Lesestrategien


First Installation: 21.01.2002 Last update: 12.05.2004


Nachdem die Literaturrecherche abgeschlossen ist, sollte man sich genau ansehen, mit welchen Büchern oder Aufsätzen man zu lesen beginnt und welche man für die Lektüre lieber noch zurückstellt.

Dabei lassen sich vielleicht folgende allgemeine Regeln oder Empfehlungen aufstellen:

1.) Erster Arbeitsschritt: Klärung der eigenen Fragestellung: Was will ich wissen?

Möglichst präzise Ausarbeitung der eigenen Fragestellung, soweit es geht oder möglichst genaue Definition der vorgegebenen Aufgabe. Am besten schriftlich festhalten und vor allem in Frageform fixieren.

2.) Klärung der von der Lektüre zu erwartenden Leistung

Immer vom

 

Wie findet man das nun heraus, ohne sich sofort Tonnen von Büchern ausleihen zu müssen?

Man geht zunächst nach der bibliographischen Angabe vor.

Fragen, die ich nur am Originalbuch/Aufsatz entscheiden kann:

 

Hat man also für sich selbst eine ungefähre Reihenfolge entwickelt, wie man bei der Lektüre vorgeht, sollte man eine möglichst realistisch Zeitschätzung für die Lektüre ansetzen. Dazu braucht man viel Erfahrung darin, wieviel Zeit ein bestimmter Text für die Lektüre benötigt. Ist man ein Schnellleser, ein mittlerer Leser, ein langsamer Leser? Lasse ich mich schnell ablenken oder stören beim Lesen? Kann ich konzentriert 2 Stunden am Stück lesen?

Verschiedene Lesearten:

Das Exzerpieren - wie fasst man Gelesenes effizient zusammen, damit man es wieder findet?

Das Ziel ist ein besseres Behalten und ein schnelles Wiederauffinden der gelesenen Informationen.

Alles eine Frage des Ordnungssystemes. Für die Kunstgeschichte bieten sich drei gleichzeitig und parallel verwandte Ordnungskriterien an.


Hans Dieter Huber