VVZ WS 17

Kulturen des Kuratorischen

Die Studienangebote sind auf Module verteilt, die inhaltlich und zeitlich aufeinander aufbauen. Im ersten Semester erhalten die Studierenden eine gemeinsame Basis für die Auseinandersetzung mit den Kulturen des Kuratorischen. Im Zentrum stehen Lehrveranstaltungen zur Geschichte des Ausstellungswesens die flankiert werden von solchen zur Geschichte und Theorie der Kunst von 1800 bis in die Gegenwart. Hinzu kommen Veranstaltungen zur Transdisziplinarität – zu den Beziehungen zwischen den kuratorischen Ansätzen in der Kunst und denen des Tanzes, des Theaters, Films, der Literatur, Musik oder auch der Naturwissenschaften. Während der transdisziplinäre Ansatz im zweiten Semester fortgesetzt wird, geht es hier erstmalig um die eigene kuratorische Praxis. Im Mittelpunkt steht das kuratorische Projekt, dass die Studierenden in der Regel mit anderen Studierenden realisieren und in engem Bezug zu institutionellen Vorgaben entwickeln. Eine Einführung in die unterschiedlichen Aspekte und Kompetenzen des Projektmanagements begleitet diesen Praxisschritt.

Im dritten Semester erfolgt die Auseinandersetzung mit dem Kuratorischen unter den Bedingungen der Globalisierung und verfolgt seine transkulturelle Bedeutung und Perspektiven. Außerdem beginnt die Beschäftigung mit der Masterarbeit. Sie setzt sich aus dem kuratorischen Abschlussprojekt und der schriftlichen Abschlussarbeit zusammen. Lehre findet hier in Form eines Kolloquiums statt, eine gesonderte Lehrveranstaltung vermittelt Methoden der Konzeption.

Das vierte, abschließende Semester ist dann ganz der Masterarbeit gewidmet. Das Konzeptionsmodul geht weiter, am Ende stehen die Präsentationen des kuratorischen Abschlussprojekts und der schriftlichen Abschlussarbeit.

Blockveranstaltung
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Geschichte und Theorie des Kuratorischen/Geschichte des Ausstellens

Im Mittelpunkt des Moduls steht das Format der Ausstellung in historischer Perspektive: die verschiedenen Beziehungsrahmen und die ästhetischen, kulturellen, sozialen, politischen und ökonomischen Bedingungen des Ausstellens. Es geht um die Geschichte und Entwicklung der öffentlichen Erscheinungsformen von Kunst und Kultur, außerdem um die unterschiedlichen Forschungsansätze im Umgang mit ihnen. Besondere Bedeutung kommt dem Verhältnis des Kuratorischen zur künstlerischen Praxis einerseits und zur wissenschaftlichen Theorie andererseits zu.
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Kunstgeschichte und -theorie der Moderne und der Gegenwart

Das Modul bietet einen Überblick über die wesentlichen künstlerischen Positionen und Kunstströmungen von 1800 bis heute. Es behandelt historische und zeitgenössische künstlerische Arbeiten und Positionen, Kunstdiskurse und -theorien, die für das Verständnis der Kunst und Kultur seit der Moderne grundlegend sind. Stichworte sind Gesamtkunstwerk, Installation, Kontextorientierung, Selbstorganisation und Teamwork, der künstlerische Arbeitsbegriff, die künstlerische Vermittlung und die Dematerialisierung des Kunstobjekts.
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Geschichte und Theorie des Kuratorischen/Geschichte des Ausstellens

Im Mittelpunkt des Moduls steht das Format der Ausstellung in historischer Perspektive: die verschiedenen Beziehungsrahmen und die ästhetischen, kulturellen, sozialen, politischen und ökonomischen Bedingungen des Ausstellens. Es geht um die Geschichte und Entwicklung der öffentlichen Erscheinungsformen von Kunst und Kultur, außerdem um die unterschiedlichen Forschungsansätze im Umgang mit ihnen. Besondere Bedeutung kommt dem Verhältnis des Kuratorischen zur künstlerischen Praxis einerseits und zur wissenschaftlichen Theorie andererseits zu.
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Kunstgeschichte und -theorie der Moderne und der Gegenwart

Das Modul bietet einen Überblick über die wesentlichen künstlerischen Positionen und Kunstströmungen von 1800 bis heute. Es behandelt historische und zeitgenössische künstlerische Arbeiten und Positionen, Kunstdiskurse und -theorien, die für das Verständnis der Kunst und Kultur seit der Moderne grundlegend sind. Stichworte sind Gesamtkunstwerk, Installation, Kontextorientierung, Selbstorganisation und Teamwork, der künstlerische Arbeitsbegriff, die künstlerische Vermittlung und die Dematerialisierung des Kunstobjekts.