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Das Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt fokussiert die
Reflektion auf ein Kommunikationselement des Informationsaustausches
in der mediatisierten Gesellschaft: die Geste, als medialfixierte Sprache
des Körpers.
Das Projekt besteht aus einer Ausstellung mit über
50 nationalen und internationalen KünstlerInnen und über 20
Arbeiten von Studierenden und Absolventen der HGB, Beiträgen aus
den Bereichen Performance, Tanz, Theater, Film, Bühne, Musik und
einem zweitägigen Symposium "Verhaltene Beredsamkeit? - Politik,
Pathos und Philosophie der Geste" (ITW Leipzig), Vorträgen
und Filmen zum Thema "Gesten des Melodramatischen" (HMT Leipzig),
wobei zwischen den verschiedenen Sparten und Feldern diverse Übergänge
und Überschneidungen intendiert sind.
Ausgehend von jüngsten kulturwissenschaftlichen Betrachtungsweisen,
welche die Performativität von Kultur ins Zentrum ihrer Forschung
stellt, arbeiten die Projektleiterinnen in Kooperation mit insgesamt
neun regionalen und internationalen Institutionen an einer spartenübergreifenden
Rezeption und Darstellung von körpersprachlichen und handlungsorientierten
Praktiken, die diverse Bereiche des aktuellen gesellschaftlichen Diskurses
durchdringen. Die Idee des Projektes orientiert auf eine inhaltliche
Vernetzung, da Körpersprache und Performativität ein unterschiedliche
Kunstfelder und Nationalitäten durchdringendes, übergreifendes
Thema darstellen. |