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Weiterbildender Masterstudiengang Kulturen des KuratorischenKulturen des Kuratorischen ist ein in Deutschland einzigartiges weiterbildendes Studienangebot, das anwendungsorientierte Forschungspraxis mit wissenschaftlicher Reflektion verbindet. Es wendet sich an Menschen mit unterschiedlichen disziplinären oder professionellen Hintergründen: den Künsten, der Kulturvermittlung, den Geistes, Sozial- und Naturwissenschaften. Sie vereint, dass sie an einer engagierten Arbeit im kulturellen Feld interessiert sind und sich in konzentrierter, wissenschaftlich fundierter Weise Zusatzqualifikationen für ihre zukünftige berufliche Praxis im Bereich des Kuratorischen aneignen wollen. Neuartig in seiner Konzeption, zielt Kulturen des Kuratorischen darauf ab, nicht nur kuratorische Praxis und relevante kunsthistorische Diskurse anwendungsorientiert zu vermitteln, sondern darüber hinaus das Kuratorische selbst in seinen verschiedenen Facetten dem wissenschaftlichen Studium und der Forschung zuzuführen. Das Studienprogramm vermittelt Methoden der Konzeption, Organisation und Durchführung kuratorischer Projekte, genauso aber die theoretischen Mittel zur Analyse, Erörterung und Weiterentwicklung von Ausstellungen und anderen Formen der Kulturvermittlung. In transdisziplinär angelegten Seminaren, Workshops, Vorträgen und Exkursionen befassen sich Lehrende und Studierende mit den historischen und aktuellen Verhältnissen, den Bedingungen und Potentialen, die das Kuratorische als eine eigene Methode der Generierung, Vermittlung und Reflektion von Erfahrungen und Wissen herausgebildet hat. Im Mittelpunkt aber stehen die beiden kuratorischen Projekte: Unter realen Bedingungen entwickeln die Studierenden ihre eigenen Statements zu den aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten des Kuratorischen. Welche Relevanz besitzt das Kuratorische im kulturellen Feld unter den Bedingungen der Globalisierung? Wie verhalten sich Verfahren, Strategien und Effekte des Kuratorischen zu denen der Kunst und Wissenschaft? Wo liegen Gemeinsamkeiten oder Perspektiven des gegenseitigen Austauschs? Welche Eigenheiten zeigt das Kuratorische in den Einzelkünsten und welche Formen nimmt es in unterschiedlichen Kulturen an? Welche Funktionen kommen dem Kuratorischen in den jeweiligen ästhetischen, gesellschaftlichen oder ökonomischen Zusammenhängen zu? In einer Durchdringung von Theorie und Praxis sind es Fragen wie diese, denen sich das Programm des Masterstudiengangs Kulturen des Kuratorischen widmet. Ein Team von Lehrenden der HGB und internationalen Gästen aus Kunst, Wissenschaft und kuratorischer Praxis gestaltet über vier Semester das Angebot des weiterbildenden Studienganges. Er ist so konzipiert, dass er auch berufsbegleitend studiert werden kann. Studierende haben die Möglichkeit, während des Studiums weiter beruflich tätig zu sein - sei es in eigenen Projekträumen, als freie Kurator/innen oder in Institutionen der Kulturvermittlung. Das Studienprogramm ist auf vier Semester verteilt, die Lehrveranstaltungen sind in Blöcken angelegt. BewerbungZum Wintersemester 2013/14 nimmt der Studiengang neue Bewerber auf. Der Bewerbungszeitraum ist vom 01.04. bis zum 15.05.2013. Weitere Informationen gibt es unter http://www.kdk-leipzig.de/bewerbung.html Lehrende
Prof. Thomas Weski - Stiftungsprofessor für den Studiengang "Kulturen des Kuratorischen"
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Studiengangs. |
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