EIne Frage nach der Geste  
 
Fr 8.12.2006
Simposium: Verhaltene Beredsamkeit? – Politik, Pathos und Philosophie der Geste
Kellertheater 10–18 h
Das Interesse des Symposiums gilt der interdisziplinären Befragung des Verhältnisses von Macht und Darstellung zum Bereich des Gestischen: Politik, Schreiben/Lektüre der Gesten und jenem Rest, der in den Programmen, Strategien und Praktiken des Gestischen nicht aufgeht.
Begrüßung Prof. Dr. Markus A. Denzel (Dekan der Fak. GKO, Uni Leipzig)
Dr. Veronika Darian (Theaterwissenschaftlerin, Leipzig)
Eröffnung Prof. Dr. Günther Heeg (Theaterwissenschaftler, Leipzig):
Die Berührung der Geste
Panel 1 Dr. Veronika Darian (Theaterwissenschaftlerin, Leipzig):
Der König tanzt. ZeigenSchafftZeugen im Kosmos der Souveränität.
Dr. Patrick Primavesi (Theaterwissenschaftler, Frankfurt/M.):
Geste und Einschreibung. Zur Frage des Politischen in der Arbeit der Forsythe Company
Panel 2 Jana Seehusen (Bildende Künstlerin, Berlin):
>endlich diese wirklichkeit<. Wahrnehmungsprozesse und Wirklichkeitskonstruktionen
Marcus Steinweg (Philosoph, Berlin):
Begnügung mit der Geste
Panel 3 Melanie Gruß (Tanzwissenschaftlerin, Leipzig):
Sprechende Bewegung. Tanz der Bedeutung
Prof. Dr. Petra Stuber (Theaterwissenschaftlerin, Leipzig):
Mit Händen und Füßen. Medeas Scham aus dem Osten
16.30 h –18 h Lecture-Performance
Kattrin Deufert und Thomas Plischke (frankfurter küche):
deufert+plischkes Betabet


Sa 9.12.2006
Symposium: Verhaltene Beredsamkeit? – Politik, Pathos und Philosophie der Geste
Institut für Theaterwissenschaft 10–13 h
Foyer 14–17.30 h

10 h FORUM!
Beiträge junger WissenschaftlerInnen und
KünstlerInnen zu Politik, Pathos und Philosophie der Geste
14 h Helen Stratford:
Performativer Spaziergang
in-between house and home / zwischen haus und zu hause
16 h Laurent Chétouane, Regisseur, Fabian Hinrichs, Schauspieler
und Prof. Dr. Günther Heeg
:
Szenisches Gespräch

Fr 8.12./Sa 9.12.2006
Vorträge zu "Gesten des Melodramatischen"
Probesaal der HMT
8.12. 19.30 h Elisabeth Büttner (Filmwissenschaftlerin, Wien):
"Wem gehört die Hand  – die entgleitende Geste. Zu Robert
Wienes Orlacs Hände (A, 1924) und anderen Film-Gesten"
9.12. 11 h Franz Anton Cramer (Tanztheoretiker, Berlin):
"Rhetorik der Geste, Pathos des Schweigens. Musikalische
Figuren im choreographischen Werk von Philipp Gehmacher"