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Yasamin Saffarian erhält den DAAD-Preis für ausländische Studierende 2019

Bei der Verabschiedung der Diplomand*innen der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig wurde Yasamin Saffarian (geboren 1990 in Teheran, Iran) mit dem DAAD-Preis für ausländische Studierende geehrt. Sie begann ihr Studium in der Klasse für Fotografie im Feld zeitgenössischer Kunst an der HGB im Jahr 2014. „In ihrer künstlerischen Arbeit verhandelt Yasamin Saffarian interkulturelle Codes und Sichtweisen, die durch eine Verschiebung des Kontextes kulturelle Konventionen konstruktiv in Frage stellen. Die Erweiterungen ihrer Fotografien durch Zeichnungen und Text eröffnen Blickwinkel, die weit über das fotografische Ab-Bild hinausgehen.“, so das Gutachten. Zudem engagiert sich Saffarian in zahlreichen gesellschaftlichen Bereichen. Seit 2016 liegt ihr Fokus auf ihrer Entwicklung zur Sprach- und Kulturmittlerin. So unterstützte sie 2016 die Migrantenbefragungen der Stadt Leipzig als Dolmetscherin und kooperierte 2017 u.a. mit der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Leipzig bei Forschungsprojekten mit minderjährigen Geflüchteten. Seit 2018 hilft Yasamin Saffarian beim Deutschen Roten Kreuz sowohl  als Beraterin für Migrant*innen als auch durch ehrenamtliche Mitarbeit in einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Leipzig. Der DAAD‐Preis ehrt ausländische Studierende für herausragende Leistungen und interkulturelles Engagement und ist mit 1.000 € dotiert.