Schließung Raum 4.4

Liebe Studentinnen + Studenten, liebe Kolleginnen + Kollegen!

Mit Konstantin Kopka’s ‘Another Grey’ zum Rundgang 2012 beendet Raum 4.4 seine Ausstellungsaktivitäten.

Von Oktober 2009 bis Februar 2012 wurden 36 Ausstellungen realisiert.
Der Ort wurde klassen- und studiengangsübergreifend, nicht nur zur Präsentation genutzt, sondern er wurde darüber hinaus auch zum beliebten Treffpunkt.

Die Qualität der Ausstellungen hätte mitunter jedem Kunstverein, jeder professionell arbeitenden Galerie zur Ehre gereicht. Dass 4.4 auch über die Hochschule hinaus wahrgenommen wurde, hat uns sehr gefreut. Dank allen Studierenden, die den kleinen Raum als ernsthafte Herausforderung ansahen, und ihre neuesten Arbeiten anderen zugänglich und bekannt machten.

Mein Dank gilt aber auch den Machern, dem kleinen Team von 4.4. Das sind zu aller-
erst einmal Bastian Muhr – aber auch Martin Groß, Mona Broschar, Benjamin Dittrich und Natacha Lin.  Ohne deren zuverlässiges Engagement das Ganze über einen solch langen Zeitraum nicht realisierbar gewesen wäre.

Es gibt mehrere Gründe für die Schließung und die ‘Rückführung’ des Raumes in seine ursprüngliche Funktion, nämlich in das Büro einer Professorin. Der wichtigste sei an dieser Stelle mitgeteilt: Die Geländerhöhe vor dem Raum entspricht nicht der Normhöhe. Keine Räumlichkeit in der Hochschule (von 4.5 einmal abgesehen) weist unmittelbar vor der Tür eine solch immense Fallhöhe auf. Die Antworten, die ich hinsichtlich dieses Problems von Verwaltungs- und Rektoratsseite erhielt, waren für mich leider nicht zufrieden stellend. Es gab Ausstellungen mit nur 15 Besuchern  -  aber auch Veranstaltungen mit 150 Besuchern und forciertem Partycharakter. Ich sehe mich nicht mehr in der Lage die Verantwortung für den Ablauf der Abende und deren Ausgang zu übernehmen.

Dieser Zulauf zeigt aber auch, dass ein Ausstellungsraum für Studierende, und sei er noch so klein – auch außerhalb des Rundganges und der Prüfungspräsentationen – nicht nur wünschenswert, sondern notwendig ist. Würde die Möglichkeit bestehen Raum 4.4 und dessen Aktivitäten an einem anderen Ort im Hause zu platzieren, hätte eine inzwischen schöne Tradition Zukunft.

Lasst uns alle darüber nachdenken!

Annette Schröter

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