Der /D/O/C/K Projektbereich stellt einen Modellversuch dar, der die künstlerische Ausbildung um eine zusätzliche Arbeitsform erweitert. Diese Arbeitsform entstand vor dem Hintergrund einer Neukonzeption der Galeriearbeit der HGB. Als die wohl einzige deutsche Kunsthochschule verfügt die HGB in ihrem architektonischen und sozialen Zentrum seit mehr als 20 Jahren über einen 200m2 großen Ausstellungsraum. Seit dem Sommer 1999 haben sich Prof. Dr. Beatrice von Bismarck (Professur für Kunstgeschichte und Bildwissenschaft) und Alexander Koch (Kurator / Assistent von Prof. Astrid Klein) damit befasst, die spezifische Rolle dieser „Institution in der Institution“ neu zu definieren und ihr eine eigenständige Arbeitsform innerhalb des Lehrbetriebs der HGB zu verleihen. Grundlage hierfür waren Beatrice von Bismarcks interdisziplinäre Projektarbeit am Kunstraum der Universität Lüneburg und Alexander Kochs „Konzeptionen zur Integration kontextbezogener Arbeitsweisen in den theoretischen und praktischen Lehrbetrieb der HGB Leipzig“.
Eine internationale „Arbeitstagung zu den Perspektiven einer Theorie und Praxis verbinden Galeriearbeit“ stellte im Januar 2000 relevante Arbeits- und Ausbildungsmodelle vor, fragte nach Handlungsoptionen und eröffnete eine hochschulöffentliche Diskussion. Im Anschluss an diese Tagung nahm eine erste Arbeitsgruppe mit rund 12 Studierenden diese Diskussion auf, kam im Rahmen erster „Feldforschungen“ außerhalb des Hochschulkontextes mit relevanten Akteuren des jüngeren Berliner und Dresdner Kunstfeldes ins Gespräch, gründete das /D/O/C/K und begann mit der Projektarbeit. Einige „Statements der Studierenden“ geben Einblick in das damalige Interesse und Selbstverständnis der Arbeitsgruppe. Eine Liste mit related links verortet die /D/O/C/K-Arbeit innerhalb relevanter Aktivitäten im Kunstfeld.

 

 


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