie ihre Arbeiten ausstellen? Was erhoffen sie sich davon? (verstehe ich nicht) jeder Künstler kann einmal dran teilnehmen, danach jederzeit Ergebnis m. Eingabe seiner E-Mail-Adresse ansehen E-Mail-Adressen werden verschlüsselt, also auch n. für mich sichtbar Bestätigung an E-Mail-Adresse, danach Antworten Teil d. Ergebnisses Grundmotive nach McClelland noch ungeordnet: (1) Warum machst du überhaupt Kunst? (2) Warum nimmst du an Ausstellungen teil? [] Meine Arbeiten sollen gesehen werden [] Ich möchte in Kontakt m. Menschen sein [] Ich möchte Kaufanfragen haben (3) intrinsisch motiviert (Kunst um ihrer selbst Willen schaffen) [+] [0] [-] Es bereitet mir einfach Freude etwas zu Schaffen [+] [0] [-] M. Farben, Stiften, Pinseln etc. zu arbeiten gefällt mir [+] [0] [-] Es stellt für mich eine Herausforderung ein Problem zu lösen extrinsisch motiviert [+] [0] [-] Ich möchte, dass meine Arbeiten gesehen werden [+] [0] [-] Manchmal tue ich etwas, weil es v. Künstler erwartet wird [+] [0] [-] Meine Kunst soll irgendetwas in d. Welt verändern [+] [0] [-] Ich möchte, dass meine Arbeiten gesehen werden [+] [0] [-] Über meine Arbeiten m. anderen zu reden ist mir wichtig zu Ausstellungen noch: Zugehörigkeit, Macht (Kontrolle, Einfluss, Wettbewerb), Leistung (Erfolg) Begriffe erklären, wie "intrinsisch: Bezeichnet Bestreben, etwas um seiner selbst willen zu tun" oder eher lose Sammlung an Antworten, n. verwissenschaftlichen? Dann nur m. Textfeldern arbeiten regt Antwortenden bestimmt auch mehr zum Nachdenken an

 Flügeltürrahmen ohne Glas m. 3 x Korkplatten b. Alberti Wolfgang Alberti herstellen Notizen, Skizzen, Fotoabzüge, kleine Objekte auf Kork platzieren Ausstellungen, Burgen, Schlösser ab Oktober im MDV-Gebiet m. Semesterticket aufsuchen: Querfurt (Burg Querfurt) Mücheln Naumburg (Max-Klinger Max Klinger-Haus , schöner Ausflug) Zeitz (Schloss Moritzburg, Kloster Posa) Weißenfels (Heinrich Schütz Haus , einfach schauen) Halle (Burg Giebichenstein) Flughafen Leipzig/Halle Merseburg (Kunsthaus Merseburg , Willi Sitte Willi Sitte Galerie , Merseburger Dom) Schmölln (Ernst-Agnes-Turm , bis Ende Oktober geöffnet) Altenburg (Lindenau-Museum noch einmal aufsuchen) Borna Delitzsch (Barockschloss Delitzsch ) Bad Düben Eilenburg Wurzen Grimma (Wilhelm Ostwald Museum ) Colditz (Schloss Colditz , Wasserschloss Podelwitz ) Torgau Oschatz Memleben (Kloster ) Städte etwas außerhalb MDV-Gebiet: Weimar (Nietzsche Friedrich Nietzsche-Haus) Cottbus (Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus ) Chemnitz Jena (Kunstsammlung Jena ) Erfurt (Konkrete Kunst Konkrete Kunst Erfurt ) Magdeburg (Kunstmuseum Kloster Magdeburg ) Dresden Magdeburg ("Kunst Mitte", Messe für Kunst, 7.-10.9.2017) Kosten Fahrten außerhalb MDV-Gebiet: Torgau -> Lauta (15 Euro je Fahrt, 1:30h) Torgau -> Dresden (20 Euro je Fahrt) Delitzsch -> Berlin (27 je Fahrt) Delitsch -> Magdeburg (15 Euro je Fahrt) Bad Kösen -> Erfurt (12 Euro je Fahrt, 0:44h) Bad Kösen -> Weimar (8 Euro je Fahrt, 0:27h) Bad Kösen -> Jena (8 Euro je Fahrt, 0:26h) Gößnitz -> Chemnitz (10 Euro je Fahrt, 0:50h) Beilrode -> Cottbus (15 Euro je Fahrt, 1:00h)
Standpunkt handschriftlich niedergeschrieben (2 Sätze fehlen ungewollt), 10 A4-Blätter, 31
Standpunkt handschriftlich niedergeschrieben (2 Sätze fehlen ungewollt), 10 A4-Blätter, 31

Kunst 3 1
Standpunkt standpunkt-k.jpg Muss mich nun ein paar Tage v. d. Kunst erholen. Neben d. eigenen Arbeit, d. n. vorankommt, bin ich wieder v. d. Fülle an Künstlern u. Ausgedrücktem überfordert. D. v. mir gelesenen Kunstbücher betrachten ja vor allem d. westliche Kunst. Wie groß ist aber d. Welt! Wie viele Künstler gibt es noch, d. in anderen Ländern dieser Erde Erwähnung finden! U. wie viele, d. Schaffen u. n. beachtet werden! Wieviele haben eine Mission, ein Verlangen etwas auszudrücken… Kann man Kunst ohne Mission schaffen? Bleibe ich beim Hinterfragen v. Kunst? Ist d. mein Antrieb fürs Schaffen? Mein Zweifel an Bedeutung in d. Kunst u. am Leben an sich ständig neu ausgedrückt in Selbstporträts, in denen ich mich meiner Existenz bestätigt sehen möchte? Diplom Arbeit alle Standpunkte handschriftlich auf Papier bringen u. an Wand kleben A4-Blätter aneinander kleben je nach Größe d. Textes erweitern oder Standpunkte in Normalgröße schreiben, einscannen u. unterschiedlich vergrößern dadurch auch je nach Format richtig fette Schrift wirkt distanzierter u. gleichzeitig gefestigter als Originalpapier evtl. m. ja/nein-Karte, siehe 14.1.2015 davor Friedrich-Herme, bis z. Decke Zweifel D. Zweifel am eigenen künstlerischen Schaffen, an d. Kunst allgemein u. am Leben an sich zum Ausdruck zu bringen, stärkt mich. Vielleicht ist tatsächlich d. Zweifel mein Thema. Kunstbegriff D. Geschichte d. Kunst im 20. Jahrhundert, Uwe M. Schneede Tendenzen d. Kunst Ende 20. Jhd. nach Primitivismus früher Avantgarde Avantgarde, Utopien d. 1920er, Erkundungen in d. 1960er Tendenz erkennbar oder kolossale Unübersichtlichkeit? (1) modusübergreifend 1990er: viele Künstler arbeiten uneingeschränkt u. intensiv auf allen Sektoren bis 1950er Gattungen noch medial u. nach Fertigkeiten klar getrennt Gattungen u. m. ihnen d. Kategorien hatten sich verzahnt Malerei blieb immer noch präsent 1990er keine Grenzen mehr, auch n. zu Musik, Poesie, Jugendkultur, Architektur, Design, Mode modusübergreifend gilt auch für Kulturen Impulse aus ursprünglichen Kulturen in westliche Kunst hineingebracht aber keine Globalisierung im Sinne internationaler u. kulturübergreifender Einheitlichkeit (2) Benutzbarkeit Künstler entwarfen Wohnwagen, Museumsshops, Museumssäle, richteten Ausstellungen ein n. als Nebentätigkeit gesehen, sondern als Kunst Partizipation am Bsp. v. Gonzalez-Torres Felix Gonzalez-Torres (Partizipation am Schmerz) manifestiert: Künstler u. Betrachter gehören ein- u. derselben Welt an weit entrückt dagegen Bohème, Extravaganz, Vereinzelung u. Außenseitertum d. frühen Avantgarden Avantgarde u. ihrer Nachahmer (gerade d. gefallen mir aber!) (3) Durchdringung d. Alltags Prozeß v. (1) Darstellung v. Aspekten äußerer u. innerer Wirklichkeiten, über (2) Ding u. Material in d. 1960er, z. (3) künstlerischen Durchdringung d. Alltags in d. 1990er ästhetische Distanz auf ein Minimum geschrumpft (b. allen Tendenzen: immer aber m. vielen Künstler-Ausnahmen) (4) Entfremdeter Körper Body Art entdeckte Körper selbst als Aktionsfeld u. Material Weg über (1) Picasso Pablo Picasso m. Zerstörbarkeit d. Körpers, (2) Bacon m. menschlicher Körper als Fleisch wie anderes Fleisch in 1990er wurden Haar u. Haut, Blut u. Körper unmittelbar Werkmaterialien Marc Quinn Marc Quinn als Bsp. Bedürfnis nach Ermittlung d. Rolle d. Körpers am Ende distanziert betrachtet, durchgehend fremd gewordene Körper Schlussworte: 20. Jhd. begann m. radikalen Vorstößen d. Avantgarden Avantgarde als Eliten d. Kunst endete m. grenzenloser Ausdehnung d. Künstlerischen (bisher allgemeinste Definition v. Kunst): "ästhetischer Deuter d. Welt m. je subjektiver Moral"
Rentierherde auf Wanderung
Rentierherde auf Wanderung
Norditalienische Steinfigur aus jüngerer Steinzeit
Norditalienische Steinfigur aus jüngerer Steinzeit
Beide Gesichter mit runden Knopfaugen und Knopfnasen, lediglich Mundwinkel zeigt Stimmung
Beide Gesichter m. runden Knopfaugen u. Knopfnasen, lediglich Mundwinkel zeigt Stimmung
Dreieinigkeit, in linker Hand riesiger Reichsapfel, griechische Ikonenmalerei
Dreieinigkeit, in linker Hand riesiger Reichsapfel, griechische Ikonenmalerei

Kinderzeichnung Kunst u. Umwelt. Eine Übersicht d. europäischen Stilentwicklung, Rudolf Broby Johansen, 4. Auflage, 1964 Ding lebt länger als Mensch Form viel länger als Ding selber bildende Künstler als Augen d. Menschheit Geist d. jeweiligen Epoche im Kunstwerk u. in Gebrauchsgegenständen Stil v. stilus, bedeutet ursprünglich Schreibgerät Stil: Handschrift einer Zeit rentierherde-k.jpg in Adlerknochen eingeritzte Zeichnung, gefunden in Südfrankreich nur erste u. letzte Tier deutlich gezeichnet Herde in Bewegung gesehen siehe Duchamp Marcel Duchamp Akt, eine Treppe herabsteigend, 1912, 6.10.2014 u. 3.6.2013 (unbewusst?) Festhalten v. Zeit also n. erst im 20. Jahrhundert so dargestellt m. Farbe Rot hat Kunst wahrscheinlich begonnen Geraden m. roter Farbe malen; Blut, Steinrot in Steinzeit n. in Schubladen gedacht sollen Befriedigung beim Bilder herstellen, beim Betrachten u. m. ihnen arbeiten empfunden haben zuerst: Kunst aus spielerischer Lust u. Freude (wie b. Kindern) D. Stimme d. Unmündigen ideoplastisch: nur Idee v. Augen, Nase u. Mund Schneemann: stofflich u. plastisch dargestellte Idee eines Mannes Frontalgesetz: Gesetz laut Julius Lange (dänischer Kunsthistoriker) aller primitiven Kunst zu eigen steinfigur-k.jpg stark stilisierte Gesichtszüge Zeichnungen v. Kindern ebenfalls ideoplastisch Zeichnung soll dargestelltem Gegenstand n. ähnlich sein Kind versucht es n. einmal Kind zeichnet d., was es sich unter einem Mann vorstellt, d. Idee eines Mannes kindergesicht-k.jpg Mann hat 2 Augen = 2 Augen werden gezeichnet Umbildung d. bunten, verwickelten u. mannigfaltigen Wirklichkeit in ein einfaches, leicht überschaubares System v. geometrischen Formen laut Autor: früher glaubte man, Kreuze, Kreise, Striche oder Punkte stehen am Beginn d. Kunstschaffens (wie ich m. d. Geraden) heute wisse man, dass überall damit begonnen wurde, Dinge so abzubilden, wie sie ausschauen später ging man dazu über, sie zu stilisieren lebendige, unruhige Wirklichkeit wurde nachträglich in starre Ornamente umgeschafft Fotocollage gottvater-k.jpg zu Fotocollage passend, evtl. m. mehreren Augen arbeiten? Bearbeite d. Fotocollage nun doch n. weiter. Liegt seid vorgestern auf d. Tisch. Zu d. Geradencollagen fällt mir noch ein, dass sie v. Herstellungsprozess schon zu komplex wirken. Geraden werden ausgegeben, auf Papier gedruckt, Papier zerrissen u. auf Fläche neu angeordnet. Da wirken d. Fotocollagen irgendwie einfacher, nachvollziehbarer. Nur d. Ergebnis erscheint mir dann doch zu wirr. Nachvollziehbar auch d. Geradenbilder, nur leider bisher nur über d. Plotter gute Ergebnisse erzielt.
aktueller Zustand Fotocollage
aktueller Zustand Fotocollage
Totenmaske Friedrich Nietzsche, abgenommen von Curt Stöving
Totenmaske Friedrich Nietzsche, abgenommen v. Curt Stöving
Friedrich Nietzsche, Hermenbüste für Villa Silberblick, Max Klinger, 1903, Höhe 63cm
Friedrich Nietzsche, Hermenbüste für Villa Silberblick, Max Klinger, 1903, Höhe 63cm

Narziß u. Goldmund Relevanz d. Kunst Relevanz hier n. in Bezug auf Gesellschaft sondern auf eigene Person gesehen Kunst als Gabe = relevant oder Kunst wird als Ausdrucksmöglichkeit benutzt (Kunst = Mittel) immer Kunst höher gestellt als Alltag dennoch immer unvollkommen Narziß: D. Denker versucht d. Wesen d. Welt durch d. Logik zu erkennen u. darzustellen. Er weiß, daß unser Verstand u. sein Werkzeug, d. Logik, unvollkommene Instrumente sind – ebenso wie ein kluger Künstler recht wohl weiß, daß sein Pinsel oder Meißel niemals vollkommen d. strahlende Wesen eines Engels oder Heiligen wird ausdrücken können. Dennoch versuchen es beide […] auf ihre Weise. Sie können u. dürfen n. anders. Denn indem ein Mensch m. d. ihm v. Natur gegebenen Gaben sich zu verwirklichen sucht, tut er d. Höchste u. einzig Sinnvolle, was er kann. Standpunkt Verwirklichung u. Gabe sehr hoch angesetzt, erkenne ich b. mir n. es gibt lediglich einen inneren Drang etwas zu schaffen b. mir immerhin n. extrinsisch (würde im Nachhinein b. mir mehr Zweifel erzeugen) aber ohne höherem Ziel (wäre ja auch extrinsisch) Friedrich Fröhlich, auf d. Suche immer Künstler bestaunt, d. einen Stil, eine Technik, ein Thema haben d. nach Außen hin auch visuell eine Einheit m. ihrer Arbeit bilden bisher selber n. geschafft zu viele Techniken, unterschiedlichste Ideen, Themen, Stile aber vielleicht bin ich einfach d.: nie eine Einheit oder ist Einheit b. Künstlern nur aufgesetzte Selbstdarstellung (Künstler = Marke = Corporate Identity)? dann will ich d. gar n. Standpunkt Interessanterweise nehme ich im Gegensatz z. Bildenden Kunst d. Klavierspiel ohne Hinterfragung als reines Vergnügen war. So reiht sich fast täglich ohne Zwang Zwang Ton an Ton u. am Ende steht ein Stück, welches ich für mich selbst erklingen lasse. Allerdings zeige ich d. Ergebnis keiner Kunstklasse, noch stelle ich d. Stücke öffentlich aus. Am liebsten wäre mir, ich könnte d. Feld d. Bildenden Kunst genauso begehen. Nur muss ich mir dann bewusst sein: es wäre dann auch nur schöne Selbstbespaßung u. Geld ließe sich nie damit verdienen. Es gibt noch einen Unterschied zwischen Musik u. Bildender Kunst: In d. Musik hinterfrage ich d. Töne im Moment Moment d. Erklingens nicht. In d. Bildenden Kunst beginne ich eine Arbeit, nachdem ich mir überlegt habe, was ich ausdrücken möchte. Musik entsteht also im Jetzt, Bildende Kunst – über d. Gedanken, d. bereits in d. Vergangenheit liegt – in d. Zukunft. Fotocollage fotocollage_neu1-k.jpg weiter bearbeitet Hände angeschnitten Gesicht noch glätten (m. weiteren Ausdrucken) fehlende Stellen ergänzen Herme D. Mythos Friedrich Nietzsche Friedrich Nietzsche u. seine Totenmasken Totenmaske, Michael Hertl, 2007, Königshausen & Neumann, Würzburg Totenmasken Totenmaske u. Hermen v. Nietzsche Friedrich Nietzsche †25.8.1900, 3 Tage später in Röcken b. Lützen (Sachsen) am Geburtsort beerdigt wollte selber auf einer Halbinsel im Engadin (Schweiz) ruhen Schwester wollte ihn in Weimar begraben sehen, Grab nahe Archiv könne Weimar als Nietzsche Friedrich Nietzsche-Kultort Aufwertung bringen für Totenmaske Totenmaske Bildhauer Max Klinger Max Klinger u. Ernst Moritz Geyger gedacht schließlich nahm Curt Stöving (1863-1939, u.a. deutscher Maler, Zeichner, Architekt, Bildhauer) Maske ab Kessler im Tagebuch über Maskenabnahme: D. Kopf wurde etwas aufgerichtet, so dass er gerade lag; ein junger Lehrling […] half beim Eingipsen; in einer halben Stunde war d. Maske fertig. totenmaske-nietzsche-k.jpg durch mangelnde Praxis Stövings aber n. ganz geglückt (Nase nach links verbogen, rechte Augenbraue gespalten) Maske v. Max Klinger Max Klinger nach Umgussverfahren korrigiert Elisabeth unzufrieden m. unheroischen Gesicht führte 1910 z. lebendigeren Saudek-Maske (Rudolf Saudek, 1880-1965, Bildhauer u. Graphiker) nachträglich erfahren: weitere Nietzsche Friedrich Nietzsche-Maske am Tag nach Tod abgenommen auf Veranlassung v. Adalbert Oehler (u.a. Bürgermeister, verwandt m. Nietzsche Friedrich Nietzsche, gesetzlicher Vormund geisteskranken Philosophen) bessere Maske, da oberer Teil d. Kopfes m. vollem Abschluss d. hohen gewölbten Schädels hermenbueste-nietzsche-k.jpg 1. Nietzsche Friedrich Nietzsche-Herme v. Klinger Max Klinger 1903 nach Moskau verkauft worden sollte solange im Archiv stehen bleiben, bis ein als Stele gestaltetes ähnliches Werk Klingers fertig wäre Marmor aus Paros (griechische Halbinsel) angedacht da n. zu beschaffen für Stein aus Italien entschieden 1905 Herme fertig u. auf Säule in Villa aufgestellt Paul Kühn (Klinger Max Klinger-Biograph): D. Marmorbüste baut sich in breiten Flächen auf […] D. Konzeption geht aus v. d. gewaltigen Stirn, d., an d. Schläfen scharf einschneidend, […] m. energischem Schwung in d. Augenbrauen übergeht, d. wie ein schweres Dach über d. Augenhöhlen liegen, aus deren Tiefe d. dunklen Kreise d. tief gehöhlten Augen m. düsterer Energie blicken. Herme = nietzscheanisch (Hansdieter Erbsmehl, u.a. Nietzsche Friedrich Nietzsche-Rezeption, Max Beckmann u. Künstlergruppe Brücke) maskiert u. offenbart zugleich(?)
5 von 6 Ausdrucken, Hintergrund bereits herausgerissen
5 v. 6 Ausdrucken, Hintergrund bereits herausgerissen
Keilschrift-Inschrift am Tor der Völker, Persepolis, Foto © Nickmard Khoey
Keilschrift-Inschrift am Tor d. Völker, Persepolis, Foto © Nickmard Khoey

Narziß u. Goldmund Relevanz d. Kunst was Kunst Goldmund gebracht u. bedeutet hat: Es war d. Überwindung d. Vergänglichkeit. Ich sah, daß aus d. Narrenspiel u. Totentanz d. Menschenlebens etwas übrigblieb u. überdauerte: d. Kunstwerke. Auch sie vergehen ja wohl irgendeinmal […]. Aber immerhin überdauern sie manches Menschenleben u. bilden jenseits d. Augenblicks ein stilles Reich d. Bilder u. Heiligtümer. Daran mitzuarbeiten scheint mir gut u. tröstlich, denn es ist beinahe ein Verewigen d. Vergänglichen. Narziß: Ich glaube, d. Kunst besteht n. bloß darin, daß durch Stein, Holz u. Farben etwas Vorhandenes, aber Sterbliches d. Tod entrissen […] wird. Goldmund: D. Urbild eines guten Kunstwerks ist n. eine wirkliche, lebende Gestalt, obwohl sie d. Anlaß dazu sein kann. D. Urbild ist n. Fleisch u. Blut, es ist geistig. Es ist ein Bild, d. in d. Seele d. Künstlers seine Heimat hat. Urbilder (n. wie Goethes Urpflanze ): nirgends vorhanden als im schöpferischen Geist Kunstgestalt lange vor Verwirklichung als Bild in Seele d. Künstlers vorhanden Urbild = Idee Fotocollage notiert 230 EUR für Toner (CMYK) 3.800 Seiten je Toner = 15.200 Seiten b. normalem Text = etwa 1.000 Seiten(?) Foto A4 ca. 30x20 => 100x70 2*5 = 10 A4-Blätter * 10 (Collage) = 100 Blätter 10 x Fotodruck AV-Labor Format 100x70cm Preis im AV-Labor für "normales" Papier anfragen danach entscheiden, wo drucken aber: ich kann schon so Toner (nur CMY) kaufen aktuelle fast leer, plane ja weiterhin auch einzelne Fotos zu drucken kleinere bzw. "sensible" (Akt) Collagen weiterhin m. eigenem Drucker machen FdK-Konto noch gut gefüllt Aufnahmen Kopf bis Rumpf, m. Hemd, zugeknöpft fotocollage1-k.jpg Hände aufgehalten, später Geraden frei ritzen 6 unterschiedliche Stellungen auf jeweils 3 A4-Blätter gedruckt Endformat: A3, auf Spiegel befestigt 1. Schritt: Hintergrundfläche / Leuchten erzeugen, oberer Bereich dunkler Hintergrund, Übergang zu hell 2. Schritt: Figur 3. Schritt: Geraden morgen weiter bearbeiten Geradenbild Keilschrift keilschrift-k.jpg v. Sumerern aus Buchhaltungssystemen entwickelt Vorläufer Zählsteine m. Darstellung v. Nutztieren u. Waren Keilschrift: Bilder in abstrakte Zeichen aufgelöst aus keilförmigen Einzelelementen zusammengesetzt Zeichen aus Kombination v. Grundelement gebildet im 1. Jahrtausend v. Ch. durch Buchstabenschrift abgelöst Schreibmaterial: handgroße Tontafeln, nach Beendigung gebrannt
aktueller Zustand Kopf
aktueller Zustand Kopf
Goethe als Herme (Ausschnitt), Skulptur, Georg Viktor
Goethe als Herme (Ausschnitt), Skulptur, Georg Viktor
Metamorphose Ann zu Herme, Zeichnung, Ann Cotten (Foto Peter Groenewold)
Metamorphose Ann zu Herme, Zeichnung, Ann Cotten (Foto Peter Groenewold)
aktueller Zustand Geraden-Alphabet
aktueller Zustand Geraden-Alphabet

Herme Gipsabdruck Vorder- u. Rückseite aneinandergefügt m. Heißklebepistole befestigt Augenhöhlen mittels geklebter Gipsbinden ausgefüllt, danach m. Wasser angefeuchtet u. Gips verschmiert später m. Spachtelpulver glätten oder b. Bachmann Einzeltermin anfragen gipsbinde31-k.jpg Einzeltermin Bachmann: rohe Kopfform zeigen besprechen, m. welchem Material Details umsetzen Gerüst Schulter zu rechteckiger Form d. Herme besprechen u. herstellen am Ende b. Alberti Wolfgang Alberti ersten Sockel-Abschnitt m. MDF-Platten herstellen u. weiß streichen E-Mail wegen Einzeltermin an Bachmann geschrieben goethe-herme-k.jpg Georg Viktor (Bildhauer) in Antike: je wuchtiger Phallus, desto wichtiger d. Person Herme wo Pfeiler weitere Bausteine bekommt (wie Idee meiner Herme m. A4-Blättern, Gucklöchern, Lautsprechern, …) m. Inschrift in Goethes Handschrift: Jungfrau, Mutter, Königin, Göttin seitlich: Skizze d. Urpflanze über d. Urpflanze: […] d. d. Typus einer Blütenpflanze schlechthin verkörpert u. aus d. man sich alle Pflanzengestalten hervorgegangen denken kann. (Goethe) Porträt: geht auf Maske z.ück, d. sich Goethe 1807 v. Carl Gottlieb Weisser (1779-1815, deutscher Bildhauer) abnehmen ließ kleiner Sockel neben Herme: für Betrachter, ist dann auf gleicher Augenhöhe m. Goethe zum Cockring: D. Zeiten kehren nie wieder,//Steif sind all meine Glieder//Bis auf eins. (Goethe) hermes-wolpertinger-k.jpg Verbannt!, Ann Cotten: Metamorphose weiblicher Hauptfigur Ann zu übergroßen antiken Herme Wie zu sehen, kann d. Penis über eine im Innenraum verlaufende Treppe erstiegen werden. Nimmt man […] als Maßstab, ist d. ganze Herme etwa 23 Meter hoch u. d. Penis 13 Meter lang. D. Herme setzt sich unter d. Erdboden fort. D. Hoden sind kilometerbreite Pilzgeflechte u. verfügen über eine Verbindung zum Internet. (Peter Groenewold ) Geradenbild geradenalphabet-k.jpg Geraden-Alphabet weiter bearbeitet Größenverhältnisse berechnet Nur Großbuchstaben, allerdings 50% verkleinert statt Kleinbuchstaben
Gipsabdruck von Hinterkopf und Auge
Gipsabdruck v. Hinterkopf u. Auge

Herme Gipsabdruck Abdruck v. Hinterkopf heute Vorder- u. Rückteil zusammenfügen Augenpartie versucht, aber kein gutes Ergebnis gipsbinde20.png später wie Ohren auch per Hand formen (m. lufthärtender Modelliermasse oder Ton, n. gebrannt) Winston Churchill "Zum Zeitvertreib. V. Lesen u. Malen." Schüler v. Paul Cézanne Paul Cézanne|Cézanne: versuchen Meer m. zahllosen einzelnen Punkten u. kleinen rautenförmigen Farbtupfern darzustellen Jeder dieser kleinen Farbpunkte trägt jetzt seinen Part z. Gesamtwirkung b.. Einzeln n. sichtbar, geht v. ihm eine starke Strahlung aus, d. d. Auge wahrnimmt, ohne d. Ursache zu erkennen. Sie haben d. Bildkunst wieder eine neue joie de vivre eingehaucht, u. d. Schönheit ihrer Werke atmet Frohsinn u. schwebt in glitzernder Luft. Whistler soll in seiner Malschule in Paris Schüler angehalten haben, Modell im Erdgeschoss zu betrachten u. immer höhere Stockwerke zum Zeichnen zu wählen […] deutlich, wie enorm wichtig ein geübtes, genaues u. nachhaltiges Gedächtnis für einen Künstler sein muss. Überlassen Sie d. wunderbaren Vorgang d. Komposition u. Schöpfung eines Bildes d. Meistern d. Kunst, d. sich m. lebenslanger Hingabe darin geübt haben. Gehen Sie hinaus in d. Sonne u. seien Sie glücklich m. d., was Sie sehen.
Selbstporträt mit Gipsmaske
Selbstporträt m. Gipsmaske
Entwurf für Herme, Klassenraum
Entwurf für Herme, Klassenraum
Herme mit Hermes-Kopf, Ende 2. Jh. - 1. Jh. v. Chr., möglicherweise auch frühkaiserzeitlich, Foto © Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Herme m. Hermes-Kopf, Ende 2. Jh. - 1. Jh. v. Chr., möglicherweise auch frühkaiserzeitlich, Foto © Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Doppelherme, Rom, Vatikanische Museen
Doppelherme, Rom, Vatikanische Museen

Kunst 1 0
Friedrich Fröhlich, hatte Spaß Herme Gipsabdruck Kopfabformung m. Gipsbinden Gipsbinden, 2-3 Rollen 6cmx300cm für Gesicht u. Schulterbereich Klarsichtfolie für Kopfhaar Schüssel m. lauwarmen Wasser Vaseline (1) Kopfhaar m. Klarsichtfolie bedeckt (2) Gesicht großzügig m. Vaseline eingeschmiert (3) Gipsbinden in Streifen geschnitten Gipsbinden auf Gesicht aufgelegt gipsbinde9.png wenn alleine arbeiten, dann evtl. Bereiche nacheinander bearbeiten u. zum Schluss zusammensetzen (Augen u. Nasenbereich großzügig frei lassen) wenn Gipsbinden-Schicht dünn u. Kopfform gut erkennbar: Negativform als Positivform verwenden, nachbearbeiten oder Innenbereich m. Vaseline einschmieren u. Positivform gießen, etwas aufwendiger Gesichtsform sehr gut erkennbar, direkt als Positivform verwenden Innenbereich später noch m. Pappmaché u. zerknülltem in Kleister getränkten Papier füllen getrocknete Gipsbinden lösen sich fast v. selbst v. d. Haut HGB Rundgang 2017 mein Kopf als Herme im Klassenraum herme-klassenraum-k.jpg Höhe: bis z. Decke, Kopf durch Höhenunterschied zum Betrachter kaum mehr erkennbar Titel evtl.: "D. Künstler" Säule aus 1m-langen Holz/MDF-Modulen zusammengesetzt im oberen Bereich an einer Wand durch Metallstab stabilisiert zukünftig: Säule evtl. m. (1) gesägten Öffnungen, dahinter Arbeiten (2) A4-Blätter bis oben hin drangeklebt (Kinderzeichnungen oder Standpunkt-Texte) (3) Lautsprecher bis oben m. meinen auditiven Äußerungen b. Originalgröße = Abformgröße: rund 16cm Gesichtbreite + 9,5cm je Seite = 35cm Breite Herme Tiefe zwischen 25-35cm Herme siehe Nietzsche Friedrich Nietzsche-Herme ursprünglich Steinhaufen (hermaion) z. Markierung v. Wegen später Wegegott Hermes an Kreuzwegen m. Phallus u. Armansätzen Signalwirkung für Gebietseigentum im 5. Jahrhundert v. Chr. auch andere Götter in dieser Form in archaischer Zeit (750-500 v. Chr) auch kleine Versionen als häusliche Kultobjekte herme-k.jpg Porträtkopf als Herme oft Gegenstand öffentlicher Darstellung u. Repräsentation Hermenfrevel 415 v. Chr. neben Politikern auch Hermen v. Philosophen u. Dichtern doppelherme-k.jpg Doppelherme: 2 Köpfe jeweils m. Hinterkopf d. anderen verbunden Porträt-Herme u. Porträt-Büste bis heute als Würdigung an öffentlichen Orten oder Gebäuden aufgestellt Material häufig teurer italienischer Carrara-Marmor
Friedrich Fröhlich, Import Export
Friedrich Fröhlich, Import Export

Kunst 0 1
friedrich-froehlich-import-export-k.jpg Friedrich Fröhlich, kein Künstler Standpunkt Ich habe einen Arbeitsraum, so wie es Künstler mögen. Ich habe Pinsel u. Farbe, so wie sie Künstler besitzen. Ich habe eigene Arbeiten, so wie sie Künstler machen. Ich habe auch Themen, d. Künstler für ihre künstlerische Arbeit bearbeiten. Ich habe alles u. mache vieles was Künstler haben u. machen. Aber irgendwie fühle ich mich n. als Künstler. Wie fühlt sich Künstler-sein an? Friedrich Fröhlich, träge Standpunkt Ich WILL Künstler sein!
Notizen, unbearbeitet
Notizen, unbearbeitet
Muzeul Colecțiilor de Artă, Bukarest
Muzeul Colecțiilor de Artă, Bukarest

Ausstellung Muzeul Colecțiilor de Artă Bukarest notizen-m.jpg kunstmuseum-bukarest2-k.jpg (Notizen ohne Bearbeitung, ohne Fotos da 100 Leu Fotoerlaubnis verlangt) "In gradina" (In the garden), Kimon Logbi(?) (1873-1952) "Femei in mina", Max Hermann Maxi "Leabia Cutesau Storck"(?), Skulptur, Frederic Storck Glänzen in Augen durch kleinen Vorsprung innerhalb Augenlider Petre Lorgulescuyor(?), "Natura statica" m. Utensilien d. Künstlers selber machen als Fotocollage Einzelteile unterschiedliche Perspektive u. Größe abfotografieren "Nord", Albert Dov Sigal (1912-1970) Fotocollage m. meinem Rücken machen lebensgroß, Beine angewinkelt "Cap de fetita cu bröbaada ne agra"(?), Nicolae Tonitza, 1929 "Tonika Fetita padurarului"(?) (alle schwarze Augen, verhüllt) Serbana Dragoescu, "Compozitie", 1973 meine Gedanken zu Geradenbildern auf Papier plotten in Geraden-Schrift Alphabet auf Papier in Geradenform aufschreiben u. danach programmieren siehe Keilschrift "chair with cross", 19. Jahrhundert Schattenstuhl (m. meinem Rücken-/Hinterkopfprofil) b. Alberti Wolfgang Alberti herstellen Corneliu Baba, "Dublu portret", 1986 Pieta: er u. seine Frau(?) tauchen m. auf verwendet ein Motiv (immer selbe Perspektive) für mehrere Bilder Alexandru Cuiaurencu(?), "Natura statica au floare", 1935(?) Lucia d.. Balacescu(?), "Peisj moldovenese"(?) (Moldavian Landscape) dicke Striche, starke Farben, kindlich? Mircea Marosin, "Echo" (aus Ovids Metamorphosen)
Muzeul Național de Artă al României, Bukarest
Muzeul Național de Artă al României, Bukarest
The Adoratio of the Shepherds, El Greco
The Adoratio of the Shepherds, El Greco
The Martyrdom of St. Maurice and the Ten Thousand Thebans, El Greco
The Martyrdom of St. Maurice and the Ten Thousand Thebans, El Greco
Originea artei picturii (The Origin of Painting), Matias de Arteaga (ca. 1633-1703)  (siehe auch )
Originea artei picturii (The Origin of Painting), Matias de Arteaga (ca. 1633-1703) (siehe auch )
Flowers bouquet, Jan Brueghel the Elder
Flowers bouquet, Jan Brueghel the Elder
Muzeul Național de Artă Contemporană, Bukarest
Muzeul Național de Artă Contemporană, Bukarest

Ausstellung Muzeul Național de Artă al României Bukarest kunstmuseum-bukarest-k.jpg mittelalterliche u. moderne Sammlungen rumänischer Kunst, internationale Kunstsammlung (100 Leu für Fotoerlaubnis verlangt) Francesco Squarcione (1397-1468) "Virgin and child", sehr altes verbrauchtes Marien(?)-Gesicht Luca Signorelli (ca. 1441-1523) "Scenes from the Life of Saint Athanasius […]" sehr langes Bild, erzählt Geschichte, für Kinderzeichnungen merken Adorrnirea Flicoarei, "The Domition of the Virgin", Hochrelief, Figuren richtig ausgearbeitet, 1 Stück Holz? Rastignirea (The Crucification), Tempera pe lemu Bild gekrümmt, dadurch Jesus Jesus als Mittelpunkt plastisch in Vordergrund gerückt gekrümmte Oberfläche für Geradenbild ausprobieren elgreco-bukarest-k.jpg elgreco-bukarest2-k.jpg originofpainting.jpg Aegidius Sadeler (ca. 1570-1629), "Hall in the Hradcay Palace" untere Bilderrahmen-Leiste m. Schräge inkl. Raumlinien bruegele-k.jpg Pieter Brueghel the Younger, The Four Seasons [ab hier Notizen n. weiter bearbeitet] Paul Signoc Gate (Saint-Tropaz), 96 High Throne oldavia, Holz Ion Negulia (1812-1851), Biserica din Campulung, 1837, n. zu Ende gemalt, Vorskizze sichtbar C.D. Rosenthal (1820-1851), Vanitas, 1848 Gheorghe Ioand, "Interior de atelier" Theodor Amian, In atelierul artistului, dupa 1883 Aman "Primcl atelier al pictorului, Paris 1852 Merica Ramniceanu, Portret de femeie, 1930-1937, wie Picasso Pablo Picasso Warum in orthodoxer Kirche Porträts oft nur m. gemalten Gesicht, Rest m. Silber(?) verhüllt? Ausstellung Muzeul Național de Artă Contemporană Bukarest gegenwartskunst-bukarest-k.jpg Diplom Arbeit im Klassenraum (1) Wand m. vielen A4-Ausdrucken Standpunkte u. Lautsprecher m. Aufnahmen Gedanken (2) Wand m. 2-3 Geradenbildern, Kinderzeichnungen, verhüllten Arbeiten (3) lange Papierrolle m. frfr-Notizen mitten im Raum, hängt v. Decke Notizen v. Diplomtag u. kurz davor: täglich erweitern, Klebeband u. Scheere liegen lassen Schnur-Idee (m. Fotoabzügen v. Geradenbildern) im Klassenraum testweise umsetzen
Primordial Earth, Bio Portraet 1, Ile Stefi
Primordial Earth, Bio Portraet 1, Ile Stefi
Primordial Earth, Bio Portraet 5, Ile Stefi
Primordial Earth, Bio Portraet 5, Ile Stefi
Selfie from the past, 150x150x5cm, Ile Stefi
Selfie from the past, 150x150x5cm, Ile Stefi

Ausstellung Ile Stefi "Of the Earth", Kube Musette, Bukarest Ile Stefi (*1969 in Bukarest) The return to prime matter is a plunge into the unknown of many details ile-stefi1-k.jpg Quelle d. ersten Farben m. einfachsten Mitteln d. Menschen darstellen, in Natur festigen ile-stefi2-k.jpg erinnert an Höhlenmalerei / Handabdrücke, nur m. Erde auf Leinwand statt Farbpigmente auf Stein ile-stefi3-k.jpg warum teilweise farbige Flächen hinter Sand mir n. erklärbar (schaut schöner aus, bringt aber n. mehr)
adio, 2016, Reflexion Farbe auf Wand, Goache auf Wellpappe, 700x160cm, Evgenij Gottfried
adio, 2016, Reflexion Farbe auf Wand, Goache auf Wellpappe, 700x160cm, Evgenij Gottfried

Klasse +1 Mark +0
Werkstatt Holzwerkstatt notiert im Wintersemester b. Alberti Wolfgang Alberti weiteren Flügeltürrahmen herstellen ersten Flügeltürrahmen hinten m. Holzplatte verstärken Arbeit muss eigentlich n. m. Glas geschützt werden zwingt sogar zum Schließen leichte Erhebung b. Blättern einplanen (damit Blätter auch in d. Flügeltüren bewusst gesetzt wirken) Paravent bauen (für Kinderzeichnung) Narziß u. Goldmund Kunstbegriff Denn wenn d. Schönheit jener unnennbaren Dinge [wie Goldgeleucht unterm Wasser] ohne jede Form war u. ganz nur aus Geheimnis bestand, so war es ja b. Werken d. Kunst gerade umgekehrt, sie waren ganz u. gar Form, sie sprachen vollkommen klar. Nichts war unerbittlich klarer u. bestimmter als d. Linie eines gezeichneten oder in Holz geschnittenen Kopfes oder Mundes. Es wurde ihm n. klar, wie es möglich sei, daß d. denkbar Bestimmteste u. Geformteste ganz ähnlich auf d. Seele wirke wie d. Ungreifbarste u. Gestaltloseste […] weil sie d. Verlangen nach Höchstem erweckten u. es doch n. erfüllten, weil ihnen d. Hauptsache fehlte: d. Geheimnis. (Narziß u. Goldmund, Hermann Hesse) Schatten (wegen Gespräch gestern m. Evgenij Evgenij Gottfried über seine Installationen ) adio-k.jpg Schatten in Theorie schwarz, da v. Lichtquelle abgestrahlte Photonen n. um Objekt herum gehen Farbe d. Lichtquelle unerheblich für Farbe d. Schattens Reflexionsmaterial (wie andere Objekte) reflekiert jedoch Farbe ihres Körpers deshalb Schattenbereich je nach umgebenden Objekten gefärbt
Kindliche Zeichnung, A0, 31
Kindliche Zeichnung, A0, 31

notiert Museen in Bukarest aufsuchen (1) Muzeul Național de Artă al României, Calea Victoriei, 49-53, Mi-So 11-18 (2) Muzeul Național de Artă Contemporană, Am Palast d. Volkes, Mi-So 10-18 (3) Muzeul Colecțiilor de Artă, Calea Victoriei 111, Sa-Mi 11-19 Narziß u. Goldmund Kunstkritik Goldmund gehörte n. zu jenen unseligen Künstlern, welche wohl hohe Gaben haben, zu ihrer Äußerung aber nie d. rechten Mittel finden. […] welche aber n. d. Weg finden, sich dieser Bilder wieder zu entäußern u. sie z. Freude d. anderen herauszustellen u. mitzuteilen. Solange eine Arbeit ihn fesselte, ihm schwierige Aufgaben stellte oder ihn seiner Fertigkeit bewußt u. froh werden ließ, war er ein eifriger Arbeiter. […] vielmehr war es d. andere, es war Narziß, d. sich seiner Künstlerhände bediente, um aus d. Vergänglichkeit u. Veränderlichkeit d. Lebens herauszutreten u. d. reine Bild seines Wesens darzustellen. Ach, dass aus Menschenhänden doch einzig solche Kunstwerke hervorgehen möchten, solche heilige, notwendige, v. keinem Wollen u. keiner Eitelkeit befleckte Bilder! D. Kunst war eine Vereinigung v. väterlicher u. mütterlicher Welt, v. Geist u. Blut Alle jene Kunstwerke, d. wahrhaft erhaben u. n. nur gute Gauklerstückchen, sondern v. ewigen Geheimnis erfüllt waren […] hatten dies gefährliche, lächelnde Doppelgesicht, […] dies Beieinander v. Triebhaftem u. reiner Geistigkeit (Narziß u. Goldmund, Hermann Hesse) m. Evgenij Evgenij Gottfried-Gottfried-Kunsttransport Flügeltürarbeit, Papprollen, verhüllte Arbeiten v. Hochschule in Arbeitsraum gefahren (20 Euro) Testbild Öl auf Leinwand zerstört, Zwischenzustand m. freier Bandage(?) interessant Kinderzeichnung kinderzeichnung9-m.jpg in A0 m. 16 A4-Blättern umgesetzt Motiv in A4 neben Emma am Esstisch entstanden (in A4 allerdings obere Figur n. kindlich genug gezeichnet)

Narziß u. Goldmund Relevanz d. Kunst […] während sein v. Künstler geschaffenes Bild immer unverwandelbar d. gleiche bleibe. / Vielleicht, dachte er, ist d. Wurzel aller Kunst […] d. Furcht vor d. Tode. Wir fürchten ihn, wir schauern vor d. Vergänglichkeit, m. Trauer sehen wir immer wieder d. Blumen welken […] u. spüren im eigenen Herzen d. Gewissheit, daß auch wir vergänglich sind u. bald verwelken. Wenn wir nun als Künstler Bilder schaffen […] so tun wir es, um doch irgend etwas aus d. großen Totentanz zu retten […]. (Narziß u. Goldmund, Hermann Hesse) Kinderzeichnung Körpergrößen Kinder im Verhältnis zum A4-Blatt 0-12 Monate: 40-80cm 1-2 Jahre: 81-92cm 3-4 Jahre: 93-104cm 5-6 Jahre: 105-116cm 7-8 Jahre: 117-128cm 9-11 Jahre: 129-146cm A4-Blatt: 21.0x29.7cm meine Größe: 180cm im Verhältnis zu 40cm-Kind (0 Monate): 40 -> 21; 1 -> 0.53; 180 -> 94.5cm = 94.5x1336.5cm (4.5 x größer), rund A0 (84.1x118.9cm) im Verhältnis zu 100cm-Kind (4 Jahre): 100 -> 21; 1 -> 0.21; 180 -> 37.8cm = 37.8x53.5cm, rund A2 (42.0x59.4cm) im Verhältnis zu 150cm-Kind (11 Jahre): 150 -> 21; 1 -> 0.13; 180 -> 23.8cm = 23.8x33,7cm, rund A4 (meine Größe) b. Kritzelzeichnungen: A0 verwenden (Doppel-A0 wenn Kind A3-Blatt bekäme) b. erkennbaren Motiven: A0-A2 b. Geschichten: A3-A4
Kritzel ohne Bedeutung/Benennung (gezeichnet nach Vorlage von Mädchen, 4;7 Jahre), Buntstift und Filzstift auf Papier, 21.0x29.7cm, 31
Kritzel ohne Bedeutung/Benennung (gezeichnet nach Vorlage v. Mädchen, 4;7 Jahre), Buntstift u. Filzstift auf Papier, 21.0x29.7cm, 31
Kombination benannter und unbenannter Elemente (Junge, 4;8 Jahre)
Kombination benannter u. unbenannter Elemente (Junge, 4;8 Jahre)
Beschreibung der Lebenswelt (Mädchen, 5;6 Jahre)
Beschreibung d. Lebenswelt (Mädchen, 5;6 Jahre)
Komposition – fiktive Darstellung (Mädchen, 5;3 Jahre)
Komposition – fiktive Darstellung (Mädchen, 5;3 Jahre)
Komposition – fiktive Darstellung (Mädchen, 5;3 Jahre)
Komposition – fiktive Darstellung (Mädchen, 5;3 Jahre)

Kinderzeichnung Rekonstruktion d. kommunikativen Bedeutung v. Kinderzeichnungen: Typen kindlicher Bildproduktion, Rita Balakrishnan, Heike Drexler u. Elfriede Billmann-Mahecha 1011 Zeichnungen v. Vorschulkindern videographiert Ausgangspunkt d. Typenbildung: Analyse v. Zeichenprozess, Endprodukt u. Erklärungen d. Kindes kindliche Darstellungsabsichten: (1) Einfache Darstellungen Intention z. grafischen Abbildung dominiert (2) Beschreibung v. Weltwissen eigene Vorstellungen werden zum Ausdruck gebracht u. erklärt (3) Erzählbilder (Fantasie-)Geschichte wird entwickelt u. erzählt Typ 1 überwiegt im jungen Vorschulalter D. Zusammenspiel v. Zeichnung u. Sprache Verhältnis d. Zeichnung z. Verbalisierung kaum systematisch verfolgt Sprache: (1) begleitende Aussage d. Kindes zu d. Bild (2) Zeichnung als Ganzes als zeichnerisch-bildliche Ausdrucksform zu verstehen, d. sprachlich interpretiert wird bekannte entwicklungsbezogene Systematisierung v. Kinderzeichnungen: Georges-Henri Luquet (1876-1965), Anfang 20. Jhd. Martin Schuster ("Psychologie d. Kinderzeichnung") sieht 3 Entwicklungsphasen (1) Kritzelphase (2) Schemaphase (3) Versuch d. realistischen Zeichnung Siegfried Levinstein ("D. Kind als Künstler") Sprache als Funktion d. Zeichnung selbst Zeichnung würde v. jungen Kindern als Sprachersatz benutzt ginge n. um exakte Darstellung oder um ästhetisches Gefühl zum Ausdruck zu bringen Luquet bezeichnet Kinderzeichnung als nutzlos, diene keinem Zweck aktuelle Abhandlungen gehen auf (vermeintliche) Aufdeckung Persönlichkeit oder traumatischer Erfahrungen ein Typologie v. Kinderzeichnungen B. Untersuchung Kindergartenkinder beim Zeichnen beobachtet, m. Eigendynamik, ohne Intervention für kontextsensitive Interpretation: u.a. Entwicklungskontext, Vorlieben u. Interessen, generelles Malverhalten in Auswertung einbezogen Typen u. ihre Subkategorien zu (1) Einfache Darstellung (a) Kritzel ohne Benennung/Bedeutung m. einer Farbe oder mehreren Stiften unerkennbare Formen b. Nachfrage: "weiß ich nicht" (siehe Emma) Häufig scheint auch d. Freude am Malen selbst, am Spuren-Hinterlassen oder am Gestalten d. Blattes zu dominieren. kinderzeichnung4-m.jpg (b) einzelne Elemente/Darstellungen oder Zusammenschau mehrerer Elemente ohne Beziehung zueinander einzelne Häuser, Menschen, Tiere, Sonnen (c) Kombination benannter u. unbenannter Elemente kinderzeichnung5-k.jpg (d) Muster b. Nachfrage als Schönes, Buntes bezeichnet Experimentieren m. Farben u. Formen zu (2) Beschreibung v. Weltwissen Erklären d. Welt aus kindlicher Perspektive Es scheint, als wolle d. Kind m. seiner Zeichnung mitteilen, was es weiß, wie es sich d. Welt vorstellt oder wie seine eigene, konkrete Umgebung aussieht. (a) Gegenstandswissen, Vorstellungsgehalte (b) Beschreibung d. Lebenswelt kinderzeichnung6-k.jpg direkte soziale oder dingliche Umwelt (wie Kinderzimmer oder Zoobesuch) (c) Komposition - einfache Situationsdarstellung (d) Komposition - fiktive Darstellung kinderzeichnung7-k.jpg beziehen sich auf Fantasie- oder Märchenwelten zu (3) Erzählbilder (a) isolierte Erzählung, lineare Erzählung oder strukturierte Erzählung (b) fiktiv kinderzeichnung8-k.jpg (c) Vorstellungsgehalte (d) Lebensweltbezug Merkmalsraum d. Typen

Vorlesungsverzeichnis (4) Neuere Positionen d. Kunsttheorie, Marc Rölli Mittwochs 11:00-13:00, 3.05, Beginn 12.10.2016 Kunsttheorie: (a) D. offene Kunstwerk (1962), Umberto Eco Umberto|Eco (b) The Transfiguration of the Commonplace (1981), Arthur C. Danto unterschiedliche aktuelle Positionen d. Kunsttheorie werden untersucht Arbeiten v. Jacques Rancière Positionen d. sog. 3. Generation d. Frankfurter Schule (Menke, Seel) Bezugnahme v. Kunst auf Forschung (evtl. unverständlich für mich, dennoch Einführungsveranstaltung besuchen) Kinderzeichnung Wolfskind bzw. Wilde Kinder Wie würden Kinder zeichnen, d. n. v. Erwachsenen beeinflusst werden (wie Sonnenstrahlen b. Sonne)? wachsen in jungen Jahren isoliert v. anderen Menschen auf erlerntes Verhalten unterscheidet sich v. normal sozialisierten Kindern Berichte über Kinder d. v. Wölfen, Hunden oder Bären gepflegt wurden, v. Wissenschaf oft angezweifelt Fälle seit 1344 bekannt Fundalter bis 27 Jahre Bsp. Entwicklung "Victor v. Aveyron" (m. 9 Jahren aufgefunden): lernte einfache Haushaltstätigkeiten zu verrichten u. menschliche Regungen zu zeigen, sowie einige Worte zu schreiben
Gelbe Nonnen, Tapete/Dispersionsfarbe, 106x304cm, Klaus Mücke
Gelbe Nonnen, Tapete/Dispersionsfarbe, 106x304cm, Klaus Mücke
Hafen Bremen, 1989, Papier/Dispersionsfarbe, 43x61cm
Hafen Bremen, 1989, Papier/Dispersionsfarbe, 43x61cm
Zauber, 1989, Papier/Dispersionsfarbe, 43x61cm
Zauber, 1989, Papier/Dispersionsfarbe, 43x61cm
o.T., 1992, Papier/Filzstift, 29.5x40.0cm, Gerd Maron
o.T., 1992, Papier/Filzstift, 29.5x40.0cm, Gerd Maron
o.T., 1990, Packpapier/Tusche, 39.0x57.5cm, Bruno Ophaus
o.T., 1990, Packpapier/Tusche, 39.0x57.5cm, Bruno Ophaus
o.T., 1990, Papier/Bleistift, Buntstift, 30.5x43.0cm, Bruno Ophaus
o.T., 1990, Papier/Bleistift, Buntstift, 30.5x43.0cm, Bruno Ophaus
o.T., Papier/Bleistift, Deckfarbe, 30.0x41.5cm, Bruno Ophaus
o.T., Papier/Bleistift, Deckfarbe, 30.0x41.5cm, Bruno Ophaus
o.T., Papier/Blei-, Bunt-, Filzstift, 30.5x37.5cm, Gerd Schippel
o.T., Papier/Blei-, Bunt-, Filzstift, 30.5x37.5cm, Gerd Schippel
o.T., 1987, Papier/Deckfarbe, 42x61cm, August Vibert
o.T., 1987, Papier/Deckfarbe, 42x61cm, August Vibert
o.T., 1987, Papier/Bleistift, Deckfarbe, 33x35cm, August Vibert
o.T., 1987, Papier/Bleistift, Deckfarbe, 33x35cm, August Vibert
Reinhold im Boot, 1987, Papier/Filzstift, 30.5x43.5cm, Reinhold Wlotzka
Reinhold im Boot, 1987, Papier/Filzstift, 30.5x43.5cm, Reinhold Wlotzka
o.T., Papier/Filzstift, 30.5x43.5cm, Reinhold Wlotzka
o.T., Papier/Filzstift, 30.5x43.5cm, Reinhold Wlotzka

Psychiatrie u. Kunst (7) Klaus Mücke muecke-k.jpg malt überall u. m. Allem auf Allem hauptsächlich großflächige Arbeiten muecke2-k.jpg Ordnet um Hauptmotive viele andere Motive Hauptmotive = u.a. Herr u. Frau, Apfel u. Apfelbaby, Herr u. Frau Schlagzeug, Tante Lene Nebenmotive = u.a. Luftballon, Lutscher, Fahne, Kreuz, Waschbecken, Regenschirm, Fische muecke3-k.jpg Motive wiederholen sich ständig teilweise fast unendliche Bildreihen (siehe Gelbe Nonnen) (8) Gerd Maron Schriftstück Wie ich arbeite Früh Morgens nie ganz nüchtern [d.h. ohne Getränk (Kaffee) u. Smoke] Nicht vorm Rasieren. / Erst d. Werkzeug in d. Hand u. dann m. Elan u., mehr oder weniger, spontan! Mann könnte sagen: Auf's gerade Wohl. Am liebsten bunt. Ab u. zu fallen mir neue Techniken ein: wie Aquarell m. Filzstift. / Jeden Tag, wenn möglich, immer wieder neue, originelle Originale u. Phantastisches maron-k.jpg Linien umgrenzende Flächen Flächen m. strenger oder lockerer Struktur gefüllt (9) Bruno Ophaus ophaus1-k.jpg nach 40 Jahren im Haus Kannen 1983 m. Zeichnen angefangen anfänglich m. Vorlagen gearbeitet (Tiergestalten wie Dinosaurier oder Enten nach Tierkundebücher) ophaus2-k.jpg Wiederholung wie b. Klaus Mücke anscheinend wichtig Was bewirkt wiederholtes Darstellen eines Motivs? Ist es ein sich d. Gegenwart eines Motivs überzeugen? Sicher sein, dass es wirklich existiert? Eine verzeitlichte Darstellung? ophaus3-k.jpg (10) Gerd Schippel schippel-k.jpg Bildschrift: D. Jesus Jesus Krisdus hat Deuchfall / Ich daf nix meer essen wal d. Jesus Jesus Krisdus Deuchfall hat / Nachtz um 12 hat d. Jesus Jesus Krisdus Deuchfall schreibt auf, was ihn bewegt, malt dazu (Ärger / Liebe zu Mitpatienten, Gedanken u. Gefühle zu Alltagserlebnissen) (11) August Vibert vibert1-k.jpg anfänglich aus Kreisen u. Quadraten Formen gebildet reihte sie in Zeilen auf Blättern aneinander (wieder Wiederholung als unbewusst gesetztes Thema!) Lieblingsmotive neben Häusern u. Bäumen: Vögel, Kühe u. Pferde (Erinnerungen an auf Bauernhof verlebte Zeit) vibert2-k.jpg (12) Reinhold Wlotzka wlotzka1-k.jpg wlotzka2-k.jpg verkleidet sich gerne, tanzt, singt, spielt auf Mundharmonika vor skizziert meistens m. Filzstift Strichzeichnungen stellt Personen u. Dinge d. Alltags zusammen, karikiert Mitmenschen zeichnet sich immer wieder selber in verschiedenen Rollen, schreibt seinen Namen dazu
Signatur von Karl Bergenthal oder Bildunterschrift (keine weiteren Informationen zum Hintergrund gefunden)
Signatur v. Karl Bergenthal oder Bildunterschrift (keine weiteren Informationen zum Hintergrund gefunden)
o.T., 1993, Papier/Filzstift, Farbstift, 43x61cm, Karl Bergenthal
o.T., 1993, Papier/Filzstift, Farbstift, 43x61cm, Karl Bergenthal
Tom Duli, Leinwand/Dispersionsfarbe, 120x120cm, Peter Boenicke
Tom Duli, Leinwand/Dispersionsfarbe, 120x120cm, Peter Boenicke
Karneval, 23.2.1987 gezeichnet angefangen, 22.1.1988 (beendet), Papier/Filzstift, Deckfarbe, 39.5x55.0cm, Robert Burda
Karneval, "23.2.1987 gezeichnet angefangen", 22.1.1988 (beendet), Papier/Filzstift, Deckfarbe, 39.5x55.0cm, Robert Burda
Zigaretten, 1993, Papier/Wachskreide, 43x61cm, ?den .10.2.1993? / ?Hans-Jürgen Fränzer?, Hans-Jürgen Fränzer
Zigaretten, 1993, Papier/Wachskreide, 43x61cm, "?d. .10.2.1993? / ?Hans-Jürgen Fränzer?", Hans-Jürgen Fränzer
Bild 1, 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30.7x43.3cm, Hans-Georg Kastilan
Bild 1, 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30.7x43.3cm, Hans-Georg Kastilan

Kunst 1 0
Standpunkt Geradenbild Kinderzeichnung 2016-08-23.mp3 Nachtrag: b. Patienten wird oftmals Hilfestellung gegeben ich weiß nicht, inwiefern Kursleiter auf Stil u. Inhalt Einfluss haben Vorlesungsverzeichnis WS 16 notiert entweder noch n. fertig zusammengetragen oder dieses Semester sehr wenige Kurse Bildmusik u. Plastisches Gestalten leider am Dienstag (Klassentreffen) Bildmusik versuchen dennoch zu besuchen (ohne Vortrag, nur als Zuhörer) (1) D. Zeitkapsel, Projekt, Alba D'Urbano Andy Warhol: nannte Dinge, d. er n. vergessen wollte als Leftover, legte sie in Zeitkapseln in Archiven befinden sich materielle u. sichtbare Dokumente v. Ereignissen Ausgangspunkt für Rekonstruktionen v. Vergangenheit Erzählungen u. Narrationen nehmen unterschiedlichste mediale Formate an Was nehmen wir in d. Archiven auf u. welche Bedeutung geben wir diesen Dingen, Ereignissen, Prozessen dadurch? (2) Bildmusik, Dieter Daniels Dieter Daniels u. Jan Thoben Seminar, Dienstag 14:00-18:00, Raum: 3.04, 14-täglich ungerade Wochen, Beginn: 11.10.2016 seit Antike stehen Malerei u. Musik in Wechselbeziehung in Renaissance diskutierte man Wettstreit d. Künste als Paragone Seminar untersucht Themenfeld anhand v. Theorien u. künstlerischen Praktiken Bsp. Richard Wagner u. Max Klinger Max Klinger suchten idealisiertes Gesamtkunstwerk Anfang 20. Jhd. Moderne Musik u. abstrakte Malerei hatten Interesse an Klangfarben u. Farbklängen (Arnold Schönberg, Wassily Kandinsky, Francis Picabia, Robert Delaunay) in 2. Hälfte 20. Jhd. entstehen Kollaborationen v. Komponisten u. bildenden Künstlern (John Cage, Jasper Johns, Robert Rauschenberg) elektronische Medien ermöglichen hybride Künstlerlaufbahnen (Nam June Paik, Laurie Anderson, Carsten Nicolai) Motive wie Johann Sebastian Bach’s Kunst d. Fuge spiegeln sich in Formensprache d. Moderne (František Kupka, Georges Braque, Paul Klee) u. aktuell in Zeichnung u. Malerei (Jorinde Voigt, Ute Pleuger, David Schnell) Klangkunst (Max Neuhaus, Bernhard Leitner, Christina Kubisch) skulpturale’ Musik (Terry Fox, Brian Eno, Ari Benjamin Meyers) (3) Plastisches Gestalten I / Kopf-Intensivkurs, Steffen Bachmann Wahlpflichtkurs, Dienstag 10:00-17:00, wöchentlich, Bildhauerwerkstatt Trufanowstraße, 11.10.2016-6.12.2016 Einführung in bildhauerisches Denken u. Arbeiten modellieren Kopf nach Modell beobachten formaler u. anatomischer Zusammenhänge Psychiatrie u. Kunst Patienten d. Alexianer-Krankenhaus, Münster (1) Karl Bergenthal (1993 55 Jahre alt), Down-Syndrom bergenthal-signatur-k.jpg m. 15 in Kinder- u. Jugendpsychiatrie aufgenommen, später weitere Einrichtungen, ab 1957 im Alexianer-Krankenhaus spricht schwer verständlich beim Malen u. Theaterspiel Ausdrucksfähigkeit gefunden durch Kunsttherapie innere Ordnung, Selbstversicherung, Selbstbewusstsein, Stabilität für Zusammenleben bergenthal-k.jpg Farbe wichtiges Element: "o.T.", Papier/Buntstift, Ölkreide, 31x43cm zuerst Umrisszeichnungen, benennt er als Haus, Mensch, Blume, Hexe, Baum (erinnert an Kinderzeichnungen) "o.T.", Papier/Ölkreide, 31.5x43.0cm Übermalungen erzeugen Transparenz u. Vielschichtigkeit sonnig leuchtende Farben spiegeln […] gemütvolle u. zugewandte Persönlichkeit wieder (2) Peter Boenicke zeitweise völlig z.ückgezogen freundliche u. humorvolle Primärpersönlichkeit durch Kunsttherapie hervorgetreten zeichnete u.a. Tiere u. Menschen m. verdrehten Gliedern boenicke-k.jpg Häuser u. Bäume m. verkehrten Ansichten große Fahrzeuge m. kleinen, kleine m. großen Rädern (3) Robert Burda seit 1976 in Maltherapie, seit 1984 in Kunsttherapie fängt m. Zeichnung an, hebt Einzelheiten m. Farbe hervor eidetische Veranlagung (v. sehr genauer, anschaulicher Erinnerung) kann sich über Situation erheben, malt aus Vogelperspektive tritt selber in Szenen vor Zeichnungen m. zeitlichem u. räumlichen Abstand zum Dargestellten entstanden schreibt Namen hin, als wollte er sagen: Ich bin dabeigewesen burda-k.jpg Karneval-Szene: Kreis v. 18 Mann, Nr. 19 Bewegungstherapeutin, Zuschauer hinten an Tischen (4) Hans-Jürgen Fränzer Ich hab' d. Welt gemacht. War viel Arbeit! fraenzer-k.jpg neben alltäglichen Dingen wie Kaffee, Zigaretten u. Geld auch Tiere, Menschen, Himmelskörper versichert sich durch Wiederholung aufs Neue v. Vorhandensein d. Motive Signieren u. Datieren immer wiederkehrende Vergewisserung seiner selbst u. d. Zeit, in d. er lebt Hübsch, nicht? (5) Hans-Georg Kastilan kastilan-k.jpg "Westerwald", 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30.7x43.3cm "Flugzeugträger", 1992, Papier/Wachsmalkreide, 30.7x43.3cm 20 abgezählte Blätter werden auf Stapel gelegt u. nacheinander ohne Unterbrechung bemalt Reise durch Zeit u. Raum wird in zeichnerischer Kurzschrift festgehalten Biographisches wird ovn Hans-Georg Kastilan durch auf d. Wesentliche reduzierte Symbole zu allgemein Bedeutsamem (6) Josef König, taubstumm "o.T.", 1990, Papier/Wachskreide, 43x61cm, Josef König freundlicher u. zufriedener Mensch, fröhlicher Natur verfolgt häufig draußen Geschehen auf Krankenhausgelände fegt, hält Ordnung im Stationsgarten, kümmert sich um Stationshund Moppel
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42.0x59.4cm, 31
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42.0x59.4cm, 31
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42.0x59.4cm, 31
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42.0x59.4cm, 31
Arnulf Rainer, 1953, Foto © Atelier Rainer
Arnulf Rainer, 1953, Foto © Atelier Rainer
Standart, 1971, Acryl auf Leinwand, A. R. Penck, © VG Bild-Kunst
Standart, 1971, Acryl auf Leinwand, A. R. Penck, © VG Bild-Kunst

Hausarbeit ausgedruckt in Daniels Dieter Daniels Postfach gelegt Standpunkt Keine Mission / kein Thema / keinen Standpunkt über d. Kunst verdeutlichen sondern einfach machen, was kommt: vielleicht d. bessere Weg, auch im Hinblick auf d. Nichtigkeit d. Seins? Nur wie schaffe ich d.? Selbst d. kindlichen Zeichnungen folgen einer Idee u. n. d. einfachen Leben. Wie würde ich normalerweise zeichnen, wenn ich nichts explizit verdeutlichen will? Kinderzeichnung weitere Emma-Zeichnungen auf A2 (4 x A4-Blätter) umgesetzt 1 A4-Blatt: liniertes Papier m. Löchern kinderzeichnung2-m.jpg kinderzeichnung3-m.jpg dicker Auftrag d. Buntstifte nachträglich m. Händen verwischt Psychiatrie u. Kunst Arnulf Rainer (*1929, österreichischer Maler) arnulf-rainer-k.jpg Arnulf Rainer, Schön u. Wahn, 1967: Fast alles, was wir sind, ist geordet aus d. Irrsaldschungel… Noch mehr ist es, so lange Sauerstoff reicht, hinabzutauchen in jene Tiefsee, wo auch d. Wahnsinn haust. Unendlicher Reichtum, konvulsive Schönheit, unglaubliche Wesen…, Architekturen, Edelstein, Wolkenkinder, alles prächtiger als in Eurer Kultur, habe ich dort gesehen. im Unterbewussten nach ursprünglichen kreativen Kräften suchen: Anspruch vieler Künstler d. Nachkriegszeit wie abstrakte Expressionisten um Jackson Pollock , Tachisten , Cobra-Künstler in bildnerischer Äußerung psychisch Kranker entdeckte er Wahrhaftigkeit d. Ausdrucks Einheit v. Erleben u. Gestalten frühe Arbeiten u.a. in Blindmalerei entstanden (Gestaltungstechnik d. Surrealismus) Fotoübermalungen als intensive Beschäftigung m. Kunst d. Wahns sammelte u. kommentierte Zeichnungen Kranker seit 1963 führte Drogenexperimente durch, um über Halluzinationen totale psychomotorische Selbstdarstellung zu erzielen u.a. Fuß- u. Fingermalerei Versuch Kommunikationsmittel d. Urzeit menschlicher Kulturentwicklung aufzuarbeiten penck-k.jpg A. R. Penck (Ralph Winkler) Erkenntnis- u. Orientierungssuche über Strichmännchen viele Künstler als Inspirationsquelle Art brut Kunst v. Künstlern u. Kranken teilweise kaum mehr unterscheidbar
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42.0x59.4cm, 31
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma), 42.0x59.4cm, 31
Heilanstalt Waldau, 1921, Adolf Wölfli
Heilanstalt Waldau, 1921, Adolf Wölfli
Campbell’s Tomato Soup, Collage, 1929, Adolf Wölfli
Campbell’s Tomato Soup, Collage, 1929, Adolf Wölfli

Kunst 1 0
Kinderzeichnung Zeichnung v. Emma versucht zu kopieren auf A2-Format (4 A4-Blätter, insgesamt 42.0x59.4cm) Blätter hinten m. kurzen Klebestreifen vorbefestigt danach m. langem Klebeband komplett aneinander befestigt kinderzeichnung1-m.jpg dicke Buntstifte verwendet fehlt: Filzstift u. Stempel dicke Filzstifte, große Stempel (Fußabdruck, Frosch) kaufen Marmelade-Flecken fehlen noch m. Handcreme statt Lippenpflegestift großflächig eingerieben Psychiatrie u. Kunst D. Haus Kannen Buch. Bilder aus d. Psychiatrie, Alexianer-Krankenhaus (1) Über Kunsttherapie, Wulf Becker-Glauch Nicolas Poussin zu Porbus, als Frenhofer nach 10 Jahren Arbeit am Bild jenes zeigt: Ich sehe nichts als ein wirres Durcheinander v. Farben, d. v. einer Fülle bizarrer Linien zusammengehalten werden - wie eine Mauer aus Malerei. (aus "D. unbekannte Meisterwerk", Honoré de Balzac) siehe auch Notiz v. 6. April 2013 nur undurchdringliches Chaos v. Farben u. Linien zu sehen, anstatt genaue Nachahmung d. Realität Patienten im Alexianer-Krankenhaus: chronisch schizophren u. geistig behindert, häufig mehrfahc durch Lähmung u. Anfällen behindert seit 1976 im Rahmen d. Beschäftigungstherapie gemalt seit 1983 in Kunsttherapie einige Patienten seit Jahren oder Jahrzehnten sprachlich n. mehr geäußert Ausdruck u. Stil entfalten sich in Kommunikation m. Therapeuten Ausdruck d. Primärpersönlichkeit (Persönlichkeit vor psychischer Störung) Kunsttherapie leistet archäologische Arbeit im Bereich d. Primärpersönlichkeit primäre Möglichkeiten treten in gegenwärtige Wirklichkeit d. Bildes Kunsttherapie stellt n. Defizit in Mittelpunkt Nietzsche Friedrich Nietzsche: paradoxe Verschränkung v. Krankheit als Stimulanz d. Kunst / Kunst als Therapie Nietzsche Friedrich Nietzsche: Gesundheit ist n. Fehlen v. Krankheit, sondern Befähigung m. Krankheit fertig zu werden Balzac über Frenhofer: ebensosehr Wahnsinniger… wie Maler Träume sprechen in Bilder, wenig in Sprache (?) Sprache hat bildhaften Grund Hauptthemen (wie b. Kinderzeichnungen): anfänglich Baum u. Haus, später Sonne, Menschen u. Tiere Es gibt keine Grenze, wo d. Kunst anfängt u. d. Kunsttherapie aufhört. (2) Kunst im Urzustand, Gerda Wendermann Adolf Wölfli (1864-1930, Schweizer bildender Künstler, Komponist u. Schriftsteller, Vertreter Art Brut) woelfli-k.jpg im Bereich "Bildnerei d. Geisteskranken" Eingang m. Adolf-Wölfli-Raum in documenta 5, 1972 1895 in Nervenheilanstalt Waldau b. Bern eingeliefert, 35-jähriger Aufenthalt bis zum Tod 1899 begann Wölfli zu zeichnen u. zu schreiben insgesamt rund 1460 Zeichnungen, 1560 Collagen u. 25.000 zu Heften gebundenen Seiten m. Erzählungen, Gedichten u. Musikkompositionen 28.020 Ergebnisse / (35 Jahre * 12 Monate * 30 Tage) = schuf rund 2,223809523809524 Blätter pro Tag überwiegend in 7-Quadratmeter-Kammer m. Bunt- u. Bleistiften auf dünnem, holzhaltigem Makulaturpapier entstanden Ich sehe: es bedarf keines großen Raumes oder vielen unterschiedlichen Techniken um etwas zu schaffen, was bedeutungsvoll erscheint. zeigen seine Eindrücke aus Schangnau, Bern, Waldau u. Emmental woelfli2-k.jpg lange vor Andy Warhols Arbeit v. 1962 zeigt er Dose v. Campbell’s Tomato Soup (morgen weiterbearbeiten)

Kunst 0 5
Standpunkt Friedrich Fröhlich, kein Künstler Zweifel Arbeitsraum überdenken wichtig: (1) n. gestalten sondern zum Arbeiten nutzbar machen (2) n. für mich u. andere wie Atelier aussehen lassen, nur um sich als Künstler zu fühlen (3) n. wieder in Home-Sweet-Home-Zustand z.ückfallen aktueller Zustand: (a) großer Arbeitstisch oft vollgestellt m. Papierstapeln, Bücher, Pappschachteln, Material, aktuell m. Tonkopf Tonkopf schon seit Wochen n. weiterbearbeitet (b) unter Arbeitstisch: viele Archivboxen, nur z. Hälfte gefüllt, teilweise ungeordnet viele Bilderrahmen, d. ich nie nutzen werde verhüllte Arbeiten, Material, Testergebnisse (wie Styroporkopf-Collage) (c) 1. Wand: Bilderrahmen angelehnt, verhüllte Arbeiten, Leinwandrahmen, Archivboxen, Fotografie-Ordner, Sperrholzzuschnitte einige Bilderrahmen werde ich n. mehr verwenden (zerkratzt, Glas kaputt) Architektenschrank: m. Materialien u. Papierarbeiten gefüllt obere Fläche m. u.a. Konstellations-Entwürfen u. kleinen Abbildungen behangen (d) hinter Tür: Leiter, Holzleisten (e) 2. Wand: 2 große Geradencollagen werde ich wohl nie beenden vollgestellt u. ungenutzt: (a), (b), (c), (d), (e) neuer Zustand: (1) klare Trennung zwischen (a) fertigen Arbeiten / Archivboxen u. (b) noch unfertigen Arbeit (2) Material (Farben, Pinsel, Holz, …) in einem Bereich lagern unbrauchbares Material wegwerfen (wie getrocknete Acrylfarbe) Farbeimer, Pinsel, Papier so stapeln, dass ich schnell darauf zugreifen kann (3) Fach unter Arbeitstisch für Papierarbeiten freihalten, fertige Arbeiten in Archivboxen unterbringen (4) 1. Wand als Abstellplatz für Bilderrahmen, Leinwände, große Pappen, … nutzen (5) alle Kunstbücher in Regal unterbringen (6) 2. Wand m. Geradencollagen erst einmal so belassen, bis ich neue große Arbeit plane n. vollstellen (7) Konstellations-Entwürfe belassen, kleine ausgedruckte Abbildungen evtl. abhängen (außer aktuelle Bearbeitung) (8) nur Flur für gerahmte Bilder nutzen (9) wenn Zugang zu Keller: Holz, unempfindliche Dinge, Waschbenzin, ungenutztes Grundierweiß in Kunststoffboxen lagern (10) Tischfläche komplett zum Arbeiten freihalten unfertige Arbeiten, d. ich n. weiterbearbeiten werde: wegstellen wenn ich aktuell nichts bearbeite: alles freihalten, nichts hinstellen, nur damit es wie Arbeiten ausschaut

Psychiatrie u. Kunst Kunst-Psychotherapie intensiverer Umgang durch künstlerische Produktion m. schizophrenen Kranken alleine schon Therapie nach Hans Strotzka (Psychoanalytiker): vermutete, dass Wirkung spezifischer Psychotherapiemethoden in Ausmaß u. Art d. Wirkung d. unspezifischen Methoden völlig gleichstehen bzw. n. wesentlich darüber hinausgehen Beginn u. Kennzeichen Psychose: Realitätsverlust Katanonie = psychomotorisches Syndrom, "Anspannung v. Kopf bis Fuß", Begleiterscheinung katanone Erscheinungen: Stereotypien, Automatismen, Manieren Fritz Morgenthaler (Psychoanalytiker) setzte Zeichnen anderen Katanonien gleich seien n. nur Krankheitssymptome sondern auch Selbstheilungsversuche Versuch in Chaos Ordnung zu bringen Ersatzrealität vertiefe Krankheit nur (Freud Sigmund Freud) Schizophrene gelangt zu innerem Gleichgewicht wird dadurch jedoch n. gesund sondern chronisch krank Unabhängigkeit v. kultureller Kunst durch Isolierung in Anstalt u. Realitätsverlust d. Psychose
Fall 50, Frau am Tisch (Buntstift)
Fall 50, Frau am Tisch (Buntstift)
Patient Paul B zeichnet Sonn in (a) der Manie, (b) nach Injektion neuroleptisches Medikament, (c) nach weiterer neuroleptischer Medikation
Patient Paul B zeichnet Sonn in (a) d. Manie, (b) nach Injektion neuroleptisches Medikament, (c) nach weiterer neuroleptischer Medikation

Studium 1 0
Hausarbeit gestern wegen Seitenzahlen in Bibliothek gefahren, fertig fehlende Stellen einfügen: (a) 1976, tritt Krauss Vorwurf entgegen, jede Selbstdarstellung m. Video habe eine narzisstische Konstellation z. Voraussetzung (S. 28) (b) Wilhelm Waetzold, D. Kunst d. Portraits, Leipzig, 1908, S. 329 (Zitat anderes Buch v. S. 133) Psychiatrie u. Kunst fall50-k.jpg Man kann […] d. kindliche Unfähigkeit d. Zeichners darin sehen, dass er d. Tischplatte n. perspektivisch verkürzt darstellt, sondern in d. Bildfläche klappt. Aber hier wie sonst ist darauf zu erwidern, d. Charakter d. Unfähigkeit könne nur dann entscheidend in Rechnung gestellt werden, wenn d. Individuum sich bewusst ist, solche perspektivische Verkürzung sei richtig u. zu erstreben, aber n. imstande, dieser Absicht nachzukommen. Verkauf v. Arbeiten für Patienten wichtig, kommen auf diese Weise m. realer Welt in Verbindung Hinzuverdienst für Zubesserung z. Anstaltskost, Privatkleidung, Ausflüge u. Urlaubsreisen b. zu hohem Gewinn Probleme m. Finanzamt u. Verpflegskostenstelle Hintergrund Veröffentlichung: hospitalisierte Patienten in sozialem Ansehen u. Selbstwertgefühl zu rehabilitieren Thema medikamentöse Therapie Beeinflussung künstlerischer Kreativität durch Psychopharmaka 1 Injektion eines neuroleptischen Medikamentes in geringer Dosis kann Stil einer Zeichnung völlig verändern Expressivität wird herabgesetzt, Präzision u. Expansivität d. Zeichenbewegung werden eingeschränkt Kraft Bleistift auf Papier wird vermindert Wirkung verstärkt sich parallel z. antipsychotischen Wirkung d. Medikamentes medikament-k.png Abbildung (a): Strich zügig u. krafvoll, Umfang Sonne groß Strahlen reichen bis an Blattrand Eindruck gesteigerter Energie u. Kraft Abbildung (b) entstanden 1 Stunde nach intramuskulärer Injektion eines neuroleptischen Medikamentes (5 mg Perphenazin) Umfang Sonne kleiner, Linien schwächer Kraft u. Sicherheit d. Bewegung geschwunden anstatt kräftiger Striche finden sich zahlreiche zarte, kürzere, gekrümmte Linien Zustand ebenfalls im Befinden d. Patienten bemerkbar, Denken n. mehr beschleunigt u. Verhalten wirkt gedämpft (c) Medikament in Tablettenform weitergegeben nach 2 Tagen gehobene Stimmung, motorische Erregung, Redefluß, Ideenflucht geschwunden Sonne klein, in Ecke gerückt, Strahlen kurz u. ohne Entschiedenheit Zeichnung wirkt arm u. ausdruckslos
Fall 326, Figuren an Tisch (Bleistift), aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 326, Figuren an Tisch (Bleistift), aus Bildnerei d. Geisteskranken
Fall 309, Saal-Inneres (Bleistift), von schizophrenem Zimmermann, aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 309, Saal-Inneres (Bleistift), v. schizophrenem Zimmermann, aus Bildnerei d. Geisteskranken
Fall 13, Kinderkopf (Kreide), von schizophrenem Zimmermann, aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 13, Kinderkopf (Kreide), v. schizophrenem Zimmermann, aus Bildnerei d. Geisteskranken
Fall 85, Kindliche Zeichnung (Bleistift), aus Bildnerei der Geisteskranken
Fall 85, Kindliche Zeichnung (Bleistift), aus Bildnerei d. Geisteskranken

Hausarbeit Narzissmus Narzissmus u. Kunst E-Mail v. Thomas Neumann (Arbeit Narziss #1 siehe ): B. d. Version in d. Ausstellung war es so: D. Kameras u. Blitze werden [zufällig] v. einer Steuerung gesteuert. […] Es gibt also keine Bewegungssensoren etc. D. Betrachter hat keinen Einfluss auf d. Ablauf. Für mich ist es so, dass d. Kamera-System (d. Fotografie) unabhängig v. d. arbeitet, was da gerade vor d. Linse passiert. So kann man es auch aus d. Ferne betrachten u. beim Arbeiten zusehen. Wenn d. Betrachter im Kreis steht, sieht er d. Kameras auf ihn gerichtet u. d. Blitze, d. auf ihn losgehen. Mal mehr, mal weniger. Ist eine Bühnen-Situation, d. man sich ausliefern möchte oder nicht. Was d. Kameras im Display zeigen, hängt ein wenig v. Modell ab. Meist haben Sie ein Liveview, d.h. dass sie d. momentane Geschehen vor d. Kamera zeigen. Nach einer Aufnahme zeigen d. meist für ein paar Sekunden d. soeben gemachte Bild. […] Derjenige, d. sich im Kreis befindet, wird sein eigenes Bild in d. meisten Fällen n. sehen können. Es ist mehr d. Bewusstsein, dass d. Bildproduktion stattfindet, vielleicht auch d. Imagination d. eigenen Bildes. Psychiatrie u. Kunst Ausstellung u. Verkauf Arbeiten psychiatrischer Patienten Navratil bisher nur im Rahmen medizinischer Kongresse ausgestellt als psychopathologische Dokumente gegolten, n. als Kunstwerke m. Reißnägel an Stellwände geheftet in Galerie (1970, Kunstgalerie nächst St. Stephan) n. mehr als Kinder- oder Schülerzeichnungen behandelt […] sie wurden wie d. Vernissagegäste bewirtet, Verwandte u. Freunde waren gekommen, um sie zu begrüßen u. zu beglückwünschen. b. späterer Ausstellung u.a. Ankauf 8 Arbeiten v. Johann Hauser für 15.000 DM Ankauf v. Arbeiten durch Collection de l'Art brut Jean Dubuffet Meinung, dass Art brut v. professioneller Kunst u. Kunsthandel ferngehalten werden sollte fall326-k.jpg Tisch v. oben gesehen, Fuß im Profil auf unterem Bildrand rechtssitzende Person z.ückgeklappt Papier wird v. Patient nach Belieben gedreht, jeder freie Raum ausgefüllt fall309-k.jpg System b. Handwerkern als Patienten sichtbar fall13-k.jpg Mischung kindlicher u. greisenhafter Züge Unterschrift: Oft Original-Kopf gesehen in E., dagegen d. Charakter Mixtum Dezemberfreude ich bin dein Tod. Kind aus E. sagt zu mir dabei kopfschüttelnd fall85-k.jpg Ein typisches Beispiel für d. Zeichenweise eines Idioten gibt […]: pedantische Aufreihung v. kindlich aufgefaßten Gegenständen nach Art eines Bilderbuches Es wurden ihnen kein materieller Wert zugemessen; u. sie hatten ja tatsächlich keinen Wert, solange ich ihnen selbst keinen Wert beimaß. da Kranke oft entmündigt waren u. einen Kurator oder v. Gericht bestellten Sachwalter hatten, musste deren Zustimmung zu Ausstellung u. Verkauf eingeholt werden manchmal um Zustimmung d. Pflegeschaftsgerichtes (Vormundschaftsgericht) m. öffentlicher Ausstellung, Signierung d. Arbeiten durch deren Schöpfer u. Verkauf angesucht Genehmigung erfolgte dann durch Gerichtsbeschluss oft m. Pseudonym veröffentlicht, erst nachträglich teilweise durch richtige Namen ersetzt
Flugzei(?)g, 1971, Bleistift, Farbstifte und Kugelschreiber auf Papier, Josef Bachler
Flugzei(?)g, 1971, Bleistift, Farbstifte u. Kugelschreiber auf Papier, Josef Bachler
(keine Infos gefunden), Johann Hauser
(keine Infos gefunden), Johann Hauser
Hubschrauber, 1967, Bleistift und Farbstift auf Papier, Johann Hauser
Hubschrauber, 1967, Bleistift u. Farbstift auf Papier, Johann Hauser
Löwe, Franz Nebel, 1968, Kaltnadelradierung
Löwe, Franz Nebel, 1968, Kaltnadelradierung
Mann, Johann Hauser, 1973, Radierung, nach Reproduktion Bildnis eines jungen Mannes, Ambrosius Holbein, 1518
Mann, Johann Hauser, 1973, Radierung, nach Reproduktion Bildnis eines jungen Mannes, Ambrosius Holbein, 1518
Mann, Johann Hauser, 1974, Radierung, ebenfalls nach Ambrosius Holbein
Mann, Johann Hauser, 1974, Radierung, ebenfalls nach Ambrosius Holbein

Hausarbeit weiter bearbeitet, m. Änderungsvorschlägen v. Hans neue Version Seitennummer v. Schubiger u. Weinhart fehlen noch (in Bibliothek nachschlagen!) Standpunkt Antwort v. Hans auf Frage wegen Wort Reife: Dachte ich mir schon, dass diese Stelle zum Gespräch herausfordert. Meines Erachtens ist d. gesamte Veranstaltung, also Urknall u. danach, völlig sinnlos. Wer versucht, darin einen Sinn zu entdecken, macht sich m.E. bloß etwas vor. D. Mensch hat allerdings ein Bedürfnis nach einem sinnvollen Dasein. (Vermutlich erhöht es d. Überlebenschance d. Menschengeschlechts.) Also redet er sich einen Sinn ein (Religion), auch wenn er d. n. versteht, oder versucht selbst, d. ganzen einen Sinn zu geben. Wir produzieren in unseren Hirnen ja alles Mögliche, u.a. Kunst, warum n. auch Sinn? Außerdem kann man auch ohne sich viel Gedanken zu machen gut leben. Worauf es ankommt ist OPTIMISMUS. Optimismus sei Pflicht, hat einst Herr Karl Popper angemahnt. Da hat er recht. D. braucht man zum Leben. Deswegen ziehe ich eine heitere Kunst einer düsteren, gequälten vor, d. nur d. Schreckliche sieht. D. Wort Reife hat leider etwas Wertendes, deswegen habe ich Flucht in d. Reife vorgeschlagen, weil man b. einer Flucht keine Wahl hat. Um n. intellektuell einzugehen wird man halt reif. Eigentlich wollte ich nur, dass d. Passus einen positiven Touch erhält. D. m. d. Reife wäre ein neuer Gesichtspunkt. Sollte man vielleicht weglassen. Eigentlich geht es um Optimismus, eine Absage an d. lähmende Schwermut. Psychiatrie u. Kunst […] d. zu Künstlern werden können, dann darf man sie n. unter d. […] nur leicht kranken […] Patienten suchen, sondern im Gegenteil, man muss sich an d. am schwersten gestörten, manisch angetriebenen, hallzuinatorisch erregten, schwer fixierbaren Patienten wenden […]. bachler-k.jpg Gugginger Künstler Ausstellung Johann Hauser , bis Januar 2017, Maria Gugging hauser-k.jpg Johann Hauser (1926-1996, österreichischer Maler d. Art brut) hauser2-k.jpg Parameter: Kontur, Ordnung, Struktur Buntstifte u. Malkreiden schlug er auf Bildfläche, dicht u. heftig Signaturen in Großbuchstaben: Analphabet Johann Feilacher (Psychiater u. Bildhauer): Kunst heilt n. […] In d. Kunst zählt Qualität, n. d. psychische Zustand. D. Psychose bestimmt vielleicht was, aber nicht, wie d. Herren malen. Patienten, d. schon in Schulzeit gute Zeichner waren u. später dilettantische Zeichner wurden hätten keine Aussicht eigenständig Künstler zu sein Künstlerisch Interessantes können meist nur solche Patienten schaffen, d. n. schon vor ihrer Erkrankung gute Zeichner waren. Patienten, d. gerne zeichnen: in d. Regel nur Konventionelles, aber keine authentischen Produkte Zeichen- oder Sprachtalent kann […] hinderlich sein, weil es unter Umständen zu banalen konventionellen Wiedergaben verleitet Gugginger-Künstler: unbeeinflusst v. kultureller Kunst ahmen keine stilistischen Eigentümlichkeiten anderer Künstler nach Werke ohne Vorgänger, stehen in keiner Tradition D. Fehlen jeder Information über Kunst […] verleiht d. persönlichen Stil d. Art brut-Künstlers ein Maß an Authentizität, d. d. informierte Künstler nur selten erreicht. nebel-k.jpg Künstler-Patienten meist hospitalisiert, leiden an manisch-depressiven Störungen oder chronischen schizophrenen Psychosen b. schwerer Depression n. geeignet, da zu gehemmt Johann Hauser: kennt genaue Zahl d. Finger n. gibt in Manie manchmal 6 oder 7 phallische Finger an Hand in Depression manchmal nur 3 Finger holbein-k.png Aufgabe v. Navratil an Hauser, Holbein auf Platte zu gravieren Er saß lange vor d. Platte u. Vorlage, nahm d. Radiernadel in d. Hand, aber er getraute sich n. anzufangen. Nach langem Zureden machte er d. ersten Strich. In d. dritten Sitzung hat er m. etwas mehr Aktivität d. Werk vollendet. hauser10-k.jpg entstanden auf Höhepunkt manischer Phase an Stelle d. Genauigkeit u. Sparsamkeit: ausgedehnte u. teilweise zu dichte Gravierung in manischer Psychose: Näherrücken d. Gegenstände sichtbar ausdrucksvolles Gesicht, mächtiger Hut, nehmen ganzen Bildraum ein, Beiwerk weggelassen (es gibt auch Beispiele für selbstständig künstlerisch tätige Patienten m. guten Ergebnissen)
Erinnerung an ein Erlebnis im Delirium tremens
Erinnerung an ein Erlebnis im Delirium tremens
Zeichnungen im Behandlungsverlauf einer rezidivierenden endogenen Depression, Patient Lorenz E.
Zeichnungen im Behandlungsverlauf einer rezidivierenden endogenen Depression, Patient Lorenz E.
Zeichnungen eines Tieres im Behandlungsverlauf einer Manie, Patient Johann M.
Zeichnungen eines Tieres im Behandlungsverlauf einer Manie, Patient Johann M.
Franz Kauer zeichnete naturalistisch vor Ausbruch der Psychose
Franz Kauer zeichnete naturalistisch vor Ausbruch d. Psychose
Franz Kauer, Zeichnung in der aktuen Psychose
Franz Kauer, Zeichnung in d. aktuen Psychose

Psychiatrie u. Kunst Modifikation u. Erweiterung d. Methode v. Karen Machover Navratil verwendete weißen Karton (Postkartenformat) statt Schreibpapier Begründung: (1) Karton hat größeren Aufforderungscharakter als Schreibpapier (2) Schreiber bemühe sich mehr (3) kleines Format überfordert n. reine Bleistiftzeichnung, auch Verwendung v. Tusche u. Feder b. Patienten, wo ihn künstlerische Möglichkeiten interessierten: v. A6 > A5 > A4 > 30x40cm > ganze u. halbe Bögen weißes Packpapier weitere Aufgabenstellungen, wie Tier u. Sonne zeichnen am Schluss nur noch: Zeichnen Sie bitte irgend etwas! patient21-k.jpg Beschreibung v. Patienten: in Luft hingen Ringe, Männer seien gekommen, hätten lange Stangen getragen, d. Aufgabe gehabt, m. d. Stangen in d. Ringe hineinzufahren Delirium tremens: ernste u. potenziell lebensbedrohende Komplikation b. länger Alkoholkrankheit dar Halluzinationen haben starken Realitätscharakter, keine kritische Distanz erlebten Sinnestäuschungen sind v. höchster Evidenz (Wahrheitsanspruch) nach Delirium bleiben Erlebtes für einige Tage in Erinnerung, werden noch danach für objektive Wirklichkeit gehalten (Residualwahn) b. akuten Psychosen Stellung d. Aufgabe täglich dadurch Bild d. Behandlungs- u. Heilungsverlaufes sichtbar patient22-k.png endogen: innen entstanden; infolge veränderter Stoffwechselvorgänge im Gehirn (1) im unbehandelten Zustand: menschliche Figur nur wenige Millimeter großer Kopffüßler (2) nach Einleitung antidepressiver Behandlung: Figur wuchs langsam (3) Depression geschwunden: größe Figur Kleinheit allerdings kein obligates Merkmal Depression patient23-k.png Abklingen d. Manie durch Motivwahl erkennbar Tiere wurden immer kleiner u. harmloser Stier > Schwein > Ziege > Katze > Taube Patient wurde nach Entlassung jedoch depressiv u. brachte sich um rückblickend betrachtet: Depression kündigte sich in Zeichnungen an laut Navratil kündigen sich seelische Veränderungen in Zeichnungen an, bevor sie klinisch erfassbar sind patient24-k.jpg patient25-k.jpg Patient taubstummer Analphabet vor Ausbruch einer langdauernden akuten halluzinatorischen Psychose, während Behandlungs- u. Heilungsverlauf u. nach Abklingen Psychose beobachtet zunächst zeichnete Patient nach Vorlagen u. Natur nach Ausbruch Psychose wandte er sich v. Realität ab, zeichnete ausschließlich aus Fantasie heraus hoher Symbolgehalt, originelle Formen, große Expressivität nach Heilung wieder Motive seiner Umwelt eingeflossen im Abschlussbericht: D. Künstler in ihm war d. Psychose
Mensch, Patient W.J., 67 Jahre alt
Mensch, Patient W.J., 67 Jahre alt
Mensch, Karl H.
Mensch, Karl H.
Zeichnungen eines alkoholkranken Mannes
Zeichnungen eines alkoholkranken Mannes
Zeichnungen eines alkoholkranken Mannes
Zeichnungen eines alkoholkranken Mannes

Psychiatrie u. Kunst Versuchsanordnung (nach Machover) Personality Projection in the Drawing of the Human Figure, Karen Machover betrachtet Zeichnung menschlicher Figur, auf Aufforderung hergestellt, als provozierte kreative Leistung nimmt an, dass individuelle Nöte u. Konflikte zum Ausdruck kämen Versuchsanordnung: (1) Person erhält Blatt Papier u. mittelweichen Bleistift Bitte zeichnen Sie eine menschliche Figur! (2) Frage nach Geschlecht, Bekleidung etc. keine Stellung einnehmen (3) nach Fertigstellung Aufforderung anderes Geschlecht zu zeichnen (für interessante Interpretationsmöglichkeiten) Gisela Schmeer, Psychoanalytikerin: D. bildnerisch Gestaltete sieht nämlich stets anders aus als d., was wir uns beim Zuhören vorgestellt hatten […]. Kein noch so versierter Analytiker kann exakte Voraussagen machen darüber, was sein Patient aufs Papier bringen wird patient1-k.jpg Patient W.J. nach Selbstmordversuch eingeliefert, Diagnose Alkoholhalluzinose wollte sich m. Veredelungsmesser (Weingartenarbeiter) Leben nehmen Patient hatte hochgradige Angst, fühlte sich verfolgt, hörte Stimmen, d. drohten, ihm d. Zunge umzudrehen u. Augen auszustechen Alkoholkranke: oft Schluckakt u. somit Hals m. Schuldgefühlen besetzt in Zeichnung durch langen Hals sichtbar patient2-k.jpg Zeichnung im akuten schizophrenen Zustand hergestellt Schizophrenie Symptome u.a.: Wahn, Hallzuinationen, Störungen d. Ich-Erlebens (u.a. eigene Handlung wird als v. außen gesteuert empfunden), desorganisiertes Sprechen, formale Denkstörungen, desorganisiertes Verhalten schizophrene Patienten geben manchmal b. Zeichnungen auch innere Organe wieder Merkmal kommt fast nur b. psychotischen Patienten vor (m. zeitweiligem weitgehenden Verlust d. Realitätsbezugs) Bild Zeichnung eines schizophrenen Mörders, d. d. Auftrag hatte, einen Menschen zu zeichnen. Reine Umrisszeichnung, geisterhaft, gemisches Profil. alkoholkranke Patienten: (1) meist weiche, schwache, abhängige Menschen (2) Mutter in Partnerin gesucht, evtl. sexuell versagt (3) fehlende Anerkennung, in Männergesellschaft gesucht (4) fehlende mütterliche Verwöhnung durch Alkohol ersetzt patient4-k.png weibliche Figur in Zeichnungen meist größer, stärker, schmollend, schimpfend oder strafend, jedenfalls dominierend wiedergegeben viele Patienten Meinung, dass Ehe sehr gut sei, wogegen deren Frauen Scheidungsgedanken tragen auf Nachfrage: Ehefrau habe ein gutes Mundwerk, immer d. letzte Wort haben müsse, zu Hause d. Regiment führe eigene Einschätzung: gutmütig u. nachgiebig Ich schlucke lange Zeit alles hinunter, dann nehm ich meinen Rock u. geh' Zeichnung eines alkoholkranken Mannes (Frau schaut recht bösartig aus, Mann zart) patient6-k.png Patient gab männliche Figur als Kind, weibliche als erwachsene Person wieder Zeichnungen Alkoholkranker unterscheiden sich in Art d. Ausführung n. v. Zeichnungen Gesunder Neurose ruft keine gewaltigen Veränderungen im bildnerischen Ausdruck wie Psychose hervor Neurose: seit Freud Sigmund Freud als leichtgradige psychische Störung verstanden, durch Konflikt verursacht Psychose: schwere psychische Störung, zeitweiliger weitgehender Verlust d. Realitätsbezugs D. Neurose äußert sich im Inhalt, d. Psychose in d. Form d. Zeichnung Neurotiker verleugnet Realität nicht, deshalb behält Zeichnung koventionelle Formen b. Psychotiker verleugnet Realität, in Zeichnungen können widersprechende neue Formen u. Deformationen auftreten
Bild der 4 Grundfarben und ihre Stellung zueinander in der Ebene (Arbeit aus dem Unterricht Kandinsky), 1930, Heinrich-Siegfried Bormann
Bild d. 4 Grundfarben u. ihre Stellung zueinander in d. Ebene (Arbeit aus d. Unterricht Kandinsky), 1930, Heinrich-Siegfried Bormann

Ausstellung Bauhaus Kunstlehre Bauhaus Dessau "D. 3 Grundfarben gelb, rot, blau verteilt auf […?]", Rudolf Paris (ohne Abbildung, fotografieren verboten) für mich neu: Grundfläche d. 3 Formen gleich grundfarben-k.jpg Farbunterricht v. Wassily Kandinsky, Zuordnungen d. 3 Grundfarben Gelb, Rot u. Blau zu Grundformen Dreieck, Quadrat u. Kreis Elementarunterricht, Farbenseminar Zuordnung Grundfarben zu Formen geht auf Umfrage Kandinskys am Weimarer Bauhaus z.ück Mehrzahl Befragter schloss sich seiner Argumentation an (also keineswegs durchweg "logisch") Kandinskys Farbenlehre folgt n. rein wissenschaftlichen Überlegungen, eher introspektiv gewonnene Erkenntnisse nach Johannes Itten (1) Quadrat = materielle Welt d. Schwere, d. Festen (2) Dreieck = intellektuelle Welt d. Logik, d. Konzentration, d. Lichtes, d. Feuers (3) Kreis = spirituelle Welt d. Gefühle, d. Beweglichkeit, d. Ätherischen Grete Reichardt "Durchdringung d. Körper d. Wesen u. d. Schein nach" (ohne Abbildung), Übung aus Unterricht b. Klee, 1927 Hausarbeit weiter bearbeitet
Gedicht von Ernst Herbeck, mit Zeichnung von Oswald Tschirtner
Gedicht v. Ernst Herbeck, m. Zeichnung v. Oswald Tschirtner
O.T. (Regen), 1984, Oswald Tschirtner
O.T. (Regen), 1984, Oswald Tschirtner

Kunstmarkt notiert Preisvorschlag für "Landschaft m. Kühen", Öl auf Pappe, 1975, Per Sigfrid Bengtsson akzeptiert (100 Euro; b. 90 Euro automatisiert abgelehnt) Psychiatrie u. Kunst Collection De l'Art brut in Lausanne besuchen (Nähe Genf) weiterhin Einblick in d. Sammlung, Teil II, Kunsthaus Kannen in Münster , bis 30.10., Di-So 13-17 Uhr v. Münster Hbf - Ludgeriplatz B laufen, Bus 1 bis Davertstr. B, bis Davertstr. A laufen, Bus T1 bis Alexianer-Krankenhaus (alle 60 Minuten) D. Gugginger Methode. Kunst in d. Psychiatrie, Leo Navratil Behandlungsziel: (1) Besserung psychischer Zustand (2) Stärkung Selbstbewusstsein (3) Verbesserung Umgang m. äußerer u. innerer Realität d. Kranken neuer Zustand soll neue Entfaltungsmöglichkeiten u. neue Sinngebung eröfnnen Künstler im psychiatrischen Patienten: Künstler ohne jede künstlerische Ausbildung, ohne genauerer Kenntnis zeitgenössischer u. traditioneller Kunst nach Jean Dubuffet: Art-brut-Künstler Art brut: Sammelbegriff für autodidaktische Kunst v. Laien, Kindern oder Menschen m. Geisteskrankheit oder geistiger Behinderung Jean Dubuffet (1901-1985, französischer Maler, Bildhauer, Collage- u. Aktionskünstler) Hauptvertreter d. Art brut, Vertreter französischer Nachkriegskunst Bildnerei d. Geisteskranken, Hans Prinzhorn besuchte schweizer Anstalten, sah Werke d. schizophrenen Patienten Adolf Wölfli, Heinrich Anton Müller, Aloise Corbaz Eigenschaften: (1) ohne Beziehung zu künstlerischen Vorbildern, (2) fern v. Kunstbetrieb Kunst repräsentierte extremen Individualismus, frei v. sozialen u. kulturellen Zwängen notiert Motiv Sonne b. Kinderzeichnungen: Strahlen erst durch Aufforderung (Eltern, Kindergarten) in Zeichnungen eingebracht? eigentlich sind Kinderzeichnungen v. Erwachsenenwelt kontaminiert: Vorstellungen d. Dargestellten (wie Sonne), Papier (Untergrund), Stifte (Farben, Dicke Miene, Buntstift / Filzstift / …), Zeit (wann Kind zeichnen soll/darf) für Bezeichnung Art brut v. Dubuffet verlangt: (1) Unabhängigkeit v. kultureller Kunst, (2) etwas Überraschendes, (3) selbst Erfundenes Standpunkt (4) Schaffen aus einer inneren Notwendigkeit, einer extremen Spannung, einem 'hohen Fieber' Echtes künstlerisches Schaffen habe immer etwas m. Wahnsinn u. Manie zu tun, sei niemals normal herbeck-k.jpg Trennung zwischen Art brut u. kultureller Kunst gefordert, ersteres für Dubuffet aber höchster Bewunderung wert Navratil: Unterscheidung zwischen (1) Arbeiten auf Anregung u. (2) spontanen Zeichnungen zu (1): können originell sein, Spontanes enthalten zu (2): vermissen oft jeden künstlerischen Reiz, klischeeartig = Kreativität <> Spontaneität Voraussetzung für künstlerisch interessante Arbeiten im Sinne Art brut: (1) Schizophrene oder manisch-depressive u. hypomanische Patienten, (2) manche epileptisch u. hirnorganisch Kranke regen-k.jpg teilweise ständige äußere Anregung nötig (wie Ernst Herbeck u. Oswald Tschirtner ) noch lesen: D. unterschätzte Naive Standpunkt Mich ärgert gerade, dass ich niemals wie v. d. Kunst unbefleckte Kranke zeichnen werden kann. Ich kann kopieren, versuchen d. Stil nachzumachen, aber ich werde nie so zeichnen können. Dafür habe ich schon zuviel gesehen u. ausprobiert. Wie gerne würde ich d. Regen wie Oswald Tschirtner darstellen! Für kindliche Zeichnungen könnte ich einmal probieren d. rechte Hand zum Zeichnen zu verwenden, m. d. bin ich noch ungeübt. Hausarbeit E-Mail v. Hans: D. Lou Andreas-Salomé habe ich gelesen. Psychoanalyse Sigmund Freud ist n. mein Ding, muss ich gestehen. Es klingt interessant u. liest sich schön, aber ist m.E. bloßes Geschwätz. D. Psychoanalyse Sigmund Freud ist halt keine Naturwissenschaft, was n. heißt, dass sie völlig nutzlos ist. Habe trotzdem ein Zitat v. d. Frau untergebracht. Ich habe versucht, Deine sehr negative Allen-Ansicht ins Positive zu wenden. D. ist m.E. ein wichtiger Punkt: Man kann Sinn produzieren! D. Sinnkrise ist n. d. letzte Wort! Deshalb auch d. eingefügte Thomas-Mann-Zitat m. d. Trotzdem.
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma, 3 Jahre alt), Buntstifte, Filzstifte, Lippenstift, Marmelade und Stempel auf Papier 21x29.7cm, 31
Kindliche Zeichnung (frei nach Emma, 3 Jahre alt), Buntstifte, Filzstifte, Lippenstift, Marmelade u. Stempel auf Papier 21x29.7cm, 31
Kindliche Zeichnung, Filzstift, Buntstift, Aufkleber und Stempel auf Papier, 21x29.7cm, Friedrich Fröhlich, 31
Kindliche Zeichnung, Filzstift, Buntstift, Aufkleber u. Stempel auf Papier, 21x29.7cm, Friedrich Fröhlich, 31
Der Überfall der Wölfe, 1923, Adalbert Trillhaase
D. Überfall d. Wölfe, 1923, Adalbert Trillhaase
Landschaft mit Kühen, Öl auf Pappe, 1975, Per Sigfrid Bengtsson
Landschaft m. Kühen, Öl auf Pappe, 1975, Per Sigfrid Bengtsson
Bild von Bernard Vercruyce, Gutman-Art Galerie (vermeintlich Naive Kunst)
Bild v. Bernard Vercruyce, Gutman-Art Galerie (vermeintlich Naive Kunst)

(m. Notizen d. vergangenen Tage) o.T. Selbstporträt mehrere Male auf Papier ausdrucken (AV-Labor) u. danach bearbeiten bearbeiten = Filzstifte, Buntstifte, Stempel, Aufkleber, Löcher, Bart (echt), Kopfhaar, Brille (echt), Foto v. Ramses einarbeiten, Kussmund, Zähne, Augenbraun, Tüte überstülpen, Acrylfarbe, Kugelschreiber, … evtl. auf Leinwand, da stabiler beim Bearbeiten Hausarbeit überarbeitet (Korrekturen v. Hans) Kinderzeichnung kzn4p.jpg kzn3-k.jpg weiteres Ergebnisse (frei nach Emma, 3 Jahre alt) notiert Emmas häufige Reaktion auf Frage "Was ist d.?": "Ich weiß nicht." Naive Kunst betont einfache, unbekümmerte, fantasievolle Bildmotive vereinfachte Darstellung, oft ohne Schattenwurf Bsp. Henri Rousseau (siehe ) stand wegen Beihilfe zum Scheckbetrug 1909 vor Richter, Verteidiger zeigte, um Geistesverfassung zu demonstrieren ein v. Rousseau gemaltes Bild verlies Ausschnitte aus Kritiken: "D. Gemälde d. Herrn Rousseau ist ganz eindeutig d. Werk eines Kindes v. zehn Jahren, d. Männchen malen wollte." "Gehen Sie d. Werke d. M. Henri Rousseau ansehen, lachen ist gesund." "Monsieur Rousseau malt m. d. Füßen, wobei er aber d. Augen geschlossen hält." "Was M. Henri Rousseau anlangt, beantragen wir seine Internierung in einer Irrenanstalt." Séraphine Louis de Senlis Wilhelm Uhde (1874-1947, deutscher Kunsthändler, Kunstsachverständiger, Autor u. Galerist) Ende 1920er verwendet Uhde Begriff "Naive Kunst" für Ausstellung "Maler d. heiligen Herzens" trillhaase-k.jpg zeigte u.a. Henri Rousseau, Louis Vivin, Séraphine Louis de Senlis u. Camille Bombois förderte Naiven Adalbert Trillhaase (1858–1936, deutscher Naiver) per-sigfrid-bengtsson-k.jpg Per Sigfrid Bengtsson (1898-1985 schwedischer Künstler) studierte 1929 an Berggren u. Larssons Malschule in Stockholm Gottfrid Larsson : 1920 gründe gemeinsam m. Edward Berggren Kunstschule in Stockholm unterrichtete bis 1932 Skulptur, bereitete Schüler auf Kunstakademie vor Bengtsson ansonsten Autodidakt, Beteiligung b. diversen kleineren Ausstellungen (wie b. d. meisten Künstlern), gezeigt im Malmö u. Ystad Art Museum Motive: gepflegte Landschaft, Figuren u. Tieren, Holzschnitte u. Zeichnungen laut FindArtInfo (Datenherkunft unbekannt) zwischen 3,60 - 461,74 EUR (umgerechnet) gehandelt gutman-k.jpg als "Naive Kunst" verkauft: Gutman-Art Galerie schwankt zwischen Kitsch , , , Süßem , Kinderbuch-Stil u. Grafik , insgesamt: starke Unterschiede, teilweise wirken Bilder für mich wie "Kunst" (siehe Adalbert Trillhaase, tatsächlich "anerkannt"), andere sehen nur kitschig aus (Sylvie Marcel), oder für Kinderbücher gemalt (Charlotte Lachapelle) wichtig: n. in zu grafische Form abtriften (wie runde Gesichter, Verlauf, monotone Farbflächen, Glitzer) tatsächlich versuchen "richtig" zu zeichnen, dabei aber einfache Perspektive wählen, n. nach Lehrbuch malen, Größenverhältnisse selbst festlegen, schwierige Dinge auslassen bzw. übertünchen

(m. Notizen d. vergangenen Tage) Hausarbeit weiter bearbeitet aktueller Zwischenstand (3.8.2016) Standpunkt E-Mail v. Hans: "Ich möchte Dich n. m. meiner Meinung über 'Kunst u. Politik' zu irgend etwas überreden. Es geht mir nur darum, darauf hinzuweisen, dass zu anderen Zeiten bedeutende Künstler ganz anders -- m.E. realistischer -- darüber gedacht haben als 'man' d. heutzutage tut. In meinen Augen wertet d. Tatsache, dass einer Kunst produziert, seine Meinungsäußerung in außer-künstlichen Belangen um keinen Deut auf, selbst wenn er hohes öffentliches Ansehen genießt. Einstein ist ein Beispiel aus d. Wissenschaft. Er genoss Ansehen u. war in politischen Dingen v. geradezu gefährlicher Naivität!" Standpunkt Geradenbild verhüllt Kinderzeichnung 2016-08-02.mp3 Zweifel Gedanken v. 6.8. , unkorrigiert (aber ohne Whisky Whisky, lese gerade "U. Nietzsche Friedrich Nietzsche weinte") Wo ist d. Qual, d. mich zu guter Kunst leitet? Wo d. brennenden Fragen? Zweifel, d. sich durch Schlafl osigkeit, Albtraum, Schwitzen, - allgemein - innere Unruhe äußert? Warum bin ich nur so zufrieden? Warum verzweifel ich n. an d. Erkenntnis, dass selbst d. Frage nach d. Sinn d. Existenz vor u. nach d. Menschheit nie gestellt werden wird, ja selbst in dieser kurzen Zeitspanne menschlichen Daseins nur pseudo-da ist, unmengen an Lebenszeit raubt? Wie soll ich da ein Verlangen nach Ausdruck spühren? Wie d. Verlangen nach Mitteilung? Ich möchte ungern Kunst machen, d. große Themen wie Krieg, Hunger, Liebe oder Tod einnimmt, aber eigentlich zum Verkümmern verurteilt ist, weil in mir d. Themen keine drängende Reaktion auslösen, d. guter Kunst zu Grunde liegen sollte. Was interessiert d. Menschheit mein Alltag, wo doch jeder seinen führen muss? Was interessiert mich d. Alltag d. Menschheit, wenn ich m. mir selbst beschäftigt genug bin? Solange ich nur Kunst für mich mache - wie bisher geschehen - werde ich n. d. Drang haben ausstellen zu wollen, weil es nichts zu sagen gibt, was d. Anderen gesagt werden müsste. Es ist n. tragisch, dass d. Kunst b. mir bleibt. Es macht mir Spaß mal hier u. da mich zu äußern, d. Arbeit dann in einer Schublade verschwinden zu lassen, später wieder herauszukramen u. mich an jener zu erfreuen. U. dennoch spühre ich ein Verlangen nach einer anderen Kunst. D., d. meiner Meinung nach aber v. vielen nur gespielt, n. gelebt wird. Ich will n. Schauspieler sein! Wo ist d. Qual?
Selbstanschauung Ich, 1886, Ernst Mach
Selbstanschauung Ich, 1886, Ernst Mach

Hausarbeit "Nur weil ein Künstler sich selber über einen Spiegel erfährt u. d. bildnerisch festhält, heißt d. noch lange nicht, dass er damit narzisstische Motive verfolgen würde. Denn: […]" "Selbstbild ohne Selbst Dekonstruktionen eines Genres in d. zeitgenössischen Kunst", Kapitel "D. Spiegel als Instrument d. Selbstdarstellung" Wilhelm Waetzold: "Woher stammt d. Künstler d. Wissen um seine Außenseite?" über Selbstbebachtung im Spiegel u. aus sprachlichen oder bildnerischen Mitteilungen anderer (später auch über Fotografie, Videokamera, Webcam, …) Mensch ist auf Hilfe v. Außen angewiesen, um seinen Körper vollständig betrachten zu können Thomas Kempas (1982): "Ein Selbstporträt ist ein Spiegelbild" weitere mögliche Beobachtung ohne Technik in d. Natur: Wasseroberfläche, Spiegelung in Augen mach-k.jpg "Es geht also zu allererst um d. Begreifen d. eigenen Form im Raum"
Frank Sievers
Frank Sievers
entweder Schnipselparty, Krokodilstränen, Ein Mann mit Hut, Acryl auf Leinwand, 2016, Caroline Bickenbach
entweder Schnipselparty, Krokodilstränen, Ein Mann m. Hut, Acryl auf Leinwand, 2016, Caroline Bickenbach
o. T., Sanghoon Lee
o. T., Sanghoon Lee
A Gray Matter, Walker Brengel
A Gray Matter, Walker Brengel
weitere Zeichnungen
weitere Zeichnungen

Kunst 2 0
Ausstellung UdK Rundgang Fakultät Bildende Kunst Kinderzeichnung ("kindlicher Stil") udk1-k.jpg "Kleine Zeichnung im goldenen Rahmen", 2016, Valerie Funk udk3-k.jpg Sarah Loibl m. stark vergrößerten Arbeiten auf Plane m. Ösen, evtl. für Kinderzeichnung so ähnlich umsetzen Maria Martini verhüllt Alice Senorina Hauck Strom, Welle, Europ(guernic)a, Jonas Jubitz udk9-k.jpg Clara Thorbecke Sophie Fensch Geradenbild udk14-k.jpg "kein Titel", 2016, Yei-Hyung Kim Franziska Beilfuss Phillip Langer Standpunkt radikal verhüllt Kinderzeichnung D. neuen Zeichnungen zähle ich zu d. einzigen Arbeiten, d. ohne aller Theorie funktionieren. D. frei sind v. künstlerischem Gehabe. V. Gedankenkonstrukten, v. Handwerk. Sie entstehen aus d. Leben heraus. Sie erzählen n. mehr, als was d. Welt v. sich aus vor meinen Augen ausbreitet. D. verhüllten Arbeiten bzw. d. Verhüllen als Akt d. Z.ücknehmens stellen/stellt d. Gegenseite / d. Gegenpol da. Mir scheint, als wären d. Zeichnungen nun d. Antwort auf d. radikale Z.ückziehen. Ein Gedanke beim Verhüllen war, dass im Inneren d. Kästen etwas blühen kann, was für d. Betrachter verweigert bleibt. Vor lauter Blühen sollten d. Kästen irgendwann einmal brechen, d. Innere nach Außen treten u. d. Welt m. Neuem, noch nie Gesehenem überfluten. kzsa2-k.jpg D. Verhüllung ist d. Todesstoß für jeglicher Kunst, d. kindlichen Zeichnungen d. Versuch d. einfache Leben in d. Kunst zu bringen.

Kunst 2 0
Standpunkt Friedrich Fröhlich, Künstler* (* m. Staffelei, ohne eigener Ausstellungen, ohne Vernissage, ohne Finissage, ohne Bierflasche, m. Buntstiften, m. Papier, m. Acrylfarben, m. Ölfarben, m. Aquarellfarben, m. Grundierweiß, m. Firnis, m. Sprühkleber, m. einigen Pinseln, m. Katze, ohne Meisterschülertitel, noch ohne Diplom, m. Grundausbildung) Kinderzeichnung (…) Was bedeutet d. alles für mich? Ist es "richtig" d. Zeit m. Zeichnen zu verbringen? M. d. Festhalten v. Alltagsgeschichten? Immerhin sind sie n. v. außen bestimmt (wie b. gesellschaftskritischen, politischen, … Arbeiten anderer Kunststudenten). Sie erfüllen nichts. D. macht sie für mich aber auch wieder interessant. Sie gehen keiner expliziten Frage nach (wie d. Geradenbilder oder d. verhüllten Arbeiten). Sie entstehen intuitiver, spielerisch, aus Erlebtem heraus. Können sie meine Bewunderung für d. Sein an sich ausdrücken? Ich kann m. einfachen Mitteln mein Denken, Fühlen, Handeln ausdrücken. Dafür brauche ich keine besonderen Hilfsmittel, d. erst m. einiger Lernzeit bedient werden können. Wo viel Zeit für d. Umsetzung n. für d. Ausdrücken an sich verschwendet wird. M. Buntstiften kann ich m. wenig Kenntniss viel ausdrücken. Es ist in d. Sinne kein höheres Handwerk, sogar ziemlich primitiv. Schließlich versuchen sich bereits Kinder daran. Aber muss es denn kompliziert sein, um gut zu sein? Müssen Jahre in Studien investiert werden, wenn es auch einfacher geht? Es wird nie eine realistische Abbildung zustande kommen. Nur wenn diese eh n. mehr auszudrücken vermag, als eine einfache Skizze, ist d. auch n. nötig! Ein Künstler versucht sich durch Aneignung v. Wissen u. Technik über andere Nichtwissende zu stellen (wie b. jedem anderen Beruf auch). Aber kann er n. einfach auch d. tun, was prinzipiell ohne vorherigem Lehrgang alle anderen auch tun könnten? Was spricht dagegen? D. Unterschied zu anderen ist lediglich, dass er es ernst betreiben würde. Damit meine ich, dass er mehr Zeit dafür verwendet, als andere. Er macht nichts besser, er macht es lediglich intensiver. D. Frage meiner Oma wäre dann nur noch: U. wie verdienst du damit Geld?
(mit Christian im Park am Gleisdreieck, Berlin), Buntstift auf Papier, 21x29.7cm, 31
(m. Christian im Park am Gleisdreieck, Berlin), Buntstift auf Papier, 21x29.7cm, 31

Kunst 1 0Klasse +1 Mark +0
Klasse Bildende Kunst Diplom 1.5-1 Jahr vor Diplom bereits mögliche Themen für Arbeit u. Text m. Mark Helmut Mark u. Theorieprofessor besprechen 1 Jahr vor Diplom dieses anmelden Diplomprüfungen immer Februar u. Juli ab Juli 2016 sammeln, ab Februar 2017 bearbeiten: im Februar 2018 Diplom (11. Semester) ab Februar 2017 sammeln, ab Juli 2017 bearbeiten: im Juli 2018 Diplom (12. Semester) aktuell: 8. Semester bis Oktober (noch 3 Monate) Hausarbeit Narzissmus Narzissmus fertig machen, dann im Zeitplan 9. Semester: 1.10.2016-31.3.2017 10. Semester: 1.4.2017-30.9.2017 bis inkl. 12. Semester: keine zusätzlichen Gebühren da kommunikative Probleme m. Mark Helmut Mark/Schellbach Kilian Schellbach: schon Februar 2018 anvisieren? HGB Rundgang 2017 Ideensammlung als Vorbereitung fürs Diplom verstehen Hängung ausprobieren, alle meine Themen anreißen, danach überlegen, welches passend für Diplom unten d. 2 Flurflächen wieder nutzen alte Fotos v. Flurflächen heraussuchen, ausdrucken u. Ideen skizzieren m. Geradenbildern, Kinderzeichnung, verhüllter Arbeit als kleine Spielwiese verstehen m. 1-2 großen gerahmten Arbeiten wie "gekreuzte Beine" u./oder "liegender Akt" u./oder "Ganzkörperporträt" (noch plotten, ca. 50x150cm, evtl. in Flügeltürrahmen montieren, m. Klavierscharnier umsetzen) ansonsten kleine Ausdrucke (wenn d. geklaut werden: n. schlimm) wie Geradenraben, einzeln ausgedruckt u. aufgehangen oder v. Decke hängen lassen Fotoabzüge 10x15cm, evtl. 1-2 auch gerahmt, m. Abstandsleisten evtl. m. langer Geraden an Wand tapeziert, besteht aus allen Notizen zu Geraden v. ~frfr evtl. halbverhüllte Fotoabzüge (abdeckender Kasten leicht versetzt an Wand montieren) für Klassenpräsentation: evtl. kleine Kinderzeichnung, durch Paravent (Holz m. Klavierscharnieren) verdeckt E-Mail v. Kommilitonin: "Für mich ging es dabei eher um […] d. Narrativ, was durch Kunst im Flur u. Fest im Klassenraum entsteht."
Kindliche Zeichnung, 31
Kindliche Zeichnung, 31
NEHMT DIESES SCHEISS DING AUS MEINEM KOPF!!!, Text, Tränenflüssigkeit, Nasensekret, Speichel auf zerknittertem Papier, 21x29.7cm, 31
NEHMT DIESES SCHEISS DING AUS MEINEM KOPF!!!, Text, Tränenflüssigkeit, Nasensekret, Speichel auf zerknittertem Papier, 21x29.7cm, 31

Werkstatt Holzwerkstatt Kinderzeichnung 1x Rückkarton u. Abstandsleisten m. Papier beklebt (Sprühkleber) längere Abstandsleisten nachträglich m. Schleifpapier etwas kleiner gemacht (keine Schleifspuren) <1mm zu hoch, durch zusätzliche Papierlage manuell v. Abstandsleisten abgeschliffen, n. ganz sauber merken: b. Alberti Wolfgang Alberti statt 6mm nur 5mm Höhe (außer es gibt kein Zwischenblatt) bzw. immer nur 5mm, dann am Rückrahmen noch etwas dazwischenlegen evtl. Breite statt 3 nur 2mm, dann b. Papierlage definitiv unter Rahmen kzgerahmtg.jpg insgesamt aber sehr gut gelungen, evtl. b. Kinderzeichnung m. farbigem Tonpapier ausprobieren Ergebnis für Kinderzeichnung / Klassenpräsentation kommende Woche nutzen b. Alberti Wolfgang Alberti Abstandsleisten gestanzt Rückkarton an Rahmengröße angepasst 1x Rückkarton u. Abstandsleisten weiß lackiert Ergebnis schlimm (Bad durch Sprühnebel eingeweißt), nachträglich m. Pinsel weiß grundiert nehmtdieses_prae.jpg Ergebnis für "Nehmt mir dieses Ding aus meinem Kopf!!!" verwendet
Bande, 2002, Martin Honert
Bande, 2002, Martin Honert

Klasse -1 Mark -1Studium 2 0
Werkstatt Plastisches Gestalten Einzelgespräch Bachmann in Atelier, Tonkopf evtl. ohne Hinterkopf flächiger an Seiten arbeiten Augenbraun wegnehmen Ohren weiter nach hinten u. kleiner Kopf v. oben fotografieren, um Stirnbereich besser zu verstehen m. Werkzeug n. m. Fingern weiterarbeiten, dadurch detailierter u. spannendere Struktur sichtbare Augenkugel nach unten mehr gebogen als nach oben wie b. Mund (Oberlippe) gehen Oberlider über Unterlider in Bibliothek ansehen: "D. nackte Mensch. Hand u. Lehrbuch d. Anatomie", Gottfried Bammes Kinderzeichnung wegen Kinderzeichnungen: Martin Honert (*1953, deutscher Künstler) Thema: Erfahrungen aus eigener Kindheit ausgehend v. Erinnerungen oder alten Fundstücken entstehen dreidimensionale Objekte bande-k.jpg Ende Semesterferien für nächsten Treff anvisieren hinterlegt geschliffenes Werkzeug heute noch b. Pforte nachher noch zu Ωe wegen Fräsearbeit Notiz v. morgen: Klasse Bildende Kunst Studienreise Athen Treff wegen Ausstellung anstatt über Arbeiten nur über Essen geredet; angenervt Notiz v. übermorgen: Werkstatt Holzwerkstatt Alberti Wolfgang Alberti aufgesucht, Holzleisten u. Rückkarton herstellen Holzleiste (BXH): 3x6mm Rückkarton: 32,7x24x0.3cm [umsetzen]Alberti Wolfgang Alberti wegen Birnenholz fragen, größere Fläche aus zusammengefügten Leisten wenn geht: Geradenbild oder in Birnenholz umsetzen Ωe schreiben
Stehender Mädchenakt, 1963, Öl auf Hartfaser / Mädchenakt vor dem Spiegel, 1964, Öl auf Holz / Damenporträt (Porträt Maria), 1967 / Die Neugierigen, 1962, Öl auf Hartfaser auf Holz, Albert Ebert
Stehender Mädchenakt, 1963, Öl auf Hartfaser / Mädchenakt vor d. Spiegel, 1964, Öl auf Holz / Damenporträt (Porträt Maria), 1967 / D. Neugierigen, 1962, Öl auf Hartfaser auf Holz, Albert Ebert
Am Schaltpult (nach Willi Sitte), 2002, Öl auf Leinwand, Moritz Götze
Am Schaltpult (nach Willi Sitte), 2002, Öl auf Leinwand, Moritz Götze
Roter Turm I, Öl auf Leinwand, Lyonel Feininger
Roter Turm I, Öl auf Leinwand, Lyonel Feininger
Am Trödel (III), Bleistift und Farbstift, 1929, Lyonel Feininger
Am Trödel (III), Bleistift u. Farbstift, 1929, Lyonel Feininger
Klosterruine Oybin, u, 1810, Aquarell und Deckfarben, teilweise mit Transparentpapier hinterklebt, Caspar David Friedrich (zugeschrieben)
Klosterruine Oybin, u, 1810, Aquarell u. Deckfarben, teilweise m. Transparentpapier hinterklebt, Caspar David Friedrich (zugeschrieben)

Ausstellung Dauerausstellung Kunstmuseum Moritzburg, Halle Albert Ebert (1906-1976, naiver deutscher Maler u. Grafiker) "Junge Frauen", 1959, Öl auf Holz u. "Liebespaar", 1961, Öl auf Holz, Albert Ebert halle2-k.jpg Einzelansicht "Stehender Mädchenakt", 1963, Öl auf Hartfaser, Albert Ebert "Abgerissener Drache", 1976, Öl auf Hartfaser, Uwe Pfeifer (*1947 in Halle) "Ideale Landschaft", 1973, Öl auf Hartfaser, Uwe Pfeifer halle6-k.jpg "Chemiearbeiter am Schaltpult", 1968, Öl auf Hartfaser, Willi Sitte Willi Sitte (1921-2013) halle8-k.jpg halle9-k.jpg "Am Trödel (II)", 1929, Bleistift, Lyonel Feininger "Häuser am Trödel", Kohlezeichnung, 1929, Lyonel Feininger halle13-k.jpg
Mönch am Meer, 1808-1810, Caspar David Friedrich
Mönch am Meer, 1808-1810, Caspar David Friedrich
Atelierwand, 1852, Adolph Menzel
Atelierwand, 1852, Adolph Menzel
Ansprache Friedrichs des Großen an seine Generale vor der Schlacht bei Leuthen 1757, 318x424cm, Adolph Menzel
Ansprache Friedrichs d. Großen an seine Generale vor d. Schlacht b. Leuthen 1757, 318x424cm, Adolph Menzel

Ausstellung Alte Nationalgalerie Berlin (siehe auch , "Mönch am Meer" vor Restaurierung) Restaurierung "Mönch am Meer" u. "Abtei im Eichwald" moench.gif Friedrich thematisiert "Verhältnis v. Wissen u. Glauben, Diesseits u. Jenseits, Leben u. Tod" nach Tod 1840 weitgehend vergessen erst 1906 durch Ausstellung in Nationalgalerie "Jahrhundertausstellung deutscher Kunst v. 1775-1875" "wiederentdeckt" Gemälde allgemein: komplex aufgebaute Schichtengebilde aus organischen u. anorganischen Materialien m. unterschiedlichen chemisch-physikalischen Eigenschaften Aufbau Leinwandgemälde 19. Jahrhundert: (1) Keilrahmen, (2) textiler Bildträger, (3) sättigende Vorleimung, (4) 1-3-schichtigen Grundierung aus Kreide u. ölhaltigen Bindemitteln, (5) Unterzeichnung d. Komposition, (6) Untermalung z. Vorbereitung d. mehrlagigen Farbschichten, (7) Firnis Restaurierung in 3 Phasen: (1) Untersuchung d. Materialien u. ihrer Erhaltungszustände, (2) Konzepterstellung, (3) Durchführung konservatorischer u. restauratorischer Maßnahmen (1) Technologischer Befund Bildträger: feines Gewebe aus Flachsfaser in Leinenbindung original Keilrahmen n. erhalten 3-fach grundiert (1. Grundierung leuchtend rot pigmentiert, 2.-3. hellbraune Schichten) Komposition m. Stift auf Malgrund gezeichnet (b. Infrarotstrahlung sichtbar) b. Vorbereitung d. "Jahrhundertausstellung" 1906 wurde Gemälde m. zweiter Leinwand verstärkt Leinwandränder dazu beschnitten, neue grobe Leinwand m. Wachs-Harz-Mischung aufgebügelt Hitze verursachte Schäd. an Grundierung u. Farbschicht mehrere Abdrücke v. Bügeleisen zu erkennen weitere Restaurierung 1920er, erweckten fälschlichen Eindruck v. Nebelschwaden über Meer Friedrich übermalte 3 geplante Segelschiffe berlin1-k.jpg Adolph Menzel (1815-1905, deutscher Realist) berlin2-k.jpg n. vollendet, ausgekratzte Augen "Frau am Fenster", 1822, Caspar David Friedrich

Kinderzeichnung Notiz v. morgen: liniertes Papier nachahmen im Din-Format, wie 118.9x84.1cm (A0), 168.2x118.9cm (2A0) dadrauf dann Kinderzeichnung evtl. später im AV-Labor liniertes Papier drucken lassen evtl. m. Stickern (ebenfalls vergrößert) Werkstatt AV-Labor Einzelgespräch Liebert Pipette -> Neutralpunkt: setzt RGB auf Grau (gleiche Werte) m. schwarzem Hintergrund: Notizen auf Rückseite n. sichtbar deshalb: Pappe, etwas kleiner als A4 hinter Papier legen Kinderzeichnung (1) Libelle (blau) See, Wellen, Sonne, große Wolken Birken Ich, Rad, Möwe(?) Steine (Strand), Kraftwerk, Segelboot, Kirchturmspitze Tor (zum Park), viele Menschen, Ameisen kleine Biene, Entenfamilie Bootssteg m. Personen (2) Scanner, Papier, Monitore, Lampen
(bei Oma), Zeichnung auf Papier, 31
(b. Oma), Zeichnung auf Papier, 31

Klasse Bildende Kunst Studienreise Athen Treffen wegen Präsentation Athen-Arbeiten Arbeiten bis 8.7. aus Klassenraum entfernen wegen Auto Effi fragen 11.7. Planung Hängung Arbeiten im Flur zu überlegen: Raumplan, Umgang m. Werkangaben etc. "WIR BRAUCHEN EINEN TITEL!!" b. Treffen ging es eher ums Essen als um zu zeigende Arbeiten Kinderzeichnung (Notizen d. letzten Tage) (1) ich zeige Oma alte Arbeiten am Tisch Kaffee, Linsensuppe, Fliegen, Steinfußboden, Veranda (2) ich esse m. Oma Kuchen Kaffee, Gebäck, Milchersatz, Süßigkeiten, geschnittener Baum u. geschnittenes Gras Scheere, Besen kzomag.jpg (3) See, Steinskulptur, ich sitze drauf hinter mir Radfahrer, Skater, Läufer Wolken, etwas Sonne Schiff, Bäume, Sträucher, Apfelbäume Basecap, weiße Schmetterlinge Biene, Schuhe ausgezogen, Sirenen (4) auf Bahnsteig auf Bahn warten, Sonne, viele Wolken Bahnmasten, Bäume, ich m. Basecap (5) m. Daiel Kaffee u. Muffin bestellt ihm schwappt Kaffee über auf Platz gesetzt, über Religiöses geredet (6) Männer reinigen Glaskuppel (stehen drauf), Bahnhof (7) Menschen b. Ernte, Blumen, rot, auf Feld 1 Frau erntet auf Feld, viele unterschdl. Pflanzen (sehr bunt), Vogelscheuche (8) 2 Männer streiten sich in Zug stößt einen auf Boden, schreien, Notruf(?) Sammlung Kinderzeichnungen (auch v. Johanna u. Elisabeth)

Klasse Bildende Kunst Tagesplan Studienreise Athen "1. Kurzes Resümee u. Reflektion z. Athen-Exkursion 2. Präsentation d. geplanten Arbeiten für unsere Klassenausstellung zum Semesterabschluss 3. Abrechnung d. Athen-Exkursion 4. Ausstellungsbesuch in d. GfZK. I'll Be Your Mirror – Screen Tests v. Andy Warhol" Kinderzeichnung m. ch. LISTE, Treppe Kaffee Dönerteller unter Schirm Liste m. Männern (20x) KZ: Klassenbesprechung großer Tisch m. vielen Stühlen u. Arbeiten ich, Kaffee, Tasche neben Effi, linker Bereich großer schwarzer Fleck: rechte Seite Ausstellung / Präsentation evtl. ab 13.7. "D. Moment Moment d. …" "Überraschungsmoment" Kinderzeichnung "Theorie d. Kritzelei", Christian Driesen, empfohlen v. Susan Kinderzeichnung Rückseite signieren 1 x Kinderzeichnung rahmen, m. Abstandsleisten, weißem Rückkarton Malerei-Klasse fragen wegen großer Leinwand Reni Mothes wegen Grundierung, Leinwandart u. Fixierung Pastellkreide u. Buntstifte angeschrieben Kinderzeichnungen: sehr gut auch beim Professor angekommen Einzelgespräch b. Kati wegen Scannen v. Kinderzeichnungen (Grauverlauf im oberen Bereich, teilweise unscharf) Ausstellung I'll Be Your Mirror – Screen Tests v. Andy Warhol (ausgefallen) GfZK Leipzig Auswahl aus 472 Screentests, zwischen 1964 u. 1966 entstanden m. u.a. Filmstars, Künstlern, Autoren aus Umfeld v. Warhols Studio "Silver Factory" Sammlung an Spielarten v. Mimik u. Körpersprache eignet sich Warhol an, auch um idealen Ich näher zu kommen
Studie für Gegenwart eines Mythos, 1959, Bleistift, Öl und farbige Kreiden auf Leinwand, Cy Twombly (1928-2011)
Studie für Gegenwart eines Mythos, 1959, Bleistift, Öl u. farbige Kreiden auf Leinwand, Cy Twombly (1928-2011)
Ohne Titel, 1969, Cy Twombly, Wandfarbe auf Ölbasis, Bleistift und Wachskreide auf Leinwand
Ohne Titel, 1969, Cy Twombly, Wandfarbe auf Ölbasis, Bleistift u. Wachskreide auf Leinwand
Ohne Titel, Eckkonstruktion aus fünf Fluoreszenz-Röhren (blaues Licht, Tageslicht, kühles weißes sowie warmes weißes Licht), Ed. 5, Dan Flavin
Ohne Titel, Eckkonstruktion aus fünf Fluoreszenz-Röhren (blaues Licht, Tageslicht, kühles weißes sowie warmes weißes Licht), Ed. 5, Dan Flavin

[ausstellung=Kunstmuseum Basel] "The True Artist Helps the World by Revealing Mystic Truths", Bruce Nauman, 1967 "No. 1", 1964, Mark Helmut Mark Rothko (1903-1970) basel201-k.jpg Cy Twombly Cy Twombly (1928-2011, US-amerikanischer Maler, Fotograf u. Objektkünstler, Vertreter abstrakter Expressionismus) "Ohne Titel (Darunter gänzlich übermalt d. Werk: 'Sollte d. Liebe vorgehen?')", um 1951, Robert Rauschenberg (1925-2008), Öl auf Zeitungspapier, auf Leinwand basel203-k.jpg One and Three Chairs, 1965, Joseph Kosuth basel205-k.jpg "Ohne Titel", 1944, Barnett Newman, Wachs- u. Ölkreide "Ohne Titel", 1944, Barnett Newman, Wachs- u. Ölkreide [/ausstellung] [ausstellung=LISTE]Art Fair Basel (Notizen v. morgen) (unbedingt selber umsetzen!) , (erinnert an Geradenbilder, Gesicht mir nur zu "modisch"), (Selbstporträt)[/ausstellung]
Closet, 1990, Cast rubber, 220x52x58cm, Peter Fischli / David Weiss
Closet, 1990, Cast rubber, 220x52x58cm, Peter Fischli / David Weiss
Bad Thoughts I und III, 2016, Bronze
Bad Thoughts I u. III, 2016, Bronze
La licorne, 2016, David Altmejd, Bronze, Edition 3+2AP
La licorne, 2016, David Altmejd, Bronze, Edition 3+2AP
Contresens n°2, 2015, François Morellet
Contresens n°2, 2015, François Morellet
The Tuners, 2005-2016, 200x150cm, Navid Nuur
The Tuners, 2005-2016, 200x150cm, Navid Nuur
(unbekannt)
(unbekannt)
Lucas/Woodcut, 1993, Woodcut and Pochoir, Chuck Close
Lucas/Woodcut, 1993, Woodcut and Pochoir, Chuck Close
Etchings, 2016, Edition of 25, Antony Gomley
Etchings, 2016, Edition of 25, Antony Gomley

Kunst 3 0
Ausstellung Art Basel Peter Fischli (1952) u. David Weiss (1946–2012): "Spiel um Balance, um Klarheit u. Übersicht" basel162-k.jpg basel161-k.jpg "Femme", 2007, Louise Bourgeois selbst m. Buntstift u. Aquarellfarben umsetzen STATION II, 2013, Antony Gormley basel165-k.jpg David Altmejd, Bildhauer anthropomorphe u. animalische Kreaturen (unbekannt) basel167-k.jpg François Morellet (1926-2016, franz. Künstler) gemeinhin geometrischer Abstraktion u. Minimalismus zugerechnet Vertreter Konkrete Kunst Konkrete Kunst weitere Arbeiten v. ihm anschauen, siehe Geraden-Konstellationen "π Weeping Neonly no 3", 2003, François Morellet "Composition 3k", executed in 1915, Kasimir Malevich basel170-k.jpg Navid Nuur (*1976 in Teheran) "Auseinandersetzung m. Prozessen, d. freigesetzt werden, wenn sich eine Idee zum Kunstwerk manifestiert" Alltagsmaterial wird zum künstlerischen Medium wenn dunkle Leinwand (transparent grundiert) dann auch m. weißer Öl-Pastellkreide arbeiten basel174-2-k.jpg Sperrholzplatte(?) vor eigentlicher Arbeit (hier sicherlich n. d. Fall) einmal in klein m. eigener Zeichnung oder Fotografie umsetzen (Selbstporträt) "Paravent", 1984, Imi Knoebel vor eigentlicher Arbeit aufstellen Imi Knoebel (Pseudonym für Klaus Wolf Knoebel, *1940, dt. Maler u. Bildhauer d. Minimal Art Minimal Art) kleine Zeichnungen auf Leinwand geklebt: "Hoax", 1983, Jean-Michel Basquiat "Untitled (Anonymous Portrait)", 2002, Magdalena Abakanowicz basel178-k.jpg Chuck Close (*1940, US-amerikanischer Maler, Fotorealist) "Tableau Piège 2. August 72'", 1972, Assemblage, Daniel Spoerri Holzschachtel an Wand gelehnt, Künstler mir unbekannt basel182-k.jpg Preise unframed each: CHF 1.800, framed CHF 2.150 Preise Set: CHF 18.750, framed CHF 22.500 unbearbeitet (zu viel): Carroll Dunham m. "The Third Green Planet", 1997 , Mark Helmut Mark Wallinger m. "id Painting 21", 2015 , Michael Krebber interessante Hängung, Rahmung mir aber zu dick könnte verhüllte Arbeit sein m. Alufolie Gesichtspartien formen, danach m. Pappmaché positiv, Ergebnisse aneinander befestigen, sodass Kopf entsteht Unlimited Standpunkt Eine Masse an Kunst. Nach kurzer Zeit nur noch Form u. Farbe gesehen, Techniken bestaunt u. Ideen für eigene Arbeiten gesammelt. Wirklich einlassen konnte ich mich aber auf keine gezeigte Arbeit. Sobald unterschiedlichste Werke ohne Bezug zueinander auf engem Raum gezeigt werden, stellt sich mir wieder d. Frage nach d. Bedeutung d. einzelnen Arbeit. Es schaut dann einfach nur noch so aus, als wäre es ein Spielplatz, wo jeder mal irgendetwas ausprobieren wollte. Wo jeder mal irgendwie m. einer besonderen Form oder Technik auffallen wollte. B. so einer Messe würde n. einmal ein Antiwerk wie eine verhüllte Arbeit auffallen. D. "Künstlerdünnschiss" würde auch nur noch m. einem Lächeln abetan werden. D. nächste Mal muss ich mir einige Arbeiten schon im Vorfeld heraussuchen, d. ich genauer betrachten möchte. Alles andere muss ich dann ignorieren. In d. kommenden Tagen nach d. Baselaufenthalt werde ich Ausstellungen vermeiden u. mich auf eigene Arbeiten konzentrieren (wie d. Vergrößern v. kindlichen Zeichnungen auf Leinwand). Arbeiten v. Alexander Calder (1898–1976) Ausgleich zwischen Schwerkraft u. Schwerelosigkeit Form d. Mobile ("beweglich, verstellbar, drehbar, lose, fig. lebhaft", "beweglicher Körper, fig. Motiv, Anlass, Beweggrund, Antrieb") erfunden "Ein Mobile ist eine abstrakte Skulptur, d. hauptsächlich aus Metallplatten, Stahlrohr, Draht u. Holz gemacht ist. Alle oder einige ihrer Bestandteile werden durch Elektromotoren, Wind, Wasser oder v. Hand in Bewegung versetzt." (Calder)
Tonkopf, 1. Versuch, 14.6.
Tonkopf, 1. Versuch, 14.6.
Female figurines with schematically rendered body, 6500-4500 BC
Female figurines with schematically rendered body, 6500-4500 BC
Minoan \\\\\\\\\\\\\\\'adorant\\\\\\\\\\\\\\\' figurines and heads of anthropomorphic figurines, 2000-1600 BC
Minoan 'adorant' figurines and heads of anthropomorphic figurines, 2000-1600 BC
Fragments of female figurine
Fragments of female figurine
Attic terracotta child\\\\\\\\\\\\\\\'s doll with movable limbs, 430-420 BC
Attic terracotta child's doll with movable limbs, 430-420 BC
Virgin and Child, 13th c.
Virgin and Child, 13th c.

Studienreise Athen Ausstellung Greece Benaki Museum athensa1-k.jpg Gefäß m. Porträt Vogel u. Blume athensa3-k.jpg athensa4-k.jpg Creto-Mycenaean tradition, 8th c. BC. athensa5-k.jpg "found in graves and sanctuaries and are interpreted either as children's toys or as associated with marriage deities" Gold wreath of oak leaves and flowers, 4th-3rd c. BC athensa7-k.jpg
Cycladic Art Museum
Cycladic Art Museum
Divina Proportione, Huali wood, 2012, Ai Weiwei
Divina Proportione, Huali wood, 2012, Ai Weiwei
Rebar & Case, 2014, Huali wood, Ai Weiwei
Rebar & Case, 2014, Huali wood, Ai Weiwei
Dust to Dust, 2008, Ai Weiwei
Dust to Dust, 2008, Ai Weiwei
Cao, 2014, Marble, 20x22x25cm each, Ai Weiwei
Cao, 2014, Marble, 20x22x25cm each, Ai Weiwei
Finger, 2014, Black and white Wallpaper, Ai Weiwei
Finger, 2014, Black and white Wallpaper, Ai Weiwei
Miroir A (Prototype), 2014, Jean Nouvel
Miroir A (Prototype), 2014, Jean Nouvel
Miroir B (Prototype), 2014, Jean Nouvel
Miroir B (Prototype), 2014, Jean Nouvel

Studienreise Athen Ausstellung Ai Weiwei kykladischekunst-k.jpg athenfr1-k.jpg colossal polyhedron Huali wood: associated with classic Chinese furniture "Wood as a material is unassuming, universal, functional, yet here it is elevated as a symbol of time, transformation, tradition and reinvention" based on Leonardo da Vinci's drawings of polyhedra for "The Divine Proportion" athenfr3-k.jpg Hintergrund: earthquake tore through China's Sichuan province, killing thousands "twisted forms of the rebar painfully evoke the destruction caused by the earthquake" athenfr9-k.jpg glass jar containing Neolothic pots, ground to powder athenfr10-k.jpg field of white marble grass "society's grass roots" athenfr11-k.jpg Ausstellung Collection Cycladic Art Museum unbearbeitet, erschöpft: Ausstellung Jean Nouvel Gagosian Gallery nouvel1-k.jpg Walnut and coloured mirrors nouvel2-k.jpg
Zeichnung auf Papier, 30
Zeichnung auf Papier, 30
Archäologisches Nationalmuseum
Archäologisches Nationalmuseum
Ceramic footed cup
Ceramic footed cup
Neolithic Pottery from Thessaly, 6500-3300 BC
Neolithic Pottery from Thessaly, 6500-3300 BC
Statuette of a discus-thrower, 1st c. BC.
Statuette of a discus-thrower, 1st c. BC.
Statuette of Herakles in Epitrapezios type, 2nd c. AD.
Statuette of Herakles in Epitrapezios type, 2nd c. AD.
Inscribed sheets of metal, 4th c. BC.
Inscribed sheets of metal, 4th c. BC.

Klasse +1 Mark +0
Studienreise Athen (gestern: Besuch Klasse v. Nikos Navridis, Athens School of Fine Arts) Ausstellung athendo1-k.jpg athendo2-k.jpg with three spouts athendo3-k.jpg various centres of production of decorated pottery in Thessaly Black polished "Larissa ware" from the north, probably Balkans Larisa style, Late Neolithic I (5300-4800 BC) athendo5-k.jpg minitature of the bronze Discusthrower (Diskobolos) statue, made by the 5th-c. BC sculptor Myron hier d. Zustand sehr interessant aufgequollen? m. Rissen, Form natürlich "ummantelt" athendo6-k.jpg attributed to Lysippos, sculptor of the 4th-c. BC. Zustand hier ebenfalls interessant Bein aufgequollen, breite Risse, löst sich auf athendo8-k.jpg bearing decrees granting exemption from taxes and tariffs, public friendship and political rights respectively Objekt m. Spiegel, für sichtbare Vorderseite für eigene Arbeit merken
Treppe in Galerieraum (Name vergessen)
Treppe in Galerieraum (Name vergessen)
Solo, Orestis Symvoulidis, 2016
Solo, Orestis Symvoulidis, 2016
Destination, Christos Avraam, 2016
Destination, Christos Avraam, 2016
Counterattack, Katerina Papazisi, 2014
Counterattack, Katerina Papazisi, 2014
Gallery Bernier / Eliades
Gallery Bernier / Eliades
I want, I don\\\\\\\\\\\\\\\'t want, 2016, Monotype on fabric, ink, band, pins, 133x62cm
I want, I don't want, 2016, Monotype on fabric, ink, band, pins, 133x62cm

Klasse +2 Mark +1
Studienreise Athen Kinderzeichnung Katzen (3x, sehr klein) Galerien (Kugeln, verbunden) Atelier Künstler / Dachterasse gr. Schmerz (C.) / Sehnsucht / obwohl nichts passt Besuch Atelier Panos Ausstellung ? dathen1-k.jpg dathen2-k.jpg Informationsblättchen, nachträglich korrigiert dathen3-k.jpg dathen4-k.jpg Hase, Kunst ansehend (Künstlername verloren gegangen) Ausstellung Stratos Kalafatis dathen7-k.jpg (n. so interessant) Ausstellung Yorgos Sapountzis "ATM (…songs about love and death)", Eleni Koroneou Gallery dathen8-k.jpg erschöpft, n. weiter bearbeitet:
Head of a cycladic statue, 2800-2300 BC
Head of a cycladic statue, 2800-2300 BC
Tool-kit für the preparation of colouring substance
Tool-kit für the preparation of colouring substance
Amphora decorated with circles
Amphora decorated with circles
Gold death-masks
Gold death-masks
Inventory of shepherds and their herds (Ausschnitt)
Inventory of shepherds and their herds (Ausschnitt)
Funerary statue of a Siren, 330-320 BC
Funerary statue of a Siren, 330-320 BC
Agora, Athen
Agora, Athen
Historische Rekonstruktion des Dionysostheaters in römischer Zeit, aus Pierers Konversationslexikon
Historische Rekonstruktion d. Dionysostheaters in römischer Zeit, aus Pierers Konversationslexikon

Klasse +3 Mark +2
Studienreise Athen Kinderzeichnung Akropolis Menschen, Fotos / Sonne krell Gespräch m. Helmut Helmut Mark im Park Schach, Gespräch m. Simon Ausstellung Archäologisches Nationalmuseum Aufseherin: "Room closed, sorry." amathen1-k.jpg found on Amargos, early Cycladic II period Kykladen: Inselgruppe im Ägäischen Meer in Antike wurden Inseln als Kreis um d. heilige Eiland Delos betrachtet = "Ringinseln" amathen2-k.jpg marble bowl containing dry red pigment and obsidian pestle, marble palettes, stone bowl and slab amathen3-k.jpg (in KZ umgesetzt) amathen5-k.jpg made of sheet metal with repoussé details finds from Grave IV, Grave Circle A, Mycenae m. Alufolie ausprobieren (Goldblech zu teuer) Linear B tablets (Linearschrift B) Silbenschrift d. Mykenischen Kultur Griechenlands 15.- 12. Jhd. v. Chr. verwendet amathen7-k.jpg bekannt sind etwa 90 Silbenzeichen, 160 Zeichen m. Wortbedeutung sowie diverse Zahlzeichen geschrieben wurde v. links nach rechts amathen8-k.jpg found in the ancient cemetry of Kerameikos, Athens "Head of a youth", original of the 4th c. BC Agora (griechisch ἀγορά, "Marktplatz"), seit etwa 5. Jhd. v. Chr. agora-k.jpg in griechischer Antike Versammlungsplatz d. Polis wurde für Heeres-, Gerichts- u. Volksversammlungen d. freien Bürger genutzt Agora = wichtiger Schritt in Entwicklung attischen Demokratie attische Demokratie: frühe Vorläuferin m. Prinzip d. Volkssouveränität gegründeten politischen Ordnung nur Teil d. Bevölkerung Recht z. politischen Partizipation (Frauen, Sklaven u. Fremde ausgeschlossen) registrierte Vollbürger auf allen politischen Entscheidungsebenen gefordert (Gewaltenteilung existierte nicht) dionysiustheater-k.jpg ab 330 v. Chr.: Dionysostheater (wichtigstes Theater im antiken Griechenland) gilt als Geburtsstätte d. Theaters d. griechischen Antike u. d. Dramas überhaupt Dionysos: Gott Jesus d. Weins u. d. Ekstase m. alljährlichem Festspiel d. Dionysien geehrt Festspiele: aus kultischen Gesangs-, Tanz- u. Opferriten hervorgegangene Theatervorführungen klassische Tragödien v. Aischylos, Sophokles u. Euripides hatten Uraufführung b. d. Dionysien Ausstellung Acropolis Museum (siehe auch 24.5.2015)
Byzantine and Christian Museum
Byzantine and Christian Museum
(Informationen dazu verloren)
(Informationen dazu verloren)
Sanctuary(?) Wandgemälde
Sanctuary(?) Wandgemälde
Schriftrolle
Schriftrolle
Türmalerei, 18. Jhd., Dionysios Loverdos Collection
Türmalerei, 18. Jhd., Dionysios Loverdos Collection

Studienreise Athen v. gestern: "Es gibt ja so einen Moment Moment, wo […]" HTML-Seite m. Namen, Animation klein => größer, Schriftart Comic Sans => Arial Black je länger Betrachter auf Seite: desto größer Name Kinderzeichnung Salat gegessen im Obergeschoss durch Straßen gegangen / Park gesessen C. gefragt: Küssen Duschen Ausstellung Collection Byzantine and Christian Museum byzantinemuseum-k.jpg sakrale christliche Kunst spätrömischer Kunst bis Mitbringseln christlicher Flüchtlinge aus Kleinasien (heutige Türkei) 1922 "Schatz v. Lesbos" (v. Bewohnern d. Insel zum Schutz vor Piraten im 7. Jahrhundert vergraben) 5juni1-k.jpg für Notizrolle interessant, m. Bild u. aneinandergeklebten Blättern, m. roter Handschrift 5juni2-k.jpg wegen fehlender Fläche spannend 5juni3-k.jpg "A scroll is a narrow and long parchment leaf rolled round a short wooden shaft. It was used during the Byzantine era and contained liturgical texts to be read out loud, brief epistles or documents." Papier durchlöchert, Licht scheint durch u. Motiv erscheint, leuchtet 5juni5-k.jpg "Iconostasis doors with depictions of Ecce Homo and of angels holding symbols of the Passion."
Zeichnung auf Papier, 30
Zeichnung auf Papier, 30
Drawn Home Making, Clemens Fellmann
"Drawn Home Making", Clemens Fellmann

Geradenbild HPL Platte weiß, 6mm, RAL 9016, 46.46€/m² Ωe neue Daten zum Fräsen geschickt (für 17x7cm- u. 25x10cm-Motiv) Ausstellung Performance Clemens Fellmann "Drawn Home Making", HGB-Galerie clemens_fellmann-k.jpg "[…] ist eine zeichnerische u. tänzerische Aneignung eines Ortes. M. einem Bleistift in d. Hand wiederhole ich eine Abfolge v. Bewegungen u. benutze d. Ort als Träger für meine Spuren. M. jeder Wiederholung hinterlasse ich mehr Spuren, doch d. Ort hinterlässt auch zunehmend Spuren an mir u. […]" D. ist d. erste in d. Hochschule gesehene Arbeit, wo ich n. d. große Sinn-Frage gestellt habe. So wie es war war es genau richtig. Auch bin ich n. wenige Augenblicke später gelangweilt wieder gegangen. D. Prozess d. Schaffens war n. nur performativ (also körperlich u. hörbar) sondern auch durch d. an d. Wand u. d. Boden entstandenen Linien erfahrbar. D. Ergebnis ist im Endeffekt durch eine Unmenge an Konzentration u. Kraft entstanden. Gut fand ich auch, dass nur wenige Betrachter im großen Raum standen, teilweise war ich alleine im Raum. Kein Gedränge, keine Ablenkung, kein Partygefühl. Clemens hat n. nur so getan als ob sondern wirklich gearbeitet. Es war kein aufgesetztes Schauspiel sondern gelebt. Eine v. Aufbau simple aber in d. Umsetzung fordernde Arbeit. Standpunkt was ich daraus lerne: (1) Kinderzeichnungen konzentriert, langsam schaffen (2) b. größerer Fläche: Körper einsetzen, keine weiteren Hilfsmittel außer Stifte (3) Arbeitsspuren zulassen, Blatt darf zerknittern, darf beschmutzt werden (nur n. gewollt!)
Gerüst für Tonobjekt
Gerüst für Tonobjekt

Werkstatt Plastisches Gestalten kleinen Spiegel mitnehmen nur d. im Tonobjekt umsetzen, was ich auch sehen kann geruest-k.jpg (1) Riffelroh 8mm auf 30cm gesägt (Metallwerkstatt) (2) Rohr auf Platte geschweißt (3) Holz-"Schmetterlinge" hergestellt 2 Holzscheiben gekreuzt, m. Stahldraht festgebunden Schmetterlinge am Riffelroh befestigt: (a) Augenhöhe (b) Mund (c) Hinterkopf (d) Hals (e) 2 x Ohren, zwischen a u. b abends Grundgerüst in Eisenbahnstraße bringen Bachmann würde zu Besprechungen auch zu mir fahren Notizen v. morgen: Geradenbild HPL Platte weiß, 6mm, RAL 9016, 46.46€/m² Ωe neue Daten zum Fräsen geschickt (für 17x7cm- u. 25x10cm-Motiv)
Schachtel 30, Standpunkte und andere Gedanken aus dem Jahr 30
"Schachtel 30", Standpunkte u. andere Gedanken aus d. Jahr 30
Vorschau neue Website
Vorschau neue Website

(m. Notizen d. letzten Tage) Kinderzeichnungen über meine (richtigen) Kinderzeichnungen: "D. sind wirklich tolle Zeichnungen!!! D. sage ich nicht, weil ich Deine Mutter bin." schachtel30-k.jpg wird noch um Fotoabzüge einiger Arbeiten erweitert, Daten auf Rückseite vorschau_website-k.jpg Ich wäre gerne d. Künstler gewesen, d. nach außen u. für sich selber einen roten Faden erkennt u. es auch so zeigen kann. D. ein Thema hat, welches er künstlerisch bearbeitet, immer ihm zuordbar. D. einen Stil hat u. weiter verfolgt. Dessen Website klar strukturiert ist, da seine Arbeiten einem Weg folgen. Da ich so ein Künstler aber anscheinend n. bin (auch wenn ich mich jetzt 2 Jahre fast ausschließlich m. d. Geraden auseinandergesetzt habe), werde ich wohl immer m. meinem Außenbild unzufrieden sein, welches ich bisher versucht habe in eine Form zu zwängen. Ich weiß nicht, welcher Künstlertyp ich bin. Bin ich Hobbykünstler? Bildender Künstler, sachlich? Schrill? Professioneller Künstler, große Schrift? M. keiner Inszenierung konnte ich mich anfreunden, da irgendetwas in mir nie präsentiert werden konnte. Nun versuche ich einen neuen Weg. Angefangen hat diese Idee, als d. vorletzte Klassentreffen teilweise in meinem Arbeitsraum stattfand u. ich aktuelle Arbeiten auf d. großen Tisch anordnete. Kommilitonen waren aufgefordet sich frei zu bewegen, zu entdecken, zu ignorieren, zu hinterfragen. Gleichzeitig war meiner Meinung nach eine Ordnung erkennbar. Es gibt einige "Richtungen", wie d. Geradenbilder, wie Collagen allgemein, wie Fotosammlungen. All d. hab ich gemacht u. möchte ich n. verstecken, nur weil es n. in eine Künstlerinszenierung passt. Deshalb: Meine Website sollte so sein wie dieser Tisch, auf d. ich alle möglichen Arbeiten gezeigt hatte, ohne in Chaos zu verfallen. So gibt es einige Bereiche, wo in Listenform Arbeiten aneinandergereiht sind u. anderen Bereiche, wo Arbeiten wie zufällig aneinandergeraten, sich überlappen, miteinander in Beziehung stehen, obwohl sie gar n. zusammenpassen. Diese neue Seite soll mich selber inspirieren; durch Stöbern auf alte Arbeiten stoßen u. mich zu Neuem anregen!
Kinderzeichnung, 1992(?), Kater Felix lebte noch
Kinderzeichnung, 1992(?), Kater Felix lebte noch
The End, Augenliedtätowierung, 1970/16.05.1981, Schwarzweißfotografie, Fine art print, Timm Ulrichs
The End, Augenliedtätowierung, 1970/16.05.1981, Schwarzweißfotografie, Fine art print, Timm Ulrichs
Sometimes, 2002, 5-Kanal-Videoinstallation, Bjørn Melhus
Sometimes, 2002, 5-Kanal-Videoinstallation, Bjørn Melhus
en face, Kurfürstenstraße Berlin, 2013/14, Haare auf Museumskarton, Ursula Neugebauer
en face, Kurfürstenstraße Berlin, 2013/14, Haare auf Museumskarton, Ursula Neugebauer

Kunst 1 0Klasse +0 Mark -1
Kinderzeichnung familiezeichnungkind.jpg Als Diplom-Arbeit vielleicht eine meiner (richtigen) Kinderzeichnung gerahmt ausstellen. Rahmung = wird v. mir z. Kunst erklärt (m. Notizen v. gestern) Standpunkt 2016-05-26.mp3 Tagesplan (1) 09:00-11:00 Aufträge (2) 11:30-13:00 Narzissmus Narzissmus-Recherche (3) 13:30-16:00 Ausstellung (wenns n. regnet) Cuttermesser, Filzstifte kaufen "()s Arbeiten nehmen ihren Ausgangspunkt in d. Beobachtung v. öffentlichen u. städtischen Räumen." "In () untersucht () d. menschlichen Bewusstseinsebenen zwischen Realität u. Fiktion." "In d. Serie () nähert sich () auf behutsame Weise jenem besonders fragilen Moment Moment d. Übergangs v. d. Kindheit zum Erwachsensein." Narzissmus Narzissmus u. Kunst weiter bearbeitet Ausstellung SEHT, da ist DER MENSCH! Halle 12, Leipziger Baumwollspinnerei Blick auf menschliche Existenz zentrales Thema für Künstler ulrichs-k.jpg "Leigabe d. Künstlers"? (Foto auf Leinwand, ohne Schutz?) Ulrichs bezeichnet seinen Körper als "Rohstoff" seiner Kunst Themen Ulrichs: Fragilität u. Gefährdung, Tod u. Auslöschung d. menschlichen Existenz weitere Beispiele: Zielscheibe auf Körper (1974), Straßenpflaster aus Schädeldecken (1978) melhus-k.jpg "Leigabe d. Künstlers"? (Bildschirme u. Beamer?) 4 ähnliche Charaktere versammeln sich um auf Boden aufgestellten Monitoren Fragen an imaginäres Gegenüber angesichts einer abstrakten Bedrohung(?) "Wo ist d. Welt, it's all right? … Es ist unmöglich - d. Einzige, was ich kenne, ist Jesus Jesus Christus Jesus … u. d. Hölle, d. nicht? … es ist unmöglich … niemals … Jesus Jesus Christus Jesus, we are in trouble - sometimes …" neugebauer-k.jpg Gesichter v. Frauen, d. auf Straßenstrich als Prostituierte arbeiten Ausgangspunkt Bleistiftskizzen Material ihrer Haare = besondere Präsenz, "Aura, ähnlich einer Reliquie" Gedenkkultur: "Haarbilder" Ecke Klassenraum (eingezogene Wand + 5 Meter v. Wand daneben) als Ausstellungsort nutzen inkl. Bodenbereich davor abgegrenzt durch saubere Wand, Boden u. Klebeband als Boden u. Wandbegrenzung Idee: 1x alle 14 Tage neue Ausstellung konzentriert auf einen Studenten oder Thema, wo mehrere dran arbeiten wollen erst einmal nur m. interner Präsentation

Friedrich Fröhlich, Import u. Export Einzelgespräch Ωe Fräsetest abgeholt aus drei unterschiedlichen Richtungen sind 3 Formen erkennbar: Dreieck, Quadrat, Kreis viele kleine Geraden im Winkel v. 0, 45 bzw. 90° angelegt wenn Test geklappt: m. Selbstporträt umsetzen, m. 6 Einzelbildern (30°-Sprünge, drehendes Porträt) Ergebnis: (1) noch n. tief genug (2) "Späne" muss noch raus, ansonsten gibt es d. Effekt n. ansonsten: schon einmal Porträt vorbereiten u. Ωe zusenden b. Bachmann Termin am Mittwoch 11 Uhr ausgemacht, Gestell für Tonporträt herstellen Eigentlich braucht d. Künstler nur ein Blatt Papier u. einen Stift. Alles andere ist ein Luxusproblem. U. noch eigentlicher braucht er nur einen Stift. Noch eigentlicher eigentlich gar nichts. Außer seinen Kopf für d. Idee u. seinen Körper für d. Umsetzung.
Carton, pierre 2016, Leinwand, Beton, Gips
"Carton, pierre 2016", Leinwand, Beton, Gips
Cartons pierre 2016, Beton, Karton
"Cartons pierre 2016", Beton, Karton

Klasse +3 Mark -2
1 x Wort "Moment Moment" Klasse Bildende Kunst nächster Treff: für Evgenij Evgenij Gottfried signierte Autogrammkarte mitbringen Wochenendticket für Fahrt Leipzig > Flughafen Schönefeld kaufen (Evgenij Gottfried Evgenij Gottfried, Timo Sacher, frfr, Simon Meier, Thomas Lindenberg) mein Handy (ausgeliehen v. Clemens) für Athen: 0041 77 410 05 07 Regenjacke u. feste Schuhe mitnehmen max. Gepäck-Größe: 55x40x20cm u. Tragetasche 35x20x20cm Buntstifte, A4-Papier für Tagebuch Kinderzeichnung mitnehmen meine E-Mail-Anfrage nach Einzelgespräch durch Mark Helmut Mark n. beantwortet; hatte heute keine Lust ihm deshalb "hinterherzurennen" (Aktion => Reaktion, n. Aktion => Aktion => Reaktion); deshalb heute kein Kontakt Ausstellung Judith Fegerl u. Christoph Weber Kunstverein Leipzig m. Beton, Stahl, Kupfer, Zinn, Graphit, Gips, Karton, Leinwand, Wachspapier "Er spielt m. d. Moment Moment" ausstellung0520162-k.jpg dazu: "D. Leinwand trägt d. Beton-Abdruck.\\Gips verstärkt d. Leinwand, formt sie zum Objekt, fixiert d. beweglichen Stoff,\\- Bild-Träger?" ausstellung0520161-k.jpg dazu: "Betonstücke, rauhe Oberfläche. gebrochen, geworfen,\\im Karton, Reste - oder Teile eines Ganzen, Fragmente eines Prozesses.\\vorbereitet - oder abgestellt?" allgemein: ohne Künstler-Position (finde ich gut), Kilian Kilian Schellbach wusste auch n. mehr zu berichten Kinderzeichnung Kinderzeichnung Eingeschaften: (1) gekritzelte Formen (2) schematisch vereinfachte Komposition (3) im Umriss gezeichnete Figuren (4) Figuren in primitiver Geometrie, oftmals nur fragmentarisch Vereinfachung ist n. gleich automatisch Erzeugung Eindruck v. Kindlichkeit Infantilismus: bezeichnet Zustand d. Z.ückbleibens auf Stufe eines Kindes (körperliche u./oder geistige Entwicklung) ernsthafte Auseinandersetzung m. Kinderzeichnung erstmals durch Suche nach Alternative z. Wirklichkeitsnachahmung Künstler riskiert öffentliche Verachtung Vorwurf d. Infantilität / Inkompetenz Künstler machten "Eindruck kindlicher Direktheit" zum Markenzeichen einer authentischen persönlichen Sehweise Anfang 19. Jhd.: Nazarener wollten durch Wiedererlangen eines unverbildeten Blicks für d. Glanz u. Schönheit d. Natur d. verlorene Paradies d. Kindheit z.ückgewinnen (Behauptung Honours) "Italienische Primitiven" im 15. Jhd. bedeutet Imitation d. Primitiven Begriff erweitert: "Glaube an d. Überlegenheit d. primitiven Lebens, Rückkehr z. Natur" Piscarro: Naivität = notwendige Grundbedingung für authentisches Naturempfinden Schaffung eines persönlichen Stils, dessen Schlichtheit d. Aufrichtigkeit d. Künstlers bezeugen soll
Metamorphose des Narziss, Öl auf Leinwand, 1937, 58.8x76.2cm, Salvador Dalí (The Tate Gallery, London)
Metamorphose d. Narziss, Öl auf Leinwand, 1937, 58.8x76.2cm, Salvador Dalí (The Tate Gallery, London)
Narziss (Selbstportrait), Zeichnung 1947/48, Lucian Freud
Narziss (Selbstportrait), Zeichnung 1947/48, Lucian Freud

1 x Wort "(utopisches) Moment Moment" Hausarbeit (wird noch geschickt) Narzissmus Narzissmus u. Kunst (1) Salvador Dalí u. Sigmund Freud Sigmund Freud metamorphosenarziss-k.jpg 1938 zeigte Dalí es d. damals 82-jährigen Sigmund Freud Sigmund Freud Dalí folgte schon seit Studientagen dessen Lehren hoffte auf psychische Analyse Freud Sigmund Freud über d. Bild: "In klassischer Malerei suche ich nach d. Unbewußten - in einem surrealistischen Gemälde nach d. Bewußten." seine Meinung über Surrealisten bis dato: Narren geänderte Meinung: "daß es in d. Tat sehr interessant wäre, d. Entstehung eines solchen Bildes analytisch zu erforschen." Begriff Nazissmus in unsere heutige Sprache n. durch Ovid gelangt, sondern durch Freud Sigmund Freud popularisierte Begriff im Aufsatz "Z. Einführung d. Narzissmus Narzissmus", 1914 Narzissmusbegriff im Zusammenhang m. d. Libido Narzissmus (Triebenergie-Theorie) entwickelt Definition: "D. d. Außenwelt entzogene Libido Narzissmus ist d. Ich zugeführt worden, so daß ein Verhalten entstand, welches wir Narzissmus Narzissmus heißen können" in früher Kindheit befindet sich Mensch in "narzistischem Stadium" Mensch zu diesem Zeitpunkt noch n. in Lage Beziehung z. Außenwelt aufzubauen = alle vorhandene Libido Narzissmus wird d. eigenen Ich zugewandt Später lernt Kind, libidonöse Beziehungen z. Außenwelt aufzunehmen [z.B. Eltern] überwindet damit "primären" Narzissmus Narzissmus Sekundärer Narzissmus Narzissmus = unter ungünstigen Bedingungen kann es geschehen, dass Mensch Libido Narzissmus wieder v. Objekten abzieht u. erneut d. eigenen ich zuwendet = wird als krankhafte Entwicklung aufgefaßt Freud Sigmund Freud Meinung, dass jeder (auch gesunde Mensch) zeitlebens in bestimmtem Maß narzistisch Narzissmus bleibt definiert weiter: Narzissmus Narzissmus sei "libidinöse Ergänzung zum Egoismus Narzissmus d. Selbsterhaltungstriebes" starker Egoismus Narzissmus schützt vor Erkrankung "[…] aber endlich muß man beginnen zu lieben, um n. krank zu werden, u. muß erkranken, wenn man infolge v. Versagung n. lieben kann." Dalí: mußte lernen gesamten Ängste (vor allem auch sexuelle Ängste) in Bezug auf Beziehung zu überwinden "Deshalb 'heilte' ihn Gala, da er lernte zu lieben" Zustand d. Verliebtheit ist laut Freud Sigmund Freud gleichzusetzen m. Aufgabe eigener Persönlichkeit Aufgabe d. Ichlibido Narzissmus oder schlicht d. Egoismus Narzissmus bzw. d. Narzissmus Narzissmus notiert B. Dalí scheint mir d. Bild autobiografisch zu sein. Er versucht sich jedoch n. als d. sich selbst liebende Schönling darzustellen, sondern versucht zu verstehen, wie es um ihn im Sinne Freuds bestellt ist. Stellt dabei auch Verbindung zu Gala her, d. ihm helfen könnte, aus d. Narzisstischem Stadium zu entkommen. (2) Dalí u. Lacan Jacques Lacan (1901-1981, französischer Psychiater u. Psychoanalytiker) bekannt durch Neuinterpretation d. Schriften Sigmund Freuds "Theorie d. Ichidentitätsbildung per 'Spiegelstadium'" laß v. Dalí Schrift über paranoisch[geistesgestört]-kritische Methode Lacan besuchte daraufhin Dalí "seine Sicht d. Paranoia wurde durch diese Treffen beeinflußt, 'selbst wenn er es nie zugestand'" beschreibt Spiegelstadium: "D. ist d. ursprüngliche Abenteuer, in d. d. Mensch zum erstenmal d. Erfahrung macht, daß er sich sieht, sich reflektiert u. sich als anders begreift, als er ist - d. wesentliche Dimension d. menschlichen, d. sein ganzes Phantasieleben strukturiert." D. Mensch sieht sich selbst u. reflektiert sich indem er über sich selbst nachdenkt, findet keine Einheit statt, sondern Spaltung (Ich im Sinne eines "Ich ist ein anderer") Lacan behauptete: "D. Ich (je=d. wahre Subjekt d. Menschen) ist n. d. ich (moi=Ort d. imaginären Erkennens)" durch Spiegelstadium wird sich d. Ich seiner selbst bewußt, daß es existiert schon Kleinkind winkt sich im Spiegel zu u. erkennt sich Jedoch Mensch macht v. sich selber ein imaginäres Bild, d. Illusion d. Eins-Sein-wollens u. wird im Spiegel m. einem anderen gespaltenem Bild konfrontiert Wechselspiel v. Sich-Erkennen u. Verkennen, v. spiegelverhafteter Faszination u. Agression = zentrale Thema d. Mythos d. Narziss Narziss versucht m. Spiegelbild eins zu werden, als "Liebender u. Geliebter oder als Ersehnter u. Sehnender" "[…] er sieht sich da, wo er selbst n. ist, im Spiegel d. Teiches." "[…] obwohl er weiß, daß diese auch d. Tod d. anderen fordert: doch jetzt sterben wir beide, vereinigt in einem einzigen Hauche." (3) Lucian Freud Sigmund Freud (1922-2011, britischer Maler) Enkel v. Sigmund Freud Sigmund Freud lucian-k.jpg in Frontalansicht, eigenen Kopf auf Hände aufstützt, spiegelnd Spiegelbild in Augenhöhe abgeschnitten man erkennt nicht, in was er sich spiegelt Blick starrt auf Spiegelbild, sieht Betrachter n. an Interpretation: stellt sich in diesem Selbstporträt n. im klassischen Sinne d. Sujets dar Er zeigt sich reflektierend über sich selbst Lucian Freud Sigmund Freud setzt sich durch Betitelung m. Narziss gleich u. offenbart so seine Gespaltenheit
Illustration für: A toute Epreuve, von Paul Eluard, 1985, Joan Miró
Illustration für: A toute Epreuve, v. Paul Eluard, 1985, Joan Miró
Mag kommen!, 1932, Paul Klee
Mag kommen!, 1932, Paul Klee

Kinderzeichnung 2016-05-22.mp3 Kinderzeichnung "Kinderzeichnung u. d. Kunst d. 20. Jahrhunderts", "Zu Anfang d. Kind", Rudolf Arnheim Kunst d. Westens wieder zu Grundelement z.ückgekehrt Grund: hohes Niveau d. Verfeinerung n. mehr in gleicher Richtung weiterentwickelbar zu Grundelementen z.ückkehren, um neue Bildwelt zu erfinden mirokind-k.jpg (1) im biologischem Sinn: musste Künstler Elementarformen d. Dinge z.ückerobern Rückeroberung d. physischen Weltbestandes (2) geometrischen Grundformen u. Einfachheit d. Primärfarben z.ückrufen bilden Alphabet d. visuellen Sprache m. Vorbild immer nur m. unvollständigem Verständnis gearbeitet in afrikanischer Bildnerei wie auch in Kinderzeichnungen u. -malereien zumeist nur anschaulich Erfassbare empfangen Kinderzeichnung nie nach gleichem Muster / Stil geschnitten in ersten Jahren gibt es jedoch gewisse Grundformen Unterschiede u.a. durch (1) Entwicklungsstufe, (2) individueller Begabtheit, (3) Temperament, (4) Einflüssen d. Umwelt abhängig Künstler sind also v. bestimmten Zügen ihrer kindlichen Modelle beeinflusst Kind erfährt Welt hauptsächlich durch Sehen u. Tastsinn liegt in seiner Natur Erfahrung m. Schaffen v. Abbildungen zu reagieren Beantwortung v. Sinnesreizen m. Reaktionstätigkeit = Urphänomen allen organischen Verhaltens besondere Fähigkeit m. Abbildungen zu reagieren = Sondervorzug d. Menschen Kampf m. verwirrender Unordnung d. Erfahrungswelt Abbildung (b. Kindern) != Kopie soll Struktur d. Gesehenen für d. Kind klären (1) Kind mustert einzelne Bestandteile d. Sinneswelt (2) lernt sie in größerem Zusammenhang zu sehen Analyse u. Organisation d. Dinge beginnen m. einfachsten Formnen, gelangen schrittweise zu immer komplizierteren anfangs: (1) Motorik d. Arme u. Hände noch n. kontrolliert (2) visuelle Beurteilung d. Formen noch n. genügend entwickelt Unvollkommenheit trägt z. Belebung d. Darstellung b. Kind weiß n. um Bedeutung, d. v. Künstlern gemachten Zeichnungen gegeben werden Erwachsene: mechanisches Kopieren Kind: Abbildung wird als Übersetzung verstanden kleekind-k.jpg auf Suche nach Klarheit: Kind lehnt Konfusion (Durcheinander) u. Zufälligkeit d. Erscheinungswelt ab Nacktheit: Erwachsene sieht es "als Rückkehr z. ungehemmten Unschuld d. Paradieses"
(Kinderzeichnung), Zeichnung auf Papier, signiert und datiert, 29.7x42cm, 30
(Kinderzeichnung), Zeichnung auf Papier, signiert u. datiert, 29.7x42cm, 30
(Collage aus Abfall von Clemens), Collage auf Papier, 29.7x42cm, 30
(Collage aus Abfall v. Clemens), Collage auf Papier, 29.7x42cm, 30

Kunst 3 0
Kinderzeichnung Kurs o.T. Standpunkt 2016-05-21.mp3 V. Grundelement Gerade zum Ursprung d. Kreativität u. damit d. Kunst: D. Kindheit. Da es mir selber sehr schwer fällt wie ein Kind einfach anzufangen u. Formen zu finden ohne d. Kopf zu bemühen, musste ich mir Kinderzeichnungen aus d. Internet besorgen, um sie als Vorlage zu missbrauchen. Entstanden sind bisher schlechte Kopien. Grund: Ich nehme einen Farbstift u. schaue auf d. Originalzeichnung, wo überall diese Farbe auftaucht. Ein Kind wird ganz anders vorgehen. Es wird - ohne groß zu überlegen - ständig d. Stifte wechseln, je nachdem, was es gerade für geeignet empfindet. Auch kann ich keinen Kreis in einem Schwung zeichnen, sondern bedenke aktiv bestimmte Merkmale d. Originals u. bewege danach bewusst d. Stift über d. Papier. D. Ergebnis wirkt gewollt, n. schlüssig, zusammengewürfelt. Kinderzeichnung (Internetfund) versucht zu kopieren erst m. Ölkreide, danach m. Bundstiften Ölkreide für große Kopie (140x100cm o.ä.) geeignet kz2-k.jpg Ergebnis signiert u. datiert, evtl. rahmen Hand leicht über Papier halten, Stift n. zu stark führen, sondern Freiraum lassen Clemens war zu Besuch aus Abfall (Reste v. einem v. ihm gemachten Objekt) Collage hergestellt collage_clemensreste_prae.jpg Reste m. Klebestreifen festgehalten auch Ölpastell-Krümelchen übertragen
Metamorphosis of Narcissus, Dali
Metamorphosis of Narcissus, Dali
Narziss #1, 2016, Installation, Thomas Neumann
"Narziss #1", 2016, Installation, Thomas Neumann
A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Olaf Nicolais
A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Olaf Nicolais

Kinderzeichung Standpunkt 2016-05-20.mp3 Buch "Kinderzeichnung u. d. Kunst d. 20. Jahrhunderts" ausgeliehen heute für Kopfobjekt aus Ton: Nahaufnahmen v. Nase, Ohren, Mund u. Augen sowie Kopfform ausdrucken u. wichtige Formen m. dickem Stift nachzeichnen Werkstatt Holzwerkstatt Abstandsleisten zurecht gesägt Rückkarton gesägt Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels wegen Hausarbeit "Narzissmus Narzissmus in d. Kunst" (1) möchte b. Mythos Narziss u. Echo anfangen inkl. Vorstellung Darstellungen Mythos in Malerei (o.a.) (2) Narzissmus Narzissmus Konzepte u.a. Freuds Narzissmusbegriff (3) Narzissmus Narzissmus u. Kunst unterschiedliche Techniken beleuchten was ist medienspezifisch b. / was kann: Video (Krauss!) / Netzkunst (JenniCam?) / Malerei / Installation / Fotografie (über Spiegel) / … m. Beispielen (inkl. eigener!) (4) Hermine Freed Zitat u. meine Meinung dazu Ist n. doch auch etwas Freude/Selbstverliebtheit beim eigene Betrachten dabei, selbst wenn d. Körper vorrangig für ein anderes Thema benutzt wird? Wo ist da d. narzisstische Moment Moment? (5) Unterschied Narzissmus Narzissmus-Mythos (sieht sich nur selbst) u. Kunst-Medien (Weiterverbreitung u. eigenes späteres Betrachten) Was hat d. externe Betrachter für eine Rolle? alte Hausarbeit Constant Dullaart besprochen Hausarbeit Daniels Dieter Daniels zuschicken "Selbstdarstellung in d. Videokunst" ab S.36 scannen u. ihm zuschicken Narzissmus Narzissmus u. Kunst (1) Arbeiten dali-narzissmus-k.jpg "Liquid Views - d. virtuelle Spiegel d. Narziss", 1993/2008 / Interaktive Nutzer-Installation, Monika Fleischmann u. Wolfgang Strauss Ursula Querner, Narziss Streetart, Narcissus neumann-narzissmus-k.jpg Magritte "Le Faux Miroir", 1928 (2) Ausstellungen nicolais-narzissmus-k.jpg "D. moderne Narziss- Spiegelungen eines Mythos", Edin Bajric, GALERIA LUNAR "Zum Mythos d. Selbstverliebtheit: D. Galerie im Taxispalais versammelt in d. Schau 'D. Spiegel d. Narziss' künstlerische Positionen zum übersteigerten Ich: ein Parcours, d. n. ohne Tränen auskommt" Videokunst Narziss (3) Berichte "d. schlüssel zum erfolg in d. kunstwelt lautet: narzissmus!" (4) Narzissmus Narzissmus Narzißtische Störung "Ich kam, ich sah, ich wirkte!"
Konstellationen, A4-Ausdruck mit handschriftlichen Notizen, 21.0x29.7cm, 30
Konstellationen, A4-Ausdruck m. handschriftlichen Notizen, 21.0x29.7cm, 30
Kunstbegriff Beuys, in Holzwerkstatt entdeckt
Kunstbegriff Beuys, in Holzwerkstatt entdeckt

Werkstatt Holzwerkstatt (siehe auch Einzelgespräch Mark Helmut Mark am 9.12.2015: "Rahme es!" ) konstellationa4-prae.jpg A4-Blatt (Konstellationen) im Holzfurnier-Rahmen befestigt zuerst mitgelieferte Abstandsleisten (Kunststoff m. Klebeseite) befestigt n. sauber u. zu schmal, Rückkarton rutscht durch b. Alberti Wolfgang Alberti Holzleiste Eiche ausgesucht, sägt sie morgen zurecht morgen Rückkarton 3mm sägen u. Rahmung fertig machen Standpunkt kuenstler-k.jpg "Ich gehe davon aus, daß prinzipiell jeder Mensch ein Künstler dann ist, wenn man d. Kunstbegriff, m. d. man arbeitet, so stark erweitert, daß er praktisch d. Selbstbestimmungsprozeß u. d. Denkprozeß einschließt, d. ja jeder Mensch hat… Damit sage ich nichts aus über d. Qualität. […] So kann ich begründen, daß nur aus d. Kreativität u. nur aus d. Kunst ein revolutionärer Vorgang hervorgehen kann, denn woraus soll er denn sonst hervorgehen? Er kann nur aus d. menschlichen Denken stammen u. d. Denken ist ein Ergebnis menschlicher Kreativität […]." (Beuys) 2016-05-19.mp3 Themen für evtl. Einzelgespräch m. Mark Helmut Mark: (1) Fotocollagen ("Oma" zeigen) Frage nach Untergrund (Leinwand oder Papier) andere Künstler (2) Styroporkopf / Fotocollage (siehe E-Mail an Bachmann) dazu: zuvor Fotos v. Gesicht machen u. analysieren (welche Bereiche / Züge treten hervor?) (3) Geradencollage Gedanken zu gezeichneten Füßen, zum n. definierten Kopfbereich, allgemein z. Arbeit (4) Konstellationen gerahmt zeigen (in Bezug auf Dezember-Einzelgespräch)
Fräsemaschine
Fräsemaschine
Meine Oma, 40x50cm, 30 (Abbildung von morgen)
Meine Oma, 40x50cm, 30 (Abbildung v. morgen)

Tagesplan (1) Athen-Reiseführer suchen, kommenden Dienstag zum Klassentreffen mitbringen (2) Oma-Collage auf Leinwand anfangen, 30x40cm (3) Bachmann telefonisch erreichen - wegen Fräsen in Holz b. Treff Video zeigen (viele Details geht auch ordentlich in Holz) Test-Holzstück (keine Sperrholzplatten!) b. Alberti Wolfgang Alberti anfragen - wegen Kopf-Objekt gießen u. nachträglichem Verformen (Styroporkopf u. Collage auf Leinwand mitbringen) (4) Einzelgespräch Ωe fraesehgb1-k.jpg 1. Test m. zuvielen Geraden 2. Test nur noch parallele Geraden m. kleinen Tiefenunterschieden 3. Test m. Geraden durcheinander, zweimal gefräst (um Vertiefungen zu reinigen) Ωe neuen Test zuschicken (Idee je Betrachtungswinkel unterschiedliches Bild, alle Geraden eines Motivs = 1 Winkel + 1 Länge) nächstes Mal Test auf Vollholz (Birne?) Kurs o.T. Oma-Collage angefangen omacollage2-k.jpg Museen Athen Archäologisches Nationalmuseum Akropolismuseum (fotografieren verboten) Neues Benaki-Museum (Pireos-Straße 138) m. Sonderausstellungen griechischer u. internationaler moderner Kunst (letztes Mal wegen Privatfeier geschlossen) Kommunale Galerie Athen (evtl. Ausstellung m. regionalen Künstlern) EMST (evtl. geschlossen) Nationalgalerie (wegen Umbau damals geschlossen) Vorres-Museum (etwas außerhalb, zeitgenössische griechische Kunst)

Kunst 2 2
Klasse Bildende Kunst Standpunkt 2016-05-17.mp3 Tagesplan (1) 10:00 "Pünktliches Treffen im Klassenraum" Klasse Heidi Specker wegen Athen-Exkursion (2) 12:00 Mittagspause (3) 13:30 "Atelierbesuch b. Friedrich, Eisenbahnstraße 53, 4. Etage" (4) 15:00 "Atelierbesuch b. Simon, Wachsmuthstr. 3" (5) 16:30 "Atelierbesuch b. Evgenij Evgenij Gottfried u. Clemens, Flemming Str. 15" Standpunkt zum Treffen b. mir: sollte n. d. Relevanz d. Kunst allgemein in Frage stellen je nach Region / Museum / Galerie / Besucher / Zeit Kunst = relevant oder n. relevant Relevanz eigener Arbeit vielleicht erst nach eigenem Tod festgestellt aber weiterhin Notizen dazu machen, nur n. davon blockieren lassen Geradenbilder weiterhin machen (plotten), aber n. m. Versuch etwas rudimentäres finden zu wollen weg v. Ideen d. Moderne, alle Vorstellungen haben sich eh aufgelöst Beliebigkeit aber weiterhin als Fragestellung für mich stehen lassen u. schriftlich bearbeiten weniger auf Thema konzentrieren (was mich blockieren würde), eher auf einzelne Arbeit schauen Arbeit sollte alleine wirken können, n. nur m. Hintergedanken oder in Serie verstanden vielleicht ergibt sich m. d. Zeit ein Muster
Meine Mutter, Bradford, Yorkshire, 4. Mai 1982, 1982, David Hockney
Meine Mutter, Bradford, Yorkshire, 4. Mai 1982, 1982, David Hockney

Kunst 0 28
(Kunst-Zweifel Abzug -28 wegen Whiskykonsum) Collagen-Bilder u. -Objekt glänzend lackieren für morgen vorbereiten: > Auflösetee in Glaskaraffe > Kaffee in Thermoskanne u. Kaffeezubereiter > 10-12 Plastikbecher kaufen! > evtl. Plastikgabeln für Tomaten-Gurken-Nudeln-SALAT Ablauf: (1) ~frfr-Notizen vorstellen (2) Bsp.-Audiodatei abspielen einmal normal gesprochen, Thema ZWEIFEL: #589 einmal abgelesen: #590 u. (kurz anreißen): #591 u. (kurz anzreißen, als Reaktion darauf): #592 (3) FRAGE an KLASSE auf ZETTEL (Habt ihr etwas, was unbedingt …?) (4) Notizenstapel zeigen (5) andere Stapel (Tests/Skizzen/) (6) … D. Geschichte d. Kunst "Denn allein d. Idee v. Fortschritt u. Avantgarde Avantgarde käme d. Neuankömmlingen im Kunstbetrieb banal u. langweilig vor […]." Begriff Postmoderne 1975 v. Architekten Charles Jencks in Diskussion eingeführt war Doktrin d. Funktionalismus überdrüssig Triumph d. Moderne: brachte Nonkonformisten in Zwickmühle junge Künstler sahen sich durch konventionelle Auffassungen v. Kunst dazu provoziert, "Anti-Kunst" zu machen Anti-Kunst v. offizieller Seite gefördert: wogegen noch auflehnen? Bewegungen u. Strömungen 20. Jahrhundert: alle lehnten es ab, nach Natur zu arbeiten meisten Kunstkenner überzeugt davon, dass nur kompromisslose Abkehr v. traditioneller Arbeitsweise weiterführen könne heute: viel breiteres Spektrum b. Kunstkritik einige Künstler kehrten z. gegenständlichen Kunst z.ück / "zum Erzählen, Predigen, Moralisieren" hockney-k.jpg multiple Bilder Medium Fotografie für neuartige Effekte, d. zuvor Malern vorbehalten gewesen waren geringfügig verschobener Blickwinkel erinnert an Kubismus / Picassos "Stillleben m. Geige u. Trauben"
Ausstellungsansicht
Ausstellungsansicht
Lupinen im Zimmer, 1921, Karl Schmidt-Rottluff  (evtl. falsches Abbild)
Lupinen im Zimmer, 1921, Karl Schmidt-Rottluff (evtl. falsches Abbild)
Holzstoss, 1906, Karl Schmidt-Rottluff  (Abbild Vorfrühlingswald mit Holzstoß, Aquarell auf Velin. 50x70cm)
Holzstoss, 1906, Karl Schmidt-Rottluff (Abbild "Vorfrühlingswald m. Holzstoß", Aquarell auf Velin. 50x70cm)
Dreiundsechzig Offsets, 1965, Horst Antes
Dreiundsechzig Offsets, 1965, Horst Antes
Akt im Lehnstuhl(?), 1977, Georg Baselitz
Akt im Lehnstuhl(?), 1977, Georg Baselitz
Wolf Gang, 2014, Lack auf Leinwand, Tjorg Douglas Beer
Wolf Gang, 2014, Lack auf Leinwand, Tjorg Douglas Beer

Kunst 30 2
2x daumennagellänge Whisky Whisky Kopf-Objekt herstellen (Bachmann fragen), danach verformen, verzerren, verkrampfen, zerschlagen, fallen lassen verkrampfte Hand auf Kopf übertragen evtl. m. Fotocollage überziehen, wie Finde gerade meine Arbeiten etwas… zu zaghaft. Nach d. Besichtigung d. großen Leinwand-Arbeiten im Albertinum merke ich, dass b. mir noch etwas fehlt. D. Größe? D. expressive(?) Ausdruck? Schwung/Bewegung? Fühle mich dennoch (dank Whisky Whisky) auf d. richtigen Weg. … Einfach mal draufhauen! +++ JETZT +++ MACHEN (hoher Kunst-Wert v. 30 Punkten kommt durch wiederholtes Hören d. Audionotiz 2016-02-19.mp3 u. Whisky Whisky zustande) Ausstellung Karl Schmidt-Rottluff u. d. Abstrakten Kunstsammlungen Chemnitz abstrakten.jpg Führung durch Ausstellung rottluff10-k.jpg im Arbeitsraum Stillleben auf Tisch oder Katzenaufnahme in Collagenform umsetzen (mehrere Perspektiven) Ziel: neben Selbstporträts auch andere Dinge darstellen "Küchenfenster", 1932, Karl Schmidt-Rottluff (Abbild n. gefunden) m. Narzissenstrauß umsetzen Rund um d. Lampe, 1935, Karl Schmidt-Rottluff b. Weinflaschen-Collage einmal drumherum Raum fotografieren u. auf Flasch verzerrt wiedergeben Rahmen teilweise selber hergestellt u. gestaltet / Formen geschnitzt rottluff12-k.jpg auf Rahmen hinterließen Besucher ihren Mussmut gegenüber Arbeit "Preisrätsel", "Miserables Bild", "Idiot", "blödsinnig" seine Reaktion: "Sieht d. n. aus, als sollte d. Bild seine Geschichte haben - na ich bin auf d. weitere gespannt." "Kinder", 1907 (Abbild n. gefunden) m. Vermerk im Bild: "unvollendet" Steine v. Strand gesammelt u. Figuren reingeritzt Natur / Untergrund sollte immer Teil d. Arbeit sein Linoldruck: Linolplatte abgelehnt, da zu künstlich stattdessen in Holz geritzt, da Holzstruktur auf Arbeit sichtbar bleibt Fühlten sich westliche Künstler teilweise auch v. ihrem politischen System benutzt, oder war denen d. Grund d. massigen Unterstützung egal? "Bildnis Mutter", um 1926 (Abbild n. gefunden) Oma-Bild-Collage machen (v. 360°-Fotos) Ausstellung Stiftung u. Sammlung G. u. A. Gercken Albertinum, Dresden antes3-k.jpg baselitz1-k.jpg "Torsi", 1998, Buche, Farbig gefasst, Stephan Balkenhol Stephan Balkenhol beer-k.jpg
Geradenbeine, 50x100cm
Geradenbeine, 50x100cm
Selbstporträt Collage, 30x40cm
Selbstporträt Collage, 30x40cm
Selbstporträt auf Styroporkopf
Selbstporträt auf Styroporkopf

Kunst 1 0
(m. Notizen v. gestern u. morgen) Friedrich Fröhlich, auf Bilderrahmen wütend Geradenbild Werkstatt Holzwerkstatt Rahmen für Geradenbeine fertig gemacht Rückkarton an langen Seiten geschliffen, damit er leichter in Rahmung passt (-) Papier leicht geknickt meine Ausrede: Mirós Papierarbeiten im Museum auch teilweise geknickt, Klebestellen teilweise gut sichtbar gewesen, Matisse Papierarbeiten m. Flecken heißt: sollte aus mir mal was werden, hängt alles im Museum, egal ob m. oder ohne Knicke (-) Klebeband abgegangen (-) m. doppelseitigem Klebeband Arbeit an Rückkarton noch einmal befestigt (eigentlich überhaupt n. gut) geradenbeine Alberti Wolfgang Alberti wegen Papierrolle im Kleinformat in kommenden Wochen aufsuchen heute nach 19:00 abholen Kurs o.T. selbstcoll1-prae nach gestriegen Tests auf Papier Collage auf Leinwand umgesetzt neue Fotos v. Gesicht gemacht, jeweils Kopf leicht gedreht/gesenkt kopf2-k.jpg Vorder-, Rück- u. Seitenansicht ausgedruckt u. Styroporkopf damit beklebt Styroporkopf: industriell hergestellte Skulptur, für Verkauf gedacht eigenes Gesicht über Standardform gelegt Realität => Fotografie (Abbild) => 3d-Objekt ausprobieren: Selbstporträt über v. mir genutzte Flaschen (Weinflasche), Kunststoffbehälter (Ketschup, Milch), Tassen, Karaffen legen Form verfremdet Gesicht, Gesicht evtl. zusätzlich verzerren (unterschiedliche Augengrößen, Nase v. mehreren Seiten, Mund schräg)
Schermo-Disegno (Kunsttheorie), Tempera auf Karton(?), 70x100cm, 1957, Fabio Mauri
Schermo-Disegno (Kunsttheorie), Tempera auf Karton(?), 70x100cm, 1957, Fabio Mauri
o.T. (aus Serie Television Analyzations), 1963(?), Paul Thek
"o.T." (aus Serie "Television Analyzations"), 1963(?), Paul Thek
Still Life #28, 1963
Still Life #28, 1963
Ensemble de télévision, 1962, César
Ensemble de télévision, 1962, César
Water Walk, John Cage
Water Walk, John Cage
Density 10: 3: 2: 1, 1961, Karl Otto Götz
Density 10: 3: 2: 1, 1961, Karl Otto Götz

Kurs Vorlesung Video Rewind "Video killed the TV Artist / 50 Jahre Videokunst u. kein Ende?" (1) historischer Teil (1960-1965) (a) Malerei / TV als Bildquelle Fabio Mauri m. "Schermo" leere Bildschirme gemalt schermo-k.jpg "Fini"-Bilder ("Schermo fine, anni 60") "Fine" in Malerei umgesetzt thek-k.jpg Paul Thek (1933-1988, amerikanischer Maler u. Objektkünstler) Serie unter Titel "Televsion Analyzation" malte Thek TV-Bild ab u.a. Bilder m. starker Modifikation d. vorgefunden Bildes (wie Vervielfachung d. Motivs) "Ich bin ganz extrem daran interessiert, d. neuen Bilder unserer Zeit, vor allem Fernseh- u. Kinobilder, zu malen. Isoliert u. umgestellt bieten diese Bilder eine reiche u. für mich aufregende Quelle dessen, was ich für eine neue Mythologie halte." (Thek) Lawrence Weiner (*1942, US-amerikanischer Künstler) gilt neben Sol LeWitt, Robert Barry, Douglas Huebler u. Joseph Kosuth als Vertreter d. Konzeptkunst Konzeptkunst malerische Umsetzung d. Testbilder Tom Wesselmann (1931-2004, US-amerikanischer Maler, Grafiker u. Objektkünstler) wesselmann-k.jpg siehe auch Live-Fernsehbild in Malerei integriert (b) Skulptur [bild="Deutscher Ausblick aus d. Zyklus Schwarzes Zimmer", 1958 – 1963, Wolf Vostell ] César (1921-1998) cesar.jpg Schrott-Kompositionen m. Fernseher (c) Aktion / Happening u.a. Wolf Vostell "TV Burying", 1963 Fernsehgerät m. laufenden Programm wird u.a. m. Sahnekuchen beworfen u. m. Putenschnitzeln bestückt "Dé-coll/age" d. TV-Programms abschließend in einem zuvor ausgehobenen Grab beerdigt (d) Musik waterwalk.jpg Solo für Television (e) TV Bild Generierung / Modulation density-k.jpg Rasterbild 200x260cm "Bekanntlich besteht d. Fernsehbild aus ca. 450.000 Bildpunkten. B. d. Modellbild 'Density 10: 3: 2: 1' wurden ca. 400.000 Bildpunkte (Elemente) geordnet u. gezeichnet, wobei m. nur zwei Helligkeitsgraden operiert wurde, nämlich m. schwarzen u. weißen Elementen, dafür aber m. 4 verschiedenen Dichtegraden." in Malerei umgesetztes Bildrauschen (f) Fotografie / Film [n. vervollständigt] (g) Video [n. vervollständigt] Anfang: 1965 m. 2 Künstlern (1) Warhol m. Closed Circuit ("Outer and Inner Space") 2 Filmaufnahmen parallel gezeigt Edie Sedwick spricht u. im anderen Bild kommentiert sie eigenes Videobild (2) Paik m. Appropriation v. TV [n. vervollständigt]
Three Transistions, Peter Campus
Three Transistions, Peter Campus
Die neue leibhaftige Zeichensprache, 1973-1977, Frederike Pezold, Galerie OstLicht
"D. neue leibhaftige Zeichensprache", 1973-1977, Frederike Pezold, Galerie OstLicht
Tanz für eine Frau, 1977, Ulrike Rosenbach
"Tanz für eine Frau", 1977, Ulrike Rosenbach
Glauben Sie nicht, daß ich eine Amazone bin, 1975, Ulrike Rosenbach
"Glauben Sie nicht, daß ich eine Amazone bin", 1975, Ulrike Rosenbach

Kurs Video Rewind Vortrag "Narzissmus Narzissmus / Selbstdarstellung in Videokunst" gehalten campus-k.jpg Blue Screen frühe Form Bluescreen-Technik wurde 1933 in Film King Kong verwendet in Deutschland Bluescreen-Technik in 1960er Jahren eingeführt Vortrag feministische Ästhetik in Videokunst Friederike Pezold (*1945) zeichensprache.jpg Serie v. Videobändern, jeweils widmet sie sich einer Körperzone als instalative Arbeit gedacht Körper geweisst, bestimmte Teile hervorgehoben / geschwärzt / m. Pappe abgeklebt Sequentierung weiblichen Körper weg v. erotischen Körperbildern entsexualisierter weiblicher Körper rosenbach.jpg "Glauben Sie nicht, daß ich eine Amazone bin", 1975 Aufzeichnung Performance 1975 2 Kameras: sie, Pfeile abschießend, Zielscheibe m. Madonnenbild amazone.jpg Pipilotti Rist (*1962) m. "I'm Not The Girl Who Misses Much" frühste Videoarbeit v. ihr m. Humor versucht Thematik Feminismus zu nähern "Mutaflor" (1996) (Pause) (Daniels Dieter Daniels schließt sein Handy an Beamer an u. zeigt ungewollt wie er sein Passwort im Handy eintippt) Amalia Ulman, Instagram m. Thema Rollenbilder Performance auf Instagram "Selbstbranding" bewusst zerstören Weiblichkeit ist antrainiert "Alles ist Performance" [NOTIZEN NOCH EINFÜGEN] "Center Jenny", Ryan Trecartin anscheinend: Sprache fassen, wie sie sich entwickelt, v. Technologie beeinflusst was Farbe/Klang für ein Wort Farbe m. Satz assoziieren [NOTIZEN NOCH EINFÜGEN] Alurahmen m. Holzfurnier (21x32.7cm, Furnier Eiche natur, Leistenbreite 4.8mm) für Testrahmung A4-Blatt (ausgedruckte Bilder, digital verändert, handschriftlich m. Notizen ergänzt, bemalt, beklebt) bestellt
Papierreste / 10 Blätter, 30
Papierreste / 10 Blätter, 30
überlegen eigene Website zu erstellen, die wie  mit zufällig sortierten Ergebnissen aufwartet
überlegen eigene Website zu erstellen, d. wie m. zufällig sortierten Ergebnissen aufwartet

Kunst 5 0
Friedrich Fröhlich, überzeugt (alte Arbeiten durchstöbert u. für sehr gut befunden) Video Rewind Vorbereitung Vortrag beendet "wie sehr dreht es sich eigentlich in d. kunst um d. künstler? ich meine damit n. d. hype, d. man um einen künstler entrollt, um eine marke zu schaffen. vielmer geht es mir um d. frage: ist es selbstloses handeln oder doch egozentrismus/-manie? da man künstler als reflektierte menschen ansehen darf, sollten sie sich wohl ihrer vergänglichkeit bewusst sein. also was bleibt v. ihnen? d. werk oder d. name?" (Poser) Kurs o.T. papierreste1-k.jpg Reste Papier (ausgeschnittene gedruckte Abbildungen), bereits für Papierkorb gefaltet n. weggeschmissen, auf braunem Skizzenpapier arrangiert mögliche Sterne, m. Klebestreifen festgeklebt wand-k.jpg darf auch überlappen eher Entdecken als Archiv m. Detailseiten (evtl. Text, große Bilder, ruhig auch m. eigenem Design) wirkt n. so gekünstelt wichtig/verprofessionalisiert/strukturiert, eher verspielt aber n. hobbymäßig
Akropolis, mit antiker(?) Säule und zeitgenössichem Mülleimer, 2015
Akropolis, m. antiker(?) Säule u. zeitgenössichem Mülleimer, 2015
älteste überlieferte Zeichnung des Tempels, Cyriacus von Ancona, 15. Jahrhundert
älteste überlieferte Zeichnung d. Tempels, Cyriacus v. Ancona, 15. Jahrhundert
Minarett auf Tempeldach, nach 1456
Minarett auf Tempeldach, nach 1456
zeitgenössische Darstellung
zeitgenössische Darstellung
romantische Ansicht Akropolis
romantische Ansicht Akropolis

Akropolis (Vorbereitung Athen-Exkursion, siehe auch Exkursion 2015 ) akropolis0-k.jpg Akropolis = Hochstadt, Oberstadt in griechischer Frühzeit residierten noch Könige auf Akropolis Herrenhäuser neben Tempeln u. Kultanlagen gebaut im 6. Jahrhundert v. Chr. ausschließlich Sitz d. Götter u. sakrale Zentrum d. Polis harter Einschnitt Feldzug d. Perser gegen Griechenland gegen persiches Heer zu Lande weniger Chancen als z. See evakuierten Stadt, Seeschlacht v. Salamis (480 v. Chr.) erlitten Perser empfindliche Niederlage Perser zerstörten davor noch d. Akropolis über 30 Jahre als Mahnmal persischer Aggression so belassen bis Spätantike sakrale Funktion Verbot (um 390 n. Chr.) heidnischer Kulte durch Theodosius (347-395, Kaiser im Osten d. Römischen Reiches) leitete Ende antiker Götterverehrung ein sakrale Nutzung jedoch durch Christen fortgesetzt Erechtheion u. Parthenon dienten jetzt als Kirchen Parthenon Gottesmutter Maria geweiht akropolis1-k.jpg 1436 u. 1444 besuchte italienischer Kaufmann Cyriacus v. Ancona Stadt Athen u. zeichnete d. Parthenon 1456 eroberten Türken Athen, 2 Jahre später Akropolis in ihrer Gewalt Heiligtum wurde islamisch, Kirche z. Moschee auf Tempeldach erhob sich Minarett akropolis2-k.jpg im 17. Jahrhundert Akropolis vereinzelt Ziel v. Expeditionen englischer u. französischer Reisender Interesse durch Reisebereichte im westlichen Europa wieder geweckt 1683 Niederlage d. Türken vor Wien Venedig suchte alte Vormacht im Mittelmeerraum wiederzugewinnen, stand 1687 vor Athen Belagerung Akropolis eingeleitet, wo sich Türken verschanzt hatten in Geschichte: Akropolis immer wieder belagert, aber nie erstürmt worden (seit Antike uneinnehmbare Festung) akropolis3-k.jpg nach mehrtätigem Beschuss brach Dach, Explosion riss gewaltigen Marmorbau auseinander, riesige Lücken in beiden Langseiten gesprengt, Kapitulation d. Türken Sieger nahmen etliche Skulpturenfragmente als Trophäen an sich u. wurden in aller Welt verstreut im 18. Jahrhundert zog es europäischen Adel, später gehobenen Bürgertum zu Bildungs- u. Kunstreisen zu Stätten d. Altertums akropolis4-k.jpg Publikation m. präzisen Zeichnungen u. romantische Ansichten Ruinenstätte schürten Hellasbegeisterung (Eigenbezeichnung Griechenland) u. Philhellenismus ("Freundschaft zum Griechentum") Wunsch nach Antikenbesitz: legal u. illegal Antiken gehandelt Video Rewind

"danke, dass ihr mich gestern zu d. schönen Spaziergang rausgelockt habt! d. Gespräch fand ich sehr anregend - wie v. dir gewohnt" (J.) Video Rewind (aktueller Stand Vortrag) [D. Hauptfrage für meinen Vortrag, d. wir uns überlegt haben, ist …] Wieviel Narzissmus Narzissmus, wieviel Selbstdarstellung steckt wirklich in d. Videos, wo d. Künstler selber d. Protagonist ist? Narzissmus Narzissmus: Selbstverliebtheit eines Menschen oder Verhalten eines Menschen, d. sich selbst für wichtiger u. wertvoller einschätzt, als d. urteilende Beobachter ihn einschätzt abgeschwächte Form: Selbstdarstellung, Künstler thematisiert sich selber [Es könnte aber eben auch sein, dass …] Künstler = Stellvertreter für Betrachter? Sind einige Videos gar keine Selbstbildnisse? Künstler nur Darsteller/Performer? Es geht vielleicht n. um sein Selstbild? (1) These Rosalinde Krauss bezeichnet Narzissmus Narzissmus als d. eigentliche Medium d. damals noch jungen Videokunst Videotechnik ermöglichte gleichzeitige Aufnahme u. Wiedergabe bewegter Bilder, in deren Zentrum meist d. agierende Künstler in einem geschlossenen Kreislauf zwischen Kamera u. Monitor stehe Gefahr: völlige Abkapselung d. Künstlers bzw. Performers in d. eigenen Subjektivität, d. „ego-libido“ Blick auf Außenwelt ginge verloren [Dazu möchte ich anmerken …] Videokunst d. 1970er Jahre (wie Vito Acconci, Les Levine, Bruce Nauman) prägte tatsächlich starke Tendenz zum künstlerischen Selbstbezug innerhalb Amerika in 70er Jahren war Narzissmus Narzissmus ein breit diskutiertes gesellschaftliches Phänomen (2) Reaktionen Narzissmus Narzissmus-These in späteren Jahren vor allem kritisch rezipiert, da d. Phänomen d. künstlerischen Abkapselung in früher Videokunst n. selten gesellschaftliche Verortung zum Ziel hatte selbst in Video-Selbstdarstellungen hatten viele Arbeiten n. d. Instant Feedback (sofortige Rückmeldung) z. Grundlage (a) Reaktion Videokünstlerin Hermine Freed (1940-1998, US-amerikanische Malerin u. Videokünstlerin) "If many artists use themselves, it is because they have the firmes control over themselves; it is easier to do something the way you want it done than try to explain what you want to someone else. Artists are accustomated to working alone. If the artist uses his or her own image, it is more likely to be because of that need to work alone than because of narcissism." VIDEOARBEIT "Art Herstory" hat Irene Schubiger in ihrem Buch unter "Tradition, Idol, Selbst" eingeordnet Aufnahmen u.a. v. Bildern m. religiösen Gestalten oder v. Fotografien m. bekannten Personen überlagert u.a. m. Gesicht d. Künstlers Auseinandersetzung m. d. Identität als Kunstschaffenden u. d. Geschlechterrollen Freed nutzt d. Mittel d. Videotechnik, um sich exemplarische Frauengestalten anzueignen übernahm n. Haltung einer religiösen Figur innerhalb gegebener Bildformel (wie thronende Madonna) agierte unabhängig v. motivischer oder ikonografischer Tradition = passive Funktion als weibliches Modell ist aufgehoben sie benutzt eigenen Körper, um ein n. ich-bezogenes Thema zu bearbeiten wie in anderen technischen Medien (Malerie, Zeichnung, Fotografie) arbeiten Künstler m. entsprechenden Werkzeugen u. Apparaten alleine viele weitere Künstler/Kunstkritiker reagieren verhalten auf Krauss-Text statt Narzissmus Narzissmus wird oft Privates zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung u. damit z. öffentlichen Angelegenheit (b) Jean Baudrillard, Soziologe (französischer Medientheoretiker, Philosoph u. Soziologe, +2007) "D. hat nichts m. Narzissmus Narzissmus zu tun, u. man irrt, wenn man d. Terminus z. Beschreibung dieses Effekts missbraucht. D. Video- u. Stereokultur erzeugt nämlich kein narzisstisch Imaginäres, sondern ist Effekt äusserster, verzweifelter Selbstreferenz, ein Kurzschluss, m. d. d. Gleiche ans Gleiche unvermittelt angeschlossen wird." Da ich es n. verstehe: als Frage in Raum stellen? (c) Maureen Turim, Film- u. Medienwissenschaftlerin kritisiert zu ausschliesslich definierte Beziehung zwischen Monitor, Spiegel u. Narzissmus Narzissmus Position v. Künstler auf d. einen u. Publikum auf d. anderen Seite auseinandergehalten werden nur weil Künstler aufgrund Monitorfeedbacks narzisstisch ausgerichtete Performance durchführt, muss d. Publikum diesen Narzissmus Narzissmus n. teilen (andere Betrachtersicht) allgemein zu Krauss u. Reaktionen: Krauss Text (1976 erschienen) sei nur v. eingeschränkter historischer (innerhalb Amerika in 70er Jahren war Narzissmus Narzissmus ein breit diskutiertes gesellschaftliches Phänomen) wie theoretischer Bedeutung Irene Schubiger (in ihrem Buch): statt Werke auf Krauss eingeführter Kriterien zu analysieren, sollte zeitgenössischer Kontext, Kategorien Körper u. Geschlecht sowie Apparat u. Zeit Zentrum d. Aufmerksamkeit sein NEBEN stark narzisstischen Motiven auch: u.a. Künstler versuchen Körper einzusetzen wie ein belebtes Instrument Körperglieder m. Gestik, Haltung, Bewegungsspektrum werden im Verhältnis zu Raum u./oder Objekt erkundet Text wird gesprochen, gesungen, Stimme begleitet modulierend Geschehen BEISPIEL "I am making art", John Baldessari Performance zielt ironisch auf konzeptuelle Performance zeitgenössischer Künstlerkollegen ab Frage in Raum stellen, was d. heißen könnte? lustig (optional) Spiegel, Gesicht u. Hände (herkömmliche Mittel Selbstporträtierend) werden im Video eingesetzt BEISPIEL "Left side, right side", Joan Jonas [MORGEN AUSARBEITEN AB SEITE 65] RIGHT u. LEFT Side m. Spiegel ab Minute 2 Beispiel, wie d. m. d. Spiegel gemeint ist Künstler versuchen sich u. Publikum Zugang zu n. bewussten Anteilen d. Inneren zu vermitteln BEISPIEL Studies in myself II", Douglas Davis Video [MORGEN AUSARBEITEN AB SEITE 72] seelische Schmerzerfahrungen auf körperliche Ebene übertragen m. (fälchlicherweise?) narzisstischem Motiv: Bill Viola m. "Migration (for Jack Nelson)" [MORGEN AUSARBEITEN AB S. 85] DAZU: Kritik an Auseinandersetzung m. eigenem Körper Kritik Walter Grasskamp (Kunstkritiker u. Soziologe): "D. Spannung, d. v. einer authentischen Auseinandersetzung m. d. eigenen Körper ausgeht, überträgt sich kaum auf einen Zuschauer; im Gegenteil, wo d. Zuschauer sich n. auch selbst zu sehen bekommt … stellt sich schnell Langeweile ein. Dies ist für einen grossen Teil d. Videoproduktion kennzeichnend." hält anscheinend interaktive Videoinstallationen für legitimer "He weeps for you" (Video- u. Soundinstallation, 1976), ohne Künstler-Selbstdarstellung > Betrachtersicht rückt ins Zentrum [MORGEN AUSARBEITEN] evtl. noch Peter Campus m. "Three Transitions" Notiz allgemein: Künstler konnten in Video Dinge darstellen / Themen reflektieren, d. im Film so n. gingen Quellen: (1) "Selbstdarstellung in d. Videokunst", Irene Schubiger u. (2)
Mönch am Meer, 1808-1810, Caspar David Friedrich
Mönch am Meer, 1808-1810, Caspar David Friedrich
Butter, 2015, Polyester, Acrylfarbe
Butter, 2015, Polyester, Acrylfarbe
Narrow House, Erwin Wurm
Narrow House, Erwin Wurm
(bei Instruktionszeichnungen)
(b. "Instruktionszeichnungen")
Fritz Ebert, um 1920, Gouache, Deckweiß und Feder in blauer Tinte auf Zeitungspapier
Fritz Ebert, um 1920, Gouache, Deckweiß u. Feder in blauer Tinte auf Zeitungspapier
Kopf, 1922, Gouache und Tuschfeder auf Papier
Kopf, 1922, Gouache u. Tuschfeder auf Papier
Prounenraum für die Große Berliner Kunstausstellung, 1923
Prounenraum für d. Große Berliner Kunstausstellung, 1923

FdK F. Fröhlich Mitteilung: Kosten Holzwerkstatt für Flügeltürrahmung (Selbstbildnis), Bilderrahmen (Beine), Holzkonstruktion (Collage), Leinwandrahmen (Gerade Öl auf Leinwand) insgesamt nur rund 40 Euro (zzgl. Glas) Ausstellung Alte Nationalgalerie Berlin (doch n. aufgesucht, siehe auch , "Mönch am Meer" vor Restaurierung) Restaurierung "Mönch am Meer" u. "Abtei im Eichwald" moench.gif Ausstellung Pergamonmuseum Berlin (doch n. aufgesucht, Altar d. Zeus in Restauration, siehe auch , Altar d. Zeus aus Pergamon) Ausstellung Erwin Wurm "B. Mutter", Berlinische Galerie Erwin Wurm (*1954, österreichische Künstler) butter-k.jpg Objekte, d. menschlichen Alltag begleiten, strukturieren, beherrschen Spannung zwischen scheinbar vertrauter Form u. ihrer Verfremdung Veränderung Größen- u. Formverhältnisse starke Deformationen "suggerien eine intensive körperliche u. emotionale Begegnung v. Mensch u. Objekt." (insgesamt: fanden es lustig, hatten unseren Spaß) seit Ende 1990 grundlegende Veränderung Arbeitsweise: beginnt, Grenzen zwischen Skulptur, Objekt u. Performance auszuloten Betrachter wird teilweise zu Teil seines Kunstwerkes house-k.jpg detailgetreuer, begehbarer Nachbau v. Elternhaus gestaucht auf 1,10m Breite Enge d. Provinz für Besucher physisch erfahrbar portraet10-k.jpg einfach m. A4-Papier u. Farbe solche Selbstbildnisse anfertigen! Ausstellung Visionäre d. Moderne (Paul Scheerbart, Bruno Taut, Paul Goesch), Berlinische Galerie "Krisen u. Umbrüche sind Zeiten d. Visionären" 1918-1923: Arbeiten aus Zeit zwischen Kriegsende, Novemberrevolution u. Aufbaujahre Weimarer Republik u.a. Künstler bestrebt nach Verbesserung d. Welt Welt d. Frieden, Wohlstand, Schönheit sollte entstehen alle Künste sich in Architektur vereinigen goesch1-k.jpg aktuelles Zeitungspapier als Bildträger oder für Collagenmotiv verwenden goesch2-k.jpg ebenfalls m. Tuschezeichner (Rotring, u.a. sehr feine Mund-Augen-Linien) u. Aquarellfarbe Selbstbildnisse umsetzen Paul Goesch (1885-1940, Architekt) lehnte wilhelminische Regime ab, beschäftigte sich m. Lebensform, Psychoanalyse Sigmund Freud, Expressionismus, mystischem Katholizismus Opfer d. NS Euthanasieprogramms lissitzky1-k.jpg
Hilf, deinen Freunden, dich zu erkennen, E-Mail von Facebook
"Hilf, deinen Freunden, dich zu erkennen", E-Mail v. Facebook

Werkstatt Holzwerkstatt Abstandsleisten m. 45°-Gehrung, Rückkarton (Alberti Wolfgang Alberti gefertigt), Holzleiste z. Fixierung Seitenleisten an Rückkarton geleimt Kurs Video Rewind (Gespräch m. Daniels Dieter Daniels u. anderen Vortragenden) Vortrag kommenden Montag m. Frage z. Selbstdarstellung in d. Videokunst m. eigenen Gedanken Bill Viola, "Migration (for Jack Nelson)" (Bsp. S. 85) "He weeps for you" (Video- u. Soundinstallation, 1976), ohne Künstler-Selbstdarstellung > Betrachtersicht Künstler = Stellvertreter für Betrachter? "Sind einige Videos gar keine Selbstbildnisse? Künstler nur Darsteller/Performer? Es geht vielleicht n. um sein Selstbild?" kritische Hinterfragung Narzissmus Narzissmus Thema v. Krauss (S. 170, 179 "Extension Narziss") Reaktionen darauf (ab S. 26) v. Künstlern, Kritikern, Philosophen Joan Jonas "Left side, right side" S. 193 u. 65 Peter Campus "Three Transitions" (b. Youtube) 1/2h Vortrag Künstler konnten in Video Dinge darstellen / Themen reflektieren, d. im Film so n. gingen b. ubu.com schauen evtl. Freud Sigmund Freud u. anderen m. einbringen Daniels Dieter Daniels b. Fragen auch am Wochenende telefonisch erreichbar verhuellt_facebook-k.jpg "Hallo Verhüllte, dies sehen deine Freunde, wenn sie dein Profil besuchen oder du einen Beitrag oder Kommentar auf Facebook postet. Füge ein Profilbild hinzu, damit deine Freunde wissen, dass du es bist." E-Mail Clemens "Meine Interventionen sind direkt in deinen Text integriert so m. => markiert:" "=> Vielleicht sollte man d. n. so streng sehen. D. Wunsch kann ich allerdings gut nachvollziehen. Vielleicht kannst du deine jetzige Arbeiten trotzdem als 'Kunst' bezeichnen, auch wenn dein Anspruch noch n. ganz erfüllt ist?" "=> Möglicherweise sind d. momentan Strömungen für uns n. fassbar. Waren denn 'damals' für d. Künstler d. Strömungen fassbar, in denen sie sich befanden. Ich glaube, b. d. ganz alten Sachen n. unbedingt, aber so Bewegungen wie Dada, Pointillismus, Futurismus, Expressionismus etc. wirken schon sehr manifestiert. Aber eigentlich habe ich drüber so gut wie kein Wissen. :-("
Füße für Geradencollage ausgedruckt und auf Collage skizziert
Füße für Geradencollage ausgedruckt u. auf Collage skizziert
I am an artist, 1975, 16:39, Farbe, Ton, Les Levine
"I am an artist", 1975, 16:39, Farbe, Ton, Les Levine
Art herstory, 1974, 20:48, Farbe, Ton, Hermine Freed
Art herstory, 1974, 20:48, Farbe, Ton, Hermine Freed

Kunst 2 2
Werkstatt Holzwerkstatt Bilderrahmen für gekreuzte Beine aus Eiche hergestellt Innenmaße: 55x105cm (2,5cm je Seite Abstand) Glaszuschnitt bestellt: 105,9x56,1cm morgen Abstandsleisten sägen u. Rückkarton anfertigen Alberti Wolfgang Alberti-Erzählung: setzte sich gestern nach d. Arbeit zu Hause auf einen Stuhl u. schlief ein Geradenbild fuesse.jpg Kurs Video Rewind (Vorbereitung) Kategorie 8: Abkoppelung außen/innen u. d. Folgen (1) inneres Geschenen bleibt für Betrachter u. Künstler unzugänglich "Orgasm", 1974, 7:30, s/w, ohne Ton, Urs Lüthi (*1947) Mimische n. emotional, entgegen Erwartungen d. Werktitel evoziert inneres u. körperliches Geschehen abgekoppelt (2) künstlerische Verfahren d. Überzeichnung u. Selbstentblößung gründen auf erfahrene Unzugänglichkeit d. Ich iamanartist.jpg Videoperformance im "Bowery", Straßenzug in New York mitten in d. Passanten verküdet er laut, er wolle m. Problemen d. Menschen nichts zu tun haben "Er sei Künstler, diese Probleme seien n. künsterlischer Art u. berührten ihn daher nicht." (b. Daniels Dieter Daniels nachfragen!) Remake 2010 Jeff Stanley (3) gesteigerte Form: Selbstzerstörung, Publikumsbeschimpfung, Aggressivität, Exzess Kategorie 9: Tradition, Idol, Selbst u.a. Aufnahmen v. Bildern m. religiösen Gestalten u. bekannte Personen werden über Körperteile d. Künstler gelegt bzw. ersetzt freed.jpg eignet sich exemplarische Frauengestalten in Bildwerken d. Vergangenheit an (Buchmalerei bis Malerei 20. Jahrhundert) übernimmt n. Haltung einer religiösen Figur (wie trohnende Maria) agiert unabhängig v. motivischen oder ikonografischen Tradition passive Funktion als weibliches Model ist aufgehoben Theorem d. Identität: Tritität, 1974, 8:00, s/w, Ton, Peter Weibel zuerst Gesichter v. Jesus Jesus Christus Jesus, Nikolaus Lenau (romantischer österreichischer Dichter, verbrachte letzte Jahre in Irrenanstalt) u. Weibel selber gezeigt zum Porträt Jesus Jesus Christus Jesus Satz v. Francesca: "Form u. Inhalt sind wie Bruder u. Schwester in d. ehrwürdigen Halle d. Raumes" zum Porträt Lenaus seinen Satz: "D. Poesie bin ich selber. Mein selbstestes Selbst ist d. Poesie." Weibel: "Meine Botschaft wirft jeden auf sich selbst z.ück." toten Gesichter werden zum Leben erweckt, zum Sprechen gebracht sein Gesicht wird darübergeblendet Standpunkt Kurs Atelierbesuch v. Clemens (nachträglich notiert) über Geraden-Collage: würde d. m. Kohle gezeichneten Füße so belassen, lässt noch mehr Handschrift d. Künstlers erahnen werde also jetzt erst einmal nur Randbereiche weiter bearbeiten, Füße so bis Klassentreffen belassen konnte m. meinem in Klasse vor 1-2 Jahren vorgestelltem Meerbild nichts anfangen, verschenktes Potential (warum?) für mich aber: erste Schritte m. Geraden würde jetzt auch Geradenbilder n. als Kunst betrachten, sondern als Weg dorthin Gerade = Ausgangspunkt für einen neuen Weg Gerade nur anfänglich wichtiges Element Gerade langsam weiterdenken, krümmen, verbinden, schließen, färben, wandeln, formen Körperstudien u. Konstellationsbilder = Untersuchung "Kunst": müsste dann noch "mehr" haben (was d. auch immer ist) damalige Probleme: Formprobleme, Wunsch Realität besser darzustellen, n. nachzuahmen (wie Flimmern b. Pointilismus) mein Problem: eigentlich kein Formproblem, sondern mein Versuch aus gefühlter Beliebigkeit in d. Gegenwartskunst zu entkommen gleichzeitig klingt in Kunstgeschichtsbüchern 19. u. 20. Jahrhundert so, als hätte es so kommen müssen dabei andere Künstler = andere Kunst = andere Entwicklung eigentlich gar n. so stringent ("Es hat so kommen müssen"), wie gedacht / vermittelt Künstlergruppierungen/-Kunstströmung: mehr Macht als heute (fast nur Einzelgänger, sehr subjektive private Herangehensweise) Was bedeutet d. für mich? Wenn d. Verlauf damals auch n. wirklich durch Objektivität gekennzeichnet war - was ich ja glaubte - warum suche ich jetzt danach? trotzdem: politische u. gesellschaftskritische Kunst für mich unbedeutend wenn dann (1) L’art pour l’art L’art pour l’art oder (2) einfach eigenes Leben / Inneres bearbeiten eigenes inneres Leben: einzigartig, v. niemand anderem erfahrbar, deshalb einmalige Ergebnisse möglich Lust auf Stillleben, Katzenporträts, Selbstbildnisse
Studies in myself II, 1973, 30:20, Farbe, Ton, Douglas Davis (*1933)
"Studies in myself II", 1973, 30:20, Farbe, Ton, Douglas Davis (*1933)
Body music I, 1973, 12:38, s/w, Ton, Charlemagne Palestine
"Body music I", 1973, 12:38, s/w, Ton, Charlemagne Palestine
Art must be beautiful..., artists must be beautiful, 1975, 14:00, s/w, Ton, Marina Abramovic (*1946)
"Art must be beautiful…, artists must be beautiful", 1975, 14:00, s/w, Ton, Marina Abramovic (*1946)
Migration (for Jack Nelson), 1976, 6:25, Farbe, Ton, Bill Viola
"Migration (for Jack Nelson)", 1976, 6:25, Farbe, Ton, Bill Viola

Kurs Video Rewind (Vorbereitung) Kategorie 4: Apparat, Unbewusstes, Sprache Sprechen oder Schreiben in langen, stelleweise unkontrolliert scheinenden Schüben Künstler versuchen sich u. Publikum Zugang zu n. bewussten Anteilen d. Inneren zu vermitteln Abbild v. Gesicht u. Körper wird für inneren Monolog instrumentalisiert davis.jpg wollte Video als "intimes Realzeit"-Medium präsentieren jeden inneren Vorgang über Bildschirm sichtbar niederschreiben Anliegen n. Suche u. Darstellung inneren Stroms an Assoziationen u. Gedanken sondern Video als Medium zu untersuchen (?) Kategorie 5: "Innenstatus. Anzeige, Wandlung, Aneignung" ekstatischer Einsatz v. Stimme, Atem, Minik u. Bewegung Innenstatus am Körper zu visualisieren palestine.jpg Gegenstände in Gruppe auf Boden gestellt: Zeichnung oder Malerei, Plüschaffe, weitere Spielzeugfigueren, Aquariumglas Spielzeug erinnert an Kindheitszeugen Palestine kniet für Performance auf Boden stößt halblauten Ton mittlerer Höhe aus, modeliert ihn versucht durch Performance Bindung d. "stimmlich Inneren" an d. "körperlich-motorisch Äußere" (?) Kategorie 6: Grenzerfahrung, Körper, Apparat (1) Selbstbeziehung darstellen oder überhaupt herstellen: durch Schmerz am eigenen Körper möglich seelische Schmerzerfahrungen auf körperliche Ebene übertragen abramovic1.jpg Kamm u. Harbürste m. starkem Druck kämmt sie d. Haar wiederholt unzählige Male Titel d. Bandes fährt zunehmend schneller u. aggressiver fort, m. schmerzverzerrtem Gesicht Haar u. Kopfhaut zu malträtieren versucht althergebrachten Anspruch an Kunst, Schönheit zu vermitteln u. d. an Frauen, sich als Verkörperung d. Schönheit abbilden zu lassen darzustellen Auswirkung auf d. einzelne Frau u. Künstlerin, selbstquälerische Ansprüche (2) körperliche u./oder seelische Extremsituationen werden arrangiert möchten an Grenzen d. körperlichen wie psychischen Wahrnehmung gelangen Kategorie 7: Reflexion, Zeit, Narziss Anhand Gesicht untersuchen Künstler Reflexion auf Wasseroberflächen u. d. Monitorabbild als seitenrichtige Wiedergabe Narziss: "Erfinder d. Malerei u. d. Selbstbildnisses" John Sturgeon (*1946, USA) "Water piece", 1974, 7:10, s/w, Ton demonstriert Differenz zwischen Aufzeichnung u. wirklichem Geschenen, Monitorwiedergabe u. Reflexion viola.jpg Wasserleitung aus Metall vor am Tisch sitzenden Künstler Schale halbvoll m. Wasser, außerdem 2 Früchte vor Schale mehrere Kamerawechsel einmal zu sehen, wie Violas Gesicht auf Wasseroberfläche reflektiert halbvoll gefüllt: verweist auf Zeit, bevor Kamera Szene aufzeichnete Schallwellen Gongschlag erreichen Wasser, Violas züge unkenntlich oder metallischer Klang wird n. v. Gong erzeugt, sondern Wasserleitung m. Gegenstand angeschlagen Wassertropfen: näher, Violas Kopf wird reflektiert Abbild fließ verkehrt herum aus Hahn nach optischer Gesetzmäßigkeit: Gesicht wird zweimal wiedergespiegelt linke Seite v. Tropfen breiter u. deutlicher rechte Seite Tropfen schmaler u. weniger klar Viola untersucht Beziehungen zwischen Einzelheiten einer Aufnahme (oder d. Wirklichkeit), d. da sind, ohne dass man sie wahrnehmen kann weiterhin verschiedene Zeitformen u. Abbild d. Menschen als Reflexion (irgendwie für mich unverständlich bzw. zu überinterpretiert) (weiter ab Seite 88)
Ganzkörperporträt weiter bearbeitet
Ganzkörperporträt weiter bearbeitet

Kunst 1 0
Kunstgeschichte Standpunkt D. Geschichte d. Kunst Interesse an Kunstgeschichte eine Folge vieler Faktoren, d. d. Stellung d. Kunst u. d. Künstler in heutiger Gesellschaft entscheidend verändert haben Kunst wie nie zuvor z. Mode geworden Faktor (1) allgemeine Vorstellung v. Fortschritt u. Wandel Geschichte d. Menschheit sehen wir als Reihe aufeinander folgender Epochen an seit 19. Jahrhundert Überzeugung, Gang d. Geschichte = unaufhaltsam Glaube: Kunst, wie Technik u. Wirtschaft, wird v. diesen irreversiblen Kräften vorangetrieben anfängliche Feindseligkeit gegenüber Impressionisten, d. später berühmt wurden u. hohe Preise erziehlten: Kritiker büßten Vertrauen in eigenes Urteil ein Legende kam auf, alle großen Künstler würden v. ihrer Zeit abgelehnt u. verlacht werden führt zu Bestreben d. Publikums heute, überhaupt nichts mehr abzulehnen oder zu verlachen Faktor (2) hängt ebenfalls m. Entwicklung v. Wissenschaft u. Technologie zusammen Macht u. Prestige d. Naturwissenschaften beeindruckten Künstler wie Kritiker Kunstkritiker fehlen aber rationale Methoden, Abstruses v. Absurfen zu unterscheiden gleichzeitig will Kunstkritiker n. abwarten u. verpassen allgemeine Überzeugung: alle, d. an veralteten Ideen festhalten u. sich weigern, m. d. Zeit zu gehen, sind verloren Faktor (3) Kunst will n. nur m. Wissenschaft u. Technologie mithalten sie will uns Möglichkeit geben, diesen Ungeheuern zu entfliehen Künstler lehnten Verstandsmäßige u. Mechanische ab verschrieben sich mystischen Lehren, d. Wert d. Spontaneität u. Individualität betonten Gefühl d. Bedrohung v. Überorganisation, Standardisierung, Zwang Zwang z. öd. Gleichförmigkeit Kunst = einziger Zufluchtsort, wo Eigenwilligkeit u. persönliche EIgenart toleriert u. sogar geschätzt werden Faktor (4) psychologische Annahmen über Kunst u. Künstler: (a) Idee d. Kunst als freier Ausdruck d. Persönlichkeit (Romantik) (b) Einfluss Psychoanalyse Sigmund Freud, Zusammenhang Kunst u. Seelenleiden (wörtlicher genommen als beabsichtigt v. Freud Sigmund Freud) zusammen m. Überzeugung Kunst sei Ausdruck d. Zeitalters: Ansicht, Künstler hat Pflicht, sich aller Hemmungen zu entledigen um sich n. nachsagen zu lassen, sie könnten Wirklichkeit n. ins Gesicht sehen: wird vieles angeschaut, wovor sich frühere Generationen gescheut hätten Faktor (5) andere Formen d. Schöpferischen v. Vermittlung durch Dritte abhängig Bsp: Bücher (gedruckt u. verlegt), Theaterstücke u. Kompositionen (aufgeführt) extreme Experimente werden dadurch behindert Malerei ist für radikale Neuerungen empfänglicher Faktor (6) Kunstunterricht wichtiger Faktor für heutige Situation Pioniere d. Schulreform forderten, dass Kinder sich frei entfalten lassen sollten Künstler "betrachteten voll Neid d. Originalität u. d. Charme d. kindlichen Schöpfungen" Kunstunterricht vermittelte vielen Kindern Gefühl d. Selbstverwirklichung Faktor (7) Ausbreitung Fotografie u. ihre Rivalität m. d. Malerei Malerei häufig Nachahmung d. Natur zum Ziel gehabt Wiedergabe war Aufgabe, m. d. viele Jahrhunderte lang gerungen wurde Künstler u. Kunstexperten Argument: Kunst müsse nun Alternativen z. Naturtreue entwickeln Faktor (8) Marxismus sowjetrussicher Prägung betrachtete experimentelle Richtungen d. Kunst als Verfallssymptome d. kapitalistischen Gesellschaft extreme Rebellen im Westen "v. oben" gefördert als Gelegenheit gesehen, Welt großen Gegensatz zwischen freier Gesellschaft u. Diktatur vor Augen zu führen Faktor (9) Sucht d. Publikums nach Neuem Bereitwilligkeit jedem modischen Trend zu folgen Gefahr Hingabe jeder Modeströmung: Druck d. Konformismus, Angst vor Z.ückbleiben, Furcht als spießig angesehen zu werden Vorstellung Künstler müssten Vorreiter d. Fortschrittes sein wurde/wird n. v. allen Kulturen geteilt "Er wollte ganz gewiss nichts anderes tun, als einen schönen Teppich herzustellen. Wäre es n. ein Segen, wenn diese Einstellung auch b. uns größere Verbreitung fände?" Geradenbild aaa4-k.jpg Bauchbereich nach unten gezogen rechte Brust u. Schulter korrigieren linke verkrampfte Hand hervorheben mögliche Füße m. Kohle skizzieren

Kunst 2 2
(m. Notizen v. gestern) Standpunkt -ismus KUNST Kunstismus n. Fr. Bilder d. ich mag: PUNKT PIXEL leeres Atelier kein Atelier kleiner Tisch, ein Stift, Blatt Papier, Hocker D. Künstler schwitzt. ~frfr "Notizen eines Kunststudenten" Objekt überwiegend aus Holz herstellen, wo alle Notizen zum Studium, Gedanken, Bilder, Sprachnotizen enthalten sind (1) Hauptobjekt: Schriftrolle aus bedruckter Leine n. sehr breit, dafür sehr lang (aktuell Notizen 2016-2012) m. zwei großen Holzscheiben in beide Richtungen drehbar (2) Statistik (unpünktlich, faul, selbstkasteit, …) m. kleinen Holzleisten über Schriftrolle schweben lassen (3) Sprachnotizen, in kleinem Kästchen USB-Stick m. kleinem Lautsprecher u. Tasten <- und -> (4) Themenschwerpunkte b. Schriftrolle m. kleinen über Leine ragenden farbigen Papierchen markieren auf Konstruktion Legende schreiben (5) einige Abzüge v. Arbeiten wie Spiral-Block befestigen (6) Kopien v. Texten in kleinem Schuber, einzeln herausnehmbar (7) Gedichtesammlung (meine, Anita, Ωe, …) (8) Kästchen m. kleinen Reliquien (Klickzähler, Autogrammkarte, Visitenkarte, Gerade auf Papier gezeichnet, …) (9) Friedrich-Hampelmann seitlich befestigen, fertig m. Schnur u. Knopf (10) Lieblingswörter b. Gesprächen: "Narration", "d. (…) Moment Moment", … nach Testobjekt evtl. kleine Auflage herstellen m. Schild: "D. ist keine Kunst!" für Linie auf Leinwand: statt schwarze Ölfarbe zu nehmen Rot, Grün u. Blau mischen Frage an Kommilitonen b. Klassentreffen in meinem Arbeitsraum: Hat jemand v. euch dieses Gefühl, dass etwas im Kopf herumschwirrt, was nach draußen drängt, was umgesetzt werden MUSS, was gesehen werden MUSS? Oder ist es eher ein "Ja, d. könnte ich doch mal als Thema bearbeiten u. dann zeigen"? D. Katze denkt, ihre Pfoten verschränkt: Ein Gedicht? Heut' nicht! (Ωe)
(E-Mail von Ohme vom 28.4. mit einer Zeichnung von FR²)
(E-Mail v. Ωe v. 28.4. m. einer Zeichnung v. FR²)
Linie, Öl auf Leinwand, 6x60cm, 30
Linie, Öl auf Leinwand, 6x60cm, 30
Liegende Frau, Stein, 1938, Henry Moore
Liegende Frau, Stein, 1938, Henry Moore
Porträt von Joseph Brummer, 1909, Henri Rousseau
Porträt v. Joseph Brummer, 1909, Henri Rousseau
One (Number 31, 1950), 1950, Öl und Email auf Leinwand, Jackson Pollock
One (Number 31, 1950), 1950, Öl u. Email auf Leinwand, Jackson Pollock

Kunst 0 5
(m. Notizen v. gestern) 1 x für d. Kunst geblutet Geradenbild Leinwand auf Rahmen gespannt linieleinwand-k.jpg Transport Klassenraum -> Eisenbahnstraße organisieren 3 große Rollen, mehrere Arbeiten (gerollt), 2 x verhüllte Arbeit v. Rundgang, Flügeltürrahmen evtl. heute Alberti Wolfgang Alberti wegen rechter Flügeltür (lässt sich schlecht schließen) nach Lösung fragen Brief m. Fotos v. Flügelrahmen an Fdk-Mitglied Oma abschicken Werkstatt Holzwerkstatt Holzkonstruktion nachgeschliffen u. mitgenommen evtl. Alberti Wolfgang Alberti wegen Rahmung gekreuzte Beine anfragen (habe kommende drei Wochen viel Zeit) Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst Zusammenfassung: 1. Künstler gingen v. v. Auftraggebern vorgegebenen Thema aus Bildnisse, religiöse Themen, … 2. Künstler müssen sich Themen selbst suchen 2.1. Künstler, d. Arbeiten schufen, d. Käufer anlocken sollten 2.2. Künstler, d. n. bloße llustratoren sein wollten suchten Themen, m. denen sie bestimmte technische Probleme studieren konnten jedes Motiv = Gelegenheit, Harmonien v. Formen u. Farben zu studieren auf Lösungssuche v. Formproblemen Beispiel: altes Problem d. Malerei auf Fläche Raumtiefe darzustellen 3. Künstler, d. eigene Vorstellungen verwirklichen [ab hier wird es n. mehr wirklich nachvollziehbar, da zu subjektive Herangehensweise] wie: v. trockener Vernünftigkeit d. Erwachsenen freizukommen, Fantasie d. Wilden u. Kinder wiederzugewinnen Streben nach Klarheit, Gesetze d. Universums spiegeln, … gleichzeitig aber anscheinend: Zweifel am Schaffen suchten weniger Gekünsteltes u. weniger Beliebiges durch selbstständiges Handeln wird es aber immer beliebiger, da noch weniger objektiv als davor Antwort vielleicht (Gombrich): Moderner Künstler will wieder Dinge schaffen Sehnsucht: möchte fühlen, dass er etwas macht, was früher n. da war n. bloßes Abbild v. Dingen, nichts Dekoratives also: Wesentlicheres u. Bleibenderes was ihm wirklicher vorkommt, als d., was ihn im Alltag umgibt z.ück z. Kindheit, wo Alltagsgegenstände eine größere Bedeutung bekamen (wie Stift = Zauberstab, Sandstrand = Schlossanlage) unscheinbare Dinge = ungeheure Bedeutung für Kind henrymoore-k.jpg Skulptur durch "Magie menschlicher Hände" entstanden schaute am Anfang n. auf Modell sondern auf Stein keine steinerne Frau sondern frauengleicher Stein romantische Sehnsucht: Zivilisation entfliehen, d. v. Kommerziellen verseucht zu sein scheint (wie Gauguin oder Delacroix) n. einfach erlernbar: Unmittelbarkeit ? u. Einfachheit Beispiel Henri Rousseau, war Zollbeamter bewies, dass übliche akademische Ausbildung auch Hindernis sein kann rousseau1-k.jpg ohne akademische Ausbildung, malte m. einfachen, reinen Farben u. klaren Umrissen Bewunderung für Rousseau u. "Sonntagsmaler" führte b. anderen Malern z. Ablehnung komplizierter Theorien d. Expressionismus u. Kubismus Theorie = Ballast wollten Ideal d. einfachen Mannes entsprechen klare, eindeutige Bilder malen nüchtern u. sachlich sein, Inhalte darstellen, d. schlichte Menschen mögen u. verstehen können Widerspruch: Man kann n. beschließen "primitiv" zu werden [Textabschnitte ausgelassen] Gombrich: wenn alte Aufgaben verschwanden, gab es wieder neue, d. Künstlern d. Gefühl v. Sinn u. Zweck gaben was schon einmal getan wurde stellt keine Aufgabe mehr da Ziel: (1) n. m. halben Lösungen zufriedengeben (2) auf Effekthascherei verzichten "Eine endlose Geschichte" Bedeutung v. einzelnen Künstler erst nach Ablauf bestimmter Zeit möglich wie ihr Werk andere beeinflusst hat / woraus ihr Beitrag z. Geschichte d. Kunst besteht Gombrich Kunstgeschichte nach Lösung bestimmter künstlerischer Probleme betrachtet Lösungen, d. weitere Entwicklung bestimmen je näher Gegenwart: schwierig voübergehende Moden v. dauerhaften Leistungen zu unterscheiden Beispiel 1890: Versuch aktuelle Kunstgeschichte zu beschreiben, wäre fehlgeschlagen 1) van Gogh ("halb verrückter holländischer Autodidakt", malte besessen "irgendwo in Südfrankreich") 2) Cezanne ("wohlhabender, scheuer älterer Herr, d. schon lange aufgegeben hatte, Ausstellungen zu beschicken") 3) Gauguin (spät angefangen m. malen, in Südsee ausgewandert) Frage, ob damalige Historiker überhaupt v. diesen Künstlern etwas erfahren hätten Wort Kunst bedeutet zu verschiedenen Zeiten Verschiedenes Definition was Malerei ist (wie Auftragen v. Farbe auf Leinwand) Ausdruck "Tachisme" (v. tache = Fleck) für Konzentration auf d. auf Leinwand aufgetragenen Fleck Beispiel: Jackson Pollock pollock1-k.jpg herkömliche Technik für abstrakte Malerei befriedigte ihn n. legte Leinwand auf Boden, tropfte, goss, schleuderte Farbe darauf höchstwahrscheinlich v. (1) chinesischen Malern inspiriert, d. sich ähnlich unorthodoxer Methoden bedienten (2) v. magischen Sandbildern (?) v. Indianerstämmen Ergebnis befriedigte 2 damalige Tendenzen: (1) Sehnsucht nach kindhafter Einfachheit u. Spontaneität (2) appelliert an rein intellektuelle Interesse an Problemen d. "reinen Malerei" Action Painting = Abstrakter Expressionismus glaubte wie andere Künstler an Hingabe an spontanen Impuls Arbeiten mussten wie chinesische Kalligraphie schnell entstehen, n. überlegt sein, unmittelbar hervorbrechen Einfluss v. Zen-Buddhismus, im Westen damals in Mode gekommen Gombrich betont: man muss n. unbedingt d. Theorien eines Künstlers akzeptieren, um seine Werke zu schätzen Probleme d. Künstler verstehen lernen viele Werke durch Fotografie schwer zu transportieren (evtl. Ansporn für Künstler, da einmalig, n. reproduzierbar) Collage kann Mitte zwischen Bild u. Skulptur darstellen (auch Geradencollagen, da sich Papier stark biegt?) für Künstler wichtig, sich m. Farben u. Formen u. ihrer gegenseitigen Beeinflussung auf Malgrund zu beschäftigen Frage, ob Kunstgeschichte einstmals möchtiger Strom, inzwischen verzweigt in viele Nebenarme u. Bäche Rebellen v. damals heute gefeiert in öffentlichen Museen so gut wie alles Rebellierende v. Besuchern heute akzeptiert Künstler versuche bewusst rebellische Gesten zu vermeiden "Im Jahr 1914 betrachtete man d. nach-impressionistischen Maler, d. man ziemlich wahllos als Kubisten, Futuristen oder Modernisten bezeichnete, als eine Art Narren oder Scharlatan." (Bell)

Kunst 0 3
Tagesplan 8:30 b. Alberti Wolfgang Alberti Rahmenkonstruktion für Collage leimen (E-Mail Schellbach Kilian Schellbach: "10 Uhr Künstlerpräsentationen u. Gespräch m. Raiya Al Rawahi u. Julia Santoli 12 Uhr Mittagspause 13 Uhr [-19:30] Kurzpräsentationen aller Klassenmitglieder. Alle bringen bitte eine aktuelle Arbeit im Original m.. Ideal wäre es, wenn ihr d. Arbeiten bereits vorher im Klassenraum platziert.") Werkstatt Holzwerkstatt Holzkonstruktionen geleimt Klasse Bildende Kunst Standpunkt 2016-04-26.mp3 ("Gombrich" n. "Gombach") Friedrich Fröhlich, zweifelnd, gleichzeitig aber auf d. richtigen Weg Kommilitonin benutzt für detailierte kleine Skulpturen "Super Sculpey Modelliermasse" Mark Helmut Mark zu Kommilitone: "Aber d. ist [wirklich] daneben."
(geöffnet)
(geöffnet)
Flügelrahmen mit Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt
Flügelrahmen m. Bild, 1. Ansicht in Holzwerkstatt
Flügelrahmen im Klassenraum installiert
Flügelrahmen im Klassenraum installiert

Kunst 3 1
Friedrich Fröhlich, überzeugt v. Synthese Geraden-, Selbstporträt u. Verhüllungsgedanke Friedrich Fröhlich, zweifelnd verhüllt Geradenbild Werkstatt Holzwerkstatt Geradenporträt gerahmt Rahmenkonstruktion für Collage hergestellt, inkl. Querstreben fluegelrahmenw1-k.jpg morgen leimen, übermorgen mitnehmen, Collage befestigen u. weiter daran arbeiten fluegelrahmenw5-k.jpg Einzelgespräch Daniels Dieter Daniels Notizen für kurzes Gespräch m. Daniels Dieter Daniels wegen möglicher Hausarbeit Thema Narzissmus Narzissmus mich interessiert n. d. technisches Details zum Video/Monitor Videokunst nur in Bezug auf Selbstdarstellung Selbstdarstellung weiterhin auch in Malerei, Fotografie, Netzkunst (Webcam!) … vor allem d. narzisstische Aspekt (1) wie d. Künstler deuten Hermine Freed (Videokünstlerin): "If many artists use themselves, it is because […]" (siehe 22.4.) (2) wie Psychologen/Psychotherapeuten (u.a. Freud Sigmund Freud) (3) Werke, d. Narziss als Thema haben Narziss u. Echo: Ursprung m. Darstellungen, Deutungen (4) Werke, d. m. Spiegel arbeiten Parmegianino (itl. Maler, 1503-1540), "Selbstbildnis im Konvexspiegel" Maler, Fotografen im Spiegel (5) eigener Hintergrund meiner vielen Selbstbildnisse vielleicht m. einpflegen: Jack Pierson (Selbstporträt Fotografien, n. er selber) Kurs Video Rewind Vortrag (1): "Ins Universum d. technischen Bilder" Vilem Flusser, Medienphilosoph übersetzt eigene Texte selber in verschiedene Sprachen Entwicklung d. Menschlichkeit durch Medien behandelt Technisches Bild = gemacht durch Maschine 1. technische Bilder-Erfindung = Fotografie materieller Unterschied, ontologische(?) u. philosophische Unterschiede zu traditionellen Bildern traditionelle Bilder = Abstraktion v. Volumen technische Bilder = Konkretisierung durch Punkte "D. Punkte in denen alles zerfällt, haben keine Dimension. D. Punkte sind grenzenlos." sind eingebildete Flächen Abstand d. Betrachters nötig, ansonsten Punkte erkennbar, Motiv n. mehr "Ich bilde mir d. Festigkeit d. Tisches nur ein." Festigkeit, wir können n. erfahren, dass er aus Molekühlen besteht erst durch Wissenschaft möglich, "Lücken" im Material sichtbar zu machen Nachträglichkeit = bildgebende Verfahren erklären Natur nachträglich Vorträglichkeit = ohne Wissen, wie technische Bilder entstehen, n. möglich Bilder zu erstellen "Lob d. Oberflächlichkeit: Wir interessieren uns nur für Input u. Output dieser schwarzen Kisten." Auflösung d. Autorschaft durch Akt d. Kopierens Original wird überflüssig Vortrag (2): "Video d. reflexive Medium", 2005, (?) Spielmann Video: elektronisches Medium Videosignale werden in ständiger Bewegung gehalten Video = 1. audiovisuelles Medium ohne Materialität wie b. Filmspulen instabile Zustände v. Bildlichkeit Bild <> Bildlichkeit Bild = feststehend, Bildlichkeit = für kurzen Augenblick bestehend, danach wandelnd ein Gedanke: in Bildschirm eingebrannt b. Röhrenmonitoren oder Plasmabildschirmen = aus gewollter Bildlichkeit wird wieder Bild Künstler-Beispiel für eingebrannte Bilder b. Bildschirmen, Diplom-Arbeit: Christoph David alten Röhrenmonitor (flacher) kaufen u. Selbstporträt einbrennen lassen (siehe 23.11.2012, Versuch v. 24.11.-17.12.2012) als nächstes Projekt in Holzwerkstatt: Rahmen für gekreuzte Beine herstellen Papiergröße: 50x100cm (nachschauen) + 2.5cm je Seite zusätzlicher Rand, schwarzer Rückkarton u. Rahmen Bild als raumzeitliche Einheit wie Malerei, Fotografie, analoger Film unabgeschlossener Bildtyp elektronische Bldlichkeit Materialität: Nicht-Fixiertheit Videobild existiert n. als kohärentes Bild, Refreshin (ohne Elektrizität, kein Video) Flexible inkonsistente Formen transformativer Fluss, Zeilenstruktur "fließende Diskontinuität" korrespondiert medientechnisch m. d. Beschreiben einer Papierseite [unkonzentriert]
 (aus Die Geschichte der Kunst, Gombrich)
(aus "D. Geschichte d. Kunst", Gombrich)
Eine winzige Geschichte von einem winzigen Zwerg, 1925, Paul Klee
Eine winzige Geschichte v. einem winzigen Zwerg, 1925, Paul Klee
Segelboote, 1929, Lyonel Feininger
Segelboote, 1929, Lyonel Feininger
Der Kuss, 1907, Stein, Constantin Brancusi
D. Kuss, 1907, Stein, Constantin Brancusi
Komposition in Rot, Schwarz, Balu, Gelb und Grau, 1920, Piet Mondrian
Komposition in Rot, Schwarz, Balu, Gelb u. Grau, 1920, Piet Mondrian
(Relief), 1934, Ben Nicholson
(Relief), 1934, Ben Nicholson
Ein Universum, 1934, Alexander Calder
Ein Universum, 1934, Alexander Calder

Friedrich Fröhlich, auf d. Suche nach d. Sinn seines Schaffens Geradenbild Gestern, als es draußen langsam dunkel wurde, geschah es mehrere Male, dass beim Betrachtem d. großen Ganzkörper-Collage jene v. planen Papier hin in d. Raum eintrat. Dieser Effekt muss durch d. vielen kleinen gerissenen mal dunkleren mal helleren Flächen hervorgerufen worden sein. D. Auge wurde durch d. vielen Hell-Dunkel-Brüche eine Dreidimensionalität vorgegaukelt. D. Körper trat n. realistisch in d. Raum ein, sondern zerstückelt. Einige Flächen waren nach vorne getreten, andere im Hintergrund geblieben. Holzkonstruktion hinter Collage b. Alberti Wolfgang Alberti bauen Gesamtgröße: 71x294cm 2 Holzrahmen a 71x147cm m. einigen Zwischenleisten übereinander befestigen danach Papierarbeit m. Nägel auf Konstruktion befestigen Hintergrund: Papier biegt sich an d. Seiten teilweise extrem nach vorne Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst "in guter alten Zeit" ging Künstler v. Thema aus Auftrag wie Madonna oder Bildnis zu malen Aufträge dieser Art wurden seltener Künstler mussten sich ihre Themen selber wählen manche Künstler schufen Arbeiten, d. Käufer anlocken sollten andere wollte n. bloße Illustratoren sein suchten sich Themen m. denen sie bestimmtes technisches Problem studieren konnten jedes Motiv wird z. Gelegenheit, Harmonien v. Formen u. Farben zu studieren (siehe Whistler "Arrangement in Grau u. Schwarz" oder Cézanne "Stilleben") Lösungssuche so genannter Formprobleme klee1-k.jpg Paul Klee sehnte sich wie Picasso Pablo Picasso danach, trockene "Vernünftigkeit" d. Erwachsenen loszuwerden unverdorbene Phantasie d. Wilden u. Kinder wiederzugewinnen Kontrolle über zufälligen Einfall zu erhalten hielten viele Künstler wie Klee für falsch Werk müsse gemäß seinen eigenen Gesetzen "wachsen" feininger1-k.jpg Lyonel Feininger (1871-1956) zeigt deutlich, dass Künstler Motive daraufhin aussuchen, welches Formproblem demonstriert werden sollte altes Problem d. Malerei: Wie auf Fläche Raumtiefe darstellen? Feininger konzentrierte sich auf Motive, d. für Prismen u. Dreiecke geeignet waren m. seiner Methode konnte er neben Raumtiefe auch Bewegung suggerieren brancusi1-k.jpg Constantin Brancusi (1876-1957) suchte extreme Vereinfachung Michelangelo: sah Aufgabe v. Bildhauer darin, Form hervorzubringen, d. im Marmorblock verborgen sei Figuren Leben u. Bewegung zu verleihen, dabei doch einfache Form d. Steins beizubehalten Brancusi wollte Problem v. anderen Ende angehen wollte herausfinden, wie viel v. ursprünglichen Stein behalten u. doch in erkennbare menschliche Gestalt verwandelt werden kann allgemein: zunehmende Beschäftigung m. Problemen d. Form führte zu neuem Interesse an "abstrakter Malerei" (durch Kandinsky in Deutschland vorgestellt) Interesse an Strukturellem (gefördert durch Kubismus) Kann Malerei zu einer Art Konstruktion verwandelt werden, wie Architektur? Piet Mondrian (1872-1944) mondrian1-k.jpg Bilder aus einfachsten geometrischen Formen, geraden Linien u. Farben strebte nach Kunst d. Klarheit u. Disziplin sollten auf ihre Weise Gesetze d. Universums spiegeln wie Kandinsky u. Klee Mystiker unveränderliche Realitäten hinter veränderlichen Formen d. subjektiven Erscheinung offenbaren nicholson1-k.jpg ging ihm um Verhältnis einfacher Figuren wie Kreise u. Rechtecke sagte, er suche "d. Wirklichkeit" Kunst u. religiöses Erleben sei identisch calder1-k.jpg strebte auch nach Kunst, d. mathematische Gesetze d. Universums spiegeln sollte solche Kunst konnte n. starr u. statisch sein Universum in dauernder Bewegung, wird v. geheimnisvollen Kräften zusammengehalten Idee d. Gleichgewichts inspirierte Calder z. Konstruktion seiner Mobiles ewige Kreisen um verschiedene Lösungsversuche solcher Fragen: hinterließ Gefühl d. Leere fast verzweifelte Suche nach einem neuen Gehalt "So wie Picasso Pablo Picasso suchten auch andere Künstler nach etwas weniger Artifiziellem (Gekünsteltem), weniger Beliebigem. Aber wenn dieses weder im Inhalt lag - wie einst - noch in d. Form - wie noch vor kurzem -, was sollte d. Sinn ihres Schaffens sein?"
(Aushang Klassenraum für nächstes Klassentreffen)
(Aushang Klassenraum für nächstes Klassentreffen)
I am making art, 1971, 19 Min., s/w, Ton, John Baldessari
"I am making art", 1971, 19 Min., s/w, Ton, John Baldessari
Space walk, 1972, 28:25, Farbe, Ton
Space walk, 1972, 28:25, Farbe, Ton
Left side, right side, 1972, 8_48, s/w, Ton, Joan Jonas
Left side, right side, 1972, 8_48, s/w, Ton, Joan Jonas

Tagesplan 8:00-9:00 VIDEO REWIND Text weiterlesen 9:00-9:15 Essen 9:15-10:00 Text v. Daniels Dieter Daniels E-Mail überfliegen, Notizen machen 10:30 z. Postfiliale, Druckereipatrone abholen 10:30-11:30 z. HGB, AV-Labor säubern, Arbeit in Klassenraum plan hinlegen 12:30-14:00 COLLAGE weitermachen, am Anfang neue Papiere drucken (beide Vorlagen 3x drucken, 500%) 15:00-16:30 OHME Vorlage 10x10 zuschicken (kleines 5-Minuten-Selbstporträt, mindestens 1mm tief!) Kurs Video Rewind (Vorbereitung) Abschnitt 5: "'Videoselbstporträt': literarische oder visuelle Tradition?" Betrachtung Entstehung Selbstporträt innerhalb Malerei u. Zeichnung u. Entwicklung bis in jüngste Zeit Raymond Bellour erläutert seine Auffassung Begriff Videoselbstporträt (1988) leitet "Autoportrait vidéo" v. literarischer Selbstporträt-Tradition ab literarische Selbstporträt-Tradition gründet ihrerseits auf antike Rhetorik Michel Beaujour: definiert Eigenschaften d. literarischen Selbstporträts in Abgrenzung v. Autobiografie Videoselbstporträt baut für Bellour auf u.a. (1) unverzögerte Rückkoppelung (2) leichtes Einfügen seiner selbst in Aufnahmen (3) Arbeit ohne Kamerapersonal (4) Möglichkeiten d. Nachbearbeitung (5) allgemeiner Prozess d. Subjektivierung (?) Feststellung: ichbezogene Kunst sei n. mehr Gegenstand d. Erinnerung, sondern fortgesetzte Gegenwart (?) Künstler selber verwendeten Begriff Videoselbstporträt n. n. wichtig auf Medium sondern auf Werkgattung zu verweisen Kritik Walter Grasskamp, Kunstkritiker: "D. Spannung, d. v. einer authentischen Auseinandersetzung m. d. eigenen Körper ausgeht, überträgt sich kaum auf einen Zuschauer; im Gegenteil, wo d. Zuschauer sich n. auch selbst zu sehen bekommt … stellt sich schnell Langeweile ein. Dies ist für einen grossen Teil d. Videoproduktion kennzeichnen." hält anscheinend interaktive Videoinstallationen für legitimer (Text handelt mir viel zu viel v. Kunstkritikern, anstatt Meinung v. Künstlern dazu zu betrachten) Abschnitt 6: Kategorien d. Selbstdarstellung Kategorie 1: Konzept, Körper, Störung Künstler versuchen Körper einzusetzen wie ein belebtes Instrument Körperglieder m. Gestik, Haltung, Bewegungsspektrum werden im Verhältnis zu Raum u./oder Objekt erkundet Text wird gesprochen, gesungen, Stimme begleitet modulierend Geschehen Kontrolle d. Bewusstseins unterlaufen Beispiel: John Baldessari iammakingart.jpg nach jeder Körperbewegung (wie Arm, Beugung Rumpf) spricht er in Kamera: "I am making art" Verlust Kontrolle: im Verlauf Video kleinere Pausen, da er neue Körperhaltungen sich erst ausdenken muss = kein "kaltes Kunststück" Kategorie 2: Abstraktion nichtfigurative oder abstrakte Werke d. Selbstdarstellung anstelle Kopf u. Gesicht: andere Körperteile oder Personen Beispiel: Les Levine "The artist explores his loft as a video performance, moving the camera around on a dolly to explore the particularities of the space and its contents, while discussing the boredom of this kind of television and expressing a shift from estrangement to annoyance to questioning whether he had chosen the space or if it had chosen him." leslevine.jpg spricht u.a.: "I am trying to understand my relationship to this space; how I got to be in this space; why I am in this space!" Kategorie 3: "Apparat. Schwächung u. Aufhebung d. Autonomie" (1) Spiegel, Gesicht u. Hände (herkömmlichen Mittel d. Selbstporträtierens) werden im Video eingesetzt joanjonas.jpg (2) Künstler behandeln u. verwenden sich innerhalb Schaltkreises u. mittels Apparaten als agierenden Knoten im elektronischen Netz Mimik, Gebärdensprache v. Gesicht u. Körper sind in apparativer Funktion eingesetzt Körperteile gehen in Fläche d. Bildschirmes auf (weiter ab Seite 69) Kurs Video Rewind "Video – d. unspezifische Medium", Dieter Daniels Dieter Daniels "D. Bedeutung einer Video-Arbeit wird allerdings n. dadurch erhöht, daß man sie willkürlich m. d. Etikette 'Kunst' versieht." "D. Recht, sich als Video-Künstler zu fühlen, kann Ihnen allerdings niemand absprechen – u. wenn Ihnen dieses Gefühl Spaß macht, dann lassen Sie es ruhig zu." (aus Begleitbuch z. Fernsehserie "D. Videomacher") Novum: Mischung v. Kommerzialisierung u. Kreativität v. Eigenem u. Fremdem Trennung v. privaten u. öffentlichen Medien aufgelöst Trennung in Fotografie noch erhalten: Familienalbung vs. Pressefotografie in Video vermischen sich diese Bildwelten auf VHS TV-Sendungen privat mitgeschnitten u. Kinofilme verkauft Zwischenwelt: Montage v. persönlichen, künstlerischen Bildern m. öffentlichen Medien Teil vieler künstlerischer Videoarbeiten Videokunst keine Gattung wie Malerei, Zeichnung, Skulptur u. Fotografie "n. im Sinne einer reibungslosen Fortschreibung d. kunsthistorischen Evolutionsmodells." (?) 1990er: Begriff "Medienkunst" entsteht vereinigt Kunstformen Video-, Computer-, Netzkunst Video galt als Anti-TV u. Strategie d. Selbstermächtigung Konzept "Prosumer"
(Hier kommt ein Meisterwerk hin.)
("Hier kommt ein Meisterwerk hin.")
Flügeltürrahmung
Flügeltürrahmung

Kunst 1 0
Friedrich Fröhlich, überzeugt verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Holzplatte auf Rückseite festgeschraubt Platte an Rahmung getackert (am Montag wieder entfernen) in Werkstatt aufgehangen, danach geschliffen, bis Unebenheiten entfernt schaut zwar n. mehr exakt gerade aus, dafür sind d. Flügeltüren optisch korrekt fluegelrahmung1-k.jpg Standpunkt Alberti Wolfgang Alberti sieht Vorschau Selbstporträt für Flügeltürrahmen ist Meinung, dass Kunststudenten viel zu wenig Selbstbildnisse anfertigen in Malereiklassen anscheinend gar kein festes Thema mehr sich selbst erforschen, Selbstbild vermitteln, Fremdbild verarbeiten gerade d. ist es, was nur über Kunst möglich ist für gesellschaftliche, politische, wissenschaftliche Themen Kunst n. unbedingt notwendig zeigt mir Arbeit m. Selbstbildnis v. ehemaligem Studenten, für ihn angefertigt als Reaktion auf seine Forderung mehr Selbstportät zu machen Erkenntnis: eigenes Leben bearbeiten = gute Kunst Kurs Video Rewind (Vorbereitung) "Selbstdarstellung in d. Videokunst", Irene Schubiger Videoselbstdarstellung in 70er u. 80er Jahren Themen, Motive u. Verfahren d. Selbstporträttradition m. videospezifischen Mitteln umgesetzt zuerst meist nur einfache Aufnahmen gemacht, in 80er Jahren dann mehr nachbearbeitet Abschnitt 1: Unterschied Medium Video zu anderen künstlerischen Medien (1) zeitliche Kondition u. Ton (2) deren Folgen für Beschreibung Videotechnik 70er u. 80er Jahre: bildet zusammen m. Faktoren d. räumlichen Installation Grundlage ursprünglich zu militärischen u. kommerziellen Zwecken entwickelt, wie Überwachung m. selbstdarstellerischer Thematik v. Künstlern reflektiert Abschnitt 2: Technik (1) Videokamera (damaliger technischer Stand) im Atelier u. Außenraum verwendet Closed Circuit: geschlossene Schaltkreis v. Videokamera u. Monitor durch Kabel unmittelbare Rückkoppelung via Monitor kurze Verzögerung d. Bildübertragung durch menschliche Auge n. wahrnehmbar Bild erscheint seitenrichtig auf Monitor Closed Circuit als künstlerisches Instrument im Entstehungsprozess eingesetzt oder als Bestandteil innerhalb Videoinstallation Kamera setzt optische Information (25 Bilder/s) in elektrische Signale um elektrische Ladungsbild wird auf Monitor übertragen, indem dieser elektrische Signale in Lichtimpulse z.ückverwandelt oder Aufzeichnung auf Magnetband d. Videorecorders eigenen Camcorder für Herantasten an Closed Circuit verwenden (2) Monitor über Monitor Videobänder d. Publikum präsentiert Proportionen Kopf/Monitor (4:3, altes Format!) gewähren gewisse Nähe zu natürlichen Proportionen u. Volumen Monitor: spezifische materielle u. räumliche Beschaffenheit Bildschirm am Rand Gesichtsfeld einer Person: störendes Flimmern aufgrund Helligkeitsschwankungen wahrnehmbar Rezeptionssituation: Gegenüberstellung Künstler - Betrachter durch auf selber räumlicher Ebene befindlichen Monitor u. Augen d. Betrachters (3) Magnetband-Aufzeichnung u. -Wiedergabe geht historisch gesehen auf Audiotechnologie z.ück auf physikalsichem Gesetz d. Induktion (?) beruhend codierte elektrische Signale via Kabel oder Wellen übermitteln Induktion b. Telegrafen u. Telefon genutzt erste tragbare Videorecorder 1965 v. Sony verkauft ist für weitere Entwicklung Videokunst v. Bedeutung Töne = Schwingungen d. Luft oder eines Körpers gehen v. Schallquelle aus, breiten sich als Welle nach allen Richtungen aus Anzahl Schwingungen pro Sekunde (Hz) = Tonhöhe Wahrnehmung Abschnitt 3: Wahrnehmung (1) Zeit in Unterscheidung zwischen imaginierter u. erlebter Zeit (?) Reflexion, Körper, Erinnerung (2) Ton (?) Abschnitt 4: Selbstdarstellung m. Video innerhalb Geschichte u. Theorie d. Videokunst (1) Rosalind Krauss verwendet psychoanalytischen Begriff d. Narzissmus Narzissmus Text untersucht Verhältnis zwischen Künstlern u. Apparat in seiner psychologischen Bedeutung (Narzissmus Narzissmus) u. anhand psychoanalytisch festgelegter Kategorien innerhalb Amerika in 70er Jahren war Narzissmus Narzissmus ein breit diskutiertes gesellschaftliches Phänomen Hauptthese: "In that image of self-regard is configured a narcissism so endemic to works of video that I find myself wanting to generalize it as the condition of the entire genre. Yet, what would it mean to say, 'The medium of video is narcissism?'" Feststellung: normalerweise physisch-materielle u. n. psychologische Faktoren machen ein Medium aus Unterschied zum Video u. anderen visuellen Künsten Behauptung: Künstler nutzen mediale Möglichkeiten z. Selbsteinkapselung, um nur noch v. eigenen Körper oder eigener Psyche umgeben zu sein Gleichsetzung Monitorwiedergabe m. Spiegelreflexion Narzissmus Narzissmus-Theorie Sigmund Freud Sigmund Freud u. Jacques Lacan (lesen!) durch narzisstische Beziehung zu Apparaten werde verhindert, dass Künstler … (n. verstanden) mediale Grundbedingungen Video: (englisch, n. verstanden) psychologische Bedingung (Narzissmus Narzissmus) sei d. eigentliche Medium v. Video (Schubiger kritisiert Krauss Thesen) u.a. nutzen Künstler schon in 70er Jahren Video für andere Sparten selbst in Video-Selbstdarstellungen hatten viele Arbeiten n. d. Instant Feedback z. Grundlage wenig auf Beziehung z. Body Art u. Performance eingegangen Reaktion Videokünstlerin Hermine Freed (englisch, verstanden!): "If many artists use themselves, it is because they have the firmes control over themselves; it is easier to do something the way you want it done than try to explain what you want to someone else. Artists are accustomated to working alone. If the artist uses his or her own image, it is more likely to be because of that need to work alone than becaus of narcissism." wie in anderen technischen Medien (Malerie, Zeichnung, Fotografie) arbeiten Künstler m. entsprechenden Werkzeugen u. Apparaten alleine viele weitere Künstler/Kunstkritiker reagieren verhalten auf Krauss-Text statt Narzissmus Narzissmus wird oft Privates zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung u. damit z. öffentlichen Angelegenheit (2) Jean Baudrillar, Soziologe "D. hat nichts m. Narzissmus Narzissmus zu tun, u. man irrt, wenn man d. Terminus z. Beschreibung dieses Effekts missbraucht. D. Video- u. Stereokultur erzeugt nämlich kein narzisstisch Imaginäres, sondern ist Effekt äusserster, verzweifelter Selbstreferenz, ein Kurzschluss, m. d. d. Gleiche ans Gleiche unvermittelt angeschlossen wird." (3) Maureen Turim, Film- u. Medienwissenschaftlerin kritisiert zu ausschliesslich definierte Beziehung zwischen Monitor, Spiegel u. Narzissmus Narzissmus nur weil Künstler aufgrund Monitorfeedbacks narzisstisch ausgerichtete Performance durchführt, muss d. Publikum diesen Narzissmus Narzissmus n. teilen (andere Betrachtersicht) allgemein zu Krauss u. Reaktionen: Krauss Text sei nur v. eingeschränkter historischer wie theoretischer Bedeutung videotheoretische Auseinandersetzung fehlt auf breiter historischer u. theoretischer Grundlage statt Werke auf Krauss eingeführter Kriterien zu analysieren, sollte zeitgenössischer Kontext, Kategorien Körper u. Geschlecht sowie Apparat u. Zeit Zentrum d. Aufmerksamkeit sein (weiter ab Seite 30) Geradenbild Werkstatt AV-Labor Porträt 60x80cm für Flügelrahmen geplottet Friedrich Fröhlich, zum zweiten Mal überzeugt Probleme b. Papierzuschnitt, Kati fragen, was tun (deshalb heute ein Knick im Papier) Vorgehen für Befestigung Arbeit im Rahmen (1) Platte b. Alberti Wolfgang Alberti zuschneiden, etwas kleiner als 60x80cm (2) etwa 9 Löcherpaare in Platte bohren (3) an selber Position im Rückkarton Löcher bohren (4) Rückseite v. Arbeit: an mehreren Stellen Klebeband befestigen (unter an Arbeit befestigem Klebeband ein Klebeband befestigen, wo klebende Seite oben ist) (5) Arbeit an Platte befestigen, davor Schnüre durch Löcher führen (6) Platte an Rückwand befestigen durch Festziehen v. Schnüren am Montag m. Alberti Wolfgang Alberti besprechen
Kosagen, 1910-1911, Wassily Kandinsky
Kosagen, 1910-1911, Wassily Kandinsky
La Desserte (Der Esstisch) / Harmonie in Rot, 1908
La Desserte (D. Esstisch) / "Harmonie in Rot", 1908
Stillleben mit Geige und Trauben, 1912, Pablo Picasso
Stillleben m. Geige u. Trauben, 1912, Pablo Picasso
Selbstporträt (mz), Vorschau für morgige Maschinenzeichnung, 60x80cm
Selbstporträt (mz), Vorschau für morgige Maschinenzeichnung, 60x80cm

wichtiges Thema d. Moderne: Probleme lösen Standpunkt radikal Ich glaube, ich möchte v. Zeitgenossen zuerst abgelehnt werden. Ich möchte kämpfen können dürfen! Kein Problem darstellen, sondern haben! Tagesplan (1) 7:00-8:00 Kunstgeschichte-Buch u. Notizen (2) 9:00-10:00 Collage (3) 11:00-14:00 Holzwerkstatt (Glaszuschnitt, Flügeltüren schleifen, Abstandsleisten) (4) 15:00-16:00 Video-Selbstbild-Buch (5) 17:00-18:00 Collage Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst "Experimente" wenn Doktrin richtig, dass in Kunst n. Nachahmung d. Natur sondern Ausdruck d. Empfindens durch Wahl d. Farben u. Linien zählt: Frage legitim, ob auf alle "Motive" verzichten, ausschließlich auf Wirkung v. Farbtönen u. Umrissen beschränken kandinsky1-k.jpg 1. Künstler, d. damit an Öffentlichkeit trat: Wassily Kandinsky (1866-1944) wie deutsche Malerfreunde hatte er Zweifel an Werten wie Fortschritt u. Wissenschaft sehnte sich nach Erneuerung d. Welt durch neue Innerlichkeit Innerlichkeit? psychologische Wirkung d. reinen Farben leuchtendes Rot wirke auf Betrachter wie Ton einer Trompete Kubismus hatte in Paris Ursprung radikale Abwendung v. abendländischer Maltradition Kubismus wollte Darstellung d. Gegenstände n. ganz abschaffen Hintergründe: (1) zeitgenössisches Unbehagen an brillanten "Schnappschüssen" d. Impressionisten m. ihrem momentanen Eindruck (2) Verlangen nach mehr Ordnung, Struktur u. dauerhaftem Bildaufbau Konflikt v. Muster u. Solidität Eindruck v. Solidität: durch Modellierung erreicht, d. Lichteinfall anzeigt Jugenstil / Künstler wie Seurat u. Cézanne räumten Dekorativem Vorrang ein opferten dafür jahrhundertealte Praxis, jede Form durch Licht u. Schatten zu modellieren Opfer konnte als Befreiung wahrgenommen werden Van Gogh u. Gauguins ermutigten Künstler dazu, ausgetretenen Pfad einer überfeinerten Kunst zu verlassen einfachen Formen u. Farben zuwenden Künstler begnügten sich n. m. gesuchter Subtilität hielten Ausschau nach intensiven Farben u. gewagten "barbarischen" Harmonien 1905: Gruppe junger Künstler "Wilde Tiere" / "Les Fauves" stellt in Paris aus Henri Matisse (1869-1954) dekorative Vereinfachung studierte leuchtende Farben orientalischer Teppiche u. nordafrikanischer Landschaften weniger darauf aus, Natureindruck wiederzugeben Natureindruck in ein Ornament umsetzen matisse1-k.jpg Spiel d. Beziehung zwischen Tapetenmuster, Tuschtuch u. Gegenstände auf Tisch bildet eigentliches Thema d. Bildes erinnert an Kinderzeichnung Pablo Picasso Pablo Picasso (1881-1973) m. 19 Jahren nach Paris malte dort Bettler, Obdachlose, fahrendes Volk u. Zirkusakrobaten begann sich m. primitiver Kunst zu beschäftigen Aufbau Gesicht oder Gegenstand auf ein paar elemantaren Formen erlernbar Cézanne riet ihm Natur durch Zylinder, Kegel u. Kugeln zu sehen nahm es m. anderen Malern wortwörtlich konsequent sein, Ziel n. Naturnachahmung, sondern d. Konstruktion verschiedene Ansichten eines Objektes sind uns oft zugleich "gegenwärtig" (auch wenn wir nur eine Ansicht sehen) greift auf Methode d. alten Ägypter z.ück v. jedem Gegenstand charakteristischste Ansicht dargestellt picasso1-k.jpg Schnecke u. Wirbel v. Seite dargestellt F-Löcher dagegen v. vorne Krümmung d. Zargen stark übertrieben scheinbares Durcheinander beziehungsloser Fragmente, Gesamtbild wirkt jedoch n. chaotisch Abbild eines Gegenstandes aus verschiedenen Ansichten aufbauen hat einen Nachteil: lässt sich n. m. jedem Gegenstand gut machen Betrachter muss Objekt kennen deshalb vor allem Gitarren, Flaschen, Fruchtschalen u. menschliche Gestalt verwendet Picasso Pablo Picasso ändert immer wieder seine Methoden, kein Darstellungsmittel u. keine Technik befriedigte ihn lange verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Glaszuschnitt (Alberti Wolfgang Alberti) Glas milimetergenau eingelegt Glas unten durch Hebel befestigt Schneideschieber an Glas gedrückt ohne Druck zügig geschnitten ruckartig Druck ausgeübt, damit Glas ordentlich abbricht Abstandsleisten auf richtige Höhe u. Breite gehobelt(?, Alberti Wolfgang Alberti) 45° Schnitte, danach eingelegt jeweils mittig noch m. Klebeband am Rahmen fixiert unter oberer Holzrahmenleiste dickes Brett gelegt, an d. später Nägel hängen können (dadurch Last auf gesamten Rahmen verteilt) morgen: Rückplatte einlegen (heute noch m. Kreuz verleihmt) Brett u. Rückplatte an Rahmen tackern Flügeltüren noch schleifen, damit sie genau m. Holzrahmen abschließen abends: Porträt plotten, am Montag Rahmen wieder öffnen, Arbeit reintun, im Klassenraum aufhängen Geradenbild Werkstatt AV-Labor vorschau1-k.jpg morgigen Plott vorbereitet
Ganzkörperporträt (mz), (für Klassentreffen kommende Woche aufgehangen)
Ganzkörperporträt (mz), (für Klassentreffen kommende Woche aufgehangen)
Der Schrei, 1895, Litographie, Edvard Munch (auf T-Shirt)
D. Schrei, 1895, Litographie, Edvard Munch (auf T-Shirt)

Friedrich Fröhlich, überzeugt Tagesplan (1) 7:00-8:00 Kunstgeschichte-Buch + Notizen machen (2) 9:00-11:00 Aufträge Emails, KSK Brief, frfr Notizen v. gestern vervollständigen, Rechnungen in Kassenbuch, dazwischen Glas wegbringen (Fuß) (3) 11:00 zu ALDI Bahnhof, Handschuhe kaufen, dort auch Plastikflaschen wegbringen, Einkaufen im REWE (4) 11:30-12:30 Collage (5) 13:00 los -16:00 HAMMER, NÄGEL mitnehmen u. versuchen großes PORTRÄT in Klassenraum aufzuhängen, HOLZWERKSTATT, kurz zu OHME (6) evtl. danach (wenn noch munter) BUCH VIDEO anfangen + Notizen machen Werkstatt Holzwerkstatt Holzkreuz, damit sich Rahmenseiten n. krümmen, hergestellt Kreuzleiste m. 5 bzw. 6mm tiefen Furchen zurechtgesägt Vorgehen zukünftig auch für Scharnierfurchen nutzen! Normalglas 2mm b. Boesner Variante (1) 100x70cm (Alberti Wolfgang Alberti schneidet es zurecht) = 25-30 EUR, vorrätig (2) Glaszuschnitt 65x84,9cm = 22 EUR abholbereit in 1 Woche werde 100x70cm kaufen, damit ich morgen b. Alberti Wolfgang Alberti Glaszuschnitt erlernen kann Abstandsleiste 8mm hoch morgen zuschneiden Innenbereich u. eigentlichen Rahmen weiß lackieren? Verhüllende Flügeltürkonstruktion Naturholz belassen (transparent lackieren) Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst "Experimente" Form u. Farbenzusammenstellungen, damals rebellisch, inzwischen gang u. gäbe auf Plakaten, Umschlagzeichnungen u. Stoffmustern heute gefallen sie, damals waren sie teilweise verstörend Kunst hat Orientierung verloren, da scheinbar schlichte Forderung "Malt, was ihr seht" unerfüllbar bleibt u.a. Ägypter m. seitlicher Ansicht: Motiv ist da, um Sehen n. gekümmert bis z. Renaissance drängte keiner Künstler, zu malen, was sie sehen seit Renaissance: Natur wird versucht in Schablonen zu stecken heute Erkenntnis: "sehen" u. "wissen" n. völlig trennbar in Jahren künstlerischer Umwälzung (vor 1. Weltkrieg Höhepunkt) teilten viele junge Künstler Begeisterung für sogenannte "Negerkunst" Eingebohrene kümmerten sich offensichtlich n. um Naturwahrheiten, um ideale Schönheit besaßen (was Kunst d. Abendlandes verloren hatte): intensive Ausdruckskraft, Klarheit d. Formgebung, Schlichtheit d. Technik Expressionismus heißt Ausdruckskunst Karikatur war immer "expressionistisch" Karikaturist spielt m. Ähnlichkeit u. verzerrt sein Opfer, um auszudrücken, was er v. ihm hält Edvard Munch (1863-1944) schrei.jpg plötzliche Erregung verändert alle Sinneseindrücke Expressionisten v. menschlichen Leid, v. Elend, Brutalität u. Gewalt erschüttert erschied ihnen wie Verrat an Wahrheit, wenn sie "schöne" Kunst schaffen würden "U. keiner ahnt d. klaffende Grimasse,/Zu d. d. Lächeln einer zarten Rasse/In namenlosen Nächten sich entstellt" (Rainer Maria Rilke) Angst vor allem, was als "kitschig" verdächtig war wollten harten Tatsachen unserer Existenz ins Auge schauen Geradenbild D. Ganzkörperporträt (mz), welches ich heute im Klassenraum aufhängte, fehlt es noch etwas an Tiefe. Sollte ich mir noch einmal 2 Tage Zeit nehmen wollen für so ein großes Bild (was sehr anstrengend ist u. d. Warten vor d. Maschine n. erfüllend ist), dann müsste ich doppelt so viele Geraden plotten, damit vor allem d. Füße u. d. Kopf noch mehr hervortreten. Auch d. rechte Hand braucht mehr kleine Geraden. Am Ende müsste so eine Arbeit auf Platte kaschiert werden (Mirko), danach könnte ich b. Alberti Wolfgang Alberti einen passenden Bilderrahmen herstellen. Hier stellt sich mir allerdings d. Frage: Wohin m. d. Ergebnis, wenn es gerahmt ist? Es ist so groß, dass es einfach n. mehr in meinen Arbeitsraum passt. Im Klassenraum kann ich es auch n. dauerhaft abstellen. Vielleicht macht d. nur Sinn für d. Rundgang 2017 oder für einen Verkauf (d. - auch wegen d. hohen Preis - wohl n. sehr wahrscheinlich ist). Solange wird d. Arbeit wohl in einer Rolle verbringen müssen.
Te Rerioa (Tagträumen), 1897, Paul Gauguin
Te Rerioa (Tagträumen), 1897, Paul Gauguin

1 x für d. Kunst geblutet Standpunkt D. Arbeitsvorgang ist wie d. Gerade auch vor allem eines: Bewegung, Veränderung. Anders als b. d. Plotterzeichnungen oder d. Konstellationen sitze ich n. auf einem Stuhl u. bewege nur zaghaft d. Arm (um d. Computer-Maus zu bewegen, d. digital Geraden erzeugt oder d. feinen Pinsel, m. d. ich versuche eine Geraden-Konstellation auf Holz oder Leinwand zu malen). D. Veränderung ist n. mehr nur Teil d. Vorbereitung, wo ich stundenlang d. Motiv bearbeite, damit d. Geraden am Ende richtig gesetzt sind. D. Veränderung taucht b. d. Collagen in d. Übereinanderlegen v. Papierstücken auf. Ältere Zustände sind n. gelöscht sondern Teil d. Arbeit u. zeigen sich durch leichte Verdickung. Korrektur ist Bewegung! Kurs Grundlagen philosopischer Kunsttheorie Kant Geschmacksurteil kein Erkenntnisurteil (ist logisch) Geschmacksurteil = ästhetisches Urteil immer subjektiv, "D. Sache ist schön." [n. verständlich] Interesse / Wohlgefallen an Existenz v. Gegenstand schön = v. Lust / Unlust geprägt über Sinne => Vorstellung über Objekt erfahrbar Angenehme unterscheidet sich v. Guten [n. verständlich] 3 Arten d. Wohlgefallens [n. verständlich] angenehm = Privatgefühl subjektive Meinungsäußerung, keine Allgemeingültigkeit schön = n. [n. verständlich] Anspruch auf subjektive Allgemeinheit [?] reiner u. [n. verständlich] Begriff ästhetische Idee [n. verständlich] Was ist zuerst: Lust oder Beurteilung? Lust ver[n. verständlich] m. Urteilsvermögen Einbildungskraft u. Verstand kooperieren [Kurs n. weiter besuchen] [Wühler hat mich angelächelt] Einmal-Handschuhe kaufen, Mittwoch an Collage weiterarbeiten verhüllt Werkstatt Holzwerkstatt Schnitzbeitel geschliffen, Fläche zuvor geölt Rahmen befestigt um Scharnier-Bereiche aus Holz zu stechen(?) testweise Scharniere angelegt, korrigiert u. festgeschraubt Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst Paul Gauguin (1848-1903) Van Gogh sehnte sich nach Kameradschaft, ähnlich Präraffaeliten überredete Gauguin nach Arles zu kommen Zusammenleben scheitert, Gauguin flieht nach Paris 2 Jahre später nach Tahiti Überzeugung, dass Kunst Gefahr läuft, in glatter Routine u. Oberflächlichkeit zu versanden Verstand u. Erfahrung d. Abendlandes hat Menschen d. Wertvollste geraubt: starkes, intensives Gefühlsleben u. Unmittelbarkeit d. Ausdrucks gauguin1-k.jpg Künstler jener Zeit waren unsicher, was eigentlich ihr Stil sei misstrauten allen lehrbaren Regeln u. bloßer Virtuosität Sehnsucht nach Kunst, d. n. aus angelernten Kunstkniffen bestand Stil sollte kratvoll, naturgegeben, leidenschaftlich sein Impressionisten: im Vergleich zu Gauguin, d. sich nach Naivität u. Intensität sehnte, verfeinerte Kunst alte Freunde verstanden Gauguins rohe u. primitive Kunst n. in Farbe u. Zeichnung wollte er barbarisch sein versuchte sich in Anschauung Eingebohrener einzufühlen, Dinge m. ihren Augen zu sehen vereinfachte Umrisse d. Gestalten große Flächen in starken Farben angelegt = räumliche Wirkung genommen Gauguin: Unmittelbarkeit u. Schlichtheit als Ziel Sehnsucht danach "so leidenschaftlich u. so echt wie d. Cézannes nach einer neuen Harmonie u. d. van Goghs nach einer neuen Ausdrucksform" Lösung Cézanne führte zum Kubismus (in Frankreich entstanden) Lösung van Goghs zum Expressionismus (hauptsächlich in Deutschland) Lösung Gauguins zu verschiedenen Formen d. Primitivismus alles Versuche, "d. toten Punkt zu überwinden, an d. d. Künstler angelangt waren" Was ist d. tote Punkt genau?
Jugendstilhaus: Treppenhaus, Hotel Tassel, Brüssel, 1893
Jugendstilhaus: Treppenhaus, Hotel Tassel, Brüssel, 1893
Der Mont Sainte-Victoire von Bellevue gesehen, um 1885, Öl auf Leinwand, Paul Cézanne
D. Mont Sainte-Victoire v. Bellevue gesehen, um 1885, Öl auf Leinwand, Paul Cézanne
Landschaft bei Aix, 1886-1890, Öl auf Leinwand, Paul Cézanne
Landschaft b. Aix, 1886-1890, Öl auf Leinwand, Paul Cézanne
Stillleben, um 1879-1882, Öl auf Leinwand, Paul Cézanne
Stillleben, um 1879-1882, Öl auf Leinwand, Paul Cézanne
Brücke bei Courbevoie, 1886-1887, Öl auf Leinwand, Georges Seurat
Brücke b. Courbevoie, 1886-1887, Öl auf Leinwand, Georges Seurat
Landschaft mit Zypressen bei Arles, 1889, Öl auf Leinwand, Vincent van Gogh
Landschaft m. Zypressen b. Arles, 1889, Öl auf Leinwand, Vincent van Gogh

Standpunkt In d. Geraden-Collagen habe ich für mich erstmalig eine Möglichkeit gefunden d. Idee d. Geraden (Grundelement in d. Kunst, welches in allem - ob lebendig oder scheinbar tot - steckt u. Bewegung inne hat) m. einem Arbeitsprozess zu verbinden, d. meinen ganzen Körpereinsatz fordert. D. Anmischen v. Kleister, m. d. Händen hineintauchen, d. Bestreichen v. zuvor gerissenen Papierstücken, d. Auftragen auf d. große Bild, d. Verschieben v. Papierstücken, d. Überkleben u. d. immer wieder eingefügte Kohleskizze fordert n. nur meinen Geist sondern auch meinen Körper. U. genau dieser ist für d. Künstler Ausgangspunkt alles Schaffens. Ergänzungen, wie Radiergummi, Pinsel, Stift werden immer noch v. d. Händen geführt u. stellen damit eine Erweiterung d. Ausdrucksmöglichkeiten dar (anders b. Verwendung v. Maschinen, d. d. Künstlerhand arbeitslos werden lassen u. nur noch nach geistiger Fähigkeit d. Künstlers verlangen). Auch gefällt mir, dass ich d. Kleister mehrere Tage liegen lassen kann. Jederzeit ist er binnen weniger Augenbilcke durch Hinzugabe v. neuem Wasser wieder brauchbar gemacht. B. d. gerissenen Papieren wird aus d. vormals einzelnen Geraden ein Molekül (lat. molecula, 'kleine Masse'). Unterstrichen durch d. flächigen Druck, d. b. näherer Betrachtung keine Gerade mehr einzeln erkennen lässt (ist zwar n. gewollt gewesen, ergänzt aber d. Gedanken v. Masse ganz gut). Wichtig ist mir auch b. d. Collagen, dass beim Betrachter d. Zerbrechlichkeit allen Seins herüberkommt. So sollen Bereiche v. Hintergrund in d. Motiv hineinragen u. sich gleichzeitig Bereiche v. Motiv lösen. Kunstgeschichte D. Geschichte d. Kunst "Auf d. Suche nach neuen Werten" (späte 19. Jahrhundert) Mischmasch v. Stilen Publikum verlangte Säulen, Pilaster, Gesimse u. Profile Künstler u. Kritiker beunruhigt über Verfall handwerklichen Könnens, d. industrielle Revolution m. sich brachte Wiederbelebung alte Handwerkskunst gefordert (u.a. John Ruskin u. William Morris) junge Künstler entwarfen wieder Gebrauchsgegenstände, Tapeten, Stoffmuster, Keramik u. Möbel Ruf nach einem neuen Stil, einer neuen Kunst: "Art nouveau" größter Einfluss v. belgischem Architekten Victor Horta (1861-1947) in Bauten versuchte er alle überlieferte Formen auszuschalten u. nur selbst erfundene Ornamente zu verwenden horta-k.jpg damalige Mode: japanisches Kunstgewerbe bewusster Verzicht auf Symmetrie als Jugendstil in Deutschland bekannt geworden Impressionisten wichen n. grundsätzlich v. Zielsetzungen künstlerischer Tradition ab wollten auch Natur malen, wie wir sie sehen n. Ziel war Streit, sondern Methode Paul Cézanne (1839-1906) cezanne1-k.jpg als Bankiers-Sohn musste er keine Käufer finden, konnte sich somit ungehindert m. seinen künstlerischen Fragen beschäftigen wollte "Poussin nach d. Natur" malen Kritik an alte Meister wie Poussin: Eindruck v. Raum u. Solidität durch Anwendung erlernter Regeln erreicht, als durch Anschauen d. Dinge cezanne2-k.jpg strebte nach harmonischer Komposition, nach Klarheit u. Ausgewogenheit (seine Kritik am Impressionismus Impressionismus) Problem: Auflösung fester Konturen in flimmerndes Licht u. Entdeckung farbiger Schatten führten zu Verlust an Klarheit u. Ordnung impressionistische Bilder meist "genial, aber konfus" Cézanne wollte leuchtende starke Farben u. klare Formen verbinden ungemischt in kleinen Flecken u. Strichen auf Leinwand gesetzt, um Farbengeflimmer in freier Natur wiederzugeben anfangs als hoffnungslose Klecksereien verlacht cezanne3-k.jpg Gründe für scheinbare Ungeschicklichkeit: weigerte sich, irgendeine herkömmliche Technik d. Malerei einfach hinzunehmen entschlossen, ganz v. vorn anzufangen v. Beziehung zwischen Farbe u. Modellierung fasziniert bunte Kugel = Apfel = Stillleben = für Studium dieser Fragen geeignet (1) wollte Bildtiefe erzielen, ohne Leuchtkraft d. Farben zu opfern (2) Ordnung in Fläche erreichen, ohne Raumwirkung aufzugeben opferte dafür: Konvention d. richtigen Zeichnung wollte Naturbild n. verzerren, aber um erstrebte Wirkung zu erzielen, nahm er dies in Kauf wollte keine Illusion erzeugen, sondern Eindruck v. Körperlichkeit u. Raumtiefe geben Georges Seurat (1859-1891) seurat1-k.jpg ging Problem fast wie mathematische Gleichung an studierte Theorien über Farbsehen Bilder wie Mosaik aus Pünktchen reiner Farbe aufgebaut hoffte, dass Farbe im Auge vermischt wird, ohne an Leuchtkraft zu verlieren = Pointillismus Vincent van Gogh gogh1-k.jpg Briefe an Bruder geben wieder: Glauben d. Künstlers an seine Sendung, Verzweiflung u. Freude, tragische Einsamkeit, Sehnsucht nach Kameradschaft Arbeit oft v. Krisen u. Verzweiflung unterbrochen experimentierte m. hellen, reinen Farben in kleinen Strichen oder Punkten auf Leinwand gesetzt n. nur Farbe zerlegt, sondern vor allem eigene Erregung vermittelt Farben u. Formen für ihn da, um Stimmung festzuhalten
Brücke-Museum Bild und Selbstbild, Brücke-Museum
Brücke-Museum "Bild u. Selbstbild", Brücke-Museum
Malerbildnis (Selbstbildnis), 1905, Holzschnitt, Erich Heckel
Malerbildnis (Selbstbildnis), 1905, Holzschnitt, Erich Heckel
Mann in jungen Jahren (Selbstbildnis), 1906, Öl auf Leinwand, Erich Heckel
Mann in jungen Jahren (Selbstbildnis), 1906, Öl auf Leinwand, Erich Heckel
Mann mit Pfeife (Selbstbildnis), 1907, Lithographie, Karl Schmidt-Rottluff
Mann m. Pfeife (Selbstbildnis), 1907, Lithographie, Karl Schmidt-Rottluff
Selbstbildnis, 1906, Öl auf Pappe, Karl Schmidt-Rottluff
Selbstbildnis, 1906, Öl auf Pappe, Karl Schmidt-Rottluff
Maler Schmidt-Rottluff, 1906, Öl auf Leinwand, Emil Nolde
Maler Schmidt-Rottluff, 1906, Öl auf Leinwand, Emil Nolde
Selbstbildnis mit Zigarre, 1909, Tusche, 8x6,8cm, Max Pechstein
Selbstbildnis m. Zigarre, 1909, Tusche, 8x6,8cm, Max Pechstein
Selbstbildnis, o.J. (1944), Tusche und Farbstifte, Karl Schmidt-Rottluff
Selbstbildnis, o.J. (1944), Tusche u. Farbstifte, Karl Schmidt-Rottluff
Ethnologisches Museum
Ethnologisches Museum
Babygesichtige, zwergenhafte Gottheit, ca. 600 v. Chr. (Präklassisch)
Babygesichtige, zwergenhafte Gottheit, ca. 600 v. Chr. (Präklassisch)
Gefäß mit Fuß (keine Daten gefunden)
Gefäß m. Fuß (keine Daten gefunden)
Räuchergefäß aus Ton (Sonnengott)
Räuchergefäß aus Ton (Sonnengott)
Figürchen mit beweglichen Gliedern  und
Figürchen m. beweglichen Gliedern u.
Tuschereibstein mit Deckel in Form einer Schildkröte, unglasiertes Steinzeug, Östliche Han-Dynastie (25-220)
Tuschereibstein m. Deckel in Form einer Schildkröte, unglasiertes Steinzeug, Östliche Han-Dynastie (25-220)
Adler auf einer Kiefer, Hängerolle, TUsche auf Papier, Qi Baishi (1864-1957)
Adler auf einer Kiefer, Hängerolle, TUsche auf Papier, Qi Baishi (1864-1957)
Schränkchen mit Spielwerk, Qing-Dynastie, Ära Kangxi (1662-1722), vor 1693
Schränkchen m. Spielwerk, Qing-Dynastie, Ära Kangxi (1662-1722), vor 1693
Zwei Szenen aus der Geschichte vom Prinzen Genji, Tokugawa-Zeit, 17. Jahrhundert
Zwei Szenen aus d. "Geschichte v. Prinzen Genji", Tokugawa-Zeit, 17. Jahrhundert
Gedenkfigur eines Königs mit Zwillingen, Kamerun, Bangwa, 19. Jahrhundert, Holz
Gedenkfigur eines Königs m. Zwillingen, Kamerun, Bangwa, 19. Jahrhundert, Holz
Gedenkfigur eines Königs, Kamerun, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, Holz, Glasperlen, Kaurischnecken, Stoff
Gedenkfigur eines Königs, Kamerun, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, Holz, Glasperlen, Kaurischnecken, Stoff
Kraftfigur nkisi nkondi, Republik Kongo, Loango, 19. Jahrhundert, Holz, Eisen, Gewebe, Porzellan, Farbpigmente, Harz u.a.
Kraftfigur nkisi nkondi, Republik Kongo, Loango, 19. Jahrhundert, Holz, Eisen, Gewebe, Porzellan, Farbpigmente, Harz u.a.
Maske nganga ngombo, Künstler des Pende-Gebiets
Maske nganga ngombo, Künstler d. Pende-Gebiets

Standpunkt FdK-Mitgliedern H.+G. Selbstporträt (WV 1-8, 10/10) überreicht verhüllt (Notiz v. gestern, Anregung v. Alexander: "Demut" als Titel für verhüllte Arbeit?) Ausstellung Karl Schmidt-Rottluff brueckemuseum-k.jpg Brücke: expressionistische Künstlergruppe (auch KG Brücke genannt) 1905 in Dresden v. Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel u. Karl Schmidt-Rottluff gegründet weitere Mitglieder: Max Pechstein, Otto Mueller u. Cuno Amiet, kurzzeitig Emil Nolde u. Kees van Dongen malerbildnis-k.jpg Erich Heckel (1883-1970, deutscher Maler u. Grafiker Expressionismus) während Schulzeit lernt er Karl Schmidt-Rottluff kennen Mitbegründer "D. Brücke" (1905), übernimmt Geschäftsführung verbringt u.a. Sommermonate m. Schmidt-Rottluff in Dangast, m. Kirchner u. Max Pechstein an Moritzburger Teichen (b. Dresden) 1911 Umzug aller "Brücke"-Mitglieder nach Berlin 1913 Auflösung "Brücke" 1913 1. Einzelausstellung b. Fritz Gurlitt in Berlin erichheckel-k.jpg Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976, Maler, Grafiker u. Plastiker, Vertretern deutscher Expressionismus) beginnt 1905 Architekturstudium lernt dort Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel u. Fritz Bleyl kennen gründet m. ihnen Künstlergemeinschaft "D. Brücke" rottluff-k.jpg Bilder m. intensiver Leuchtkraft: Verwendung m. unvermischten Primärfarben rottluff2-k.jpg entwickelt in Berlin zunehmend reduzierte, geometrische Formensprache wird 1937 auf Münchner Ausstellung "Entartete Kunst" diffamiert, 1941 folgen Malverbot u. Ausschluss aus Berufsverband rottluff3-k.jpg Emil Nolde (1867-1956, Maler Expressionismus) nimmt Namen seines Heimatortes Nolde als Künstlernamen an Lehre als Möbelzeichner u. Holzschnitzer in Flensburg erster (auch finanzieller) Erfolg m. Zeichnungen v. Bergtrollen u. Fabelwesen (als Postkarten verlegt) will Maler werden, Münchner Akademie unter Franz v. Stuck lehnt ihn ab Studium an privater Malschule v. Adolf Hölzel in Dachau u. an Académie Julian in Paris geht v. anfänglich romantischen Naturalismus zu eigenständigem Stil über (Farbe = wesentliche Rolle; u.a. farbintensive, leuchtende Blumenbilder) pechstein-k.jpg "Mutter", 1916, Holzschnitt, 37x36.6cm, Karl Schmidt-Rottluff (Holzstock, amerikanische Pappel, 37.7x30.6x0.7cm) "Erich Heckel u. Otto Mueller beim Schach", 1913, Öl auf Leinwand, Ernst Ludwig Kirchner rottluff4-k.jpg "Im Atelier", 1950, Öl auf Leinwand, Karl Schmidt-Rottluff Ausstellung Sammlung museendahlem-k.jpg (1) Abteilung Maja Maja-Gebiet erstreckt sich über 3 geografische Zonen: südliche Hochland m. pazifischen Küstenstreifen, zentrale Tiefland m. tropischem Regenwald u. trockene, dicht bewachsene Tieflandzone klassische Zeit: 250-900 n. Chr. maja1-k.jpg zeigt starken Einfluss d. La Venta-Kultur Errichtung öffentlicher Bauwerke u. Palastanlagen = Folge komplexer werdenden sozialen Schichtung im Zentrum d. Städte: Plätze für rituelle Ballspiele maya3-k.jpg große Errungenschaften: komplexes Kalendersystem, Kenntnis astronomischer Zusammenhänge, Hieroglyphen-Schrift klassische Maya lebten m. Kriegen, Opfer u. Tod höfische Kultur in klassischer Zeit (250-900 n. Chr.) konkurrierende dynastische Königtümer (zu Ende hin etwa 50 Stadtstaaten) Zentrum d. Städte: prunkvolle Palastgebäude d. Königshofes u. öffentliche Plätze Palastkultur: geprägt v. Wohlstand u. Überfluss Inschriften u. Bildreliefs zeigten göttliche Abstammung d. Könige u. deren persönliche Leistungen Tod eins Königs: Seele tritt in Unterwelt Xib'alb'a ein, danach folgt Apotheose oder Wiedergeburt maya5-k.jpg Sonnengott: Augen u. Mund durchbrochen gearbeitet, Glut scheint durch u. Kopalrauch kann abziehen kleine Arme u. Beine an Seiten v. Gesicht "Noppen" sicherlich Andeutung Sonnenstrahlen(?) La Venta-Kultur: präklsasische Periode (ca. 1600-200 v. Chr.) 3 Kulturphasen im zentralmexikanischem Hochland: (1) Zacatenco (1200-800 v. Chr.), (2) Tiatilco (1000-300 v. Chr.), (3) Cuicuilco-Ticoman (400-300 v. Chr.) feste dörfliche Siedlungen, Feldbau m. Anbau v. Bohnen, Kürbis, Mais, Avocados, Chilipfeffer, Baumwolle Anfänge v. Spinnerei u. Weberei erste Musikinstrumente aus Ton (Rasseln, Flöten, Okarinas) Vase(?) Skulptur, zusammengesetzt (hier ungewollt) maya8-k.jpg Figur m. Öffnung im Bauchbereich (2) Abteilung China china1-k.jpg frühchinesische Bronze: bedeutsame Rolle im rituellen Zeremoniell u. als Embleme politischer Macht u. Autorität Aufkommen d. Bronze in 1. Hälfte 2. Jahrtausend v. Chr. v. kleiner sozialen Elite in Auftrag gegeben Verwendung Ritualgefäße b. Opferhandlungen dienten z. Zubereitung, Aufbewahrung u. zum Opfer v. Speise