Hazy borders of the heart

17.12.2016 — 18.12.2016
Eröffnung:  17.12.2016

ACUD Studio
Veteranenstraße 21
10119 Berlin

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Hazy borders of the heart ist ein zweitägiges Symposium zu Körper, Begehren und geteilten Räumen im ACUD Studio in Berlin.
Das Symposium ist die Veröffentlichung und Erweiterung des Gendertheorie-Seminars er und sie, sie und es, er, sie und es an der HGB Leipzig und die Fortführung des Ausstellungsprojekts 1.-3. Person singular / plural. Es setzt sich aus drei Panels zusammen, die jeweils wechselnde Rauminstallationen, Screenings, Vorträge und Performances von Studierenden und eingeladenen Künstler_innen verbinden.

Mit Beiträgen von: Bini Adamczak, Fine Bieler, Irma Blumstock, Joanna Coleman, Cora Czarnecki und Johanna Schielke, Charlotte Eifler und Katrin Esser, Karin Fornander, Nora Frohmann, Alexandra Ivanciu, Lea Kolling, Elizaveta Kuznetsova, Anna Lebedeva, Dana Lorenz, Julia Lübbecke, Takeo Marquardt, Tess Marschner, Vanessa Opoku, Barbara Proschak, Urska Preis, Ramona Schacht, Katharina Swoboda, Ruudu Ulas, YOR.

Organisiert von Anna Voswinckel und Anke Dyes
Unterstützt von Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und Klasse Bara

Programm:

Samstag, 17.12, ab 14.00
Panel 1: fragile bodies / gentle resistance
Wenn Körpern Macht zugeschrieben wird, geht es meist nicht darum, welche Teile ein Körper hat, sondern welche er einsetzt, sagt Bini Adamczak. Was, wenn die Grenzen und Parts nicht mehr so ganz klar zu unterscheiden sind, im gewalttätigen Einsatz oder im vorsichtigeren Austausch, wenn es Körper sind, die sich verformen, die sich sanft überstülpen, überraschend anders kleiden, verfliegen? Ein re-reading von Zuschreibungen und Positionierung von LGTBQI bis Human Ressources mit Harfenklängen und Riot Porn.

Ausstellung mit: Joanna Coleman, Elizaveta Kuznetsova, Dana Lorenz, Vanessa Opoku, Ramona Schacht
Performances by Nora Frohmann und Elizaveta Kuznetsova
Circlusion Lesegruppe mit Bini Adamczak 
E-Harfe Konzert: rouge-ah / Urska Preis (Ljubljana)

Samstag, 17.12, ab 18.00
Panel 2: his body, herself / the female gaze
Mit dem female gaze zu blicken, sagt seine Erfinderin Jill Solway, bedeutet unlikeable characters likeable zu machen, mit warmem Licht und guter Musik. Aber vielleicht geht es auch um mehr: Beim Teilen oder Vermitteln der eigenen Sicht auszuhandeln, für welche sie gelten kann oder soll, und wie beweglich die Grenzen sind vom Mitteilen, Mögen, Begehren und Verstehen.

Ausstellung mit: Irma Blumstock, Charlotte Eifler und Katrin Esser, Alexandra Ivanciu, Julia Lübbecke

Lecture screening by Julia Lübbecke on feminist visual culture und anschließendes Gespräch / artist talk with Karin Fornander

Performance by Hanelore Hurensohn u. Tigrrr
Konzert: YOR (Leipzig)
im Anschluss: DJ vakuM

Sonntag, 18.12, ab 16.00
Panel 3: cross-species encounters / desiring the abject other
Hinter den Prägungen und normativen Reflexen, die verhindern, den oder die gänzlich Anderen zu begehren, steht vielleicht vor allem die Angst vor der gänzlich anderen Form, die das haben müsste: Nicht ein Haben wollen, zwischen Lieben und Kaputtmachen, sondern ein Sein wollen als Anders werden.

Ausstellung mit: Joanna Coleman, Alexandra Ivanciu, Tess Marschner, Barbara Proschak
Lecture performances: Anna Lebedeva, Katharina Swoboda und Takeo Marquard und anschließendes Gespräch

Raumdisplay: Fine Bieler, Dana Lorenz, Julia Lübbecke
Graphikdesign: Lea Kolling

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